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DE1586379A1 - Schnellaufende Etikettiermaschine - Google Patents

Schnellaufende Etikettiermaschine

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Publication number
DE1586379A1
DE1586379A1 DE19641586379 DE1586379A DE1586379A1 DE 1586379 A1 DE1586379 A1 DE 1586379A1 DE 19641586379 DE19641586379 DE 19641586379 DE 1586379 A DE1586379 A DE 1586379A DE 1586379 A1 DE1586379 A1 DE 1586379A1
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DE
Germany
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holer
label
blades
magazine
bottle
Prior art date
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Application number
DE19641586379
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English (en)
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DE1586379B2 (de
DE1586379C3 (de
Inventor
Sidney Carter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Automatic Sprinkler Corp
Original Assignee
Automatic Sprinkler Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Automatic Sprinkler Corp filed Critical Automatic Sprinkler Corp
Publication of DE1586379A1 publication Critical patent/DE1586379A1/de
Publication of DE1586379B2 publication Critical patent/DE1586379B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1586379C3 publication Critical patent/DE1586379C3/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
    • B65C9/16Removing separate labels from stacks by wetting devices

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Schnellaufende Etikettiermaschine Die Erfindung betrifft eine schnellaufende Etikettiermaschine, bei der Etiketten Stück fUr StUck durch einen leimbedeckten, aus getrennten Klingen bestehenden Holer, dessen gesamte beleimte Oberfläche in einer Ebene liegt, aus einem ortsfesten Magazin herausgezogen werden und der Holer während jedes Etikettierarbeitsganges zwischen einer Stellung, wo seine leimbedeckte Oberfläche ein in dem Magazin befindliches Etikett berührt, und einem Punkt verlagerbar ist, wo die gummierte Oberfläche des Etiketts den zu etikettierenden Gegenstand berUhrt, woraufhin der Iloler auf dem Rückweg zum Magazin mittels einer LeimUbertragungswalze neu beleimt wird, und bei der zu etikettierende Flaschen mit gewissem Achsabstand auf einem umlaufenden Tisch in aufrechter Stellung ohne Unterbrechung entlang einer runden Bahn vorgerückt werden und bei der die Achse, um die der Holer schwingt parallel zur Tischebene und gfeichzeitig parallel zur Ebene eines vom IIoler in Anbringstellung gehaltenen Etiketts verläuft, Der Arbeitsgeschwindigkeit und auch der Verringerung des Abstandes der auf dem unlaufenden Tisch stehenden Flaschen sind bei einer solchen Maschine dadurch Grenzen gesetzt, daß die Gefahr besteht, daß der ein Etikett tragende Holer bei der Bewegung in den Weg der mit dem Etikett zu versehenden Flasche von der in einem vorangegangenen Arbeitsgang etikettierten Flasche behindert wird.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, bei einer schnellaufenden Etikettiermaschine der eingangs genannten Gattung Vorkehrungen zu treffen, damit der ein Etikett tragende Holer auch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine und geringem Abstand der Flaschen auf dem umlaufenden Tisch keine Behinderung durch eine im vorangegangenen Arbeitsgang etikettierte Flasche erfährt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ausgehend von einer schnellaufenden Etikettiermaschine der eingangs als bekannt vorausgesetzten Gattung erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß das Etikettmagazln zur Vermeidung von Störungen zwischen dem vom Magazin zur Anheftstelle wandxrn (len Jioler und anderen Teilen radial außerhalb der Achse d s Tisches ge-Legen ist und daIZ zum Antrieb des IIolers eine Ki venscileibe vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, daß sie ie llolerklingen beim Ein und Austritt vom Magazin geschlossen hält, m den lider bis zur Annäherung an die Anheftstelle mit geschlossenen Klingen entlang des genannten Weges und dann mit immer noch geschlossenen Klingen, radial einwärts zur Achse des Tisches zu bewegen, bis der IIoler an der Anheftstelle ankommt, woraufhin sich die Klingen, während sie noch an der Anheftstelle sind und unmittelbar bevor eine vorrUckende Flasche das Etikett berührt, trennen.
  • Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Es folgt eine Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand von Zeichnungen.
  • Fig. 1 ist eine herausgebrochene, schaubildliche Ansicht einer schnellaufenden Etikettiermaschines sie zeigt einen umlaufenden Tisch, auf dem die zu etikettierenden Flaschen stehen und einen Etiketten-Holer, der zwischen den Flaschen und einem nicht näher dargestellten Etikettenmagazin hin und herbewegt wird und auf diesem Wege mittels Leimbbertragungswalzen beleimt wird.
  • Fig. 2 ist eine der Fig. i entsprechende Darstellung in einer anderen Arbeitslage des Etiketten-Holers, Fig. 3 ist eine scheiatisohe Darstellung des die Flaschen tragenden, uilaufenden Tisches und einer Abwicklung der Bewegungsbahn des Etiketten-Holers zur Veranschaulichung der unerwUnschten Behinderung des Etiketten-Holers durch die zuvor etikettierte Flasche.
  • Fig. 4 ist eine der Fig. 3 ähnelnde Darstellung, bei der jedoch die Bewegungsbahn des Etiketten-Holers so geführt ist, daß keine Behinderung durch die zuvor etikettierte Flasche eintritt.
  • Fig. 5 ist eine schaubildliche Darstellung der Getriebeanordnung zur Bewegung der getrennten Klingen des Etiketten-Holers.
  • Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch das die getrennten Klingen des Etiketten-Holers betätigende Getriebe.
  • Fig. Ga ist ein im wesentlichen längs der Linie 6a-6a der Fig. 6 gelegter Schnitt.
  • Fig. 7 und 8 zeigen zwei Kurven, die gleichzeitig zum Auf- und Abschwenken der Klingen des Etiketten-Holers dienen, Fig. 9 ist ein diametraler Schnitt durch eine Kurventrommel, die die Klingen des Etiketten-Ilolers Voneinander fort und zueinander hin bewegt.
  • Fig. 10 ist eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Auf- und Abschwenkung der Klingen des Etiketten-Holers.
  • Fig. it ist eine schematische Darstellung zur Veranschauliahung der seitlichen Bewegungen der Klingen des Etiketten-Holers.
  • Fig. 12 zeigt eine Kurvenscheibe zur Betätigung eines Schalters. urspr. Die gezeigte Etikettiermaschine enthält eine Leimwanne S. 10 Z (Fig.2) zum Fassen von flüssigem Leim; in ihr befindet sich eine Leimschd'pfrolle 20, die den Leim aus der Wanne aufnimmt und ihn an die Umfangsfläche einer dauernd umlaufenden Leimliefer- oder -präsentierwalze 18a abgibt. Von der Walze i@a wird der Leim durch zwei unabhängige, umlaufende Übertragungswalzen R1 und R2 (Fig.l und 2) weggenommen und abwechselnd an einen Etiketten-Heler weitergegeben. urspr. Beschrieben wird hier eine Etikettiermaschine der s.i1 Umlauf type.
  • In den Figuren i und 2 ist im Seitenriß ein Kasten oder Gehäuse C für die Zahnräder und die Betätigungskurven für die Leimübertragungswalzen und Holer dargestellt. Dieser Kasten trägt Lager für die verschiedenen Wellen, die zum Treiben der Betriebsteile gehören. Die Leimübertragungswalzen R1 und R2 werden also in dieser Darstellung durch einen langen Hebelarm 14a bzw. einen verhältnismäßig kürzeren Hebelarm 17a geführt; diese Arme sind an Sohwenkwellen 15a bzw, 16a befestigt.
