[go: up one dir, main page]

DE1588360C - Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Emphasen Reihen schlußkommutator Motors - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Emphasen Reihen schlußkommutator Motors

Info

Publication number
DE1588360C
DE1588360C DE19671588360 DE1588360A DE1588360C DE 1588360 C DE1588360 C DE 1588360C DE 19671588360 DE19671588360 DE 19671588360 DE 1588360 A DE1588360 A DE 1588360A DE 1588360 C DE1588360 C DE 1588360C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
torque
diac
series
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671588360
Other languages
English (en)
Other versions
DE1588360B2 (de
DE1588360A1 (de
Inventor
Kenzi Tokio Kato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Janome Corp
Original Assignee
Janome Sewing Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Janome Sewing Machine Co Ltd filed Critical Janome Sewing Machine Co Ltd
Publication of DE1588360A1 publication Critical patent/DE1588360A1/de
Publication of DE1588360B2 publication Critical patent/DE1588360B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1588360C publication Critical patent/DE1588360C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Einphasen-Reihenschlußkommutator-Motors, der in Reihe mit einem Diac (Zweiweg-Thyristor ohne Steueranschluß) und einer Sekundärwicklung eines Impulstransformators an eine Wechselspannungsquelle angeschlossen ist, mit einer die Zündimpulse erzeugenden Steuerschaltung, deren einen veränderbaren Widerstand enthaltender Eingangskreis parallel zum Motor und der Wechselspannungsquelle liegt. Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der USA.-Patentschrift 3,188,490 bekannt.
• Es gibt eine Reihe von Geräten, die aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Betriebsweise intermittierend ein Drehmoment und auch ein veränderliches Drehmo-. ment aufbringen müssen. Beispielsweise wird bei einem hin- und herbeweglichen Mechanismus, bei dem Stillstand und-Bewegung aufeinanderfolgen, ein relativ hohes Drehmoment benötigt, wenn der Mechanismus vom Stillstand in die Bewegung übergeht. Selbst bei Mechanismen, die eine Drehbewegung ausführen, liegen ähnliche Verhältnisse vor, wie bei einem hin- und hergehenden Mechanismus. Weiterhin wird beispielsweise durch Schneid-, Reibungsvorgänge usw. die Last sehr häufig intermittierend geändert. Als typisches Beispiel kann das Drehmoment einer Nähmaschine bei geringer Drehzahl genannt werden.
Zur weiteren Erläuterung der Arbeitsweise bekannter Steuerschaltungen für Nähmaschinen, und zur Erläuterung der Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels einer noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird zunächst auf die Zeichnung hingewiesen. Es zeigt
Fig. IA und IB den Drehmomentverlauf bei niedriger Drehzahl einer Nähmaschine;
Fig. 2A bis 2C, Fig. 2A' bis 2C' und Fig. 2A" bis 2C" die Beziehungen zwischen den Spannungswellenformen, dem vom Motor erzeugten Drehmoment und dem Drehmoment der Nähmaschine gemäß bisher verwendeter Steuerschaltungen;
F i g. 3 die Beziehung zwischen dem vom Motor erzeugten Drehmoment und dem Drehmoment der Nähmaschine" bei einer erfindungsgemäßen Steuerschaltung;
ίο Fig. 4a bis 4g eine Darstellung der erfindungsgemäßen Spannungssteuerung;
F i g. 5 das Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung;
F i g. 6 und 7 Darstellungen der Wirkungsweise der Schaltung der F i g. 5.
