DE19915074A1 - Dielektrischer Resonator und dielektrisches Filter mit einem solchen Resonator - Google Patents
Dielektrischer Resonator und dielektrisches Filter mit einem solchen ResonatorInfo
- Publication number
- DE19915074A1 DE19915074A1 DE19915074A DE19915074A DE19915074A1 DE 19915074 A1 DE19915074 A1 DE 19915074A1 DE 19915074 A DE19915074 A DE 19915074A DE 19915074 A DE19915074 A DE 19915074A DE 19915074 A1 DE19915074 A1 DE 19915074A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dielectric
- electrode
- carrier element
- dielectric resonator
- excitation device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P7/00—Resonators of the waveguide type
- H01P7/10—Dielectric resonators
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P1/00—Auxiliary devices
- H01P1/20—Frequency-selective devices, e.g. filters
- H01P1/207—Hollow waveguide filters
- H01P1/208—Cascaded cavities; Cascaded resonators inside a hollow waveguide structure
- H01P1/2084—Cascaded cavities; Cascaded resonators inside a hollow waveguide structure with dielectric resonators
Landscapes
- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
Abstract
Offenbart wird ein dielektrischer Resonator, der nicht so leicht durch Vibration beeinflußt wird und in stabiler Weise hervorragendes Leistungsvermögen erzielen läßt. Ein dielektrischer Resonator enthält eine Erregereinrichtung, bei der ein säulenförmig ausgebildeter dielektrischer Block in einem leitenden Gehäuse in einem Zustand untergebracht ist, in welchem der Block elektrisch mit dem Gehäuse verbunden ist, und die ein Magnetfeld in einer Ebene erzeugt, welche die axiale Richtung des dielektrischen Blocks, durch den ein Strom fließt, rechtwinklig kreuzt, wobei die Erregereinrichtung ein Trägerelement aufweist, welches an einem Gehäusemuster fixiert ist, außerdem Elektrodenmuster, die jeweils mit einem Eingangsanschluß oder einem Ausgangsanschluß verbunden und an dem Trägerelement ausgebildet sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen dielektrischen Resonator und ein
dielektrisches Filter, welches sich in einem elektronischen Gerät wie
z. B. einem gemeinsam für das Senden und das Empfangen von Signalen
genutzten Gerät (Duplexer) für eine zellulare Basisstation eignet.
Wie in Fig. 9 allgemein dargestellt ist, ist ein konventioneller
dielektrischer Resonator so aufgebaut, daß ein aus Keramikmaterial
bestehender dielektrischer Block 100 auf dem Boden eines
Metallgehäusekörpers 101 befestigt ist, wobei die Öffnung des
Metallgehäusekörpers 101 von einem Gehäusedeckel 101a verschlossen
ist, damit die elektromagnetische Feldenergie im Inneren des Gehäuses
verbleibt.
An der z. B. linken Seitenwand des Metallgehäusekörpers 101 ist ein
Eingangsverbinder 102 angebracht, an der rechten Seitenwand ein
Ausgangsverbinder 103. Die vorderen Enden der Mittelleiter 102a und
103a des Eingangs- und Ausgangsverbinders 102 bzw. 103 durchdringen
die linke bzw. die rechte Seitenwand und stehen in das Innere des
Metallgehäusekörpers 101 vor. Das eine Ende der beiden
spulenförmigen Kopplungsschleifen 104 und 105 ist jeweils an das
vordere Ende des Mittelleiters 102a bzw. 103a angelötet. Das andere
Ende der Kopplungsschleifen 104 und 105 ist fest an dem
Metallgehäusekörper 101 angelötet und elektrisch auf Masse gelegt.
Bei einem anderen konventionellen Beispiel eines dielektrischen
Resonators, welches in Fig. 10 gezeigt ist, sind die einen Enden von
nahezu linear ausgebildeten Sonden 114 und 115 mit den Mittelleitern
der Eingangs- und Ausgangsverbinder 112 und 113 verbunden, die in
das Innere eines Metallgehäuses 111 hineinragen, wobei die Sonden 114
und 115 entlang der inneren Umfangswand des Metallgehäuses 111
verlaufen. Die anderen Enden verlaufen in der Nähe des dielektrischen
Blocks 100.
In einem derart ausgebildeten dielektrischen Resonator sind die
Kopplungsschleifen 104 und 105 bzw. die Sonden 114 und 115
magnetisch mit dem dielektrischen Block 100 gekoppelt. Wird an die
Kopplungsschleife 104 oder die Sonde 114 ein elektrisches Signal
gegeben, so bildet die Kopplungsschleife 104 bzw. die Sonde 114 ein
Magnetfeld aus. Durch die magnetische Energie wird der dielektrische
Block 100 angeregt, es fließt ein Strom durch den dielektrischen Block
100, und es entsteht ein Magnetfeld. Durch die magnetische Energie
wird ein Magnetfeld erzeugt, so daß ein Strom durch die
Kopplungsschleife 105 bzw. die Sonde 115 auf der Ausgangsseite fließt
und demzufolge an dem Ausgangsverbinder 103 bzw. 113 ein
elektrisches Signal ausgegeben wird.
Bei einem konventionellen dielektrischen Resonator mit der oben
erläuterten Ausgestaltung sind die Kopplungsschleifen 104 und 105 bzw.
die Sonden 114 und 115 baulich nicht widerstandsfähig gegenüber
Vibrationen. Die Kopplungsschleifen 104 und 105 bzw. die Sonden 114
und 115 vibrieren stärker als der dielektrische Resonator 100. Nachteilig
ist also, daß sich hierdurch das Kopplungsmaß bezüglich des
dielektrischen Blocks 100 ändert.
Um diesem Problem zu begegnen, kann man daran denken, die
Kopplungsschleifen 104 und 105 bzw. die Sonden 114 und 115 derart zu
fixieren, daß sie nicht vibrieren, beispielsweise mit Hilfe eines
Klebstoffs, beispielsweise Paraffin. Allerdings leidet durch den Einsatz
von Klebstoffen die: Leistungsfähigkeit der Anordnung.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen dielektrischen
Resonator anzugeben, der nicht so einfach durch Vibration beeinflußt
wird und eine hervorragende Leistungsstabilität aufweisen kann.
