DE1582629C - Ais Handgerat ausgebildetes Heustock Schrotgerat - Google Patents
Ais Handgerat ausgebildetes Heustock SchrotgeratInfo
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Description
Die ErriiuUing betrifft ein als Handgerät ausgebildetes, durch einen Motor angetriebenes Heustock-Schrotgerät,
bestehend aus einer endlos umlaufenden, in der Umfangsnut eines Sägeschwerles geführten
Schneidkette, wobei in der Schneidkette spezielle Schneidglicder angeordnet sind, die jeweils zwei seitliche
Schneidzähne aufweisen, zwischen denen ein Teil der Kette einen Vorbindlinussteg bildet.
Derartige Schrotgeräte dienen zum Abstechen der täglich benötigten Heustücke oder auch dazu, überhitzte
Heustöcke abzutragen bzw. Luftkanal in sie
einzuschneiden, so daß sie abkühlen können.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 1 920 232 ist ein derartiges Heustock-Schrotgerät vorbekannt,
bei dem die Schneidmesser mittels zusätzlicher Bolzen an besonderen Fiihrungsgliedein der Sägekette
vorgesehen sind. Der Motor ist dabei an einem Traggestell an einer Seite der Schneidkette vorgesehen.
An der anderen Seite der Schneidkette befinden sich noch Vorbauten. Bei diesem vorbekannten Gerät
wird das Schnittgut wegen der einfachen Ausbildung der Schneidkette während des Schneidens nicht ausgeräumt.
Auch kann damit an einer Heustockwand nicht direkt geschnitten werden, da die Vorbauten auf
der entgegengesetzten Seite des Antriebsmotors stören.
In der USA.-Patenischrift 2 876 817 ist ferner ein an einen Traklor angebautes Heustock-Schneidgerät
gezeigt, wobei ebenfalls eine endlos umlaufende Schneidkette verwendet wird. Dieses Gerät ist somit
nicht so handlich,-wie ein Handgerät und kann auch nicht .■:) schnell an Gefahrenstellen verbracht werden.
Ausgehend von einem Gerät der eingangs genannten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
dieses so weiterzubilden, daß beim Schneidvorgan« gleichzeitig das durch die Schneidzähne gelöste Heu
abtransportiert wird, so daß ein Festfressen der Säge verhindert wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Verbindungssteg als Mitnehmersteg
zur Räumung des Schnittgutes ausgebildet ist und jeweils zwei gegenüberliegende, seitliche Schneidzähnc,
ein diese verbindender Mitnehmersteg und ein mit der Führungsnut des Sägeschwerts zusammenwirkender
Führungsnockcn ein einstückiges Schneidgüed bilden. Durch die Ausbildung dieses Speziali'liedes
der .Schneidzähne mit dem Mitnehmersteg wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
auf konstruktiv einfache Weise gelöst.
Mit Vorteil sind sämtliche Anbauten des Gerätes, wie Motor, Getriebe, Abdeckungen usw., nur auf
einer Seite des Sägeschwertes angeordnet. Hierdurch ist es möglich, einen geraden Schnitt auch an der
Heustockwand'zu erzielen und jeglichen Querschnitt zu vermeiden. Eine derartige Ausgestaltung ist durch
das genannte deutsche Gebrauchsmuster an sich bereits bekannt. Für diese Maßnahme wird daher kein
selbständiger Schutz beansprucht.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines .5 Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den schematischen Zeichnungen zeigt
F i g. I ein Kettenschwert in Seitenansicht und
F i g. 2 eine Teildraufsicht auf das Schwertende mit
nur einem Spezialglied unter Weglassimg der Kette. Das Schwert 6 ist mit einer Führungsnut 5 versehen,
in welcher die durch den mit 7 angedeuteten Motor angetriebene Kette, die der Einfachheit halber
nicht dargestellt ist. geführt wird.
An dieser Kette sind Spezialglieder befestigt, die. wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, aus zwei seitlichen
Schneidzähnen 2 und 3 bestehen, wobei die beiden Schneidzähne 2 und 3 über einen Mitnehmersteg 4
miteinander verbunden sind. Der Miliiehniersteg 4 greift mit einem Führungsnocken 1 in die Führungszo
nut 5 und wird dort mit der Kette geführt. Der Mitnehmersieg 4 hat die Aufgabe, das durch die Schneidzähne
2 und 3 im Schnitt gelöste Heu abzutransportieren und ein Festfressen der Säge zu verhindern.
Die Ausbildung des Mitnehmersteges 4 kann dabei beliebig gewählt werden, der Mitnehmersteg darf jedoch
die Schneidkanten der Schneidzähne nach außen nicht überragen.
Als Antrieb 7 kann jeder beliebige Molor Verwendung finden. Hierbei muß jedoch darauf geachlet
werden, daß diese Motoren feuersicher ausgebildet sind.
Claims (2)
1. Als Handgerät ausgebildetes, durch einen
Motor angetriebene:; Heustock-Schrotgerät. bestehend aus einer endlos umlaufenden, in der
Umfangsnut eines Sägeschwertes geführten Schneidkette, wobei in der Schneidkette spezielle
Schneidglieder angeordnet sind, die jeweils zwei seitliche Schneidzähne aufweisen, zwischen denen
ein Teil der Kette dnen Verbindungssteg bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg
als Mitnehmersteg (4) zur Räumung des Schüttgutes ausgebildet ist und jeweils zwei
gegenüberliegende, seitliche Schneidzähne (2. 3), ein diese verbindender Mitnehmersteg (4) und ein
mit der Führungsnut (5) des Sägeschwerts (6) zusammenwirkender Fülmmgsnoeken (1) ein einstückiges
Schneidglied bilden.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Anbauten des Gerätes,
wie Motor, Getriebe, Abdeckungen usw., nur auf einer Seite des Sägeschwertes (6) angeordnet
sind.
Family
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