DE158819C - - Google Patents
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- DE158819C DE158819C DENDAT158819D DE158819DA DE158819C DE 158819 C DE158819 C DE 158819C DE NDAT158819 D DENDAT158819 D DE NDAT158819D DE 158819D A DE158819D A DE 158819DA DE 158819 C DE158819 C DE 158819C
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- Germany
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- contact
- switch
- hand lever
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- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/02—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
- B66B1/06—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
- B66B1/08—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, in the cars or cages for direct control of movements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft elektrisch betriebene Aufzüge und hat einen vom Führer
zu bedienenden Motorumschalter zum Gegenstand, der den Motor, sobald der Fahrkorb
die obere bezw. untere Endstation erreicht, selbsttätig und zwangläufig ausschaltet und
zugleich ein Wiedereinschalten des Motors in dem bisherigen Sinne unmöglich macht, so
daß ein Weiterfahren des Aufzuges über die
ίο Endstation hinaus mit Sicherheit vermieden
ist.
Man hat schon Vorrichtungen in Vorschlag gebracht, die an der Endstation ein selbsttätiges
Ausschalten des Motors dadurch bewirken, daß eine an dem Handgriff des Umschalters
vorgesehene Nase durch eine Kurve seitwärts abgelenkt wird und dadurch der Umschalter in eine unwirksame Stellung gebracht
wird.
Gemäß vorliegender Erfindung erzielt man die beabsichtigte Wirkung, indem man die
zwangläufig umzustellende Anschlagnase mit dem einen Teil des Kontaktes, den Handhebel
mit dem anderen Kontaktteil starr verbindet und so ein Öffnen des Kontaktes unabhängig
voneinander durch Verstellen des Handhebels oder selbsttätig durch Umstellung der Anschlagnase herbeiführen kann.
Außerdem verhindert ein die Bewegung des
Handhebels begrenzender Anschlag ein Wiederschließen des selbsttätig geöffneten Kontaktes.
Die Fig. 1 bis 6 der beiliegenden Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung die
verschiedenen Stellungen der Kontakte. Auf der Zeichnung ist a die gemeinsame Welle,
b die drehbar befestigte Brücke mit den Kontaktflächen c und d, von denen c den
Motor im Sinne der Aufwärtsfahrt des Fahrstuhles , d in die Niederfahrt bewirkendem
Sinne einschalten soll. Die Brücke b ist starr verbunden mit dem Arm e, an dessen
freiem Ende die Anschlagnase/ befestigt ist. Für die Feststellung des Armes e sind drei.
Rasten g vorgesehen, h ist der mit der Kontaktfeder i ausgerüstete Schalthebel, der
um die Welle α drehbar ist und dessen Bewegung durch die Anschläge k k1 begrenzt
wird. Die Beweglichkeit der Brücke b ist gleichfalls durch Anschläge oder in sonst
geeigneter Weise begrenzt, und zwar derart, daß der Arm e über die äußeren Rasten g
hinaus· nicht verstellt werden kann. Die Stellung der Anschläge k k1 und der Rastengwird
zweckmäßig derart gewählt, daß sie eine Drehung des Handhebels h um etwa
l8o°, eine Verstellung des Armes e und damit der Brücke b jedoch in weit geringerem
Maße — etwa nur um 20 bis 400 — zulassen. In dem Fahrschacht sind an dem
oberen und dem unteren Stockwerk je ein Kurvenschlitz I (oben) und m (unten) vorgesehen
, welche die Anschlagnase zwangläufig führen, sobald der Fahrstuhl die obere bezw.
untere Endstation erreicht.
