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Verfahren und Vorrichtung für die quantitative Abfüllung.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung
für quantitative Abfüllung. Die quantitative Abfüllung ist bei der Verpackung von
fast allen
Handelswaren erforderlich, ob sie nun pulverförmig, körnig
oder kohärent sind.
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Wenn such bisher zwei Verfahren, nämlich das volumetrische und das
gravimetrische System, für den quantitativen Abfüllvorgang verwendet werden, so
eignet sich das gravimetrische System besser zur allgemeinen Verwendung, während
das erwähnte volumetrische System, das auf der scheinbaren Menge beruht, als veraltete
Technik angesehen wird, die mit dem Fehler einer innerhalb bestimmter Grenzen unvermeidbaren
Ungenauigkeit behaftet ist. Man kann sich auch kaum darauf verlassen, daß das gravimetrische
System im allgemeinen den vorgegebenen Wert genau abschätst. Beiden bekannten Verfahren
sind die Bedienungsleute auf ihre Übung angewiesen, indem sie ungefahr 90% des vorgegebenen
Endgewichtes von Hand einfüllen und die restlichen 10% des erwähnten Endgewichtee
während des Wägungsvorgangs nach und nach hinzufügen.
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Die erwähnten Verfahren sind Jedoch äußerst unwirtschaftlich und führen
zu Wägungsfehlern. Es gibt Verfahren, wonach die einzuwiegenden Stoffe in konstanter
Menge Je vorgegebene Zeiteinheit zugeführt werden, um die obenerwähnte Unwirtschaftlichkeit
zu verbessern. In dieser Richtung gibt es eine Anzahl von Verfahren, zum Beispiel
ein Verfahren, bei dem der Wägungsmechanismus
stets der Beschickungsgeschwindigkeit
entsprechend gesteuert wird, oder ein Verfahren bei dem das Beschickungsgut von
dem Aufseher abgemessen wird. Es sind viele Untersuchungen über diese Verfahren
durchgeführt worden, um eine genauere Wägung zu erzielen. Trotz der sorgfältigen
Untersuchungen, weisen Jedoch die bei den bekannten Verfahren benutzten Behälter
(Säcke, Schachteln Büchsen und andere Behälters orten) häufig große Volumenabweichungen
auf. Die Massenproduktion wird durch diese Fehler beeinträchtigt. Insbesondere im
Falle von Medikamenten, Gewürzen und anderen Zusatzstoffen, die in kleinen Mengen
von ca. 5 bis 10 g abgefüllt werden müssen, gibt es viele Unsicherheitsfaktoren
in Bezug auf den genauen- quantitativen Abfüllvorgang. Diese Unsicherheit im Wägungsvorgang
wirft ein schlechtee Licht auf die Güte der Erzeugnisse, und zwar nicht nur wenn
die abgefüllte Menge unter der festgelegten konstanten Menge liegt, sondern auch
wenn sie diese übersteigt.
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Die Hauptaufgabe dieser Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zu schaffen, mit deren Hilfe dieser konstante quantitative Abfüllvorgang im großen
Maßstab genau und leicht ausgeführt werden kann. Die Erfindung bezweckt, einen Abfüllvorgang
zu ermöglichen, der sich sowohl eines einwandfreien Hauptwägungssystems als auch
eines Mechanismus bedient, der eine quantitativ gleichmäßige
Teilung
durchführt. Der erwähnte Hauptwägungsvorgang kann in der Praxis entweder vor oder
nach dem besagten Arbeitsvorgang der gleichmäßigen Verteilung erfolgen. Das Wägen
von kleinen Portionen ist gewöhnlich wegen des geringen Gewichts schwierig und es
ist daher wünschenswert, daß diese Hauptwägung vor dem Portionieren durchgeführt
wird. Demgegenüber ist wiederum die Wägung von Maisengütern in großen Mengen wegen
der großen lenge und hoher Belastung schwierig. Es ist deswegen tweckmäßig, daß
der Teilungsvorgang vor der Durchführung der Hauptwägung vorgenommen wird. Aus diesen
Gründen sieht die vorliegende Erfindung eine mit hoher Geschwindigkeit rotierende
Scheibe sowie einen Portionier- oder Unterteilungemechanismus vor, der am Umfang
der Scheibe in gleiche Teile Geteilt ist, um iit Hilfe dieses Mechaniemus den Teilungsvorgang
mit hoher Genauigkeit durchzuführen, wobei die geteilte Menge den Hauptwägungswert
darstellt. Bei der vorliegenden Erfindung wird eine hohe Stabilität und Genauigkeit
erzielt. Bin schneller quantitativer Abfüllvorgang von Massengütern ist möglich.
