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DE1580013B2 - Kuehlanlage fuer fahrzeuge des personenverkehrs - Google Patents

Kuehlanlage fuer fahrzeuge des personenverkehrs

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Publication number
DE1580013B2
DE1580013B2 DE1965K0057940 DEK0057940A DE1580013B2 DE 1580013 B2 DE1580013 B2 DE 1580013B2 DE 1965K0057940 DE1965K0057940 DE 1965K0057940 DE K0057940 A DEK0057940 A DE K0057940A DE 1580013 B2 DE1580013 B2 DE 1580013B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
passenger compartment
ceiling
passage openings
air ducts
Prior art date
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Granted
Application number
DE1965K0057940
Other languages
English (en)
Other versions
DE1580013A1 (de
Inventor
Hans 7900 Ulm Schauz
Original Assignee
KarlKässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, 7900 Ulm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KarlKässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, 7900 Ulm filed Critical KarlKässbohrer Fahrzeugwerke GmbH, 7900 Ulm
Priority to DE1965K0057940 priority Critical patent/DE1580013B2/de
Priority to CH1394466A priority patent/CH457165A/de
Priority to NL666614870A priority patent/NL154455B/xx
Priority to BE689348D priority patent/BE689348A/xx
Priority to ES0333390A priority patent/ES333390A1/es
Publication of DE1580013A1 publication Critical patent/DE1580013A1/de
Publication of DE1580013B2 publication Critical patent/DE1580013B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00357Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles
    • B60H1/00371Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles for vehicles carrying large numbers of passengers, e.g. buses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/32Cooling devices
    • B60H1/3204Cooling devices using compression
    • B60H1/3227Cooling devices using compression characterised by the arrangement or the type of heat exchanger, e.g. condenser, evaporator
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/00007Combined heating, ventilating, or cooling devices
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    • B60H2001/00235Devices in the roof area of the passenger compartment

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlanlage für Fahrzeuge des Personenverkehrs, insbesondere Omnibusse, mit im Bereich der Decke des Fahrgastraums in dessen Längsrichtung angeordneten Luftkanälen, in denen Verdampfer eines Kühlaggregats längsverlaufend angeordnet und durch Gebläseluft beaufschlagbar sind.
Aus der Zeitschrift »World Refrigeration«, Januar 1964, S. 31, ist eine Kühlanlage der eben genannten Art bekannt, bei welcher sich die Kühlluftkanäle über einen kurzen Bereich in der Längsmitte des Fahrgastraumes zwischen dessen Decke und wandseitig angeordneten Gepäckablagen erstrecken. Zum Erzielen der erforderlichen Kühlleistung müßten die Verdampferelemente im Hinblick auf deren geringen Länge mit einem großen Querschnitt ausgebildet sein, für den jedoch im Bereich zwischen den Gepäckablagen und der Fahrzeugdecke kein genügend großer Einbauraum vorhanden ist. Die Kühlleitung der Anlage kann daher nicht ausreichen, um die Temperatur im Fahrgastraum bei einem Einsatz des Fahrzeuges in sehr heißen Gegenden gegenüber der Außentemperatur erheblich abzusenken. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer sehr hohen Strömungsgeschwindigkeit der Umwälzluft um zumindest einen physiologischen Kühleffekt zu erzielen, der jedoch gesundheitsschädlich sein kann. Abgesehen hiervon wird dieser physiologische Kühleffekt, der durch Schwenkdüsen in den Fahrgastraum einströmenden Kühlluft in der Nähe des Verdampfers, d. h. im mittleren Längenbereich des Fahrgastraums, größer als in der Nähe von dessen Enden sein.
