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DE1580793C - Vorrichtung zum hydraulischen Raddruckausgleich für vier- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum hydraulischen Raddruckausgleich für vier- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1580793C
DE1580793C DE1580793C DE 1580793 C DE1580793 C DE 1580793C DE 1580793 C DE1580793 C DE 1580793C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
group
lines
hydraulic cylinders
piston rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Georg 8561 Vorra Gottschalk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

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Das Hauptpatent 1480 185 betrifft eine Vorrich- der Dämpfungseigenschaften der Radaufhängung tung zum hydraulischen Raddruckausgleich für vier- und schließlich ein willkürliches Anheben jeweils ein- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit Hydraulik- zelner Fahrzeugräder bzw. Radgruppen. Irisbesonzylindern, die jeweils die anteiligen Lasten einzelner dere eignet sich die Raddruckausgleichsvorrichtung Räder oder Radgruppen übertragen und die doppelt- 5 nach dem Hauptpatent für Geländefahrzeuge, für wirkende Kolben aufweisen, mit absperrbaren Ver- Spezialfahrzeuge zum Transportieren schwerer und bindungsleitungen jeweils zwischen dem stirnseitigen sperriger Lasten und für Kranfahrzeuge,
und dem kolbenstangenseitigen Zylinderraum bei Bei der©Raddruckausgleichsvorrichtung nach dem mindenstens einigen dieser Hydraulikzylinder und Hauptpatent ist das Zuschalten der Fahrzeugfederung mit absperrbaren Ausgleichsleitungen, die jeweils die io zwangsweise an die Betätigung der Schaltorgane gestirnseitigen Zylinderräume bzw. die kolbenstangen- bunden, welche in Sperrstellung jeweils die Verbinseitigen Zylinderräume der Hydraulikzylinder einer dung zwischen dem stirnsei.tigen Zylinderraum und Ausgleichsgruppe untereinander verbinden, welche dem kolbenstangenseitigen Zylinderraum der einaußerdem die Kombination folgender Merkmale auf- zelnen Hydraulikzylinder sperren. Auch gestattet die weist: 15 Raddruckausgleichsvorrichtung nach dem Haupt-.._.., ,»,..', , ■ · patent keine kreuzweise ■ Verbindung der die stirn-
a) Die Absperrung der Verbindungsleitungen zwi- seiU Zylinderräume der Hydraulikzylinder einer sehen dem stirnseitigen und dem kolbenstangen- Radgnippe miteinander verbindenden Ausgleichsseitigen Zylinderraum der Hydraulikzylinder er- leitungen mit den die kolbenstangenseitigen Zylinderfolgt durch vom Fahrerplatz aus willkürlich, 20 räume emer anderen Radgruppe miteinander verbinyorzugsweise mittels Druckrnittelubertr.agung, denden Ausgleichsleitungen.
betat.gbare Schaltorgane, die be, den Hydraulik- ,m j,.^,.^ mi die Erzic, noch besserer Stabi-
zylmdem mindestens zweier jeweils- einander . litätseigenschaften von mit Raddruckausgleichsvor-
ziigeordneter Rader bzw. Radgruppen in ihrer richtuIf nach dem Hauptpatent ausgestatteten
Offenstellung gleichzeitig je einen als Feder Fahrzeugen bezweckt die vorliegende Erfindung eine
wirkenden hydropneumatischen Speicher zu- Verbesserung und· weitere Ausbildung der Rad-
scna ten, druckausgleichsvorrichtung nach dem Hauptpatent
b) die Absperrung der Ausgleichsleitungen zwi-: 1480185 im Sinne der Lösung der Aufgabe, sowohl sehen den stirnseitigen Zylinderräumen oder/ die Fahrzeugfederung auch bei in Sperrstellung be- und zwischen den kolbenstangenseitigen Zylin- 3° findlichen Schaltorganen zuschalten zu können, als derräumen der Hydraulikzylinder einer Aus- auch eine solche kreuzweise Verbindung zwischen gleichsgruppe erfolgt ebenfalls durch vom Fah- den die stirnseitigen Zylinderräume der Hydraulikrerplatz aus willkürlich, vorzugsweise mittels zylinder einer Radgruppe verbindenden Ausgleichs-Druckmittelübertragung, betatigbare Absperr- leitungen mit den die kolbenstangenseitigen Zylinderorgane, ■ 35 räume der Hydraulikzylinder der anderen Radgruppe
c) Die Flüssigkeitsmenge in den stirnseitigen Zylin- halten zu können. Dabei wird insbesondere anderräumen und die in den kolbenstangenseitigen %cf ebt' dies du"h. emen emzI&en Hand8rifi des Zylinderräumen der Hydraulikzylinder jeder ; Fahrers zu ermöglichen.