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Ähnlich kann auch beispielsweise der quantitative Abfüllvorgang von
flüssigen Stoffen mit einer bestimmten Viskosität (i.B. Fett und Öl) leicht durchgeführt
werden.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens
und einer Vorrichtung zur Ermöglichung der konstanten quantitativen Abfüllung nicht
nur für das gewichtsmäßige sondern auch für das volumenmäßige Verpacken. Der auf
der Volumenmessung beruhende quantitative Abfüllvorgang ist Jedoch weniger genau
als der auf der Wägung beruhende Abfüllvorgang. Es ist Jedoch auch klar, daß bei
Gütern, die eine hervorragende gewichtemäßige Genauigkeit aber eine äußerst schlechte
volumenmäßige Gleichmäßigkeit aufweisen, das Vertrauen der Kunden in solche Güter
geringer ist.
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Gemäß der Erfindung wird zumindest eine Lockerungstirkung und falls
erforderlich auch eine geeignete Zerkleinerungswirkung auf das Beschickungsgut ausgeübt.
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Es ist daher eine Homogenisierung der Kornzusammensetzung der Teilchen
sowie die Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung der einzelnen Teilchen zu erwarten.
Dadurch wird die gleichmäßige volumetrische Teilung der in konstarter Menge eingefüllten
Stoffe ermöglicht. Aus den angeführten Tatsachen geht hervor, dafl weder eine Gleiche
müßigkeit der Teilchengröße der abzufüllenden Stoffe noch eine Gleichheit der Masse
notwendig ist, Insbesondere ist auch im Falle einer besonderen Mischung, die große
Unterschiede in der Verteilung der
Teilchengröße und der Masse,
oder in einer der beiden aufweist, ein gleichmäßiger, ohne irgendwelche besondere
Vorrichtung leicht durchführbarer Abiüllvorgang zu erwarten.
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Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist die Verwirklichung der vorhergenannten
Ziele in einem einfachen, leicht durchzuführenden Arbeitsvorgang. Aus den obigen
Ausführungen geht hervor, daß die Anwendung des Hauptwägungssystems in der vorgeschlagenen
Erfindung selbst die größte Vereinfachung des Wägungsiechanismus und des Arbeitsvorganges
bedeutet. Darüber hinaus wird in dieser Erfindung eine rotierende Scheibe verwendet;
die erforderliche Rotationsantriebskraft ist infolge der geringen Trägheit klein,
so daß der Betrieb der Scheibe leicht durchgeführt werden kann, auch wenn diese
auf sehr hohe Rotationsgeschwindigkeit gebracht wird.
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Die rotierende Scheibe kann in einem Rotationssystem angewendet werden
und sie kann für Arbeiten benutzt werden, wie beispielsweise Produktion, Mischen,
Prüfen, Verschließen oder Verpacken, die vor oder nach dem Vorgang gemäß dieser
Erfindung-Verfahren und Vorrichtung für quantitative ibfällung - durchgeführt werden.
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Die erwähnten Vorteile gestatten darüber hinaus die
wirkungsvolle
Verwendung dieses Mechanismus in einer Reihe von Produktionsanordnungen und -anlagen,
um deren Betrieb leichter zu machen.