Ein noch größerer Temperaturunterschied der ausströmenden Kühlluft muß sich jedoch bei der nach dem DT-Gbm 18 71 894 ausgebildeten Kühlanlage ergeben, deren beide Verdampferelemente jeweils am vorderen Ende des sich bis in die Nähe der Enden des Fahrgastraums eines Omnibusses erstreckenden zugeordneten Kühlluftkanals angeordnet sind. Abgesehen hiervon, kann auch die Kühlleistung dieser im Querschnitt auf die des zugeordneten Luftkanals beschränkten Verdampferelemente nur dann einen ausreichenden Kühleffekt, hervorrufen, wenn dieser durch eine hohe Strömungsgeschwindigkeit der Umwälzluft physiologisch erhöht wird.
Aus den beiden US-PS 19 91 990 und 26 78 546 sind noch jeweils Kühlanlagen für Fahrzeuge des Personen- oder Frachtverkehrs mit konventionellen Block-Verdampfern bekannt, die jeweils am einlaßseitigen Ende eines unmittelbar in den Fahrgastraum oder mittelbar über Wandungskanäle in den Frachtraum des Fahrzeuges mündenden Luftkanals angeordnet sind. Da diese bekannten Lösungen im wesentlichen der Kühlanlage gemäß dem deutschen Gebrauchsmuster 18 71 894 entspricht, ergeben sich bei ihnen bei Einsatz des Fahrzeugs in heißen Gegenden die gleichen Nachteile, wie bei der aus dem Gebrauchsmuster bekannten Kühlanlage.
All jenen Kühlanlagen ist gemeinsam, daß die aus einstellbaren Düsen oder sonstigen Durchlaßöffnungen der Luftkanäle gekühlt ausströmende Umwälzluft von der Decke des Fahrgastraumes zu dessen Bodenbereich mit gesundheitsgefährdender Wirkung auf eine Gruppe der Fahrgäste gerichtet ist, ohne hierbei die von den letzteren bei starker Sonneneinstrahlung am unangenehmsten empfundenen Wärmestauungen an den seitlichen Fensterfronten des Fahrgastraumes abzubauen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kühlanlage der eingangs genannten Art mit einem wirtschaftlich vertretbaren Konstruktionsaufwand so weiterzubilden, daß sie einen höheren Wirkungsgrad aufweist als bislang und selbst in extrem heißen Gegenden eine optimale Kühlung des Fahrgastraumes ohne nachteilige Wirkung auf die Fahrgäste ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Luftkanäle mit entlang des Fahrgastraumes in den letzteren sowohl oberhalb der Fenster als auch oberhalb eines Mittelgangs zwischen Sitzreihen mündenden Durchlaßöffnungen für die Gebläseluft ausgebildet und die Verdampferelemente jeweils zumindest in ihrem mittleren Längenbereich in sich an den Durchlaßöffnungen eines zugeordneten Kanalabschnitts vorbeierstreckende Einzelelemente unterteilt sind.
Die erfindungsgemäße Kühlanlage ist mit einem wirtschaftlich vertretbaren Konstruktionsaufwand zu verwirklichen. Sie ermöglicht einen wirksamen Abbau des Wärmestaus an den seitlichen Fensterfronten selbst bei extremer Sonneneinstrahlung. Durch eine Beaufschlagung der Verdampferelemente von den fensterseitigen Durchlaßöffnungen des zugeordneten Luftkanalabschnitts her werden an beiden seitlichen Fensterfronten zueinander gegensinnig und in Längsrichtung des Fahrgastraumes zueinander abständlich gedachte Achsen zurkulierende Umluftströmungen erzeugt, die jeweils an der benachbarten Fensterfront unter Abbau
6S des Wärmestaus ansteigen und an den Verdampferelementen vorbei durch die mittelgangseitigen Durchlaßöffnungen in dem Fahrgastraum zwischen die Sitzreihen einströmen, so daß sich kein Fahrgast in unmittel-
barem, die niedrigste Temperatur aufweisenden Ausströmbereich der Gebläseluft befindet.