Fig. 1 zeigt das Drehmoment einer Nähmaschine bei geradlinigem Nähen, wobei der Abschnitt α einen Drehmomentanstieg angibt, der infolge der Arbeitsweise bei jeder Umdrehung notwendig ist, wenn die Nadel durch den Stoff geht. Fig. Ib stellt ein beim Zickzacknähen verlangtes Drehmoment dar, wobei das Zickzacknähen durch einen Hauptnocken ausgeführt wird. In diesem Falle tritt durch den Anstieg des Drehmoments, das bei jeder Umdrehung, wenn die Nadel durch den Stoff geht, notwendig ist, ebenfalls eine Erhöhung α auf. Ferner erscheint vor dieser Erhöhung α alle zwei Umdrehungen eine weitere Erhöhung b. Die Erhöhung b stellt das Drehmoment dar, das notwendig ist, um die Nadel durch einen Arbeitsmechanismus, wie etwa einen Nocken, auf eine Seite des Ausschlages zu bewegen. Insbesondere tritt dieses Drehmoment deshalb alle zwei Umdrehungen auf, weil die Rückführung der Nadel in ihre ursprüngliehe Stellung durch eine Feder bewerkstelligt wird, wobei nur ein geringes Drehmoment notwendig ist. Somit steigt das Drehmoment bei niedriger Drehzahl einer Nähmaschine in einer bestimmten Phase beim geradlinigen Nähen oder beim Zickzacknähen abrupt an. Die Höhe des Drehmoments hangt von der Härte oder Dicke des Stoffes, von der Anzahl der Bahnen oder der Form der Zickzacknocke usw. ab. Darüber hinaus ändert sie sich ununterbrochen im Laufe der Zeit, wie es beim Nähen mit einer Nähmaschine üb-Hch ist. '
Bekanntlich beruht bei der bisherigen Drehzahl- \. steuerung eines allgemein verwendeten Nähmaschinenmotors, nämlich eines Einphasen-Reihenkommutator-Motors, die Eingangsklemmenspannung des Motors auf Amplitudensteuerung der Wechselspannung (Fig. 2A), auf zweiseitiger Phasenanschnittssteuerung durch ein symmetrisches Halbleiterelement (USA.-Patentschrift 3,188,490, Fig. 6), das geöffnet und geschlossen werden kann (Fig. 2B) oder auf der Phasenanschnittssteuerung einer halben Welle (USA.-Patentschrift 3,188,490, Fig. 1), die mit einem asymmetrischen Halbleiterschaltelement durchgeführt wird (F i g. 2C). Die durch diese Systeme im Motor erzeugten Drehmomente sind jeweils in den Fig. 2A', B' und C' wiedergegeben. Im Falle der Amplitudensteuerung beträgt bei einer Netzfrequenz von 50 Hz die PuI-sationsfrequenz des erzeugten Drehmoments 100 Hz, im Falle der zweiseitigen Phasenanschnittssteuerung ebenfalls 100 Hz, wobei ein geringer Unterschied in der Wellenform vorhanden ist, und bei der Phasenanschnittssteuerung einer halben Welle 50 Hz. Diese Pulsationsfrequenz ist jeweils konstant, unabhängig von der Höhe des erzeugten Drehmoments. Nimmt man
an, daß die Periode des abrupten Drehmomentanstiegs einer Nähmaschine 0,5 Sekunden beträgt (entsprechend 120 U/Min., also im Bereich geringer Drehzahl einer Nähmaschine), so verhalten sich das Drehmoment der Nähmaschine und das des Antriebsmotors gemäß der Darstellung der Fig. 2A", B" und C". Daraus geht hervor, daß bei einer Nähmaschine in Zonen geringen Drehmoments ein weit höheres Drehmoment als erforderlich ist erzeugt wird. Demzufolge ist beispielsweise die Startdrehzahl, die gerade nach der Überwindung eines sehr hohen