DE1580475C - Zahnstangenlenkung für Fahrzeuge - Google Patents
Zahnstangenlenkung für FahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnstangenlenkung für Fahrzeuge, bei der das über die Lenkwelle
angetriebene Ritzel und die Zahnstange innerhalb eines Lenkgehäuses miteinander kämmen und das Ritzel mit
Hilfe von Zapfen auf beiden Seiten der Zahnstange in je einem Lager geführt ist, wobei das eine dieser Lager
als Schwenklager ausgebildet und das andere Lager zum Einstellen des Zahneingriffes gegen die Zahnstange
verschiebbar ist.
Bei diesen bekannten Zahnstangenlenkungen wird das Schwenklager durch auf dem einen Zapfen der Ritzelwelle
angeordnete, im Lenkgehäuse gelagerte Kugelschalen gebildet. Diese bekannten Zahnstangenlenkungen
sind für große und schwere Fahrzeuge nicht verwendbar, da hierbei keine ausreichend große Untersetzung
zwischen Lenkspindel und Zahnstange erreichbar ist, der zum Lenken erforderliche Kraftaufwand
also zu hoch wäre. Der Einbau eines vorgeschalteten Untersetzungsgetriebes, wie es bei Zahnstangenlenkungen
anderer Art bereits bekannt ist (GB-PS 8 12 923) ist dabei nicht ohne weiteres möglich, da infolge
des bei den gattungsgemäßen Zahnstangenlenkungen im Lenkgehäuse liegenden Schwenkmittelpunktes
der Ritzelwelle ein einwandfreier Zahneingriff zwischen den beiden Zahnrädern des Untersetzungsgetriebes
nicht gewährleistet wäre.
Aufgabe der Erfindung ist es, die gattungsgemäße Zahnstangenlenkung in einfacher Ausbildung ebenfalls
für größere und schwerere Fahrzeuge verwendbar zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen der Lenkwelle und dem Ritzel in an
sich bekannter Weise ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen ist, wobei dessen dem Ritzel zugeordnetes
Zahnrad ein kugelige Ausdrehung aufweist, die zur Aufnahme eines balligen, am Lenkgehäuse befestigten
Lagerzapfens dient und deren Mittelpunkt etwa in der
ίο Quermittelebene der Verzahnung dieses Zahnrades
liegt.
Die Onempfindlichkeit des Untersetzungsgetriebes
gegen Verklemmen kann dadurch vergrößert werden, daß die Zähne des auf dem Ritzelzapfen angeordneten
Zahnrades an ihren Endabschnitten abgerundet sind, oder daß das Zahnrad einen bogenförmig begrenzten
Außendurchmesser hat (s. G. N i e m a η η , Maschinenelemente 1960, Bd. 2, S. 50).
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
In einem Lenkgehäuse 1 kämmen ein Ritzel 2 und eine Zahnstange 3 miteinander. Das zwischen der
Zahnstange 3 und dem Ritzel 2 auftretende Spiel wird
durch Verschiebung des Ritzels gegen die Zahnstange ausgeglichen. Zu diesem Zweck ist das Ritzel 2 auf beiden
Seiten der Zahnstange 3 mit Hilfe von Zapfen 4, 5 in je einem Lager 6 bzw. 7 geführt, von denen das eine
Lager 6 schwenkbar und das andere Lager 7 durch eine Feder 7a in einer zur Zahnstangenebene 8 senkrechten,
die Ritzelachse 2' enthaltenden Führungsebene verschiebbar ist.
Zwischen einer Lenkspindel 9. und dem Ritzel 2 ist ein Untersetzungsgetriebe mit Zahnrädern 12, 13 vorgesehen.
Das Zahnrad 12 ist auf einer Lenkspindelwelle 9' angeordnet und beidseitig in Lagern 10 bzw. 11 geführt.
Das Zahnrad 13 ist auf dem in dem schwenkbaren Lager 6 geführten Zapfen 4 angeordnet. Das Zahnrad
13 weist eine kugelige Ausdrehung 6' auf, in der ein balliger, am Lenkgehäuse 1 befestigter Lagerzapfen 15
aufgenommen ist. Der Mittelpunkt 16 des Lagers 6 liegt auf der Ritzelachse 2' in der Quermittelebene 48 der
Verzahnung des Zahnrads 13. Die Zähne des Zahnrads 13 sind an ihren Endabschnitten 13a abgerundet.
Bei einer Einstellung des Ritzels 2 gegen die Zahn- · stange 3 wird das Zahnrad 13 im Uhrzeigersinn in Pfeilrichtung
verschwenkt. Auf Grund der Schwenklagerung des Ritzels 2 in der Quermittelebene der Verzahnung
des Zahnrades 13 ist die Verschwenkung des Zahnrades 13 aber so geringfügig, daß die Zahnräder
12, 13 des Untersetzungsgetriebes immer noch innerhalb ihres Toleranzbereiches miteinander im Eingriff
stehen, also weder zu- großes Zahnspiel haben noch zum Klemmen neigen. Die durch die Anordnung und
Ausbildung des schwenkbaren Lagers 6 bedingte geringe Klemmneigung des Untersetzungsgetriebes ist
durch Abrunden der Zahnköpfe des Zahnrades 13 an den Endabschnitten 13a noch verbessert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zahnstangenlenkung für Fahrzeuge, bei der das über die Lenkwelle angetriebene Ritzel und die
Zahnstange innerhalb eines Lenkgehäuses miteinander kämmen und das Ritzel mit Hilfe von Zapfen
auf beiden Seiten der Zahnstange in je einem Lager geführt ist, wobei das eine dieser Lager als
Schwenklager ausgebildet und das andere Lager zum Einstellen des Zahneingriffs gegen die Zahnstange
verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Lenkwelle und dem Ritzel in an sich bekannter Weise ein Untersetzungsgetriebe
vorgesehen ist, wobei dessen dem Ritzel zugeordnetes Zahnrad eine kugelige Ausdrehung
aufweist, die zur Aufnahme.eines balligen, am Lenkgehäuse befestigten Lagerzapfens dient und
deren Mittelpunkt etwa in der Quermittelebene der Verzahnung dieses Zahnrades liegt.
2. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne des Zahnrades (13)
an ihren Endabschnitten (13a) abgerundet sind.
3. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (13) einen bogenförmig
begrenzten Außendurchmesser hat.
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