  • In der Darstellung der Fig.1 enthält die Etikettiermaschine einen waagrechten Revolver-Tisch Y, der durch eine (hier nicht veranschaulichte) Mechanik gedreht wird und zur dem eine lleihe von Flaschenträgern ILm aufgebaut ist; jeder von diesen hat ein Flasohenstativ Bm, das die Flasche aufrecht hält und sie am Kippen hindert. Zu jedem Halter urspr. gehört eine Greiffingervorrichtung, die in dieser S. 12 Darstellung o@ere und untere mit N1 bzw N2 @@-zeichnete Teile enthält, um die Hals- und Itumpfetikette, die vom Etiketten-Holer geliefert werden, gegen die Flasche zu pressen.
  • Der Etiketten-Holer hat trennbare Klingen K1 und K2, die, wenn sie getrennt sind, das Etikett an dessen Enden so halten, daß es quer zum Flaschenweg verläuft und so von der wandernden Flasche berührt wird.
  • Beispielsweise kann der Tisch Y mit etwa 130 U/m angetrieben werden und kann fünf Flaschenträgern Xm Unterlage bieten, die gleichmäßig voneinander so getrennt sind, daß benachbarte Flaschen etwa 23 Zentimeter mit ihren Mittellinien voneinander abstehen.
  • Um eine hohe Geschwindigkeit bei einer Maschine zu ermöglichen, bei der die Flaschen von einem umlaufenden Tisch getragen werden, wie es in den Figuren 1 und 2 angedeutet ist, besteht die Notwendigkeit, den Mittellinienabstand zwischen zwei Flaschen so klein wie möglich zu halten, also die Flasohengeschwindigkeit und die Fliehkraftwirkungen zu vermindern. Unter solchen Voraussetzungen folgen die Flaschen sehr dicht aufeinander; falls das Magazin so gelegen wäre, daß der lloltr vom Magazin her auf dem Ublichen Weg beim Plazieren d s tikets in die BerUhrung mit einer Flasohenoberfläche an er Etikettierstelle wandern wUrde, so wUrde die innere linge K1 des Holers die zuvor etikettierte Flasche berühren, bevor letztere aus dem Holerweg freikommt, So soll es am Beispiel der Fig. 3 erläutert werden; die Nummer 500 deutet urspr. schematisch in der Draufsicht einen umlaufenden, flaschen-S. 13 tragenden Tisch an, wie er bei einer mit hoher Drehzahl umlaufenden Maschine Verwendung findet; der Flaschenweg ist bei 501 zu sehen und zeigt drei aufeinanderfolgende Flaschen bei B1, B2 und B3; die Flasche B1 hat gerade ein Etikett empfangen, die Flasche B2 steht an der Stelle, wo sie ein Etikett empfängt, und die Flasche B3 ist auf ihrem Wege zum Etikettierpunkt. Die Nummer 503 bezeichnet eine Greiffingervorrichtung, die das Etikett in BerUhrung mit der Flasche hält, nachdem das Etikett mit Hilfe des Holers an die Etikettierstelle gebracht worden ist. Das Etikettmagazin ist bei 502 angedeutet ; ein Holer, der die beiden trennbaren Klingen K1 und K2 enthält, ist zu sehen, wie er gerade ein Etikett L aus dem Magazin entnommen hat; er ist bereit, längs eines geradlinigen, durch gebrochene Linien angedeuteten Wegs zu wandern, auf welchem einige aufeinanderfolgende Holerstellungen beispielsweise bei a, b, c und d angedeutet sind; letzteres ist die Stelle des Holers, wo er das Etikett bereithält, um BerUhrung mit einer sich nähernden Flasche aufzunehmen.
  • Ein prUfender Blick jedoch auf diese schematische Ansicht zeigt, daß bei der punktweisen Wanderung des Holers längs des angedeuteten Wegs die etikettierte Flasche Bi nicht genügend weit vorgerückt ist, um die Klinge K1 des Holers freizugeben; somit wäre, wie bereits erwähnt, eine solche Anordnung wie die in Fig. 3 gezeigte praktisch nicht zu verwirklichen.