Anfangsdrehmoments auftritt, hoch. Unter dem Einfluß dieses Anfangsdrehmoments kann man keine ausreichend niedrige Drehzahl erreichen. Insbesondere hält eine Nähmaschine bei geringer Drehzahl sofort an, wenn der Maximalwert des verlangten Nähmaschinendrehmoments das im Motor erzeugte Drehmoment nur etwas übersteigt. Im mittleren und oberen Drehzahlbereich steigt das vom Schwungrad oder anderen Teilen der Nähmaschine abgegebene Drehmoment aufgrund der Trägheit beträchtlich an, so daß die Maschine nicht stehenbleibt, abgesehen von einem gewissen Anstieg des Maschinendrehmoments, wodurch sich eine im wesentlichen stabile Drehzahl einstellt. Demnach kann offensichtlich der Betrieb einer Nähmaschine in vorteilhafter Weise theoretisch dadurch verbessert werden, daß man eine Änderung des Maschinendrehmoments auf einen Steuerkreis durch gewisse Einrichtungen rückwirken läßt, so daß das Maschinendrehmoment entsprechend den Änderungen des Drehmoments in eine Eingangsklemmenspannung des Motors umgewandelt wird. Bei einem sogenannten Rückkopplungssteuersystem ändert sich, wenn man dieses System insbesondere bei geringer Drehzahl voll wirksam machen will, die Wirkung der Steuerung abrupt, wodurch man eine sehr stark schwankende Drehzahl, wie etwa beim Auftreten eines Stoßes, erhält. Dieses Problem kann technisch und wirtschaftlich nur unter Schwierigkeiten gelöst werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß sie auch bei sehr niedrigen Drehzahlen einen gleichmäßigen Betrieb gestattet und insbesondere intermittierend auftretenden Drehmomentänderungen gut anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Eingangskreis der Steuerschaltung aus einer Reihenschaltung des veränderbaren Widerstandes und eines Festwiderstandes besteht, daß eine Reihenschaltung eines weiteren Diac und eines Kondensators parallel zum Festwiderstand geschaltet ist und daß dem Diac eine erste Reihenschaltung, bestehend aus einem Kondensator und der Primärspule des Impulstransformators, und eine zweite Reihenschaltung, bestehend aus einer Diode und einem Widerstand, parallel geschaltet sind, und letzterer derart bemessen ist, daß sein Widerstand kleiner ist als die Impedanz der ersten Reihenschaltung.
Durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist die in F i g. 3 dargestellte Beziehung zwischen dem Nähmaschinendrehmoment und dem durch den Motor · bei geringer Drehzahl abgegebenen Drehmoment möglich. In dieser Figur ist das vom Motor in Form eines Impulses erzeugte Drehmoment r größer als das angenommene maximale Maschinendrehmoment T, das durch eine Betriebsänderung hervorgerufen wird. Hierbei wird die Drehzahlsteuerung durch wiederholte Frequenzänderung ohne Änderung der Amplitude eines Wellenimpulses des vom Motor erzeugten Drehmoments durchgeführt. Mit dieser Schaltung kann man eine Startdrehung bzw. -drehzahl und eine niedertourige Drehung erhalten, die bei einer Nähmaschine beide extrem niedrig liegen. Außerdem wird damit ein Stehenbleiben der Nähmaschine verhindert, so daß ein stabilisierter Betrieb möglich ist, selbst wenn sich das Maschinendrehmoment etwas ändert.
