DE1592544A1 - Verfahren zur Herstellung eines Plutoniumoxyd-Uranoxyd enthaltenden Brennstoffes fuer Kernreaktoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Plutoniumoxyd-Uranoxyd enthaltenden Brennstoffes fuer KernreaktorenInfo
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Description
Anmelder: United States Atomic Energy Commission
Verfahren zur Herstellung eines Plutoniumoxyd-Uranoxyd
enthaltenden Brennstoffes für Kernreaktoren.
Feste Uran-Plutonium-Gemische sind für Kernreaktoren von "besonderer Wichtigkeit. Z.B. werden Gemische von
Plutonium 239 und Uran 238 als guter Spaltstoff hei der
Herstellung von Brennstoffelementen für Kernreaktoren "benutzt. Uran 238 wird heim Abfangen von Neutronen
zu Plutonium 239 durch Spaltung von Plutoniumbrennstoff und anschließendem Betazerfall umgewandelt.
Das Uran wird in den Kernreaktor als homogener keramischer Körper aus Plutonium und Uran in fester lösung eingeführt.
Der Plutoniumgehalt des Brennstoffelementes liegt im allgemeinen unter 20 Gewichtsprozent. Uran-Plutonium-Gemische,
inabesondere solche, die für die oben genannten Kernreaktorbrennstoffelemente benötigt werden, wurden
BAD OR'G'NAL
209811/0417
-Z-
Msher durch gemeinsames Ausfällen von Uran und Plutonium
aus einer angesäuerten, wässrigen Lösung mit Uran-und Plutoniumsalzen
hergestellt. Die Uran- und Plutonium-Konzentrationen wurden eingestellt, indem gleichzeitig Uran und Plutonium in
dem gewünschten Mengenverhältnis nach Zusatz eines Fällmittels
z.B. Ammoniumhydroxyd ausgefällt wurden. Es bildete sich ein Hydroxydgemisch, das zum Absetzen gebracht und abfiltriert
wurde, und das durch Verdichten und Erhitzen zur Herstellung des gewünschten keramischen Brennstoffkörpers diente.
Die Herstellung eines Uran-Plutonium-Gemisches mit weniger als 40 i* Plutoniumgehalt bei gemeinsamer Ausfällung ist ein
schwieriges Problem. Der Niederschlag hat kolloidähnlichen Charakter und bleibt lange in Suspension. Selbst nach dem
Absitzen kann der Niederschlag wegen der sehr feinen Verteilung nur schwer filtriert werden. Darüberhinaus hält der Filterkuchen
das Wasser hartnäckig fest und trocknet sehr schwer. Zusammengefaßt
kann gesagt werden, daß das langsame Absetzen, das schwierige Filtrieren und der lange Trockenvorgang von gemeinsam ausgefällten
Gemischen sehr lange Zeit benötigt und einen erheblichen Kostenaufwand darstellt, bis die Erzeugnisse in die Brenner
eingebaut werden können.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde sehr viel schneller und
mit guter Ausbeute Uran und Plutonium gemeinsam auszufällen.
Mit der Erfindung gelingt es durch besondere Einstellung der Molkonzentration von Uran- und Plutoniumlösungen die Bildung
209811/OA17 bad original /3
von kolloidähnlichen Niederschlagen zu verhindern und die lange anhaltende Suspension, die den Niederschlag so schwer filtrierbai
macht, zu beseitigen.
Als "besonderer Vorteil der Erfindung ergibt sich neben der erheblichen
Verkürzung^ auch eine erhöhte Wirksamkeit des nach dex1 Erfindung hergestellten Plutoniurn-Uran-Kernbrennstoffes.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Uranoxyd und
Plutoniumoxyd zusammen aus wässriger Lösung in einer sich schnell absetzenden und leicht filtrierbaren Form niedergeschlagen
werden, die insbeondere zur Herstellung von Uran-Flut onium- Brennst off element en für Kernreaktoren geeignet ist.
Es wurde nämlich gefunden, daß wenn Uran- und Plutonium in der wässrigen Lösung etwa in äquimolekular Mengen vorliegen, ein
sich beim Ausfällen bildender Niederschlag sehr schnell absetzt und gut filtrierbar ist. Es ist nur 1/5 der Zeit erforderlich, die
für die gemeinsame Fällung, Filtri'erung und Trocknung von Uran-
und Plutoniumgemischen benötigt werden im Vergleich mit der bisherigen Herstellung . Der Filterkuchen trocknet an der Luft etwa
viermal so schnell im Vergleich mit den sehr fein verteilten Niederschlagen bei der bisherigen Herstellung. Das Gemisch, das
aus Niederschlagen äquitnolekularer Mengen eines Uran- und Plutoniumniederschlages
besteht, ist ein sehr aktives Pulver, das offenbar eine feste Lösung darstellt mit einem zur Sinterung vorgesehenen
Urandioxydzusatz. Es wird angenommen, daß der deutliche
209811/0417 omü OAiQiNAL η
Unterschied auf die Gegenwart des Plutonium-Uran-Niederschlages
molekularer Konzentration verantwortlich ist für die "beschleunigt
Koagulation und die Größe der einzelnen Teilchen des Niederschlages.