  • An dieser Stelle soll erwähnt werden, daß das Magazin urspr. 502 (Fig. 3,lediglich zur Veranschaulichung) in einer S. 14 Lage dargestellt ist, in der der Holer mit seinen Klingen vom Magazin her bis zur Etikettierstelle dauernd in einer senkrechten Ebene wandern kann. Bei der wirklichen Maschine wäre das Magazin oberhalb des Tisches 500, und der IIoler wUrde auf einem bogenförmigen Weg aus einer Lage, in der seine Klingen etwa waagrecht zur Aufnahme eines Etiketts aus dem Magazinboden liegen, in eine senkrechte Lage schwenken, in der die I Klingen zum Etikettierpunkt wandern.
  • Um die in Fig. 3 veranschaulichte Situation zu vermeiden, wird das Etikettmagazin aus dem Maschinenrahmen so nach vorn oder außen verlegt, daß es dem Eoler, wie im folgenden genauer beschrieben wird, einen anderen Weg erlaubt; nach Entnahme des Etiketts bewegt er sich zunächst nach unten auf solchem Weg, daß seine innere Klinge von der Flasche freikommt, die gerade etikettiert worden ist; dann jedoch, unmittelbar bevor die als nächste zu etikettierende Flasche am Etikettierpunkt ankommt, wandert der Holer im ganzen nach innen so, daß er das Etikett richtig relativ zur Flasche plaziert. Nachdem das Etikett an der Flasche festgemacht ist, wandert der Holer wieder nach außen und oben zum Magazin. Eine solche Anordnung ist nun im Schema der FIg.4 dargestellt; sie ähnelt im wesentlichen der der Fig. 3 mit der Ausnahme, daß das Magazin aus seiner bisherigen Lage (durch gebrochene Linien bei 502d gezeigt) in die Lage 502b verlegt ist; das bedeutet, daß das Magazin nach außen oder weiter von der Mittellinie X3-Y3 des Drehtisches verschoben ist. Bei dieser Anurspr. ordnung wandert der Iloler, der immer noch die trennbaren S. 15 1 2 Klingen K und K enthält, zunächst längs eines gradlinigen Wegs von Punkt zu Punkt, wie es bei a, b und c angedeutet ist; aber kurz vor seiner Ankunft an der Etikettierstelle (die bei d in Fig. 3 angedeutet ist) wandert der Holer mit seinen beiden Klingen K1 und K2 mitseinen beiden Klingen K1 und K2 als Ganzes, wie es der Pfeil A2 zeigt, zur Mittellinie X2-Y2 des Maschinentischs; er weicht also der Flasche Bi aus, die gerade etikettiert worden ist, und auch dem sich nähernden Etikettgreiffinger 503, so daß die IIolerklingen K und K2, die das Etikett führen, somit zwischen der Flasche B2 und dem Greiffinger 503 zu liegen kommen, ohne andere Teile zu stören. Die Klingen K1 und K2 trennen sich, wie oben beschrieben, schon einen Augenblick, nachdem die Flasche das Etikett genügend berUhrt, um ihren Dllrchgang zuzulassen; die Flasche stößt somit durch Berühren des mittleren Etiketteils das Etikett durch den Raum zwischen den Innenkanten der Holerklingen; der Mittelteil des tikctts wird rest gegen die Flasche mittels des Greiffingers 503 gepreßt, während die Flasche vorrUckt und der Greiffinger zurückweicht, also die Außenenden des Etiketts von den Holerfingern wegstreift.
  • Während die Flasche den Etikettierplatz passiert, wandert der Holer nach außen und oben an seine ursprüngliche Stelle und in Bereitschaft, ein weiteres Etikett aus dem Magazin zu entnehmen.
