DE202004007431U1 - Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut - Google Patents
Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut Download PDFInfo
- Publication number
- DE202004007431U1 DE202004007431U1 DE200420007431 DE202004007431U DE202004007431U1 DE 202004007431 U1 DE202004007431 U1 DE 202004007431U1 DE 200420007431 DE200420007431 DE 200420007431 DE 202004007431 U DE202004007431 U DE 202004007431U DE 202004007431 U1 DE202004007431 U1 DE 202004007431U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dosing
- chambers
- metering
- roller
- gas
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims abstract description 11
- 239000000843 powder Substances 0.000 title abstract description 18
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 2
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 abstract 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000001225 therapeutic effect Effects 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000005429 filling process Methods 0.000 description 1
- 230000009969 flowable effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000000825 pharmaceutical preparation Substances 0.000 description 1
- 229940127557 pharmaceutical product Drugs 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 230000003389 potentiating effect Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B1/00—Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
- B65B1/30—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
- B65B1/36—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods
- B65B1/363—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods with measuring pockets moving in an endless path
- B65B1/366—Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods with measuring pockets moving in an endless path about a horizontal axis of symmetry
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Abstract
Vorrichtung (10) zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut (12),
– mit einer mehrere Dosierkammern (32) aufweisenden, rotierbar antreibbaren Dosierwalze (22),
– mit einem das pulvrige Füllgut (12) vorrätig haltenden Füllgutspeicher (44),
– mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Gasüberdruckes oder Gasunterdruckes in den Dosierkammern (32),
– dadurch gekennzeichnet, dass
– zumindest eine Gruppe von unterschiedlich großen Dosierkammern (32.1, 32.2, 32.3, 32.4, 32.5) in der Dosierwalze (22) vorhanden sind, und
– eine Einrichtung zum Verändern der Dichte des abzufüllenden Füllgutes (12) vorhanden ist, so dass
– beliebige Dosiermengen (70) durch die vorhandenen unterschiedlich großen Dosierkammern jeder Gruppe von Dosierkammern abfüllbar sind in den Grenzen (70.1, 70.2), die sich für die jeweilige Gruppe von Dosierkammern ergeben durch die Größe der kleinsten Dosierkammer (32.1) und des schwächsten Gasunterdruckes (72.1) einerseits und durch die Größe der größten Dosierkammer (32.5) dieser Gruppe von Dosierkammern und des...
– mit einer mehrere Dosierkammern (32) aufweisenden, rotierbar antreibbaren Dosierwalze (22),
– mit einem das pulvrige Füllgut (12) vorrätig haltenden Füllgutspeicher (44),
– mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Gasüberdruckes oder Gasunterdruckes in den Dosierkammern (32),
– dadurch gekennzeichnet, dass
– zumindest eine Gruppe von unterschiedlich großen Dosierkammern (32.1, 32.2, 32.3, 32.4, 32.5) in der Dosierwalze (22) vorhanden sind, und
– eine Einrichtung zum Verändern der Dichte des abzufüllenden Füllgutes (12) vorhanden ist, so dass
– beliebige Dosiermengen (70) durch die vorhandenen unterschiedlich großen Dosierkammern jeder Gruppe von Dosierkammern abfüllbar sind in den Grenzen (70.1, 70.2), die sich für die jeweilige Gruppe von Dosierkammern ergeben durch die Größe der kleinsten Dosierkammer (32.1) und des schwächsten Gasunterdruckes (72.1) einerseits und durch die Größe der größten Dosierkammer (32.5) dieser Gruppe von Dosierkammern und des...
Description
- Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut
- TECHNISCHES GEBIET
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der Behältnisse mit Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut gefüllt werden können. Solche Füllgüter werden insbesondere in der pharmazeutischen Industrie verarbeitet. Dabei gehören solche Füllgüter zu den sogenannten nichtfließfähigen pulverförmigen pharmazeutischen Gütern.
- Bei den genannten Kleinstmengen handelt es sich um jeweils abzufüllende Portionen von etwa 1 bis 20 mg. Aufgrund ihrer hochpotenten Wirkungsweise sind solche Kleinstmengen völlig ausreichend, um die jeweils gewünschten therapeutischen Wirkungen zu erzielen. Wichtig dabei ist, dass die jeweiligen Kleinst-Füllgewichte möglichst nicht beziehungsweise möglichst wenig schwanken. Gründe dafür liegen in den hohen Kosten solcher pharmazeutischen Produkte. Außerdem muss aus therapeutischen Gründen die Dosierung exakt eingehalten werden.