Ausgleichsgruppe ist durch ein vom Fahrer- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
platz aus willkürlich, vorzugsweise mittels 4° 8e!ost' daß dl!rcS C'n Semem,sames Stellzeug gleich-
Druckmittclübertragung, betätigbares Steuer- «mg alle Schaltorgane m den jeweiligen Verbm-
" organ veränderbar, das mindestens als Drei- diingsleitungen zwischen den stirnseitigen und den
wegeventil ausgebildet ist und eine Schließ- kolbenstangenseitigen Zylinderraumen in eine diese
stellung, eine erste Durchgangsstellung zur Ver- Verbindungsleitungen absperrende Schaltstellung und
bindung der Ausgleichsleitungen zwischen den 45 u"d em an alle Ausgleichsleitungen angeschlossenes
stirnseifigen Zylinderraumen mit einer ein Rück- Mchrwegeschaltorgan in eine solche Schaltste lung,
schlagventil aufweisenden Quelle konstanten mder im Sinne einer Stabilisierung die jeweils die
Drucks und zur gleichzeitigen Verbindung der stirnsciligen Zylinderräume der einen. Ausglcichs-
Ausglcichslcitungen zwischen den kolbenstan- gruppe verbindende Ausgleichsleitung mit der jeweils
genscitigen Zylinderräumen mit einem druck- 5° die kolbeiistangcnscitigen Zylinderraume der anderen
. losen Vorratsbehälter und eine zweite Durch- Ausglcichsgruppe verbindenden Ausgleichsleitung
ganusstcllung zur Verbindung der Ausgleichs- und die, Jewcils d'e kolbenstangenseiügen Zylinder-
' leitungen zwischen den stirnseitigen Zylinder- räume der ersten Ausgle.chsgruppe verbindende Ausräumen mit dem drucklosen Vorratsbehälter / glcichslcitung mit der jeweils die stirnseiügen ZyIminid zur gleichzeitigen Verbindung der Aus- 55 c erraume der anderen Ausgleichsgruppe verbmdeng!eichs!ei.un(ien zwischen den kolbenstangen- den u Ausgleichslcitung miteinander in Verbindung ii i d Q k stchc" b?we8bar fnd ' '
g!eichs!ei.un(ien zwischen den kolbenstangen- u g
seitigen Zylinderraumen mit der Quelle koii- stchc"' b?w a e8bar fnd· .f Von. „ ·"♦ κ .
stauten Drucks aufweist. u I" d(;.r ÖSA.-Patentschrift 2 201912 ist bereits eine
hydraulische !^druckausgleichsvorrichtung be-
Die hydraulische Raddruckausgleichsvorjichtung 60 schrieben, bei welcher mittels eines zentralen, fahrergemäß dem llüiiptpatuiil 1480 185 ist in konstruk- betätigten Mehrwcgeschaltorgans zum ^Zwecke einer liver Hinsicht besonders einfach und folglich in der Stabilisierung die jeweils die stirnseitigen Zylinder-Herstellung billig. Sie gestattet außer der Stabilisie- räume der einen Ausgleichsgruppe verbindende Ausrung der I.astebene des Fahrzeugs, der Stabilisie- gleichsleitung mit der jeweils die kolbenstangcnseirung und Dämpfung der Fahrzeugschwingungen und 65 tigen Zylinderräume der anderen Ausgleichsgruppe außer einer Ncigungseinstelhmg der Fahrzeugebene verbindenden Ausgleichsleitung und die jeweils die auch noch ein willkürliches Zu- oder Abschalten der kolbenstangenseitigen Zylinderräume der ersten Aus-Fahrzeugfederung und eine willkürliche Veränderung gleichsgruppe verbindende Ausgleichsleitung mit der
3 4 #
jeweils die stirnseitigen Zylinderräume der anderen Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der
Ausgleichsgruppe verbindenden Ausgleichsleitung Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung
miteinander verbindbar sind. Diese bekannte Rad- näher erläutert, in welcher eine Schemaskizze einer
druckausgleichsvorrichtung weist jedoch weder als Vorrichtung gemäß der Erfindung mit einer Fede-
Federung wirkende hydropneumatische Speicher, 5 rungs-Stabilisiereinrichtung dargestellt ist.
