DE1591075A1 - Seitenbandgenerator - Google Patents
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- H03C1/52—Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
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Description
CSF-COMPAGNIE GENERALE DE !ELEGRAPHIE SANS
47, rue Duraont d 1UrViIIe, Paris/Frankreich
Seitenbandgenerator
Die Erfindung bezieht sich auf Seitenbandgeneratoren, d.h,
auf Anordnungen, die bei Zuführung einer Hochfrequenz-Schwingung der Frequenz f und einer Niederfrequenzschwingung der Frequenz F zwei Frequenzen f + F und
f - F liefern, welche die Seitenbänder darstellen, die erscheinen würden, wenn man die Hochfrequenzschwingung
mit der Frequenz F amplitudenmodulieren würde.
Bei bestimmten Anwendungsfällen für solche Generatoren, beispielsweise bei den ILS-Systemen (Blindlandesystemen)
kann es vorteilhaft sein, dass man über zwei Paare solcher Seitenbänder verfügt, deren Modulationssignale gegenseitig
Lei/Ba
um
009834/U32
BAD ORIG1NAL
um 90° phasenverschoben sind, also:
cos (2Tft + f ) sin,
und (1)
und (1)
cos (2T ft + f ) cos
Die bisher bekannten Seitenbandgeneratoren multiplizieren im allgemeinen die beiden durch jeden Ausdruck (1) dargestellten
Signale miteinander. Diese Generatoren liefern im allgemeinen nur eine der beiden Schwingungen, welche
durch die Ausdrücke (1) gegeben sind.
Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Seitenbandgenerators
mit besonders einfachem Aufbau, der es ermöglicht, die beiden Schwingungen (1) gleichzeitig
zu erhalten.
Der nach der Erfindung ausgeführte Seitenbandgenerator
enthält eine Anordnung zur Lieferung eines ersten und eines zweiten Paares von Seitenbändern, welche den Amplitudenmodulationen
einer Hochfrequenzsohwingung der Frequenz f
mit einer frequenz P entsprechen, wobei das Modulationssignal
des ersten Paares in Bezug auf das Modulationssignal des zweiten Paares um 90° phasenverschoben ist, mit einer
Anordnung zur Lieferung der Energie der Trägersohwingung
der Frequenz f und ist dadurch gekennzeichnet, dass Einriohtungen zur Aufteilung der Energie in zwei gleiche
Teile
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BAD ORIGINAL
Teile vorgesehen sind, dass eine erste Phasenschieberanordnung
und eine zweite Phasenschieberanordnung vorgesehen sind, welche dem einen bzw. dem anderen Energieteil gleichzeitig
Phasenverschiebungen in diskreten Schritten mit entgegengesetztem Vorzeichen erteilen, wobei die Schritte für
die beiden Energieteile den gleichen Absolutwert haben und die Phasenverschiebungen in dem Zeitintervall T = 1/F
den Wert 2^T erreichen, und dass an die Ausgänge der
beiden Anordnungen die Eingänge einer Subtrahier- und Addieranordnung angeschlossen sind, welche einen die Summe
und einen die Differenz der beiden Energieteile liefernden Ausgang aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung
beispielshalber beschrieben. Darin zeigen:
Mg.1 das Prinzipschema eines Seitenbandgenerators nach
der Erfindung,
Fig.2 ein Liagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise
unter Anwendung der Fresne!-Darstellung,
i"ig.3 das Schema einer Ausführungsform des bei dem
erfindungsgemässen Seitenbandgenerator» verwendeten
009834/U32
BAD
Jig.4 zwei mögliche Ausführungsformen eines Elements des
Phasenschiebers von Fig.3 und
Jig.5 ein genaueres Schema einer Ausführungsform des
Seitenbandgenerators nach der Erfindung.