- STAND DER TECHNIK
- Aus der
US 6,267,155 B1 ist ein Walzenfüllsystem bekannt, das seine Dosierkammer unter Beihilfe von Fließaggregatoren befüllt, über ein Blech die überschüssige Pulvermenge plan abrakelt, und unmittelbar vor der Übergabe in ein Behältnis einen Teil der befüllten Menge über einen rotierenden Rakelfinger aus der Dosierkammer herauskratzt, wobei die Dosierkammer konisch ausgeformt sein kann. Da feinkörniges Material dazu neigt, an Oberflächen kleben zu bleiben, baut sich über die Zeit eine Pulverschicht auf dem Rakelfinger auf . Dadurch vergrößert sich das Volumen des Rakelfingers, wodurch immer mehr Pulver aus der Dosierkammer herausgekratzt wird. - Dadurch kann keine zeitlich konstante Dosiermenge gewährleistet werden. Da die herausgekratzte Menge aus hygienischen Gründen nicht mehr in den Prozess zurückgeführt werden darf, stellt dieser Verlust insbesondere bei pharmazeutischem Pulver außerdem einen erheblichen wirtschaftlichen Nachteil dar.
- Die
EP 0202 868 B1 und auch dieDE 33 28 820 C2 zeigen ebenfalls volumetrische Dosierverfahren von Walzenfüllsystemen nach dem Vakuumfüllprinzip. Hier kann das Volumen der Dosierkammer dadurch verändert werden, dass der Filterkolbenboden manuell über Gewindespindeln verstellt wird. Ein ähnliches Wirkprinzip der Dosierkammervolumenverstellung zeigt dieDE 199 15 259 A1 , jedoch wird dort der Filterboden nicht über Gewindespindeln, sondern über Stößel, die in einer Nutkurve laufen, verstellt. Alle diese Vorrichtungen weisen zylindrische Bohrungen auf, und benötigen aufgrund der relativ großen Dosierkammervolumen einen erheblich großen Bauraum. Aufgrund dieser Tatsache eignet sich eine solche Verstellmechanik nicht zur Kleinstmengendosierung mit im Kubikmillimeterbereich liegenden Dosierkammervolumen bei volumetrisch arbeitenden Füllsystemen. - Bedingt durch ihre Herstellung und Aufbereitung schwankt die Dichte des abzufüllenden pulvrigen Füllgutes von Charge zu Charge. Dies kann zum Beispiel durch unterschiedlich große innere Poren in den einzelnen Pulverpartikeln ihre Ursache haben. Dies führt dazu, dass sich bei gleichbleibendem Dosierkammervolumen unterschiedliche mittlere Füllgewichte je individueller Charge ergeben. Da aber das mittlere Füllgewicht eine wesentliche Zielgröße für den Abfüllvorgang darstellt, sollte diese Zielgröße auch bei differierenden Schüttguteigenschaften gewährleistet werden können.
- DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
- Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Abfüllvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, mit der sich Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut mit möglichst wenig schwankender Dosiermenge abfüllen lassen.
- Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von sich daran anschließenden weiteren Ansprüchen.
- Durch die Ausbildung einer Dosierwalze mit unterschiedlich großen Dosierkammern und durch eine zusätzliche Einrichtung zur Veränderung der Dichte des abzufüllenden Füllgutes kann eine stufenlose Variation der jeweils abzufüllenden Füllgutmenge über einen beliebig großen Mengenbereich erzielt werden. Durch die Dichteveränderung kann der durch die unterschiedlich großen Dosierkammern vorhandene Sprung in der jeweiligen Dosiermenge geglättet werden, so dass kein mengenmäßiger Sprung in der jeweiligen Dosiermenge trotz des Volumensprunges der zur Verfügung stehenden Dosierkammern erreicht wird.
- Diese Dichteveränderung kann durch eine Variation des in den Dosierkammern jeweils wirkenden Unterdruckes erreicht werden.
- Auf beziehungsweise in der Dosierwalze können nicht nur eine Gruppe von unterschiedlich großen Dosierkammern sondern mehrere solche Gruppen vorgesehen werden. Innerhalb jeder dieser Gruppen ist eine nahtlose, sprungfreie Anzahl von beliebig vielen Dosiermengen möglich. Die Anzahl der in einer Gruppe von Dosierkammern herstellbaren unterschiedlichen Dosiermengen wird begrenzt einerseits durch die Größe der kleinsten Dosierkammer dieser Gruppe bei schwächstem Gasunterdruck und andererseits durch die Größe der größten Dosierkammer dieser Gruppe von Dosierkammern bei stärkstem Gasunterdruck. Der schwächste Gasunterdruck muss dabei aus funktionsbedingten Gründen noch so stark in der betreffenden Dosierkammer wirken können, dass Füllgut in die Dosierkammer eingesaugt werden kann.
