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DE1585610A1 - Zeitschalter zur Steuerung der Arbeitsvorgaenge einer Waschmaschine oder aehnlicher Maschinen - Google Patents

Zeitschalter zur Steuerung der Arbeitsvorgaenge einer Waschmaschine oder aehnlicher Maschinen

Info

Publication number
DE1585610A1
DE1585610A1 DE19661585610 DE1585610A DE1585610A1 DE 1585610 A1 DE1585610 A1 DE 1585610A1 DE 19661585610 DE19661585610 DE 19661585610 DE 1585610 A DE1585610 A DE 1585610A DE 1585610 A1 DE1585610 A1 DE 1585610A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
time
motor
teeth
rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661585610
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Jean Pierre
Claude Velay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Controls Company of America
Original Assignee
Controls Company of America
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Controls Company of America filed Critical Controls Company of America
Publication of DE1585610A1 publication Critical patent/DE1585610A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/12Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation
    • H01H43/121Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after a single cycle of operation using a drum

Landscapes

  • Motor And Converter Starters (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description

mein Zeichen: o651 Pt
CONTROLS COMPANY Oi1 AMERICA,
2ool North Janice Avenue, Melrose Park,
Illinois, USA
Zeitschalter zur Steuerung der Arbeitsvorgänge einer Waschmaschine oder ähnlicher Maschinen
Die Erfindung bezieht sich auf Zeitschalter zur Steuerung von Arbeitsvorgängen von Maschinen, z.B· Haushaltswaschmaschinen·
In Waschmaschinen kann ein derartiger Zeitschalter zur Steuerung der einzelnen Waaohvorgänge in Übereinstimmung Q mit einem vorbestimmten Waschprogramm verwendet werden, wobei
oo sichergestellt werden soll, dass diese einzelnen Vorgänge in 1^* der gewünschten Reihenfolge und innerhalb der im Programm ^ festgesetzten zeitlichen Intervalle ablaufen. Der Zeitschalter «* ist demgemäßβ so ausgebildet und angeordnet, dass ein Programm schalter in zeitlichen Intervallen gesteuert wird, wobei als
■ - 2 -
Programmschalter im besonderen eine Nockenwalze gewählt wird, welche sich in bestimmten Zeitintervallen verdreht und elektrische Schalter schaltet. Als Antrieb für den Programmschalter kann ein einziger Motor gewählt werden, welcher sowohl die Bewegung des Programmschalters "bewirkt als auch das zeitliche Intervall zwischen den einzelnen Schaltschritten des Programmschalters festlegt. Es ist aber als zweckmässig erkannt worden, zwei Motoren zu Verwenden, von welchen der eine die Bewegung des Programmschalters am Ende eines jeden Intervalles hervorruft, und der andere Motor das Intervall zeitlieh festlegt. Diese Motoren werden zweckmässig als Servomotoren bzw. Hauptmotoren bezeichnet.
Die Erfindung befasst sich im besonderen mit einem Zeitschalter mit einem Servomotor und einem Hauptmotor.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen im Betrieb zuverlässigen und baulich gedrungenen Zeitschalter mit zwei Motoren zu schaffen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zeitsohaltgerät zur Steuerung der Arbeitsvorgänge einer Waschmaschine oder ähnlicher Maschine mit einer sohaltersteuernden Hockenwalze, welche sich zwischen einer Vielzahl von Schaltstellungen verdreht, mit einem Servomotor, welcher die Hookenwalze In Drehung versetzt und somit die Schalter nacheinander schaltet, einem den Motor steuernden Schalter, weloher von einem Ansatz betätigt wird, der in ein den Motor steuernd·· Klinkenrad der Nookenwalie