Mit der erfindungsgemäßen Schaltung wird das Betriebsverhalten des oben beschriebenen Mechanismus bei niedriger Drehzahl erheblich verbessert und ein beträchtlicher Fortschritt bezüglich Startfähigkeit, π Brauchbarkeit und Stabilität einer solchen Nähmaschine bei niedriger Drehzahl erzielt Damit kann eine Stickerei oder eine andere, bei niedriger Drehzahl auszuführende Arbeit mit einer Nähmaschine sehr leicht und einfach durchgeführt werden, wodurch das Anwendungsgebiet beträchtlich vergrößert wird. Beim Sticken ist keine besondere Technik notwendig und die Bedienungsperson ist von der mühsamen Bedienung der Nähmaschine befreit. Jede Hausfrau kann Stickarbeiten ausführen und die Bedienungsperson ist in der Lage, ihre gesamte Aufmerksamkeit dem Nähen zu widmen, so daß eine Stickerei in zufriedenstellender Weise ausgeführt werden kann.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine Impulsfrequenzsteuerung geschaffen, die in der Lage ist, die oben angegebene Charakteristik hervorzubringen und die bisher verwendete, ausschließlich nach dem Phasenanschnittsprinzip arbeitende Schaltungsanordnung zu verbessern. Bekanntlich wird die bisher für einen Antriebsmotor gebräuchliche Phasenanschnittssteuerung für hochtourigen Antrieb unter Last vorgezogen. Bei den bisherigen Nähmaschinen ist der hochtourige Betrieb für die Gewährleistung einer hohen Arbeitsleistung erforderlich. Die vorliegende Erfindung verbessert die Brauchbarkeit bei niedrigtouri-
-10 gern Antrieb unter Last und ermöglicht ebenso eine Phasenanschnitssteuerung mit ein- und demselben Aufbau, wobei die volle Leistungsfähigkeit bei hohen Drehzahlen beibehalten ist.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist einfach aufgebaut. Insbesondere kann die Impulsfrequenz- und Phasenanschnittssteuerung mit ein- und demselben Aufbau durchgeführt werden. Mit einer solchen wirtschaftlichen elektrischen Schaltung kann Wechselstrom, wie in den Fig. 4a bis g einer bei-
jo spielsweisen Steuerung dargestellt ist, gesteuert werden. In F i g. 4 gibt die gestrichelte Linie die Wellenform der Netzspannung wieder, der durchgezogene Linienabschnitt stellt die dem Motor zugeführte Wechselspannung dar. Aus der Darstellung geht hervor, daß in den Fig. 4a bis 4d die jeweiligen Spannungswellenformen nicht einer veränderbaren Phasenanschnittssteuerung unterworfen sind, jedoch wird der Abstand zwischen zwei Impulsen gesteuert. In den Fig. 4d und 4e werden die betreffenden Spannungswellenformen durch Phasenanschnittssteuerung gesteuert. In den F i g. 4e bis 4g werden die Wellen in Phasenanschnittssteuerung von einer halben Welle zu einer vollen Welle ergänzt, und in Fig. 4g wird eine Phasenanschnittssteuerung der vollen Welle durchge-
führt. Die erfindungsgemäße Ausführungsform mit
einer solchen Vielzahl von Steuerungsmöglichkeiten verbessert die Leistungsfähigkeit unter Last_erhejbjicj\...
Schließlich wird mit der vorliegenden Erfindung
eine Verringerung des Energieverbrauchs erzielt. Man paßt das vom Motor erzeugte Drehmoment dem Drehmoment einer Nähmaschine oder einer anderen Belastung, insbesondere im niedertourigen Betrieb an. Außerdem wird, wie oben bereits ausgeführt, in der Zone eines geringen Maschinendrehmoments die Erzeugung eines unnötig hohen Motordrehmoments weitgehend vermieden. Damit kann offensichtlich der Energieverbrauch für einen Antriebsmotor eingeschränkt werden.
Das Schaltbild einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist in Fig. 5 dargestellt. In dieser Figur ist mit AC eine Wechselstromquelle bezeichnet, mit M ein Einphasen-Reihenschlußkommutator-Motor, mit SSSM e'n Diac für den Hauptkreis, das geöffnet und gesperrt werden kann, und mit Lz die Sekundärwicklung eines Impulstransformators PT. Diese Glieder bilden einen geschlossenen Reihenhauptkreis 1.