  • Durch eine Anordnung, die das in Fig. 4 veranschaulichte Prinzip verwirklicht, wird es durchführbar, urspr. aufeinanderfolgende Flaschen in dichterem Abstand ZU fUhren, S. 16 als es bisher bei Drehtischmaschinen möglich war; so bietet sich die Verwendung eines Tischs von verhältnismäßig kleinem Durchmesser an, der bei ungewöhnlich hoher Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden kann, ohne übermäßige Fliehkraft zu entwickeln, die die Flaschen umwerfen könnte. urspr. Die beiden Ilolerklingen Ki und K@ (Fig.1 und 6a) S. 29 sind an entsprechenden Teilen 34 und 35 befestigt; der Teil 34, der die Holerklinge K1 trägt, ist auf einer Itohrwelle 36 (Fig. 4) festgemacht; der Teil 35, der die Holerklinge K2 trägt, ist auf einer massiven Welle 3@ befestigt, von der ein Teil in der Itohrwelle 36 eingeschachtelt ist.
  • Eine Ilülse 40 mit einer Umfangsnut 41 und einem radialen Arm 45 ist so auf der Welle 3@ festgemacht, daß eine axiale Hülsenbewegung eine entsprechende Axialbewegung der Welle nach sich zieht, während die Dre bewegung der IIülse 40 um die Wellenachse eine Wellensel enkung verursacht. Eine Hülse 42 von allgemein entspre@ @ender Type ist auf der Rohrwelle 36 festgemacht; diese Hülse 42 hat eine Umfangsnut 43 und einen radialen Arm 44. Die Arme 44 und 45 der beiden Hitlsen haben fluchtende Löcher, die einen länglichen, starren Stab 48 aufnehmen. Dessen gegenüberliegende Enden sind drehbeweglich an den urspr. unteren Enden von starren Lenkern 49 angebracht; von S. 30 diesen wiederum sind die oberen Enden drehbeweglich mit einem länglichen, starren Stab 48a verbunden. Der Stab 4da läuft in getrennten Lagern um, die an den freien Enden von Hebeln 50a und 50b (Fig.6) festgemacht sind; letztere schwenken auf einer Tragachse 51. Ein dritter starrer Lenker 49a (Fig.5) ist mit seinen oberen und unteren Enden drehbeweglich an den Stäben 4da bzw. 48 angeschlossen. Jeder der Hebel 50a und 50b ist zwischen seinen Enden mit je einem Achsstumpf 52 versehen, auf dem je eine Kurvenmitlaufrolle 53 (Fig. 6, 7 und d) aufgesetzt ist; diese Kurvenmitlaufrollen greifen in Kurvennuten 300 bzw. 301 in den Kurvenscheiben 302 und 303 an den gegenüberliegenden Enden einer Kurventrommel 304m (Fig.9); diese Trommel hat Umfangsnuten 305 und 306, ist auf der Welle 61 festgemacht und hat Uxfangszkhne, die ein Getriebe 109 darstellen.
  • Mit Hilfe der oben beschriebenen Mechanik werden die Holerklingen K1 und K2 in richtiger zeitlicher Abstimmung itt den Ubrigen Maschinenteilen geschwenkt. Es ist erwünscht, den Stab 48 (Fig. 6a) an jedem Ende entsprechend mit Zurückhaltemitteln z. B. einem Schuh 307m (Fig.5) zu versehen, der in Berührung mit einer ebenen, senkrechten Oberfläche (hier nicht veranschaulicht) des Maschinenrahmens gleitet und hierdurch den Stab 4 daran hindert, axial zu wandern, obwohl eine freie Bewegung nach oben und unten zugelassen wird. urspr. Jeder der Hebelarme 50a und 50b hat in der Nähe S. 31 seines angelenkten Endes einen aufrechten Ansatz 50x (Fig.5 und 6). Ein starrer Stab 5Om, der diese Ansätze verbindet, sorgt für Verankerung des einen Endes einer langen Zugfeder 50t (Fig.5), deren anderes Ende an der Wand des Gehäuses C verankert ist.
  • Die so angeordnete Feder 50t ist bestrebt, die Hebel 50a und 50b nach oben zu halten, also die IIolerklingen nach unten in die etikettanbringende Lage zu schwenken.