noch Verbindungsleitungen zwischen den stirnseitigen In der Zeichnung sind paarweise durch starre
und den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen der Radachsen verbundene Räder 1, 2, 3 und 4 eines
jeweiligen Hydraulikzylinder der einzelnen Fahr- Fahrzeugs abgebildet, denen jeweils Hydraulikzylin-
zeugräder auf. Sie ist folglich auch nicht geeignet, der 5 zugeordnet sind, in denen jeweils ein über
die oben erwähnte Aufgabe im Sinne der vorliegen- io eine Kolbenstange an der betreffenden Radachse an-
den Erfindung zu lösen. greifender doppeltwirkender Kolben 6 geführt ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Die Hydraulikzylinder 5 sind jeweils an dem nur erfindungsgemäßen Raddruckausgleichsvorrichtung angedeuteten Fahrzeugrahmen 7 angelenkt. Selbstweisen die als Mehrwegeventile ausgebildeten Schalt- verständlich kann auch umgekehrt die Kolbenstange organe in den Verbindungsleitungen zwischen den 15 am Fahrzeugrahmen angreifen, während sich die stirnseitigen und den kolbenstangenseitigen Zylinder- Hydraulikzylinder gegen die Radachse abstützen,
räumen jedes Hydraulikzylinders jeweils außer den Die Hydraulikzylinder 5 werden durch die KoL· beiden Schaltstellungen, in denen jeweils der stirn- ben 6 jeweils in einen stirnseitigen Zylinderraum und seitige Zylinderraum und der kolbenstangenseitige in einen kolbenstangenseitigen Zylinderraum unter-Zylinderraum miteinander und mit dem hydropneu- 20 teilt, die jeweils über Verbindungsleitungen 8 vermatischen Speicher in Verbindung stehen bzw. beide bindbar sind. Im Zuge dieser Verbindungsleitungen Zylinderräume voneinander und von dem hydro- liegen jeweils als Mehrwegeventile ausgebildete pneumatischen Speicher getrennt sind, eine dritte, Schaltorgane .9 mit je drei Schaltstellungen, in deren mittels des Stellzeuges gleichzeitig bei allen Schalt- erster Schaltstellung 10 die Verbindungsleitung 8 jeorganen einstellbare ,Schaltstellung auf, in der jeweils 25 weils derart freigegeben wird, daß. der stirnseitige der stirnseitige Zylinderraum mit dem hyropneu- und der kolbenstangenseitige Zylinderraum jeweils matischen Speicher verbunden, aber von dem kolben- miteinander sowie mit einem als Feder wirkenden stangenseitigen Zylinderraum getrennt ist. hydropneumatischen Speicher 11 in Verbindung
Durch eine derartige Gestaltung der als Mehrwege- stehen,- innerhalb dessen die Flüssigkeit von einem ventile ausgebildeten Schaltorgane wird die Zuschal- 3° unter Drück stehenden Gaspolster beaufschlagt wird, tung der Fahrzeugfederung im Sinne der oben ange- " In einer zweiten Schaltstellung 12 sind jeweils der gebenen, der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben- stirnseitige und der kolbenstangenseitige Zylinderstellung in konstruktiv besonders einfacher Weise raum sowohl voneinander als auch von dem hydroerreicht. pneumatischen Speicher 11 getrennt, und in einer
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungs- 35 dritten Schaltstellung 13 ist nur jeweils der stirnform der erfindungsgemäßen Raddruckausgleichs- seitige Zvlinderraum mit dem hydropneumatischen vorrichtung ist das an alle Ausgleichsleitungen ange- Speicher 11 verbunden, während seine Verbindung schlossene Mehrwegeschaltorgan, durch das die Aus- mit dem kolbenstangenseitigen Zylinderraum untergleichsleitungen im Sinne einer Stabilisierung kreuz- brachen ist. Die Bedeutung der einzelnen Schaltweise miteinander verbunden werden können, mit 40 Stellungen wird im folgenden noch näher erläutert, den jeder Ausgleichsgruppe zugeordneten Steuer- Die stirnseitigen Zylinderräume der den auf der organen zum Verändern der Flüssigkeitsmengen in gleichen Fahrzeugseite befindlichen Rädern 1 und 3 den stirnseitigen und in den kolbenstangenseitigen bzw. 2 und 4 zugeordneten Hydraulikzylinder sind Zylinderräumen vereinigt, die hierzu außer der jeweils über Ausgleichsleitungen 14 bzw. 15 zu je Schließstellung und den beiden Durchgangsstellungen 45 einer Gruppe verbunden, und in gleicher Weise sind zum Verändern der Flüssigkeitsmengen noch eine auch die kolbenstangenseitifen Zvlinderräume der vierte, mittels des Stellzeuges gleichzeitig an beiden jeweils gleichen Gruppe, von Hvdraulikzvlindern über Steuerorganen einstellbare Schaltstellung aufweisen, Ausgleichsleitungen J 6 bzw. 17 verbunden. Im Zuge in der jeweils die die stirnseitigen Zylinderräume der genannten AusgleichsleUnngen sind jeweils nur verbindende Ausgleichsleitung und die die kolben- 5° angedeutete Absperrorgane 18 angeordnet. .
