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DE1586353A1 - Verfahren und Vorrichtung fuer die quantitative Abfuellung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung fuer die quantitative Abfuellung

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Publication number
DE1586353A1
DE1586353A1 DE19671586353 DE1586353A DE1586353A1 DE 1586353 A1 DE1586353 A1 DE 1586353A1 DE 19671586353 DE19671586353 DE 19671586353 DE 1586353 A DE1586353 A DE 1586353A DE 1586353 A1 DE1586353 A1 DE 1586353A1
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DE
Germany
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mentioned
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671586353
Other languages
English (en)
Inventor
Hachiro Yamashita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1586353A1 publication Critical patent/DE1586353A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung für die quantitative Abfüllung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung für quantitative Abfüllung. Die quantitative Abfüllung ist bei der Verpackung von fast allen Handelswaren erforderlich, ob sie nun pulverförmig, körnig oder kohärent sind.
  • Wenn such bisher zwei Verfahren, nämlich das volumetrische und das gravimetrische System, für den quantitativen Abfüllvorgang verwendet werden, so eignet sich das gravimetrische System besser zur allgemeinen Verwendung, während das erwähnte volumetrische System, das auf der scheinbaren Menge beruht, als veraltete Technik angesehen wird, die mit dem Fehler einer innerhalb bestimmter Grenzen unvermeidbaren Ungenauigkeit behaftet ist. Man kann sich auch kaum darauf verlassen, daß das gravimetrische System im allgemeinen den vorgegebenen Wert genau abschätst. Beiden bekannten Verfahren sind die Bedienungsleute auf ihre Übung angewiesen, indem sie ungefahr 90% des vorgegebenen Endgewichtes von Hand einfüllen und die restlichen 10% des erwähnten Endgewichtee während des Wägungsvorgangs nach und nach hinzufügen.
  • Die erwähnten Verfahren sind Jedoch äußerst unwirtschaftlich und führen zu Wägungsfehlern. Es gibt Verfahren, wonach die einzuwiegenden Stoffe in konstanter Menge Je vorgegebene Zeiteinheit zugeführt werden, um die obenerwähnte Unwirtschaftlichkeit zu verbessern. In dieser Richtung gibt es eine Anzahl von Verfahren, zum Beispiel ein Verfahren, bei dem der Wägungsmechanismus stets der Beschickungsgeschwindigkeit entsprechend gesteuert wird, oder ein Verfahren bei dem das Beschickungsgut von dem Aufseher abgemessen wird. Es sind viele Untersuchungen über diese Verfahren durchgeführt worden, um eine genauere Wägung zu erzielen. Trotz der sorgfältigen Untersuchungen, weisen Jedoch die bei den bekannten Verfahren benutzten Behälter (Säcke, Schachteln Büchsen und andere Behälters orten) häufig große Volumenabweichungen auf. Die Massenproduktion wird durch diese Fehler beeinträchtigt. Insbesondere im Falle von Medikamenten, Gewürzen und anderen Zusatzstoffen, die in kleinen Mengen von ca. 5 bis 10 g abgefüllt werden müssen, gibt es viele Unsicherheitsfaktoren in Bezug auf den genauen- quantitativen Abfüllvorgang. Diese Unsicherheit im Wägungsvorgang wirft ein schlechtee Licht auf die Güte der Erzeugnisse, und zwar nicht nur wenn die abgefüllte Menge unter der festgelegten konstanten Menge liegt, sondern auch wenn sie diese übersteigt.
  • Die Hauptaufgabe dieser Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe dieser konstante quantitative Abfüllvorgang im großen Maßstab genau und leicht ausgeführt werden kann. Die Erfindung bezweckt, einen Abfüllvorgang zu ermöglichen, der sich sowohl eines einwandfreien Hauptwägungssystems als auch eines Mechanismus bedient, der eine quantitativ gleichmäßige Teilung durchführt. Der erwähnte Hauptwägungsvorgang kann in der Praxis entweder vor oder nach dem besagten Arbeitsvorgang der gleichmäßigen Verteilung erfolgen. Das Wägen von kleinen Portionen ist gewöhnlich wegen des geringen Gewichts schwierig und es ist daher wünschenswert, daß diese Hauptwägung vor dem Portionieren durchgeführt wird. Demgegenüber ist wiederum die Wägung von Maisengütern in großen Mengen wegen der großen lenge und hoher Belastung schwierig. Es ist deswegen tweckmäßig, daß der Teilungsvorgang vor der Durchführung der Hauptwägung vorgenommen wird. Aus diesen Gründen sieht die vorliegende Erfindung eine mit hoher Geschwindigkeit rotierende Scheibe sowie einen Portionier- oder Unterteilungemechanismus vor, der am Umfang der Scheibe in gleiche Teile Geteilt ist, um iit Hilfe dieses Mechaniemus den Teilungsvorgang mit hoher Genauigkeit durchzuführen, wobei die geteilte Menge den Hauptwägungswert darstellt. Bei der vorliegenden Erfindung wird eine hohe Stabilität und Genauigkeit erzielt. Bin schneller quantitativer Abfüllvorgang von Massengütern ist möglich.
