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DE1586072C - Vorrichtung zum Umschnüren von Bündeln oder Ballen mittels eines Bandes - Google Patents

Vorrichtung zum Umschnüren von Bündeln oder Ballen mittels eines Bandes

Info

Publication number
DE1586072C
DE1586072C DE1586072C DE 1586072 C DE1586072 C DE 1586072C DE 1586072 C DE1586072 C DE 1586072C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
piston
holding
movement
bandage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
David Vere North Balwyn; Stapleton Samuel Edward Niddrie; Goland (Australien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerrard Wire Tying Machines Co Pty Ltd Australia
Original Assignee
Gerrard Wire Tying Machines Co Pty Ltd Australia
Publication date

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Description

52 eine Druckkraft aufgebracht, dessen eines Ende an dem vorspringenden Ende 51 der Welle 46 befestigt ist und auf dessen anderes Ende eine Feder 53 wirkt und so die Stützrolle 32 gegen die Zuführungsrolle 31 drückt.
Die in Fig. 19 gezeigte Bandhaltevorrichtung umfaßt zwei Haltebacken 60 und einen damit zusammenwirkenden Amboß 59. Die Befestigungsklötze 61 dieses Ambosses sind am Hauptkörper 29 angeschraubt, so daß sich der Amboß 59 quer zur öff- to iiung 36 der Grundplatte 27 und nahe der Unterkante dieser öffnung erstreckt. Das Band kann den Raum zwischen den Klötzen 61, den entgegengesetzten Amboßflächen 59 und dem Hauptkörper 29 pas7 sieren.
Ein oberer Randabschnitt 62 des Ambosses 59 ragt über die oberen Enden der Befestigungsklötze 61 hinaus, und die innere Fläche dieses Randabschnitts kann zu einem noch zu erläuternden Zweck abgeschrägt sein.
Jede der Greifbacken 60 umfaßt vorzugsweise einen langgestreckten Arm 63, der einen daran befestigten Finger 64 trägt, welcher gegenüber einem Endabschnitt der Backe seitlich vorspringt. Die Bakken 60 sind nebeneinander so angeordnet, daß die as zugehörigen Finger 64 einander allgemein zugewandt sind, und die äußere! Fläche bzw. die Greiffläche oder Kante jedes Fingers 64 ist vorzugsweise nach innen in Richtung auf das Ende des Fingers geneigt, um einem noch zu erläuternden Zweck zu dienen.
Die Backen 60 sind so gelagert, daß sie in Richtung auf den Amboß 59 und von ihm weg bewegt werden können; zu diesem Zweck sind sie vorzugsweise an einem hin- und herbewegbaren Organ befestigt, das außerhalb des Ambosses 59 angeordnet ist und einen Teil des Hauptaggregats 26 bildet. Die Backen 60 sind auf diesem Organ so gelagert, daß ihre Finger 64 dem Amboß 59 benachbart sind und sich die Arme 63 von dem Amboß 59 weg allgemein nach außen erstrecken.
Bei der bevorzugten Ausbildungsform ist das hin- und herbewegbare Organ gemäß Fig. 5 als Verbindungsstange 66 ausgebildet, wobei die Greifbacken 60 nahe einem Ende der Verbindungsstange gelagert sind, und wobei der entgegengesetzte Endabschnitt auf einer Kurbelwelle 67 gelagert ist, die einen Teil des noch zu beschreibenden Mechanismus zum Betätigen des Schließkopfes bildet. Die Verbindungsstange 66 ist geeignet, die Backen 60 zwischen einer Ruhestellung, bei der die Finger 64 gegenüber der Außenfläche des Ambosses 59 nach außen verlagert sind, und einer Arbeitsstellung zu,bewegen, bei der sich die, Arme 63 der Backen an den ihnen zugewandten Seitenflächen des oberen Teils1 62 des Ambosses Vorbei erstrecken, wobei die Greif flächen der Finger 64 innerhalb der inneren Fläche des Ambosses 59 liegen und sie überlappen.
Während der Bewegung der Backen 60 aus der einen in die andere Stellung müssen die Finger 64 auf entgegengesetzten Seiten an dem oberen Abschnitt 62 des Ambosses 59 vorbei bewegt werden, bevor sie sich aufeinander zu bewegen, so daß sie innerhalb der inneren Fläche des Ambosses 59 liegen; dies wird durch den Mechanismus zum Schließen und öffnen der Backen bewirkt.
Bei der hier gezeigten Anordnung umfaßt der soeben erwähnte Mechanismiis ein Kniehebelaggregat, das die Backen mit der Verbindungsstange 66 verbindet und durch eine hier nicht gezeigte Feder oder andere geeignete Mittel beeinflußt wird, um normalerweise die Backenfinger 64 seitlich voneinander weg vorzuspannen; ferner sind Nockenmittel vorgesehen, durch welche die Greifbacken 60 während der Hin- und Herbewegung der Verbindungsstange 66 in der Längsrichtung bewegt werden. Diese Nockenmittel sind ferner so ausgebildet, daß sie die Backenfinger 64 entgegen der Kraft der Kniehebelfeder aufeinander zu bewegen, wenn die Verbindungsstange die Greifbacken 60 in der Längsrichtung über eine vorbestimmte Strecke nach innen bewegt hat.
Das Kniehebelaggregat umfaßt vorzugsweise zwei Kniehebelarme 65, die gemäß Fig. 19 an ihren benachbarten Enden gelenkig miteinander sowie mit der Verbindungsstange 66 verbunden sind, und zwar mit Hilfe eines Gelenkbolzens 68, dessen Achse im wesentlichen senkrecht verläuft. Das andere Ende jedes Kniehebelarms 65 ist mit Hilfe eines im folgenden als Kniehebelbolzen bezeichneten Gelenkbolzens 69 mit dem zugehörigen Greifbackenarm 63 verbunden, und zwar nahe dem von dem zugehörigen Finger 64 abgewandten Ende des Arms 63. Die Achsen der Kniehebelbolzen 69 verlaufen vorzugsweise im wesentlichen parallel zur Achse des Gelenkbolzens 68 der Verbindungsstange 66.
Bei ihrer normalen Stellung sind die äußeren Enden der Kniehebelarme 65 mit der Verbindungsstange 66 verbunden, und sie erstrecken sich allgemein unter einem Winkel zueinander nach innen, wobei ihre äußeren Enden mit den Greifbackenarmen 63 verbunden sind.
Die Nockenmittel können gemäß Fig. 12 und 20 mindestens einen Führungsklotz 71 umfassen, der am Hauptkörper 29 des Hauptaggregats 26 befestigt ist oder mit diesem aus einem Stück besteht; der Führungsklotz 71 weist zwei durch einen seitlichen Abstand getrennte parallele Führungsschlitze 72 auf, die gemäß" Fig. 19 in einer Fläche des Führungsklotzes ausgebildet sind. Die mit den Führungsschlitzen 72 versehene Fläche kann im wesentlichen waagerecht verlaufen, und die Führungsschlitze 72 erstrecken sich vorzugsweise im wesentlichen rechtwinklig zur Außenfläche des Ambosses 59.
Ein gesonderter Führungsbolzen 73 ragt durch eine öffnung jedes Greifbäckenarms 63 zwischen den Enden jedes Arms, und ein Endabschnitt jedes Führungsbolzens 73 ist in dem zugehörigen Führungsschlitz 72 verschiebbar gelagert. Diese Führungsbolzen 73 bilden ferner vorzugsweise die Hauptlagerbolzen für die zugehörigen Backenarme 63, und ihre Achsen verlaufen im wesentlichen parallel zu denjenigen der Kniehebelbolzen 69 und des in die Verbindungsstange eingebauten Bolzens 68.
Gemäß Fig. 20 kann der Führungsklotz 71 ferner mit einer seitlich verlaufenden Anschlagfläche 74 versehen sein, und ein Anschlagbolzen 76 kann an mindestens einem der Kniehebelarme 65 befestigt sein. Gemäß Fig· 20 wird der Anschlagbolzen76 durch eine Verlängerung eines der schon erwähnten Kniehebelbolzen 69 gebildet. .
Die Anschlagfläche 74 ist so angeordnet, daß der Anschlagbolzen 76 zur Anlage an dieser Fläche kommt, nachdem die .Verbindungsstange 66 die Greifbacken 60 längs einer vorbestimmten Strecke nach innen bewegt hat, so daß die inneren Enden der Kniehebelarme 65 veranlaßt werden, sich seitlich voneinander weg zu bewegen, während die Verbin-
dungsstange 66 ihre Einwärtsbewegung fortsetzt. Diese Bewegung der Kniehebelarme 65 führt dazu, daß die Greifbackenarme 63 um die zugehörigen Hauptlagerzapfen 73 derart geschwenkt werden, daß sich die Backenfinger 64 aufeinander zu bewegen.
Die Mittel zum Verformen der Verschlußteile können gemäß Fig. 8 und 13 mindestens zwei Bördelbacken 77 umfassen, die allgemein in der gleichen Weise ausgebildet sind wie die Greifbacken. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Backenpaaren besteht darin, daß bei den Bördel- oder Kerbbakken 77 die Außenfläche jedes Backenfingers 78 bei 79 abgestuft ist (F i g. 9), so daß nahe dem Ende der Backe eine Anlagefläche 80 vorhanden ist, wobei eine weiter außen angeordnete Bördelfläche 81 nahe der Verbindungsstelle zwischen dem Backenfinger 78 und dem Backenarm 82 vorgesehen ist. Die Stufen 79 der beiden einander zugeordneten Backen können aus noch zii erläuternden Gründen nach außen und aufeinander zu geneigt sein.