In allen Abbildungen sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeloheη versehen. In 7ig.1 ist ein
Oszillator 1 dargestellt, der eine Hochfrequenz-Sinus -sohwinguog der frequenz £ abfcifet. Die von dem Oszillator
gelieferte Energie wird durch eine !Eeilersohaltung 2,
beispielsweise eine Hybridwz we igung , in zwei gleiche
Seile aufgeteilt· Diese beiden Energieteile werden den Eingängen 501 bzw. 401 von zwei gleichartigen, digital
gesteuerten einstellbaren Phasensohiebersohaltungen 3 bzw. 4 zugeführt. Die Steuereingänge 300 und 400
dieser Phasenschieber sind an eine Steuerschaltung 5 angeschlossen. Die Ausgänge 302 und 402 der Phasenschieber 3 und 4 sind mit den beiden Eingängen einer
Hybridverzweigung 6 verbunden, deren Ausgang 61 die Summe und deren Ausgang 60 die Differenz der den
Eingängen der Hybridverzweigung 6 zugeführten Schwingungen abgeben.
Die. 009834/1432
BAD ORIGINAL
Die Wirkungsweise dieser Anordnung soll unter Bezugnahme auf Pig.2 erläutert werden.
Wenn zwei Schwingungen der gleichen Frequenz f und der gleichen Amplitude, wie in Fig.2 dargestellt ist,
veränderliche Phasenverschiebungen +p und -p gleicher Grosse und entgegengesetzter Richtung erteilt werden,
und wenn sich die Phasenverschiebungen nach der Punktion ρ = 2 *f Pt ändern, drehen sich die Vektoren V1 und V2
in entgegengesetzten Richtungen mit der Winkelgeschwindigkeit 2 Ί P, und sie stellen zwei Schwingungen der Prequenz f + P
und f - P dar, welche die gewünschten Seitenbänder sind. Wenn nämlich die Amplitude der Vektoren V^ und Vp als
Einheit gewählt wird, lassen sich die Summe S und die Differenz D der Vektoren V^ und Vp folgendermassen
schreiben:
S = 2 cos (2 i/"~Pt)
D = 2 sin (2^
D = 2 sin (2^
Die Ausdrücke (2) sind somit bis auf den Paktor £ oos(2Tft +f)
den Ausdrücken (1) gleich, und die Summe S und die Differenz D
stellen somit zwei um 90° phasenverschobene Paare von Seitenbändern
dar.
Da die Phasenverschiebungen nur bis auf 2m "Jf genau definiert
sind, wobei tn eine ganze Zahl ist, kann die lineare Punktion
ρ m 2Tf Pt
00983A/U32
ρ a 2» Et durch eine Sägezahnfunktion ersetzt werden, wobei
sich ρ im Innern jeder Periode linear ändert und den Anfangswert 0 jedesmal dann arti.mmt, wenn t den Wert ml hat.
Die Phasenschieber 3 und 4 werden zu diesem Zweck entsprechend gesteuert, und die Ausgänge 61 und 60 der Hybridverzweigung
liefern dann die beiden durch die Beziehungen (2) definierten Seitenbänderpaare.
Pig. 3 zeigt schematisch als AusTührungsbeispiel für die
Phasenschieber den Phasenschieber 3.Dieser 1st durch
eine Serienschaltung von Paaren von parallelgeschalteten Übertragungsleitungen gebildet, wobei alle Abschnitte
den gleichen Wellenwiderstand haben. Jedes Phasen-Schieberelement enthält somit zwei parallelgeschaltete
Leitungen 31» 32 bzw« 33» 34- usw. Das dem Eingang 301
augeführte Signal kann in jedem Phasenschieberelement den Weg über den einen oder den anderen Zweig nehmen.
Das Einschalten eines Zweigs (und das entsprechende Sperren des anderen Zweigs) erfolgt durch Sohaltdioden,
die sohematisoh durch Kreuze angedeutet sind· Diese Dioden können in Serie mit den Übertragungsleitungen
liegen, oder sie können auch, wie in fig.4 für das Phasenschieberelement 31, 32 dargestellt ist, parallel
zu einem Viertelwellenlängenabschnitt an den Knotenpunkten der Kreise liegen.