Um die obigen Probleme zu lösen, enthält der erfindungsgemäße
dielektrische Resonator eine Erregereinrichtung, in der ein
säulenförmiger dielektrischer Block in einem leitenden Gehäuse in einem
Zustand aufgenommen ist, in welchem der dielektrische Block elektrisch
mit dem Gehäuse verbunden ist, wobei die Erregereinrichtung ein
Magnetfeld in einer Ebene erzeugt, welche die axiale Richtung des
dielektrischen Blocks, durch den ein Strom fließt, rechtwinklig kreuzt,
wobei die Erregereinrichtung ein Trägerelement enthält, welches an dem
Gehäuse fixiert ist, ferner mindestens ein Elektrodenmuster, welches an
einen Eingangs- oder Ausgangsanschluß angeschlossen ist und auf dem
Trägerelement ausgebildet ist.
Da die Erregereinrichtung an dem Gehäuse befestigt ist, wird der
dielektrische Resonator nicht so leicht durch Schwingungen und
Vibrationen beeinträchtigt, so daß man eine stabile Arbeitsleistung
erhält.
Vorzugsweise besteht das Trägerelement aus einem dielektrischen
Material und einem Elektrodenmuster aus leitendem Material, welches
auf dem Trägerelement ausgebildet ist, so daß die baulichen
Abmessungen der Erregereinrichtung durch Verkürzen der Wellenlänge
des Dielektrikums verringert ist. Als dielektrisches Material kommen
Kunststoffe in Betracht, beispielsweise Teflon oder Epoxyharz,
außerdem Keramikmaterialien. Im Hinblick auf die durch das Verkürzen
der Wellenlänge erzielten Effekte ist ein Keramik-Dielektrikum mit
hoher Dielektrizitätskonstante am meisten bevorzugt. Durch Anordnen
eines Trägerelements in dem Gehäuse wird die magnetische Energie
wirksam in das leitende Gehäuse abgestrahlt. Aus diesem Grund kann
der dielektrische Block effizient erregt werden.
Bevorzugt wird die Anordnung derart ausgebildet, daß die Elektrode
durch zwei Elektrodenmuster gebildet wird, die das Trägerelement
sandwichartig einschließen. Das eine Elektrodenmuster ist an einem
Eingangsanschluß oder einem Ausgangsanschluß angeschlossen, das
andere Elektrodenmuster ist mit Masse verbunden. Durch Ausbildung
der beiden Elektrodenmuster mit einer Form, die einander
gegenüberliegende Teile mit dazwischenliegendem Trägerelement
aufweist, läßt sich ein dielektrischer Resonator bilden, der eine scharfe
Dämpfungskennlinie aufweist, in der es Dämpfungszonen auf beiden
Seiten eines Frequenzdurchlaßbandes gibt.
Man kann bevorzugt auch von einer Ausgestaltung Gebrauch machen,
bei der ein Trägerelement aus dielektrischem Material ein
Elektrodenmuster trägt, welches zwei Elektrodenbänder enthält, die
parallel beabstandet sind, wobei ein Kopplungsband die jeweils einen
Enden auf der gleichen Seite der beiden Elektrodenbänder koppelt,
während die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse an das Elektrodenmuster
angeschlossen sind.
Wenn z. B. ein Kopplungsband etwa in Form eines "U" auf der
Oberseite des Trägerelements ausgebildet ist und die beiden
Elektrodenbänder, die sich von den beiden Enden des Kopplungsbandes
ausgehend erstrecken, parallel auf einer Seite beabstandet sind, die dem
dielektrischen Block zugewandt ist, so erhält man ein starkes Magnetfeld
in der Nähe des dielektrischen Blocks.
Wenn auf der Oberseite des Trägerelements ein Kopplungsband
geradlinig ausgebildet ist und sich an die beiden Enden des
Kopplungsbandes zwei Elektrodenbänder anschließen, die auf einander
abgewandten Seiten liegen, so läßt sich von den Elektrodenbändern ein
starkes Magnetfeld erzeugen.
Durch Verwendung des dielektrischen Resonators gemäß der Erfindung
als Eingangs- und Ausgangseinheiten eines dielektrischen Filters erhält
man ein dielektrisches Filter, welches kaum von Vibrationen beeinflußt
wird und hervorragende Leistungsstabilität aufweist.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform
eines dielektrischen Resonators gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des dielektrischen Resonators der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den dielektrischen Resonator nach der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 eine grafische Darstellung des Dämpfungsverlaufs des
dielektrischen Resonators gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform
des dielektrischen Resonators gemäß der Erfindung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des dielektrischen Resonators der
zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den dielektrischen Resonator der zweiten
Ausführungsform;
Fig. 8 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht eines
Beispiels für ein dielektrisches Filter gemäß der Erfindung;
Fig. 9 eine Querschnittansicht eines Beispiels eines bereits
konzipierten dielektrischen Resonators; und
Fig. 10 eine Draufsicht auf ein weiteres Beispiel eines bereits
konzipierten dielektrischen Resonators.
Im folgenden wird die Erfindung detailliert erläutert.
Fig. 1 bis 3 zeigen eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
dielektrischen Resonators. Fig. 1 und 2 sind perspektivische Ansichten,
Fig. 3 ist eine Draufsicht des dielektrischen Resonators von oben. In
einigen Zeichnungen sind nur die Umrißlinien von Komponenten
dargestellt, so daß die Lagebeziehung der Komponenten ersichtlich ist.
Grundsätzlich ist ein dielektrischer Resonator 1 gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung so aufgebaut, daß in einem Gehäuse 2
ein dielektrischer Block 3 und zwei Trägerelemente 4 untergebracht
sind.
Das Gehäuse 2 besteht aus einem leitenden Material, vorzugsweise
Kupfer, und hat die Form eines Kästchens.