Bei der hier gezeigten bevorzugten Ausbildungsform sind drei Paare von Bördelbacken 77 vorgesehen, und alle drei Backenpaare sind übereinander oberhalb der Greifbacken 60 angeordnet.
Ferner können die Mittel zum Verformen der Verschlußteile eine oder mehrere Kerbplatten 83 umfassen, von denen jede am inneren Ende so ausgespart ist, daß zwei durch einen seitlichen Abstand getrennte Stege 84 zum Herstellen von Einkerbungen vorhanden sind. Der Abstand zwischen diesen Stegen ist kleiner als die Breite eines bei der Vorrichtung zu verwendenden Verschlußteils. Wenn drei Paare von Bördel- oder Kerbbacken 77 vorhanden sind, wird es vorgezogen, zwei Kerbplatten 83 in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise so vorzusehen, daß jeweils eine Kerbplatte 83 zwischen zwei benachbarten Bördelbacken 77 liegt.
Der Mechanismus zum Schließen und öffnen der Greifbacken kann auch dazu dienen, die Bördelbakken 77 auf ähnliche Weise zu betätigen. Zu diesem Zweck sind die Bördelbacken 77 mit einem oberen Paar von Kniehebelarmen 86 verbunden, die mit den Kniehebelarmen 65 fluchten und mit diesen vorzugsweise durch die gleichen Bolzen 69 verbünden sind, die mit.den Greifbacken 60 zusammenarbeiten. Ferner sind die Hauptlagerbolzen 73 der Greifbacken 60 verlängert, um die Hauptlagerbolzen der Bördelbakken 77 zu bilden.
Gemäß Fig. 5 und 12 wird es jedoch vorgezogen, gesonderte Führungsklötze 70 und 71 oberhalb und unterhalb des Stapels anzuordnen, der durch die Bördelbacken 77 und die Greifbacken 60 gebildet wird. Beide Führungsklötze 70 und 71 können im wesentlichen von gleicher Konstruktion sein, doch darf der obere Führungsklotz 70 nicht so weit nach innen ragen wie der untere Führungsklotz 71, damit genügend" Raum zur Verfügung steht, um den Bördelbakken 77 ein Verschlußteil zuzuführen. Ferner ist es gewöhnlich nur erforderlich, einen Anschlagbolzen 76 vorzusehen, der so angeordnet ist, daß er zur Anlage an der Anschlagfläche, 74 des unteren Führungsklotzes 71 gebracht werden kann (F i g. 20).
Bei den hier gezeigten Mitteln zum Umbördeln bzw. Einkerben der Verschlußteile ragen der Lagerbolzeh 68 für die Verbindungsstange 66 und die beiden Hauptlagerbolzen 73 durch öffnungen, die in den betreffenden Kerbplatten 83 ausgebildet sind. Gemäß Fig. 13 haben diese öffnungen die Form von Schlitzen 85 bzw. eines Schlitzes 87, und diese Schlitze erstrecken sich im wesentlichen in der gleichen Richtung wie die Führungsschlitze 72 des Führungsklotzes 71. Der Schlitz 87 für den Lagerbolzen der Verbindungsstange ,kann eine vorbestimmte Länge haben, so daß der Lagerbolzen 68 gemäß Fig. 11 zur Anlage am inneren Ende des Schlitzes 87 kommt, sobald sich die Verbindungsstange längs einer vorbestimmten Strecke nach innen bewegt hat.
.10 Aus noch zu erläuternden Gründen schließen sich die Kerbbacken 77 vorzugsweise in zwei Stufen oder Schritten, und die Greifbacken 60 müssen am Ende des ersten Schritts vollständig geschlossen sein. Da für beide Sätze von Backen der gleiche Mechanismus zum Schließen und öffnen der Backen verwendet wird, wird es vorgezogen, jeden Arm 63 der Greifbacken 60 mit einer mit totem Gang arbeitenden Einrichtung zu versehen, die zur Wirkung kommt, wenn die Kerbbacken 77 bei ihrer Schließbewegung den erwähnten zweiten Schritt ausführen.
Eine bevorzugte Form einer solchen mit totem Gang arbeitenden Einrichtung ist in Fig. 19 dargestellt; sie umfaßt eine Nockenschiene 88, die einen Teil des zugehörigen Greifbackenarms 63 überdeckt, und deren Enden auf dem Hauptlagerzapfen 73 bzw. dem Kniehebelzapfen 69 drehbar gelagert sind. Eine Nockenfläche 89 ist an der Längskante der Nockenschiene 88 ausgebildet, die von der Nockenschiene 88 des benachbarten Greifbackenarms 63 abgewandt ist. Die Nockenfläche 89 jeder Nockenschiene 88 steht in ständiger Berührung mit einer langgestreckten Blattfeder 91, die sich in der gleichen allgemeinen Richtung erstreckt wie die Nockenschiene 88, und deren Enden gleitend in Halteschlitzen 92 gelagert sind, welche jeweils in Ansätzen des Backenarms 63 oder daran befestigten Bauteilen ausgebildet sind. Die Blattfedern 91 stützen sich vorzugsweise an einer im wesentlichen ebenen Flächender zugehörigen Bakkenarme 63 ab, so daß das Biegemoment der Federn nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Ferner ist bei der mit totem Gang arbeitenden Einrichtung jeder Greifbackenarm 63 mit einer öffnung 93 versehen, durch die der Kniehebelbolzen 69 hindurchragt, wobei die öffnung 93 so bemessen ist, daß ,sich der Kniehebelbolzen 69 gegenüber dem Backenarm 63 in einem begrenzten Ausmaß seitlich bewegen kann. Jede Feder 91 kann eine Reaktionskraft zwischen der zugehörigen Nockenschiene 88 und dem Backenarm 63 unter Vermittlung durch den Kniehebelbolzen 69 übertragen, so daß der Kniehebelbolzen normalerweise an der Fläche der reichlich bemessenen öffnung 93 anliegt, die von der zugehörigen Feder 91 abgewandt ist. Hierbei ergibt sich gemäß Fig. 19 ein Spalt 94 auf der anderen Seite jedes Kniehebelbolzens 69, so daß eine begrenzte seitliche Bewegung der äußeren Enden 96 der beiden Nockenschienen 88 voneinander weg möglich ist, ohne daß eine ähnliche Bewegung der äußeren Enden der Greifbackenarme 63 herbeigeführt wird. Jedoch müssen die mit den Nocken zusammenarbeitenden Federn 91 nachgeben, um eine solche verlorene Bewegung zu ermöglichen.
Die Kraft der an den Nocken angreifenden Federn 91 wird so gewählt, daß ein ausreichender Anlage-
druck zwischen den Greifbackenfingern 64 und einem zwischen den Fingern liegenden Teil der Bandage und der inneren Fläche des Ambosses 59 erzielt wird, um ein Verrutschen. der Bandage gegenüber
dem Amboß 59 im wesentlichen zu verhindern, wenn ein um einen Ballen herumgelegler Abschnitt der Bandage gespannt werden soll. -
Die Mittel zum Einkerben der Verschlußteile umfassen ferner vorzugsweise ein Halteorgan, mittels dessen ein Verschlußteil während des Einkerbens in seiner Lage gegenüber der Bandage gehalten wird. Diese Halteeinrichtung kann eine oder mehrere Druckstangen 97 (F i g. 9) umfassen, mittels deren ein Verschlußteil an seiner Außenfläche erfaßt wird, um das Verschlußteil in fester Anlage an der Bandage zu halten, während es an der Bandage durch Einkerben od. dgl. befestigt wird. Vorzugsweise ist eine solche Druckstange 97 zwischen den Armen 82 jedes Paars von Kerbbacken vorgesehen.
Bei einer Ausbildungsform wird jede Druckstange 97 durch die beiden zugehörigen Backenarme 82 fest gegen das Verschlußteil gedrückt. Die Verbindung zwischen der Druckstange und den Backena.rmen kann abgerundete Aussparungen umfassen, die auf beiden Seiten der Druckstange 97 zwischen deren Enden vorgesehen sind, sowie dazu im wesentlichen passende gekrümmte Vorsprünge 98 an den Backenarmen 82, wobei die Vorsprünge 98 in die Aussparungen jeweils auf der benachbarten Seite der Druckstange 97 eingreifen können. Der Krümmungsmittelpunkt jedes der Vorsprünge 98 liegt auf der Achse des zugehörigen Hauptlagerbolzens 73, und der Vorsprung erstreckt sich über einen Kreisbogen, der länger ist als der Kreisbogen der zugehörigen Aussparung, so daß die Vorsprünge 98 in einem begrenzten Ausmaß Drehbewegungen gegenüber den zugehörigen Aussparungen ausführen können.
Die Mittel zum Durchtrennen der Bandage umfassen gemäß Fig. 8 vorzugsweise eine Schneidplatte 99 bzw. ein Messer, das durch die Bewegung der Kerbbackeh 77 betätigt werden kann. Bei der in Fig. 12 gezeigten Ausbildungsform ist das Messer 99 an einem Klotz 101 befestigt, der verschiebbar in einer Führung gelagert ist, welche in dem unteren Führungsklotz 71 ausgebildet ist; diese Führung erstreckt sich im wesentlichen in der gleichen Richtung wie die Führungsschlitze 72 des Führungsklotzes 71. An der inneren Kante des Messers 99 ist eine Schneide 102 ausgebildet, und das Messer 99 ist auf dem verschiebbaren Klotz 101 so angeordnet, daß die Schneide 102 über die Oberkante des Ambosses 59 hinweg bewegt werden kann. Hierbei ist die Anordnung derart, daß der Amboß S9 mit dem Messer 99 nach Art eines ortsfesten Messers zusammenarbeitet; die Schneide 102 des Messers 99 kann gekrümmt oder anders geformt sein, damit eine einwandfreie Schneidwirkung erzielt wird.