  • Ähnlich kann auch beispielsweise der quantitative Abfüllvorgang von flüssigen Stoffen mit einer bestimmten Viskosität (i.B. Fett und Öl) leicht durchgeführt werden.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Ermöglichung der konstanten quantitativen Abfüllung nicht nur für das gewichtsmäßige sondern auch für das volumenmäßige Verpacken. Der auf der Volumenmessung beruhende quantitative Abfüllvorgang ist Jedoch weniger genau als der auf der Wägung beruhende Abfüllvorgang. Es ist Jedoch auch klar, daß bei Gütern, die eine hervorragende gewichtemäßige Genauigkeit aber eine äußerst schlechte volumenmäßige Gleichmäßigkeit aufweisen, das Vertrauen der Kunden in solche Güter geringer ist.
  • Gemäß der Erfindung wird zumindest eine Lockerungstirkung und falls erforderlich auch eine geeignete Zerkleinerungswirkung auf das Beschickungsgut ausgeübt.
  • Es ist daher eine Homogenisierung der Kornzusammensetzung der Teilchen sowie die Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung der einzelnen Teilchen zu erwarten. Dadurch wird die gleichmäßige volumetrische Teilung der in konstarter Menge eingefüllten Stoffe ermöglicht. Aus den angeführten Tatsachen geht hervor, dafl weder eine Gleiche müßigkeit der Teilchengröße der abzufüllenden Stoffe noch eine Gleichheit der Masse notwendig ist, Insbesondere ist auch im Falle einer besonderen Mischung, die große Unterschiede in der Verteilung der Teilchengröße und der Masse, oder in einer der beiden aufweist, ein gleichmäßiger, ohne irgendwelche besondere Vorrichtung leicht durchführbarer Abiüllvorgang zu erwarten.
  • Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist die Verwirklichung der vorhergenannten Ziele in einem einfachen, leicht durchzuführenden Arbeitsvorgang. Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß die Anwendung des Hauptwägungssystems in der vorgeschlagenen Erfindung selbst die größte Vereinfachung des Wägungsiechanismus und des Arbeitsvorganges bedeutet. Darüber hinaus wird in dieser Erfindung eine rotierende Scheibe verwendet; die erforderliche Rotationsantriebskraft ist infolge der geringen Trägheit klein, so daß der Betrieb der Scheibe leicht durchgeführt werden kann, auch wenn diese auf sehr hohe Rotationsgeschwindigkeit gebracht wird.
  • Die rotierende Scheibe kann in einem Rotationssystem angewendet werden und sie kann für Arbeiten benutzt werden, wie beispielsweise Produktion, Mischen, Prüfen, Verschließen oder Verpacken, die vor oder nach dem Vorgang gemäß dieser Erfindung-Verfahren und Vorrichtung für quantitative ibfällung - durchgeführt werden.
  • Die erwähnten Vorteile gestatten darüber hinaus die wirkungsvolle Verwendung dieses Mechanismus in einer Reihe von Produktionsanordnungen und -anlagen, um deren Betrieb leichter zu machen.
  • Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung eines Mechanismus für die vollkommene Aufschließung der Zusammenballungen der Stoffteilchen während des quantitativen Abfüllvorganges. Gemäß dieser Erfindung können daher mehrere, mit hoher Geschwindigkeit rotierende Scheiben vorgesehen sein, wobei sich auf Jeder inneren Oberfläche dieser Scheiben stufenartige schräge Flächen befinden. Der Auflockerungseffekt und die Stoßkraft der erwähnten Stufenkanten der Scheiben wirken immer wieder auf das Beschickungsgut ein, wobei dieses durch die Zentrifugalkraft und den durch die hohe Drehgeschwindigkeit der Scheibe erzeugten Luftstrom verteilt wird. Das zussmmengeballte Beschickungsgut wird somit wirkungsvoll dissoziiert und es ist dann möglich, die Stoffteilchen auseinander su-halten und das Beschickungsgut in gegegebener Menge zu wiegen. Es muß wohl kaum gesagt werden, daß diese vollkommene Aufechliessung einen der nützlichsten Punkte der Erfindung darstellt, die in diesem quantitativen Abfüllvorgang oder in anderen Techniken eingeschlossen ist, auf die sich diese Erfindung bezieht.
  • Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt teilweise im Längsechnitt die Gesamtansicht der die Erfindung verkörpernden Vorrichtung.
