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DE1589021A1 - Galvanisches Behandlungsgeraet fuer medizinische Anwendung - Google Patents

Galvanisches Behandlungsgeraet fuer medizinische Anwendung

Info

Publication number
DE1589021A1
DE1589021A1 DE19661589021 DE1589021A DE1589021A1 DE 1589021 A1 DE1589021 A1 DE 1589021A1 DE 19661589021 DE19661589021 DE 19661589021 DE 1589021 A DE1589021 A DE 1589021A DE 1589021 A1 DE1589021 A1 DE 1589021A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment device
treatment
galvanic
voltage
galvanic treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661589021
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Vettermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1589021A1 publication Critical patent/DE1589021A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/20Applying electric currents by contact electrodes continuous direct currents

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

  • Galvanisches Behandlungsgerät für medizinische Anwendung Dem Stande von Wissenschaft und Technik gemäß sind heute galvanische Behandlungsgeräte im gesamtem medizinischen Sektor weit verbreitet. Ihre Anwendung erfolgt so, daß durch den menschlichen Körper mit bestimmter Richtung und Polarität ein Gleichstrom hindurchgeleitet wird, der selten den Wert von 10 mA übersteigen darf.
  • Die Anwendungsgebiete derartiger Geräte sind Iontophorese, Elektrophorese, elektr. Endosmose, Elektrolyse, Desincrustation und Epilation. Im Regelfalle wird zur Behandlung ein Gerät benutzt, welches eine Gleichspannung erzeugt und eine Regelmöglichkeit von Null bis zu einem bestimmten Spannungsinaximaiwert zuläßt. Sehr stark erschwert wird die Behandlung durch zwei Erscheinungen: 1) Der menschlich Körper besitzt eine bestimmte nervliche Reizempfindlichkeit, die bei sehr niedrigen Stromwerten liegt und im Gewebe beim plötzlichen Auftreten oder Verschwinden dieses Stromwertes ein Schmerzgefühl entstehen läßt. Durch dabei eventuell entstehende Muskelkontraktionen oder Verkrampfungen kann sogar der Behandlungserfolg vor Beginn der eigentlichen Behandlung in seinem Wert stark reduziert oder zum Schaden des Patienten gewandelt werden. Wird jedoch dem Patienten der galvanische Strom so zugeführt, daß er nicht sofort die volle Stromstärke ertragen muß, sondern daß diese von Null allmählich auf den bestimmten Behandlungswert gesteigert bzw. von diesem auf Null gesenkt wird (Ein- und Ausschleichvorgang), so erträgt er ohne die geringsten für ihne wahrnehmbaren Reizungen beachtliche Gleichstromstärken. Dieser Effekt ist bekannt und aus diesem Grunde wird vorgeschrieben, daß der Behandlungsstrom von Null ausgehend ganz allmählich eine oder ausgeschlichen wird.
  • Dabei tritt die Unsicherheit auf, daß je nach Geschicklichkeit des Behandlungspersonals die Reizschwelle des Patienten nicht erreicht oder aber überschritten werden kann.
  • 2) Es ist unmöglich, an dem oben genannten Handregler einen definierten Strom einzustellen. Dies liegt einmal darin begründet, daß der auftretende ohmsche Widerstand des Patienten abhängig ist von seiner eigenen Körperbeschaffenheit, zum anderen von der Elektrodenflächengröße sowie der Größe der angelegten Spannung mit den daraus resultierenden Erscheinungen.
  • Aufgabe der oben genannten Erfindung ist, die erwähnten Mängel tu beheben durch eine Vollautomatik, insbesondere elektronischer Art.
  • Beschreibung: Um den Stromfluß im Lastkreis eines galvanischen Gerätes nach der Kurvenfunktion von Fig.l fließen zu lassen ist es erforderlich, einen Schalter, verbunden mit einem zeitabhängigen Glied, als Unterbresher zu verwenden. Dieses Glied kann beispielsweise ein Transistor, verbunden mit einem R - C - Glied darstellen (Fig. 2), wobei es zweckmäßig ist, eine Zeitregelmöglichkeit in Abhängigkeit vom fließenden Strom zu haben, in Anlehnung an die Gewebeempfindlichkeitskurven nach Du Bois-Raymond nach der Funktion E t f(dI/dt). Dabei können unterschiedliche Widerstände R1 und R2 für verschiedene Ein- und Ausschleichzeit zur Verwendung kommen, bis zu Werten für Schleich-Schock oder Schock-Schleichbehandlung.
  • Eine vorwählbare Größe eines Stromes, welche für den Patienten von Null bis zu einem bestimmten Höchstwert eines Außenwiderstandes konstant gehalten wird, erfordert beispielsweise eine Transistorschaltung, nach Fig. 3 mit einem veränderlichen Glied in bekannter Weise.
  • Aus Gründen des relativ hohen Körperwiderstandes von Patienten ist es erforderlich, zur Speisung der beschriebenen Schaltnngen ein Netzspeisegerät oder eine Anodenbatterie zu benutzen. Grundsätzlich ungünstig ist die Verwendung eines Netzgerätes, da der Patient eine psychologische Assoziation zu elektrischen Schlägen, Elektro-Unfällen usw. schafft, sofern dieser die Speisung aus dem Starkstromnetz bemerkt. Wirtschaftlich ungünstig ist die Verwendung von Anodenbatterien aus Preisgründen.
  • Im vorliegenden Falle wurde daher das Gerät aus handelsüblichen Niederspannungstrockenzellen über eine besondere Transistortransverterschaltung, mit einer an sich bekannten Stromrückführung zur Erzielung niedrigen Innenwiderstandes und hohen Wirkungsgrades bei Oberwelenarmut gespeist.
  • Die Kontrolle des Patientenstromes erfolgt über ein Drehspulmeßwerk üblicher Ausführung. Die Kontrolle der Batterie spannung welche nach Unterschreitung eines bestimmten Wertes eine Verfälschung der Stromstärkenvorwählskala bedingen würde, erfolgt durch eine Glimmstreckenlampe über einen Regler, der gesondert eingestellt wirdr und nach Unterschreitung einer bestimmten Batteriespannung die Glimmstrecke nicht mehr zünden läßt ( Fig. 4).
  • In bestimmten Fällen, z.B. bei Epilation und Ausschalt- oder Einschaltschockbehandlungen ist es wweckmäßig, die Ein- oder Ausschleichzeit variieren zu können. Diese Möglichkeit wäre durch gesonderte Beeinflussung der Potentiometer R1 und R2 (Fig .2) gegeben.
  • Eine Sonderheit der angegebenen Schaltung nach Fig.2 besteht weiter darin, daß ungewollte oder gewollte Stromreglerverstellungen von R3 (Fig .3) während der Schleich- oder Behandlungszeit ein schleichendes Nachziehen durch Umladung von C (Fig .2) bedingen. Weiterhim sind Mittel möglich, die einen Programmablauf oder eine Behandlungszeitvorwahl ermöglichen, z. B. mittels einer Schaltuhr.
  • Patentansprüche Galvanisches Behandlungsgerät für medizinische Anwendung, dadurch gekennzeichnet, daß es, in bekannter Weise ausgeführt, Mittel, insbesondere elektronischer Art, enthält, die ien vollkommen automatisches, praktisch unbegrenztes Ein- und Ausschleichen des Stromes ermöglichen, insbesondere eine Transistorschaltung mit geschalteten R-C-Gliedern.

