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DE1116550B - Steuerung fuer den elektrischen Antriebsmotor einer Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Steuerung fuer den elektrischen Antriebsmotor einer Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE1116550B
DE1116550B DEF22170A DEF0022170A DE1116550B DE 1116550 B DE1116550 B DE 1116550B DE F22170 A DEF22170 A DE F22170A DE F0022170 A DEF0022170 A DE F0022170A DE 1116550 B DE1116550 B DE 1116550B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contacts
contact
switch
circuit
seat adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF22170A
Other languages
English (en)
Inventor
Challenor W Rainey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ford Werke GmbH
Original Assignee
Ford Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ford Werke GmbH filed Critical Ford Werke GmbH
Publication of DE1116550B publication Critical patent/DE1116550B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/0224Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
    • B60N2/0226User interfaces specially adapted for seat adjustment
    • B60N2/0228Hand-activated mechanical switches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/0224Non-manual adjustments, e.g. with electrical operation
    • B60N2/0226User interfaces specially adapted for seat adjustment
    • B60N2/0229User interfaces specially adapted for seat adjustment characterised by the shape, e.g. switches having cushion or backrest shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Steuerung für den elektrischen Antriebsmotor einer Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Steuerung für den elektrischen Antriebsmotor einer Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen. Bei einer bekannten Steuerung ist ein mit Arbeitskontakten für den Verstellmotor und einem Auslöser für die Rastvorrichtung der Sitzverstellung verbundener Handhebel vorgesehen, der so lange betätigt werden muß, bis der Sitz aus der ursprünglichen Stellung in die gewünschte neue Stellung gelangt ist. Das ist für den Fahrer ebenso umständlich und zeitraubend wie die Betätigung einer rein mechanischen Sitzverstellung, die aber einen wesentlich geringeren Aufwand erfordern würde.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile für die Steuerung der elektrischen Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen zu vermeiden. Die Erfindung besteht in der Anwendung einer mehrstufigen Nachlaufsteuerung mit einem Handwählschalter und/oder einer an diesen angeschlossenen Steuereinheit, die einen durch Vorgänge beim Ein- und Aussteigen in das Kraftfahrzeug zwangläufig betätigten Steuerschalter aufweist, der während des Einsteigens ein vorbestimmtes, diesen Vorgang erleichterndes Verschieben des Sitzes aus der durch den Handwählschalter gegebenen Stellung veranlaßt, wobei die wählbaren Kontakte des Handwählschalters mit gleichen Kontakten zweier vom Sitzverstellmotor verstellbarer Schalter so verbunden sind, daß von den beiden Schaltern der eine dorr Stromkreis für den Vorwärtslauf des Sitzverstellmotors und der andere denjenigen für den Rückwärtslauf ein- und ausschaltet, und daß von den von dem Sitzverstellmotor angetriebenen Schaltern der eine so mechanisch mit dem Sitzverstellmotor gekuppelt ist, daß er die Kontakte, die vor dem gewählten Kontakt liegen, einschaltet, während der andere Schalter die in der Kontaktreihe hinter dem gewählten Kontakt liegenden Kontakte einschaltet, so daß jeweils der gewählte Kontakt bei entsprechender Stellung der Schalter stromlos wird, und der Sitzverstellmotor stehenbleibt.
  • Dadurch wird es ohne wesentlichen Mehraufwand gegenüber der bekannten elektrischen Sitzverstellung möglich, nicht nur mit einem raschen Handgriff den Sitz ohne Rücksicht auf seine Ausgangsstellung in die neue gewünschte Stellung fahren zu lassen, wobei die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht auf die Ausführung dieses Kommandos gerichtet werden muß, sondern es kann auch noch die selbsttätige Ansteuerung von das Ein- und Aussteigen von vorn oder hinten erleichternden Endstellungen des Sitzes und die selbsttätige Rückkehr in die am Handwählschalter voreingestellte Fahrstellung des Sitzes erreicht werden. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Erfindung und ihre Vorteile sind an Hand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 das Schaltschema für eine Ausführungsform der Steuerung, gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine teilweise schematische Darstellung zusätzlicher elektrischer und mechanischer Teile, durch die eine vollautomatische Rückwärts- und Vorwärtsbewegung des Sitzes erreicht werden kann, Fig. 3 ein Schaltschema mit anderen elektrischen und mechanischen Teilen, Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Schaltvorrichtung für eine Einrichtung gemäß Fig. 3.