Bei
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BAD ORIGINAL
Bei der Anordnung von PIg.4a werden beispielsweise die
Dioden 311 und 312 stromführend gemacht, damit sie den
Durchgang des Signals über den Zweig 31 verhindern, während die Dioden 321 und 322 gesperrt werden. Für
die "kurzen"-Zweige 31, 33, 35 usw. verwendet man
vorzugsweise eine Übertragungsleitung von der Länge einer halben Wellenlänge und eine einzige Diode 3D
(Fig.4b).. Somit haben alle "kurzen" Leitungen 31, 33,
35 usw. die gleiche Länge. Die "langen" Zweige 32, 34,
36 usw. haben zunehmende Längen, so dass die Phasenverschiebung,
die von jedem dieser Zweige zusätzlich eingeführt wird, wenn er anstelle einer kurzen
Leitung eingeschaltet wird, für den q-ten Zweig den
i-1
Wert 2 q. hat, wobei q. die von dem ersten laugen Zweig 32 eingeführte zusätzliche Phasenverschiebung ist.
Wert 2 q. hat, wobei q. die von dem ersten laugen Zweig 32 eingeführte zusätzliche Phasenverschiebung ist.
Wenn insgesamt N Zweige vorgesehen sind, kann man somit 2 quantisierte Phasenverschiebungen erzielen,
wozu auch die Phasenverschiebung gehört, die dem Weg entspricht, der aussohliesslioh von den kurzen Zweigen
gebildet wird.
Die 2 Phasenverschiebungen bilden eine Folge : O, q.,
Die.
00983^/1432
BAD
Die Phasenverschiebung q ist so bemessen, dass die Phasenverschiebung 2 £ gleich dem Wert 2 9 ist, was
der Phasenverschiebung O gleichwertig ist.
Die soeben beschriebene Anordnung ermöglicht es, die zuvor definierten Sägezahnfunktionen ρ « + 2TPt für
die Phasenverschiebung nachzubilden. Zu diesem Zweck werden die Phasenschieber 3 und 4 so gesteuert, dass
sie die nachstehenden Folgen beschreiben:
O, q ... (2N~1)q
und (2N"*1)q ... q, O
und (2N"*1)q ... q, O
wobei sie während der Zeitintervalle T/2 jeweils eins
der aufeinanderfolgenden Phasenverschiebungen erzeugen und nach einem vollständigen Zyklus in den Anfangszustand
O bzw. (2 )q zurückkehren.
Da es nicht notwendig ist, dass die Schwingungen nach dem Durchgang durch die Phasenschieber 3 und 4 im Anfangszustand
in Phase sind, kann die vereinfachte Ausführungsform von Pig.5 verwendet werden.
Bei dieser Ausführungsform enthält die Steuerschaltung
einen Taktgeber 50, der Impulse mit der Frequenz 2 3? zu einem
Zähler 51
00983WU32
BAD ORIG'NAL
Zahler 51 liefert, der N Ausgänge 51.1 bis 51.Ή hat.
Jeder Ausgang 51.i ist doppelt vorhanden, damit er die
Binärziffer a.^ und deren Eompleraent aj liefert. Jedes
Phasenschieberelement 3.i des Phasenschiebers 3 wird von der Binärziffer a* gesteuert, während jedes Phasenschieberelement
4.i des Phasenschiebers 4 von der Binär ziffer äT gesteuert wird.Bar "lange" Zweig jedes Phasenschiebeidements
ist eingeschaltet, wenn die das Element steuernde Binärziffer den Wert 1 hat. Im Anfangszustand
ist der Zustand des Phasenschiebers 3 durch die Binärzahl 000... 0 mit von links nach rechts ansteigendem Stellenwert
dargestellt, und der Zustand des Phasenschiebers 4 durch die Binärzahl 111 ... 1. Es besteht dann eine Anfangsphasenverschiebung des Wertes q zwischen den beiden von
den Phasenschiebern 3 und 4 gelieferten Schwingungen. Die von den Phasenschiebern 3 und 4 erzeugten Phasensverschiebungen
ändern sich gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen und in gleichen Schritten des Wertes q. in
dem Mass, wie der Zählerstand des Zählers 51 ansteigt*
IT
Wenn 2 impulse gezählt worden sind, erhält man wieder den Anfangszustand, jedoch haben sich die Vektoren, welohe
die von den Phasenschiebern 3 und 4 gelieferten Schwingungen darstellen, gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen um
gedreht;
009834/U32
gedreht; dies entspricht dem gewünschten Ergebnis, denn diese Drehung wird in der Zeit I = 1/3? durchgeführt.
