DE1580008C - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen von Fensterscheiben, insbesondere
von Kraftfahrzeugen, mit wenigstens einem die Fensterscheibe direkt oder indirekt tragenden
Läufer, der zwei Paare von Rollen und/oder Gleitkörpern aufweist, die paarweise an entgegengesetzt
liegenden Flächen einer Führungsschiene entlang bewegbar sind und von denen einigen zur Veränderung
ihrer Lage in bezug auf die Führungsschiene Verstelleinrichtungen zugeordnet sind.
Bei einer bekannten Ausführungsform einer solchen Vorrichtung werden zwei Paare von Rollen benutzt.
Die zu einem Paar gehörenden Rollen liegen jeweils auf unterschiedlichen Seiten einer Führungsschiene.
Ein Verbinder ist an den Befestigungsmitteln für die Rollen des ersten Rollenpaares angebracht und dient
zugleich als Träger für das weitere Rollenpaar. Die Rollen des zweiten Rollenpaares sind nicht unmittelbar
am Verbinder gelagert, sondern je an einem Arm. Das eine Ende jedes Armes ist am Verbinder angelenkt.
Das andere Ende jedes Armes trägt eine Rolle des zweiten Rollenpaares. Jeder der beiden Arme
steht unter Belastung einer Feder, die bestrebt ist, die von ihm getragenen Rollen gegen die Lauffläche der
Führungsschiene zu ziehen. Eine solche Konstruktion ist aufwendig. Toleranzen in den Federkräften der
benutzten Federn, wie sie insbesondere im Gebrauch auftreten können, bewirken ein teilweises Aufheben
der Vorteile von zwei Rollenpaaren.
Es ist ferner eine Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen von Fensterscheiben von Kraftfahrzeugen
bekannt, bei der nur ein einziges, auf einem brückenartigen Träger angeordnetes Rollenpaar vorhanden
ist. Die beiden Rollen liegen auf ein und derselben Seite an einer Führungsschiene an. Bei dieser Ausführungsform
fehlen somit sich mitbewegende Widerlager, die auftretende Kräfte an der jeweiligen Einwirkstelle
aufnehmen können. Auch sind hierbei mehrere Spiralfedern erforderlich, die darüber hinaus
kein gleichmäßiges Andrücken der Rollen an die Führungsschiene gewährleisten.
Es ist auch eine Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen von Fensterscheiben von Kraftfahrzeugen
bekannt, bei der zwar auf der einen Seite einer Führungsschiene zwei Rollen vorgesehen sind, auf
der gegenüberliegenden anderen Seite dagegen nur eine einzige Rolle. Letztere liegt etwa in der Mitte
zwischen den beiden anderen Rollen. Damit ist ein großer Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Einzelrolle
und dem Mittelpunkt jeder Rolle des Rollenpaares vorhanden, wodurch ein durch auftretende
Kräfte hervorgerufenes Drehmoment groß wird. Die bei dieser Ausführungsform benutzte Rolle kann
verstellt werden. Zu diesem Zweck lagert sie auf einer exzentrisch angeordneten Achse, deren eines Ende
mit einer Schwinge zusammenwirkt, deren anderes Ende unter der Einwirkung einer Zugfeder steht. Die
Kombination zwischen dem Lager für die Rolle und dem Exzenter ist ungünstig für die Laufeigenschaften
der Rolle. Wollte man diese Art der Verstellung der Rolle bei einer Ausführungsform mit zwei Paaren
von Rollen anwenden, dann müßten zwei Exzenter mit je einer Schwinge und je eine Feder benutzt
werden, was aufwendig ist.
Schließlich ist auch eine Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen von Fensterscheiben von Kraftfahrzeugen
bekanntgeworden, die zwar mit paarweise angeordneten Rollen ausgerüstet ist, bei der aber Verstelleinrichtungen
für die Rollen fehlen. Hier sind lediglich Vorkehrungen getroffen, die ein Klappern
der Rolle bei ihrer Bewegung auf der Führungsschiene verhindern sollen. Zu diesem Zweck werden
die nach ihrer Herstellung zunächst geneigt zueinander angeordneten Achsen beim Anbringen der Rollen
auf die Führungsschiene aufgespreizt, derart, daß die Achsen nunmehr parallel zueinander verlaufen.