- Nähere Einzelheiten zu einer eine einzige solche Gruppe von Dosierkammern aufweisenden Dosierwalze ist merkmalsmäßig in weiteren Ansprüchen sowie in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
-
1 einen ausschnittsweisen Querschnitt durch eine Abfüllvorrichtung nach der Erfindung, -
2 eine Diagrammdarstellung verschiedener Parameter zum Einstellen einer beliebigen Dosiermenge. - WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
-
1 zeigt eine Abfüllvorrichtung10 , mittels der das in Form von Pulver12 vorliegende Füllgut in Behältnisse14 portionsweise hineingefüllt werden kann. Die Behältnisse14 sind im vorliegenden Beispielsfall Blister, die zu mehreren auf einem Blisterstreifen16 vorhanden sind. - Die Abfüllvorrichtung
10 besitzt eine in einem Gehäuse 18 um eine zentrale Drehachse20 drehbar gelagerte Dosierwalze22 . - Die Dosierwalze
22 besitzt einen äußeren Walzenmantel24 . Auf der Innenseite dieses Walzenmantels24 liegt, in einem Winkelbereich26 von im vorliegenden Beispielsfall größer 90° Grad und kleiner 180° Grad, eine Schale28 an. Diese Schale28 ist relativ zur Dosierwalze22 und damit relativ zum Walzenmantel24 ebenfalls um die Drehachse20 rotierbar verstellbar. - Der Innenraum der Dosierwalze
22 wird von einem Kern30 ausgefüllt. Der Kern30 liegt einerseits von innen an dem Walzenmantel24 und andererseits an der Schale28 jeweils dicht an. - In der Schale
28 sind aufgrund unterschiedlicher radialer Maße verschieden große Dosierkammern32 vorhanden, die die Form von geraden, kreiszylindrischen Kegelstümpfen haben. Die jeweilige größere der beiden Kegelstumpf-Stirnseiten ist radial nach außen gerichtet und entspricht flächenmäßig der unteren Stirnwand34 eines ebenfalls geraden, kreiszylindrischen Kegelstumpfes36 , der als Durchgangsöffnung38 in dem Walzenmantel24 vorhanden ist. Die größere Kegelstumpfseite40 dieser Durchgangsöffnung38 schließt an die Ausflussöffnung42 eines oberhalb der Dosierwalze22 in dem Gehäuse18 angeordneten Füllgutspeichers44 an. In dem Speicher44 wird das Pulver12 vorrätig gehalten, das mittels der Dosierwalze22 in die einzelnen Behältnisse14 des Blisterstreifens16 portionsweise eingefüllt werden soll. - In dem Speicher
44 ist ein um eine horizontale Drehachse46 agierendes Rührwerk48 zum Auflockern des im Speicher44 vorhandenen Pulvers12 angeordnet. - Die einzelnen Dosierkammern
32 werden im Bereich ihrer kleineren Kegelstumpf-Stirnseite50 von einem Filtermantelstreifen52 verschlossen. Dieser Filtermantelstreifen52 erstreckt sich in Längsrichtung der Dosierwalze22 . In der Dosierwalze22 erstrecken sich in Richtung ihrer Drehachse20 eine Reihe von mit gegenseitigem Abstand angeordnete entsprechende Dosierkammern32 . Danach sind jeweils Reihen von Dosierkammern32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 parallel nebeneinander liegend umfangsmäßig in der Dosierwalze22 vorhanden. Jede dieser Reihen von Dosierkammern wird durch jeweils einen Filtermantelstreifen52 im Bodenbereich verschlossen. - Jeder Filtermantelstreifen
52 ist für Gas durchlässig und für das Pulver12 undurchlässig. - Im Bodenbereich einer jeden Dosierkammer
32 ist ein Stichkanal56 vorhanden, der in einen jeweiligen Längskanal58 einmündet. Im vorliegenden Fall sind entsprechend der fünf verschiedenen Dosierkammern32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 fünf Längskanäle58 in dem Kern30 vorhanden. Diese Längskanäle58 sind mit einer Gasüberdruckquelle oder Gasunterdruckquelle verbunden. Auf diese Weise kann in jeder Reihe von Dosierkammern32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 ein Unterdruck oder ein Überdruck erzeugt werden. - Mittels eines Unterdruckes in der in der Zeichnung in