  • Fig. 1 ist das Schaltschema einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Bei der Schaltung läuft ein Motor 33 je nach Betätigung der Steuerorgane vor- oder rückwärts. Eine Wählscheibe 21 weist sieben mit 1 bis 7 bezeichnete Stellungen auf. Jede der Stellungen entspricht den einzelnen aufeinanderfolgenden Stellungen eines Kraftfahrzeugsitzes von der äußersten Vorwärtslage bis zur äußersten Rückwärtsstellung. Ein Wählgriff 22 ist um einen Zapfen 25 drehbar gelagert und kann in jede der sieben Stellungen gebracht werden. Er ist in der Stellung 5 dargestellt. Die Stellung 1 gibt die äußerste Vorwärtslage und die Stellung 7 die äußerste Rückwärtslage an. Die Bewegung des Wählgriffes 22 in eine Stellung links von der Ausgangsstellung 5 läßt den Motor 33 vorwärts laufen, wobei der Sitz sich in die gewählte Stellung bewegt. Eine Bewegung des Wählgriffes nach rechts von der Ausgangsstellung 5 läßt den Motor 33 rückwärts laufen, wobei der Sitz sich um ein Stück nach rückwärts bewegt, das der gewählten Stellung entspricht. Die Sitzbewegungsverbindungen zwischen dem Sitz und dem Motor sind nicht dargestellt, sie sind in üblicher Weise ausgebildet.
  • Die Wählscheibe 21 besteht aus Isolierstoff und der Wählgriff 22 wird, wie dargestellt, geerdet. Die Stellungen 2 bis 6 sind jeweils mit einem Kontakt an einer Vorwärtskontaktplatte 23 und an einer Rückwärtskontaktplatte 36 verbunden, während die Stellung 1 nur mit der Vorwärtskontaktplatte 23 und die Stellung 7 nur mit der Rückwärtskontaktplatte 36 verbunden ist. Die Platten 23 und 36 bestehen aus Isoliermaterial. Auf die Kontakte laufen Kontaktscheiben 24 und 37 auf, die um Achsen 27 und 39 verschwenkbar sind. Ein Kontakt 26 an der Platte 23 führt zu einem den Motor 33 vorwärts in Bewegung setzenden Stromkreis, und ein Kontakt 38 an der Platte 36 führt zu einem den Motor 33 rückwärts antreibenden Stromkreis. Werden die Scheiben 24 und 37 gedreht, so treten die Kontakte an den Platten 23 und 36 nacheinander in Verbindung mit den Vorwärts- und Rückwärtskontakten 26 und 38. Wird eine Spule 28 unter Strom gesetzt, so schließen Relais 29 und 31 ein Feld 32 mit Vorwärtspolarität an eine Batterie 34 an und der Läufer des Motors 33 wird in Vorwärtsrichtung angetrieben. Wird eine Spule 41 mit Strom versehen, so schließen Relais 42 und 43 ein Feld 44 mit entgegengesetzter Polarität an, indessen fließt der Strom durch den Läufer des Motors 33 in der gleichen Richtung, wie sie durch die Pfeile 35 angegeben ist, wodurch die Drehbewegung des Motors 33 umgekehrt wird. Wird entweder die Spule 28 oder die Spule 41 unter Strom gesetzt, so dreht sich der Motor vorwärts oder rückwärts, bis der Stromkreis für die Spule unterbrochen wird, wenn die Relais sich öffnen. Die Scheiben 24 und 37 werden von dem Motor 33 aus angetrieben und bewegen sich in der gleichen Richtung mit diesem. Ist eine Stellung vor der Ausgangsstellung gewählt, in diesem Fall die Stellungen 1 bis 4, so dreht sich die Scheibe 24 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn. Da die Sitzstellung, die den Stellungen 1 bis 4 entspricht, von der Kontaktplatte 24 überdeckt wird, so wird die spezielle Stellung auf der Platte 23 von dem äußeren Umfang der Scheibe 24 freigegeben, wodurch der Stromkreis zwischen dieser speziellen Stellung und dem Kontakt 26 unterbrochen wird. Da sich der Motor 33 vorwärts bewegt, so bewegt sich die Scheibe 37 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn, wobei der äußere Umfang der Scheibe 37 die Stellung, die der Sitzstellung entspricht, die hinter der speziellen Sitzstellung liegt, bedeckt. Dadurch werden die hinter der speziellen Sitzstellung liegenden Kontakte mit dem Kontakt 38 verbunden.