Ein Nachstellen, z. B. bei abgenutzten Rollen, ist mit
ίο diesen Mitteln überhaupt nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vorrichtungen der eingangs näher gekennzeichneten Art
weiter zu verbessern, wobei insbesondere die angeführten Nachteile bekannter Ausführungsformen beseitigt
werden sollen. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß in an sich bekannter
Weise ein Paar von auf ein und derselben Seite der Führungsschiene liegenden Rollen und/oder
Gleitkörpern von einem brückenartigen Träger aufgenommen ist, der seinerseits über eine exzentrische
Lagerstelle am Läufer angeordnet und mit einer Verstelleinrichtung versehen ist.. Bei der erfindungsgemäßen
Ausbildung wird somit eine gemeinsame Ein- und Verstellung der auf der einen Seite der
Führungsschiene liegenden Roll- und/oder Gleitkörper vorgenommen. Damit wird nicht nur der erforderliche
Aufwand im Vergleich mit der Einzeleinstellung reduziert, sondern auch für eine gleichmäßige Verstellung
des Roll- und/oder Gleitkörperpaares Sorge getragen. Vorteilhaft ist auch, daß auf der einen
Seite der Führungsschiene als Widerlager dienende Rollen oder Gleitkörper angebracht sind, während
auf der gegenüberliegenden anderen Seite die verstellbaren Rollen und/oder Gleitkörper liegen, und
zwar in einer solchen Anordnung, daß die von den einstellbaren Rollen ausgehenden Kräfte auf
kürzestem Wege zu den Widerlagern geleitet werden. Durchgeführte Versuche haben gezeigt, daß durch
diese Ausbildung die Klappergeräusche beim Bewegen des Läufers auf ein Minimum herabgesetzt sind,
und zwar auch dann, wenn die Vorrichtung längere Zeit in Betrieb gewesen ist.
Die exzentrische Lagerstelle des brückenartigen Trägers besteht zweckmäßig aus einer in einem
Durchbruch des Trägers angeordneten runden Scheibe, die außerhalb ihrer Mitte von einem Lagerbolzen
durchgriffen ist, dessen eines Ende mit einer Grundplatte des Läufers und dessen anderes Ende
mit einer Schwinge der Verstelleinrichtung zusammen-
■io wirkt. Dabei ist die Scheibe mit der Schwinge der
Verstelleinrichtung auf Mitdrehen gekuppelt. Diese Kupplung der beiden genannten Teile kann in besonders
einfacher und wirtschaftlicher Weise dadurch erzielt werden, daß die Scheibe einen aus ihrer Grundfläche
herausgedrückten Vorsprung aufweist, der in eine Ausnehmung der Schwinge eingreift. Ein solcher
Vorsprung läßt sich direkt bei der Herstellung der Scheibe erzeugen.
Hinsichtlich der Ausbildung der Verstelleinrichtung ergeben sich mehrere Möglichkeiten. Nach einem
ersten Vorschlag der Erfindung ist ein selbständiges Arbeiten der Verstelleinrichtung vorgesehen, d. h., ein
etwa auftretender Verschleiß der zusammenwirkenden Teile wird durch eine solche Verstelleinrichtung automatisch
ausgeglichen. In diesem Fall besteht die Verstelleinrichtung des Trägers in an sich bekannter
Weise aus einer drehbar gelagerten Schwinge, die durch eine Feder belastet ist, deren zweites Ende an
einem ortsfesten Teil des Läufers befestigt ist, wobei die Grundplatte des Läufers einen Halter trägt, der
ein hakenartiges Ende zum Einhaken des zweiten Endes der Feder aufweist. Die Feder belastet die
Schwinge und damit den brückenartigen Träger so, daß dessen Rollen od. dgl. stets in Anlage an der
Lauffläche der Führungsschiene gehalten werden.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Verstelleinrichtung wird demgegenüber ein von Hand aus
erfolgendes Ver- und Feststellen benutzt. Dies bedeutet, daß bei dieser Ausführungsform von Zeit zu
Zeit ein Nachregulieren der Ver- und Feststelleinrichtung erfolgen muß. In diesem Falle besteht die Verstelleinrichtung
aus einer Schwinge, deren freies Ende eine Kulisse aufweist, die von einer Schraube durchgriffen
wird, deren Gewinde mit dem Gegengewinde einer Winkelstrebe zusammenwirkt. Durch Lösen der
Schraube kann die Verstellung des brückenartigen Trägers und der von ihm getragenen Rolle der Gleitkörper
erfolgen, so daß diese an der Lauffläche der Führungsschiene anliegen. Ist die gewollte Lage erreicht,
dann kann man die Schraube anziehen, und die Schwinge mit dem brückenartigen Träger ist festgelegt,
ν '
Sofern Gleitkörper an Stelle von Rollen verwendet werden, empfiehlt es sich, den brückenartigen Träger
laschenartige Vorsprünge aufweisen zu lassen, auf denen je ein Gleitschuh angeordnet ist. Dabei kann
jeder Gleitschuh durch Eigenelastizität an einem laschenartigen Vorsprung gehalten werden. In einem
anderen Ausführungsbeispiel weist eine Grundplatte des Läufers einen mehrfach abgewinkelten Bereich
mit Durchbrüchen zum Eingriff von rückwärtigen Vorsprüngen der Gleitschuhe und mit Stützflächen
für diese Gleitschuhe auf.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 in schematischer Darstellung die Tür eines Kraftfahrzeuges mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen der Fensterscheibe, in stark vereinfachter Darstellung,.
