[go: up one dir, main page]

DE1584838C - Liegender Behalter fur staubfbrmiges Gut - Google Patents

Liegender Behalter fur staubfbrmiges Gut

Info

Publication number
DE1584838C
DE1584838C DE1584838C DE 1584838 C DE1584838 C DE 1584838C DE 1584838 C DE1584838 C DE 1584838C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
screw conveyor
heating
additional
goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
5300 Bonn Lengsdorf Becker Fritz
Original Assignee
Westhydrauhk Becker KG Maschinen fabrik und Apparatebau, 5300 Bonn Lengs dorf
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen liegenden Behälter für erreichbare Verbesserung ist beträchtlich, reicht jestaubförmiges Gut, der nach unten konisch zuläuft doch nicht in allen Fällen aus. Die Länge der Förderund dort einen Förderkanal mit einer Förderschnecke schnecke ist in diesem Falle nämlich allein durch den aufweist, der das Gut durch mehrere verschließbare Abstand und den Höhenunterschied zwischen der ZuÖffnungen zugeführt wird. 5 laufstelle für das staubförmige Gut zur Förder-
Ein derartiger bekannter Behälter ist lediglich als schnecke und der Auslaufstelle am Mischkessel be-
Transportvorrichtung für trockenes Gut, insbesondere stimmt. Aus Gründen der Platzersparnis wird man
gemischte Baustoffe, wie trockene Beton- und Mörtel- jedoch bestrebt sein, diese Abstände möglichst gering
mischungen, Zement, Trümmersplitt-Zementmischung zu wählen, so daß es in den meisten Fällen vor-
od. dgl., ausgebildet. In zahlreichen Fällen besteht io kommt, daß die Schnecke das Material nicht auf die
jedoch das Bedürfnis, staubförmiges Gut in vorge- optimale Temperatur aufzuheizen vermag, insbeson-
wärmtem Zustand zu verwenden, beispielsweise wenn dere dann nicht, wenn, wie dies meist in solchen
es mit einem fließfähigen Medium vermischt werden Mischanlagen der Fall ist, ein stoßförmiger Bedarf
soll. So werden beispielsweise für die Herstellung von auftritt und in kurzen Zeiträumen größere Mengen
bituminösen Straßendecken auf der Baustelle Bitumen 15 des staubförmigen Gutes zur Verfügung stehen
geeigneter Zusammensetzung und Qualität — das müssen.
Bindemittel — in einer Mischvorrichtung mit einem Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
meist staubförmigen bzw. feingemahlenen Füller ver- Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden
setzt, der z. B. aus Kalksteinmehl od. dgl. bestehen und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich
kann. Während das Bindemittel bereits in vorgeheiz- 20 ist, trotz indirekter Beheizung wesentlich höhere
tem Zustand dem Mischkessel zugeführt wird, wird Temperaturen des staubförmigen Gutes zu erreichen
der Füller bisher in kaltem Zustand in die erhitzte, und auch bei stoßförmigem Bedarf größere Mengen
bituminöse Masse eingeführt, was aber leicht zur BiI- staubförmigen Gutes mit ausreichender Temperatur
dung von Klumpen führt, die auch bei längerer in kurzer Zeit zur Verfügung zu halten, ohne hierfür
Durchmischung nicht vollständig verteilt werden 25 einen zusätzlichen Raumbedarf auf der Baustelle zu
können. . benötigen.
Es sind zwar bereits beheizte Behälter zum Mischen Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfin-
bituminöser Baustoffe und beheizteBetonmischbehäl- dung darin, daß der Behälter an der Unterseite von
ter bekanntgeworden, doch weisen diese Behälter einem Heizmantel umgeben ist, in dem Heizschlangen
lediglich Heizeinrichtungen für eine direkte Beheizung 30 zur indirekten Beheizung sowie ein trockenes Wärme-
der Behälterunterseite auf, was jedoch für eine zu- Übertragungsmedium angeordnet sind, und daß außer-
friedenstellende Trocknung staubförmigen Gutes für halb und unterhalb des Behälters seine zusätzliche,
die genannten Zwecke in keinem Fall ausreicht, da beheizbare Förderschnecke angeordnet ist, die mit
staubförmiges Gut ein schlechter Wärmeleiter ist und der im Behälter angeordneten Förderschnecke derart
daher nicht durch Beheizung der Behälterwand in 35 verbunden ist, daß das aus dem Behälter abzuzie-
ausreichendem Maße und mit genügender Gleich- hende Gut die zusätzliche Förderschnecke durch-
mäßigkeit vorgewärmt werden kann. laufen muß.