  • In Fig. 2 ist eine Wählscheibe 21 mit einem Wählgriff 22 sowie mit Kontakten 1 bis 7 mit Verbindungsdrähten dargestellt, wie beschrieben und in Fig. 1 dargestellt. Es ist außerdem eine zusätzliche Wählscheibe 46 mit einem Wählgriff 47 vorgesehen, sowie Verbindungen zwischen den Stellungen 1 bis 4 der Wählscheibe 21 mit den Stellungen 4 bis 7 der zusätzlichen Wählscheibe 46. Die Stellungen 1 bis 4 an der Wählscheibe 46 sind elektrisch untereinander verbunden. Die Wählgriffe 22 und 47 sind durch eine Einrichtung miteinander mechanisch verbunden, die nur als gestrichelte Linie dargestellt ist, so daß die beiden Wählgriffe gleichmäßig bewegt werden. Abweichend von der in Fig. 1 dargestellten Erdung des Wählgriffs 22 steht in Fig. 2 der Griff 22 in Verbindung mit einem Arm 48 eines doppelpoligen Umschalters 59 und über einen Arm 51 eines doppelpoligen Umschalters 50 mit der Masse 53. Die Stellung 7 steht in Verbindung mit einem Arm 52 des Schalters 50, der durch Öffnen der Fahrertür oder einer sonstigen Einrichtung geschaltet werden kann, wodurch ein Kontakt mit einem Arm 54 des Schalters 59 und alsdann über einen Relaiskontakt 55 mit der Masse 56 hergestellt wird. Eine Spule 57, die den Relaiskontakt 55 öffnet, ist mit dem Lichtstromkreis für den Rückwärtsfahrtscheinwerfer des Fahrzeugs verbunden oder wird auf andere Weise unter Strom gesetzt, wenn der Rückwärtsgang des Fahrzeub Betriebes eingeschaltet ist. Der Griff 47 liegt an der Masse 56, sobald der Schalter 59 umgeschaltet ist und der Strom durch den Arm 54 und den Relaiskontakt 55 hindurchgeht. Der Schalter 59 kann von Hand umgeschaltet werden, oder er kann z. B. durch öffnen der Fahrgasttür oder durch Neigen des Rücksitzes oder in anderer Weise betätigt werden. Bei dieser Ausbildung wird sich, sobald die Fahrertür geöffnet wird, der Sitz nach rückwärts bewegen, um den Einstieg zu erleichtern, vorausgesetzt, daß der Rückwärtsgang nicht eingeschaltet und auch der Schalter 59 nicht betätigt wurde. Wird der Schalter 59 umgeschaltet, so wird der Wählgriff 47 an Masse gelegt, wenn Rückwärtsgang nicht eingeschaltet ist, und der Sitz wird nach vorn bewegt, um den Einstieg zum hinteren Sitz zu erleichtern. Wird der Wählgriff 47 an der Scheibe 46 an Masse gelegt, so wird eine Stellung der Wählscheibe 21, die um eine gewisse Anzahl Stellungen vorwärts liegt, an Masse gelegt, wodurch sich der Sitz nach vorn bewegt.