F i g. 2 den Schnitt durch eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung
zum Auf- und Abbewegen von Fensterscheiben gemäß der Linie II-II der F i g. 3,
F i g. 3 den Schnitt durch die Vorrichtung nach der F i g. 2, entlang der Linie HI-III,
F i g. 4 den Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der F i g. 2, entlang der Linie IV-IV,
F i g. 5 den Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen
einer Fensterscheibe, entlang der Linie V-V der Fig. 6,
F i g. 6 den Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der F i g. 5, entlang der Linie VI-VI,
F i g. 7 den Schnitt durch die Vorrichtung nach der F i g. 5, entlang der Linie VII-VII,
F i g. 8 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen
von Fensterscheiben im Schnitt, entlang der Linie VIII-VIII der F i g. 9, und
F i g. 9 den Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der Fig. 8, entlang der Linie IX-IX der F i g. 8.
Es sei zunächst grundsätzlich vorausgeschickt, daß in den Figuren der Zeichnungen nur diejenigen Teile
einer Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen der Fensterscheibe eines Kraftfahrzeuges dargestellt sind,
die für das Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So ist insbesondere offengelassen, auf weiche
Weise die Läufer bewegt werden. Dies kann über an sich bekannte starre oder auch biegsame übertragungselemente
erfolgen, die entweder durch eine Handkurbel oder auch motorisch, beispielsweise
elektromotorisch, betätigt werden. Ferner ist in den Figuren der Zeichnungen die allgemein gebräuchliche
Absenksperre für die Fensterscheibe fortgelassen.
Es muß ferner vorausgeschickt werden, daß es im
ίο Rahmen der Erfindung durchaus möglich ist, ein und
derselben Fensterscheibe nur einen einzigen oder mehrere, beispielsweise zwei symmetrisch angeordnete
Läufer zuzuordnen. Wieviel Läufer man für eine Fensterscheibe verwenden will, hängt einmal von den
Abmessungen der Fensterscheibe und-zum anderen auch von den Anbringungsmöglichkeiten der Teile in
der Karosserie ab.
Die F i g. 1 der Zeichnungen soll lediglich veranschaulichen, wo beispielsweise in einem Kraftfahrzeug
die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen einer Fensterscheibe untergebracht
werden kann. Als. Ausführungsbeispiel ist dafür die Tür eines Kraftfahrzeuges benutzt, und zwar zeigt
das Ausführungsbeispiel die Tür mit der Vorrichtung von der Innenseite der Karosserie her, wobei die
Innenverkleidung der Tür fortgenommen ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind für eine Fensterscheibe
zwei Läufer 12 und damit auch zwei Führungsschienen 11 vorgesehen. Die beiden Führungsschienen
sind — was konstruktionsbedingt ist — geneigt zur Senkrechten angeordnet. Eine solche Anordnung ist
jedoch keineswegs zwingend, vielmehr können die Führungsschienen 11 der Ausbildung des jeweiligen
Kraftfahrzeuges entsprechend angeordnet werden.
Ferner ist bei-der Ausführungsform nach der Fig. 1
von Bedeutung, daß die beiden Läufer 12 durch eine Querstrebe 13 untereinander verbunden sind, so daß
ein verschiebbarer, generell mit 10 bezeichneter Körper entsteht. Mit 14 sind Verstärkungslaschen bezeichnet,
die zwischen der Querstrebe 13 und jeweils einem Läufer vorgesehen sind. In ausgezogenen
Linien ist in der F i g. 1 die Lage der Läufer dargestellt, die diese dann einnehmen, wenn die Fensterscheibe
völlig geschlossen ist. In strichpunktierten Linien ist dagegen die Lage der Läufer 12 bei abgesenkter Fensterscheibe wiedergegeben, wobei der
Einfachheit halber die Verstärkungslaschen 14 bei dieser Stellung fortgelassen sind.
