DE1591164C - Elektrischer Hochfrequenz Schwingungs kreis, Bandfilter und deren Verwendung in einen Transistorverstärker - Google Patents
Elektrischer Hochfrequenz Schwingungs kreis, Bandfilter und deren Verwendung in einen TransistorverstärkerInfo
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Description
Man erkennt aus der F i g. 1 ohne weiteres, daß der Koppelleiter 8 nur im Schlitz des Innenleiters 4
und der Isolierstoffplatte 1 von allen magnetischen
zur Herstellung eines solchen Leitungskreises dürfte ^ ^
das Ausätzen der erforderlichen Aussparungen auf io Feldlinien umfaßt werden kann, die den Inneneiner
beiderseits kupferkaschierten Isolierstoffplatte leiter 4 umschließen. Dann ergibt sich eine sehr feste
sein. Auch jedes andere Verfahren zur Herstellung magnetische Kopplung, wenn man dafür sorgt, daß
sogenannter gedruckter Schaltungsplatten kann ver- der Strom, der im Koppelfeder erregt wird, "ohne
wendet werden. Stromverteilung in einem geschlossenen Stromkreis
Ein Hochfrequenzschwingungskreis der beschrie- 15 fließt, so daß die von diesem Stromkreis einbenen
Art ist z.B. bekannt durch die deutsche Aus- geschlossene Fläche von allen magnetischen Feldlegeschrift
1 197 518. Bei diesem Schwingungskreis linien9 einmal durchsetzt wird. Aus der Fig. 1 ist
hat man sich bemüht, den Wellenwiderstand des auch der weitere Vorteil zu ersehen, daß die Stärke
Leitungsstückes möglichst groß zu machen und zu dieser magnetischen Kopplung eingestellt werden
diesem Zweck den Folienteil, der dem Innenleiter ao kann, indem man den Koppelleiter 8 senkrecht zu
auf der anderen Seite der Isolierstoffplatte gegen- den Oberflächen der Isolierstoffplatte 1 verschiebt,
überliegt, entfernt. - Der Koppelleiter des erwähnten bekannten Schwin-
Zum Ankoppeln des bekannten Schwingungskreises gungskreises würde in der F i g. 1 links oder rechts
an ein anderes Schaltungselement eines elektrischen neben dem Innenleiter 4 zu diesem parallel verlaufen
Gerätes dient ein Koppelleiter, der durch Aussparun- 35 und durch Aussparungen aus der Metallfolie 3 gegen
in der gleichen Metallfolie hergestellt ist wie der bildet sein. Er könnte nur von wenigen magnetischen
Innenleiter und in geringem Abstand zu diesem ~~
parallel verläuft. Mit diesem Koppelleiter ist jedoch nur eine ungünstige gemischt induktiv-kapazitive
Kopplung zu erreichen, wie später noch näher erläutert wird. Damit sich dabei eine genügend feste
Kopplung ergibt, ist es notwendig, den Wellenwiderstand des Leitungsstuckes und damit den Resonanzwiderstand
des Schwingungskreises möglichst groß
zu machen. Das ist aber ungünstig, denn es ist besser, 35 Koppelkapazität klein zu halten, könnte der Abstand
den Wellenwiderstand des Leitungsstückes und den zwischen dem Innenleiter 4 und dem Koppelleiter8
Resonanzwiderstand des Schwingungskreises so fest- genügend groß gemacht werden. Bei einer vorteilzulegen,
daß sich die erforderliche Kreisgüte ergibt haften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Hoch-
und der Resonanzwiderstand möglichst gleich dem frequenz-Schwingungskreises wird die Verringerung
Eingangswiderstand des anzuschließenden Schal- 40 der kapazitiven Kopplung dadurch erreicht, daß die
tungselementes ist, damit möglichst gar keine oder Spannung, die an der Koppelkapazität zwischen dem
allenfalls Transformationsmittel mit geringem Über- Innenleiter und dem Koppelleiter liegt, möglichst
Setzungsverhältnis benötigt werden. klein gehalten wird.