1 dargestellten Reihe von Dosierkammern32.4 wird in der in1 dargestellten Stellung Pulver12 durch die Durchgangsöffnung38 hindurch eingesaugt. Sofern Pulver12 in die größere Dosierkammer32.5 eingesaugt werden soll, wird vorher die Schale 28 im Gegenuhrzeigersinn so verdreht, dass die Dosierkammer32.5 unter der Durchgangsöffnung38 platziert ist und mit derselben fluchtet. Um eine derartige Positioniergenauigkeit reproduzierbar zu erreichen und im Betrieb zu gewährleisten, kann eine formschlüssige, stirnseitige Verbindung wie zum Beispiel eine sogenannte Hirth-Verzahnung zwischen Walzenmantel24 und Schale28 vorgesehen werden. Sollte eine gegenüber der Dosierkammer32.4 kleinere Dosierkammer ausgewählt werden, muss die Schale28 im Uhrzeigersinn relativ zum Walzenmantel24 verstellt werden. - Das Befüllen der einzelnen Behältnisse
14 des Blisterstreifens16 erfolgt in an sich bekannter Weise; so wird der Walzenmantel24 so im Uhrzeigersinn verstellt, dass die jeweils befüllte Dosierkammer32.4 im vorliegenden Beispielsfall aus ihrer 12-Uhr-Stellung in ihre 6-Uhr-Stellung gedreht wird. In der 6-Uhr-Stellung wird dann das in der Dosierkammer32.4 vorhandene Pulver in das bereitstehende, leere Behältnis14 mittels Überdruck hineinverbracht. Dieser Entleerprozess ist an sich bekannt. - Auch im Blisterstreifen
16 sind hintereinander liegende Behältnisse14 in einem gegenseitigen Abstand angeordnet, der dem gegenseitigen Abstand der jeweiligen Dosierkammern32 in Längsrichtung der Drehachse20 entspricht. Auf diese Weise kann gleichzeitig immer eine Reihe von Dosierkammern in eine entsprechende Anzahl von Behältnissen14 entleert werden. - Die einzelnen Filtermantelstreifen
52 sind zwischen zwei inneren Schultern60 ,62 der Schale28 und zwei äußeren Schultern64 ,66 des Kerns30 eingepresst vorhanden. Aufgrund ihrer in radialer Richtung elastischen Verformbarkeit pressen sie die Schale28 von dem Kern30 weg. Auf diese Weise wird eine dichte Anlage der Schale28 einerseits an dem Walzenmantel24 und andererseits an dem Kern30 erreicht. - Die verschieden großen Dosierkammern
32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 besitzen unterschiedlich große Kammervolumina. Dadurch erhält man stufenweise unterschiedliche einzelne Dosiermengen in den einzelnen Behältnissen14 . Die radiale mittlere Dicke der Schale28 beträgt etwa 1 bis 2 Millimeter, so dass die Größe ihrer Dosierkammer im Kubikmillimeterbereich liegt. Um die Stufen in den Dosiermengen zu glätten und um damit kontinuierliche Dosiermengen im Bereich zwischen der kleinsten Dosierkammer32.1 und der größten Dosierkammer32.5 zu erhalten, wird mittels Variation des in der jeweils zu befüllenden Dosierkammer – wie beispielsweise der Dosierkammer32.4 – wirkenden Unterdruckes das eingesaugte Pulver12 unterschiedlich stark kompaktiert. Dadurch ist es möglich, in der Dosierkammer32.4 unterschiedlich große Dosiermengen einzulagern. - Wie
2 zeigt, können in einer Anzahl von n Dosierkammern32 , im vorliegenden Beispielsfall also in den fünf Dosierkammern32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 beliebige Dosiermengen m eingestellt werden, wobei der Kurvenverlauf70 dieser Dosiermengen m ein kontinuierlicher, sprungfreier Kurvenverlauf zwischen einer kleinsten Menge70.1 und einer größten Menge70.2 ist . Die in jeder einzelnen der fünf Dosierkammern vorhandenen unterschiedlichen Dosiermengen m werden durch unterschiedlich starke Unterdrücke (-p) erreicht. So schwankt der Kurvenverlauf72 des in den einzelnen Dosierkammern wirksamen Unterdruckes zwischen einem schwachen Unterdruck72.1 und einem starken Unterdruck72.2 . Die Werte72.1 und72.2 stellen Grenzwerte dar. Die Untergrenze72.1 beinhaltet immer noch einen so starken Unterdruck, dass gerade noch Pulver12 in die vorgesehenen Dosierkammern eingesaugt werden kann. - In
2 sind auch die Volumina V der einzelnen Dosierkammern32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 angegeben. Der Kurvenverlauf74 der Volumina verdeutlicht, dass die einzelnen Volumina der Dosierkammern sich sprunghaft voneinander unterscheiden. - Schließlich ist in
2 noch der Kurvenverlauf78 für die Dichte d in den einzelnen Dosierkammern angegeben. Der Kurvenverlauf78 resultiert aus dem in der jeweiligen Dosierkammer anliegenden unterschiedlich starken Unterdruck. Auch die Dichte-Werte schwanken zwischen zwei Grenzwerten78.1 und78.2 .