Der dielektrische Block 3 besteht aus Keramikmaterial als Dielektrikum,
beispielsweise BaO-TiO2-Nd2O3, und hat zylindrische Form. Auf der
Oberseite und der Unterseite des dielektrischen Blocks 3 befinden sich
eine obere Stirnelektrode 3a und eine untere Stirnelektrode 3b, die
beispielsweise durch Sintern einer leitenden Paste gebildet sind.
Die obere Stirnelektrode 3a und die untere Stirnelektrode 3b des
dielektrischen Blocks 3 sind elektrisch verbunden mit und haften an den
Innenseiten einer oberen Platte 2a bzw. einer unteren Platte 2b des
Gehäuses 2, wobei diese Verbindung durch eine leitende Paste oder eine
Lötpaste hergestellt ist.
Die beiden Trägerelemente 4 bestehen aus dem gleichen Material,
beispielsweise dielektrischem Keramikmaterial, aus dem auch der
dielektrische Block 3 besteht, und die Trägerelemente 4 haben jeweils
prismatische Form. Ein erstes Elektrodenmuster 5 und ein zweites
Elektrodenmuster 6 sind auf jeweils einem Satz einander abgewandter
Seitenflächen ausgebildet, auf der gesamten Bodenfläche befindet sich
eine Bodenflächenelektrode 7. Das erste und das zweite
Elektrodenmuster 5 und 6 und die Bodenflächenelektrode 7 bestehen aus
einem leitenden Material wie Cu oder Ag und sind als Film auf den
Flächen des Trägerelements 4 ausgebildet. Das erste Elektrodenmuster 5
hat die Form ähnlich dem Buchstaben "L" und besitzt einen vertikalen
Seitenteil 5a, der sich entlang der Seite erstreckt, die von der Oberseite
zu der Unterseite des Trägerelements 4 der vier Seitenflächen des
Trägerelements 4 verläuft, ferner einen horizontalen Seitenteil 5b, der
entlang der Seite verläuft, die etwa die Grenze zwischen der Seitenfläche
und der Oberseite des Trägerelements 4 bildet. Ein Ende des
horizontalen Teils 5b geht über in den vertikalen Seitenteil 5a, das
andere Ende ist offen. Das zweite Elektrodenmuster 6 besitzt ebenfalls
etwa die Form des Buchstabens "L" mit einem vertikalen Seitenteil 6a
entlang der Seite, die sich von der Oberseite zur Bodenseite von den
vier Seitenflächen des Trägerelements 4 erstreckt, mit einem
horizontalen Teil 6b entlang der Seite, die die Grenze zwischen der
Seitenfläche und der Oberseite bildet, und mit einem Kopplungsteil 6c
zum Verbinden des horizontalen Teils 6b mit der Bodenflächenelektrode
7. Das erste und das zweite Elektrodenmuster 5 und 6 sind derart
aufgebaut, daß mindestens ein Teil des vertikalen Seitenteils 5a und ein
Teil des vertikalen Seitenteils 6a einander über das Trägerelement 4
gegenüberliegen.
Das erste und das zweite Elektrodenmuster 5 und 6 und die
Bodenflächenelektrode 7 können z. B. durch Ätzen oder ähnliches
gebildet werden, nachdem auf den Flächen des Trägerelements 4, auf
denen diese Elektroden auszubilden sind, Elektrodenmaterial
niedergeschlagen wurde. Alternativ können die Elektrodenmuster 5 und
6 mit der jeweils gewünschten Form durch Aufstäuben gebildet werden.
Die Bodenfläche des Trägerelements 4 ist unter Einsatz einer Lötpaste
oder einer leitenden Paste fest mit der Innenseite der Bodenplatte 2b des
Gehäuses 2 verbunden, und die Bodenflächenelektrode 7 ist elektrisch
auf Masse gelegt. Die vertikalen Seitenteile 5a und 6a des ersten und
des zweiten Elektrodenmusters 5 und 6 befinden sich in der Nähe des
dielektrischen Blocks 3 und sind so angeordnet, daß sie parallel zu der
axialen Richtung des dielektrischen Blocks 3 verlaufen.
Außerdem sind ein Eingangsanschluß 8a und ein Ausgangsanschluß 8b
nahe den freien Enden des ersten bzw. des zweiten Elektrodenmusters 5
an den beiden Trägerelementen 4 angebracht.
In diesem dielektrischen Resonator 1 wird eine Erregereinrichtung durch
das Trägerelement 4 mit den Elektrodenmustern 4 und 6 und der
Bodenflächenelektrode 7 auf den Flächen des Trägerelements 4 gebildet.
Genauer: der vertikale Seitenteil 5a des ersten Elektrodenmusters 5 und
der vertikale Seitenteil 6a des zweiten Elektrodenmusters 6 stehen
einander über das dazwischenliegende Trägerelement 4 aus
dielektrischem Material gegenüber. Wird über den Eingangsanschluß 8a
ein elektrisches Signal eingespeist, so fließt durch die vertikalen
Seitenteile 5a und 6a des ersten bzw. des zweiten Elektrodenmusters 5
und 6 ein Strom, und es wird ein Magnetfeld in der Ebene erzeugt,
welche die axiale Richtung des dielektrischen Blocks 3 rechtwinklig
kreuzt. Der dielektrische Block 3 wird von der magnetischen Energie
erregt, es fließt ein Strom durch den Block 3 und das leitende Gehäuse
2, und es entsteht ein magnetisches Feld. Durch die magnetische Energie
wird von der Erregereinrichtung auf der Ausgangsseite ein Magnetfeld
erzeugt, demzufolge Strom durch die vertikalen Seitenteile 5a und 6a des
ersten und des zweiten Elektrodenmusters 5 bzw. 6 fließt, so daß an
dem Ausgangsanschluß 8b ein elektrisches Signal ausgegeben wird. Die
horizontalen Teile 5b und 6b des ersten und des zweiten
Elektrodenmusters 5 und 6 an dem Trägerelement 4 bilden verteilte
konstante Leitungen, wobei sich die Resonanzfrequenz abhängig von der
Länge dieser Teile einstellt und ändern läßt.