  • Fig. 2 ist der Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 Pig. 3 zeigt einen Teilquerschnitt einer möglichen Ausführung der rotierenden Scheibe.
  • Fig. 4 ist eine Teilquerschnittansicht, die ein anderes Ausfuhrungsbeispiel der Scheibe zeigte Fig. 5 zeigt teilweiee im Schnitt ein weiteres Ausfffhrungsbeispiel der Vorrichtung.
  • Fig. 6 zeigt im Querschnitt weitere Ausführungsbeispiele der Packungshalterung.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Gesamtanordnung dieser Erfindung wie folgt Die Gutaufgabetrommel 1 ist im Mittelteil der Stirnseite des Maschinenkörpers 46 befestigt und die Drehtrommel 3, gelagert in den Lagern 2,2 ist auf der unteren Seite der Aufgabetrommel 1 angebracht. Die Riemenscheibe 10 ist im oberen Teil der Drehtrommel @3 angeordnet. Der Treibriemen umschlingt die Riemenscheibe 10 und die Riemenscheibe 12 des rotors 11, der auf der Stirnplatte des Maschinenkörpers 46 befestigt ist und die Drehtrommel 3 mit hoher Drehgeschwindigkeit außerhalb der Aufgabetrommel 1 antreibt. Eine rotierende Scheibe 4, durch deren Mitte das untere Ende der Aufgabetrommel 1 hindurchgeht, ist auf der unteren Seite der Drehtrommel 3 befestigt. Die rotierende Scheibe hat schräge Flächen mit spitzwinklingen Kanten, die in Form von konzentrischen Kreisen auf der unteren Seite der erwähnten rotierenden Scheibe 4 angeordnet sind.
  • Eine Trennwand 46' ist im Zwischenraum der Tronel 46 angeordnet, und ein zweiter Motor 13 ist auf der 1 erwähnten Trennwand 46' aufgehängt. Ein zweiter Treibriemen 17' umschlingt die Riemenscheibe 14 des erwähnten Motors 13 und die große Riemenscheibe 17, die am unteren Ende der rotierenden Welle 7 angebracht ist, die wiederum über die Zwischenglieder der Lager 6,6 auf der Stützwelle 5 in der Mitte des Maschinenkörpers befestigt ist.
  • Das obere Ende der rotierenden Welle 7 ist mit einer zweiten rotierenden Scheibe 9 versehen, die mit der ererwähnten Scheibe 4 koaxial angeordnet ist.
  • Auf der oberen Seite dieser Scheibe 9 sind drei schräge Flächen 9', 9" und 9 In ausgebildet, deren Kanten wie im Falle der erwähnten schrägen Flächen 4', 4 ebenfalls spitzwinkling sind, wobei die drei Flächen 9', 9" und gtn abwechselnd gegenüber der erwähnten Flächen 4t und 4" radial angeordnet sind. Eine pyramidenartige Haube 7 befindet sich am oberen Ende der rotierenden Welle 7 und ist in einer geeigneten Lage zu der unteren Öffnung der Aufgabetrommel angeordnet. Das über die erwähnte Öffnung zugeführte Aufgabegut kann daher mit Hilfe dieser Haupe 7' auf der rotierenden Scheibe 9 im allgemeinen gleichmäßig verteilt werden. Gleichseitig wird das zugeführte Aufgabegut der durch die Rotation der Scheibe erzeugten Zentrifugalkraft unterworfen und bewegt sich nach aussen.
  • Innerhalb des Maschinenkörpers, im Raum über dir rotierenden Scheibe 4, ist die Trennwand 22 parallel zu der erwähnten Scheibe 4 und dem oberen Deckel des Yaschinenkdrpere angebracht. An der unteren Seite der Trennwand 22 sind im Inneren des Maschinenkörpers 4' die Ünterteilungsplatten 18 gleichmäßig über den Umfang verteilt, deren Zahl der gewünschten Verteilung entspricht.
  • Jede durch die Unterteilungeplatte 18 abgeteilte Kammer ist mit einer Bodenplatte 19 ausgestattet, die unter einem geeigneten Winkel geneigt ist, um eine trichterförmige Kammer mit einer Ablaßöffnung 23 in ihrem Mittelteil zu bilden, wie in Abb. 1 gezeigt.
  • Diese Unterteilungsplatten 18 sind tangential zu den umlaufenden Kanten der erwähnten Scheiben 4,9 angeordnet und an ihrem Ende mit einer Abschrägung unter einem geeigneten Winkel versehen, wie in Pig. 2 gezeigt. Somit kann das Aufgabegut, das durch die hohe Drehgeschwindigkeit der Scheiben 9, oder 4 von den Außenkanten dieser Scheiben versprengt wird, ohne Störung seiner Bewegung in die einzelnen erwähnten Kammern wirkungsvoll eintreten.
