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DE15842C - Kontinuirlicher mechanischer Kopirrahmen für Lichtbilder - Google Patents

Kontinuirlicher mechanischer Kopirrahmen für Lichtbilder

Info

Publication number
DE15842C
DE15842C DENDAT15842D DE15842DA DE15842C DE 15842 C DE15842 C DE 15842C DE NDAT15842 D DENDAT15842 D DE NDAT15842D DE 15842D A DE15842D A DE 15842DA DE 15842 C DE15842 C DE 15842C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
frame
cliche
photos
continuous mechanical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT15842D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TRONEL & KOCH in Schaffhausen
Publication of DE15842C publication Critical patent/DE15842C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box
    • G03B27/06Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box for automatic repeated copying of the same original

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE Wl: Photographs.
Dieser photographische Copirrahmen gestattet nach einmaliger Ladung mit lichtempfindlichem Papier, den ganzen Tag mit demselben zu copiren und macht das Hineintragen ins Dunkelzimmer unnöthig, ebenso das Umkehren oder Oeffnen desselben, bis das Ganze in ihm enthaltene präparirte Papier nach demselben Cliche exponirt ist. Auf diese Weise kann man in einem Tage eine grofse Menge Abzüge mit einem Rahmen machen.
Copirt man im Sonnenlicht, so kann man während des Drehens der Rollen ein gelbes Glas über das Cliche halten um ein Anlaufen des Papiers zu verhüten.
Nur wenn ein anderes Cliche" eingelegt wird, braucht man den Rahmen ins Dunkelzimmer zu tragen. Es wird mit einem Photometer copirt, der in den Copirrahmen selbst eingelassen oder separat gebraucht werden kann. Es können mit diesem Copirrahmen in einem Tage bis 100 und mehr Abzüge hergestellt werden. Die Cliche"s können weder bestaubt noch sonstwie beschädigt werden und die Copien werden ungemein gleichmäfsig.
Die Verwendung kann sowohl bei Kohlendruck als bei Silberdruck stattfinden.
Dieser mechanische Copirrahmen ist auf der Zeichnung durch Fig. 1, 2 und 3 und Schnitt A -B repräsentirt und besteht aus einem flächen, dreitheiligen Kasten a. Die Abtheilungen b bx zu beiden Seiten dienen zur Aufnahme des lichtempfindlichen Papiers c, zu welchem Zweck sich in jeder derselben ein Aufwickler (in der Zeichnung die Walzen oder Rollen d dl) befindet. Unter der Lichtöffnung e des Copirraumes / wird das Cliche" g eingeschoben, welches an seinen Rändern durch die vier Gummiplättchen h A1 an den zwei in einem Falz befindlichen Scheidewänden i i1 elastisch gehalten wird.
Das lichtempfindliche Papier c geht über die Scheidewände ti1 und zwischen den Gummiplättchen h hl durch und wird im Copirraum aufs Cliche angeprefst durch den einklinkbaren Hebel k mit Feder / mittelst des Kissens m (in der Zeichnung ein Brettchen mit Filzunterlage).
Die Operation des Arbeitens ist folgende: Das eventuell aus mehreren Stücken zusammengesetzte präparirte Papier wird in der Bildhöhe entsprechender Breite an den beiden Enden auf den bezw. Walzen d d1 befestigt (in der Zeichnung durch eine federnde Segmenthülse) und gleichmäfsig aufgerollt, das zu copirende Cliche in den Rahmen gelegt, die beiden Rollen an ihren Platz gebracht und sodann die beiden Scheidewände ti1 in ihre Falze eingeschoben. Die Dicke der auf die Clicheränder drückenden Plättchen aus Gummi oder dergleichen gewährt dem Papier genügend Spielraum zu freiem Durchgang, wenn am Kopf eine Walze gedreht wird. Es wird nun das den Copirraum ausfüllende Kissen m eingelegt, der mit einer Feder c versehene Hebel k heruntergedrückt und letzterer mit einer Schnappfeder, Klinke etc. festgehalten. Jetzt schliefst man den Kastendeckel a 1J welcher auf die beiden aufrechtstehenden Mittel- oder Scheidewände leichte Pression ausübt und dadurch das Cliche" festhält; der Kasten wird umgekehrt und mit dem Photometer dem Licht ausgesetzt. Ist der richtige Copirgrad, welcher sich bei einiger Uebung