stangenseitigen Zvlinderräume verbindende Aus- D;e zur Verbindung der Hvdranlikzvlinder der gleichsleitung je einer Gruppe von Hydraulikzvlin- Räder 1 und 3 dienenden Aussleichs^itungen 14 und dem an zwei die einander entsprechenden Anschlüsse 16 stehen über Anschlnßleitun»en J 9 b^w. 20 mit der beiden Steuerorgane kreuzweise verbindende einem a's Mehrwegeventil ausgebildeten Steuerorgan Stabilisierungsleitungen angeschlossen sind. Auch 55 21 in Verbindung," während d'e Ausweichstellungen diese besondere erfindungsgemäße Anordnung stellt 15 und 17. welche d*e den Rädern 2 und 4 zugeeine besonders einfache und zweckmäßige konstruk- ordneten Hvdraulikzylinder miteinander verbinden, tive Lösung dar. über Anschlußleitimgen 22 und 23 an ein weiteres
Schließlich können in Weiterbildung der Erfindung als Mehrwegeventil ausgebildetes Steuerorgan 24 an-
die den Rädern einer Fahrzeugseite zugeordneten 6o geschlossen sind. Ferner führen zu den beMen Steuer-
Hvdraulikzylinder.zu einer Ausgleichsgruppe zusam- organen 21 und .24 jeweils mit Rückschlagventilen
mengefaßt sein. Eine derartige Anordnung ist an sich versehene Druckleitungen 25, welche an eine Pumpe
aus der deutschen Auslegeschrift 1187 305 bekannt. 26 angeschlossen sind. Außerdem sind von den pe-
Die bekannte Anordnung weist aber nicht die ande- nannten Steuerorganen 21 und 24' wegführende Abren Merkmale auf, welche es erst ermöglichen, im 65 flußieituneen 27 vorgesehen, welche in einen Vorrats-Rahmen der den Gegenstand der Erfindung bilden- behälter 28 einmünden.
den Merkmalskombination die oben angegebene, der Die beiden Steuerorgane 21 und 24 weisen jeweils
Erfindung zugrundeliegende Aufgabe zu lösen. , vier wahlweise einstellbare Schaltstellungen auf, in

Claims (4)

  1. deren erster Schaltstellung, einer Durchgangsstellung Schließstellung 30 ein, welche ihre Normal-Betriebs-
    29 die Pumpe 26 Verbindung mit der die kolben- stellung ist.
    stangenseitigen Zylinderräume je einer Gruppe von Werden nunmehr auch die Absperrorgane 18 in Hydraulikzylindern verbindenden Ausgleichsleitung den Ausgleichsleitungen in Sperrstellung gebracht, so 16 bzw. 17 hat, während der Vorratsbehälter 28 an 5 werden die einer Gruppe von Rädern zugeordneten die jeweils die stirnseitigen Zylinderräume derselben Hydraulikzylinder oder auch sämtliche Hydraulik-Gruppe von Hydraulikzylindern verbindende Aus- zylinder zu sparren Verbindungselementen zwischen gleichsleitung 14 bzw. 15 angeschlossen ist. den Radachsen und dem Fahrzeugrahmen 7.