  • Der Speisetrichter 20 ist auf dem oberen Teil der erwähnten Aufgabetrommel 1 ausgebildete Das Müllgefäß 27 mit dem Wägungsmechanismus 50 ist über dem Speisetrichter 20 angeordnet, wobei das Füllgefäß 27 mit der Verschlußplatte 29 versehen ist.
  • Im Normalzustand versperrt die Verschlußplatte 29 den Boden des Püllgefäßes 27 vermittels des Hakens der Metallsperrklinke 30, dem ein elektromagnetischer Mechanismus 31 beigeordnet ist. Wenn jedoch das Gewicht des rohen Aufgabegutes den durch das Gewicht 51 des Wägemechanis must vorgegebenen Wert erreicht hat, wird ein Impuls zu dem erwähnten elektromagnetischen Mechanismus 31 gesendet.
  • Die Sperrung der Verschlußplatte 29 durch die Sperrklinke 30 wird somit durch dieses gesendete Signal gelöst und die Verschlußplatte öffnet sich um das Aufgabegut in vorgegebenen Mengen aus dem Müllgefäß 27 in den Speisetriohter 20 einzufüllen. Das rohe Aufgabegut wird durch den über dem erwähnten Müllgefäß 27 angeordneten Bandaufgeber 26 zugeführt, der das Füllgewicht 2 ununterbrochen speist.
  • Unter jeder der erwähnten Auslaßöffnungen 23 ist de ein kleiner Füllbehälter 56 mit schwenkbarer Verschlußplatte angeordnet. Diese kleinen Behälter 56 sind an den Enden der Arme 59 befestigt, die radial zu der drehbaren Welle 58 angeordnet sind. Diese drehbare Welle 58 wird mit Unterbrechungen angetrieben, und zwar nachdem die geforderte Menge des Aufgabegutes in den kleinen Behälter 56 abgefüllt worden ist, wird dieses Gut in der durch den Pfeil 34 angezeigten Drehrichtung in der Reihenfolge a, b, o, d weiterbefördert, wie auf Fig. 2 gezeigt.
  • In der in Fig. 2 mit a bezeichneten Lage befindet sich eine Schurre, wie in Fig. 1 gezeigt, und das über die Schurre 60 beförderte Gut wird in den Sack 61 abgefüllt.
  • Der Sack ist in einer Mulde 67 der ringförmigen Drehscheibe aufgestellt, die sich unter der erwähnten Schurre 60 in der vorgegebenen Reihenfolge dreht. Im Falle der gezeichneten Ausführung dreht sich die Drehscheibe 64 mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie die Welle 58, und zwar in der Reihenfolge A, B, 0 und D, wie auf Fig. 2 gezeigt, um den Sack 61 in der Mulde 67 zu der Position a su befördern. Nachdem der Sack auf der Position Ä die in der gleichen Position und in der gleichen senkrechten Linie liegt wie a, mit dem Gut gefüllt worden ist, erfolgen bei weiterer Drehung in der Richtung ton A zu D die Arbeitsgänge: Einsetzen eines neuen Sackes, Öffnen des Sackes, Verschließen des Sackes und Entfernung des verschlossenen Sackes.
  • Genauer gesagt, der genannte Arbeitsvorgang des Einsetzens eines neuen Sackes zwischen die oberhalb der erwahnten Mulde angeordneten Halteglieder 62 und 62 erfolgt auf der Position D', die der Position A vorangeht (D' ist die Stufe zwischen D und A, wie auf Fig. 2 gezeigt), worauf der Sack im geöffneten Zustand iu der Position A befördert wird0 Nachdem der Sack mit dem Gut in dieser Position A gefüllt worden ist, wird der gefüllte Sacy zu der Position B gedreht, wo zwei Verschlußbacken 65 und 65 das offene Ende des Sackes zusammendrücken, um es zu verschließen (falls der Sack 61 aus irgendeinem synthetischen Hars, wie beispielsweise Vinylohlorid oder Polyäthylen hergestellt ist, so wird das offene Ende durch die entsprechend erhitzten metallischen Verschlußbacken 65 verschweißt).
  • Nachdem der verschlossene Sack im Zustand wie in Fig.
  • 6 - C gezeigt zu der Position 0 gedreht worden ist, wird der Sack auf dieser Position abgenommen. Während der Drehung von a zu D fangen die Haltglieder 62, die sich ja in einer bestimmten Entfernung voneinander befinden, an, sich einander zu nähern, um einen neuen Sack 61 in Empfang zu nehmen.
  • Da der gleiche Vorgang bei jeder dieser Mulden 67 erfolgt (die Anzahl der Mulden ist gleich der Anzahl der Unterteilungsplatten 18 und sie sind auf der Drehscheibe 64 gleichwinkling zueinander angeordnet), wird die abfüllung des ganzen zerteilten Aufgabegutes gewährleistet.