Da sich die Phasenverschiebungen nicht stetig ändern,
wird der Futzmodulation-mit der Frequenz F eine Störmodulation
überlagert» Die Entwicklung einer Courier-Reihe lässt leicht erkennen, dass die kleinste Störfrequenz
den Wert (21^- 1' )F hat, und dass der Klirrfaktor
gering ist. In dem Sonderfall von IIS-Sendern, bei denen die Frequenz f im THF- oder t.m UHF-Band
liegt, während die Frequenz F den Wert 90 oder 150 Hz hat, genügt es, N grosser als 6 zu wählen, damit die
Störfrequenzen oberhalb 6 kHz gehalten werden, also ausserhalb der Nieder-Frequenz-Bandbreite der Navigations·
empfänger.
Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemässen Seitenbandgeneratoren
besteht darin, dass die Eingangsimpedanz des Generators konstant ist, wenn für alle die Phasenschieber
bildenden Leitungen der gleiche Wellenwiderstand gewählt wird.
00983A/U32
Claims (3)
- Patentansprüche· Anordnung zur Lieferung eines ersten und eines zweiten Paares von Seitenbändern, welche den Amplitudenmodulationen einer HoehfrequenHBchwingung der Frequenz f mit einer Frequenz F entsprechen, wobei das Modulationssignal des ersten Paares in Bezug auf das -Modulationssignal des zweiten Paares um 90° phasenverschoben ist, mit einer Anordnung zur Lieferung der Energie der Trägerschwingung der Frequenz f, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Aufteilung der Energie in zwei gleiche Teile vorgesehen sind, dass eine erste Phasenschieberanordnung Und eine zweite Phasenschieberanordnung vorgesehen sind, welche dem einen bzw. dem anderen Energieteil gleichzeitig Phasenverschiebungen in diskreten Schritten mit entgegengesetztem Vorzeichen erteilen, wobei die Schritte für die beiden Energieteile den gleichen Absolutwert haben und die Phasenverschiebungen in dem Zeitintervall T = 1/F den Wert 2^H erreichen, und dass an die Ausgänge der beiden Anordnungen die Eingänge einer Subtrahier- und Addieranordnung angeschlossen sind, welche einen die Summe und einen die Differenz der beiden Energieteile liefernden Ausgang aufweist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-dass jede Phasensohieberanordnung Übertrqgmgsleitungsabschnitte des gleichen WellenwiderstandH enthält, die in SerieM»»ehaltet009834/1432BAD ORIGINALgeschaltet sind, sowie eine Steueranordnung, welche die Abschnitte in einer vorbestimmten Reihenfolge der Reihe nach derart in Betrieb setzt, dass dadurch die sich schrittweise ändernden Phasenverschiebungen erzeugt werden.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Numerierung der Leitungsabschnitte von 1 bis N jeder Abschnitt eine Phasenverschiebung des Wertes 2 q erzeugt, wobei i die Nummer des Abschnitts bedeutet, q die von dem Abschnitt mit der Nummer 1 erzeugte Phasenverschiebung ist und 2 q den Wert 2"T/""hat.4· Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steueranordnung eine Impulsquelle aufweist, die Impulse mit der Folgefrequenz 2 3? abgibt, dass ein Zähler vorgesehen ist, welcher die Impulse zählt, dass der Zähler N erste Ausgänge und N zweite Ausgänge aufweist, die mit den Leitungsabschnitten der ersten Phasenschieberanordnung bzw. mit den Leitungsabschnitten der zweiten Phasenschieberanordnung in der vorbestimmten Reihenfolge verbunden sind, um diese Abschnitte in Betrieb zu setzen, und dass die ersten Ausgänge Binärziffern und die zweiten Ausgänge die Komplementärwerte dieser Binärζiffern abgeben.0Q983A/U32 Bad originalLeerseite
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ID=8621514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR1508340A (de) |
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