Claims (8)
- Vorrichtung (
10 ) zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut (12 ), – mit einer mehrere Dosierkammern (32 ) aufweisenden, rotierbar antreibbaren Dosierwalze (22 ), – mit einem das pulvrige Füllgut (12 ) vorrätig haltenden Füllgutspeicher (44 ), – mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Gasüberdruckes oder Gasunterdruckes in den Dosierkammern (32 ), – dadurch gekennzeichnet, dass – zumindest eine Gruppe von unterschiedlich großen Dosierkammern (32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 ) in der Dosierwalze (22 ) vorhanden sind, und – eine Einrichtung zum Verändern der Dichte des abzufüllenden Füllgutes (12 ) vorhanden ist, so dass – beliebige Dosiermengen (70 ) durch die vorhandenen unterschiedlich großen Dosierkammern jeder Gruppe von Dosierkammern abfüllbar sind in den Grenzen (70.1 ,70.2 ), die sich für die jeweilige Gruppe von Dosierkammern ergeben durch die Größe der kleinsten Dosierkammer (32.1 ) und des schwächsten Gasunterdruckes (72.1 ) einerseits und durch die Größe der größten Dosierkammer (32.5 ) dieser Gruppe von Dosierkammern und des stärksten Gasunterdruckes (72.2 ) andererseits. - Vorrichtung nach Anspruch 1, – dadurch gekennzeichnet, dass – eine Einrichtung zum Verändern der Größe des Gasüberdruckes oder des Gasunterdruckes vorhanden ist.
- Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – die unterschiedlich großen Dosierkammern umfangsmäßig und/oder in Richtung der Längsachse (
20 ) der Dosierwalze (22 ) auf derselben verteilt vorhanden sind. - Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – eine Gruppe von Dosierkammern in einem Winkelbereich (
26 ) kleiner 180 Grad umfangsmäßig verteilt auf der Dosierwalze vorhanden sind. - Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – die Dosierwalze (
22 ) einen in radialer Richtung sandwichartigen Aufbau aufweist, – mit einer äußeren Hülse (24 ), – mit einer inneren Schale (28 ) in einem Umfangsteilbereich der Hülse, die relativ zur Hülse rotationsmäßig verstellbar ist, – mit zumindest einer Dosierdurchgangsöffnung (38 ) in der Hülse (24 ), – mit unterschiedlich großen Dosierkammern (32.1 ,32.2 ,32.3 ,32.4 ,32.5 ) in der Schale (28 ). - Vorrichtung nach Anspruch 5, – dadurch gekennzeichnet, dass – die Dosierdurchgangsöffnung (
38 ) in radial fluchtende Ausrichtung mit jeder der in der Schale (28 ) vorhandenen Dosierkammern (32 ) bringbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, –dadurch gekennzeichnet, dass – ein Walzenkern (
30 ) von innen zumindest an der Schale (28 ) anliegt. - Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – im Bodenbereich jeder Dosierkammer (
32 ) ein gasdurchlässiger, für das Füllgut (12 ) undurchlässiger Filter (52 ) vorhanden ist, – eine Leitungsverbindung (56 ,58 ) zwischen dem Filter (52 ) und einer Gasüberdruck-Quelle beziehungsweise Gasunterdruck-Quelle vorhanden ist, so dass durch den Filter (52 ) hindurch in der betreffenden Dosierkammer (32 ) ein Überdruck beziehungsweise Unterdruck erzeugbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420007431 DE202004007431U1 (de) | 2004-05-06 | 2004-05-06 | Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420007431 DE202004007431U1 (de) | 2004-05-06 | 2004-05-06 | Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202004007431U1 true DE202004007431U1 (de) | 2004-07-22 |
Family
ID=32748627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200420007431 Expired - Lifetime DE202004007431U1 (de) | 2004-05-06 | 2004-05-06 | Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202004007431U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006000748A1 (de) * | 2005-11-18 | 2007-05-24 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum gleichmäßigen Befüllen oder Entleeren von Dosierkammern |