Aus diesem Grunde ist auch bereits bekannt, das Da, wie. oben geschildert, eine indirekte Beheizung
Füllermaterial in einer besonderen Aufheizanlage mit von staubförmigem Gut nur unter der Voraussetzung
Verbrennungsgasen im Gegenstromprinzip vorzuwär- 40 zum Erfolg führen kann, daß das Gut im Bereich der
men. Abgesehen von der erheblichen Staubentwick- Aufheizung gleichzeitig wirksam umgeschaufelt wird,
lung hat sich diese Aufheizanlage nicht durchsetzen ist der Heizmantel auf den Teil des nach unten hin
können, da sie in Anlage und Betrieb zu kostspielig birnenförmig erweiterten Behälters beschränkt, in
war und auch die Verluste an Füllermaterial nicht dem eine Umschaufelung durch die Förderschnecke
unbeträchtlich waren. 45 erfolgt. Eine indirekte Beheizung wurde deshalb ge-
Kommen nun aber solche Klumpen trockenen Fül- wählt, weil diese wesentliche wirtschaftliche Verbes-
lermaterials, die nur äußerlich von Bitumen umhüllt serungen ermöglicht. Auf Baustellen, an denen Füller
sind, in die Oberfläche der Straßendecke, sei es von für das bituminöse Material benötigt werden, sind
Anfang an, sei es erst nach einem bestimmten Abrieb, nämlich in der Regel bereits andere beheizbare
so ergeben sich Ansatzpunkte für einen vorzeitigen 5° Aggregate vorhanden, an die der Behälter gemäß der
Verschleiß und erhebliche Schäden an der Straßen- vorliegenden Erfindung als Trabant ohne weiteres an-
decke. Sinngemäß gleichartige Nachteile ergeben sich geschlossen werden kann. Auf diese Weise werden
aber auch bei anderen Anwendungsgebieten. eigene Heizeinrichtungen entbehrlich, und die vor-
Um diesen Nachteilen zu begegnen, ist es auch handene Wärme kann besser ausgenutzt werden, bekannt, zum Zuführen des Füllermaterials in den 55 Durch die unterhalb des Behälters angeordnete zu-Mischkessel eine beheizte Förderschnecke vorzu- sätzliche, beheizbare Förderschnecke, deren Heizsehen, die über den wesentlichen Teil ihrer Länge mantel ebenfalls an das bereits vorhandene Heizeinen an der Außenseite thermisch isolierten doppel- system angeschlossen werden kann, läßt sich das abwandigen Heizmantel aufweist, der mit dem Umlauf zuziehende Gut noch nach seinem Austritt aus dem eines Wärmeübertragungsmittels verbindbar ist. 60 Behälter auf jede gewünschte Temperatur erwärmen
Diese bekannte Vorrichtung geht von der Erkennt- und unter gleichzeitiger Umwälzung völlig aufheizen, nis aus, daß staubförmiges Gut, wie z. B. das Füller- Auf diese Weise wird sichergestellt, daß am Auslauf material, auf Grund seiner Zusammensetzung und der Gesamtanordnung genügend vorgeheiztes Füller-Struktur meist ein sehr schlechter Wärmeleiter ist. material zur Verfügung steht. Wesentlich für den Damit schien aber eine indirekte Beheizung nur wenig 65 Gegenstand der Erfindung ist somit, daß nicht ein Aussicht auf Erfolg zu bieten, wenn sie nicht mit beheizbarer Behälter schlechthin, sondern erstmalig einer ständigen wirksamen Umschaufelung des kör- ein beheizbarer Behälter für staubförmiges Gut genigen bzw. staubigen Gutes verbunden ist. Die somit schaffen worden ist, der in seiner Konstruktion den
besonderen Problemen der Beheizung von staubförmigem Gut, wie es insbesondere für Straßenbauzwecke Verwendung findet, besonders gut angepaßt ist.
Der Gegenstand-der Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels kurz erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt quer zur Achse des Behälters,
F i g. 2 und 3 die Stirnansichten und
F i g. 4 in einer teilweise weggebrochenen und teilweise geschnittenen Seitenansicht den Behälter gemäß der Erfindung.