Zu einer Reihenschaltung 1' aus der Sekundärwicklung L2 des Impulstransformators PT und dem Diac SSSM für den Hauptkreis ist eine Reihenschaltung 2 aus einem variablen Widerstand VR und einem Widerstand R1 parallel geschaltet. Zu der Schaltung 2, die den Widerstand R1 enthält, ist weiterhin ein Reihenzündkreis 3, der aus einem Diac SSS7- für die Zündung, das geschlossen und geöffnet werden kann, und einem Kondensator C1 besteht, parallel geschaltet. Zu dem Diac SSST ist ferner ein Reihendiodenkreis 4 aus einer Diode D und einem Widerstand R1 parallel geschaltet. Statt des bekannten Reihenzündverfahrens, bei dem die Sekundärwicklung L2 des Impulstransformators mit dem Diac SSSm für den Hauptkreis in Reihe geschaltet ist, kann ebenso das parallele Zündverfahren verwendet werden. Im letzteren Fall muß man lediglich eine Reihenschaltung aus der Sekundärwicklung L2 und einem anderen Kondensator parallel zum Diac SSSM für den Hauptkreis schalten.
Die erfindungsgemäße Schaltung arbeitet wie folgt. Das Diac SSSM wird in bekannter Weise geschaltet. Die im Kondensator C2 gespeicherte elektrische Ladung wird durch die Durchbruchsspannung am Diac SSST abrupt entladen, und sie bewirkt einen Stromfluß zur Primärwicklung L1 des Impulstransformators PT zur Erzeugung eines Signalimpulses in der Sekundärwicklung L2. Dieser Signalimpuls bringt das Diac SSSM m Hauptkreis in den leitenden Zustand. In diesem Falle wird die Impulsfrequenzsteuerung durch eine halbe Welle, die in Fig. 4a bis d dargestellt und ein Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, wie folgt durchgeführt.
Grundsätzlich beruht diese Steuerung darauf, daß der Kondensator C1 über die Diode D des Diodenkreises 4 und den Widerstand R2 mit Gleichstrom aufgeladen wird. Wie aus dem Schaltbild ersichtlich ist, kann man die Klemmenspannung des Zünddiac SSST während der Zeit, in der das Diac SSSM für den Hauptkreis geöffnet bzw. gesperrt ist, durch Spannungsteilung der Netzspannung mit dem Widerstand VR erhalten. Die Spannung am Diac SSST ist gleich der Potentialdifferenz zwischen der Klemmenspannung Vp des Widerstandes R, und der Spannung V0 am Kondensator C, nämlich VP— VQ, wobei VP die durch den Spannungsabfall am Widerstandswert des Widerstandes VR reduzierte Netzspannung ist. Wenn der Widerstandswert des in Reihe mit der Diode D geschalteten Widerstandes R2 so gewählt wird, daß er kleiner ist als die Impedanz der Reihenschaltung des Kondensators C2 und der Primärwicklung L1, und daß die an Kondensator C1 des Zündkreises 3 gelegte Wechselspannung positiv und negativ unsymmetrisch ist, so wird der Kondensator C1 auf der Potentialseite der größeren Spannungsamplitude aufgeladen. Fig. 6 zeigt eine Wellenform, die das Verhältnis von VP— VQ mit dieser Aufladung darstellt. Nimmt man an, daß VP— VQ gleich V(P1 -Q1) ist, wenn die Polarität oder das Potential der Netzperiode hinter der Diode D liegt, und daß VP— VQ gleich V(P2 — Q2) ist, wenn das Potential davor liegt, so bewegt sich die Spannung VQ insgesamt in Richtung des Ladungspotentials, wenn auch abwechselnd, so doch mit zunehmender Aufladung des Kondensators
π C1 in Form von Gleichstrom. Da VP konstant ist, soweit der variable Widerstand VR nicht verändert wird, steigt V(P1 — Q1) mehr und mehr an, und V(P2 — Q2) nimmt mehr und mehr ab, wie aus F i g. 7 hervorgeht.