  • Zur Erläuterung der mechanischen Vorgänge gemäß dieser Erfindung, wie sie in Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 6 dargestellt sind, wird ausgeführt: Das Aufgabegut wird durch den Bandaufgeber 26 in das Wägungsfüllgefäß 27 gespeist, bis die durch den Wägungsmechanismus 50 bestimmte Menge erreicht wird. Darauf öffnet sich die Verschlußplatte 29 des erwähnten Wägungsfüllgefäßes 27. Das Aufgabegut wird von dem Füllgefäß in der erwähnten konstanten Menge in die Aufgabetrommel 1 entleert und von deren Auslaßöffnung 21 auf die mit hoher Geschwindigkeit rotierende Scheibe 9 aufgegeben.
  • Das auf die Scheibe 9 aufgegebene Gut wird von der durch die Rotation erzeugten Zentrifugalkraft beeinflußt. Ist das Aufgabegut ein körniges Pulver, wird es in eine dem Drehsinn entgegengesetzten Gleitbewegung, und in eine in Bezug auf die erwähnte Scheibe radiale Bewegung gesetzt, und zwar infolge der Reibungskräfte auf der geneigten Oberfläche der Scheibe sowie der in der Schicht des Gutes bestehenden Gleitreibung. Das Gut wird daher zu einer dünnen Schicht ausgebreitet und nach und nach gleichmäßig verteilt.
  • In Fig. 1 wird das Aufgabegut auf der Endkante der schrägen Pläche 9 infolge deren starken Zerrieselungswirkung gleichmäßig verteilt und auf die schräge Fläche 4 befördert. Nachdem nun das Gut weiterbewegt und auf der erwähnten Fläche 42 zerstreut worden ist, wird es der Verteilungeuirkung der schrägen Flächen 92, 4" und gtn unterworfen, um schließlich von der Endkante 15 verstreut zu werden.
  • Die beiden Scheiben 4 und 9 haben den gleichen Drehsinn, aber ihre Drehgeschwindigkeit ist je nach den Eigenschaften des Aufgabegutes unterschiedlich (z. B. für ein Gut mit einer durchschnittlichen Korngröße von 70 mesh beträgt die Geschwindigkeit der Scheibe 9 180 U/min, die der Scheibe 4 220 U/min.). Infolge dieses Geschwindigkeitsunterschiedes wird das Teilchen beim Überspringen in die andere Scheibe durch die Impulskraft beansprucht, so daß sich alle vorhandenen Klumpen auflösen können. Durch diese Auflösung werden die Abweichungen in der Teilchengrößenverteilung entsprechend ausgeglichen. Durch die Schwrwirkung der spitzwinklingen Kanten der einzelnen schrägen Flächen sowie durch die obenerwähnte Wirkung erlangt das Aufgabegut eine gleichmäßige Kornzusammensetzung, so daß es zerstreut werden kann.
  • In jedem Gut, das in einer dünnen Schicht auf den rotierenden*Scheiben ausgebreitet wird, vergrößert sich der Abstand zwischen den Körnern und folglich können sich die von Luft umgebenen Körner mit größerer Freiheit bewegen.
  • In einem Gut, in dem die Zusammenballungen vollkommen aufgelöst sind, so daß ein Teilchen das andere nicht behindert, und in dem alle Teilchen den gleichen Durchmesser haben, weisen sie auch eine gleiche Bewegung# auf.
  • Falls also keine Zusammenballungen vorhanden sind, kann eine geeignete Verteilung auch mit Hilfe einer solch flachen schrägen Fläche 9 a erzielt werden, wie sie in Fig0 4 dargestellt iste Ein völlig aufgelöstes und gleichmäßig ausgebreitetes Gut kann also in die durch die Unterteilungeplatte 18 abgegrenzte Kammer 33 eingebracht und in der Folge in den Sack abgefüllt werden.
  • Die in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungen besitzen nur eine rotierende Scheibe, statt der zwei rotierenden Scheiben in den auf Pig. 1 und 2 gezeigten Ausführungen.
  • In der in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist nur eine flache schräge Fläche ausgebildet für den Gebrauch für Aufgabegüter mit nur wenigen Zusammenballungen. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführung sind mehrere Flächen stufenweise auf der Scheibe 9 angeordnet, ähnlich wie auf der Scheibe in Fig. 1. Bei der Ausführung nach Fig. 3 bewegt sich nämlich das zu versprengende bzw. verteilende Gut in einer Parabel und fällt auf die Scheibe 9, wo die Zusammenballungen durch die erwähnte Versprenungswirkung der Kanten der schrägen Flächen sowie durch die Schlagbeanspruchung beim Aufprall verstreut werden. Im letzteren Falle ist es auch möglich, eine etwas niedrigere Rotationsgeschwindigkeit der Scheibe zu verwenden und vor allem auch die günstige Wirkung eines Gutes mit schwerer lasse auszunutzen. Der Mechanismus dieser Ausführung ist selbstverständlich einfacher al der in Fig. 1 und Fig. 2 6ezeigte.