Fig. 4 zeigt dem Dämpfungsverlauf des dielektrischen Resonators dieses
Ausführungsbeispiels. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, besitzt der dielektrische
Resonator Dämpfungszonen auf beiden Seiten einer Durchlaßband-
Frequenzzone, und es werden scharfe Dämpfungskennwerte erreicht. Da
die Erregereinrichtung aus dem blockförmigen Trägerelement 4 und den
Elektrodenmustern 5 und 6 sowie der Bodenflächenelektrode 7 auf den
Flächen des Trägerelements 4 besteht, und weil das Trägerelement 4 im
Inneren des leitenden Gehäuses 2 fest haftet, wird der dielektrische
Resonator nicht so leicht durch Vibration beeinflußt, so daß man eine
hervorragende Leistungsfähigkeit in stabiler Weise erreichen kann.
Da außerdem die Erregereinrichtung dadurch erhalten wird, daß man die
Elektroden auf dem Trägerelement 4 ausbildet, welches aus einem
Material mit hoher Dielektrizitätskonstante besteht, lassen sich die
baulichen Abmessungen der Erregereinrichtung dadurch verringern, daß
man die Wellenlänge des Dielektrikums verkürzt. Da die
Erregereinrichtung bei etwa der Resonanzfrequenz eingesetzt wird, läßt
sich ein starkes Magnetfeld erzeugen.
Bei dem dielektrischen Resonator dieser Ausführungsform sind die
beiden Trägerelemente 4 und 4 derart angeordnet, daß sie bezüglich des
dielektrischen Blocks 3 symmetrisch sind. Die Erfindung ist nicht auf
diese Ausgestaltung beschränkt. Es reicht aus, die Trägerelemente 4 und
4 so anzuordnen, daß das Magnetfeld in der Ebene erzeugt wird, die die
axiale Richtung des dielektrischen Blocks 3 rechtwinklig kreuzt, wenn
ein Strom durch das erste und das zweite Elektrodenmuster 5 und 6
fließt. Das heißt: die Trägerelemente 4 und 4 lassen sich so anordnen,
daß die Längsrichtung der Ober- und Unterseite die gleiche ist wie die
radiale Richtung der Oberseite und der Unterseite des dielektrischen
Blocks 3. Die Trägerelemente 4 und 4 müssen einen solchen Abstand
voneinander halten, daß ein gegenseitiges Löschen der um sie herum
entstehenden Magnetfelder verhindert wird.
Der dielektrische Resonator 1 dieser Ausführungsform läßt sich auch als
Eingangs-/Ausgangseinheit eines dielektrischen Filters verwenden.
Genauer gesagt: mehrere dielektrische Blöcke 3, die jeweils in dem
leitenden Gehäuse untergebracht sind, sind derart angeordnet, daß sie
elektromagnetisch miteinander gekoppelt sind, wobei die
Erregereinrichtung, jeweils bestehend aus dem Trägerelement 4 und den
Elektrodenmustern 5 und 6 sowie der Bodenelektrode 7 auf den Flächen
des Trägerelements 4, an dem jeweiligen Ende angeordnet ist. Da der
dielektrische Resonator 1 der Ausführungsform eine scharfe
Dämpfungskennlinie erreichen kann, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, kann
man bei Aufbau eines dielektrischen Filters unter Verwendung des
dielektrischen Resonators ein Hochleistungs-Bandpaßfilter erreichen,
welches vibrationsbeständig ist und hervorragende
Dämpfungseigenschaften besitzt.
Fig. 5 bis 7 zeigen eine zweite Ausführungsform des dielektrischen
Resonators gemäß der Erfindung. Fig. 5 und 6 sind perspektivische
Ansichten, Fig. 7 ist eine Draufsicht bei Betrachtung von oben.
Allgemein ist ein dielektrischer Resonator 21 der Ausführungsform so
aufgebaut, daß ein dielektrischer Block 30 und zwei Trägerelemente 24
und 24 in einem Gehäuse 20 untergebracht sind.
Jedes der Trägerelemente 24 besteht aus dielektrischem Keramikmaterial
ähnlich demjenigen der ersten Ausführungsform, und ist in prismatischer
Form ausgebildet. Zwei Elektrodenbänder 25 und 26 sind parallel
beabstandet auf einer Seitenfläche jedes Trägerelements 24 ausgebildet,
und auf der Oberseite ist ein etwa U-förmiges Kopplungsband 27
ausgebildet. Beide Enden des Kopplungsbandes 27 schließen an die
Enden auf der gleichen Seite der beiden Elektrodenbänder 25 und 26 an.
Die Elektrodenbänder 25 und 26 und das Kopplungsband 27 bestehen
aus einem leitenden Material wie z. B. Cu oder Ag und sind als Film auf
den Flächen des Trägerelements 24 ausgebildet. Eine
Bodenflächenelektrode 28 aus einem ähnlichen leitenden Material ist auf
der gesamten Bodenfläche des Trägerelements 24 ausgebildet. Die
Elektrodenbänder 25 und 26, das Kopplungsband 27 und die
Bodenflächenelektrode 28 können durch Platieren, Ätzen, Zerstäuben
oder ähnliches gebildet werden, ähnlich wie die Elektrodenmuster 5, 6
und die Bodenflächenelektrode 7 der ersten Ausführungsform.
Die Elektrodenbänder 25 und 26 auf der Seitenfläche des Trägerelements
24 befinden sich in der Nähe des dielektrischen Blocks 3 und sind so
angeordnet, daß sie parallel verlaufen zu der axialen Richtung des
dielektrischen Blocks 30. Die Bodenfläche des Trägerelements 24 ist an
der Innenseite der Bodenplatte 20b des Gehäuses 20 durch Verwendung
einer Lötpaste oder einer leitenden Paste fest angebracht, und die
Bodenflächenelektrode 28 ist mit Masse verbunden.
Ein Eingangsanschluß 29a oder ein Ausgangsanschluß 29b ist mit den
Kopplungsbändern 27 und 27 der beiden Trägerelemente 24 und 24
verbunden. Der Anschlußpunkt des Eingangsanschlusses 29a oder des
Ausgangsanschlusses 29b und des Kopplungsbandes 27 befindet sich
vorzugsweise in der Mitte des Pfades, der von dem einen Ende zu dem
anderen Ende des Kopplungsbandes 27 verläuft.