  • Ein fester Träger E (Fig. 6), der einen I3estandteil des Gehäuses C bildet, trägt parallele Achsstümpfe 54 und 55 (Fig. 6a), auf denen Hebelarme 56 bzw. 57 aufgesetzt sind; jeder dieser Hebelarme hat ein gegabeltes Unterende 58 (gestrichelt in Fig. 6 zu sehen), das in der einen der Nuten 43 bzw. 41 in den oben beschriebenen Pulsen 42 und 40 aufgenommen wird. Jeder dieser Hebelarme 56 und 57 ist mit einer Kurvenmitlaufrolle 59 (so wie es in Fig. ó angedeutet ist) versehen, und zwar ftir den Eingriff in einer der Nuten 305 bzw. 306 (Fig. 9) im Umfang der Kurventrommel 304m; diese ist auf der Welle urspr. 61 aufgesetzt. Wenn diese Kurventrommel umläuft, werden S. 32 die Arme 56 und 57 so bewegt, daß sie die Hülsen 40 und 42 relativ zueinander in einer Richtung parallel zur Achse der Welle 30 bewegen.
  • An dieser Stelle ist zu bemerken, daß das Etikettmagazin so gelegen ist, wie es in der schematischen Ansicht (Fig.4) aussieht, nämlich in einem solchen Abstand außerhalb der Vorderwand des Gehäuses C, daß der Holer nach Aufnahme eines Etiketts nach unten in die Nähe der Etikettierlage wandern kann, ohne einen etikettierten Gegenstand auf dem Drehtisch Y zu berühren.
  • Die Kurvennuten 305 und 306 auf der Kurventrommel 304m (Fig. 9) sind so profiliert, daß, wenn der Holer ein Etikett aus dem Magazin entnimmt, die benachbarten Kanten der Holerklingen Kl und K2 an ihrem Punkt dichtester Annäherung stehen; sie sind dann in der Relativlage, die bei I und Ia in den Figuren 10 und ii festgelegt ist. Wenn der Holer vom Magazin herabwandert und ein Etikett mitnimmt, verläuft die Mittellinie der Nuten 305 und 306 in der Kurventrommel so, daß die Klingen K1 und K2 in derselben ltelativlage verbleiben, wie sie bei I und Ia (Fig. 10 und 11) zu sehen sind; dies solange, bis der Iloler beispielsweise etwa seinen halben Weg nach unten zum Etikettierpunkt zurückgelegt hat; dann sind die ltelativlagen der Teile schematisch bei II und IIa (Fig. 10 und ii) zu sehen. Wenn der Holer nur noch einen kurzen Abstand vom Etikettierpunkt hat, werden beide Klingen nach innen, das heißt zum' Go'-" urspr. häuse C hin verschoben. Beide Klingen Ki und K2 haben Seite 33 sich also im ganzen unter Beibehaltung des gleichen gegenseitigen Abstands so wie es bei IIIa (Fig. il) angedeutet nach rechts (in Fig.11 gesehen) um den Betrag bewegt, der durch den Zwischenraum zwischen den Maßpfeilen Am und An angedeutet ist; nunmehr sind also die IIolerklingen auf entsprechend gleichen Abständen von der Mittellinie Q gelegen, die die senkrechte Achsebene der zu etikettierenden Flasche andeutet, wenn diese in Etikettierlage steht.
  • Wenn der IIoler die Lage zum Anbringen oder Anheften des Etiketts erreicht, werden die Klingen K1 und K2 durch die Nuten der Kurventrommel veranlaßt, weiter auseinander zu wandern, wie man es bei IVa (Fig. 11) sieht; so wird der Flasche die Möglichkeit gegeben zwischen den Klingen hindurchzugehen, und diese bleiben in der gleichen relativ lage, wenn der Holer beginnt, nach oben zum Magazin zu wandern. Zu gegebener Zeit bei dieser Aufwärtswanderung verschieben die Betätigungskurven die beiden Klingen seitlich in derselben Richtung und veranlassen sie sodann, sich zu nähern, so daß der hohler wieder in das Etikett magazin in Bereitschaft zur Entnahme eines neuen Etiketts eintreten kann.