Durch die Erfindung ist die Aufgabe gelöst, bei Diese Ausgestaltung besteht darin, daß bei Ab-
einem Hochfrequenzschwingungskreis der eingangs 45 Stimmung in Viertelwellenresonanz ein Ende des
beschriebenen Art eine praktisch rein induktive An- Innenleiters über einen praktisch vernachlässigbaren
Hochfrequenzwiderstand mit dem Außenleiter verbunden ist und der Koppelleiter in einem nahe bei
dieser Verbindungsstelle beginnenden Teil des Innenleiters liegt. Zum gleichen Zweck ist bei einem
Schwingungskreis, der in Halbwellenresonanz abgestimmt wird, der Koppelleiter im mittleren Teil des
Innenleiters anzuordnen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schwingungskreises besteht darin, daß
der Innenleiter um 180° abgewinkelt ist und die Masseanschlußpunkte des Koppelleiters und einer in
den Schwingungskreis eingeschalteten, seine Resonanzfrequenz mitbestimmenden Kapazität nahe bei-
und 3 belegt sind. Die leitend miteinander verbun- 60 einander und nahe bei der Verbindungsstelle des
denen Folien 2 und 3 bilden den Außenleiter eines Innen- und des Außenleiters liegen. Die Abwinkeunsymmetrischen
Leitungsstückes, dessen Innen- lung des Innenleiters um 180° wird zweckmäßig in
leiter 4 durch Aussparungen 5 und 6 in der Metall- der Weise ausgeführt, daß der Innenleiter an zwei
folie 3 gebildet ist. Im Innenleiter 4 ist ein Schlitz 7 Stellen in ausreichendem Abstand voneinander zweiangebracht,
der außer dem Innenleiter 4 noch die 65 mal um 90° abgewinkelt wird, oder daß er zwischen
Feldlinien umfaßt werden, die den Innenleiter 4 umschließen. Die magnetische Kopplung dieses Koppelleiters
ist deswegen gering.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird dagegen eine so feste magnetische Kopplung erreicht,
daß eine zusätzliche kapazitive Kopplung zwischen dem Innenleiter 4 und dem Koppelleiter 8 nicht nur
überflüssig, sondern sogar unerwünscht ist. Um die
kopplung herzustellen, die unabhängig vom Wellenwiderstand des Leitungsstücks und vom Respnanzwiderstand
des Schwingungskreises genügend fest gemacht werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß ein Koppelleiter elektrisch isoliert in einen die beiden Metallfolien
und die Isolierstoffplatte durchsetzenden Schlitz eingelegt ist, der innerhalb des Innenleiters in dessen
Längsrichtung verläuft.
Die vorteilhafte Wirkung der erfindungsgemäßen Maßnahme wird durch die F i g. 1 veranschaulicht.
Dort ist ein Querschnitt durch eine Isolierstoffplatte 1 gezeichnet, deren beide Flächen mit Metallfolien 2
Isolicrstoffplatte 1 und die Metallfolie 2 durchsetzt. In den Schütz 7 ist ein runder isolierter Koppelleiter
8 eingelegt. Die magnetischen Feldlinien 9, die
den beiden zueinander parallelen Schenkeln in einem Bogen verläuft, durch den der erforderliche Abstand
zwischen den zwei Schenkeln hergestellt wird.
Die erwähnte Kapazität, die auch zur Abstimmung
des Schwingungskreises auf eine bestimmte. Resonanzfrequenz einstellbar sein kann, ist an sich bekannt
und auch bei dem angeführten vorbekannten Schwingungskreis verwendet.
