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DE1586945B - Stegeinsatz fur eine Faltschachtel - Google Patents

Stegeinsatz fur eine Faltschachtel

Info

Publication number
DE1586945B
DE1586945B DE1586945B DE 1586945 B DE1586945 B DE 1586945B DE 1586945 B DE1586945 B DE 1586945B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blank
incisions
fields
cut
bar insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul 6420 Lauterbach Butz
Original Assignee
Gustav Stabernack GmbH, 6420 Lau terbach

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Stegeinsatz mit sechs chend den sechs Gefachen aufgefaltete, einstückige Gefachen für eine Faltschachtel, bestehend aus band- . Zuschnitt braucht also lediglich an dem mit zwei fönnigen Zuschnitteilen, von denen einer einen Einschnitten versehenen Feld gegriffen und von oben Längssteg zwischen zwei Gefachreihen bildet und der an den Kreuzungspunkten zusammengesteckt zu werandere durch querlaufende Faltlinien in Felder unter- 5 den. Dabei dient die Umbugrille dazu, das Feld mit teilt sowie entlang den Faltlinien faltbar ist und in den zwei Einschnitten zunächst nach oben zu führen, denjenigen Feldern, die je einen von zwei Querstegen worauf es in die angegebene Position gesteckt werden zweier Längsreihen des Stegeinsatzes bilden, im Be- kann.
reich des zugeordneten Längssteges je einen Ein- Die Länge dieses mit zwei Einschnitten versehenen
schnitt besitzen, mittels dessen dieser Zuschnitteil mit io Feldes entspricht also etwa der Länge der Faltentsprechend im anderen, erstgenannten Zuschnitteil schachtel, während die Längen der sich . an den angeordneten Einschnitten zusammensteckbar ist. Kreuzungspunkten zu diesem Feld quer erstreckenden
Bekannt ist ein Stegeinsatz, der aus zwei Zu- Felder etwa der Breite der Faltschachtel angepaßt ist schnitten zusammengesteckt wird. Dabei wird ein Das Zusammenstecken des Zuschnitts wird ergerader Zuschnitt mit zwei Einschnitten venvendet, 15 leichtert, wenn die Einschnitte sich nach außen gemit dem ein weiterer, mehrfach gebogener Zuschnitt ringfügig verbreitern.
an diesen Einschnittstellen zusammengesteckt wird. Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
Auch der gebogen verlaufende Zuschnitt besitzt an Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
den entsprechenden Stellen Einschnitte. Diese Ein- Fig. 1 einen üblichen Zuschnitt für die Herstelschnitte entsprechen den Kreuzungspunkten der bei- 20 lung von im Querschnitt beispielsweise rechteckigen den Zuschnitte. Auf diese Weise wird ein Stegeinsatz Versandbehältern,
mit sechs Gefachen hergestellt. Der so ausgebildete Fig. 2 eine Ansicht eines Zuschnittes für die Her-
Stegeinsatz v/ird anschließend in eine Faltschachtel stellung eines Stegeinsatzes mit sechs Gefachen für eingesetzt. den Versandkarton,
Dieser vorbekannte Stegeinsatz ist jedoch nicht 25 Fig.3 eine Ansicht des Stegeinsatzes beim Aufsehr stabil. Außerdem werden für das Auffalten falten,
dieses Stegeinsatzes verhältnismäßig viele Handgriffe F i g. 4 eine Ansicht des gefalteten Stegeinsatzes
benötigt. und
Weiterhin ist ein einstückiger Stegeinsatz für zehn F i g. 5 eine Draufsicht auf einen in einen Behälter
Gefache einer Faltschachtel bekannt, bei dem zu- 30 gesetzten Stegeinsatz.