  • Der Betrag der Gesamtbewegung des Ilolers bei der Seitenverschiebung aus der Etikettholflucht in die Etikettanbringflucht muß notwendigerweise nach Mq13gahe der Größe des Gegenstands geändert werden, an leim das Etikett anzubringen ist. Die Seitenbewegung kann b spielswelse für Halbliterflasohen in der Größenordnung on 3k3 Milliurspr. meter und für Dreiviertelliterflaschen etwa 51 Millis. 34 meter betragen. Um dies Ergebnis zu erreichen, messen austauschbare Kurvenscheiben mit entsprechendem Kurvenverlauf ergänzt werden. urspr. Um eine Schädigungsmöglichkeit für die Maschinenteile S. 35 zu vermeiden, wenn beispielsweise eine Flasche beim Übergang aus dem gewöhnlichen Zuführungssternrad (hier nicht gezeigt) zum Flaschenträger Rm kippen und so den normalen Abwärtsgang des Ilolers stören sollte, ist die Nut jeder der Holerbetätigungskurvenscheiben 302 und 303 (Fig.7 und 8) urspr. mit einem abnorm breiten Teil zwischen den Punkten X2 S. 36 und Y2 versehen; auf diese Weise wird der Kurvenmitlaufrolle, die normalerweise durch die Wirkung der Feder 50t der äußeren Wand der Kurvennut (bei der Wanderung längs dieses Spiclraumteils der Nut) folgt, gestattet, radial nach innen in Abhängigkeit von einer außergewöhnlichen Kraft so nachzugeben, daß der Holer nicht unter Zerstörung beim Versuch, die normale Etikettierlage zu erreichen, abwärtsgezwungen wird.
  • Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit ist der eine der Hebel (beispielsweise der Hebel 50b, Fig. 5), mit Hilfe dessen die Holer geschwenkt werden, mit einem federnden Metallkontaktfinger F1 versehen; dieser hat normalerweise Betriebsbeziehung zu einem Annäherungsschalter SW, solange sich die Mitlaufrolle normal zwischen den Punkten x2 und Y2 in Berührung mit der äußeren Kontur der Kurve bewegt; dieser Schalter SW liegt parallel mit einem zweiten Annäherungsschalter Sm (Fig. 12) im Antriebskreis der Maschine. Solange die Holer frei bis zum normalen Ausmaß in ihrer Abwärtsbewegung sind, bleibt der Kreis am Schalter sW während des Umlaufbogens der Kurvenscheiben 302 und 303 zwischen X und Y2 geschlossen.
  • Bei Betrachtung der Figur 12 sieht man nun eine Scheibe Ha, die auf einer Welle ii sitzt; diese läuft gleichzeitig mit der Hauptwelle der Maschine in solcher Weise, daß jedesmal dann, wenn der Kontaktfinger FI (Figur 5) sich in seine Betriebsbeziehung zum Schalter SW bewegt, ein Schlitz oder Einschnitt Hb in der Scheibe urspr. Ha zur Deckung mit dem oben erwähnten zweiten Annäherungs-5. 37 m schalter 5 so tritt, daß er den letzteren Schalter öffnet.
  • Da somit jedoch der Schalter Sm nur einmal bei jeder Umdrehung der Welle Hm während jenes Zyklusteils geöffnet ist, der dem gerade erläuterten Bogen zwischen X2 und Y2 entspricht, wird der Stillsetzkreis der Maschine nicht unterbrochen, es sei denn, daß zur gleichen Zeit der Schalter sW offen ist, weil der Kontaktfinger F1 unterlassen hat, hochzugehen; beide Schalter liegen ja parallel, Nimmt man normalerweise an, daß der Holer frei ist, nach unten bis an seine tiefste Stelle bei jedem Zyklus zu wandern, so bewahrt das begleitende Anheben des Kontaktfingers F1 in die schalterschließende Beziehung zum Schalter 5w den Kreis davor, geöffnet zu werden, und die Maschine läuft weiter. Jedoch kann man die Folgen einer jeden Störung in der Abwärtswanderung der Iloler wegen einer falsch gestellten Flasche so verstehen, daß die Hebel 50a und 50b nicht ihre volle Höhe durchwandern können und daß der Kreis am Schalter SW geöffnet wird; dann ergibt sich die weitere Folge, daß die Maschine selbsttätig angehalten wird, wenn der Einschnit Hb in der Scheibe mit dem Schalter Sm zur Deckung kommt; Schaden wird also vermieden.