Für Brutreaktoren ist das "beste Konzentrationsverhältnis von
Uran : Plutonium etwa 4:1. Es ist möglich andere Mengenverhältnisse für verschiedene Zwecke vorzusehen. Die erforderliche
Behandlungszeit für Gemische auch anderer Zusammensetzungen
wird ebenfalls erheblich abgekürzt, da gefunden wurde, daß das gemeinsam niedergeschlagene äquimolekulare Gemisch von Uran
und Plutonium selektiv mit Uran- oder Plutonium gemischt werden kann, um die verschiedenen Verhältnismengen zu erhalten.
Die Erfindung umfaßt daher auch Verfahren, die die gegebenen Begrenzungen der Ausbeute bei der Herstellung von Uran-Plutonium-Brennelementen
ausschalten und darüberhinaus eine größere Anpassungsfähigkeit gestatten. Wesentlich ist die Bildung eines
Niedersehlaggetnisches, das sich schnell absetzt und schnell
der auch
filtriert werden kann und ^TBinäpgfa. leicht trocknet. Ein weiterer
filtriert werden kann und ^TBinäpgfa. leicht trocknet. Ein weiterer
darin
Vorteil besteht, daß ein weitgehender Spielraum für die Einstellung
der Uran-Plutoniummengen gegeben ist.
Das Verfahren zur Herstellung von Uran-Plutonium-Brennstoffkörpern
umfaßt die Herstellung einer wässrigen Lösung, welche so eingestellt ist, daß sie lösliche Uran- und Plutoniumsalze
in molekularen Mengen von etwa 1:1 enthält. Im allgemeinen wird
/5 20981 1 /OA 1 7 8AD
das Uran als Uranyl (UO2) und das Plutonium als Plutonium IV
Ionen in Salpetersäurelösung verwendet. Der Lösung wird •Ammoniak hinzugesetzt um einen gemeinsamen Niederschlag zu
"bilden, der aus einem Gemisch von Urandiuranat und Plutoniumhydroxyd
etwa im Verhältnis 1:1 besteht. Der Niederschlag wird nach dem Absitzen filtriert. Der Filterkuchen wird mehrmals
mit 7/asser ausgewaschen und getrocknet. Das getrocknete Material wird in einer V/asserstoffatmosphäre zwischen 600 und 900°
reduziert zu Uran-Plutonium.
Diesem pulverisierten, reduzierten aus äquimolekularen Mengen
bestehende Uran-Plutonium-Gemisch kann durch Zumischen weiterer Mengen von Uran oder Plutonium auf den gewünschten Wert gebracht
werden. Für· die Herstellung von Brutreaktorbrennstoffelementen
wird z.B. die äquimolekulare Uran-Plutonium-Verbindung mit soviel
für Reaktorbetrieb geeigneten Uran gemischt, um das Uran-PlutonLum-Verhältnis
auf etwa 4:1 zu bringen, d.h. 80 Gewichts^ Uran : 20 Gewichts^ Plutonium, was als bestes Verhältnis für
bestimmte Brutreaktoren anzusehen ist. Es können aber auch andere Uran-Plutonium-Verhältnisse vorgesehene werden von mindestens
5-95 Gewichts^ Uran. Danach kann das Gemisch in bekannter Weise zu einem keramischen Körper verarbeitet werden. Je nach Wunsch
kann es auch in anderer Weise verdichtet und verfestigt werden.
Die erste Stufe des Verfahrene nach der Erfindung besteht $n
der Herstellung einer Uran-Plutoniumlösung, die aus einer lösung
209811/0417 bad original /6
von kristallinem Uranylni trat [(UO2) (NO2 )2J und Plutoniumnitrat
in Wasser gebildet wird. Die für die Herstellung der Lösung "bevorzugten Salze sind Urany Initrat und Plutoniumnitrat, v/o bei
das Uran aus einem beliebigen Gemisch von Uranisotopen bestehen
kann. Als Lösungsmittel wird vorzugsweise Salpetersäure vorgesehen mit einer Konzentration von 1-4 Mol. Die Konzentration
der Uran- und Plutoniumsalze kann in weiten Grenzen schwanken. Sie beträgt 80-200, vorteilhaft 100 Gramm je Liter. V/esentlich
für die Erfindung ist, daß das Uran und das Plutonium in molekularem Konzentrationsverhältnis von etwa 1:1 vorliegt, um die
Bildung eines sich schnell absetzenden und leicht filtrierbaren Niederschlages zu erreichen.