Die Verbindung zwischen der Schneidplatte bzw: dem Messer 99 und den Kerbbacken 77 kann einen Betätigungsbolzen 103 umfassen, der an dem Messer 99 oder dem verschiebbaren Klotz 101 so befestigt ist, daß er im wesentlichen senkrecht durch eine reichlich bemessene öffnung 104 der ihm am nächsten benachbarten Druckstange 97 ragt. Die Größe der öffnung 104 wird so gewählt, daß gemäß Fig. 12 und 13 der am weitesten außen liegende Teil der Seilenwand der öffnung an dem Betätigungsbölzcn 103 angreift, um das Messer 99 während der Einwärtsbewegiing der Kerbbacken 77 im richtigen Zeilpunkl in seine Schncidslcllung zu bringen.
Die hier gezeigte bevorzugte Ausbildungsform des Mechanismus zum Betätigen des Schließkopfes umfaßt die schon erwähnte Kurbelwelle 67, die gemäß Fig. 14 bis 16 mit Hilfe eines zweistufigen Zylinder- und Kolbenaggregats 106 hin- und hergedreht werden kann. Für jedes Hauptaggregat 26 der Vorrichtung ist eine gesonderete Kurbelwelle 67 vorgesehen, doch kann das Zylinder- und Kolbenaggregat 106 dazu dienen, sämtliche Kurbelwellen 67 zu betätigen.
Gemäß F i g. 5 umfaßt jede Kurbelwelle 67 einen im wesentlichen senkrecht angeordneten Abschnitt 107, der im Hauptkörper 29 des betreffenden Hauptaggregats 26 drehbar gelagert ist, sowie einen Kurbelabschnitt oder Zapfen 108, der gegenüber dem oberen Ende des Abschnitts 107 nach oben ragt und im benachbarten Ende der Verbindungsstange 66 drehbargelagert ist.
Man kann jede geeignete betriebsmäßige Verbindung zwischen dem Zylinder- und Kolbenaggregat
106 und der Kurbelwelle 67 vorsehen. Gemäß Fig. 4 und 5 wird jedoch vorzugsweise eine Zahnstangen- und Ritzelverbindung verwendet.
Bei einer solchen Anordnung kann der Abschnitt
107 jeder Kurbelwelle durch eine erweiterte Bohrung im Hauptkörper 29 des betreffenden Hauptaggregats 26 ragen und in der Bohrung mit Hilfe von zwei durch einen senkrechten Abstand getrennten Rollenoder Kugellagern 109 hin- und herdrehbar gelagert sein. Ein Ritzel 111 ist mit dem Abschnitt 107 der Kurbelwelle zwischen den Lagern 109 drehfest verbunden und kann mit Hilfe einer langgestreckten Zahnstange 112 betätigt werden, die sich in der Querrichtung durch sämtliche Hauptaggregate 26 erstreckt. Die Zahnstange 112 ist in einem in jedem Hauptkörper 29 ausgebildeten Führungskanal 113 verschiebbar gelagert.
Das zweistufige Zylinder- und Kolbenaggregat 106 umfaßt gemäß Fig. 14 bis 16 einen langgestreckten Zylinder 114, in dem ein erster Kolben 116 und ein zweiter Kolben 117 arbeiten. Der erste Kolben 116 ist an einem Ende einer Kolbenstange 118 befestigt, die durch eine Stirnwand 119 des Zylinders 114 ragt und in dieser gleitend gelagert ist. Das von dem ersten Kolben abgewandte Ende der Kolbenstange 118 ist mit einem Ende der Zahnstange 113 gemäß F i g. 4 durch ein Universalgelenk 121 oder andere geeignete Mittel verbunden. In die Stirnwand 119 des Zylinders 114 können beliebige geeignete Mittel, z. B. ein Dichtungsring, eingebaut sein, um eine Abdichtung gegenüber der Außenfläche der Kolbenstange 118 zu bewirken.
Der zweite Kolben 117 ist zwischen dem ersten Kolben 116 und der von der Zahnstange 112 abgewandten Stirnwand 122 des Zylinders 114 angeordnet; im vorliegenden Fall umfaßt der Kolben 117 einen KopfabschniU 123 und einen sich in axialer Richtung erstreckenden Buchsenabschnitt 124 von kleinerem Durchmesser als der Kopfabschnitt 123. Der zweite Kolben 117 ist in dem Zylinder 114 so angeordnet, daß der Kopfabschnitt 123 von dem ersten Kolben 116 abgewandt ist; außerdem ist der zweite Kolben 117 gleitend auf einer ortsfesten Kolbenstange 126 gelagert, die an der Stirnwand 122 des Zylinders 114 befestigt ist.
Wenn die beiden Kolben 116 und 117 geniäU Fig. 14 vollständig zurückgezogen sind, stehen sie an ihren benachbarten Stirnflächen in Berührung miteinander, und der /weite Kolben 117 liegt an der Stirnwand 122 an. Bei dieser Stellung ist eine I üeke 127
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zwischen dem Ende der ortsfesten Kolbenstange 126 und der benachbarten Stirnfläche des ersten Kolbens 116 vorhanden.
Die Bewegung des zweiten Kolbens 117 längs der ortsfesten Kolbenstange 126 in Richtung auf die Stirnwand 119 wird durch beliebige geeignete Anschlagmittel begrenzt. Im vorliegenden Fall umfassen diese Anschlagmittel eine Verdickung 128 am freien Ende der ortsfesten Kolbenstange 126 sowie eine Ringschulter 129, die durch eine Stufe der Bohrung des Buchsenabschnitts 124 gebildet wird; die Ringschulter 129 kann mit einem Ende der Verdickung 128 zusammenarbeiten.
Die Seitenwand des Zylinders 114 ist mit einem ersten Druckmitteleinlaß 131 versehen, der zwischen dem ersten Kolben 116 und dem Kopfabschnitt 123 des zweiten Kolbens 117 liegt, wenn beide Kolben vollständig zurückgezogen sind. Radiale Schlitze 132 sind in der Stirnfläche am rechten Ende des Buchsenabschnitts 124 des zweiten Kolbens 117 ausgebildet, damit das hydraulische Druckmittel einen größeren Teil der benachbarten Fläche des ersten Kolbens 116 beaufschlagen kann, wenn dieser Kolben und der Buchsenabschnitt 124 gemäß Fig. 14 in Berührung miteinander stehen.
Die Anordnung der Anschlagmittel für den zweiten Kolben und des ersten Druckmitteleinlasses 131 ist so gewählt, daß der Kopfabschnitt 123 des zweiten Kolbens 117 in keinem Belriebsstadium den ersten Druckmitteleinlaß 131 verschließt.
In der Stirnwand 122 des Zylinders ist ein zweiter Druckmitteleinlaß 133 vorgesehen, der in einer Aussparung 134 der Stirnwand mündet, so daß das Druckmittel einen größeren Teil der benachbarten Stirnfläche des zweiten Kolbens 117 beaufschlagen kann, wenn dieser Kolben gemäß Fig. 14 in Berührung mit der Stirnwand 122 steht.
Ein zum Umsteuern dienender Druckmilteleinlaß 134 ist in der Stirnwand 119 des Zylinders vorgesehen, damit dem Zylinder 114 ein Druckmittel zügeführt werden kann, um beide Kolben 116 und 117 auf eine noch zu erläuternde Weise vollständig einzufahren.
Die Hublänge der beiden Kolben 116 und 117 ist so gewählt, daß sich die gewünschte zweistufige Bewegungder Kerbbacken 77 ergibt.
Wie schon erwähnt, umfaßt jedes Hauptaggregat 26 ferner vorzugsweise eine Einrichtung zum Zuführen von Verschlußteilen. Gemäß Fig. 9 ist jedes Verschlußleil 136 aus Blech hergestellt, und es hat im wesentlichen einen kanalförmigen Querschnitt. Jedoch erstrecken sich die Schenkel 137 des Verschlußtcils gegenüber dem Basisabschnitt 138 vorzugsweise unter einem Winkel nach außen, d. h. voneinander weg.
Gemäß Fig. 5, 7 und 12 umfaßt jede Einrichtung zum Zuführen von Vcrschlußteilcn ein langgestrecktes Magazin 139, das sich im wesentlichen rechtwinklig zur ßasisplallc 27 der Vorrichtung erstreckt und an dieser Platte oder dem Hauplkörpcr 29 des bclrcffcnden Hauplaggregats 26 befestigt ist. Fine Plattform 14 Γ oder beliebige andere Mittel, die mit den Verschlußlcilen zusammenarbeiten, sind in dem Magazin 139 so angeordnet, daß sie zwischen dem inneren und dem äußeren linde des Magazins vcrschobcn werden können.
Mehrere Verschlußleile 136 können in Form eines Stapels bzw. einer Reihe in dem Magazin 139 zwischen dessen innerem Ende und der Plattform 141 angeordnet werden. Die Lage jedes Verschlußteils 136 in dem Magazin 139 ist derart, daß sich die Schenkel 137 gegenüber dem Basisabschnitt 138 nach innen und im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung einer Bandage erstrecken, die der Vorrichtung zugeführt wird.