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Schnellaufende Etikettiermaschine, bei der Etiketten StUck für Stück durch einen leimbedeckten, aus getrennten Klingen bestehenden Holer, dessen gesamte beleimte Oberfläche in einer Ebene liegt, aus einem ortsfesten Magazin herausgezogen werden und der Holer während jedes Etikettierarbeitsganges zwischen einer Stellung, wo seine leimbedeckte Oberfläche ein in dem Magazin befindliches Etikett berührt, und einem Punkt verlagerbar ist, wo die gunierte Oberfläche des Etiketts den zu etikettierenden Gegenstand berUhrt, woraufhin der Holer auf dem rückweg zum Magazin mittels einer LeimUbertragungswalze neu beleimt wird, und bei der zu etikettierende Flaschen mit gewissem Achsabstand auf einem umlaufenden Tisch in aufrechter Stellung ohne Unterbrechung entlang einer runden Bahn vorgerUckt werden und bei der die Achse, um die der Holer schwingt, parallel zur Tischebene und gleichzeitig parallel zur Ebene eines vol Holer in Anbringstellung gehaltenen Etiketts verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikettmagazin (502b) zur Vermeidung von Störungen zwischen dem vom Magazin zur Anheftstelle wandernden Holer K1K2) und anderen Teilen radial außerhalb der Achse des Tisches (Y) gelegen ist und daß zum Antrieb des Holers eine Kurvenscheibe (304m) vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, daß sie die Holerklingen (K1 und K2) beim Ein-und Austritt vom Magazin geschlossen hält, um den Holer bis zur Annäherung an die Anheftstelle mit geschlossenen Klingen entlang des genannten Weges und dann mit immer noch geschlossenen Klingen, radial einwärts zur Achse des Tisches zu bewegen, bis der Holer an der Anheftstelle ankommt, woraufhin sich die Klingen, während sie noch an der Anheftstelle sind und unmittelbar bevor eine vorrtickende Flasche das Etikett berührt, trennen.
  2. 2. Etikettiermaschine nach Anspruch i, bei der der Hohler durch eine Kurvenscheibe betätigt wird, die Nuten enthält, in deren jeder ein Kurvenmitläufer gelegen ist, der normalerweise durch eine Feder in BerUhrung mit der äußeren Wand der jeweiligen Nuten in der Kurvenscheibe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Nuten (305, 306) eine solche Kontur aufweist, daß, wenn der Holer (K1,K2) auf seinem Weg zur Anheftstelle behindert wird, der Kurvenmitläufer (53) von der äußeren Wand der Nut (305, 306) abgehen kann, um somit den Holer anzuhalten, bevor er beschädigt wird.
  3. 3. Etikettiermaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen bei Annäherung des Holers an die Anheftstelle normalerweise geschlossenen Schalter (Sw) im Motorkreis und durch eine Einrichtung (F1) durch die, falls der Heranholerbetätigungshebel (53) die normale Grenze seiner Wanderung aufgrund einer Behinderung des Vorrückens des Heranholers (K1,K2) nicht erreicht, der Kreis am Schalter (Sw) zur Stillsetzung des Antriebsmotors unterbrochen wird.
DE1586379A 1963-05-20 1964-02-12 Sicherheitsvorrichtung in einer Etikettiermaschine Expired DE1586379C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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