Die beschriebene Ausgestaltung dient dem Zweck, durch möglichst kurze Masseverbindungen die magnetische
Kopplung mit dem Koppelleiter 8 möglichst fest zu machen und zu verhindern, daß im Kopplungskreis und im Schwingungskreis selbst schädliche In-
duktivitäten liegen. Eine Induktivität des Kopplungskreises läßt sich jedoch nicht immer in ausreichendem
Maße vermeiden, z.B. wenn der Koppelleiter zum, Anschluß an ein anderes Schaltungselement des
Gerätes ziemlich lang sein muß und dadurch die Leitungsschleife des Kopplungskreises ziemlich groß
wird. In solchen Fällen kann die schädliche Wirkung der Induktivität des Koppelkreises durch eine weitere
vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schwingungskreises beseitigt werden.. Sie besteht
darin, daß die Induktivität des Koppelleiters mit einer Querkapazität und einer weiteren Längsinduktivität
einen Tiefpaß bildet, dessen Grenzfrequenz oberhalb der Resonanzfrequenz des Schwingungskreises
liegt. as
Dabei ist es vorteilhaft, die Querkapazität des Tiefpasses aus einem durch eine Aussparung abgetrennten
Teil der Metallfolie auf einer Seite der Isolierstoffplatte und der Metallfolie auf der anderen
Seite der Isolierstoffplatte zu bilden und den abgetrennten Metallfolienteil in mehrere Teile zu unterteilen,
die zur Änderung der Kapazität durch Lötbrücken miteinander zu verbinden sind. Durch Wahl
eines geeigneten Wertes der Querkapazität kann der Eigenwiderstand des Tiefpasses so gewählt werden,
daß er wie eine Transformationsleitung zur Anpassung des Resonanzwiderstandes des Schwingungskreises an den Eingangswiderstand des angeschlossenen
Schaltungselementes wirkt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schwingungskreises besteht darin, daß
er zusammen mit einem zweiten gleichartigen Schwingungskreis mit oder ohne Koppelleiter ein Bandfilter
bildet. Dabei werden die Innenleiter beider Schwingungskreise zweckmäßig aus der gleichen Metallfolie
derart ausgespart, daß die Verbindungsstellen der beiden Innenleiter mit dem gemeinsamen Außenleiter
und die anschließenden, zueinander parallelen Teile der beiden Innenleiter in einem entsprechend der erforderlichen
magnetischen Kopplung zwischen den beiden Schwingungskreisen bemessenen Abstand
nebeneinander liegen. Die magnetische Kopplung zwischen den beiden Schwingungskreisen kann bei
diesem Bandfilter aber auch in vorteilhafter Weise dadurch einstellbar gemacht werden, daß ein Koppelleiter
in je einen Längsschlitz der beiden Innenleiter eingelegt ist, deren Abstand voneinander so groß ist,
daß ihre direkte gegenseitige Kopplung vernachlässigbar ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieses Bandfilters besteht darin, daß in der Mitte des Koppelleiters
eine Querkapazität angeschlossen ist, die die auf ihren beiden Seiten liegenden Induktivitäten des Koppelleiters
zu einem Tiefpaß ergänzt, dessen Grenz- frequenz oberhalb des Resonanzfrequenzbereiches
des Bandfilters liegt.
Die beschriebenen erfindungsgemäßen Schwingungskreise und Bandfilter sind besonders vorteilhaft
für die Verwendung in Transistorverstärkern. Dabei ist es zweckmäßig, alle Innenleiter aus der gleichen
Metallfolie auszusparen. \ .
Eine vorteilhafte Ausgestaltung eines solchen Transistorverstärkers besteht darin, daß in einen
Schlitz der Isolierstoffplatte eine zu dieser senkrechte, als Masseanschluß für abstimmbare Kondensatoren
und Gleichspannungstrennkondensatoren dienende Metallplatte eingesetzt ist, an die die Metallfolien
auf beiden Seiten der Isolierstoffplatte angelötet sind. Durch die angeführten erfindungsgemäßen Maßnahmen
ergibt sich ein Transistorverstärker mit einem sehr gedrängten Aufbau und sehr kurzen Verbindungsleitungen.