    In der zweiten Schaltstellung, einer Schließstellung Befinden sich die Schaltorgane 9 in der Schalt-
    30 sind die jeweils die stirnseitigen Zylinderräume io stellung 12, so kann durch Einstellen der Durcheiner Gruppe von Hydraulikzylindern verbindende gangsstellungen 29 oder 31 an den Steuerorganen 21 Ausgleichsleitung 14 bzw. 15 und die jeweils die kol- bzw. 24 der jeweilige Abstand zwischen Radachse benstangenseitigen Zylinderräume derselben Gruppe und Fahrzeugrahmen beliebig verändert werden, invon Hydraulikzylindern verbindende Ausgleichs- dem entweder in den stirnseitigen Zylinderraum beleitung 16 bzw. 17 sowohl voneinander als auch von 15 stimmter Hydraulikzylinder Druckmittel eingepumpt der Pumpe 26 und von dem Vorratsbehälter 28 ab- und aus den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen getrennt. Druckmittel abgelassen wird, oder umgekehrt.
    In der dritten Schaltstellung, einer weiteren Durch- Während der Fahrt befinden sich die Steuerorgane
    gangsstellung 31 ist die Pumpe 26 umgekehrt wie in 21 und 24 im allgemeinen in der Schließstellung 30.
    der Durchgangsstellung 29 mit der die jeweils Stirn- 20 Wenn jedoch das Stellzeug 36 durch Bewegung
    seitigen Zylinderräume je einer Gruppe von Hydrau- eines Betätigungshebels 37 in Richtung des Pfeiles A
    likzylindern verbindenden Ausgleichsleitung 14 bzw. betätigt wird, so werden die Schaltorgane 9 in die
    15 verbunden, während der Vorratsbehälter 28 an Schaltstellung 13 und die Steuerorgane 21 und 24 in
    die jeweils die kolbenstangenseitigen Zylinderräume die Schaltstellung 32 gestellt, wodurch erreicht wird,
    dieser Gruppe von Hydraulikzylindern verbindende 25 daß die jeweils die stirnseitigen Zylinderräume der
    Ausgleichsleitung 16 bzw. 17 angeschlossen ist. einen Gruppe von Hydraulikzylindern verbindende
    Schließlich ist noch eine vierte Schaltstellung 32 Ausgleichsleitung 14 an die jeweils die kolbenstan-
    der Steuerorgane 21 bzw. 24 vorgesehen. In dieser genseitigen Zylinderräume der anderen Gruppe von
    Schaltstellung 32 sind die von der Pumpe 26 korn- Hydraulikzylindern verbindende Ausgleichsleitung 17
    mende Druckleitung 25 und die zum Vorratsbehälter 30 und die jeweils die kolbenstangenseitigen Zylinder-
    28 führende Abflußleitung 27 abgesperrt, während räume der erstgenannten Gruppe von Hydraulik-
    die Ausgleichsleitungen 14 und 16 bzw. 15 und 17 zylindern verbindende Ausgleichsleitung 16 an die
    jeweils mit Stabilisierungsleitungen 33 und 34 bzw. jeweils die stirnseitigen Zylinderräume der anderen
    34 und 33 in Verbindung stehen, welche in der bei Gruppe von Hydraulikzylindern verbindende Aus-
    35 angedeuteten Weise eine kreuzweise Verbindung 35 gleichsleitung 15 angeschlossen wird. Hierdurch wird herstellen. Wird also an beiden Steuerorganen 21 und eine Stabilisierung der Federung des betreffenden 24 gleichzeitig die vierte Schaltstellung 32 eingestellt, Fahrzeuges während der Fahrt bewirkt.
    so erfolgt eine Verbindung der Ausgleichsleitung 14 Es leuchtet ohne weiteres ein, daß auch die jeweils
    mit der Ausgleichsleitung 17 und eine Verbindung einer Radachse zugeordneten Hydraulikzylinder zu der Ausgangsleitung 16 mit der Ausgleichslei- 40 einer Gruppe zusammengefaßt werden können, so
    rung 15. daß wahlweise ein Federungsausgleich oder eine
    In der Zeichnung ist ein Stellzeug 36 angedeutet, Stabilisierung zwischen jeweils zwei Radachsen er-
    mit welchem die Schaltorgane 9 ungeachtet der je- folgen kann, indem die beiden Ausgleichsleitungen
    weils von ihnen augenblicklich eingenommenen je einer Gruppe von Hydraulikzylindern paarweise Schaltstellung gleichzeitig in ihre dritte Schaltstellung 45 oder kreuzweise miteinander in Verbindung gebracht
    13 und außerdem noch die Steuerorgane 21 und 24 werden, wozu eine Mehrwegeventilanordnung dienen
    unabhängig von der gerade eingenommenen Schalt- kann, die ähnlich ausgebildet ist wie die Steuerorgane
    Stellung gleichzeitig in ihre vierte Schaltstellung 32 21 und 24.