Durch geeignete Wahl des Widerstandes R2 wird erfindungsgemäß die Ladungskonstante und damit die Klemmenspannung des Zünddiacs SSS7- während des Aufladens eingestellt, wenn die Netzspannung in Durchlaßrichtung der Diode D angelegt ist. Bezeichnet man die Summe aus dem Widerstandswert des Widerstandes R2 und dem maximalen Widerstandswert des veränderlichen Widerstandes VR mit R0, so wird der Wert des Widerstandes R2 entsprechend dem gewünschten Steuerverhalten der Impulsfrequenzsteuerung gewählt, daß durch die sich aus dem Widerstandswert R0 und dem Kondensator C1 ergebende Zeitkonstante bestimmt ist. In Fig. 6a erreicht V(P1 P2) jede zweite Periode die Durchbruchsspannung des Zünddiac SSS7. Die Figur zeigt, daß beim Zünden des Zünddiac SSSr, wenn das Diac SSSM des Hauptkreises leitend bzw. geschlossen wird, die Spannungen VP und VQ Null werden, so daß auch VP— VQ Null wird. Wenn das Diac SSSM
des Hauptkreises nach einer halben Periode gesperrt wird, werden die Spannungen VP und VQ wieder angelegt, und gleichzeitig beginnt sich die Spannung VQ mehr und mehr zu der mit Gleichstrom aufgeladenen Potentialseite hin zu bewegen. Wenn die Ladungsmenge des Kondensators C1 und die Spannung VP des Widerstandes R1 durch die Erhöhung des Widerstandswertes des variablen Widerstandes VR verringert werden, geht die Phase der Durchbruchsspannung des Zünddiac SSSx zurück, und der Augenblickswert der Periode einer Seite erreicht die Durchbruchsspannung nicht bei jeder einzelnen Periode. Somit kann die Eingangsklemmenspannung des Motors unter verschiedenen Bedingungen, wie in Fig. 4a bis c dargestellt, mit Hilfe der Impulsfrequenzsteuerung geändert werden. Wird andererseits der Widerstandswert des variablen Widerstands VR weiter reduziert, so kann die Eingangsklemmenspannung entsprechend Fig. 6b geändert werden, und die Phase der Durchbruchsspannung des Zünddiac SSST rückt vor, so daß eine Phasensteuerung durchgeführt wird, wie aus den F i g. 4d und e hervorgeht. Wenn der Widerstandswert des Widerstandes weiter reduziert wird, kann eine spezielle Impulsfrequenzsteuerung durchgeführt werden, wie sie in Fig. 4f dargestellt ist. In diesem Falle erreicht der Augenblickswert der Periode einer Seite der Klemmenspannung des Zünddiac SSST ebenfalls den Durchbruchsspannungswert des Zünddiac SSSr bei jeder einzelnen Periode, wie es durch V(P2 bis Q2) in Fig. 6b dargestellt ist. Wenn
der Widerstandswert des variablen Widerstandes VR noch weiter reduziert wird, als im Fall der Fig. 4f, so kann eine vollkommene zweiseitige Wellensteuerung, wie sie in Fig. 4g wiedergegeben ist, und ebenso eine Phasenanschnittssteuerung durchgeführt werden. Der Grund dafür, daß die Perioddnzahl für die Zeitdauer bis zur Spannung V(P2 — Q1), wie in F i g. 4f und g dargestellt, den Durchbruchsspannungs-
wert des Zünddiac erreicht, ist etwas verschieden vom Fall der Spannung V(P1 — Q1), da sich jede Halbperiode einer Seite bereits im leitenden Zustand befindet. Jedoch ist diese Steuerung der Periodenzahl ebenso durch die Aufladung des Kondensators C1, durch die Diode D und den Widerstand R-, beeinflußt.
1 Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209544/125

Claims (1)

  1. ι .