Bei einem Ausführungsbeispiel, das serienweise hergestellt wird, haben sich günstige
Resonanzwiderstände der verwendeten erfindungsgemäßen Schwingungskreise und Bandfilter ergeben,
wenn die Ausspaningen zum Abtrennen der Innenleiter wesentlich schmaler als die Innenleiter sind
und die den Schwingungskreisen bzw. Bandfiltern auf der anderen Seite der Isolierstoffplatte gegenüberliegenden
Teile der zweiten Metallfolie vorhanden sind. Die bereits beschriebene
Fig. 1 ist ein schematischer Querschnitt durch
ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schwingungskreises in großem Maßstab; in der
Fig. 2 sind eine Ansicht und ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Schwingungskreises wiedergegeben;
F i g. 3 zeigt eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen Schwingungskreises;
in der
F i g. 4 ist ein Ausführungsbeispiel eines Bandfilters skizziert, das aus erfindungsgemäßen Schwingungskreisen
gebildet ist;
F i g. 5 ist eine Schaltungsskizze eines Ausführungsbeispiels eines Transistorverstärkers mit erfindungsgemäßen
Schwingungskreisen und Bandfiltern; die
F i g. 6, 7 und 8 zeigen zwei Ansichten und einen Querschnitt dieses Verstärkers.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 2 ist eine Seitenfläche einer Isolierstoffplatte 10 vollständig
mit einer Metallfolie 11 bedeckt. Auf der gegenüberliegenden Fläche der Isolierstoffplatte 10 ist eine
Metallfolie 12 angebracht, die mit der Metallfolie 11 leitend verbunden ist und mit dieser zusammen den
Außenleiter eines Leitungsstückes bildet, das die Resonanzfrequenz des dargestellten erfindungsgemäßen
Hochfrequenz-Schwingungskreises mitbestimmt. Durch schmale Aussparungen 13 und 14,
die aus der Metallfolie 12 ausgeätzt sind, ist der Innenleiter des Leitungsstückes gebildet. Er besteht
aus zwei parallelen Schenkeln 15 und 16, die durch einen Steg 17 miteinander verbunden sind. Zwischen
einem Ende des Irinenleiterschenkels 16 und dem Außenleiter 12 ist ein einstellbarer Kondensator 18
eingeschaltet, der zur Abstimmung des Schwingungskreises auf eine bestimmte Resonanzfrequenz
dient.
Der Eingangsanschluß 19 des Schwingungskreises kann an einen beliebigen Punkt des Innenleiterschenkels
16 angeschlossen werden, um den Eingangswiderstand des Schwingungskreises an den Ausgarigswiderstand
des anzuschließenden Bauteils anzupassen. In dem verbreiterten Teil 20 des Innenleiterschenkels
15, der mit dem Außenleiter 12 galvanisch leitend verbunden ist, ist ein Längsschlitz 21 eingeschnitten, der auch die Isolierstoffplatte 10 und die
5 6
Metallfolie 11 auf der anderen Seite der Isolierstoff- solches Bandfilter ist in der Verstärkerschaltskizze
plattelO durchsetzt. In den Schlitz21 ist ein isolier- der Fig. 5 dargestellt.
ter Koppelleiter 22 eingelegt, der mit einem Ende an Bei dem Ausführungsbeispiel eines Transistorverdem
Außenleiter 12 in der Nähe der Verbindungs- stärkers nach den Fig.5 bis 8 ist eine Isolierstoffstelle
zwischen dem Außenleiter 12 und dem Innen- 5 platte 38, die auf beiden Seiten mit Metallfolien 39
leiterteil 20 angelötet ist. Diese Lötstelle liegt auch in und 40 versehen ist, in einen Metallrahmen 41 einder
Nähe des Anschlußpunktes des Kondensators 18 gesetzt, der die Isolierstoffplatte 38 ringsherum umam
Außenleiter 12. ~ . faßt und mit den beiden Metallfolien 39 und 40
Das andere Ende 23 des Koppelleiters 22 wird an leitend verbunden ist. In einen Schlitz der Isolierein anderes Schaltungselement eines Gerätes an- ίο stoffplatte 38 ist eine zu dieser senkrechte Metallgeschlossen,
platte 42 eingesetzt, die mit den beiden Metallfolien
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist aus 39 und 40 und mit dem Metallrahmen 41 leitend
einer Metallfolie 24 einer beiderseits kupferkaschier- verbunden ist. Durch zwei Metalldeckel 43 und 44,