Es können beliebige geeignete Mittel vorgesehen werden, um die Plattform 141 normalerweise in Richtung auf das innere Ende des Magazins 139 vorzuspannen; vorzugsweise wird z. B. eine auf- und abwickelbare Zugfeder 142 verwendet. Ein Ende der Feder 142 kann an dem Magazin 139 oder einem anderen ortsfesten Bauteil nahe der Basisplatte 27 der Vorrichtung befestigt sein, und der aufgewickelte Teil 143 der Feder ist vorzugsweise in einer querliegenden zylindrischen Aussparung 144 der Plattform 141 untergebracht. Die Feder 142 ragt aus der Aussparung 144 über eine Öffnung 146 aus der Plattform 141 heraus, so daß sich der abgewickelte Teil der Feder zwischen dem aufgewickelten Teil 143 und dem ortsfest verankerten Ende der Feder längs einer Längswand, vorzugsweise der unteren Wand, des Magazins 139 erstreckt. Bei dieser Anordnung wird auf die Plattform 141 eine im wesentlichen konstante Antriebskraft aufgebracht, und zwar ohne Rücksicht auf die Stellung der Plattform längs des Magazins 139, so daß ein Verklemmen der Verschlußteile 136 in dem Magazin im wesentlichen vermieden wird.
Nahe dem inneren Ende des Magazins 139 ist ein Auswerfer für die Verschlußteile vorgesehen; bei einer bevorzugten Ausbildungsform umfaßt dieser Auswerfer einen gemäß F i g. 8 außerhalb des Magazins 139 angeordneten Auswerferkörper 147, gegenüber dem eine im wesentlichen flache Auswerferzunge 148 vorspringt, und der gemäß Fig. 12 im wesentlichen senkrecht verschiebbar in einer mit einem Führungskanal versehenen Platte 149 gelagert ist. Die Führungsplatte 149 erstreckt sich zwischen dem inneren Ende des Magazins 139 und der Tragplatte 27 der Vorrichtung, so daß ihr unteres Ende 151 der Oberseite des obersten Paares von Kerbbacken 77 benachbart ist. Die Auswerferzunge 148 kann längs des Kanals der Führungsplatte 149 längs einer solchen Strecke nach unten gleiten, daß am unteren Ende der Abwärtsbewegungsstrecke das untere Ende der Auswerferzunge im wesentlichen auf gleicher Höhe mit dem unteren Ende 151 der Führungsplatte 149 liegt.
Die Mittel zum Betätigen des Auswerfers umfassen vorzugsweise eine Schraubenfeder 152, die sich zwischen dem Auswerferkörper 147 und einem ortsfesten Teil der Vorrichtung erstreckt, so daß der Auswerfer normalerweise nach unten vorgespannt wird; ferner ist ein nockenbetätigter Winkelhebel 153 zum Steuern der Bewegung des Auswerfers vorgesehen. Die Schraubenfeder 152 ist ferner so angeordnet, daß sie die Auswerferzunge 148 während ihrer Bewegung längs des Führungskanals in Anlage an der Basisfläche des Kanals der Führungsplatte hält.
Der Winkelhcbel 153 umfaßt gemäß Fig. 12 einen längeren Arm 154 und einen kürzeren Arm 156, die einen Winkel einschließen. Der längere Arm 154 erslrcckl sich vorzugsweise allgemein in der gleichen Richtung wie das Magazin 139 und ist bei 157 und 158 mit dem Auswerferkörper 147 bzw. einem ortsfesten Teil der Vorrichtung, z. B. dem Magazin 139,
gelenkig verbunden. Der kürzere Arm 156 erstreckt sich vom äußeren Ende des längeren Arms 154 als allgemein nach unten und trägt an seinem unteren Ende ein Bewegungsabnahmeorgan 159.
Eine Nockenplatte 161 ist an der Verbindungsstange 66 des Schließkopfes 28 so befestigt, daß sie während der Hin- und Herbewegung der Verbindungsstange 66' mit dem vorzugsweise durch eine Rolle gebildeten Bewegungsabnahmeorgan 159 zusammenarbeiten. kann. Da sich die Auswerferzunge 148 längs einer im wesentlichen geraden Bahn bewegt und das ihr benachbarte Ende des Winkelhebels 153 längs eines Kreisbogens bewegt wird, ist zwischen diesen beiden Bauteilen eine mit totem Gang arbeitende Verbindung vorgesehen. Diese Verbindung umfaßt vorzugsweise einen Bolzen 162, der an dem Winkelhebel 153 befestigt ist und gleitend mit einem langgestreckten Schlitz 163 des Auswerferkörpers 147 zusammenarbeitet. Der Schlitz. 163 kann gemäß Fig. 12 im wesentlichen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Auswerferzunge 148 verlaufen.
Ferner umfaßt die Vorrichtung vorzugsweise Bandagenführungen. Bei jedem Hauptaggregat 26 können diese Führungen durch profilierte Platten oder Klötze 164 gebildet werden, die gemäß Fig. 8, 10 und 12 zwischen den seitlichen. Flanschen 37 der Halterung 33 befestigt sind; ein. gesonderter Satz solcher Führungsklötze 164 ist vorzugsweise auf der Innenseite bzw. der Außenseite der' Zuführungsräder 31 und der Stützrollen 32 angeordnet.
Bei jedem Hauptaggregat 26 bilden die Führungsplatten oder Klötze 164 zusammen einen relativ engen Kanal 166, durch den eine Bandage derart hindurchgeschoben werden kann, daß nur eine minimale Gefahr des Ausbeulens und Verklemmens besteht. Der äußere Endabschnitt des Führungskanals 166 'des äußeren Plattensatzes ist gemäß Fig. 5 vorzugsweise in der bei 167 angedeuteten Weise erweitert, um das Einführen eines Bandagenendes in den Kanal zu erleichtern. Der Führungskanal 166 des inneren Plattensatzes kann gemäß Fig. 10 bei 168 auf ähnliche Weise mit einem erweiterten Eingang nahe den Zuführungs- und Stützrollen 31 und 32 versehen sein, und dieser Kanal ist von den Rollen weg so nach oben gekrümmt, daß er nahe dem unteren Ende des Ambosses 59 endet, wobei seine innere Fläche im wesentlichen mit der Außenfläche des Ambosses 59 fluchtet. : .-■'.."
Gemäß Fig. 5 kann man weitere Führungsorgane, z. B. in Form von paarweise angeordneten Rollen 169 oder je nach den Erfordernissen einzelne Rollen außerhalb jedes Hauptaggregäts 26 vorsehen, um einen Bandagenabschnitt zu führen, der sich zwischen dem betreffenden Aggregat und einer hier nicht gezeigten Einrichtung zum Abgeben des Bandagenmaterials erstreckt. -
Vorzugsweise ist die obere Stirnwand jeder Bandagenzuführungsöffnung 36 und 34 in der Tragplatte 27 bzw. der Stützplatte 11 nach innen und oben geneigt, so daß Führungsflächen vorhanden sind, die an ihren einander benachbarten Enden im wesentlichen in die Außenfläche eines nach oben und innen gekrümmten Führungskanals übergehen, der in dem noch zu beschreibenden Mechanismus zum Freigeben der Bandagen vorgesehen ist. Die untere Stirnwand jeder Bandagenöffnung 34 in der Stützplatte 11 ist so nach unten und innen gekrümmt, daß sie auf ihrer Außenseite im wesentlichen in einen ähnlich gekrümmten Führungskanal übergeht, der in dem soeben erwähnten Freigabemechanismus vorgesehen ist. Bei diesem zuletzt erwähnten Kanal steht dessen Außenfläche im wesentlichen in Fluchtung mit der Innenfläche des Ambosses 59.
Die erste Platte 4, die zweite Platte 9 und die Tragplatte 3 können jeweils mit einer geeigneten Zahl von Führungsnuten für die Bandagen versehen sein.
Gemäß Fig. 1 und 2 haben die Führungs'nuten
ίο 171 der ersten Platte 4 eine im wesentlichen flache Basis, und gekrümmte Bandagenführungen sind in jeder dieser Nuten 171 nahe der Stützplatte 11 so angeordnet, daß sie im wesentlichen in die oberen Führungsflächen der Stützplatte Il übergehen. Eine solehe gekrümmte Bandagenführung umfaßt vorzugsweise einen flexiblen Streifen 172 aus Federstahl od. dgl., der mit seinem der Stützplatte 11 benachbarten Ende fest eingespannt ist und an seiner Oberseite nahe seinem anderen Ende mit einer Rolle 173 oder einer anderen Unterstützung zusammenarbeitet.
Die Führungsnuten 174 der zweiten Platte 9 können gemäß Fig. 1 eine auf geeignete Weise gekrümmte Basisfläche 176 aufweisen, die im wesentlichen eine Verbindung zu den Führungsstreifen 172 der ersten Platte 4 herstellt, wenn beide Platten ihre Stellung nach dem vollständigen Zusammendrücken eines Ballens in der beschriebenen Kammer einnehmen. Es wird jedoch vorgezogen, daß sich gekrümmte Führungsfinger 177 und 178 von der Oberkante bzw. der Unterkante der zweiten Platte 9 aus erstrekken, um Fortsetzungen der Basisflächen 176 der Führungsnuten zu bilden; diese Finger können sich gleitend in den zugehörigen Führungsnuten der ersten Platte 4 bzw. der Grundplatte 3 bewegen. Die Finger 177 und 178 gewährleisten eine einwandfreie
Überlappung der Führungsflächen der ersten Platte, der zweiten Platte und der Grundplatte.