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Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist die Schaffung eines Mechanismus
für die vollkommene Aufschließung der Zusammenballungen der Stoffteilchen während
des quantitativen Abfüllvorganges. Gemäß dieser Erfindung können daher mehrere,
mit hoher Geschwindigkeit rotierende Scheiben vorgesehen sein, wobei sich auf Jeder
inneren Oberfläche dieser Scheiben stufenartige schräge Flächen befinden. Der Auflockerungseffekt
und die Stoßkraft der erwähnten Stufenkanten der Scheiben wirken immer wieder auf
das Beschickungsgut ein, wobei dieses durch die Zentrifugalkraft und den durch die
hohe Drehgeschwindigkeit der Scheibe erzeugten Luftstrom verteilt wird. Das zussmmengeballte
Beschickungsgut wird somit wirkungsvoll dissoziiert und es ist dann möglich, die
Stoffteilchen auseinander su-halten und das Beschickungsgut in gegegebener Menge
zu wiegen. Es muß wohl kaum gesagt werden, daß diese vollkommene Aufechliessung
einen der nützlichsten Punkte der Erfindung darstellt, die in diesem quantitativen
Abfüllvorgang oder in anderen Techniken eingeschlossen ist, auf die sich diese Erfindung
bezieht.
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Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen
beschrieben.
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Fig. 1 zeigt teilweise im Längsechnitt die Gesamtansicht der die Erfindung
verkörpernden Vorrichtung.
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Fig. 2 ist der Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 Pig. 3 zeigt
einen Teilquerschnitt einer möglichen Ausführung der rotierenden Scheibe.
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Fig. 4 ist eine Teilquerschnittansicht, die ein anderes Ausfuhrungsbeispiel
der Scheibe zeigte Fig. 5 zeigt teilweiee im Schnitt ein weiteres Ausfffhrungsbeispiel
der Vorrichtung.
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Fig. 6 zeigt im Querschnitt weitere Ausführungsbeispiele der Packungshalterung.
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Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Gesamtanordnung dieser Erfindung wie
folgt Die Gutaufgabetrommel 1 ist im Mittelteil der Stirnseite des Maschinenkörpers
46 befestigt und die Drehtrommel 3, gelagert in den Lagern 2,2 ist auf der unteren
Seite der Aufgabetrommel 1 angebracht. Die
Riemenscheibe 10 ist
im oberen Teil der Drehtrommel @3 angeordnet. Der Treibriemen umschlingt die Riemenscheibe
10 und die Riemenscheibe 12 des rotors 11, der auf der Stirnplatte des Maschinenkörpers
46 befestigt ist und die Drehtrommel 3 mit hoher Drehgeschwindigkeit außerhalb der
Aufgabetrommel 1 antreibt. Eine rotierende Scheibe 4, durch deren Mitte das untere
Ende der Aufgabetrommel 1 hindurchgeht, ist auf der unteren Seite der Drehtrommel
3 befestigt. Die rotierende Scheibe hat schräge Flächen mit spitzwinklingen Kanten,
die in Form von konzentrischen Kreisen auf der unteren Seite der erwähnten rotierenden
Scheibe 4 angeordnet sind.
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Eine Trennwand 46' ist im Zwischenraum der Tronel 46 angeordnet, und
ein zweiter Motor 13 ist auf der 1 erwähnten Trennwand 46' aufgehängt. Ein zweiter
Treibriemen 17' umschlingt die Riemenscheibe 14 des erwähnten Motors 13 und die
große Riemenscheibe 17, die am unteren Ende der rotierenden Welle 7 angebracht ist,
die wiederum über die Zwischenglieder der Lager 6,6 auf der Stützwelle 5 in der
Mitte des Maschinenkörpers befestigt ist.
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Das obere Ende der rotierenden Welle 7 ist mit einer zweiten rotierenden
Scheibe 9 versehen, die mit der ererwähnten Scheibe 4 koaxial angeordnet ist.
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Auf der oberen Seite dieser Scheibe 9 sind drei schräge Flächen 9',
9" und 9 In ausgebildet, deren Kanten wie im Falle der erwähnten schrägen Flächen
4', 4 ebenfalls spitzwinkling sind, wobei die drei Flächen 9', 9" und gtn abwechselnd
gegenüber der erwähnten Flächen 4t und 4" radial angeordnet sind. Eine pyramidenartige
Haube 7 befindet sich am oberen Ende der rotierenden Welle 7 und ist in einer geeigneten
Lage zu der unteren Öffnung der Aufgabetrommel angeordnet. Das über die erwähnte
Öffnung zugeführte Aufgabegut kann daher mit Hilfe dieser Haupe 7' auf der rotierenden
Scheibe 9 im allgemeinen gleichmäßig verteilt werden. Gleichseitig wird das zugeführte
Aufgabegut der durch die Rotation der Scheibe erzeugten Zentrifugalkraft unterworfen
und bewegt sich nach aussen.