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eingreift, so dass der den Motor steuernde Schalter zwischen zwei Stellungen geschlossen gehalten wird, um nach Erregung des Motors die Durchführung eines Schaltschrittes aus der einen Stellung in die andere Stellung sicherzustellen, mit einem von einem Hauptmotor angetriebenen Zeitschalter zur Regelung der Länge des Zeitintervalles zwischen den einzelnen Schaltschritten der Nockenwalze. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass das Zeitschaltgerät einen Rotor mit Zähnen besitzt, welcher koaxial zu der Nockenwalze liegt, jedoch unabhängig von dieser infolge des Antriebes durch den Hauptmotor Drehbewegungen vollführen kann, und in einer oder mehreren Stellungen seiner Drehbewegung wirksam ist, so dass der Servomotor erregt und dabei das zeitliche Intervall beendet wird.
Die Arbeitsvorgänge der Maschine, welche in zwei getrennten zeitlichen Intervallen ablaufen sollen, können wesentlich verschiedene zeitliche Dauern erforderlich machen; deshalb ist es wünschenswert, zeitliche Intervalle unterschiedlicher Länge vorzusehen* Dies kann bei einem Zeitschaltgerät mit zwei Antriebsmotoren dadurch erreicht werden, dass der Hauptmotor ein Zeitbaeis-Steuergerät mit zwei oder mehreren unterschiedlichen zeitlichen Perioden betätigt, welch letztere - wie erforderlich - ausgewählt werden können.
Die Erfindung ißt nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas ausführlicher erläutert. In dieser zeigen in rein schematischer Weise:
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Jig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des erfindungsgemässen Zeitschaltgerätes einer Waschmaschine, wobei einzelne Teile der Übersichtlichkeit halber fortgelassen sind
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt längs der Linie II - II in Figur 1
Pig. 5 eine der Figur 2 entsprechende Ansicht, wobei jedoch einige Teile weggelassen sind, so dass die dahinter liegenden Einzelteile nach Figur 2 sichtbar werden
Fig. 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines Details der Anordnung nach Figur 1
Fig. 5 ein elektrisches Schaltschema der Anordnung nach den Figuren 1 bis 4
Fig. 6 eine Seitemansicht, teilweise im Schnitt, einer etwas abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemässen Zeitschalters nach den Figuren 1 bis 5
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Details der abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemässen Zeitschalters
Fig. 8 ein elektrisches Schaltschema der abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemässen Zeitschalters.
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Das Zeit schal tgerät nacli den Figuren 1 Ms 4 besteht aus einem Gehäuse 11, in welches eine auf einer Welle 13 gelagerte Nockenwalze 12 angeordnet ist. Me Welle 13 ist in Lagern drehbar gelagert, welche in einer Wand 16 und in einer Trennwand 17 des Gehäuses 11 vorgesehen sind. Die Nockenwalze 12 besteht aus einer Vielzahl einzelner Nocken 14, welche miteinander fest verbunden sind und daher gemeinsam eine Drehbewegung vollführen. Ein jeder Nocken 14 betätigt einen eigenen, in der Zeichnung nicht weiter dargestellten Schalter, Einige dieser Schalter regeln den Betrieb einer Waschmaschine, während die anderen Schalter das Waschprogramm als solches dadurch steuern, dass sie im einzelnen festlegen, welche der den Betrieb steuernden Schalter in den Stromkreis eingeschaltet werden. Die anderen Schalter steuern die Bewegung der Nockenwalze 12 in der nachstehend beschriebenen Weise:
Als Antrieb des Zeitschaltgerätes sind zwei Motoren vorgesehen, nämlich ein Hauptmotor 2o (Pig. 2) und ein Servo« motor 21 (Fig. 1)· Der Servomotor 21 treibt die Nockenwalze 12 mit einer konstanten Geschwindigkeit über Zahnradsätze 22 bis 29 an, wobei der letzte dieser Zahnradsätze auf der Welle 13 der Nockenwalze 12 gelagert und mit dieser fest verbunden ist. Der Hauptmotor 2o andererseits treibt einen Intervall-Schrittschalter über einen Sohrittschaltmechanismus an. Dieser Schrittschal tmechanismus, welcher am besten in Figur 2 der Zeichnung zu sehen ist, besteht aus einem Nocken 31« dessen Bahn einen