- Wie bei der ersten Platte 4 können die Nuten 179 der Basisplatte 3 eine im wesentlichen ebene Basisfläche aufweisen, und innerhalb jeder Nut 179 kann nahe der Stützplatte 11 eine nach oben und außen gekrümmte Rampe 181 vorgesehen sein. Die Oberfläche jeder Rampe 181 geht im wesentlichen in eine der unteren Führungsflächen der Stützplatte 11 über.
Nahe jedem Schließkopf 28 ist ein Mechanismus vorgesehen, durch den die verschlossenen Bandagen gegenüber der Vorrichtung freigegeben werden können, damit ein bandagierter Ballen aus der Presse ausgeworfen werden kann. Dieser Mechanismus ist vorzugsweise gemäß Fig. 3, 4, 17 und 18 ausgebildet, und er umfaßt eine ortsfeste Schiene 182 und eine verschiebbare Verschlußschiene 183 für jedes Hauptaggregat 26. Bei der hier gezeigten Anordnung sind die beiden Schienen 182 .und 183 in einer im wesentlichen senkrecht verlaufenden kanalformigen Verschlußnut 184 angeordnet, die in der äußeren Fläche der Stüfzplatte U ausgebildet ist, wobei die Bandagenzuführungsöffnung 36 der Platte 27 durch deren Basis verläuft.
Die beiden Schienen 182 und 183 jedes Aggregats erstrecken sich nebeneinander längs der zugehörigen Verschlußnut, und die ortsfeste Schiene 182 ist an der Tragplatte-27 vorzugsweise so befestigt, daß sie zwischen der Bandagenöffnung 36 der Tragplatte und der Bandagenöffnung 34 der Stützplatte liegt. In einer Seitenkante der ortsfesten Schiene 182 ist eine Aussparung 186 vorgesehen, um die Öffnungen 36
und 34 miteinander zu verbinden, und die obere Stirnfläche der Aussparung 186 ist vorzugsweise so gekrümmt oder anderweitig geformt, daß sie eine Forlsetzung der benachbarten Führungsflächen der Tragplatte 27 und der Stützplatte 11 bildet. Die untere Stirnwand der Aussparung 186 kann gekrümmt oder auf andere Weise so.geformt sein, daß sie eine Fortsetzung der unteren Führungsfläche der Stützfläche 1 bildet und vorzugsweise nahe der Unterkante der Innenfläche des Ambosses 59 endet.
Bei einer Ausbildungsform trägt jede Verschlußschiene 183 einen seitlichen Fortsatz 187, der in die Aussparung 186 der zugehörigen ortsfesten Schiene 182 hineinragt und sich über die Öffnungen 34 und 36 erstreckt, wenn die Verschlußschiene 183 gemäß Fig. 4 ihre geschlossene Stellung einnimmt. Die Länge des Fortsatzes 187 und das Profil seiner Außenfläche sind so gewählt, daß ein Zusammenarbeiten mit den profilierten Flächen der ortsfesten Schiene möglich ist, um die schon erwähnten oberen und unteren Bandagenführungskanäle abzugrenzen. Es wird jedoch vorgezogen, daß die unteren Endabschnitte beider Kanäle in Richtung auf ihre unteren Enden divergieren; so daß sie,erweiterte Eintrittsöffnungen zum Aufnehmen des vorderen Endes einer Bandage bilden.
Bei dieser Anordnung können die Verschlußschienen 182 und 183 seitwärts so bewegt werden, daß der seitliche Fortsatz 187 aus der Aussparung 186 der zugehörigen ortsfesten Schiene austritt, um die Bandagenöffnungen 34 und 36 in der in Fig. 17 und 18 gezeigten Weise freizugeben. Diese Bewegung kann gemäß Fig. 3 durch Betätigungsmittel in Form eines Zylinder- und Kolbenaggregats 188 gesteuert werden, das betriebsmäßig mit den Enden jeder Verschlußschiene 183 verbunden ist.
Gemäß F i g. 3 umfaßt eine bevorzugte Ausbildungsform einer solchen betriebsmäßigen Verbindung eine Querstange 189, die in der Mitte zwischen ihren Enden an dem Zylinder- und Kolbenaggregat 188 befestigt ist, sowie zwei Betätigungsstangen 191, die mit den Enden der Querstange 189 verbunden sind und sich in der Querrichtung über die Außenfläche der Tragplatte 27 der Vorrichtung erstrecken. Gemäß Fig. 5 erstrecken sich die beiden Betätigungsstangen 191 oberhalb bzw. unterhalb jedes der Hauptaggregate 26 der Vorrichtung.
Gemäß Fig. 5 erstreckt sich ein Satz von in Querabständen angeordneten Verbindungsstangen 192 von jeder Betätigungsstange 191 aus nach innen durch gemäß Fig. 17 in der Querrichtung verlaufende Schlitze 193 der Tragplatte 27, und diese Stangen sind an den benachbarten Endabschnitten der verschiedenen Verschlußschienen 183 befestigt. Jede Verbindungsstange 192 kann an der zugehörigen Verschlußschiene mit Hilfe einer Schraube oder einer anderen lösbaren Einrichtung befestigt sein.
Ein bevorzugter Mechanismus zum Steuern der verschiedenen Arbeitsschritte der Vorrichtung wird im folgenden in Verbindung mit der Beschreibung der Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben.
Zunächst, d. h. wenn die Vorrichtung zum Bandagieren eines ersten Ballens vorbereitet wird, oder wenn eine neue Bandagenrolle verwendet werden soll, wird ein Bandagenabschnitl für jedes Hauptaggregal 26 der Vorrichtung mit der Hand aus der bzw. jeder Abgabeeinriehlung herausgezogen, und das vordere linde der Bandage wird über und/oder durch die verschiedenen Führungsrollen 169, durch den äußeren Satz von Führungen 164 des Hauptaggregats 26 und zwischen die Umfangsflächen der Zuführungsrolle 31 und der Stützrolle 32 geführt. Die Stützrolle 32 kann mit der Hand von der Zuführungsrolle 31 abgehoben werden, damit das vordere Ende einer Bandage dazwischen hindurchgeführt werden kann.
Gemäß Fig. 8 wird eine Bandage 194 von den
ίο Zuführungsrädern 31 und 32 aus über den Führungskanal 166 des Hauptaggregats 26 zugeführt, mittels dessen das vordere Ende 196 der Bandage 194 über die Außenfläche des Ambosses.59 geführt wird, bis das vordere Ende 196 der Bandage im wesentlichen mit der Oberkante des Ambosses 59 fluchtet. Nachdem ein Ballen bandagiert worden ist und die den Ballen umschließenden Bandagenteile von den zugeführten Bandagen abgetrennt worden sind, wird das vordere Ende des nächsten Bandagenabschnitts wiederum so zugeführt, daß es der Oberkante des Ambosses 59 benachbart ist.
Beim Beginn jedes Arbeitsspiels werden außerdem gemäß F i g. 9 die Schließköpfe 28 so angeordnet, daß sich die Greifbacken 60 und die Bördelbacken 77 in ihrer äußeren Stellung bzw. der Ruhestellung befinden. Bei dieser Stellung der Backen sind die Finger 78 der Bördelbacken so angeordnet, daß ihre Anlageflächen 80 im wesentlichen mit der Basis des Führungskanals 149 des Auswerfers fluchten. Ein Verschlußteil 136 wird auf eine noch zu erläuternde Weise zwischen den Bördelbacken 77 so angeordnet, daß der Längskantenabschnitt jedes Schenkels 137 gemäß Fig. 9 an der betreffenden Stufe 79 des zugehörigen Fingers 78 anliegt. Die Stufen 79 sind bestrebt, das Versdilußteil 136 so nach innen zu drücken, daß die Längskanten der Schenkel 137 an den Flächen 80 der Finger anliegen, so daß das Verschlußteil 136 während der Bewegung des Schließkopfes 28 im wesentlichen in dieser Lage gehalten wird, während die Backen aus ihrer Ruhestellung in ihre Arbeitsstellung gebracht werden..
Ein nicht gepreßter Ballen 12 wird der Presse zu-, geführt und zwischen der ersten Platte 4 und der Basisplatte 3 senkrecht zusammengedrückt. Dann wird die zweite Platte 9 in den Raum zwischen den Platten 4 und 3 hinein vorgeschoben,-um den teilweise gepreßten Ballen in waagerechter Richtung zusammenzudrücken. Wenn sich die zweite Platte 9 dem inneren Ende ihrer Bewegungsstrecke nähert, kommen die oberen Führungsfinger 177 dieser Platte in Berührung mit den flexiblen Führungsstreifen 172 der ersten Platte 4, wobei die Streifen so gebogen werden, daß sie die oberen Führungsfinger 177 überlappen. Die unteren Führungsfinger 178 der zweiten Platte 9 überlappen die Führungsrampen 181 der Basisplatte 3.
Wenn die zweite Platte 9 das Ende ihrer Einwärtsbewegung erreicht, bewirkt sie die Betätigung eines hydraulischen Ventils, mittels dessen ein Druckmittel dem Zylinder- und Kölbenaggregat 188 zugeführt wird, um die Verschlußschienen 183 zu betätigen.
Hierbei werden die Verschlußschienen 183 in ihre geschlossene Stellung nach F i g. 3 und 4 gebracht.
Diese Bewegung der Verschlußschienen 183 bewirkt, daß ein Hauptsteuerschalter betätigt wird, um den Antriebsmotor 38 so einzuschalten, daß er in der VorwärtsrichUing umläuft. Infolgedessen werden die Zul'iihrungsräder 31 in der Vorwärtsrichtung ge-
dreht, da sie mit der Antriebswelle 39 durch Keilbahnen drehfest verbunden sind.