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Innerhalb des Maschinenkörpers, im Raum über dir rotierenden Scheibe
4, ist die Trennwand 22 parallel zu der erwähnten Scheibe 4 und dem oberen Deckel
des Yaschinenkdrpere angebracht. An der unteren Seite der Trennwand 22 sind im Inneren
des Maschinenkörpers 4' die Ünterteilungsplatten 18 gleichmäßig über den Umfang
verteilt, deren Zahl der gewünschten Verteilung entspricht.
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Jede durch die Unterteilungeplatte 18 abgeteilte Kammer ist mit einer
Bodenplatte 19 ausgestattet, die unter
einem geeigneten Winkel
geneigt ist, um eine trichterförmige Kammer mit einer Ablaßöffnung 23 in ihrem Mittelteil
zu bilden, wie in Abb. 1 gezeigt.
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Diese Unterteilungsplatten 18 sind tangential zu den umlaufenden Kanten
der erwähnten Scheiben 4,9 angeordnet und an ihrem Ende mit einer Abschrägung unter
einem geeigneten Winkel versehen, wie in Pig. 2 gezeigt. Somit kann das Aufgabegut,
das durch die hohe Drehgeschwindigkeit der Scheiben 9, oder 4 von den Außenkanten
dieser Scheiben versprengt wird, ohne Störung seiner Bewegung in die einzelnen erwähnten
Kammern wirkungsvoll eintreten.
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Der Speisetrichter 20 ist auf dem oberen Teil der erwähnten Aufgabetrommel
1 ausgebildete Das Müllgefäß 27 mit dem Wägungsmechanismus 50 ist über dem Speisetrichter
20 angeordnet, wobei das Füllgefäß 27 mit der Verschlußplatte 29 versehen ist.
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Im Normalzustand versperrt die Verschlußplatte 29 den Boden des Püllgefäßes
27 vermittels des Hakens der Metallsperrklinke 30, dem ein elektromagnetischer Mechanismus
31 beigeordnet ist. Wenn jedoch das Gewicht des rohen Aufgabegutes den durch das
Gewicht 51 des Wägemechanis must vorgegebenen Wert erreicht hat, wird ein Impuls
zu dem
erwähnten elektromagnetischen Mechanismus 31 gesendet.
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Die Sperrung der Verschlußplatte 29 durch die Sperrklinke 30 wird
somit durch dieses gesendete Signal gelöst und die Verschlußplatte öffnet sich um
das Aufgabegut in vorgegebenen Mengen aus dem Müllgefäß 27 in den Speisetriohter
20 einzufüllen. Das rohe Aufgabegut wird durch den über dem erwähnten Müllgefäß
27 angeordneten Bandaufgeber 26 zugeführt, der das Füllgewicht 2 ununterbrochen
speist.
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Unter jeder der erwähnten Auslaßöffnungen 23 ist de ein kleiner Füllbehälter
56 mit schwenkbarer Verschlußplatte angeordnet. Diese kleinen Behälter 56 sind an
den Enden der Arme 59 befestigt, die radial zu der drehbaren Welle 58 angeordnet
sind. Diese drehbare Welle 58 wird mit Unterbrechungen angetrieben, und zwar nachdem
die geforderte Menge des Aufgabegutes in den kleinen Behälter 56 abgefüllt worden
ist, wird dieses Gut in der durch den Pfeil 34 angezeigten Drehrichtung in der Reihenfolge
a, b, o, d weiterbefördert, wie auf Fig. 2 gezeigt.
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In der in Fig. 2 mit a bezeichneten Lage befindet sich eine Schurre,
wie in Fig. 1 gezeigt, und das über die Schurre 60 beförderte Gut wird in den Sack
61 abgefüllt.
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Der Sack ist in einer Mulde 67 der ringförmigen Drehscheibe aufgestellt,
die sich unter der erwähnten
Schurre 60 in der vorgegebenen Reihenfolge
dreht. Im Falle der gezeichneten Ausführung dreht sich die Drehscheibe 64 mit der
gleichen Winkelgeschwindigkeit wie die Welle 58, und zwar in der Reihenfolge A,
B, 0 und D, wie auf Fig. 2 gezeigt, um den Sack 61 in der Mulde 67 zu der Position
a su befördern. Nachdem der Sack auf der Position Ä die in der gleichen Position
und in der gleichen senkrechten Linie liegt wie a, mit dem Gut gefüllt worden ist,
erfolgen bei weiterer Drehung in der Richtung ton A zu D die Arbeitsgänge: Einsetzen
eines neuen Sackes, Öffnen des Sackes, Verschließen des Sackes und Entfernung des
verschlossenen Sackes.