nächst vier Querwände hochgefaltet werden müssen, Der-für die Herstellung des Behälters benutzte Zu-
von denen die beiden mittleren Querwände doppelt schnitt besteht in an_.sjch bekannter Weise aus einer liegen. Anschließend werden mit dem Zuschnitt ein- Tafel aus Pappe oder Wellpappe, die durch Falzstückige Lappen von oben nach rechts bzw. links / oder Umbugrillenl so unterteilt ist, daß beim Aufausgehend von der dritten dieser Querwände über- 35 richten zum Behälter zwei Stirnwandungen 2 bzw. 3 gefaltet. Diese Lappen besitzen an den so entstehen- und zwei Seitenwandungen 4 bzw. 5 erhalten werden, den Kreuzungspunkten Einschnitte, so daß schließlich An den genannten Stirn- und Seitenwandungen ist die zehn Gefache entstehen. Eine rationelle Fertigung beiderseitig je ein um Falzrillen 2° bzw. 3a und 4" eines Stegeinsatzes ist- bei diesem Zuschnitt jedoch bzw. 5° umklappbarer Lappen 2& bzw. 3& und 4& kaum möglich, da zu viele Handgriffe ausgeführt 40 bzw. 5& angeordnet, die beim aufgerichteten Behälter werden müssen. die Boden- und Deckelflächen bilden. Die Verbin-
Bei einem weiteren bekannten Stegeinsatz ist eines ■ dung der in der Zeichnung außen liegenden Stirnder Felder mit einer doppelten Wand ausgebildet. und Seitenwandungen 2 und 5 zum Behälter erfolgt Andere Felder greifen über ein hochgefaltetes Feld in an sich bekannter Weise durch Verleimen eines an und werden dort über Einschnitte zusammengesteckt, 45 der genannten Stirnwandung 2 angeordneten schmawährend wieder andere Felder nur seitlich angelenkt len Lappens 2C mit der genannten Seitenwandung 5. werden. Auch dieser vorbekannte Stegeinsatz ist · Der neue für die Herstellung eines sechsfachigen rationell nicht aufzufalten und benötigt zudem un- Stegeinsatzes für einen derartigen Behälter benutzte nötig viel Material. ■ Zuschnitt besteht gemäß Fig. 2 aus einem Papp-
Ausgehend von dem Stegeinsatz der eingangs ge- 50 oder Wellpappestreifen, dessen Länge der Länge des nannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zu- zur Herstellung des Behälters benutzten Zuschnittes gründe, diesen Stegeinsatz so weiterzubilden, daß er entspricht. Dieser Zuschnitt ist durch Falz- oder rationell aufgefaltet werden kann. Dabei soll der Umbugrillen 6 bis 10 in sechs Abschnitte 11 bis 16 fertige Stegeinsatz möglichst stabil sein. unterteilt, von denen die Abschnitte 11 und 14 + 15
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch 55 der Breite der Stirnwandungen 2 und 3 des Behältergelöst, daß die Zuschnitteile einstückig zu einem ein- Zuschnittes und die, Abschnitte 12 + 13 und 16 der zigen bandförmigen Zuschnitt miteinander verbunden Breite der Seiter^wandungen 4. und 5 des Behältersind und daß der den Längssteg bildende Zuschnitt- Zuschnittes entsprechen. Die genannte Umbuglinie 7 teil um eine Umbugrille hochschwenkbar und mit ist hierbei im Zuschnitt so angeordnet, daß der von seinen Einschnitten in die Einschnitte der die Quer- 60 ihr begrenzte Abschnitt 12 in der Breite ein Drittel stege bildenden Felder des anderen, gefalteten Zu- der Breite der Seitenwandungen 4 und 5 des Behälterschnitteils herabschwenkbar ist, wobei die Umbugrille Zuschnittes und der von ihr begrenzte Abschnitt 13 im mittleren Bereich eines aus der Ebene des Längs- zwei Drittel der Breite der Seitenwandungen 4 und 5 stegs herausfaltbaren Feldes verläuft und beiderseits des Behälterzuschnitts beträgt,
durch je einen vom einen bzw. anderen Rand des 65 Die die beiden gleich breiten Abschnitte 14 und 15 Zuschnitts zur Umbugrille reichenden Einschnitt be- trennende Umbuglinie 9 ist bis zur halben Höhe mit grenzt ist. einem Einschnitt 9" versehen, und das gleiche gilt
Der längs seiner vertikalen Knicklinien entspre- auch für die Umbuglinie 10, deren Einschnitt 10° je-
och in entgegengesetzter Richtung verläuft. Die ndpunkte der genannten Einschnitte 9" und 10a nd im Abschnitt 15 durch eine Umbugrille 17 mitnander verbunden.