  • In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Eine Wählscheibe 60 weist neun Kontakte und einen Wählgriff 65 auf, der um eine Achse 61 schwenkbar ist. Der Wählgriff 65 liegt an Masse. Bei dieser Ausführungsform ist die Steuerung gemäß Fig. 2 nicht dargestellt. Sie kann in gleicher Weise hinzugefügt werden. Bei der Ausführungsform sind die Stellungen 2 bis 8 an Pole von Schaltern angelegt, die einen oberen und einen unteren Arm aufweisen, die unabhängig beweglich sind. Sie sind schematisch dargestellt und mit 2 und 8 bezeichnet, damit sie den obenangegebenen Stellungen entsprechen. Die oberen Arme sind mit einer Vorwärts-Stromkreisstange 68 und die unteren Arme mit einer Rückwärts-Stromkreisstange 69 in Verbindung zu bringen. Die Stellung 1 steht nur mit der Stromkreisstange 68 in Verbindung, während die Stellung 9 nur mit der Stromkreisstange 69 in Verbindung steht. Die Enden 75 und 70 sind mit einem vorwärts und rückwärts gerichteten Motorstromkreis 84 verbunden, wie es etwa in Fig. 1 dargestellt ist. Wenn 6 die Ausgangsstellung ist, wie dargestellt, so bewegt sich beim Verstellen des Wählgriffes 65 in eine der Stellungen 1 bis 5 die Stange 68 nach rechts und die Stange 69 nach links, da sie beide durch den Motor 33 betätigt werden, wie dies durch Linien 82 und 83 angedeutet ist. Wird eine Stellung von 7 bis 9 durch den Wählgriff 65 gewählt, so kehren die Stangen ihre Bewegung um. Die Arme in den Schaltern 1 bis 9 sind geneigt, so daß, wenn die Stange 68 sich nach links bewegt, sie nacheinander an die oberen Arme anschlagen, wobei die Arme auf der rechten Seite zuletzt mit der Stange 68 in Berührung treten. Die unteren Arme sind so geneigt, daß beim Bewegen der Stange 69 nach links die Arme mit ihr nacheinander in Berührung treten, wobei die linken Arme zuletzt in Berührung treten. Hierdurch sind alle Stellungen links von einer gewählten Stellung in Berührung mit der Stange 68, während alle Stellungen rechts von der gewählten Stellung in Berührung mit der Stange 69 sind. Die gewählte Stellung selbst steht weder mit der Stange 68 noch mit der Stange 69 in Berührung. Ein vorwärts gerichteter Stromkreis für den Motor wird geschlossen, wenn der Wählgriff 65 nach links von der Ausgangsstellung bewegt wird, und ein rückwärts gerichteter Motorstromkreis wird geschlossen, wenn der Wählgriff 65 von der Ausgangslage aus nach rechts bewegt wird. Die Spulen und Relais wirken wie zu Fig. 1 beschrieben.
  • In Fig. 4 ist eine Ausführung beschrieben, um die rechts von der gewählten Stellung liegenden Stellungen in Berührung mit einem vorwärts gerichteten Stromkreis und die Stellungen links von der gewählten Stellung aus mit einem rückwärts gerichteten Stromkreis zu halten. Bei dieser Ausführungsform wird eine Stange 76 nach links oder rechts bewegt, je nach Richtung des Motorumlaufes, an den die Stange angeschlossen ist. Die untere Kante der Stange 76 tritt in Berührung mit dem Kopf eines Stiftes 77, der durch eine Feder 78 nach oben gedrückt wird. Der Stift 77 sitzt verschiebbar in einem Rahmen 81. Das untere Ende des Stiftes 77 ist an einem Kontaktarm 74 durch eine Verbindung 79 befestigt. Ein Anschluß 73 führt zu einem vorwärts gerichteten Motorstromkreis, während ein Anschluß 72 an einem rückwärts gerichteten Motorstromkreis angeschlossen ist. Bewegt sich die Stange 76 nach links, so entsteht ein Kontakt zwischen dem Arm 74 und dem Anschluß 72. Beim Bewegen der Stange 76 nach rechts entsteht ein Kontakt zwischen dem Arm 74 und dem Anschluß 73.