ohne vorherige Probe leicht bei jedem Cliche bestimmen läfst, erreicht, so läfst man den aus dem Kasten herausstehenden Hebel los, wodurch das Kissen infolge genügenden freien Raumes zwischen Hebel k und Deckel α 1 sich senkt; nun wird das Papier mittelst der Rolle so weit vorwärts bewegt, bis das copirte Bild unter der Maske über dem Cliche verschwunden ist, der Hebel von neuem angedrückt und weiter exponirt.
Copirt man mit der Maske, so schneidet man dieselbe um einige Millimeter breiter als die gewünschte Bildgröfse, setzt dann auf beiden Seiten derselben und etwa ι bis 2 mm davon entfernt noch einen schwarzen Papierstreifen an, der bis unter den Ausschnitt im Rahmen das Cliche deckt. Die beiden letzteren Streifen müssen übrigens bei jedem Cliche angebracht werden, wenn man sparsam mit dem Papier umgehen will, indem sonst die ganze Ausschnittbreite vom Licht getroffen würde. Es entsteht auf diese Weise auf jeder Seite des Bildes ein offener Streifen, der sich während des Copirens schwärzt. Ist nun ein Bild fertig copirt, so braucht man nur darauf zu achten, dafs der schwarze Streifen der z. B. sich links befand, wenn die Rolle nach rechts bewegt wird, genau sich an der Maskenöffnung auf der rechten Seite zeigt, und die richtige Vorwärtsschaltung des Papiers ist erreicht. Will man die Ränder des Bildes anlaufen lassen, so nimmt man nach Exponirung des ganzen Streifens das Cliche heraus, legt eine Glasplatte mit den nöthigen Masken genau in die richtige Lage und dreht nun den ganzen Streifen am Licht, wie früher vorwärts, nun wieder zurück.
Soll mit Kohlenpapier gedruckt werden, so schneidet man den Papierstreifen etwas breiter als das Bild bezw. die Maske hoch ist und macht an den so hervorstehenden Rand des Kohlenpapieres je auf die Distanz einer Bildbreite ein Zeichen, weifsen oder farbigen, zarten Strich, oder auch nur ein kleines Loch mit einem spitzen Zirkel. Ein correspondirendes Zeichen bringt man nun an dem Copirrahmen am Rande des Ausschnittes mittelst eines ganz kurzen Stecknadel- oder auch nur eines Bleistiftstriches an, und hat nur darauf zu achten, dafs bei jeder Umdrehung der Rollen jedesmal die Marke auf dem Kohlenpapier unter diejenige an dem Copirrahmen zu liegen komme. Während des Fortbewegens des Papieres miifs man hier aber das Cliche mit einem Carton zudecken, der nur den Rand des J Papieres mit dem Zeichen sehen läfst, weil sonst das Papier vom Licht verändert würde, da es viel empfindlicher ist als Silberpapier.
Will man bei Kohlenpapier die Ränder anlaufen lassen, so verfährt man-wie beim Silberdruck. man läfst den Streifen zurücklaufen, wobei man aber mit gröfster Genauigkeit darauf zu achten hat, dafs die Masken den richtigen Platz einnehmen. Da es hier mehr als beim Silberdruck nothwendig ist, dafs der Papierstreifen ohne sich irgendwie zu verschieben, zurücklaufe, so ist es nöthig, dafs das Papier auf den beiden Rollen genau in gleicher Lage aufgerollt werde, d. h. dafs es auf den beiden Rollen genau in der nämlichen Distanz von den beiden Enden derselben befestigt werde. Zur gröfseren Vorsicht können auf den Rollen je zwei hölzerne Ringe ο ox unter schwacher Reibung gegen den Rand des Papieres gestofsen werden, die jede Abweichung desselben aus seiner Richtung verhüten.
Man hat nun darauf zu achten, dafs die am Rande des Papieres angebrachten Marken wieder genau an ihre frühere Stelle zurückkommen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Der dreitheilige Copirrahmen α al, dessen äufsere Abtheilungen b b1 (Magazine) je einen Aufwickler d dx enthalten, auf welchem einen der Papierbedarf für einen ganzen Arbeitstag aufgerollt ist, während der andere das successiv exponirte Ende des Streifens aufnimmt, nachdem es unter dem Cliche den Copirraum f passirt hat.
2. Die Combination eines Hebels k mit Kissen m und Pressionsfeder /, welche mittelst Verschlufs η das Papier an das Cliche andrückt und nach erfolgter Exponirung beim Auflösen des Verschlusses das Papier zur Weiterschaltung freiläfst, ohne dafs der Kasten umgekehrt oder geöffnet zu werden braucht..'
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15842D Kontinuirlicher mechanischer Kopirrahmen für Lichtbilder Active DE15842C (de)

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DE (1) DE15842C (de)

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