Nachfolgend wird das Ausführungsbeispiel eines Läufers 12 gemäß den F i g. 2 bis 4 der Zeichnungen näher beschrieben. Der Läufer 12 besitzt eine Grundplatte 15 von etwa rechteckiger Gestalt. Diese ist aus einem formhaltenden Werkstoff, beispielsweise aus Metall, gefertigt. Wenn man die F i g. 2 der Zeichnung zugrunde legt, dann wird durch die Führungsschiene 11 die Grundplatte 15 in einen linken und einen rechten Bereich aufgeteilt. Im linken Bereich sind in weitem Abstand voneinander zwei drehbar gelagerte Rollen 16 vorgesehen. An dieser Stelle sei eingefügt, daß bei allen Ausführungsbeispielen die Rollen entweder aus Zinkdruckguß oder aus einem Kunststoff gefertigt sind,, während die Gleiter oder Gleitschuhe aus einem verschleißfesten und einen geringen Reibungskoeffizienten aufweisenden Kunststoff, beispielsweise aus einem Polyamid, gefertigt sind.
Nachfolgend wird das Ausführungsbeispiel eines Läufers 12 gemäß den F i g. 2 bis 4 der Zeichnungen näher beschrieben. Der Läufer 12 besitzt eine Grundplatte 15 von etwa rechteckiger Gestalt. Diese ist aus einem formhaltenden Werkstoff, beispielsweise aus Metall, gefertigt. Wenn man die F i g. 2 der Zeichnung zugrunde legt, dann wird durch die Führungsschiene 11 die Grundplatte 15 in einen linken und einen rechten Bereich aufgeteilt. Im linken Bereich sind in weitem Abstand voneinander zwei drehbar gelagerte Rollen 16 vorgesehen. An dieser Stelle sei eingefügt, daß bei allen Ausführungsbeispielen die Rollen entweder aus Zinkdruckguß oder aus einem Kunststoff gefertigt sind,, während die Gleiter oder Gleitschuhe aus einem verschleißfesten und einen geringen Reibungskoeffizienten aufweisenden Kunststoff, beispielsweise aus einem Polyamid, gefertigt sind.
Zur Lagerung jeder Rolle 16 dient ein im Durchmesser mehrfach abgesetzter Lagerbolzen 17, der in
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seinen Endbereichen jeweils zu einem Kopf geformt Nachzutragen bleibt noch die Ausbildung der
ist. wobei der eine Kopf mit der Grundplatte und benutzten Führungsschiene 11. Um diese zu erläuder
andere mit der Rolle zusammenwirkt. Dabei tern, wird am besten die Fig. 4 der Zeichnungen herist
beachtenswert, daß aus der Grundfläche der angezogen. Danach ist die Führungsschiene 11 als
Grundplatte 15 kalottenartige Erhebungen 18 heraus- 5 Profilschiene ausgebildet, deren einer sich geradlinig
gedrückt sind, die der Lagerung der Lagerbolzen 17 erstreckender Schenkel zur Befestigung derFührungsdienen
und zu ihrem freien Ende hin so dimensioniert schiene benutzt werden kann, während der winklig
und gestaltet sind, daß sie in einen nicht näher be- dazu angeordnete zweite Schenkel, im Querschnitt
zeichneten Raum an der Seitenfläche der Rolle 16 gesehen, etwa V-förmige Gestalt aufweist. Wesentlich
eingreifen können. An der Umfangsfläche der Rolle io ist, daß sowohl die Außenflächen als auch die Innen-16
ist eine im Querschnitt etwa V-förmige Nut vor- flächen des V-förmigen Profils als Laufflächen begesehen,
die mit noch zu nennenden Teilen der Füh- nutzt werden. Denn die außenliegenden Laufflächen
rungsschiene zusammenwirkt. 39 der Führungsschiene 11 wirken jeweils mit der
Der gesamte Läufer ist mit Befestigungselementen Nut 19 der Rollen 16 zusammen, während die innen-
20 an der Fensterscheibe 21 befestigt. Allerdings liegt 15 liegenden Laufflächen 40, wie am besten aus der
die Grundplatte mit ihrer Bodenfläche nicht unmittel- Fig. 3 ersichtlich, mit Teilen der Rollen 22 zu-
bar am Glas der Fensterscheibe 21 an, vielmehr ist sammenwirken.