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Genauer gesagt, der genannte Arbeitsvorgang des Einsetzens eines neuen
Sackes zwischen die oberhalb der erwahnten Mulde angeordneten Halteglieder 62 und
62 erfolgt auf der Position D', die der Position A vorangeht (D' ist die Stufe zwischen
D und A, wie auf Fig. 2 gezeigt), worauf der Sack im geöffneten Zustand iu der Position
A befördert wird0 Nachdem der Sack mit dem Gut in dieser Position A gefüllt worden
ist, wird der gefüllte Sacy zu der Position B gedreht, wo zwei Verschlußbacken 65
und 65 das offene Ende des Sackes zusammendrücken, um es zu verschließen (falls
der Sack 61 aus irgendeinem synthetischen Hars, wie beispielsweise Vinylohlorid
oder
Polyäthylen hergestellt ist, so wird das offene Ende durch
die entsprechend erhitzten metallischen Verschlußbacken 65 verschweißt).
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Nachdem der verschlossene Sack im Zustand wie in Fig.
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6 - C gezeigt zu der Position 0 gedreht worden ist, wird der Sack
auf dieser Position abgenommen. Während der Drehung von a zu D fangen die Haltglieder
62, die sich ja in einer bestimmten Entfernung voneinander befinden, an, sich einander
zu nähern, um einen neuen Sack 61 in Empfang zu nehmen.
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Da der gleiche Vorgang bei jeder dieser Mulden 67 erfolgt (die Anzahl
der Mulden ist gleich der Anzahl der Unterteilungsplatten 18 und sie sind auf der
Drehscheibe 64 gleichwinkling zueinander angeordnet), wird die abfüllung des ganzen
zerteilten Aufgabegutes gewährleistet.
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Zur Erläuterung der mechanischen Vorgänge gemäß dieser Erfindung,
wie sie in Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 6 dargestellt sind, wird ausgeführt: Das Aufgabegut
wird durch den Bandaufgeber 26 in das Wägungsfüllgefäß 27 gespeist, bis die durch
den Wägungsmechanismus 50 bestimmte Menge erreicht wird. Darauf öffnet sich die
Verschlußplatte 29 des erwähnten Wägungsfüllgefäßes 27. Das Aufgabegut wird von
dem Füllgefäß in der erwähnten konstanten Menge in die
Aufgabetrommel
1 entleert und von deren Auslaßöffnung 21 auf die mit hoher Geschwindigkeit rotierende
Scheibe 9 aufgegeben.
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Das auf die Scheibe 9 aufgegebene Gut wird von der durch die Rotation
erzeugten Zentrifugalkraft beeinflußt. Ist das Aufgabegut ein körniges Pulver, wird
es in eine dem Drehsinn entgegengesetzten Gleitbewegung, und in eine in Bezug auf
die erwähnte Scheibe radiale Bewegung gesetzt, und zwar infolge der Reibungskräfte
auf der geneigten Oberfläche der Scheibe sowie der in der Schicht des Gutes bestehenden
Gleitreibung. Das Gut wird daher zu einer dünnen Schicht ausgebreitet und nach und
nach gleichmäßig verteilt.
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In Fig. 1 wird das Aufgabegut auf der Endkante der schrägen Pläche
9 infolge deren starken Zerrieselungswirkung gleichmäßig verteilt und auf die schräge
Fläche 4 befördert. Nachdem nun das Gut weiterbewegt und auf der erwähnten Fläche
42 zerstreut worden ist, wird es der Verteilungeuirkung der schrägen Flächen 92,
4" und gtn unterworfen, um schließlich von der Endkante 15 verstreut zu werden.