Die Fahrgäste erfahren auch keinerlei Belästigung durch unangenehme Strömungsgeräusche der Umwälzluft, da diese schon bei geringer Strömungsgeschwindigkeit eine optimale Kühlwirkung unter Ausfluß physiologischer Kühleffekte gewährleistet.
Bei Fahrzeugen mit zwischen der Decke des Fahrgastraumes und Gepäckablagen des letzteren angeordneten Luftkanälen ist es vorteilhaft, wenn die Luftkanä-Ie jeweils in einem der beiden durch die Deckenkrümmung für die Ablage von toten, wandseitigen Winkelräumen zwischen jeden der Gepäckablagen und der Fahrzeugdecke angeordnet sind. Dadurch ist der normalerweise tote Winkelraum zweckmäßigerweise nutzbar.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf das Innere eines Omnibusses mit einer erfindungsgemaß ausgebildeten Kühlanlage,
F i g. 2 einen Vertikal-Querschnitt durch den Omnibus gemäß F i g. 1 längs der Linie H-II und
F i g. 3 einen Vertikal-Querschnitt durch den Omnibus gemäß F i g. 1 längs der Linie III—III.
Ein Kühlaggregat 1 für eine Kühlanlage kann bei einem Omnibus, wie mit gestrichelten Linien in der Zeichnung angedeutet, an geeigneter Stelle, beispielsweise unterhalb des Fahrgastraumes, angeordnet sein. Vom Kühlaggregat 1 führen Kühlmittelleitungen 2 zum mittleren und Deckenbereich des Fahrgastraumes, in dessen Längsrichtung Luftkanäle 3 angeordnet sind.
Das Kühlaggregat 1 weist einen Verdampfer auf, der in eine Anzahl langgestreckter Einzelelemente 4 unterteilt ist, die jeweils in einem der Luftkanäle 3 angeordnet und mit den Kühlmittelleitungen 2 verbunden sind. Wenngleich ein kräftiges Gebläse ausreichend wäre, um durch Belüfter 5 (in F i g. 1 mit gestrichelten Linien schematisch angedeutet) angesaugte Frischluft und/oder Umwälzluft an den Verdampferelementen 4 vorbei und durch die Luftkanäle 3 in den Fahrgastraum zu bewegen, ist es aus baulichen und Gründen der wahlweisen Luftverteilung zweckmäßig, wenn die Luftkanäle 3 gemäß F i g. 1 im Mittelbereich des Fahrgastraumes unterteilt und den Mündungsstellen jeweils eines oder zwei einer entsprechenden Anzahl von Gebläsen 6 zugeordnet sind.
Die Luftkanäle 3 können in den Fahrgastraum oberhalb der Sitze mündende schwenkbare Düsen (nicht eingezeichnet) oder, wie insbesondere den F i g. 2 und 3 entnehmbar ist, entlang des Fahrgastraumes verlaufende Durchlaßöffnungen 7, 7 a aufweisen, durch weiche die an den Verdampferelementen 4 vorbeigeführte und abgekühlte Luft in den Fahrgastraum eindringt. Zum Aufrechterhalten eines gleichmäßigen Luftdruckes können in den Luftkanälen 3 deren Querschnitt in Abhängigkeit von der Entfernung zu den Gebläsen 6 verringernde Leitbleche 8 angeordnet sein, während Führungsbleche 9 zwischen jeweils benachbarten Gebläsen 6 den Luftstrahl in die richtige Bahn lenken und eine Wirbelbildung unterbinden.
Bei Omnibussen, die gemäß den Figuren eine Gepäckablage 10 unterhalb der Decke des Fahrgastraumes aufweisen, ist es zum wirtschaftlichen Nutzen dessen Volumens besonders zweckmäßig, die Luftkanäle 3 gemäß F i g. 2 im wandseitigen Winkelraum zwischen der Gepäckablage 10 und der Decke anzuordnen. Dieser Winkelraum ist für die Unterbringung von Gepäck durch die in Abhängigkeit von der Dachkrümmung abnehmende Höhe ansonsten nicht wirtschaftlich nutzbar.
