DE1583554C - Sandform aus mehr als zwei Formteilen - Google Patents
Sandform aus mehr als zwei FormteilenInfo
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Description
I 583 554
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sandform aus mehr als zwei Formteilen zum Herstellen von Gußkörpern
verwickelter Gestalt, die nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen formbar sind,
■wobei die Sandform aus einzelnen Segmentformteilen mit den dazugehörigen Formrahmen besteht, die beim
Abguß stehend konzentrisch um die vertikale Längsmittelachse des inneren Gießraumes angeordnet sind,
und alle Formteilungswinkel sich entsprechend der Anzahl der Segmentformteile zu 360° ergänzen, nach
Patent 1558 141.
Mit der Verwirklichung der Lehre der Hauptpatentanmeldung ist es erstmalig gelungen, eine Sandform
mit Segmentformteilen zu schaffen, mit der es möglich gemacht wird, Gußkörper, welche nicht in
zwei" Ebenen formbar sind, in einem Stück und in einem Guß herzustellen, ohne sich hierfür bislang
unumgänglich notwendiger Außenkerne bedienen zu müssen.
Die einzelnen Segmentformteile werden gemäß der Hauptpatentanmeldung aus normalem Formsand hergestellt,
wobei jeder Segmentformteil von einem Formrahmen aufgenommen wird. Die im Formrahmen
geformten Segmentformteile werden vor dem Abguß konzentrisch um die Längsmittelachse des
inneren Gießraumes der Sandform herum aufgestellt, gegen Verschiebebewegungen gesichert und vergossen.
Die vorliegende Erfindung stellt eine vorteilhafte Weiterentwicklung des Gegenstandes der Hauptpatentanmeldung
als Parallellösung dar. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmentformteile
aus einer selbsttragenden ausgehärteten Sandbindermischung bestehen.
Die praktische Verwirklichung der vorliegenden Erfindung macht es somit möglich, außer normalem,
in Formrahmen gestampften Formsand für die Zwecke der Lehre des Hauptpatentes, nämlich zur
Bildung von nicht in zwei Ebenen formbaren Gußkörpern in einem Stück und einem Guß, nunmehr!
auch aushärtbarenj:(Sahd, wie er allgemein bekannt |
ist und Verwendung findet, zu benutzen.
Die Herstellung der aus aushärtbarem Sand ge-1 bildeten Sandformsegmente kann entweder von Hand
oder auch maschinell erfolgen. Der Vorteil der Verwendung von aushärtbarem Sand als Ausgangswerkstoff
für Sandformsegmente besteht unter anderem darin, daß solche Sandformsegmente jetzt auch ohne
ίο Formrahmen Verwendung finden können, womit jedoch
nicht ausgeschlossen sein soll, daß man solchen aushärtbaren Sand nicht auch in oder mit Formrahmen
benutzen kann. Im übrigen treten auch hier bei der Verwendung von aushärtbarem Sand die allge-|
mein bekannten Vorteile eines solchen Sandes ein.
Zusammenfassend zielt also der Vorschlag der Er-I findung dahin, aushärtbaren Sand, welcher bisher für
Sonderzwecke in Gießereien benutzt wird, auch für die Verwirklichung der Lehre der Hauptpatentanmeldung
mit Vorteil einsetzen zu können, und zwar bevorzugt bei Bildung von formrahmenlosen Sand-]
formsegmenten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sandform aus mehr als zwei Formteilen zum I Herstellen von Gußkörpern verwickelter Gestalt,! die nicht in zwei aufeinander senkrecht stehenden! Ebenen formbar sind, wobei die Sandform aus!einzelnen Segmentformteilen mit den dazugehöri-l gen Formrahmen besteht, die beim Abguß stehend! konzentrisch um die vertikale Längsmittelachsej des inneren Gießraumes angeordnet sind, und allel Formteilungswinkel sich entsprechend der Anzahl!der Segmentformteile zu 36(P ergänzen, nach Pa-J tent I 558 141, dadurch gekennzeichnet] daß die einzelnen Segmentformteile aus einer) selbsttragenden ausgehärteten Sandbindermischung bestehen.
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