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Die beiden Scheiben 4 und 9 haben den gleichen Drehsinn, aber ihre
Drehgeschwindigkeit ist je nach den Eigenschaften
des Aufgabegutes
unterschiedlich (z. B. für ein Gut mit einer durchschnittlichen Korngröße von 70
mesh beträgt die Geschwindigkeit der Scheibe 9 180 U/min, die der Scheibe 4 220
U/min.). Infolge dieses Geschwindigkeitsunterschiedes wird das Teilchen beim Überspringen
in die andere Scheibe durch die Impulskraft beansprucht, so daß sich alle vorhandenen
Klumpen auflösen können. Durch diese Auflösung werden die Abweichungen in der Teilchengrößenverteilung
entsprechend ausgeglichen. Durch die Schwrwirkung der spitzwinklingen Kanten der
einzelnen schrägen Flächen sowie durch die obenerwähnte Wirkung erlangt das Aufgabegut
eine gleichmäßige Kornzusammensetzung, so daß es zerstreut werden kann.
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In jedem Gut, das in einer dünnen Schicht auf den rotierenden*Scheiben
ausgebreitet wird, vergrößert sich der Abstand zwischen den Körnern und folglich
können sich die von Luft umgebenen Körner mit größerer Freiheit bewegen.
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In einem Gut, in dem die Zusammenballungen vollkommen aufgelöst sind,
so daß ein Teilchen das andere nicht behindert, und in dem alle Teilchen den gleichen
Durchmesser haben, weisen sie auch eine gleiche Bewegung# auf.
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Falls also keine Zusammenballungen vorhanden sind, kann eine geeignete
Verteilung auch mit Hilfe einer solch flachen schrägen Fläche 9 a erzielt werden,
wie sie in
Fig0 4 dargestellt iste Ein völlig aufgelöstes und gleichmäßig
ausgebreitetes Gut kann also in die durch die Unterteilungeplatte 18 abgegrenzte
Kammer 33 eingebracht und in der Folge in den Sack abgefüllt werden.
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Die in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungen besitzen nur eine rotierende
Scheibe, statt der zwei rotierenden Scheiben in den auf Pig. 1 und 2 gezeigten Ausführungen.
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In der in Fig. 4 dargestellten Ausführung ist nur eine flache schräge
Fläche ausgebildet für den Gebrauch für Aufgabegüter mit nur wenigen Zusammenballungen.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführung sind mehrere Flächen stufenweise auf der
Scheibe 9 angeordnet, ähnlich wie auf der Scheibe in Fig. 1. Bei der Ausführung
nach Fig. 3 bewegt sich nämlich das zu versprengende bzw. verteilende Gut in einer
Parabel und fällt auf die Scheibe 9, wo die Zusammenballungen durch die erwähnte
Versprenungswirkung der Kanten der schrägen Flächen sowie durch die Schlagbeanspruchung
beim Aufprall verstreut werden. Im letzteren Falle ist es auch möglich, eine etwas
niedrigere Rotationsgeschwindigkeit der Scheibe zu verwenden und vor allem auch
die günstige Wirkung eines Gutes mit schwerer lasse auszunutzen. Der Mechanismus
dieser Ausführung ist selbstverständlich einfacher al der in Fig. 1 und Fig. 2 6ezeigte.
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Die obengenannten Ausführungen gemäß Fig. 1 bis rig. 4 gind für Arbeit
mit relativ kleinen Aufgabegutmengen konstruiert.
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Wenn mit Gewichten von mehreren Zehn kg oder mehr gearbeitet werden
soll, dann ist der Wägungsvorgang in dem Füllbehälter 27 bei den erwähnten Ausführungsarten
Bchwierig. Die in Fig. 5 gezeigte Ausführung ist für die Arbeit mit schwererer Masse
gemäß dieser Erfindung konetruitrt.
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Da. Aufgabegut wird nämlich von dem Bandförderer 26 direkt in die
Aufgabetrommel 1 a gespeist, in welcher das Ende des Hebels 44 befestigt ist, der
durch den elektromagnetischen Mechanismus 43 betätigt wird. Der erwähnte Hebel 44
wird in seiner Mitte im Stützpunkt 45 gestützt. Zur Zeit, wenn nach dem Wägungsvorgang
bestimmte Arbeitsvorgäng. beim Abpacken in die Säcke durchgeführt werden, wird die
Zufuhr des Gutes zu den unter dem Hebel 44 angeordneten Scheiben 35, 36 unterbrochen,
indem der elektromagnetische Mechanismus 43 die entgegengesetzt wirkende Zugkraft
der Feder 42 auf der erwähnten Aufgabetrommel la überwindet und die Aufgabetrommel
nach unten zieht und somit die Zufuhr des Aufgabegutes unterbricht.