ten Isolierstoffplatte durch ausgeätzte Aussparungen die nur in der F i g. 8 dargestellt sind, wird der
25 und 26 ein U-förmig gestalteter Innenleiter 27 ge- 15 Metallrahmen 41 zu einem Gehäuse ergänzt, das die
bildet, dessen freie Schenkelenden über zwei Konden- Schaltelemente des Verstärkers zur Abschirmung
satoren 28 und 29 mit der Metallfolie 24 verbunden vollständig einschließt,
sind. In der Schaltskizze der F i g. 5 sind von den bei
Die Metallfolie 24 bildet zusammen mit der auf dem Transistorverstärker verwendeten, erfindungsder
anderen Seite der Isolierstoffplatte vorgesehenen, ao gemäßen Schwingungskreisen und Bandfiltern nur die
nicht dargestellten Metallfolie den Außenleiter eines Innenleiter als schraffierte Flächen dargestellt. In den
Leitungsstückes, das zusammen mit den beiden Kon- Ansichten der F i g. 6 und 7 sind die Aussparungen
densatoren 28 und 29 einen in Halbwellenresonanz aus den Metallfolien 39 und 40 auf der Isolierstoffabgestimmten
Schwingungskreis darstellt. Im Mittel- platte 38 als schwarze Linien dargestellt,
teil des U-förmigen Innenleiters 27 ist ein Längs- 25 An die Eingangsklemme 45 des Verstärkers wird schlitz 30 angebracht, der auch die Isolierstoffplatte ein Innenleiter eines z. B. als Antennenzuleitung die- und die Metallfolie auf der anderen Seite der Isolier- nenden Koaxialkabels angeschlossen, dessen Abstoffplatte durchsetzt. In den Schlitz 30 ist ein schirmung mit einer Schelle 46 leitend mit dem Koppelleiter 31 eingelegt, von dem ein Ende leitend Metallrahmen 41 verbunden wird,
mit dem Außenleiter 24 verbunden ist. Das andere 30 Die Eingangsklemme 45 ist über einen Trenn-Ende 32 des Koppelleiters 31 wird an ein anderes kondensator 47 an einen Steg 48 des Innenleiters Schaltungselement eines Gerätes angeschlossen. Der eines erfindungsgemäßen Schwingungskreises anin der F i g. 3 skizzierte Schwingungskreis ist zweck- geschlossen. Der Steg 48 ist mit einem in die Metallmäßig als Übergang von einem unsymmetrischen platte 42 eingesetzten abstimmbaren Kondensator Schaltungsteil zu einem symmetrischen Schaltungs- 35 (Trimmer) 49 verbunden. In einen Schlitz 50, der teil. Die beiden symmetrischen Anschlüsse 33 und 34 innerhalb des zweiten Schenkels 51 des Innenleiters können an beliebigen Punkten der beiden Schenkel des ersten Schwingungskreises die Isolierstoffplatte des U-förmigen Innenleiters27 angeschlossen werden. 38 und ihre beiden Metallfolie« 39 und 40 durch-
teil des U-förmigen Innenleiters 27 ist ein Längs- 25 An die Eingangsklemme 45 des Verstärkers wird schlitz 30 angebracht, der auch die Isolierstoffplatte ein Innenleiter eines z. B. als Antennenzuleitung die- und die Metallfolie auf der anderen Seite der Isolier- nenden Koaxialkabels angeschlossen, dessen Abstoffplatte durchsetzt. In den Schlitz 30 ist ein schirmung mit einer Schelle 46 leitend mit dem Koppelleiter 31 eingelegt, von dem ein Ende leitend Metallrahmen 41 verbunden wird,
mit dem Außenleiter 24 verbunden ist. Das andere 30 Die Eingangsklemme 45 ist über einen Trenn-Ende 32 des Koppelleiters 31 wird an ein anderes kondensator 47 an einen Steg 48 des Innenleiters Schaltungselement eines Gerätes angeschlossen. Der eines erfindungsgemäßen Schwingungskreises anin der F i g. 3 skizzierte Schwingungskreis ist zweck- geschlossen. Der Steg 48 ist mit einem in die Metallmäßig als Übergang von einem unsymmetrischen platte 42 eingesetzten abstimmbaren Kondensator Schaltungsteil zu einem symmetrischen Schaltungs- 35 (Trimmer) 49 verbunden. In einen Schlitz 50, der teil. Die beiden symmetrischen Anschlüsse 33 und 34 innerhalb des zweiten Schenkels 51 des Innenleiters können an beliebigen Punkten der beiden Schenkel des ersten Schwingungskreises die Isolierstoffplatte des U-förmigen Innenleiters27 angeschlossen werden. 38 und ihre beiden Metallfolie« 39 und 40 durch-