Jede Zuführungsrolle 31 greift reibungsschlüssig an einer Fläche einer Bandage 194 an, da auf die andere Seite der Bandage durch die zugehörige Stütz- s rolle 32 eine Druckkraft aufgebracht wird. Das vordere Ende 196 jeder Bandage wird hierdurch vorgeschoben, so daß es sich unterhalb des zugehörigen Schließkopfes 28 bewegt, der seine äußerste Lage bzw. die Ruhestellung einnimmt, bei der sich auch die Greifbacken 60 und die Bördelbacken 77 in ihrer Ruhestellung befinden.
Jedes vordere Bandagenende 196 stößt dann gegen die zugehörige Führungsfläche der Tragplatte 27 der Vorrichtung, mittels deren das vordere Ende 196 durch den oberen Führungskanal des Bandagenfreigabemechanismus geführt wird. Dieser Kanal führt das vordere Ende 196 der Bandage zur Anlage an der oberen Führungsfläche der Stützplatte 11, von wo aus das vordere Ende 196 durch die betreffenden Führungsflächen der ersten Platte 4, der zweiten Platte 9 und der Basisplatte 3 so geführt wird, daß sich die Bandage um den gepreßten Ballen 12 herumlegt.
Wegen der Form der verschiedenen Führungskanäle und -flächen besteht keine oder nur eine geringe Gefahr, daß das vordere Ende 196 einer oder mehrerer Bandagen in Berührung mit einer benachbarten Fläche des gepreßten Ballens 12 kommt. Insbesondere bewirken die Führungskanäle 166 jedes inneren Satzes von Führungsleilen 164 bei jedem Hauptaggregat 26 vorzugsweise eine Änderung der Richtung von einer im wesentlichen waagerechten Richtung nahe dem äußeren Ende zu einer im wesentlichen senkrechten Richtung nahe dem inneren Ende, und die Führungsflächen der vier Platten arbeiten so zusammen, daß sie eine im wesentlichen kreisrunde Führungsbahn bilden, wie es in Fig. 1 bei 197 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Der gepreßte Ballen 12 hat dagegen einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt, wie es in Fig. 1 bei 198 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, und daher ist ein erheblicher Spielraum zwischen den Flächen des Ballens und den benachbarten Führungsflächen der Platten vorhanden. .
Jeder untere Führungskanal des Bandagenfreigabemechanismus nimmt das vordere Ende 196 einer Bandage von. der zugehörigen Führungsfläche der Stützplatte 11 aus auf und führt es auf bzw. über die innere ^ Fläche des Ambosses 59 des ,betreffenden Hauptaggregats 26. Es wird jedoch bevorzugt,' daß kurz vor dem Verlassen dieses Führungskanals das vordere Ende I96 mindestens einer Bandage 194 den federnden Arm eines normalerweise geöffneten, hier nicht gezeigten zweiten Steuerschalters berührt. Da die Bandage 194 aus Metall besteht und Metallteile der Vorrichtung oder Presse sowie den zweiten Steuerschalter berührt, wird auf diese Weise ein durch die Vorrichtung führender Niederspannungskreis geschlossen. ,
Bei einer anderen Ausbildungsform kann dieser zweite Steuerschalter durch einen magnetischen Annäherungsschalter gebildet werden. Bei einer solchen Anordnung wird die Gefahr vermieden, daß der Schalter durch das Ansammeln von Metallstaub geschlossen wird, wie es bei einem mit direkter Berührung arbeitenden Schalter geschehen könnte.
Durch das Schließen dieses Niederspannungs ses kann ein Bremsschalter und ein elektrisch gesteuertes hydraulisches Ventil betätigt werden. Es sei jedoch bemerkt, daß man auch jede andere geeignete Form einer Zeitgebereinrichtung vorsehen könnte, um diesen Schalter und das Ventil jeweils im richtigen Zeitpunkt zu betätigen.
Die Betätigung^ des Bremsschalters bewirkt, daß der Antriebsmotor 38 abgebremst wird, um die Drehbewegung der Zuführungsrollen 31 zu unterbrechen. Die Stellung des zweiten Steuerschalters ist so gewählt, daß die Vorwärtsbewegung der Bandagen 194 aufhört, sobald das vordere Ende 196 jeder Bandage in einem ausreichenden Abstand oberhalb des obersten Paares von Bördelbacken des zugehörigen Schließkopfes angeordnet ist. Bei dieser in Fig. 10 gezeigten Stellung liegt ein hinterer Abschnitt der Bandage 194 zwischen dem vorderen Endabschnitt 196 und dem Schließkopf 28.
Die Betätigung des elektrisch gesteuerten hydraulischen Ventils kann nach dem Schließen des Stromkreises durch den zweiten Steuerschalter um eine vorbestimmte Zeitspanne verzögert werden, z. B. mit Hilfe eines, Verzögerungsrelais bekannter Art. Das erwähnte Ventil bildet das der ersten Arbeitsstufe des Schließkopfes 28 zugeordnete Ventil; wird dieses Ventil betätigt, läßt es ein Druckmittel in den Zylinder 114 des Mechanismus zum Betätigen des Schließkopfes über den zweiten Einlaß 133 (Fig. 14) eintreten.
Somit wird der zweite Kolben 117 in Richtung auf die Stirnwand 119 des Zylinders bewegt, und da dieser Kolben an dem ersten Kolben 116 anliegt, wird auch der erste Kolben in der gleichen Richtung bewegt. Infolgedessen wird die langgestreckte Zahnslange 112 in der Längsrichtung durch die Hauptaggregate 26 der Vorrichtung hindurch bewegt, um die damit kämmenden Ritzel 111 teilweise zu drehen.
Die Vorwärtsdrehung der Ritzel 111 bewirkt, daß die zugehörige Kurbelwelle 67 die Verbindungsstange 66 des Schließkopfes nach innen bewegt. Die Führungsschlitze 72 der Führungsklötze 70 und 71 des Schließkopfes halten die verschiedenen Backen in einem ausreichenden Abstand voneinander, so daß die Finger jedes Backenpaares auf entgegengesetzten Sejten der sich überlappenden Bandagenteile, die innerhalb des Schließkopfes 28 angeordnet sind, bewegt werden können; bei den Greifbacken 60 können sich außerdem die Finger 64 auf beiden Seilen an dem Amboß 59 vorbeibewegen. Sobald jedoch bei der Einwärtsbewegung des Schlicßkopfes 28 eine vorbestimmte Stellung erreicht wird, stößt der Anschlagbolzen 76 gegen die zugehörige Anschlagfläche 74, so daß die Schließbewegung jedes Satzes von Backen beginnt.
Je nach der Lage der Anschlagfläche 74 erfolgt dann nur eine geringe oder überhaupt keine 1-inwärtsbcwcgung der Greifbacken 60 und der Bördelbacken 77. Wenn sich die Einwärlsbcwegimg der Verbindungsstangen 66 fortsetzt, werden somit die inneren Enden der betreffenden Knichebelarnie 65 und 86 weiter auseinander bewegt, um eine Schließbewegung der Backen dadurch zu bewirken, dal) die , Backcnarme um die zugehörigen Haupllagcrrtoi/en 73 geschwenkt werden.
Bei der in I7ig. 11 gezeigten innersten Stellung der Bördelhacken sind die zugehörigen Druckschiene!! 97 sti angeordnet, daß ihre inneren l-nden an der Außenfläche des Basisteils 38 des VerselilulMcils an-
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greifen, um zu verhindern, daß sich das Verschlußteil 136 während des durch die Bördelbacken 77 bewirkten Bördelvorgangs nach außen bewegt. Die Schließbewegung der Backen kann fortgesetzt werden, während sich die Druckschienen 97 in dieser Stellung be- S finden, da eine drehbare bzw. schwenkbare Verbindung zwischen den Backenarmen 82 und den zugehörigen Druckschienen 97 vorgesehen ist.
Vor dem Beginn der Schließbewegung der Backen 60 und 77 erfolgt die Einwärtsbewegung der Bördelbacken 77 derart, daß die Schenkel 137 des festgehaltenen Verschlußteils 136 auf beiden Seiten der sich überlappenden Teile der Bandage 194 liegen, während die innere Fläche der Basis 138 des Verschlußteils der Außenfläche des hinteren Bandagenabschnitts benachbart ist.
Nachdem der Anschlagbolzen 76 zur Anlage an der Anschlagfläche 74 gekommen ist, erreicht der zweite Kolben 117 des Schließkopf-Betätigungsmechanismus das Ende seiner Hubstrecke, da die Ring- ao schulter 129 zur Anlage an der Verdickung 128 kommt, so daß auch die Längsbewegung der Zahnstange 112 aufhört. In diesem Stadium sind die Finger 64 der Greifbacken 60 aufeinander zu längs einer solchen Strecke bewegt worden, daß sie an der inne- as ren Fläche des vorderen Endabschnitts 196 der Bandage 194 angreifen und diesen Bandagenabschnitt fest gegen die Innenfläche des Ambosses 59 nahe dessen Oberkante 62 drücken, wie es in Fig. 19 gezeigt ist. Die Bördelbacken 77 haben sich jedoch nur teilweise geschlossen, um die Schenkel 137 des festgehaltenen Verschlußteils 136 so aufeinander zu zu bewegen bzw. umzubiegen, daß sie an der Innenfläche des vorderen Endabschnitts 196 der Bandage anliegen, wie es in F i g. 111 gezeigt ist. In diesem Stadium ist das Verschlußteil 136 nicht fest mit den sich überlappenden Teilen der Bandage 194 verspannt, die von dem Verschlußteil teilweise umschlossen werden. Da die Schenkel des Verschlußteils 136 nach innen umgebogen worden sind, liegen die Schenkel jetzt nicht mehr an den Anlageflächen 80 der Finger 78 der Bördelbacken an, sondern das Verschlußteil 136 wird auf der Innenseite durch die Bördelflächen 81 dieser Finger abgestützt.