  • Die Einrichtung gemäß Fig. 1 wird in folgender Weise betrieben: Der Wählgriff wird aus der Ausgangsstellung in die gewünschte Stellung gebracht, die z. B. die Stellung 3 an der Wählscheibe 21 sein möge. Durch diese Bewegung des Wählgriffes 22 wird über die Platte 24 ein Stromkreis zur Stellung 3 geschlossen. Der Strom von der Masse zur Stellung 3 auf die Platte 36 war unvollständig, weil keine Verbindung zwischen der Stellung 3 und dem Rückwärts-Stromkreiskontakt 38 bestand. Der Stromkreis von der Masse zur Stelung 3 an der Platte 23 ist über die Scheibe 24 geschlossen über den Vorwärtskontakt 26, der den Motor 33, wie oben beschrieben, vorwärts bewegt. Der Motor dreht sich vorwärts und bewegt den Sitz nach vorn. Außerdem drehen sich die beiden Scheiben 24 und 37 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn in gleichem Maße. Sobald der äußere Umfang der Scheibe 24 den Kontakt 3 an der Platte 23 freigibt, wird der Vorwärts-Stromkreis unterbrochen, und der Motor bleibt stehen. Der äußere Umfang der Scheibe 37 auf der Platte 36 hat gerade die Stellung 4 bedeckt. Da er aber nicht mit Stellung 3 in Berührung steht, so bleibt der rückwärts gerichtete Stromkreis offen. Wird der Wählgriff nach rechts in die Stellungen 4 bis 7 bewegt, so wird ein Stromkreis über die Scheibe 37 durch die Stellungen 4 bis 7 geschlossen, der über den Rückwärtskontakt 38 fließt, wodurch der Motor rückwärts gedreht wird, wie oben beschrieben. Die beiden Scheiben 24 und 37 drehen sich hierdurch im Uhrzeigerdrehsinn. Wurde der Wählgriff 22 zurück auf die Stellung 5 gedreht, so bewegt sich die Scheibe 37 im Uhrzeigerdrehsinn, bis die Stellung 5 an der Platte 36 nicht mehr abgedeckt ist, wodurch der Stromkreis geöffnet wird und der Motor zum Stillstand kommt. Hierbei hat die Scheibe 24 an der Platte 23 gerade den Kontakt 4 geschlossen, wodurch ein Vorwärts-Stromkreis für die Stellungen 1 bis 4 entsteht und die Scheibe 37 an der Platte 36 einen Rückwärts-Stromkreis für die Stellungen 6 und 7 vorsieht.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird in folgender Weise betrieben: Angenommen, es werde der Wählgriff 65 von der Stellung 6 in die Stellung 3 bewegt, so wird hierdurch ein Stromkreis zwischen der Stellung 3 und der Stange 68 geschlossen, durch die der Motor in Vorwärtsrichtung Strom erhält. Dadurch bewegt sich die Stange 68 nach rechts und löst die oberen Arme, bis auch der Arm 3 abhebt. Der Motor hält alsdann an. Während dieser Zeit tritt die Stange 69 nacheinander mit den unteren Armen durch eine Linksbewegung in Berührung. Kurz bevor der Sitz die Stellung 3 erreicht, ist der Arm mit dem unteren Arm der Stellung 4 in Berührung getreten. Dadurch bleibt der Sitz stehen, weil weder der obere noch der untere Arm der Stellung mit den Stangen 68 und 69 in Berührung stehen. Ein Vorwärts-Stromkreis ist nur für die Stellungen 1 und 2 vorhanden, die vor der Stellung 3 liegen, während ein Rückwärts-Stromkreis nur für die Stellungen 4 bis 9 vorhanden ist, die hinter der Stellung 3 liegen. Somit werden die erforderlichen Stromkreisrichtungen bei der Bewegung des Wählgriffes selbsttätig eingestellt. Eine andere Steuerungsart ist in Fig. 4 dargestellt. Hier ist eine Stange 76 gezeigt, die horizontal durch den Motor verstellt wird. Bewegt sich die Stange nach rechts oder links, so wird der Stift 77 in verschiedene senkrechte Lagen gebracht und steuert hierdurch den Kontakt zwischen der Leitung 71, die an eine Stellung angeschlossen ist, und den Anschlüssen 73 oder 72, die an einem vorwärts und einem rückwärts gerichteten Stromkreis angeschlossen sind. Wird eine Stellung hinter der Ausgangsstellung gewählt, so bewegt sich die Stange 76 nach rechts, so daß der Stift 77 sich nach oben bewegen kann und ein Kontakt an dem Anschluß 73 hergestellt wird, wodurch ein vorwärts gerichteter Stromkreis geschlossen wird. Alle Stellungen vor der Ausgangsstellung sind an einem vorwärts gerichteten Stromkreis angeschlossen, und nur die