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allmählich ansteigenden und ein/rasch abfallenden Ast besitzt.
Dieser Nocken 31 ist mit einem Zahnrad 32 fest verbunden, wel-
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ches von einem mit dem Hauptmotor 2o in Verbindung stehenden Ritzel 33 angetrieben wird· Der Schrittschaltmechanismus besitzt ferner einen gekröpften Hebel 34, dessen einer Arm 35 von einer Feder 37 gegen die Wirkfläche des Nockens 31 gepresst wird, wohingegen der andere Arm 36 als Lager eines Klinkenhebels 38 dient, welcher auf diesem Arm 35 angelenkt ist. Dieser Klinkenhebel 38 steht unter der Einwirkung einer Feder 39, die die Klinke 4-0 dieses Klinkenhebels 38 zwischen die Zähne 44a eines Klinkenrades einlegt, welche längs eines Bogens eines Rotors 44 gelagert sind (Fig. 4)· Dieser Rotor 44 kann sich um die Welle 13 der nockenwalze 12 herum, jedoch unabhängig von deren Drehbewegung, drehen. Senkrecht zu dem Rotor 44 erstreckt sich ein kreissektorförmiger Arm 45, welcher durch die Trennwand 17 des Gehäuses 11 hindurchgeführt ist. Dieser Arm 45 dient mit seinem einen Ende, welches der Nockenwalze 12 abgekehrt ist, als Lager für ein Zahnradsegment 45a, das in ein Zahnradritzel 47 eingreift, welches zwischen der Trennwand 17 und der benachbarten Endwand 48 drehbar gelagert ist.
Mit diesem Zahnradritzel 47 ist ein Hocken 51 fest verbunden (Fig· 1 und 4), weloher nasenförmige Ansätze 51a und Einbuchtungen, z.B. 51b besitzt, gegen welche eich ein Nookenstössel 54 anlegt. Dieser Nockenstöeael 54 ist mit einem eraten beweglichen Kontaktarm fest verbunden» Bs ist ferner ein weiterer Nockenstössel 56 vorgesehen, der mit einem zweiten beweglichen Kontaktarm 57 in fester Verbindung.steht. Der erste Kontaktarm 55 ist zwischen fest gelagerten Sohaltkontakten 6o, 61 bewegbar, mit welchen er auf diese Weise awei Sohalter S1 und S2
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bildet (Fig. 2 und 5). Der zweite Kontaktarm 57 ist zwischen fest gelagerten Schaltkontakten 62, 63 bewegbar, mit welchen er zwei weitere Schalter S* und S. bildet·
Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist ein zweiter Klinkenarm 7o auf einer Achse 71 drehbar gelagert und steht unter der Einwirkung einer Feder, so dass dieser Klinkenarm 7o mit seiner Klinke zwischen die Zähne 44a eines Klinkenrades eingreift und auf diese Weise während des Betriebes des Schrittschaltmechansmus eine Rückwärtsbewegung des Klinkenrades verhindert.
An der Trennwand 17 .des Gehäuses 11 ist auch ein Auslösehebel 74 angelenkt, welcher zwischen seinen beiden einander gegenüberliegenden Enden einen vorspringenden Ansatz 75 besitzt. Dieser Ansatz 75 kann sich in die Zwischenräume zwischen den Zähnen 3oa eines Klinkenrades 3o mit grosser Zahnteilung einlegen. Die Zähne 3oa sind am Umfang des Klinkenrades 3o angeordnet, wobei aus konstruktiven Gründen dieses Klinkenrad 3o den zweiten Nocken der Nockenwalze 12 bildet. Auf dem Auslösehe "bei 74 ist ein erster Anschlag 74a gelagert, welcher sich gegen einen entsprechenden Anschlag 38a des Klinkenhebels 33 anlegt· Es ist ferner ein zweiter Anschlag 74b vorgesehen, welcher sich gegen den Klinkenarm 7o anlegt, so dass die Klinken 4o und 73 nach Masagabe der nach aussen gerichteten Bewegung des Auslösehebels 74, aueser Eingriff mit den Zähnen 44a des Klinkenrades gebracht werden·
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Das äussere Ende des Auslösehebels 74 trägt einen Ansatz 77, welcher in einen meanderartig geformten Schaltarm 8o eingreift. Dieser Schaltarm 8o trägt einen Schaltkontakt 81, welcher sich gegen einen festen Schaltkontakt 82 anlegen kann, der auf einem festen, in dem Gehäuse gelagerten Schaltarm 83 angeordnet ist. Diese beiden Kontakte bilden einen Schalter Sr-(Fig. 5).