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Währenddessen wird das Aufgabegut von em Bandaufgeber kontinuierlich
in die Aufgabetrommel gespeist.
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Das in die Trommel la zugeführte Aufgabegut wird auf die
Scheibe
35 gespeist, indem die Trommel aufgerichtet wird (durch Unterbrechung der elektromagnetischen
Wirkung und durch die Wirkung der Feder 42). Das Aufgabegut wird durch die Rotation
der Scheibe ausgebreitet und auf die Scheibe 36 übergeben. Nachdem es hier verstreut
worden ist, wird es in die kleine Kammer 33 zugeführt, die durch die Unterteilungsplatte
18 ausgebildet ist, wie auf Abb. 2 gezeigt, und gelangt zu deren Auslaßöffnung 23.
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Jede dieser Auslaßöffnungen 23 iet mit einer Verschlußplatte 37 versehen,
die durch ihren eigenen elektromagnetischen Mechanismus 38 betätigt wird. Für jeder
der Auslaßöffnungen 23, oder auch nur für einige davon, ist unter der Verschlußplatte
37 eine Fülltrichterwaage 27 gleicher Ausführung, wie die in Fig. 1 gezeigt angeordnet.
Unter der erwähnten Fülitrichterwaage befindet sich ein Behälter 25, beispielsweise
ein Sack.
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Das Gut wird im allgemeinen aus der kleinen Kammer 33 direkt in diesen
Behälter 25 abgefüllt, aber das von eineM oder mehreren Auslaßöffnungen kommende
Gut wird auf der erwähnten Fülitrichterwaage gewogen.
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Wenn das Gewicht des Gutes den vorgegebenen Wert erreicht hat, werden
sämtliche elektromagnetische Mechanismen durch ein von der Fülltrichterwaage 27
gesendete
Signal betätigt und die Verschlußplatten 37 an den Auslaß
öffnungen 23 geschlossen. Dadurch, daß sowohl die große Scheibe 36 als auch die
kleine Scheibe 35 stufenseise in der gleichen Ausrichtung angeordnet sind, wie in
Fig. 5 gezeigt, wird ee möglich, daß sich die Scheibe 35 mit höherer Geschwindigkeit
dreht, wodurch der Tendenz des Gutes zur Stagnation im Mittelteil der Scheibe trotz
der auf der rotierenden Welle 7 angebrachten kegeligen Haube 7' wirkungsvoll begegnet
werden kann.
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Wie aus dem gesagten hervorgeht, besteht eines der Ziele dieser Ausführung
darin, daß die Zusammenballungen des Gutes, falle vorhanden, aufgelöst werden, um
dadurch ein Gut mit gleichmäßiger Korngröße zu gewinnen. Erfindungsgemäß ist es
aber möglich, das Ziel der quantitativen Abfüllung auch dann zu erreichen, wenn
das Gut ein Gemisch aus Bestandteilen besonderer Form ist. Ferner kann dieses Ziel
auch dann erreicht werden, wenn die Masse der einzelnen Bestandteile relativ voneinander
unterschiedlich ist.
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So kann sum Beispiel das Ziel auch in dem Falle erreicht werden, wenn
das Gut ein Gemisch aus Bestandteilen mit Korngrößen beispielweise 15 mm x 5 mm
x 3 mm, 15 x 4 x o, 3 mm und X x 4 x 3 um ist. Gemäß dieser Erfindung
wird
das Gut nämlich zerstreut und ausgebreitet, so daß sich der Abstand zwischen den
Körnern eines jeden der einzelnen Bestandteile vergrößert und der erwähnte quantitative
Abfüllvorgang wirkungsvoll verwirklicht werden kann, unabhängig von der Größe und
den Eigenschaften der Körner des Gutes oder der Massenabweichungen der Eörner der
einzelnen Bestandteile.
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Die Ausführung nach dieser Erfindung eignet sich auch für die Arbeit
mit jedem flüssigen oder viskosen Stoff.