Während der ersten Bewegungsphase der Verbindungsstangcn 66 arbeiten die daran befestigten Nokkenplatten 161 mit den Bewegungsabnahmeorganen 159 der Winkelhebel 153 der zugehörigen Auswerfer zusammen. Die Nockenfläche jeder Nockenplatte 161 ist so geformt, daß sie eine Einwärtsbewegung des Bewegungsabnahmeorgans 159 herbeiführt, um den Winkelhebel 153 gemäß Fi g. 12 um seine Lagerachse 157 zu schwenken. Bei dieser Schwenkbewegung wird das innere Ende des Winkelhebels 153 nach oben bewegt, so daß wegen der Verbindung mit dem Auswerferkörper 147 dieser Körper zusammen mit der daran befestigten Zunge 148 nach oben bewcgl und von den Bördelbacken 77 entfernt wird.
Wenn der Auswerfer vollständig nach oben bewegt worden ist, .ist das Ende der Auswerferzunge 148 gemaß Fig. 12 nahe der oberen Wand des Magazins 139 angeordnet, und das in dem Magazin am weitesten innen liegende Verschlußteil 136 kann dem Führungskanal 149 durch die Magazinplattform 141 zugeführt werden. Nunmehr liegt das Verschlußteil 136 in der Hahn der Auswerferzunge 148, so daß es danach aus dem Magazin 139 ausgeworfen werden kann, um auf eine noch zu erläuternde Weise zwischen den Bördelbacken 77 angeordnet zu werden.
Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß dann, wenn der zweite Kolben 117 das Ende seiner Hubstrecke erreicht, die Zahnstange 112 einen Mikroschalter betätigt, der das Ventil zum Betätigen der Verschlußorgane und ein hydraulisches Ventil zürn öffnen der Verschlußorgane steuert. Die hydraulischen Ventile werden somit in der Weise betätigt, daß das Druckmittel in den Zylinder 188 des Bandagenfreigabemechanismus eintreten kann, damit der zugehörige Kolben zurückgezogen wird, um die damit verbundenen Verschlußschienen 183 gemäß Fig. 17 und 18 in ihre geöffnete Stellung zu bringen.
Der gleiche Mikroschalter kann auch dazu dienen, den Antriebsmotor 38 und damit auch die Drehbewegung der Zuführungsrollen 31. umzusteuern. Bei einer solchen Umsteuerung wird die zugeführte Bandage 194 in Richtung auf die Vorratsquelle zurückgezogen, und da der vordere Endabschnitt 196 jeder Bandage mit dem Amboß 59 fest verspannt ist, werden die Bandagen 194 aus den Führungskanälen der verschiedenen Platten herausgezogen und mit den Außenflächen des gepreßten. Ballens 12 verspannt. Dies gilt jedoch nicht für die den Schließköpfen 28 benachbarte Fläche des Ballens, denn die verschiedenen Bandagen 194 werden durch die Ambosse 59 und die die Bandagen erfassenden Greifbacken 60 in einem Abstand von dieser Fläche gehalten. Man kann einen elektronischen Zeitgeber benutzen, um die Dauer der Rückwärtsdrehung der Zuführungsrollen 31 zu regeln, und diese Zeitspanne wird so gewählt, daß ein die gewünschte Länge aufweisender Teil jeder Bandage 194 um den gepreßten Ballen 12 herumgelegt wird. Der elektronische Zeitgeber bewirkt, daß der Antriebsmotor 38 stillgesetzt wird, und er kann gleichzeitig bewirken, daß sich ein der zweiten Stufe zugeordnetes hydraulisches Ventil öffnet, damit ein Druckmittel dem Zylinder 114 des Schließkopf-Betätigungsmechanismus über den ersten Einlaß 131 zugeführt wird.
Alternativ zur Verwendung eines elektronischen Zeitgebers kann man einen Zeitsteuernocken an der Antriebswelle 39 so befestigen, daß er nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne einen elektrischen Endschalter schließt.. Die Dauer der Spannperiode kann dadurch variiert werden, daß man die Stellung und/oder die Form des Zeitsteuernockens variiert.
Somit wird der erste Kolben 116 weiter in Richtung auf die Stirnwand 119 des Zylinders 114 bewegt, so daß eine weitere Längsbewegung der Zahnstange 112 herbeigeführt wird. Infolgedessen werden die Ritzel 111 erneut in der Vorwärtsrichtung gedreht, so daß die zugehörigen Verbindungsstangen 66 weiter nach innen bewegt werden.
Die Einwärtsbewegung der Verbihdungsstangen 66 bewirkt, daß sich die Finger 78 der Bördelbacken 77 einander weiter nähern, um das festgehaltene Verschlußteil 136 so zu verformen, daß es die sich überlappenden Teile der Bandage 194 fest umschließt. Mit anderen Worten, die Arme 82 der Bördel backen drücken die Längskanten des Verschlußteils 136 gegen die benachbarten Kanten der, sich überlappenden Bandagenteile, die von dem Verschlußteil 136 umschlossen werden, und die Bördelflächen 81 der Finger 78 drücken die nach innen gebogenen Schenkel 137 des Verschlußteils 136 gegen die Innenfläche des vorderen Endabschnitts 196 der Bandage 194.
Die Greifbacken 60 schließen sich während des zweiten Schließstadiums der Bördelbacken 77 nicht weiter, da ihnen die beschriebenen, mit totem Gang arbeitenden Verbindungen zugeordnet sind. Wenn sich die inneren Enden, der Kniehebelarme 65 während dieses zweiten Stadiums auseinander bewegen, können sich die inneren Enden der Greifbacken 60 nicht weiter schließen, da sie zur Anlage an dem Bandagenabschnitt 196 kommen, der zwischen diesen Backen und dem Amboß 59 liegt. Daher geben die nockenbetätigten Federn 91 nach, so daß sich die äußeren Enden der Nockenschienen 88 weiter auseinander bewegen können; diese Bewegung führt nicht zu einer entsprechenden Bewegung der Greifbacken 60, da gemäß Fig. 19 ein Spielraum zwisehen den Kniehebelbolzen 69 und den reichlich bemessenen Öffnungen 93 der Greifarme 63 vorhanden ist.
Während der endgültigen Schließbewegung der Bördelbacken 77 werden die Kerbplatten 83 jedes Schließkopfes 28 zur Wirkung gebracht. Die Kerbplatten 83 werden dadurch gegen das zugehörige Verschlußteil 136 gedrückt, daß gemäß Fig. 11 und 13 der Bolzen 68 der Verbindungsstange mit dem inneren Ende des Schlitzes 87 der Kerbplatte zusammenarbeitet, durch den der Bolzen hindurchragt.
Wenn die Verbindungsstange 66 das Ende ihrer Einwärtsbewegung erreicht, greifen die Kerbstege 84 jeder Kerbplatte 83 an den ihnen benachbarten seitlichen Teilen der Basis 138 des Verschlußteils an, so daß die Basis und die darunter liegenden Teile der Bandage 194 gemäß Fig. 13 verformt bzw. mit Einkerbungen versehen werden. Vorzugsweise sind die mit dem Verschlußteil zusammenarbeitenden Flächen der Stege 84 jeder Kerbplatte 83 nach außen aufeinander zu geneigt, so daß die durch sie erzeugte Eindrückung oder Kerbe nach innen geneigt ist. Durch diese Einkerbungen werden die sich überlappenden Bandagenteile so festgelegt, daß sie sich nicht relativ zueinander in der Längsrichtung bewegen können.
Das Messer 99 wird ebenfalls während des letzten Teils der Einwärtsbewegung der Verbindungsstangen 66 betätigt. Der Betätigungsbolzen 103 des Messers 99 wird von der äußersten Wandfläche der reichlich bemessenen Öffnung 104 in der benachbarten Druckschiene 97 erfaßt, wie es in Fig. 11 und 13 gezeigt ist, woraufhin das Messer 99 nach innen bewegt wird, so daß seine Schneide 102 am hinteren Teil der Bandage 194 in einer Zone oberhalb der Oberkante des Ambosses 59 und in deren Nähe angreift. Die weitere Bewegung des Messer 99 bewirkt, daß der hintere Bandagenabschnitt von dem Bandagenteil getrennt wird, der sich gemäß Fig. 12 zu der Vorratsquelle erstreckt, und der Augenblick des Dürchtrennens ist so gewählt, daß das Durchtrennen erfolgt, sobald das Einkerben des Verschlußteils 136 beendet ist.
Alternativ kann das Messer 99 dadurch nach innen bewegt werden, daß es direkt mit der Verbindungsstange 66 zusammenarbeitet. Mit anderen Worten, die Verbindungsstange 66 stößt gegen das Messer 99, um es nach innen zu bewegen. Die Auswärtsbewegung des Messers 99 kann dadurch bewirkt werden, daß der Betätigungsbolzen 103 an einer Fläche der reichlich bemessenen Öffnung 104 in der benachbarten Druckschiene 97 angreift, während der Schließkopf 28 nach außen bewegt wird.
Jedoch bewegt sich das Messer 99 nicht so weit nach innen, daß es das vordere Ende 196 der Bandage 194 durchtrennt, das unterhalb des gekerbten Verschlußteils 136 liegt.