Däs Bandfilter, das in Fig. 4 skizziert ist, besteht setzt, ist ein isolierter Koppelleiter 52 eingelegt, von
aus zwei Schwingungskreisen, die in fast allen Einzel- 40 dem ein Ende über den Trennkondensator 53 mit
heiten mit dem Schwingungskreis nach F i g. 2 über- der Metallplatte 42 verbunden ist. Das andere Ende
einstimmen und deren Innenleiter aus der gleichen des Koppelleiters ist an den Emitter eines Transistors
Metallfolie 12 ausgespart sind. Einander ent- 54 und an ein Metallfolienteil 55, das durch eine
sprechende Teile in den F i g. 2 und 4 sind mit den Aussparung 56 von der Metallfolie 39 abgetrennt ist
gleichen Bezugsziffern bezeichnet. In den Schlitz 21 45 und zusammen mit der Metallfolie 40 auf der anderen
des ersten Schwingungskreises ist jedoch ein Koppel- Seite der Isolierstoffplatte 38 den Kondensator 57
leiter 35 eingelegt, der auch noch in einen zusatz- bildet, leitend verbunden. Der Kondensator 57 bildet
liehen Schlitz 36 im Innenleiterteil 20 des zweiten zusammen mit der Streuinduktivität des Koppelleiters
Schwingungskreises liegt. 52 und der Eingangsinduktivität des Transistors 54
In der Mitte des Koppelleiters 35, dessen beide 50 einen Tiefpaß, dessen Grenzfrequenz oberhalb des
Enden an den Außenleiter 12 angelötet sind, ist eine zu verstärkenden Frequenzbereiches liegt. Die Basis
Querkapazität 37 angeschlossen, die zusammen mit des Transistors 54 ist über Trennkondensator 58 mit
den auf ihren beiden Seiten liegenden Streuinduktivi- der Metallfolie 39 verbunden,
täten des Koppelleiters 35 einen Tiefpaß bildet, Der Kollektor des Transistors 54 ist an den Verdessen Grenzfrequenz oberhalb des Resonanz- 55 bindungspunkt zwischen dem Innenleiter 59 und frequenzbereiches des Bandfilters liegt. Die beiden einem abstimmbaren Kondensator (Trimmer) 60 an-Schwingungskreise in der F i g. 4 sind so weit ausein- geschlossen, der in die Metallplatte 42 eingesetzt ist. andergerückt, daß ihre direkte gegenseitige Kopp- Dieser Schwingungskreis 59/60 bildet zusammen lung vernachlässigbar ist. Dabei ist zwischen den bei- mit einem zweiten Schwingungskreis, zu dem der den Schwingungskreisen eine Fläche 38 der Metall- 60 Innenleiter 61 und der damit verbundene Abstimmfolie freigeätzt. kondensator 62 gehören, ein Bandfilter. In einen
täten des Koppelleiters 35 einen Tiefpaß bildet, Der Kollektor des Transistors 54 ist an den Verdessen Grenzfrequenz oberhalb des Resonanz- 55 bindungspunkt zwischen dem Innenleiter 59 und frequenzbereiches des Bandfilters liegt. Die beiden einem abstimmbaren Kondensator (Trimmer) 60 an-Schwingungskreise in der F i g. 4 sind so weit ausein- geschlossen, der in die Metallplatte 42 eingesetzt ist. andergerückt, daß ihre direkte gegenseitige Kopp- Dieser Schwingungskreis 59/60 bildet zusammen lung vernachlässigbar ist. Dabei ist zwischen den bei- mit einem zweiten Schwingungskreis, zu dem der den Schwingungskreisen eine Fläche 38 der Metall- 60 Innenleiter 61 und der damit verbundene Abstimmfolie freigeätzt. kondensator 62 gehören, ein Bandfilter. In einen
Bei den Bandfiltern nach F i g. 4 könnten aber Schlitz 63, der innerhalb des Innenleiters 61 die Iso-
auch der Koppelieiter 35, die beiden Schlitze 21 und lierstoffplatte 38 und ihre beiden Metallfolien 39 und
35, in denen er liegt, und die Querkapazität 37 weg- 40 durchsetzt, ist ein Koppelleiter 64 eingelegt, von
gelassen werden. Dann müßten die beiden Schwin- 65 dem ein Ende über den Trennkondensator 65 mit der
gungskreise so nahe zusammengerückt werden, daß Metallplatte 42 verbunden ist. Der Koppelleiter 64
die erforderliche induktive Kopplung zwischen den ist mit dem Emitter eines zweiten Transistors 66 und
beiden Schenkeln der Innenleiter vorhanden ist. Ein mit einem durch die Aussparung 67 aus der Metall-
folie 39 abgetrennten Metallfolienteil 68 leitend verbunden, das mit der zweiten Metallfolie 40 den Kondensator
69 bildet.