  • Die obengenannten Ausführungen gemäß Fig. 1 bis rig. 4 gind für Arbeit mit relativ kleinen Aufgabegutmengen konstruiert.
  • Wenn mit Gewichten von mehreren Zehn kg oder mehr gearbeitet werden soll, dann ist der Wägungsvorgang in dem Füllbehälter 27 bei den erwähnten Ausführungsarten Bchwierig. Die in Fig. 5 gezeigte Ausführung ist für die Arbeit mit schwererer Masse gemäß dieser Erfindung konetruitrt.
  • Da. Aufgabegut wird nämlich von dem Bandförderer 26 direkt in die Aufgabetrommel 1 a gespeist, in welcher das Ende des Hebels 44 befestigt ist, der durch den elektromagnetischen Mechanismus 43 betätigt wird. Der erwähnte Hebel 44 wird in seiner Mitte im Stützpunkt 45 gestützt. Zur Zeit, wenn nach dem Wägungsvorgang bestimmte Arbeitsvorgäng. beim Abpacken in die Säcke durchgeführt werden, wird die Zufuhr des Gutes zu den unter dem Hebel 44 angeordneten Scheiben 35, 36 unterbrochen, indem der elektromagnetische Mechanismus 43 die entgegengesetzt wirkende Zugkraft der Feder 42 auf der erwähnten Aufgabetrommel la überwindet und die Aufgabetrommel nach unten zieht und somit die Zufuhr des Aufgabegutes unterbricht.
  • Währenddessen wird das Aufgabegut von em Bandaufgeber kontinuierlich in die Aufgabetrommel gespeist.
  • Das in die Trommel la zugeführte Aufgabegut wird auf die Scheibe 35 gespeist, indem die Trommel aufgerichtet wird (durch Unterbrechung der elektromagnetischen Wirkung und durch die Wirkung der Feder 42). Das Aufgabegut wird durch die Rotation der Scheibe ausgebreitet und auf die Scheibe 36 übergeben. Nachdem es hier verstreut worden ist, wird es in die kleine Kammer 33 zugeführt, die durch die Unterteilungsplatte 18 ausgebildet ist, wie auf Abb. 2 gezeigt, und gelangt zu deren Auslaßöffnung 23.
  • Jede dieser Auslaßöffnungen 23 iet mit einer Verschlußplatte 37 versehen, die durch ihren eigenen elektromagnetischen Mechanismus 38 betätigt wird. Für jeder der Auslaßöffnungen 23, oder auch nur für einige davon, ist unter der Verschlußplatte 37 eine Fülltrichterwaage 27 gleicher Ausführung, wie die in Fig. 1 gezeigt angeordnet. Unter der erwähnten Fülitrichterwaage befindet sich ein Behälter 25, beispielsweise ein Sack.
  • Das Gut wird im allgemeinen aus der kleinen Kammer 33 direkt in diesen Behälter 25 abgefüllt, aber das von eineM oder mehreren Auslaßöffnungen kommende Gut wird auf der erwähnten Fülitrichterwaage gewogen.
  • Wenn das Gewicht des Gutes den vorgegebenen Wert erreicht hat, werden sämtliche elektromagnetische Mechanismen durch ein von der Fülltrichterwaage 27 gesendete Signal betätigt und die Verschlußplatten 37 an den Auslaß öffnungen 23 geschlossen. Dadurch, daß sowohl die große Scheibe 36 als auch die kleine Scheibe 35 stufenseise in der gleichen Ausrichtung angeordnet sind, wie in Fig. 5 gezeigt, wird ee möglich, daß sich die Scheibe 35 mit höherer Geschwindigkeit dreht, wodurch der Tendenz des Gutes zur Stagnation im Mittelteil der Scheibe trotz der auf der rotierenden Welle 7 angebrachten kegeligen Haube 7' wirkungsvoll begegnet werden kann.
  • Wie aus dem gesagten hervorgeht, besteht eines der Ziele dieser Ausführung darin, daß die Zusammenballungen des Gutes, falle vorhanden, aufgelöst werden, um dadurch ein Gut mit gleichmäßiger Korngröße zu gewinnen. Erfindungsgemäß ist es aber möglich, das Ziel der quantitativen Abfüllung auch dann zu erreichen, wenn das Gut ein Gemisch aus Bestandteilen besonderer Form ist. Ferner kann dieses Ziel auch dann erreicht werden, wenn die Masse der einzelnen Bestandteile relativ voneinander unterschiedlich ist.