Ferner sind die Abschnitte 11 und 13 an ihrer ,ußenkante in der Mitte je mit einem schmalen .usschnitt 18 bzw. 19 und der Abschnitt 16 auf der :egenkante mit zwei schmalen Ausschnitten 20 verihen.
Für die Verwendung des beschnebenen Zuschnittes Is Stegeinsatz für einen aus dem Zuschnitt gemäß i g. 1 hergestellten Behälter werden bei aufgerich-.■tem Zuschnitt zickzackförmig die Abschnitte 11 is 15 rechtwinklig gegeneinander umgebogen, woraf der Abschnitt 16 zusammen mit der oberen lälfte des Abschnittes 15 um dessen Umbuglinie 17 ach auswärts in die Waagerechte umgeklappt und er Abschnitt 16 dann um die Umbuglinie 10 senkjcht nach oben aufgerichtet wird (Fig. 3) und :hließlich der Abschnitt 16 um die Umbuglinie 17 ach unten umgeklappt wird, bis dessen Ausschnitte 0 in die Ausschnitte 18 und 19 der Abschnitte 11 nd 13 einrasten, wobei gleichzeitig auch die obere lälfte des Abschnittes 15 aus der Waagerechten ieder mit in die Senkrechte verschwenkt wird 7 ig. 4).
Der so aufgefaltete Einsatz kann dann in einen ehälter eingesetzt werden, wie es in Fig. 5 gezeigt ird, wobei zu einer Halterung einzelne seiner lachen, z. B. 15 und 12, auch mit dem Karton verlebt werden können.
Der Vorteil des Verklebens besteht darin, daß der behälter mit dem Stegeinsatz ausgeliefert wird, so
daß dem Kunden das Einsetzen der Stege erspart wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stegeinsatz mit sechs Gefachen für eine Faltschachtel, bestehend aus bandförmigen Zuschnittteilen, von denen einer einen Längssteg zwischen zwei Gefachreihen bildet und der andere durch querlaufende Faltlinien in Felder unterteilt sowie entlang den Faltlinien faltbar ist und in denjenigen Feldern, die je einen von zwei Querstegen zweier Längsreihen des Stegeinsatzes bilden, im Bereich des zugeordneten Längssteges je einen Einschnitt besitzen, mittels dessen dieser Zuschnitteil mit entsprechend im anderen, erstgenannten Zuschnitten angeordneten Einschnitten zusammensteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnitteile (Felder 11 bis 15 und 16) einstückig zu einem einzigen bandförmigen Zuschnitt miteinander verbunden sind und daß der den Längssteg bildende Zuschnittteil (16) um eine Umbugrille (17) hochschwenkbar und mit seinen Einschnitten (20) in die Einschnitte (18, 19) der die Querstege (11, 13) bildenden Felder des anderen, gefalteten Zuschnittteils herabschwenkbar ist, wobei die Umbugrille (17) im mittleren Bereich eines aus der Ebene des Längsstegs (16) herausfaltbaren Feldes (15) verläuft und beiderseits durch je einen vom einen bzw. anderen Rand des Zuschnitts zur Umbugrille (17) reichenden Einschnitt (9 a bzw. 10 a) begrenzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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