Der Kondensator 69 ergänzt die Streuinduktivität des Koppelleiters 64 und die Eingangsinduktivität des
Transistors 66 zu einem Tiefpaß, dessen Grenzfrequenz oberhalb des verstärkten Frequenzbereiches
liegt. Die Basis des Transistors 66 ist über den Trennkondensator 70 mit der Metallfolie 39 verbunden.
- Der Kollektor des Transistors 66 ist an den Verbindungspunkt eines Innenleiters 71 und eines abstimmbaren Kondensators 72 angeschlossen. In einen Schlitz 73, der innerhalb des Innenleiters 71 die Isolierstoffplatte 38 und ihre Metallfolien 39 und 40 durchsetzt, ist ein Koppelleiter 74 eingelegt, der mit dem Emitter eines dritten Transistors 76 und mit einem Metallfolienteil 77 verbunden ist, das durch die Aussparung 78 aus der Metallfolie 39 abgetrennt ist und mit der zweiten Metallfolie 40 den Kondensator 79 bildet. Dieser Kondensator 79 ergänzt die Streuinduktivität des Koppelleiters 74 und die Eingangsinduktivität des Transistors 76 zu einem Tiefpaß, dessen Grenzfrequenz oberhalb des verstärkten Frequenzbereiches liegt. Das Metallfolienteil 77 ist in zwei Teile 77 α und 77 b unterteilt, die zur Änderung der Kapazität 79 durch eine Lötbrücke miteinander verbunden werden können.
- Der Kollektor des Transistors 66 ist an den Verbindungspunkt eines Innenleiters 71 und eines abstimmbaren Kondensators 72 angeschlossen. In einen Schlitz 73, der innerhalb des Innenleiters 71 die Isolierstoffplatte 38 und ihre Metallfolien 39 und 40 durchsetzt, ist ein Koppelleiter 74 eingelegt, der mit dem Emitter eines dritten Transistors 76 und mit einem Metallfolienteil 77 verbunden ist, das durch die Aussparung 78 aus der Metallfolie 39 abgetrennt ist und mit der zweiten Metallfolie 40 den Kondensator 79 bildet. Dieser Kondensator 79 ergänzt die Streuinduktivität des Koppelleiters 74 und die Eingangsinduktivität des Transistors 76 zu einem Tiefpaß, dessen Grenzfrequenz oberhalb des verstärkten Frequenzbereiches liegt. Das Metallfolienteil 77 ist in zwei Teile 77 α und 77 b unterteilt, die zur Änderung der Kapazität 79 durch eine Lötbrücke miteinander verbunden werden können.
Die Basis des Transistors 76 ist über den Kondensator
80 mit der Metallfolie 39 verbunden. Der Kollektor des Transistors 76 ist an den Innenleiter 81
angeschlossen, der zusammen mit dem mit ihm verbundenen Abstimmkondensator (Trimmer) 82 zum
Ausgangskreis des Verstärkers gehört. An den Verbindungspunkt des Innenleiters 81 und des Abstimmkondensators
82 ist über den Trennkondensator 83 die Ausgangsklemme 84 des Verstärkers angeschlossen.
Die Speisegleichspannung von 24 Volt wird über die Widerstände 85, 86 und 87 den Emittern der drei
Transistoren 54, 66 und 76 zugeführt. Die Basen der drei Transistoren 54, 66 und 76 sind jeweils an einen
Spannungsteiler angeschlossen, der durch die Widerstände 88, 89 bzw. 90,91 bzw. 92,93 gebildet ist.
Die Gleichstromspeiseleitung 94, die durch eine Aussparung 95 von der Metallfolie 40 abgetrennt ist, ist
noch durch die beiden Kondensatoren 96 und 97 mit Masse verbunden.