Stellungen hinter der Ausgangsstellung sind an einem rückwärts gerichteten Stromkreis angeschlossen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Steuerung für den elektrischen Antriebsmotor einer Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen, gekennzeichnet durch die Anwendung einer mehrstufigen Nachlaufsteuerung mit einem Handwählschalter (21) und/oder mit einer an diesen angeschlossenen Steuereinheit, die einen durch Vorgänge beim Ein- und Aussteigen in das Kraftfahrzeug zwangläufig betätigten Steuerschalter (50, 59) aufweist, der während des Einsteigens ein vorbestimmtes, diesen Vorgang erleichterndes Verschieben des Sitzes aus der durch den Handwählschalter gegebenen Stellung veranlaßt, wobei die wählbaren Kontakte (1 bis 7) des Handwählschalters (21) mit gleichen Kontakten zweier vom Sitzverstellmotor (33) verstellbarer Schalter (23 und 36) so verbunden sind, daß von den beiden Schaltern (23 und 36) der eine (23) den Stromkreis für den Vorwärtslauf des Sitzverstelhnotors und der andere (36) denjenigen für den Rückwärtslauf ein- und ausschaltet, und daß von den von dem Sitzverstellmotor (33) angetriebenen Schaltern (23 und 36) der eine (23) so mechanisch mit dem Sitzverstellmotor gekuppelt ist, daß er die Kontakte, die vor dem gewählten Kontakt liegen, einschaltet, während der andere Schalter (36) die in der Kontaktreihe hinter dem gewählten Kontakt liegenden Kontakte einschaltet, so daß jeweils der gewählte Kontakt bei entsprechender Stellung der Schalter (23 und 36) stromlos wird und der Sitzverstelhnotor stehenbleibt.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (23 und 36) aus isolierten Platten mit im Kreisbogen angeordneten Kontakten (1 bis 6 und 2 bis 7) bestehen, in deren Mittelpunkt eine Kontaktscheibe (24 und 37) drehbar gelagert ist, die je nach Stellung des Sitzes eine Anzahl der Kontakte (1 bis 6) untereinander verbindet, und daß ein weiterer Kontakt (26 und 38) dauernd mit der Scheibe (24 und 37) Verbindung hat, an den der Stromkreis für den Vorwärts- bzw. Rückwärtslauf des Sitzverstellmotors (33) angeschlossen ist.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Kontaktscheiben (24 und 37) der von dem Sitzverstellmotor (33) betätigten Schalter als Kreisscheiben ausgebildet sind, die am Umfang so ausgespart sind, daß die Kontakte (1 bis 7) bei Verdrehen der Kontaktscheiben durch dieAussparung freigegebenwerden.
  4. 4. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktscheiben (24 und 37) derart mechanisch mit dem Lauf des Sitzverstellmotors (33) gekuppelt sind, daß beide Kontaktscheiben (24 und 37) jeweils nur einen Kontakt der Kontakte (1 bis 7) nicht berühren.
  5. 5. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Vorwählschalter (46) mit dem ersten Vorwählschalter (21) verbunden ist, dessen Kontakte (1 bis 7) denen des ersten Vorwählschalters entsprechen und jeweils mit einem dieser Kontakte, um eine gewisse Kontaktzahl verschoben, verbunden sind, und daß eine Umschaltvorrichtung vorgesehen ist, durch die jeweils einer der Vorwählschalter (21 oder 46) eingeschaltet wird.
  6. 6. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung der beiden Vorwähler (21 und 46) so getroffen ist, daß beim Ausschalten des einen Vorwählschalters der Sitz selbsttätig in seine mittlere Ausgangsstellung zurückkehrt.
  7. 7. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzverstellmotor vom Vorwärts-Stromkreis auf dessen Rückwärts-Stromkreis durch eine abgestufte Schaltstange (76) umgeschaltet wird, die einen federnden Schaltstift (77) in drei Schaltlagen drücken kann, und zwar aus einer Ausschaltstellung heraus entweder auf den Vorwärts-Stromkreis oder auf den Rückwärts-Stromkreis.
DEF22170A 1956-03-26 1957-01-19 Steuerung fuer den elektrischen Antriebsmotor einer Sitzverstelleinrichtung in Kraftfahrzeugen Pending DE1116550B (de)

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DE (1) DE1116550B (de)

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