eine gummiartige Platte 41 dazwischengelegt. Die Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5
beiden Befestigungselemente 20 sind etwa diagonal bis 7 der Zeichnung sind diejenigen Teile des Läufers,
auf der rechteckigen Grundplatte angeordnet. 20 die links von der Führungsschiene 11 liegen, in der
Auf der in Fig. 2 rechten Seite der Grundplatte gleichen Art und Weise ausgebildet wie beim ersten
sind ebenfalls zwei mit der Führungsschiene 11 zu- Ausführungsbeispiel, so daß hierzu keine näheren
sammenwirkende, drehbar gelagerte Rollen 22 vor- Erläuterungen gemacht zu werden brauchen. Der
gesehen, jedoch sind diese nicht mit einer V-förmigen brückenartige Träger ist nunmehr mit 23' bezeichnet.
Nut versehen, sondern etwa konvex bzw. halbkreis- as Seine beiden Enden sind zu laschenartigen Vorsprün-
förmig abgerundet. Die beiden Rollen 22 liegen je- gen 33 ausgebildet, auf denen jeweils ein Gleitschuh
weils am Ende eines brückenartigen Trägers 23. des- 31 angebracht ist. Da, wie schon eingangs gesagt,
sen Lage in noch zu schildernder Weise in bezug auf elastische Kunststoffe bei der Fertigung der Gleit-
die Führungsschiene 11 verändert werden kann, so schuhe Verwendung finden, kann die Eigenelastizität
daß damit auch eine Lageveränderung der von ihm 3° der Gleitschuhe ausgenutzt werden, um sie auf den
getragenen Rollen 22 stattfindet. Jede Rolle 22 wird laschenartigen Vorsprüngen 33 zu halten. Im übrigen
von einem mit unterschiedlichen Durchmesser- wirken Bereiche der Außenfläche der Gleitschuhe 31
bereichen versehenen Lagerbolzen 24 gehalten, dessen mit den Laufflächen 40 der Führungsschiene 11 zu-
eines kopfartiges Ende an dem brückenartigen Träger sammen, wie dies am besten aus der Figo ersicht-
23 und dessen anderes kopfartiges Ende an der 35 lieh ist.
Außenseite der Rolle 22 anliegt (s. F i g. 3). Die Der brückenartige Träger 23' ist ebenfalls exzen-Lagerung
des brückenartigen Trägers 23 ist dem- trisch gelagert. Hierzu dient wiederum eine von ihm
gegenüber am besten aus den F i g. 2 und 4 zu er- aufgenommene Scheibe 25, die außerhalb ihrer Mitte
kennen. Die F i g. 4 zeigt, daß ein Teil 42 aus der von Teilen eines Lagerbolzens 26 durchgriffen wird.
Grundfläche der Grundplatte 15 des Läufers heraus- 40 Dieser Lagerbolzen wirkt wiederum mit einer jetzt
gebogen ist. und zwar in Richtung von der Fenster- mit 32 bezeichneten Schwinge zusammen. Allerdings
scheibe 21 fort. In diesem Bereich erfolgt die Lage- ist nunmehr keine automatisch wirkende Verstellrung
des brückenartigen Trägers 23. und zwar ist eine einrichtung benutzt, sondern eine solche, die bei
exzentrische Lagerung gewählt, die wie folgt aus- Bedarf von Hand aus eingestellt werden muß. Um
gebildet ist: In einem nicht näher bezeichneten 45 dieses zu ermöglichen, ist das dem Läufer abgekehrte
Durchbruch des brückenartigen Trägers 23 ist eine Ende der Schwinge 32 verbreitert und dort mit einer
kreisrunde Scheibe 25 untergebracht, die jedoch Kulisse 34 versehen, die als bogenförmig gekrümmaußermittig
von einem Lagerbolzen 26 durchgriffen ter Schlitz ausgebildet ist und von einer Schraube 35
wird. Dessen eines kopfartiges Ende legt sich an die durchgriffen wird. Die Schraube 35 wirkt mit einem
Rückseite des hochgebogenen Teils 42 der Grund- 50 nicht näher bezeichneten Gewinde einer Winkelplatte
15 an, und dessen anderes Ende wirkt mit einer strebe 36 zusammen, die sich teilweise an der Unter-Schwinge
27 zusammen. Die Scheibe 25 ist mit der fläche des Teils 42 der Grundplatte 15 und teilweise
Schwinge 27 auf Mitdrehen gekuppelt. Zu diesem an der einen Seitenfläche der Schwinge 32 abstützt.