Die mittige Anordnung der Gebläse 6 im Fahrgastraum gewährleistet auch noch eine gleichmäßige Beschickung des Fahrgastraumes mit Kühlluft, da sämtliche Luftkanäle 3 eine im wesentlichen gleiche Länge aufweisen.
Bei Reiseomnibussen, die zum Einsatz in heißen Gegenden vorgesehen sind, kann es erforderlich sein, den Luftdurchsatz derart zu steigern, daß die aus den Durchlaßöffnungen 7 oberhalb der Fenster ausströmende Kühlluft von den Fahrgästen unangenehm empfunden wird. Um dies zu vermeiden, kann, wie in der F i g. 2 linksseitig mit gestrichelten Linien eingezeichnet, die Umwälzluft auch im Bereich der Fenster angesaugt werden. Das Ausblasen der gekühlten Luft erfolgt dann durch Durchlaßöffnungen 7a mit gleichmäßiger Verteilung im Bereich des Durchganges zwischen den Sitzreihen, so daß selbst ein Luftdurchsatz von über 5000 m3/h keine gesundheitsschädlichen oder unangenehmen Einwirkungen auf die Fahrgäste ausübt. Wie in der F i g. 2 gleichfalls mit gestrichelten Linien eingezeichnet, können ober- oder unterhalb des Fahrzeugdaches Luftkanäle 3a angeordnet sein, welche die Verdampferelemente 4 aufzunehmen. Zum Erzielen des gewünschten hohen Luftdurchsatzes finden zweckmäßigerweise Radialgebläse 6a Verwendung, welche die Luft an den Verdampferelementen 4 vorbei in den Fahrgastraum pressen.
Die Radialgebläse 6a können an Unterteilungsstellen der Luftkanäle 3a im Mittelbereich des Fahrgastraumes und/oder an dessen Enden mit entsprechender Zuordnung von Belüftern 5 angeordnet sein.
Die Erfindung ist mit beliebigen zweckdienlich erscheinenden konstruktiven Änderungen zu verwirklichen. So ist beispielsweise die Anzahl der Verdampferelemente 4 den jeweiligen Einbauverhältnissen entsprechend beliebig wählbar. Auch die Anzahl der Gebläse und deren Anordnung sowie Ausbildung kann von der dargestellten Ausführungsform abweichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kühlanlage für Fahrzeuge des Personenverkehrs, insbesondere Omnibusse, mit im Bereich der Decke des Fahrgastraums in dessen Längsrichtung angeordneten Luftkanälen, in denen Verdampfer eines Kühlaggregats längsverlaufend angeordnet und durch Gebläseluft beaufschlagbar sind, d a durch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (3) mit entlang des Fahrgastraums in den letzteren sowohl oberhalb der Fenster als auch oberhalb eines Mittelgang zwischen Sitzreihen mündenden Durchlaßöffnungen (7, 7a) für die Gebläseluft ausgebildet und die Verdampferelemente jeweils zumindest in ihrem mittleren Längsbereich in sich an den Durchlaßöffnungen eines zugeordneten Kanalabschnitts vorbeierstreckende Einzelelemente (4) unterteilt sind.
2. Kühlanlage nach Anspruch 1, mit zwischen der Decke des Fahrgastraums und Gepäckablagen des letzteren angeordneten Luftkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle (3) jeweils in einem der beiden durch die Deckenkrümmungen für die Ablage von Gepäck toten, wandseitigen Winkelräume zwischen jeder der Gepäckablagen (10) und der Fahrzeugdecke angeordnet sind.
3. Kühlanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampferelemente (4) im zugeordneten Luftkanal (3) von dessen fensterseitigen Durchlaßöffnungen (7) her in Richtung zu den mittelgangseitigen Durchlaßöffnungen (7a) durch die Gebläseluft beaufschlagt sind.
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