    gebracht werden können. Werden bei der in der Zeichnung dargestellten
    Im folgenden wird die Wirkungsweise der in der 50 Vorrichtung nach der Erfindung die Absperrorgane
    Zeichnung dargestellten Ausführungsform einer Vor- 18 geschlossen, so kann durch kreuzweises Verbinden
    richtung nach der Erfindung näher erläutert. zwischen den Ausgleichsleitungen 14 und 15 scw'e
    In ähnlicher Weise wie bei der im Hauptpatent 16 und 17 vermittels der Steuerorgane 21 und 24 eine
    1 480 185 unter Schutz gestellten Vorrichtung kann ausschließlich zwischen den Rädern 3 und 4 wirkdurch Einstellung der Schaltstellung 12 an den einer 55 same Stabilisierung der Federung erreicht werden,
    bestimmten Gruppe von Hydraulikzylindern züge- Mit Hilfe eines weiteren Satzes von Absperrorganen
    ordneten Schaltorganen 9 die durch die hydropneu- in den genannten Ausgleichsleitungen läßt sich die-
    matischen Speicher 11 ermöglichte Federwirkung selbe Stabilisierungswirkung wahlweise auch für die
    dieser Gruppe von Hydraulikzylindern abgeschaltet Räder 1 und 2 erreichen,
    werden, so daß zwischen den Hydraulikzylindern je 60
    einer Gruppe vermittels der die jeweils stirnseitigen Patentansprüche:
    Zylinderräume der Hydraulikzylinder 5 verbindenden Ausgleichsleitung 14 bzw. 15 sowie der die je- 1. Vorrichtung zum hydraulischen Raddruckweils kolbenstangenseitigen Zylinderräume verbin- ausgleich für vier- oder mehrrädrige Kraftfahrdenden Ausgleichsleitung 16 bzw. 17 ausschließlich 65 zeuge mit Hydraulikzylindern, die jeweils die anein Raddruckausgleich, beispielsweise zwischen den teiligen Lasten einzelner Räder oder Radgruppen Rädern 1 und 3 bzw. den Rädern 2 und 4, stattfindet. übertragen und die doppeltwirkende Kolben auf-Die Steuerorgane 21 und 24 nehmen hierbei die weisen, mit absperrbaren Verbindungsleitungen
    jeweils zwischen dem stirnseitigen und dem kolbenstangenseitigen Zylinderraum bei mindestens einigen dieser Hydraulikzylinder und mit absperrbaren Ausgleichsleitungen, die jeweils die stirnseitigen Zylinderräume bzw. die kolbenstangenseitigen Zylinderräume der Hydraulikzylinder einer Ausgleichsgruppe untereinander verbinden, welche außerdem die Kombination folgender Merkmale aufweist:
    a) Die Absperrung der Verbindungsleitungen zwischen dem stirnseitigen und dem kolbenseitigen Zylinderraum der Hydraulikzylinder erfolgt durch vom Fahrerplatz aus willkürlich, vorzugsweise mittels Druckmittelübertragung, betätigbare Schaltorgane, die bei den Hydraulikzylindern mindestens zweier jeweils einander zugeordneter Räder bzw. Radgruppen in ihrer Offenstellung gleichzeitig je einen als Feder wirkenden hydropneumatischen Speicher zuschalten,
    b) die Absperrung der Ausgleichsleitungen zwischen den stirnseitigen Zylinderräumen oder/ und zwischen den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen der Hydraulikzylinder einer Ausgleichsgruppe erfolgt ebenfalls durch vom Fahrerplatz aus willkürlich, vorzugsweise mittels Druckmittelübertragung, betätigbare Absperrorgane,
    c) die Flüssigkeitsmenge in den stirnseitigen Zylinderräumen und die in den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen der Hydraulikzylinder jeder Ausgleichsgruppe ist durch ein vom Fahrerplatz aus willkürlich, vorzugsweise mittels Druckmittelübertragung, betätigbares Steuerorgan veränderbar, das mindestens als Dreiwegeventil ausgebildet ist und eine Schließstellung, eine erste Durchgangsstellung zur Verbindung der Ausgleichsleitungen zwischen den stirnseitigen Zylinderräumen mit einer ein Rückschlagventil aufweisenden Quelle konstanten Drucks und zur gleichzeitigen Verbindung der Ausgleichsleitungen zwischen den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen mit einem drucklosen Vorratsbehälter und eine zweite Durchgangsstellung zur Verbindung der Ausgleichsleitungen zwischen den stirnseitigen Zylinderräumen mit dem drucklosen Vorratsbehälter und zur gleichzeitigen Verbindung der Ausgleichsleitungen zwischen den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen mit der Quelle konstanten Drucks aufweist,