Die Einwärts bewegung der Verbindungsstange 66 endet, wenn der erste Kolben 116 des Schließkopf-Betätigungsmechanismus das Ende seiner Bewegung in Richtung auf die Stirnwand 119 des Zylinders 114 erreicht. Vorzugsweise ist die Zahnstange 112. so ausgebildet, daß sie ein umsteuerbares hydraulisches Ventil und das hydraulische Ventil der zweiten Stufe betätigt, wenn der erste Kolben 116 das Ende dieser Bewegung erreicht. Das Ventil der zweiten Stufe wird betätigt, um die Zufuhr des Druckmittels über den ersten Einlaß 131 zu unterbrechen, während das Umsteuerventil betätigt wird, um das Druckmittel dem Zylinder 114 über den Umsteuereinlaß 134 zuzuführen, so daß der erste Kolben 116 und infolgedessen auch der zweite Kolben 117 vollständig eingefahren wird.
Das Zurückziehen der Kolben 116 und 117 bewirkt natürlich, daß sich die Zahnstange 112 in umgekehrter Richtung bewegt, so daß die damit kämmenden Ritzel 111 in der entgegengesetzten Richtung gedreht werden. Infolgedessen werden die Verbindungsstangen 66 nach außen bewegt, um die zugehörigen Bördelbacken 77 und Greifbacken 60 zu öffnen und sie in ihre Ruhestellung zurückzuführen.
Wenn die Backen 60 und 77 geöffnet werden, werden die dazwischenliegenden, sich überlappenden Teile der Bandage 194 freigegeben, so daß sie sich federnd in Richtung auf die benachbarte Fläche des gepreßten Ballens 12 bewegen können. Mit anderen Worten, die Verschlußschienen 183 sind vorher zur Seite bewegt worden, damit eine freie Bahn zwischen den sich überlappenden Teilen der Bandage 194 und dem Ballen 12 vorhanden ist.
Wenn sich jede Verbindungsstange 66 dem äuße-; ren Ende ihrer Bewegungsstrecke nähert, ermöglicht es die an jeder Verbindungsstange befestigte Nockenplatte 161 dem zugehörigen Bewegungsabnahmeorgan 159, sich nach außen zu bewegen, so daß die Auswerferzunge 148 nach unten gleitet, um das am weitesten innen liegende Verschlußteil 136 zu erfassen und es zwischen die geöffneten Bördelbacken 77 zu schieben. Dieses Verschlußteil wird auf diese Weise so angeordnet, daß der nächste gepreßte Ballen bandagiert werden kann.
Die Auslaßtür 14 der Presse kann dann geöffnet werden, woraufhin das Zylinder- und Kolbenaggregat 19 des Ballenauswerfers betätigt wird, um den gepreßten und bandagierten Ballen 12 über die Türöffnung nach außen zu schieben. Der ausgeworfene Ballen gleitet dann längs der auf der Austrittsseite vorgesehenen Rampe 24 nach unten, um mit Hilfe beliebiger geeigneter Mittel abtransportiert zu werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine außerordentlich zweckmäßige Bandagiervorrichtung vorsieht, die der Verwendung bei Pressen der verschiedensten Bauart angepaßt werden kann. Außerdem ist die Konstruktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung relativ einfach.
Sobald die Bandagenenden in die Vorrichtung eingeführt worden sind, damit ein erster Ballen bandagiert werden kann, ist es ferner möglich, die Vorrichtung vollautomatisch zu betreiben, bis die Bandagenrollen-verbraucht sind und durch neue Vorratsrolleh ersetzt werden müssen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche: sehe Auslegeschrift 1 142 132) erfolgt der gemeinsame Antrieb der Halte- und Klemmbacken über eine kontinuierlich angetriebene Antriebswelle und.einen zwischengeschalteten Antriebsmechanismus. Der Gesamtaufbau wird hierdurch sehr kompliziert und störanfällig, der Hub der Backen kann nicht einfach und exakt eingestellt werden und dieser bekannte Antrieb ist auch nicht an die während der einzelnen Bewegungsabschnitte erforderlichen unterschiedli-
1. Vorrichtung zum Umschnüren von Bündeln oder Ballen mittels eines. Bandes, dessen Ende während des Spannens durch Haltebacken festgehalten und mit dem anderen überlappenden, gespannten Bandende durch Aufpressen eines Verschlußsiegels mittels Klemmbacken verbunden
wird, mit einem gemeinsamen Antrieb für die io chen Kräfte angepaßt. Halte- und Klemmbacken, dadurch ge kenn- Um diese Nachteile dieser bekannten Vorrichtung zeichnet, daß der gemeinsame Antrieb ein aufgabengemäß zu vermeiden, wird ausgehend von Hydraulikmotor (106) ist, der zwei in einem ge- einer bekannten Vorrichtung dieser Art erfindungsmeinsamen Zylinder (114) angeordnete Kolben gemäß vorgeschlagen, daß der gemeinsame Antrieb (116, 117) umfaßt, von denen der eine (116) auf 15 ein Hydraulikmotor ist, der zwei in einem gemeinsader zu den Halte- und Klemmbacken (60, 77) men Zylinder angeordnete Kolben umfaßt, von deführenden Kolbenstange (118) befestigt ist und nen der eine auf der zu den Halte- und Klemmbakder andere (117) relativ zu dieser Kolbenstange ken führenden Kolbenstange befestigt ist und der an- (118) bewegbar ist, und die Anordnung so getrof- dere relativ zu dieser Kolbenstange bewegbar ist, und fen ist, daß während des ersten Bewegungsab- 20 die Anordnung so getroffen ist, daß während des er^ schnittes (Fig. 14) beide Kolben (116, 117) ge- sten Bewegungsabschnittes beide Kolben gemeinsam meinsam verschoben werden und während des verschoben werden und während des zweiten Bewezweiten Bewegungsabschnittes (Fig. 16) der eine gungsabschnittes der eine frei bewegbare Kolben anfrei bewegbare Kolben (117) angehalten (An- gehalten und nur noch der andere mit der Kolbenschlag 128, 129) und nur noch der andere mit der 25 stange fest verbundene Kolben weiter verschoben
Kolbenstange (118) fest verbundene Kolben (116) weiter verschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anhalten des frei beweglichen Kolbens (117) durch einen Anschlag (128) erfolgt, der auf einer axial in den Zylinder (114) hineinragenden Stange (126) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Kolben (116,
wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der erfindungsgeraäße Doppelkolben-Hydraulikmotor als gemeinsamer Antrieb für die Halte- und Klemmbacken ist im Aufbau sehr einfach und gewährleistet daher auch einen sicheren, störungsfreien Betrieb. Die einzelnen, aufeinanderfolgenden Bewe-
117) ein in den Zylinder mündender, gesonderter 35 gungen der Klemmbacken und Haltebacken können Druckmitteleinlaß (131, 133) zugeordnet ist. durch diese Art von Antrieb auch sehr exakt aufein-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, da- ander abgestimmt werden. Durch den festen Andurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange schlag, über welchen der frei bewegliche Kolben an- (118) über einen Zahnstangen-Zahnritzel-Antrieb gehalten wird, ist die Endstellung der Klemm- und (111, 112) mit dem die Halte- und Klemmbacken 40 Haltebacken am Ende des ersten Bewegungsab-(60, 77) betätigenden Antriebsmechanismus (66) schnittes sehr exakt festgelegt. Durch die beiden KoI-zusammenwirkt. ben kann der Antrieb in den aufeinanderfolgenden
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, da- Bewegungsabschnitten auch sehr einfach in seiner durch gekennzeichnet, daß die Haltebacken.(60) Leistung an die jeweiligen Erfordernisse angepaßt in an sich bekannter Weise als Kniehebel ausge- 45 werden.
bildet sind und am Antriebsmechanismus (66) ein Die Erfindung wird im folgenden an Hand sche-
AnsShlag (74) vorgesehen ist, so daß beim weiteren Zuführen der Haltebacken in Richtung auf das Band diese Haltebacken aufeinander zu in Anlage am Band bewegt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (60) durch Federn (91) voneinander weg vorgespannt sind. ' -'.
matischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die F i g. 1 bis 20 zeigen in verschiedenen Ansichten und teilweise im Schnitt längs der mit römischen Ziffern bezeichneten Schnittlinien eine erfindungsgemäße Umschnürungsvorrichtung.
Die Vorrichtung umfaßt eine durch einen Hydraulikmotor? gegenüber einer am Rahmen befestigten t 55 Basisplatte 3 vertikal verschiebbare Platte 4 und eine
durch einen zweiten Hydraulikmotor 8 gegenüber
einer Stützplatte 11 horizontal verschiebbare Platte 9. Durch diese Platten wird ein Ballen 12 zusammengedrückt, und zwar zunächst vertikal und an-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung 60 schließend horizontal.
zum Umschnüren von Bündeln oder Ballen mittels Die eigentliche Umschnürungsvorrichtung umfaßt
eines Bandes, dessen Ende während des Spannens in dem gezeigten Ausführungsbeispiel 5 einzelne Agdurch Haltebacken festgehalten und mit dem anderen gregate 26, die nebeneinander auf einer Grundplatte überlappenden, gespannten Bandende durch Auf- 27 angeordnet sind. Gemäß Fig. 5 und 6 umfaßt die pressen eines Verschlußsiegels mittels Klemmbacken 65 Bandzuführvorrichtung eine Zuführungsrolle 31 und verbunden wird, mit einem gemeinsamen Antrieb für eine darüber angeordnete Stützrolle 32. Die Zuführdic Halte- und Klemmbacken. rolle 31 wird über die Welle 39 eines Motors 38 an-
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (deut- getrieben. Auf die Stützrolle 32 wird über einen Arm

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