In dem dielektrischen Resonator 21 mit diesem Aufbau wird eine
Erregereinrichtung gebildet durch das Trägerelement 24 und die
Elektrodenbänder 25 und 26 sowie das Kopplungsband 27 und die
Bodenflächenelektrode 28, die auf den Flächen des Trägerelements 24
ausgebildet sind. Genauer gesagt: wenn ein elektrisches Signal über den
Eingangsanschluß 29a eingespeist wird, fließt ein Strom über das
Kopplungsband 27 durch die zwei Elektroden 25 und 26, die parallel
zueinander verlaufen, und es wird ein Magnetfeld in der Ebene erzeugt,
die die axiale Richtung des dielektrischen Blocks 30 rechtwinklig kreuzt.
Durch die magnetische Energie wird der dielektrische Block 30 erregt,
es fließt Strom durch den dielektrischen Block 30 und das leitende
Gehäuse 20, und es wird ein Magnetfeld erzeugt. Von der magnetischen
Energie wird durch die Erregereinrichtung auf der Ausgangsseite ein
Magnetfeld erzeugt, es fließt ein Strom durch jede der beiden Elektroden
25 und 26, und von dem Ausgangsanschluß 29b wird ein elektrisches
Signal ausgegeben.
Die zwei Elektrodenbänder 25 und 26 und das Kopplungsband 27 lassen
sich auch als durchgehende verteilte konstante Leitung auffassen. Beide
Enden der Leitung sind mit Masse verbunden, und es befindet sich ein
Einspeisepunkt etwa in der Mitte der Leitung, so daß die Bänder sich als
zwei verteilte konstante Leitungen betrachten lassen, die zwischen dem
Einspeisungspunkt und Masse parallelgeschaltet sind. Bei dieser
Ausführungsform ändert sich die Resonanzfrequenz entsprechend der
Länge der beiden verteilten konstanten Leitungen, die zwischen dem
Einspeisungspunkt und Masse parallelgeschaltet sind, d. h. den Längen
der Elektrodenbänder 25 und 26 und der Länge des Kopplungsbandes
27. Wenn die verteilte konstante Leitung, deren eines Ende mit Masse
verbunden ist, von dem anderen Ende aus betrachtet wird, wird ein
Parallelresonanzkreis gebildet.
In dem dielektrischen Resonator 21 der Ausführungsform besteht die
Erregereinrichtung aus dem blockförmigen Trägerelement 24 und den
Elektrodenbändern 25 und 26 sowie dem Kopplungsband 27 und der
Bodenflächenelektrode 28, die auf den Flächen des Trägerelements
ausgebildet sind. Da die Trägerelemente 24 festhaftend an dem leitenden
Gehäuse 20 angebracht sind, wird der dielektrische Resonator 21 nicht
so leicht durch Vibration beeinflußt, so daß man in stabiler Weise eine
hervorragende Leistung erhält.
Da die Erregereinrichtung dadurch erhalten wird, daß die Elektroden an
dem Trägerelement 24 ausgebildet werden, welches aus einem Material
mit hoher Dielektrizitätskonstante besteht, lassen sich die baulichen
Abmessungen der Erregereinrichtung durch Verkürzung der Wellenlänge
des Dielektrikums verkleinern. Da die Erregereinrichtung etwa bei der
Resonanzfrequenz eingesetzt wird, läßt sich ein starkes Magnetfeld
erzeugen. Da außerdem zwei Elektroden (die Elektrodenbänder 25 und
26) vorgesehen sind, die Magnetfelder in der Nähe des dielektrischen
Blocks 30 erzeugen können, wird das zu erzeugende Magnetfeld stark.
Der dielektrische Resonator 21 der Ausführungsform läßt sich als
Eingangs-/Ausgangs-Einheit eines dielektrischen Filters verwenden. Fig.
8 zeigt ein Beispiel für den Aufbau des dielektrischen Filters, in
welchem die dielektrischen Resonatoren 21 der Ausführungsform als
Eingangs- und Ausgangseinheiten verwendet sind. In dem dielektrischen
Filter des Beispiels sind drei dielektrische Blöcke 53 so in einem
leitenden Gehäuse 52 angeordnet, daß sie elektromagnetisch verbunden
sind, und an den beiden Enden sind Erregereinrichtungen 54 und 54
vorgesehen, jeweils bestehend aus dem Trägerelement 24 und den
Elektrodenbändern 25 und 26 sowie dem Kopplungsband 27 und der
Bodenflächenelektrode 28, die auf den Flächen des Trägerelements 24
ausgebildet sind. Mit jedem der Kopplungsbänder 27 und 27 der
Erregereinrichtungen 54 und 54 ist ein Eingangsanschluß 59a bzw. ein
Ausgangsanschluß 59b verbunden. Außerdem ist zum Abdecken der
Oberseite des leitenden Gehäuses 52 eine Blattfeder 55 angeordnet. In
dem Zustand, in welchem die Blattfeder 55 aufgesetzt wird, steht die
Oberseite des dielektrischen Blocks 53 gegenüber dem Umfang der
Blattfeder 55 gegen die Federkraft der Blattfeder 55 vor, so daß die auf
der Oberseite des dielektrischen Blocks 53 ausgebildete obere
Stirnelektrode und die Unterseite der Blattfeder 55 sicher in Kontakt
miteinander kommen. Ein Deckelelement 56 wird auf die Blattfeder 55
aufgesetzt, und das Deckelelement 56 und die Blattfeder 55 werden
durch Schrauben an dem leitenden Gehäuse 52 befestigt. Auf der
Mittellinie des Deckelelements 56 in Längsrichtung befinden sich drei
Gewindelöcher 57 mit jeweils relativ großem Durchmesser. Durch
Einschrauben von scheibenförmigen Kappenschrauben 58 in die
Gewindelöcher 57 drücken die Bodenseiten der Kappenschrauben 58 die
Blattfeder 55 nach unten, und die Unterseite der Blattfeder 55 wird
gegen die Oberseite des dielektrischen Blocks 53 gedrückt.