Das eine Ende einer Spiralfeder 85 (Fig. 3) steht mit einem Lager 86 der Trennwand 17 des Gehäuses in Verbindung. Das gegenüberliegende Ende liegt zwischen zwei Ansätzen 87 des Rotors, welcher nach rückwärts, d.h. in eine Richtung bewegt wird, welche entgegengesetzt zu derjenigen Richtung liegt, in welcher der Rotor von dem Schrittschaltmechanismus beim Anfahren bewegt wird.
Während des Betriebes des Zeitschaltgerätes treibt der Hauptmotor 2o den Schrittschaltmechanismus an und bewegt das Segment des Zähne 44a aufweisenden Klinkenrades in entgegengesetztem Uhrzeigersinn (Fig. 2 und 3)· Die Schwenkbewegung des Segmentes des Klinkenrades mit den Zähnen 44a verdreht den Rotor 44, welcher seinerseits den Nocken 51 über-**«■ den Zahnkranz 45a und das Zahnradritzel 47 in Drehung versetzt. Bei der Drehung des Nocken 51 legen sich die Nockenstössel 54, 56 ihrerseits in die Einbuchtungen 51b und die Ansätze 51a des Nockens 51 ein, und demgemäss werden die Schalter S1 bis S. nach vier verschiedenen Zeitintervallen ihrerseits geschlossen·
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Wie aus Figur 5 der Zeichnung ersichtlich, ist ein jeder der Schalter S-, bis S, mit dem Servomotor 21 in Reihe geschaltet. Diese Schalter S1 Ms S. sind ebenfalls in Reihe mit einem jeden der vier Hockenwalzen-Schalter T-, bis T- geschaltet, so dass - falls einer dieser Schalter geschlossen ist - das Schliessen des entsprechenden Schalters S-, bis S. den Servomotor 21 erregt und eine Drehbewegung der nockenwalze 12 bewirkt. Die Drehbewegung der Nockenwalze 12 bewirkt, dass das Klinkenrad 3o der Nockenwalze 12 den Ansatz 75 des Auslösehebels 74 aus der Zahnlücke zwischen zwei Zähnen des Klinkenrades 3o löst, wodurch der Auslösehebel 74 verschwenkt und bewirkt wird, dass der Schaltarm 8o den Schalter Sc schliesst. Zusätzlich bewirkt die Schwenkbewegung des Auslösehebels 74 ein Lösen der beiden Klinken 4o und 73 aus dem Klinkenrad mit den Zähnen 44 heraus und lässt unter der Einwirkung der Rückstellkraft der Spiralfeder 85, welche sich während der Drehbewegung des Rotors 44 nach νοΓηβ7aufgebaut hat, ein Zurückschwingen des Rotors 44 in seine Anfahrstellung zu. Obgleich die Rückwärtsbewegung des Rotors 44 auch eine Drehbewegung des Nockens 51 zur Folge hat und denjenigen Schalter der Schalter S, bis S. öffnet, welcher die Auslösebewe-
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gung eingeleitet hat, wird der Schalter S1- von dem Auslösehebel 74 in der Schließstellung gehalten, wobei der Ansatz 75 des Auslösehebels 74 nunmehr auf der Spitze des Zahnes 3oa des Klinkenrades 3o aufliegt und die Erregung des Servomotors 21 aufrechterhalten wird. Wenn aber der Zahn des Kllnkenradea 3o sich unter dem Ansatz 75 des Auslösehebels 74 vorbeibewegt hat, wird dieser Auslösehebel 74 nach hinten in die nächste Zahnlücke zwiechen zwei nebeneinanderliegenden Zähnen 3oa bewegt
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und öffnet demgemäss den Schalter S^ so dass die Stromzufuhr zu dem Servomotor 21 unterbrochen wird · Auf diese Weise sind die Klinken 4o und 73 in der Lage, sich in das Ende der Reihe der Zähne 44a des Klinkenrades wieder einzulegen.
Auf diese Weise wird die Nockenwalze 12 veranlasst, einen neuen Zeitintervall einzuleiten, und zwar in Übereinstimmung mit der Zeitbasis, welche durch Schliessen eines der Schalter T1 bis T. ausgewählt wurde.
Durch die Erfindung wird ein Zeitschaltgerät geschaffen, bei welchem eine Programmsteuerung nach einem bestimmten Zeitintervall betätigt wird, dessen Dauer durch einen der Nocken der Nockenwalze 12 ausgewählt und bestimmt wird, wobei einer der
Schalter T-, bis T. und damit ein den Servomotor 21 umfassender 1 4