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Das heißt, daß die Wirkung der erwähnten Zerstreuungs und Ausbreitungsvorgänge
gemäß dieser Erfindung bei solchen flüssigen Stoffen die gleiche ist, wie bei den
erwähnten körnigen pulverförmigen Stoffen, die rieselfähig gemacht werden. Man sieht
alsof daß der Vorgang gemäß dieser Erfindung für die erwähnten flüssigen Stoffe,
wie auch für ein beliebiges Gemisch eines flüssigen Stoffes mit einem anderen körnigen
pulverförmigen Stoff sowie für den erwähnten körnigen Stoff allein leicht durchgeführt
werden kann.
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Im folgenden wird die Benutzung und die Arbeitsweise der Vorrichtung
gemäß dieser Erfindung, mit einem Durch messer der rotierenden Scheiben von 300
mm, wie sie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, erläutert.
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Das Aufgabegut in Form von kugeligem, kubischem oder kristallinen
Material mit durchschnittlicher Korngröße von rund 70 meah, wurde quantitativ abgefüllt.
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In diesem Falle wurden 10 Platten 18 vorgesehen. Die Drehzahl der
Scheiben 4 und 9 wurden auf 200 U/min festgelegt. Unter Verwendung der Fülltrichterwaage
26 wurden jeweils 360 g des Gutes eingefüllt.
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Es wurden Hundert Versuche mit dem quantitativen Abfüllvorgang durchgeführt
mit den folgenden Ergebnissen: Die maximale Abweichung betrug 0,25 g und die mittlere
Abweichung 0,08 g.
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Zweitens wurden 750 g des gleichen Gutes unter Vertendung der gleichen
Fülltrichterwaage der gleichen Vorrichtung auf einmal eingespeist und es wurden
jeweils 75 g des erwähnten Gutes abgefüllt.
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Es wurden ein Hundert Versuche mit dem quantitativen Abfülivorgang
mit den folgenden Ergebnissen durchgeführt: Die Abweichung betrug 0,05 g und die
mittlere Abweichung 0,02 g.
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Drittens wurden unter Benutzung der gleichen Vorrichtung
1500
g des gleichen Gutes über den Fülltriohter auf einmal eingespeist, wobei das Gut
mit konstantem Gewicht von jeweils 150 g abgefüllt wurde.
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Diese Versuche mit dem quantitativen Abfüllen zeitigten die folgenden
Ergebnisse: Die Abweichung betrug 0,5 g, die mittlere Abweichung war 0,15 g.
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Diese Ergebnisse zeigen, daß während die mittlere Abweichung beim
quantitativen Abfüllen mit anderen Wägungsmaschinen ein Zweihundertitel des festgelegten
Mengenwertes beträgt, die mittlere Abweichung in den Ergebnisen gemäß dieser Erfindung
den hervorragenden Wert von einem Dreihundertstel der festgelegten Menge, >ier
einen noch besseren Wert aufweist. Danach sind die vorgeschlagenen Ausführungen
für den quantitativen Vorgang im industriellen Maßstab hinreeichend geeignet, wobei
natürlich ihre Geschwindigkeit im Erzeugungsporzeß der Geschwindigkeit aller bekannten
Systeme weit überlegen ist0 Die Vorrichtung konnte sogar für die quantitative Abfüllung
eines solchen Aufgabegutes wie getrocknete Leber benutzt werden, wobei das Gut ein
Gemisch aus Stoffen war, deren Eigenschaften und Mass. große Unterschiede voneinander
aufwiesen (Tafelsalz, getrocknete Leber,
Reiskuchen, usw.).
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Trotzdem wurde bei dem Versuch, in dem jeweils 10 g des erwähnten
Gutes abgefüllt wurden, die außerordentlich gute Abweichung von nur einem Zweihundertstel
des festgelegten Wertes, oder ein noch besseres Ergebnis erzielt.
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Wenn in einem solchen Falle jeder Bestandteil des Gemisches aus eigenem
Fülltrichter gesondert zugeführt und in einen beliebigen Behälter abgefüllt wird,
dann kann eine noch bessere Genauigkeit bei diesem quantsativen Abfüllvorgang erzielt
werden. Patentansprüche