Die Lösung wird laufend gerührt und bei Zimmertemperatur gehalten.
Das Uran und das Plutonium werden gemeinsam durch langsame Zugabe von Ammoniumhydroxyd, bis ein pH-Y/ert von ungefähr 9 erreicht
ist, aus der Lösung ausgefällt. Der flockige Niederschlag setzt sich schnell ab und wird dann filtriert. Der Niederschlag wird
quantitativ auf Filterpapier oder einer Glas- oder Metallfritte gesammelt. Dieser Vorgang erfolgt im allgemeinen in der Hälfte
der Zeit, die für die Filtration von gemeinsam niedergeschlagenem Plutonium-Uran benötigt wird, deren Molverhältnis nicht 1:1 istd.h.
einem Gemisch das weniger als 30 Gewichts^ Plutonium, 70 Gewichts^ Uran, SO Gewichts^ Uran und 70 Gewichts^ Plutonium
enthält. Bemerkenswerte Verbesserungen werden erhalten beim Ver-' hältnis von 45 : 55 Gewichtsprozent, wobei entweder Plutonium
oder Uran vorherrschend sein kann. Die Filtration von 5 Litern erfordert nur etwa 1 Stunde.
209811/0417 bad oriGiNal
Der Niederschlag wird dann mit Wasser und Azeton gewaschen und anschließend getrocknet. Die Trocknung kann an der Luft erfolgen
und es wurde festgestellt, daß dazu nur 1/4 der sonst benötigten Zeit erforderlich ist.
Die getrockneten Niederschläge werden in einer Wasserstoff-HeIjum-AtmoSphäre
"bei 600-900° reduziert, um ein leicht sinterfähiges, pulverförmiges Produkt zu erhalten. Wenn eine
Masse mit niedrigerem Plutoniumgehalt gewünscht wird, wird das Urari-Plutoniumgemisch in der nächsten Stufe verdünnt, indem es
mit soviel feinverteiltem Uran gemischt wird, um das gewünschte Verhältnis für das Endprodukt zu erhalten. Das Uran für das
Gemisch sollte gesintert sein und die Isotopen enthalten, die bezüglich der Neutronen des Reaktorbrennstoffes erwünscht sind.
Das getrocknete Erzeugnis bzw. das verdünnte Gemisch wird in einer
Kugelmühle gemahlen und gemischt und schließlich durch ein 325
Maschensieb gesiebt. Anschließend wird das Gemisch bei hohem Druck gepreßt und zur Formgebung gesintert. Es kann aber auch
das pulverisierte Material verdichtet und in diesem Zustand verwendet werden. Das ist an sich bekannt und im einzelnen
beschrieben in USAEC Report GEAP 3486, Parts I and II Fast
Oxide Breeder Project I, Fuel Fabrication, Jesse M. Cleveland, et al.
Zur Herstellung eines Produktes für ein Brennstoffelement mit
von 13$
der gewünschten Zusammensetzung Plutoniumoxyd und 87$ Uranoxyd
der gewünschten Zusammensetzung Plutoniumoxyd und 87$ Uranoxyd
209811/0417 BADORiG»NAL /q
wird Plutoniumsalz und Uransalz gleicher Konzentration,die
einer Menge von 500 gr Plutoniumoxyd und. Uraniumoxyd entspricht, in Salpetersäure gelöst. Aus der Lösung wird Plutonium und Uran
durch Zusatz von Ammoniumhydroxyd Ms zu 9 pH ausgefällt. Der
Niederschlag wird filtriert, gewaschen und getrocknet. Nach dem Trocknen wird er in Wasserstoff "bei 750° reduziert. Das reduzierte
Pulver wird dann mit 1420 Gramm gesintertem Uranoxyd gemischt und in einer Kugelmühle gemahlen. Es entsteht eine Gesamtmenge
von 1920 Gramm eines Gemisches, das 13 Gewichtsprozent Plutoniumoxyd und 87 i° Uranoxyd enthält.
Die Masse wird dann zu Tatletten geformt. Der ganze Vorgang
dauert etwa 48 Stunden. Auf diese V/eise werden 960 Gramm des Brennstoffgemisches je Tag bei kontinuierlicher Durchführung
hergestellt. Wenn das Brennstofferzeugnis in einstufigem Verfahren
in der bisherigen Weise hergestellt wurde unter Verwendung derselben Lösungen und unter gleichen Bedingungen werden mindestenr
zwei Tage für die Bildung der Niederschläge, das Filtrieren, das Waschen und trocknen und weitere 24 Stunden für die Reduktion
und Mahlung benötigt. Für die Herstellung einer gleichen Menge mit 13 # Plutoniumoxyd und 87 i» Uranoxyd sind bei gleichen
Leis±tungen vier Mischer erforderlich und eine Gesamtzeit von mindestens 10 Tagen. Die Tagesproduktion hierbei beträgt aber
nur 192 Gramm.