Stromkreis geschlossen werden, wenn der entsprechende Intervall-Zeitschalter S1 bis S. in die Schließstellung gelangt. Obgleich lediglich vier derartige Schalter S^ bis S. gezeigt sind, welche dementsprechend vier verschiedene zeitliche Intervalle bestimmen, ist es klar, dass die Anordnung von weniger oder auch von weiteren Schaltern im Bahnten der Erfindung liegt, wodurch eine jede beliebige Anzahl von Zeitintervallen bis zu einem Maximalwert erreicht werden kann, wobei dieser Maximalwert derjenigen Zeit entspricht, welche für eine einzige Umdrehung des Nockens 51 erforderlich ist,
Um eine Vorkehrung zur Drehrichtungsänderung de» Motors der Waschmaschine zu treffen (periodische Drehriohtimga-
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änderung), was eine Drehrichtungsänderung der Waschtrommel nach sieh zieht, wird der eine der Schalter der Nockenwalze von einem Umkehrnocken 65 betätigt, welcher auf der Nockenwalze 12 frei drehbar gelagert ist und über Zahnräder 66, 67 von einem Zahnrad 32 über die Welle 68 kontinuierlich angetrieben wird.
Eine vereinfachte Form des Zeitschaltgerätes ist in
den Figuren 6 bis 8 dargestellt. Mit 9o ist ein Klinkenrad be-
hat zeichnet, welches entsprechende Klinkenzähne 9oa (Fig. 7)/> wobei die Teilung dieser Zähne 9oa relativ gross ist. Dieses Klinkenrad 9o ist auf der Welle der Nockenwalze 12 frei drehbar gelagert und wird von dem Hauptmotor 2o über ein Zahnradgetriebe in kontinuierlicher Weise angetrieben· Dieses Zahnradgetriebe besteht aus den Zahnrädern 93 bis 96, wobei die Zahnräder 94 und 95 mit einer Welle 98 fest verbunden sind, welche in der Endwand 16 und in der Trennwand 17 des Gehäuses 11 gelagert ist. Das Klinkenrad 9o bildet zusammen mit dem Zahrad 96 eine Einheit. Die Nockenwalze 12 wird über ein Zahnradgetriebe 22 bis 29 von dem Servomotor 2l· in der vorstehend beschriebenen Weise angetrieben.
Wie bei der bereits erläuterten Ausführungsform ist ein Auslösehebel 74 mit einem Ansatz 75 vorgesehen, welch letzterer in eine Zahnlücke zwischen den eine grosse Teilung aufweisenden, am Umfang des Klinkenrades 3o liegenden Zähnen 3oa eingreifen kann, wobei in diesem Falle das Klinkenrad 3o den ersten Hocken der Hockenwalze 12 bildet. Im vorliegenden Falle erstreckt eich der Ansatz 75 in seitlicher Richtung, so
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dass bei der von dem Hauptmotor 2o hervorgerufenen Drehbewegung des Klinkenrades 9o der Umfang des Klinkenrades 9o, in welchen der entsprechende Zahn eingreift, oder einer dieser Zähne 9oa überdeckt werden.
Während des Betriebes dieser Anordnung wird das Zähne aufweisende Klinkenrad 9o von dem Hauptmotor 2o über das Zahnradgetriebe 95 bis 96 in kontinuierlicher Weise in Drehung versetzt, bis die Zähne 9oa des Klinkenrades 90 oder einer dieser Zähne 9oa mit dem Ansatz 75 des Auslösehebels 74 in Eingriff gelangt, so dass letzterer angehoben und der Schalter S5 geschlossen wird. Wie das Schaltschema nach Figur 8 zeigt, setzt das Schliessen dieses Schalters S,- den Servomotor 21 in Betrieb, welcher dann über das Zahnradgetriebe 22 bis 29 die Nockenwalze 12 antreibt. Die Drehung der Nockenwalze 12 hat zur Folge, dass einer der Zähne 3oa den Schalter S,- in der Schließstellung hält, nachdem der mit dem Klinkenrad 9o mit seinen Zähnen 9oa in Eingriff stehende Auslösehebel 74 sich aus diesem Eingriff gelöst hat. Der Schalter S5 wird in dieser Schließstellung so lange gehalten, bis der Ansatz 75 des Auslösehebels 74 in die nächste Zahnlücke zwischen zwei benachbarte Zähne 3oa eingreift. Der Servomotor 21 wird dann abgeschaltet und ein neues Intervall wird eingeleitet, das in Übereinstimmung mit derjenigen Zeit zeitlich geregelt wird, welche für den Zahn oder den nächsten Zahn 9oa des Klinkenrades 9o erforderlich ist, Mm. mit dem Ansatz 75 des Auslösehebela 74 in Eingriff zu gelangen·
- Patentansprüche 009842/0351