    55
    nach Patent 1 480 185, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein gemeinsames Stellzeug (36) gleichzeitig alle Schaltorgane (9) in den jeweiligen Verbindungsleitungen (8) zwischen den stirnseitigen und den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen in eine diese Verbindungsleitungen absperrende Schaltstellung (13) und ein an alle Ausgleichsleitungen (14, 15, 16 und 17) angeschlossenes Mehrwegeschaltorgan (Steuerorgane 21 und 24) in eine solche Schaltstellung (32), in der in an sich bekannter Weise im Sinne einer Stabilisierung die jeweils die stirnseitigen Zylinderräume der einen Ausgleichsgruppe verbindende Ausgleichsleitung (14) mit der jeweils die kolbenstangenseitigen Zylinderräume der anderen Ausgleichsgrufpe verbindenden Ausgleichsleitung (17) und die jeweils die kolbenstangenseitigen Zylinderräume der ersten Ausgleichsgruppe verbindende Ausgleichsleitung (16) mit der jeweils die stirnseitigen Zylinderräume der.anderen Ausgleichsgruppe verbindenden Ausgleichsleitung (15) miteinander in Verbindung stehen, bewegbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Mehrwegeventile ausgebildeten Schaltorgane (9) in den Verbindungsleitungen (8) zwischen den stirnseitigen und den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen jedes Hydraulikzylinders (5) jeweils außer den beiden Schaltstellungen (10 und 12), in denen jeweils der stirnseitige Zylinderraum und der kolbenstangenseitige Zylinderraum miteinander und mit dem hydropneumatischen Speicher (11) in Verbindung stehen bzw. beide Zylinderräume voneinander und von dem hydropneumatischen Speicher (11) getrennt sind, eine dritte, mittels des Stellzeuges (36) gleichzeitig bei allen Schaltorganen (9) einstellbare Schaltstellung (13) aufweisen, in der jeweils der stirnseitige Zylinderraum mit dem hydropneumatischen Speicher (11) verbunden aber von dem kolbenstangenseitigen Zylinderraum getrennt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an alle Ausgleichsleitungen (14, 15, 16 und 17) angeschlossene Mehrwegeschaltorgan, durch das die Ausgleichsleitungen (14 und 17 bzw. 16 und 15) im Sinne einer Stabilisierung kreuzweise miteinander verbunden werden können, mit den jeder Ausgleichsgruppe zugeordneten Steuerorganen (21 und 24) zum Verändern der Flüssigkeitsmengen in den stirnseitigen und in den kolbenstangenseitigen Zylinderräumen vereinigt ist, die hierzu außer der Schließstellung (30) und den beiden Durchgangsstellungen (29 und 31) zum Verändern der Flüssigkeitsmengen noch eine vierte, mittels des Stellzeuges (36) gleichzeitig an beiden Steuerorganen (21 und 24) einstellbare Schaltstellung (32) aufweisen, in der jeweils die die stirnseitigen Zylinderräume verbindende Ausgleichsleitung (14 bzw. 15) .und die die kolbenstangenseitigen Zylinderräume verbindende Ausgleichsleitung (16 bzw. 17) je einer Gruppe von Hydraulikzylindern (5) an zwei die einander entsprechenden Anschlüsse der beiden Steuerorgane (21 und 24) kreuzweise verbindende Stabilisierungsleitungen (33 und 34) angeschlossen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise jeweils die den Rädern (1 und 3 bzw. 2 und 4) einer Fahrzeugseite zugeordneten Hydraulikzylinder (5) zu einer Ausgleichsgruppe zusammengefaßt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 548/273

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