| DE102006044752A1 (de) * | 2006-09-20 | 2008-04-10 | Boehringer Ingelheim Pharma Gmbh & Co. Kg | Kolbendosierer |
| DE102007044753A1 (de) | 2007-09-19 | 2009-04-09 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum Befüllen oder Entleeren von zumindest einer Dosierkammer |
-
2004
- 2004-05-06 DE DE200420007431 patent/DE202004007431U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006000748A1 (de) * | 2005-11-18 | 2007-05-24 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum gleichmäßigen Befüllen oder Entleeren von Dosierkammern |
| US8307860B2 (en) | 2005-11-18 | 2012-11-13 | Robert Bosch Gmbh | Device for evenly filling or emptying dosing chambers |
| DE102006044752A1 (de) * | 2006-09-20 | 2008-04-10 | Boehringer Ingelheim Pharma Gmbh & Co. Kg | Kolbendosierer |
| DE102007044753A1 (de) | 2007-09-19 | 2009-04-09 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zum Befüllen oder Entleeren von zumindest einer Dosierkammer |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1931950B1 (de) | Dosiereinrichtung für pulver- oder pastenförmige substanzen | |
| DE69701666T2 (de) | Vorrichtung zur Abgabe einer pulverförmigen Substanz für eine Abfüllmaschine für Kapsel | |
| DE2151476C2 (de) | Dickschicht-Strömungszentrifuge | |
| DE60205359T2 (de) | Pulverdosiervorrichtung | |
| DE2306481A1 (de) | Vorrichtung zur dosierten verteilung von losen produkten, wie pulvern oder anderen | |
| EP2065174B1 (de) | Füllvorrichtung für eine Rundlauf-Tablettenpresse | |
| EP1829451B1 (de) | Füllmaschine und Verfahren zum Zuführen von pastösen Massen aus einem Trichter in ein Förderwerk | |
| DE202013008523U1 (de) | "Dosiereinrichtung" | |
| EP2369311B1 (de) | Dosiereinheit für fliessfähige Substanzen | |
| DE69107711T2 (de) | Dosiervorrichtung für körnige oder pulverförmige Produkte und Rohkautschuk-Mischungsverfahren unter deren Verwendung. | |
| EP0979393B1 (de) | Produktausgabevorrichtung mit bewegbaren Auffangbehältern | |
| EP0451225B1 (de) | Mikrodosiergerät | |
| DE2944828C2 (de) | Dosierbehälter für kontinuierlich arbeitende Kapselfüllmaschinen | |
| EP1931952A1 (de) | Dosiereinrichtung für pulver- oder pastenförmige substanzen | |
| DE202004007431U1 (de) | Vorrichtung zum Abfüllen von Kleinstmengen an pulvrigem Füllgut | |
| DE4033582A1 (de) | Vorrichtung zum portionsweise dosieren von schuettfaehigen waren | |
| DE3317608C1 (de) | Trockendosierer | |
| DE19719339C1 (de) | Abgabevorrichtung für fließfähiges, insbesondere pulverförmiges Produkt | |
| EP0828120A1 (de) | Vorrichtung zum Abgeben dosierter Mengen von Kleineiskörpern | |
| EP1702843B1 (de) | Vorrichtung zum Abfüllen von jeweils vorbestimmt grossen Mengen an pulvrigem Füllgut | |
| DE3422521A1 (de) | Vorrichtung zur volumetrischen abgabe von schuettgut | |
| EP3557197A1 (de) | Dosiereinrichtung für schüttgut, waagenanordnung und dosierverfahren | |
| DE2334185B2 (de) | Vorrichtung zum dosieren und abfuellen von koernigem material in hartgelatinekapseln | |
| EP4079500B1 (de) | System zum kontinuierlichen verarbeiten von pulverförmigen produkten | |
| DE4131403C2 (de) | Dosiervorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040826 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20070627 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20100604 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20120530 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: GLEIM PETRI PATENT- UND RECHTSANWALTSPARTNERSC, DE |