    Patentanspruch:
    ■2
    Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Einphasen-Reihenschlußkommutator-Motors, der in Reihe mit einem Diac (Zweiweg-Thyristor ohne Steueranschluß) und einer Sekundärwicklung eines Impulstransformators an eine Wechselspannungsquelle angeschlossen ist, mit .einer die Zündimpulse erzeugenden Steuerschaltung, deren einen veränderbaren Widerstand enthaltender Eingangskreis parallel zum Motor und der Wechselspannungsquelle liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskreis der Steuerschaltung aus einer Reihenschaltung des veränderbaren Widerstandes (VR) und eines Festwiderstandes (R1) besteht, daß eine Reihenschaltung eines weiteren Diac (SSS-,) und eines Kondensators (C1) parallel zum Festwiderstand geschaltet ist und daß dem Diac eine erste Reihenschaltung, bestehend aus einem Kondensator (C2) und der Primärspule (L1) des Impulstransformators, und eine zweite Reihenschaltung, bestehend aus einer Diode (D) und einem Widerstand (A2), parallel geschaltet sind, und letzterer derart bemessen ist, daß sein Widerstand kleiner ist als die Impedanz der ersten Reihenschaltung.
DE19671588360 1966-12-29 1967-12-28 Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Emphasen Reihen schlußkommutator Motors Expired DE1588360C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8570666 1966-12-29
JP8570666 1966-12-29
DEJ0035365 1967-12-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1588360A1 DE1588360A1 (de) 1970-01-15
DE1588360B2 DE1588360B2 (de) 1972-10-26
DE1588360C true DE1588360C (de) 1973-05-10

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2827340C2 (de) Antriebseinrichtung mit wenigstens zwei Elektromotoren
DE3689471T2 (de) Hochspannungsimpulsgenerator.
DE69312909T2 (de) Schrittmotor-treiberschaltung
DE2321650C3 (de) Schaltungsanordnung zum Regeln der Drehzahl eines Gleichstrommotors
DE3011719C2 (de)
EP0859452B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Leistungssteuerung von an ein Wechselspannungs-Versorgungsnetz angeschlossenen elektrischen Verbrauchern
DE2414030A1 (de) Elektronische steueranordnung fuer eine naehmaschine
DE1588568B2 (de) Anordnung zur steuerung der drehzahl oder der drehrichtung und der drehzahl eines ueber steuerbare halbleiter aus einer wechselstromquelle gespeisten gleichstrom oder allstrommotors
DE69431220T2 (de) Einzel-Zyklus Positionniergerät
DE1588360C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Emphasen Reihen schlußkommutator Motors
DE2634212A1 (de) Phasensteuersystem eines gleichstrommotors
DE2420073A1 (de) Motorsteuereinrichtung
DE3104674C2 (de)
DE2150262C3 (de) Drehzahlsteuerung oder -regelung für einen aus einem Wechselstromnetz gleichstromgespeisten, elektrischen Motor mit einem dazu in Reihe geschalteten Heizwiderstand
DE2732852A1 (de) Schaltungsanordnung fuer eine drehanoden-roentgenroehre
DE1588360B2 (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Einphasen-Reihenschlusskommutator-Motors
DE3440667A1 (de) Steuerung fuer eine elektromagnetische erregeranordnung unter verwendung einer subharmonischen der kraftstromfrequenz
DE19705907C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Leistungssteuerung von an ein Wechselspannungs-Versorgungsnetz angeschlossenen elektrischen Verbrauchern
DE3022760C2 (de) Verfahren zur Abbremsung und definierten Stillsetzung eines Nähmaschinen-Kommutatorwechselstrommotors und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2412055A1 (de) Steuerschaltung mit doppelweggleichrichtung und durchschaltverzoegerung fuer den betrieb von gleichstrommotoren oder dergleichen
DE3042927C2 (de) Anordnung zur Verbesserung des Wirkungsgrades eines Dreiphasendrehstromasynchronmotors
DE571330C (de) Einrichtung zur Erzeugung pulsierender Stroeme zur Speisung von elektromagnetischen Motoren mit hin und her gehendem Anker
DE2217847A1 (de) Schaltungsanordnung zum umkehren der drehrichtung eines elektromotors insbesondere einer waschmaschine
AT329685B (de) Dreipunktregler
DE2806907C3 (de) Anordnung zur Steuerung der Drehzahl eines Einphasen-Reihenschluß-Kommutatormotors