Da die Erregereinrichtungen 54 und 54 mit jeweils dem Trägerelement
24 und den Elektrodenbändern 25 und 26, dem Kopplungsband 27 sowie
der Bodenflächenelektrode 28 an den Flächen des Trägerelements 24 als
Eingangs- und Ausgangseinheiten vorgesehen sind, wird das
dielektrische Filter mit einem solchen Aufbau zu einem
vibrationsbeständigen Bandpaßfilter.
Obgleich zwei parallele Leitungen durch die Elektrodenbänder 25 und 26
zwischen dem Eingangsanschluß in dem Kopplungsband 27 und der
Bodenflächenelektrode 28 der Ausführungsform gebildet werden, besteht
auch die Möglichkeit eines Aufbaus in der Weise, daß der
Eingangsanschluß und die Bodenflächenelektrode 28 über eine einzelne
Leitung verbunden sind.
Bei einem Aufbau ohne Bodenflächenelektrode 28 können die Enden des
Elektrodenbandes 25 offen ausgebildet werden.
Bei einer weiteren (nicht gezeigten) Ausführungsform kann auch von
einer Anordnung Gebrauch gemacht werden, bei der ein lineares
Kopplungsband auf der Oberseite eines prismatischen Trägerelements
gebildet ist, wobei zwei Elektrodenbänder kontinuierlich an den beiden
Enden dieses Kopplungsbandes auf den einander abgewandten Seiten
anschließen. Vorzugsweise werden zwei Elektrodenbänder 45 und 46
entlang der Richtung ausgebildet, welche die Oberseite und die
Unterseite des Trägerelements 44 verbindet. Vorzugsweise ist eine aus
leitendem Material bestehende Bodenflächenelektrode auf der gesamten
Bodenfläche des Trägerelements ausgebildet.
Das einen solchen Aufbau aufweisende Trägerelement ist derart
angeordnet, daß das Elektrodenband auf einer der Seitenflächen sich in
der Nähe des dielektrischen Blocks befindet, wobei die Elektrodenbänder
auf den Seitenflächen parallel zu der axialen Richtung des dielektrischen
Blocks verlaufen. Die Bodenfläche des Trägerelements ist fest an die
Innenseite der Bodenplatte des Gehäuses angeklebt, und die
Bodenflächenelektrode ist mit Masse verbunden. Ein Eingangsanschluß
oder ein Ausgangsanschluß ist mit dem Kopplungsband auf der Oberseite
jedes der beiden Trägerelemente verbunden. Die Verbindungsstelle von
Eingangs- bzw. Ausgangsanschluß ist vorzugsweise die Mitte des
Kopplungsbandes.
Bei einem dielektrischen Resonator mit einem solchen Aufbau besteht
die Erregereinrichtung aus den Trägerelementen und den
Elektrodenbändern, ferner dem Kopplungsband und der
Bodenflächenelektrode, die auf den Flächen jedes der Trägerelemente
ausgebildet sind. Wenn ein elektrisches Signal über den
Eingangsanschluß eingespeist wird, fließt ein Strom durch das
Elektrodenband in der Nähe des dielektrischen Blocks durch das
Kopplungsband, und es wird ein Magnetfeld in der Ebene erzeugt, die
die axiale Richtung des dielektrischen Blocks rechtwinklig kreuzt. Der
dielektrische Blocks wird von der magnetischen Energie erregt, und es
fließt Strom durch den dielektrischen Block und das leitende Gehäuse,
und es wird ein Magnetfeld erzeugt. Durch die Erregereinrichtung wird
auf der Ausgansseite von der magnetischen Energie ein Magnetfeld
erzeugt, es fließt ein Strom durch die Elektrodenbänder, und von dem
Ausgangsanschluß wird ein elektrisches Signal ausgegeben. Die
Resonanzfrequenz ändert sich abhängig von den Längen der
Elektrodenbänder und des Kopplungsbandes.
Bei dem dielektrischen Resonator der Ausführungsform besteht die
Erregereinrichtung aus den blockförmigen Trägerelementen und den
Elektrodenbändern sowie dem Kopplungsband und der
Bodenflächenelektrode, die auf den Seiten des Trägerelements
ausgebildet sind. Da die Trägerelemente fest im Inneren des leitenden
Gehäuses angebracht sind, wird der Resonator nicht so leicht durch
Vibrationen beeinflußt, so daß man in stabiler Weise eine hervorragende
Leistung erzielen kann.
Da die Erregereinrichtung dadurch erhalten wird, daß die Elektroden auf
dem Trägerelement gebildet sind, welches aus einem Material mit hoher
Dielektrizitätskonstante besteht, lassen sich die baulichen Abmessungen
der Erregereinrichtung durch Verkürzen der Wellenlänge des
Dielektrikums verkleinern. Da die Erregereinrichtung bei etwa der
Resonanzfrequenz eingesetzt wird, läßt sich ein starkes Magnetfeld
erzeugen.
Die dielektrischen Resonatoren der Ausführungsform lassen sich als
Eingangs- und Ausgangseinheiten des dielektrischen Filters verwenden.
Das heißt: es reicht aus, mehrere dielektrische Blöcke so in einem
leitenden Gehäuse anzuordnen, daß sie elektromagnetisch verbunden
sind, und eine Erregereinrichtung, die jeweils das Trägerelement und die
Elektrodenbänder sowie das Kopplungsband und die
Bodenflächenelektrode, die auf den Seiten des Trägerelements
ausgebildet sind, enthält, an beiden Enden vorzusehen. Das so erhaltene
dielektrische Filter wird zu einem vibrationsbeständigen Bandpaßfilter.
Bei der Ausführungsform kann eine Konstruktion ohne
Bodenflächenelektroden vorgesehen werden, bei der die Enden des
Elektrodenbandes offen ausgebildet sind.