Claims (11)
1. Elektrischer Hochfrequenz-Schwingungskreis mit einem die Resonanzfrequenz mitbestimmenden
unsymmetrischen Leitungsstück, dessen Außenleiter von auf beiden Seiten einer Isolierstoffplatte aufgebrachten, Metallfolien und
dessen Innenleiter durch Aussparungen in einer der Metallfolien auf einer Seite der Isolierstoffplatte
gebildet ist, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h net,
daß ein Koppelleiter (22) elektrisch isoliert in einen die beiden Metallfolien (11,12) und die
Isolierstoffplatte (10) durchsetzenden Schlitz (21) eingelegt ist, der innerhalb des Innenleiters (20)
in dessen Längsrichtung verläuft.
2. Schwingungskreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abstimmung in Viertel-Wellenresonanz
ein Ende (20) des Innenleitcrs über einen praktisch Vernachlässigbaien Hochfrequenzwiderstand
mit dem Außenleiter (12) verbunden ist und der Koppelleiter (22) in einem nahe bei dieser Verbindungsstelle beginnenden
Teil (20) des Innenleiters liegt.
3. Schwingungskreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abstimmung in HaIbwellenresonanz
der Koppelleiter (31) im mittleren Teil des Innenleiters (27) liegt.
4. Schwingungskreis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter
(15/16/17) um 180° abgewinkelt ist und die Masseanschlußpunkte des Koppelleiters (22) und
einer in den Schwingungskreis eingeschalteten, seine Resonanzfrequenz mitbestimmenden Kapazität
(18) nahe beieinander und nahe bei der Verbindungsstelle des Innenleiters (20) und des
Außenleiters (12) liegen.
5. Schwingungskreis nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität des
Koppelleiters (52) mit einer Querkapazität (57) und einer weiteren Längsinduktivität einen Tiefpaß
bildet, dessen Grenzfrequenz oberhalb der Resonanzfrequenz des Schwingungskreises liegt.
6. Schwingungskreis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querkapazität (79) des
Tiefpasses aus einem durch eine Aussparung (78) abgetrennten Teil (77) der Metallfolie (39) auf
einer Seite der Isolierstoffplatte (38) und der Metallfolie (40) auf der anderen Seite der Isolierstoffplatte
(38) gebildet und der abgetrennte Metallfolienteil (77) in mehrere Teile (77 a, 77 b)
unterteilt ist, die zur Änderung der Kapazität durch Lötbrücken miteinander zu verbinden sind.
7. Schwingungskreis nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er zusammen mit
einem zweiten gleichartigen Schwingungskreis mit oder ohne Koppelleiter ein Bandfilter bildet, wobei
die Innenleiter (59, 61) beider Schwingungskreise aus der gleichen Metallfolie (39) derart ausgespart
sind, daß die Verbindungsstellen der beiden Innenleiter (59, 61) mit dem gemeinsamen
Außenleiter (39) und die anschließenden, zueinander parallelen Teile der beiden Innenleiter (59,
61) in einem entsprechend der erforderlichen magnetischen Kopplung zwischen den beiden
Schwingungskreisen bemessenen Abstand nebeneinander liegen.
8. Bandfilter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Koppelleiter (35) in je
einen Längsschlitz (21, 36) der beiden Innenleiter (20) eingelegt ist, deren Abstand voneinander so
groß ist, daß ihre direkte gegenseitige Kopplung vernachlässigbar ist.
9. Bandfilter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Koppelleiters
(35) eine Querkapazität (37) angeschlossen ist, die die auf ihren beiden Seiten liegenden Induktivitäten
des Koppelleiters (35) zu einem Tiefpaß ergänzt, dessen Grenzfrequenz oberhalb des
Resonanzfrequenzbereiches des Bandfilters liegt.
10. Transistorverstärker, gekennzeichnet durch die Verwendung mehrerer Schwirigungskreise
bzw. Bandfilter nach den Ansprüchen 1 bis 9, deren Innenleiter (51, 59, 61, 71, 81) alle aus der
gleichen Metallfolie (39) ausgespart sind.
11. Transistorverstärker nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Schlitz der
Isolierstoffplatte (38) eine zu dieser senkrechte, als Masseanschluß für abstimmbare Kondensa-
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toren (49, 60, 72,82) und Gleichspannungstrennkondensatoren
(53, 65, 75) dienende Metallplatte (42) eingesetzt ist, an die die Metallfolien (39,40)
auf beiden Seiten der Isolierstoffplatte (38) angelötet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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