Der im wesentlichen · zylindrische Behälter 1 ist nach unten etwas erweitert, so daß er im ganzen einen etwa birnenförmigen Querschnitt erhält. In diesem Ansatz la ist am unteren Ende eine Förderschnecke 2 angebracht, die gegenüber dem Hauptraum, dem eigentlichen Vorratsraum des Behälters 1, durch Bleche mit regelbaren Öffnungen 3 abgetrennt ist. Der Unterteil des Behälters 1, etwa im Bereich des Ansatzes la, ist von einem kastenförmigen Heizmantel 4 umgeben, in dem Heizschlangen 5 untergebracht sind, von denen die Wärme durch ein trockenes Wärmeübertragungsmedium 6, wie beispielsweise Stahlwolle, auf die Wandungen des Unterteils übertragen wird. Die Anschlüsse für das von außen zuzuführende Heizmedium sind bei 11 und 12 angedeutet. Unter dem Auslauf der Förderschnecke 2 befindet sich der Einlauf einer zweiten selbständigen Förderschnecke 8, die von einem Heizmantel 9 und 'einer thermischen Isolierung 10 umgeben ist. Der Antrieb der zweiten Förderschnecke 8 ist bei 13 angedeutet und unabhängig von dem Antrieb der Förderschnecke 2. Mit 14 ist der Auslauf der Förderschnecke 8 bezeichnet, von wo das heiße staubförmige Gut abgezogen und eventuell über eine Schrägfördereinrichtung, die ebenfalls eine beheizte Förderschnecke sein kann, der weiteren Verwendung zugeführt wird. Mit 15 ist ein luftdichter Dom bezeichnet. Der Motorkasten für die innere Förderschnecke 2 ist bei 16 angedeutet. 17 ist die Rücklauf leitung für das Heizmedium, das die zusätzliche Förderschnecke 8 beheizt. Bei 18 ist noch eine Entlüftungsleitung dargestellt. Wie besonders deutlich aus F i g. 4 hervorgeht, endet der Auslauf la der Förderschnecke 2 unmittelbar über dem Einlauf 7 der Förderschnecke 8 und kann mit diesem auch fest verbunden sein.
Auf diese Weise wird ohne zusätzlichen Raumbedarf — der Vorratsbehälter für den Füller muß sowieso vorhanden sein —- eine besonders wirksame Aufheizung ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Liegender Behälter für staubförmiges Gut, der nach unten konisch zuläuft und dort einen Förderkanal mit einer Förderschnecke aufweist, der das Gut durch mehrere verschließbare öffnungen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) an der Unterseite von einem Heizmantel (4) umgeben ist, in dem Heizschlangen (5) zur indirekten Beheizung sowie ein trockenes Wärmeübertragungsmedium (6) angeordnet sind, und daß außerhalb und unterhalb des Behälters (1) eine zusätzliche, beheizbare Förderschnecke (8) angeordnet ist, die mit der im Behälter (1) angeordneten Förderschnecke (2) derart verbunden ist, daß das aus dem Behälter (1) abzuziehende Gut die zusätzliche Förderschnecke (8) durchlaufen muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3230763A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von substanzen an behaelterinnenwaenden
DE2259752C2 (de) Vorrichtung zum Fördern und Mischen von zumindest zwei pulverförmigen und/oder körnigen Massen
DE2845775A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer aufschlaemmung
DE2048226C3 (de) Drehrohrofen zur Gewinnung von Fluorwasserstoffsäure
DE2848145C2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von bituminösem Mischgut im Straßenbau o.dgl. und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2430145B2 (de) Vorrichtung zum kuehlen eines heissen koernigen materials mittels eines zylinder-kuehlers, in dem wenigstens ein thermoelement zur messung der gutstemperatur angeordnet ist
DE3246370A1 (de) Verfahren zur herstellung von gegenstaenden aus keramischem material und anlage zur durchfuehrung des verfahrens
DE69006158T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer auskleidung auf den innenflächen eines metallurgischen gefässes.
EP1301679B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines feuerschutzgebäudeabschlussflügels sowie damit herstellbarer feuerschutzgebäudeabschlussflügel
DE1584838C (de) Liegender Behalter fur staubfbrmiges Gut
EP0045047A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wärmedämmenden Hohlblocksteins
DE4210885C2 (de) Heizungsvorrichtung
DE1584838B1 (de) Liegender Behaelter fuer staubfoermiges Gut
DE4138912A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von vorgemischten baustoffen
EP0241802A2 (de) Verrottungs- und Wärmegewinnungsanlage für organische Abfallprodukte
DE1584435B2 (de) Misch- und umwaelz-vorrichtung fuer feinteilige baustoffe, insbesondere zum herstellen feuerfester gegenstaende o.ae
DE2165855C3 (de) Abdichtende Fördervorrichtung
EP0900307B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum isolieren von gebäudeteilen und einbauten
DE3341006A1 (de) Vorrichtung zur separaten erhitzung von fueller fuer die herstellung von bituminoesem mischgut
DD231782A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur thermischen behandlung von blaehfaehigen gemachten aluminosilikathaltigem rieselfaehigen gut
DE20009621U1 (de) Anlage zur Herstellung von trockenen Granulat-Bindemittel-Produkten, insbesondere von Polystyrolgranulat-Zement-Produkten
DE2026534A1 (de) Füllerheizschnecke
DE2319366C3 (de) Vorratsbehälter für bituminöses Mischgut
DE2830795A1 (de) Verfahren zur aufbereitung von bituminoesen altbaustoffen
CH418944A (de) Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Betonfertigteilen