Die Ausbeute nach der Erfindung wird daher auf das Fünffache erhöht, wenn eine gemeinsame Ausfällung gemäß der Erfindung
vorgesehen wird.
2 0 9 8 1 1 / 0 A 1 7 B*D orig,Nal /9
Während das obige Beispiel und die Beschreibung insbesondere "die Herstellung von Brennstoffelementen für Brutreaktoren
beschreibt, fällt es auch in den Rahmen der Erfindung, das Verfahren mit dem gleichen Vorteil auch allgemein zur Herstellung
von Uran-Plutoniumgemischen vorzusehen.
Insbesondere kann das Verfahren nach der Erfindung auch für die
Herstellung gemischter Oxydpulver verwendet werden, denen Uranoxydkörper mit hoher Dichte, die durch Vibration erreicht
werden kann, zugesetzt werden; ferner für die Herstellung gemischter Plutonium-Uranpulver zur Vorbereitung mit gesintertem
Uran bei der Herstellung von Reaktorbrennstoffkörpern, sowie auf
thermischem Wege oder unter Tablettenbildung zur Herstellung gemischter Oxyde, die verdichtet werden sollen.
BAD ORIGINAL
209811/0417
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines homogenen Plutoniumoxyd-Uranoxyd
Brennstoffes für Kernreaktors dadurch gekennzeichnet,
daß eine saure Lösung, die Plutoniurnsalze und Uransalze in elnern Molverhältnis zwischen etwa 0,7 und
bezogen auf Plutonium und Uran
l,5venthält zur Ausfällung eines Hydroxydgetnisches von Plutoniumhydroxyd und Uranhydroxyd mit Alkali versetzt wird, worauf der gebildete Niederschlag filtriert, gewaschen und getrocknet wird und daß der getrocknete Niederschlag von Plutoniumhydroxyd und Uranhydroxyd -\1 η einer ,'/asserstoffatmosphäre reduziert und aus dem Reaktionsprodukt ein Brennstoffelement für Kernreaktore hergestellt wird.
l,5venthält zur Ausfällung eines Hydroxydgetnisches von Plutoniumhydroxyd und Uranhydroxyd mit Alkali versetzt wird, worauf der gebildete Niederschlag filtriert, gewaschen und getrocknet wird und daß der getrocknete Niederschlag von Plutoniumhydroxyd und Uranhydroxyd -\1 η einer ,'/asserstoffatmosphäre reduziert und aus dem Reaktionsprodukt ein Brennstoffelement für Kernreaktore hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis zwischen Plutonium und Uran in der Lösung
etwa 1:1 beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung aus UranyInitrat und Plutoniumnitrat besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Ausfällung der Plutonium- und Uransalze aus der
Lösung durch Zusatz von konzentriertem Ammoniurahydroxyd
erfolgt.
209811/0417 AL
5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1-4
zur Herstellung der Brennstofferzeugnisse in Tatlettenform
dadurch gekennzeichnet, daß eine sauere Lösung aus Plutonium- und Uransalzen hergestellt wird und daß aus
dieser Lösung durch Zusatz von Alkalihydroxyd, Uranhydroxyd und Plutoniumhydroxyd gemeinsam ausgefällt
werden, worauf der erhaltene Niederschlag filtriert, gewaschen, getrocknet und im Wasserstoffstrom bei etwa
700 Grad erhitzt wird, worauf das Gemisch mit für Kernreaktoren geeigneten Uranoxyd vermischt wird, um das
Plutonium-Uranverhältnis in der Brennstoffverbindung
auf den für Brennelemente in Kernreaktoren geeigneten Wert einzustellen.
6. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß
die Uran-Plutoniumsalze enthaltende Lösung ein Molverhältnis Uran : Plutonium von etwa 1:1 "besitzt.
7. Verfahren nach Ansprüchen 5 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Ausgangslösung UranyInitrat und
Plutoniumnitrat verwendet wird.
ö. Verfahren nach Ansprüchen 5-7 dadurch gekennzeichnet,
daß die gemeinsame Ausfällung der Uran- und Plutoniumsalze durch Zusatz von konzentriertem Ammoniumhydroxyd
in die Ausgangslösung erfolgt.
209811/0417 bad ORIGINAL
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