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Zeitsehaltgerät zur Steuerung der Arbeitsvorgänge einer Waschmaschine oder ähnlicher Maschinen, mit einer schaltersteuernden Nockenwalze, welche sich zwischen einer Vielzahl von Schaltstellungen verdreht, mit einem Servomotor, der die Nockenwalze in Drehung versetzt und somit die Schalter nacheinander schaltet, einem den Motor steuernden Schalter, welcher von einem Ansatz betätigt wird, der in ein den Motor steuerndes Klinkenrad der Nockenwalze eingreift, so dass der den Motor steuernde Schalter zwischen zwei Stellungen geschlossen gehalten wird, um nach Erregung des Motors die Durchführung eines Schaltschrittes aus der einen Stellung in die andere Stellung sicherzustellen, mit einem von einem Hauptmotor angetriebenen Zeitschalter zur Regelung der Länge des Zeitintervalles zwischen den einzelnen Schaltschritten der Nockenwalze, dadurch gekennzeichnet , dass das Zeitschaltgerät einen Rotor (44 in Pig. 4j 9o in Fig. 6) mit Zähnen besitzt, welcher koaxial zu der Nockenwalze (12) liegt, jedoch unabhängig von dieser infolge des Antriebes durch einen Hauptmotor (2o) Drehbewegungen vollführen kann und in einer oder mehreren Stellungen seiner Drehbewegung wirksam ist, so dass der Servomotor (21) erregt und dabei das zeitliche Intervall beendet wird.
    2, Zeitschaltgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen einen Schalter betätigenden Nocken (51) t wel cher von dem Rotor (44) mit Zähnen betätigt wird, so dass eine Vielzahl von Zeitschaltern (S1 bis S.) nach Maaigabe der Stellung des Hookena (51) nach verschiedenen Zeitintervallen in die
    Schließstellung gebracht wird, und da·· ferner Nookenwalzen-
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    Schalter (T1 bis T.) vorgesehen sind, welche einen jeden der ausgewählten Zeitschalter in den Stromkreis des Servomotors (21) einschalten, so dass dieser Servomotor (21) nach dem Schliessen des jeweiligen ausgewählten Zeitschalters erregt wird.
    3. Zeitschaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähne aufweisende Rotor (44) entgegen der Kraft einer Rückholfeder (85) bewegbar ist, dass in die Zähne (44a) dieses Rotors (44) eine Klinke (73) eingreift, und dass ein Auslösehebel (74) vorgesehen ist, welcher von dem von dem Motor gesteuerten Klinkenrad (3o) betätigt wird, wenn die Drehbewegung der Nockenwalze (12) am Ende eines Zeitintervalles einsetzt, so dass die Klinke (73) gelöst wird und unter der Einwirkung der Rückholfeder (85) eine Rückbewegung des Rotors (44) in die Nullstellung zugelassen wird.
    4. Zeitschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskupplung zwischen dem Hauptmotor (2o) und dem Zähne aufweisenden Rotor (44) einen Nocken (31) mit einem allmählich ansteigenden und einem rasch abfallenden Ast der Nockenbahn besitzt, wobei dieser Nocken (31) von dem Hauptmotor (2o) angetrieben und so betätigt wird, dass er eine Klinke (4o) über ein Zähne (44a) aufweisendes Segment dieses Rotors (44) hinwegbewegt·
    5. Zeiteohaltgerät nach Anspruoh 3 und 4, dadurch g e kennzeiohnet, dass der Auelöeemeohanieau» auoh ao betätigbar ist, dass er die Klinke (4o) in die Lö«est«llung ver-
    . 4 + 009842/0351
    bringt.
    6. Zeitschaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass der Rotor als Klinkenrad (9o) ausgebildet ist, in welches der Ansatz (75) des motorgesteuerten Klinkenrades (3o) eingreift, und dass der motorgesteuerte Schalter (Sc) geschlossen wird, wenn ein Zahn (9oa) des Klinkenrades (9o) den Ansatz (75) verschiebt, wobei die Länge eines jeden Zeitintervalles auf diese Weise von derjenigen Zeit bestimmt wird, welche für die Verschiebung des Ansatzes (75) durch den Zahn oder die Zähne (9oa) des Klinkenrades (9o) benötigt wird.
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DE19661585610 1965-02-15 1966-02-12 Zeitschalter zur Steuerung der Arbeitsvorgaenge einer Waschmaschine oder aehnlicher Maschinen Pending DE1585610A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB642665A GB1103691A (en) 1965-02-15 1965-02-15 Improvements in and relating to timing devices for controlling the programme of operation of a machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1585610A1 true DE1585610A1 (de) 1970-10-15

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ID=9814277

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661585610 Pending DE1585610A1 (de) 1965-02-15 1966-02-12 Zeitschalter zur Steuerung der Arbeitsvorgaenge einer Waschmaschine oder aehnlicher Maschinen

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DE (1) DE1585610A1 (de)
GB (1) GB1103691A (de)

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US3465110A (en) 1969-09-02
GB1103691A (en) 1968-02-21

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