Bei Stellung des Umschalters nach Fig. 1 befindet sich der Fahrkorb in der Aufwärts-
bewegung, der Kontakt / c ist geschlossen, der Arm e liegt in der mittleren Rast g. Bei
Ankunft des Fahrkorbes an dem obersten Stockwerk tritt die Anschlagnase f in den
Kurvenschlitz / ein und wird von diesem seitwärts nach der links gelegenen Rast g
verstellt (Fig. 2). Der Kontakt i c wird hierbei geöffnet, der Motor wird stromlos,
der Fahrkorb hält an. Ein Wiederschließen des Kontaktes i c ist durch den links gelegenen
Anschlag k unmöglich gemacht. Um den Fahrstuhl mittels des Handhebels Λ in
Bewegung zu setzen, muß derselbe also nach rechts umgelegt werden (Fig. 3), wobei die
Kontaktfeder i in Berührung mit der Fläche d der Brücke b tritt, so daß der Fahrstuhl nunmehr
die Abwärtsbewegung antritt. Hierbei stellt der Kurvenschlitz / den Arm e wieder
auf die mittlere Rast g ein (Fig. 4). Erreicht der Aufzug nun das unterste Stockwerk, so
tritt die Nase/ in den Kurvenschlitz m ein und wird durch diesen im Sinne der Fig. 5
verstellt, so daß durch Öffnen des Kontaktes i d der Motor ausgeschaltet, der Fahrkorb
angehalten und ein Wiederschließen des Kontaktes i d durch den Anschlag kl verhütet
wird. Der Schalthebel h kann jetzt also nur mit dem Brückenkontakt c nach Fig. 6 Stromschluß
bilden, wodurch die Aufwärtsfahrt des Aufzuges veranlaßt und durch die Kurve m
die Einstellung des Armes e auf die mittlere Rast g, also wieder die Arbeitsstellung nach
Fig. ι bewirkt wird. Aus diesen schematischen Darstellungen ist ersichtlich, daß die
Kontaktflächen d und c der Brücke b so breit sein müssen, daß die Umstellung von Fig. 3
nach Fig. 4 einerseits und die von Fig. 6 . nach Fig. 1 andererseits ein Öffnen der Kontakte
i c bezw. i d nicht bewirkt, daß die Abmessungen jedoch derart getroffen sein
müssen, daß die selbsttätig bewirkten Schaltungen (Fig. ι und 2 und Fig. 4 und 5) die
Kontakte öffnen.
Die Fig. 7 bis 9 veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 7 den Umschalter
in Ansicht von der den Kurvenschlitzen zugewendeten Seite aus und Stellung nach Fig. 4. -Fig. 8 ist ein Schnitt
nach A-B und Fig. 9 ein Schnitt nach C-D von Fig. 7.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel liegt der Handschalthebel h auf der einen,
der mit der Anschlagnasef versehene Arme
auf der entgegengesetzten Seite des Gehäuses n. Der Arm e ist mit der mittleren
Welle α starr verbunden, auf der im Innern des Gehäuses die aus isolierendem Material
hergestellte Brücke b aufgekeilt ist, die zwei Kontaktstücke c und d trägt, von denen
isolierte Leitungsdrähte 0 und ρ nach dem Umschalter des Motors führen. An dem
Arm e ist ein federnder Teil q befestigt, der in die Rasten g des am Gehäuse η angebrachten
Bügels r einschnappen und dadurch die Brücke b feststellen kann.
Drehbar auf der Welle α sitzt die mit dem Handhebel h starr verbundene Hülse s, die
aus isolierendem Material hergestellt ist und den zweckmäßig federnd ausgebildeten Kontakt
i trägt. Die Stromzuführung zu i erfolgt in der gezeichneten Ausführungsform
durch einen Schleifkontakt, der an dem mit der Kontaktfeder i leitend verbundenen Metallring
t gleitet.
Claims (2)
1. Selbsttätige Ausschaltvorrichtung an von Hand zu bedienenden Umschaltern
bei elektrisch betriebenen Aufzügen zum Ausschalten des Stromes in dem obersten und untersten Stockwerk, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit dem am Handschalthebel (h) angebrachten Kontaktteil (i)
zusammenwirkender Kontaktteil (c d) durch einen an geeigneter Stelle im Fahrschacht
vorgesehenen Anschlag derart verstellt wird, daß sich der Kontakt öffnet.
2. Eine Ausführungsform der im Anspruch ι gekennzeichneten Vorrichtung, bei
der ein Wiederschließen des selbsttätiggeöffneten Kontaktes mittels des Handhebels
(h) durch Anschläge (k kλ) verhütet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE158819C true DE158819C (de) |
Family
ID=424964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT158819D Active DE158819C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE158819C (de) |
-
0
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