Obschon bei dem dielektrischen Resonator nach dieser Ausführungsform
zwei Trägerelemente symmetrisch bezüglich des dielektrischen Blocks
angeordnet sind, ist die Erfindung nicht auf diese Ausgestaltung
beschränkt. Es reicht aus, die Trägerelemente in der Weise anzuordnen,
daß in der Ebene, welche die axiale Richtung des dielektrischen Blocks
rechtwinklig kreuzt, ein Magnetfeld erzeugt wird, wenn ein Strom durch
die auf den Seitenflächen gebildeten Elektrodenbänder fließt. Das heißt:
die Trägerelemente lassen sich so anordnen, daß die Längsrichtung der
Oberseite und der Unterseite die gleiche ist wie die radiale Richtung der
oberen und der unteren Stirnfläche des dielektrischen Blocks. Die
Trägerelemente müssen voneinander einen Abstand aufweisen, um zu
verhindern, daß die um sie herum erzeugten Magnetfelder sich nicht
gegenseitig aufheben.
Obschon der dielektrische Block bei den obigen Ausführungsformen der
Erfindung zylindrische Gestalt hat, kann er auch mit prismatischer Form
ausgebildet werden.
Wie oben beschrieben, enthält der erfindungsgemäße dielektrische
Resonator die Erregereinrichtung, bei der der säulenförmige
dielektrische Block in einem leitenden Gehäuse in einem elektrisch
verbundenen Zustand untergebracht ist, wobei die Erregereinrichtung ein
Magnetfeld in einer Ebene erzeugt, die die axiale Richtung des
dielektrischen Blocks rechtwinklig kreuzt, wobei durch den Block ein
Strom fließt. Die Erregereinrichtung wird gebildet durch die an dem
Gehäuse befestigten Trägerelemente, wobei mindestens ein
Elektrodenmuster an dem Trägerelement ausgebildet ist, welches mit
einem Eingangsanschluß oder einem Ausgangsanschluß verbunden ist.
Mit diesem Aufbau läßt sich der dielektrische Resonator realisieren, der
nicht so leicht durch Vibrationen beeinflußt wird und eine sehr stabile
Leistung aufweist, da die Erregereinrichtung fest mit dem Gehäuse
verbunden ist.
Claims (5)
1. Dielektrischer Resonator (1, 21), umfassend eine Erregereinrichtung
(4, 24, 54), in der ein säulenförmiger dielektrischer Block (3, 30,
53) in einem leitenden Gehäuse (2, 20, 52) in einem Zustand
untergebracht ist, in welchem der dielektrische Block (3, 30, 53)
elektrisch an das Gehäuse (2, 20, 52) angeschlossen ist, und die ein
Magnetfeld in einer Ebene erzeugt, welche die axiale Richtung des
dielektrischen Blocks (3, 30, 53), durch den ein Strom fließt,
rechtwinklig kreuzt, wobei die Erregereinrichtung ein Trägerelement
(4, 24, 54), das an dem Gehäuse (2, 20, 52) befestigt ist, und
mindestens eine Elektrode (5, 6; 25, 26) aufweist, die an einem
Eingangs- oder Ausgangsanschluß (6a, b; 29a, b; 59a, b)
angeschlossen ist und auf dem Trägerelement (4, 24, 54)
ausgebildet ist.
2. Dielektrischer Resonator nach Anspruch 1, bei dem das
Trägerelement. (4, 54, 24) aus einem Dielektrikum besteht, die
Elektrode aus zwei Elektrodenmustern (4, 5, 7; 25-28) besteht, die
sandwichartig das Trägerelement (4, 24, 54) einschließen, wobei
das eine Elektrodenmuster (5; 25-27) an einem Eingangsanschluß
(81, b; 29a, h) oder an einem Ausgangsanschluß angeschlossen ist,
und das andere Elektrodenmuster (6, 7; 28) mit Masse verbunden
ist.
3. Dielektrischer Resonator nach Anspruch 2, bei dem die zwei
Elektrodenmuster einander über das Trägerelement (4, 24)
gegenüberliegende Teile (5a, 6a; 27, 28) aufweisen.
4. Dielektrischer Resonator nach Anspruch 1, bei dem das
Trägerelement aus einem Dielektrikum besteht, die Elektrode aus
zwei Elektrodenbändern (25, 26), die parallel beabstandet sind, und
einem Kopplungsband (27) besteht, welches die einen Enden auf der
gleichen Seite der beiden Elektrodenbänder (25, 26) koppelt, wobei
an das Elektrodenmuster entweder der Eingangsanschluß (29a) oder
der Ausgangsanschluß (29b) angeschlossen ist.
5. Dielektrisches Filter mit einem dielektrischen Resonator nach einem
der Ansprüche 1 bis 4.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP09370398A JP3634619B2 (ja) | 1998-04-06 | 1998-04-06 | 誘電体共振器およびこれを用いた誘電体フィルタ |
| JP10-093703 | 1998-04-06 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19915074A1 true DE19915074A1 (de) | 2000-09-21 |
| DE19915074B4 DE19915074B4 (de) | 2004-04-29 |
Family
ID=14089776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19915074A Expired - Fee Related DE19915074B4 (de) | 1998-04-06 | 1999-04-01 | Dielektrischer Resonator und dielektrisches Filter mit einem solchen Resonator |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6175286B1 (de) |
| JP (1) | JP3634619B2 (de) |
| CN (1) | CN1134084C (de) |
| DE (1) | DE19915074B4 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10348909A1 (de) * | 2003-10-21 | 2005-06-02 | Siemens Ag | Ankopplungsstruktur für zylinderförmige Resonatoren |
| US7453336B2 (en) | 2003-10-21 | 2008-11-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Coupling structure for cylindrical resonators |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3241671B2 (ja) * | 1998-11-30 | 2001-12-25 | 日本電気株式会社 | 高周波誘電体濾波器 |
| RU2185694C1 (ru) * | 2001-04-16 | 2002-07-20 | Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Московский энергетический институт (технический университет)" | Полосно-пропускающий фильтр |