Claims (1)

  1. 2) Galvanisches Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daL es Mittel enthält, die bei unterschiedlichen Außenwider ständen einen definierten, konstanten- Stromfluß ermöglichen, insbesondere ene Transistor-Konstantstromschaltung in bekannter Weise.
    3) Galvanisches Behandlungsgerät nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es durch Niederspannungstrockenbatterien (Primär- oder Sekundärzellen) gespeist wird-, welche die notwendige Betriebaspannung übereeinen transistorisierten Spannungswandler besonderer Bauart in bekannter Art erzeugen und daß die erzeugte Behandlungsspannung und der Batteriezustand durch eine Glimmlampe kontrolliert wird.
    4) Galvanisches Behandlungsgerät nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel enthalten sein können, mit denen für bestimmte Anwendungen Ein- oder Ausschleichzeiten gemeinsam oder unabhängig voneinander variiert werden können, insbesondere durch Veränderung eines R-C-Gliedes.
    5) Galvanisches Behandlungsgerät nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn und zu Ende der Behandlung sowie auch zur Abstufung einer Behandlung eine Schaltuhr oder ein Programmgeber verwendet wird.
DE19661589021 1966-06-28 1966-06-28 Galvanisches Behandlungsgeraet fuer medizinische Anwendung Pending DE1589021A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0031376 1966-06-28

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DE (1) DE1589021A1 (de)

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