  • So kann sum Beispiel das Ziel auch in dem Falle erreicht werden, wenn das Gut ein Gemisch aus Bestandteilen mit Korngrößen beispielweise 15 mm x 5 mm x 3 mm, 15 x 4 x o, 3 mm und X x 4 x 3 um ist. Gemäß dieser Erfindung wird das Gut nämlich zerstreut und ausgebreitet, so daß sich der Abstand zwischen den Körnern eines jeden der einzelnen Bestandteile vergrößert und der erwähnte quantitative Abfüllvorgang wirkungsvoll verwirklicht werden kann, unabhängig von der Größe und den Eigenschaften der Körner des Gutes oder der Massenabweichungen der Eörner der einzelnen Bestandteile.
  • Die Ausführung nach dieser Erfindung eignet sich auch für die Arbeit mit jedem flüssigen oder viskosen Stoff.
  • Das heißt, daß die Wirkung der erwähnten Zerstreuungs und Ausbreitungsvorgänge gemäß dieser Erfindung bei solchen flüssigen Stoffen die gleiche ist, wie bei den erwähnten körnigen pulverförmigen Stoffen, die rieselfähig gemacht werden. Man sieht alsof daß der Vorgang gemäß dieser Erfindung für die erwähnten flüssigen Stoffe, wie auch für ein beliebiges Gemisch eines flüssigen Stoffes mit einem anderen körnigen pulverförmigen Stoff sowie für den erwähnten körnigen Stoff allein leicht durchgeführt werden kann.
  • Im folgenden wird die Benutzung und die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß dieser Erfindung, mit einem Durch messer der rotierenden Scheiben von 300 mm, wie sie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, erläutert.
  • Das Aufgabegut in Form von kugeligem, kubischem oder kristallinen Material mit durchschnittlicher Korngröße von rund 70 meah, wurde quantitativ abgefüllt.
  • In diesem Falle wurden 10 Platten 18 vorgesehen. Die Drehzahl der Scheiben 4 und 9 wurden auf 200 U/min festgelegt. Unter Verwendung der Fülltrichterwaage 26 wurden jeweils 360 g des Gutes eingefüllt.
  • Es wurden Hundert Versuche mit dem quantitativen Abfüllvorgang durchgeführt mit den folgenden Ergebnissen: Die maximale Abweichung betrug 0,25 g und die mittlere Abweichung 0,08 g.
  • Zweitens wurden 750 g des gleichen Gutes unter Vertendung der gleichen Fülltrichterwaage der gleichen Vorrichtung auf einmal eingespeist und es wurden jeweils 75 g des erwähnten Gutes abgefüllt.
  • Es wurden ein Hundert Versuche mit dem quantitativen Abfülivorgang mit den folgenden Ergebnissen durchgeführt: Die Abweichung betrug 0,05 g und die mittlere Abweichung 0,02 g.
  • Drittens wurden unter Benutzung der gleichen Vorrichtung 1500 g des gleichen Gutes über den Fülltriohter auf einmal eingespeist, wobei das Gut mit konstantem Gewicht von jeweils 150 g abgefüllt wurde.
  • Diese Versuche mit dem quantitativen Abfüllen zeitigten die folgenden Ergebnisse: Die Abweichung betrug 0,5 g, die mittlere Abweichung war 0,15 g.
  • Diese Ergebnisse zeigen, daß während die mittlere Abweichung beim quantitativen Abfüllen mit anderen Wägungsmaschinen ein Zweihundertitel des festgelegten Mengenwertes beträgt, die mittlere Abweichung in den Ergebnisen gemäß dieser Erfindung den hervorragenden Wert von einem Dreihundertstel der festgelegten Menge, >ier einen noch besseren Wert aufweist. Danach sind die vorgeschlagenen Ausführungen für den quantitativen Vorgang im industriellen Maßstab hinreeichend geeignet, wobei natürlich ihre Geschwindigkeit im Erzeugungsporzeß der Geschwindigkeit aller bekannten Systeme weit überlegen ist0 Die Vorrichtung konnte sogar für die quantitative Abfüllung eines solchen Aufgabegutes wie getrocknete Leber benutzt werden, wobei das Gut ein Gemisch aus Stoffen war, deren Eigenschaften und Mass. große Unterschiede voneinander aufwiesen (Tafelsalz, getrocknete Leber, Reiskuchen, usw.).
  • Trotzdem wurde bei dem Versuch, in dem jeweils 10 g des erwähnten Gutes abgefüllt wurden, die außerordentlich gute Abweichung von nur einem Zweihundertstel des festgelegten Wertes, oder ein noch besseres Ergebnis erzielt.