| JP3786044B2 (ja) * | 2002-04-17 | 2006-06-14 | 株式会社村田製作所 | 誘電体共振器装置、高周波フィルタおよび高周波発振器 |
| EP1372212A1 (de) * | 2002-06-12 | 2003-12-17 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Dielektrischer Resonator und zugehöriges Hochfrequenz-Schaltungselement |
| RU2295805C1 (ru) * | 2005-09-27 | 2007-03-20 | Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Московский энергетический институт (технический университет) (ГОУВПО "МЭИ (ТУ)") | Полосно-пропускающий фильтр |
| RU2305350C1 (ru) * | 2005-12-27 | 2007-08-27 | Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Московский энергетический институт (технический университет)" (ГОУВПО "МЭИ (ТУ)") | Полосно-пропускающий фильтр |
| US8305165B2 (en) * | 2007-08-31 | 2012-11-06 | Bae Systems Plc | Dielectric resonant oscillator having printed circuit probes that conform to the curvature of a casing wall |
| TWI505541B (zh) | 2013-03-29 | 2015-10-21 | Hon Hai Prec Ind Co Ltd | 空腔濾波器 |
| CN104078731B (zh) * | 2013-03-29 | 2016-09-07 | 鸿富锦精密工业(深圳)有限公司 | 空腔滤波器 |
| CN104577278B (zh) * | 2013-10-22 | 2017-10-03 | 鸿富锦精密工业(深圳)有限公司 | 滤波器 |
| TWI506847B (zh) * | 2013-10-22 | 2015-11-01 | Hon Hai Prec Ind Co Ltd | 濾波器 |
| CN111384543A (zh) * | 2018-12-29 | 2020-07-07 | 深圳市大富科技股份有限公司 | 滤波器及通信设备 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4686496A (en) * | 1985-04-08 | 1987-08-11 | Northern Telecom Limited | Microwave bandpass filters including dielectric resonators mounted on a suspended substrate board |
| US4942377A (en) * | 1987-05-29 | 1990-07-17 | Murata Manufacturing Co., Ltd. | Rod type dielectric resonating device with coupling plates |
| IT1223708B (it) * | 1988-07-21 | 1990-09-29 | Cselt Centro Studi Lab Telecom | Risonatore a cavita caricato dielettricamente |
| ES2092836T3 (es) * | 1992-08-21 | 1996-12-01 | Du Pont | Aparato para caracterizar peliculas delgadas superconductoras a alta temperatura. |
| DE4343940C2 (de) * | 1993-12-22 | 1998-10-08 | Siemens Ag | Einrichtung zur Ankopplung bei dielektrischen Resonatoren |
| JP3339223B2 (ja) | 1994-12-26 | 2002-10-28 | 株式会社村田製作所 | 誘電体共振器装置 |
| JP3050099B2 (ja) | 1995-09-01 | 2000-06-05 | 株式会社村田製作所 | 誘電体フィルタおよびアンテナデュプレクサ |
| JP3085205B2 (ja) * | 1996-08-29 | 2000-09-04 | 株式会社村田製作所 | Tmモード誘電体共振器とこれを用いたtmモード誘電体フィルタ及びtmモード誘電体デュプレクサ |
-
1998
- 1998-04-06 JP JP09370398A patent/JP3634619B2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-03-23 CN CNB991031474A patent/CN1134084C/zh not_active Expired - Fee Related
- 1999-04-01 DE DE19915074A patent/DE19915074B4/de not_active Expired - Fee Related
- 1999-04-06 US US09/286,863 patent/US6175286B1/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10348909A1 (de) * | 2003-10-21 | 2005-06-02 | Siemens Ag | Ankopplungsstruktur für zylinderförmige Resonatoren |
| US7453336B2 (en) | 2003-10-21 | 2008-11-18 | Siemens Aktiengesellschaft | Coupling structure for cylindrical resonators |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP3634619B2 (ja) | 2005-03-30 |
| CN1134084C (zh) | 2004-01-07 |
| JPH11298215A (ja) | 1999-10-29 |
| US6175286B1 (en) | 2001-01-16 |
| DE19915074B4 (de) | 2004-04-29 |
| CN1231526A (zh) | 1999-10-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69424618T2 (de) | Dielektrischer Resonator, dielektrisches Bandsperrfilter und dielektrisches Filter | |
| DE69620673T2 (de) | Senkrechte Mikrowellenverbindung mittels Anordnung mit kompressiblem Leiter | |
| DE69733118T2 (de) | Anordnung mit gedruckter schaltungsplatte | |
| DE2853205C2 (de) | Mikrowellenschaltung für den Sende- und Empfangsteil eines Doppler-Radargerätes | |
| DE3245658C2 (de) | ||
| DE19915074B4 (de) | Dielektrischer Resonator und dielektrisches Filter mit einem solchen Resonator | |
| DE69711327T2 (de) | Gerät mit dielektrischem Resonator und Hochfrequenzmodul | |
| DE2552478A1 (de) | In bandleitungstechnik aufgebauter richtkoppler | |
| DE69620526T2 (de) | In Resonanzfrequenz variierbarer dielektrischer Resonator | |
| DE69616715T2 (de) | Mikrowellen-Abschirmungsstrukturen | |
| DE2707176C3 (de) | In Streifenleitertechnik ausgebildeter Resonanzkreis | |
| DE2928346C2 (de) | Aus koaxialen Resonatoren bestehendes elektrisches Filter | |
| DE69722835T2 (de) | Antenne und Funkgerät mit einer derartigen Antenne | |
| DE3007580C2 (de) | Oszillator mit einem dielektrischen Resonator | |
| DE69829823T2 (de) | Nichtreziproke Schaltungsanordnung | |
| DE69822081T2 (de) | Dielektrisches Filter, dielektrischer Duplexer und Kommunikationsvorrichtung | |
| DE69938361T2 (de) | Mikrostreifen-filteranordnung | |
| DE1944960C3 (de) | Filtereinrichtung | |
| DE69935615T2 (de) | Breitbaniger übergang von einem hohlleiter auf eine mikrostreifenleitung | |
| DE3851861T2 (de) | Mikrowellen-Mischer. | |
| DE69321152T2 (de) | Dielektrischer Resonator und Verfahren zum Justieren seiner Charakteristik | |
| DE112005000068B4 (de) | Richtungskoppler vom Mikrostreifenleitungstyp | |
| DE69713005T2 (de) | Gegentaktmischer | |
| DE60015692T2 (de) | Oszillator und Funkgerät | |
| DE10202824A1 (de) | Hohlleiter-Koppelvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |