DE1588775C - Schaltungsanordnung zur selektiven Aus regelung von Pegelschwankungen einer Ein gangswechselspannung - Google Patents
Schaltungsanordnung zur selektiven Aus regelung von Pegelschwankungen einer Ein gangswechselspannungInfo
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Description
3 4
geschattet, die im wesentlichen aus einem Transistor Dioden GrI und Gr 2 nicht beeinflussen können und
Ts 4 und einem in den Ausgangskreis des Tran- andererseits die Herunterregelung der Eingangs-
sistors eingefügten Relais 2 besteht. Dieses Relais wechselspannung beim Auftreten von in der Frequenz
schließt bzw. öffnet mit einem Kontakt 3 einen" von der Resonanzfrequenz des Serienschwingkreises
Gleichstromkreis, über den die ausgewerteten Signale 5 abweichenden Wechselspannungen noch rasch genug
entsprechende Einrichtungen steuern. erfolgt, um eine Durchsteuerung des Transistors Ts 4
Gelangen von der Übertragungsleitung 1 her auf in der Signalauswertestufe zu verhindern,
den Eingang des Verstärkers Signalwechselspannun- Im Ruhezustand der Regeleinrichtung weisen beide gen, also Wechselspannungen, deren Frequenz mit Beläge" des Kondensators 5 das gleiche Potential, der Resonanzfrequenz des Serienschwingkreises C6, io z.B. OV, auf. Durch eine am Eingang des Tran- Ü3 übereinstimmt, so beeinflussen diese über den sistors TsI wirksame "Spannungsspitze werde der Übertrager Ü2 gleichzeitig den Transistor TsI derart, Kondensator über die Zenerdiode 4 auf z. B. —10 V daß die Dioden GrI und Gr 2 so weit leitend werden, geladen. Bewirkt anschließend, die an dem Serienbis der Pegel der an dem Serienschwingkreis an- schwingkreis liegende nun wieder niedrigere Wechselstehenden Spannung einem vorgegebenen Pegelwert 15 spannung eine Vergrößerung des Durchgangswiderentspricht. Da der Widerstandswert des eingeschwün- Standes des Transistors Ti 1, so .daß z.B. die Kolgenen Schwingkreises relativ niedrig ist, ist die durch lektorspannung des Transistors einen Betrag von den Übertrager Ü3 weitergegebene elektrische Ener- —IV annimmt, dann kann die Zenerdiode4 durch gie groß genug, um den Transistor Ts 4 für die Dauer den geladenen Kondensator 5 in Durchlaßrichtung eines Zeichens durchzusteuern. , 20 geschaltet werden. Sie entlädt diesen nun in nicht
den Eingang des Verstärkers Signalwechselspannun- Im Ruhezustand der Regeleinrichtung weisen beide gen, also Wechselspannungen, deren Frequenz mit Beläge" des Kondensators 5 das gleiche Potential, der Resonanzfrequenz des Serienschwingkreises C6, io z.B. OV, auf. Durch eine am Eingang des Tran- Ü3 übereinstimmt, so beeinflussen diese über den sistors TsI wirksame "Spannungsspitze werde der Übertrager Ü2 gleichzeitig den Transistor TsI derart, Kondensator über die Zenerdiode 4 auf z. B. —10 V daß die Dioden GrI und Gr 2 so weit leitend werden, geladen. Bewirkt anschließend, die an dem Serienbis der Pegel der an dem Serienschwingkreis an- schwingkreis liegende nun wieder niedrigere Wechselstehenden Spannung einem vorgegebenen Pegelwert 15 spannung eine Vergrößerung des Durchgangswiderentspricht. Da der Widerstandswert des eingeschwün- Standes des Transistors Ti 1, so .daß z.B. die Kolgenen Schwingkreises relativ niedrig ist, ist die durch lektorspannung des Transistors einen Betrag von den Übertrager Ü3 weitergegebene elektrische Ener- —IV annimmt, dann kann die Zenerdiode4 durch gie groß genug, um den Transistor Ts 4 für die Dauer den geladenen Kondensator 5 in Durchlaßrichtung eines Zeichens durchzusteuern. , 20 geschaltet werden. Sie entlädt diesen nun in nicht
Für in der Frequenz von der Resonanzfrequenz erwünschter Weise über die Dioden GrI und Gr2,
des Serienschwingicreises abweichende Eingangs- bis auch an dem Kondensator nur noch eine Spanwechselspannungen
hat der Serienschwingkreis einen nung von —IV herrscht. Der, Widerstand^ muß
relativ-sehr hohen Widerstandswert. Zunächst wird daher klein genug gewählt werden, um den Kondensich
daher bei etwa gleichem Eingangswechselspan- 25 sator 5 nach einer Aufladung rasch genug wieder zu
nungspegel an dem Serienschwingkreis C 6, Ü3 eine entladen.
hohe Spannung aufbauen. Über die- Regeleinrichtung Ein einer Einschwingspannungsspitze folgender
Ü2, TsI, GrI, Gr2 wird aber nun der Eingangspegel hoher Signalwechselspannungspegel hat eine relativ
so weit vermindert, bis die in der Frequenz abwei- verstärkte Durchschaltung des Transistors TsI zur
chende Wechselspannung den gleichen Spannungs- 30 Folge. Dies kann aber bewirken, 'daß ein Teil des
abfall an dem Serienschwingkreis hervorruft, wie über den Transistor auf die Dioden GrI und Gr2
eine in der Frequenz mit der Resonanzfrequenz des durchgreifenden Potentials- nicht im gewünschten
Schwingkreises übereinstimmende Wechselspannung. Maße wirksam werden kann, weil es zusätzlich über
Die von dem Übertrager Ü3 in diesem Fall der die Zenerdiode teilweise abgebaut wird. Der Wir-
Signalauswertestufe zugeführte elektrische Energie ist 35 kungsgrad der Regelung wird dadurch verschlechtert,
nun sehr klein. Sie reicht zur Durchsteuerung des Es wird daher vorgeschlagen, an Stelle der Zener-
Transistors Ts4 keinesfalls aus. - · diode gegebenenfalls eine einfache.Diode zu verwen-
Der·Serienschwingkreis C6, Ü3 verhält sich gegen- den. Eine Schaltungsanordnung mit einer Diode an
über Wechselspannungen, die in der Frequenz mit Stelle der Zenerdiode zeigt Fig. 2. Eine an dem
seiner Resonanzfrequenz übereinstimmen, während 40 Serienschwingkreis auftretende Überspannung kann
des Einschwingvorganges jedoch nahezu genauso wie die in dem Kurzschlußkreis angeordneten Dioden
gegenüber Wechselspannungen mit abweichender zunächst nicht beeinflussen, da ein durch den Tran-Frequenz,
was bewirkt," daß während des Einschwing- sistorTsl greifendes Potential über die die Zener-Vorganges
der Regeleinrichtung das Vorhandensein diode ersetzende Diode 8 (F i g. 2) so lange abgebaut
eines Überpegels der Eingangswechselspannung vor- 45 wird, bis sich der Kondensator 6 auf die Kollektorgetäuscht
wird. Um nun zu verhindern, daß die spannung des Transistors ΓίΓ aufgeladen, hat. Der1
Regeleinrichtung während eines Einschwingvorganges Widerstand 6 kann aber nun so groß gemacht werden,
den Pegel der Eingangswechselspannung vermindert, daß die durch eine Spannungsspitze bewirkte Ladung
ist ein mittels eines Widerstandes 6 entladbarer Kon- . des Kondensators S über die ganze Länge eines
densator 5 über eine Zenerdiode 4 an den Kollektor 50 Zeichens annähernd erhalten bleibt und so die Diode
des Transistors ZsI und damit an den Rückkopp- für das der Einschwingspannungsspitze folgende,
Iungsweg7 angeschlossen. Wird nun der Transistor - niedrigere KoUektorp'otential des Transistors TsI
TsI infolge einer an dem'Schwingkreis C6;Ü3 auf- sperrt. Der Kondensator kann sich nämlich nur über
tretenden hohen Spannung durchgesteuert, so wird den Widerstand 6 entladen, jiicht aber über die
durch das über die Emitter-Kollektor-Strecke des 55 Dioden GrI und Gr 2. Transistors
durchgreifende Potential die Zenerdiode 4 In F i g. 2 ist mit Ri der Innenwiderstand des Tranleitend gemacht, und es wird zunächst so lange der sistors TsI angedeutet. Vermindert man diesen durch
Kondensator 5 aufgeladen, bis die Zenerspannung der entsprechende Auswahl des Transistors oder schaltet
Zenerdiode 4 wieder unterschritten wird. Erst jetzt man zu der Diode 8 einen Widerstand R 2 in Reihe,
kann das über die Kollektor-Emitter-Strecke des 60 so- kann dadurch erreicht werden, daß ein infolge
Transistors TiI wirksame Potential die Dioden GrI einer an dem Serienschwingkreis C6, Ü3 auftreten-
und Gr2 des Kurzschlußkreises beeinflussen und den Überspannung über den Transistor TsI wirkdamit
über den Kurzschlußkreis gegebenenfalls die sames Potential neben der Ladung des Konden-Eingangsspannung
vermindert werden. Die Bemes- sators 5 auch sofort den Kurzschlußkreis beeinflussen
sung der Zenerdiode bzw. des Kondensators 5 und 65 kann. Auf diese Weise kann der Zeitpunkt des Regeldes
Widerstandes 6 muß so erfolgen, daß einerseits einsatzes beim Auftreten von Überspannungen am
kurzzeitig an dem Serienschwingkreis infolge eines Schwingkreis C 6, Ü3 "den jeweiligen Erfordernissen
Einschwingvorgangs auftretenJe Überspannungen die angepaßt werden.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur selektiven Aus- Durchsteuerung dieser Stufe ausreichende elektrische
regelung von Pegelschwankungen einer Eingangs- 5 Energie weitergegeben werden,
wechselspannung, insbesondere für Tonwahl- .- Frequenzabhängige Widerstände, insbesondere
empfänger, mit einem Verstärker, der wenigstens Schwingkreise, benötigen jedoch bekanntlich bei der
einen frequenzabhängigen Ausgangswiderstand, „ Resonanzfrequenz,eine gewisse Zeit zum Einschwininsbesondere
Serienschwingkreis, aufweist, und gen. Während des Einschwingvorganges ändert sich
einem, über einen Rückkopplungsweg in Abhän- io der Widerstandswert eines derartigen Widerstandes,
gigkeit von einer an dem Ausgangswiderstand Ein Serienschwingkreis hat zunächst einen sehr hohen
abfallenden Spannung durch Beeinflussung des Widerstand, so daß z. B. an einem in einem frequenz-Verstärkers
. und/oder der Eingangswechselspan- selektiven Regelverstärker als Ausgangswiderstand
nung, die an dem Ausgangswiderstand abfallende verwendeten " Serienschwingkreis bei Beginn eines
Spannung am Überschreiten eines bestimmten 15 Wechselstromzeichens eine sogenannte Einschwingvorgebbaren
Pegelwertes hindernden Regelglied, spitze auftritt. Die Regeleinrichtung des Verstärkers
dadurch gekennzeichnet, daß ein über wertet diese Einschwingspannungsspitze aber 'als
einen Widerstand (6) entladbarer.Kondensator (5) Überspannungspegel, so' daß sie also den Verstärüber
ein Element mit spannungsabhängiger kungsgrad des Verstärkers oder die Eingangswechsel-Durchgangswiderstands-Charakteristik
an den 20 spannung des Verstärkers vermindert, um die Aus-Rückkopplungsweg'i?)
in der Weise angeschlos- gangsspannung auf den vorgeschriebenen Wert zu sen und bemessen ist, daß kurzzeitig am Aus- bringen. Dadurch wird aber die Einschwingzeitdauer
gangswiderstand (Ü3, C6) auftretende Überspan- verlängert, was zur Folge hat, daß in einer nach.-nungen
ohne Wirkung auf das Regelglied bleiben. geschalteten . Signalauswertestufe eine unzulässige
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- 25 Verzögerung des Zeichenbeginns auftreten kann,
durch gekennzeichnet, daß als Element mit,span- Aufgabe der Erfindung ist,es daher, eine SchalnungsabhängigerDurchgangswiderstands-Charak-.
tungsanordnung zur selektiven Ausregelung von teristik eine Zenerdiode (4). verwendet ist. Pegelschwankungen einer Eingangswechselspannung
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- zu schaffen, bei der die Beeinflussung der Regeldurch
gekennzeichnet, daß als Element mit span- 30 einrichtung durch Einschwingspannungsspitzen und
. nungsabhängigerDu'rchgangswiderstands-Charak- damit eine unzulässige Verzögerung des Beginns der
teristik eine. Diode (8) verwendet ist. " Auswertezeit, z. B. eines Tonwahlsignals, vermieden
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, da- wird. _■ -. ■
durch gekennzeichnet,- daß in Serie zu der Diode Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Schaltungs-
"(8) ein ohmscher Widerstand (R 2) geschaltet ist. 35 anordnung der-eingangs genannten Art gemäß der
. ·. , Erfindung derart ausgebildet, daß ein über einen
' Widerstand entladbarer Kondensator über ein EIe-
.' ' ment mit, spannungsabhängiger Durchgangswider-
• - Stands-Charakteristik, an.den Rückkopplungsweg in
- Die ,Erfindung bezieht sich- auf eine Schaltungs- 40 der Weise angeschlossen und bemessen ist, daß kurzanordnüng
zur selektiven Ausregelung von; Pegel-,', zeitig am Aüsgangswiderstand auftretende Überschwankungen,
einer Eingangswechselspannung, ins- "" spannungen ohne Wirkung auf das Regelglied bleiben,
besondere für Tonwahlempfänger, mit einem Ver- Im folgenden werden an Hand von zwei Figuren
stärker, der wenigstens einen frequenzabhängigen Ausführungsbeispiele einer Schaltungsanordnung nach
Ausgangswiderstand, insbesondere Serienschwing- 45 der Erfindung näher erläutert,
kreis, aufweist und einem, über einen Rückkopplung?- . Fig. 1 zeigt einen transistorisierten Tonwahlempweg
in Abhängigkeit von einer an* dem Ausgangs- fänger, wie er zum Empfang und zur Auswertung
widerstand abfallenden Spannung durch Beeinflussung . von'tonfrequenten Signalen in Fernsprechanlagendes'
Verstärkers und/oder der Eingangswechselspan- : verwendet wird, mit einem in Darlingtonschaltung
nung, die" an dem Ausgangswiderstand abfallende 50 ausgeführten Eingangsverstärker.
Spannung ani Überschreiten eines" bestimmten vor- Auf einer Übertragungsleitung 1 auftretende Ton- ■
■gebbaren Pegelwertes hindernden Regelglied.._ . wahlimpulse gelangen über einen Übertrager Ül auf
Solche frequenzselektive Verstärker, wie sie z.B.. den Eingang eines aus den .Transistoren Ts 2 und Ts 3
aus der deutschen Patentschrift 939 820 bekannt sind, bestehenden Verstärkers. Der - Aüsgangswiderstand
weisen, eine Regeleinrichtung zur Ausregelung von 55 des Verstärkers besteht aus einem Serienschwingkreis,
Pegelschwankungen auf und haben den Vorteil, daß der sich aus dem Kondensator C6 und dem Über-"mit
Hilfe der.Regeleinrichtung eine zusätzliche Selek- trager Ü3 zusammensetzt. Diesem Ausgangswidertionswirkung.gegenüber
den frequenzmäßig außerhalb stand ist ein Übertrager £/2.parallel geschaltet, dessen
einer Empfangsfrequenz liegenden Wechselspannun-' gleichgerichtete Ausgangsspannung einen Transistor
gen erreicht werden kann. Diese Verstärker haben 6° TsI beeinflußt. Die Kollektor-Emitter-Strecke dieses
nämlich wenigstens einen frequenzabhängigen Aus- Transistors wirkt als, steuerbarer Widerstand, über
gangswiderstand, der z.B. aus einem Serienschwing- den ein Potential auf zwei im Ruhezustand gesperrte
kreis besteht/ Wird nun die an dem Ausgangswider- Dioden GrI und GrI mehr oder weniger stark einstand
anstehende Spannung ohne Rücksicht auf den wirkt. Die beiden Dioden sind in einen Kurzschlußaugenblicklichen Widerstandswert durch die Regel- 65 kreis eingefügt, der transformatorisch in den Eineinrichtung
annähernd konstant gehalten, so kann gangskreis des Verstärkers eingekoppelt ist. Mit Hilfe
nur dann, wenn ani Ausgangswiderstand eine in der des Übertragers Ü3 ist dem Verstärker über eine
Frequenz mit der Resonanzfrequenz des Widerstan- Gleichrichterschaltung eine Signalauswertestufe nach-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0112051 | 1967-09-27 | ||
| DES0112051 | 1967-09-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1588775A1 DE1588775A1 (de) | 1971-04-29 |
| DE1588775B2 DE1588775B2 (de) | 1972-05-10 |
| DE1588775C true DE1588775C (de) | 1973-08-23 |
Family
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