  • Wenn in einem solchen Falle jeder Bestandteil des Gemisches aus eigenem Fülltrichter gesondert zugeführt und in einen beliebigen Behälter abgefüllt wird, dann kann eine noch bessere Genauigkeit bei diesem quantsativen Abfüllvorgang erzielt werden. Patentansprüche

Claims (1)

  1. Patentansrüche 1. Quantitatives Abfüllverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl ein Wägungsvorgang als auch eine gleichmäßige Verteilung des Wiegegutes in gleiche Portionen erfolgt, wobei das Aufgabegut für den Verteilungsvorgang auf eine mit hoher Geschwindigkeit rotierende Scheibe aufgegeben wird, durch die das Aufgabegut infolge der Zentrifugalkraft und des durch die Rotation der Scheibe erzeugten Luftstromes verteilt wird, und iach durch Unterteilungsplatten, die am Umfang der Scheibe angeordnet sind, verteilt aufgefangen wird, um danach in einer geforderten konstanten Quantität abgefüllt zu werden0 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise dann, wenn kleine Mengen abzufüllen sind, der Wägungsvorgang der gleichmäßigen Verteilung vorangeht.
    3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise bei der quantitativen Abfüllung von größeren Mengen des Aufgabegutes der Vorgang der gleichmäßigen Verteilung dem Wägungsvorgang vorangeht.
    4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungswirkung durch eine spitzwinklige Kante ausgeübt wird, die auf einer solchen verwendeten Scheibe ausgebildet ist.
    5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4,'dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Scheiben einander gegenüber angeordnet sind und das auf der einen Scheibe zerstreute und ausgebreitete Aufgabegut auf die andere Scheibe übergeben wird, wobei dieser Vorgang nach Bedarf wiederholt wird, so daß etwaige Zusammenballungen des Gutes aufgelöst werden durch die Dispersionswirkung der auf der Scheibe ausgebildeten spitzwinklingen Kante sowie durch die Impulskraft der Scheibe, auf die das Gut übergeben wird.
    6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem quantitativen Abfüllvorgang eines gemischten Materials, beetehend aus Rohstoffen von sehr unterschiedlichen Eigenschaften und Korngrößen bzw. von unterschiedlicher Masse, die erwähnten Betandtsile geordnet eingespeist werden.
    7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die erwähnte, auf der Scheibe ausgebildete Kante zerstreute Aufgabegut auf die gleiche Scheibe zurückfällt und die Zerstreuung und Ausbreitung des Gutes wiederholt werden, so daß die Zusamienballungen durch den bei Zurückfallen des Gutes erzeugten Impuls aufgelöst werden0 8. Vorrichtung zum quantitativen Abfüllen gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Wägungsmechanismus und einen Mechanismus zur gleichmäßigen Verteilung besitzt, in dem das eingefüllte Aufgabegut auf einer mit hoher Geschwindigkeit rotierenden Scheibe zerstreut und ausgebreitet wird, wobei der erwähnte Mechanismus zur gleichmäßigen Verteilung, der Unterteilungsplatten am Umfang der Scheibe besitzt, benutzt wird, und das von dem genannten Verteilungsmechanismus geliefer -te Gut in einen Sack oder einen anderen Behälter abgefüllt wird.
    9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß-das Aufgabegut durch den erwähnten Wägungsmechanismus gewogen und dann in den Mechanismus zur gleichmäßigen Verteilung eingeführt wird. lOc Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufgabegut den erwähnten-Mechanismus zur gleichmäßigen Verteilung durchläuft und dann in den erwähnten Wägungsmechanismus eingeführt wird.
    11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die spitzwinklige Kante auf der Scheibe ausgebildet ist.
    12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte spitzwinklige Kante stufenförmig auf der Scheibe ausgebildet ist.
    13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnten Scheiben gegenßber einander angeordnet sind und das Aufgabegut zwischen diese erwähnten Scheiben zugeführt wird.
    14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabetrommel, die das Aufgabegut auf die erwähnte Scheibe zuführt, auf- und abwärts bewegt werden kann0 15. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Unterteilungeplatte aufgeteilte Aufgabegut zunächst in einen Speisetrichter gelangt, danach in eine vorgegebene Lage gebracht wird, um schließlich in einen Sack oder einen anderen Behälter abgefüllt zu werden.
    16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fülltrichterwaage verwendet wird, deren Verschlußplatte durch einen elektromagneti schen Mechanismus geöffnet wird, wenn das Einfüllg.wicht des Aufgabegutes einen vorgegebenen Gewichtswert erreicht hat.
    17. Quantitative Abfüllvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zugeführte Aufgabegut in Säcke oder andere Behälter abgefüllt wird und die erwähnten Behälter dicht veruchlossen werden. L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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