Zweck ist aus der Scheibe 25 ein in F i g. 2 sichtbarer Durch Festziehen der Schraube 35 können die
warzenartiger Vorsprung 28 herausgedrückt, der in 55 Schwinge 32 und der brückenartige Träger 23' über
eine nicht näher bezeichnete Ausnehmung der den Exzenter in die gewünschte Lage eingestellt
Schwinge 27 eingreift. werden, nachdem vorher die Schraube 35 gelockert
Das sich verjüngende Ende der Schwinge 27 be- wurde. Nach Einstellen der gewünschten Lage kann
sitzt einen Durchbruch 43. in welchen das eine Ende dann ein erneutes Anziehen der Schraube 35 und daeiner
als Zugfeder ausgebildeten Feder 29 eingehängt 60 mit ein Festlegen der Schwinge 32 erfolgen,
ist. Das andere Ende dieser Feder ist in eine haken- Die Ausführungsform gemäß den F i g. 8 und 9 artige Nase 45 eines an der Grundplatte 15 befestigten der Zeichnungen unterscheidet sich zunächst von den Halters 30 eingehängt. Bei dieser Ausführungsform bisher beschriebenen dadurch, daß sie eine in ihren handelt es sich somit um eine automatisch wirkende Breitenabmessungen wesentlich schmaler gehaltene Verstell- bzw. Nachstelleinrichtung, denn durch die 65 Grundplatte 15' aufweist. Dies ist dadurch möglich. Feder 29 wird stets dafür gesorgt, daß die beiden daß bei der Ausführungsform nach den F i g. 8 und 9 Rollen 22 in Anlage an der Lauffläche der Führungs- überhaupt keine Rollkörper, sondern nur noch verhältschiene 11 verbleiben, nismäßie flache Gleitschuhe 31 Verwendung finden.
ist. Das andere Ende dieser Feder ist in eine haken- Die Ausführungsform gemäß den F i g. 8 und 9 artige Nase 45 eines an der Grundplatte 15 befestigten der Zeichnungen unterscheidet sich zunächst von den Halters 30 eingehängt. Bei dieser Ausführungsform bisher beschriebenen dadurch, daß sie eine in ihren handelt es sich somit um eine automatisch wirkende Breitenabmessungen wesentlich schmaler gehaltene Verstell- bzw. Nachstelleinrichtung, denn durch die 65 Grundplatte 15' aufweist. Dies ist dadurch möglich. Feder 29 wird stets dafür gesorgt, daß die beiden daß bei der Ausführungsform nach den F i g. 8 und 9 Rollen 22 in Anlage an der Lauffläche der Führungs- überhaupt keine Rollkörper, sondern nur noch verhältschiene 11 verbleiben, nismäßie flache Gleitschuhe 31 Verwendung finden.
Der brückenartige Träger 23' sowie die Schwinge 32 und die damit zusammenwirkenden Teile haben
die Ausbildung gemäß den Fig. 5 - bis 7 der Zeichnung,
so daß hierauf verwiesen werden kann. Ab- ' weichend von den bisherigen Ausführungsbeispielcn
ist ferner, daß die beiden Befestigungselemente 20 für den Läufer 12 an der Fensterscheibe 21 nunmehr
oberhalb und unterhalb des brückenartigen Trägers 23'. also auf einer Seite der Führungsschiene 11
liegen.
Die Grundplatte 15' hat einen generell mit 37 bezeichneten, mehrfach abgewinkelten Bereich, dessen
Querschnittsforrn am besten aus der F i g. 9 ersichtlich ist. In dem mittleren Teil des mehrfach abgewinkelten
Bereiches 37 sind nicht näher bezeichnete Dutchbrüche vorgesehen, in welche jeweils ein rückwärtiger
Vorsprung 44 eines Gleitschuhes 38 eingreift. Der vordere Teil des Gleitschuhes 38 ist (vgl.
dazu die Fig. 9) im Querschnitt wiederum V-förmig gestaltet, und seine Innenseiten legen sich an die
Lauffläche 39 der Führungsschiene Il an. Wie die Fig. 9 weiter erkennen läßt, stützen sich die rückwärtigen
Flächen der Gleitkörper 38 an den Innenwandungen des abgewinkelten Bereiches 37 der
Grundplatte 15' ab. .
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Aus- ·
führungen· nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr
sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anordnungen möglich. So kann insbesondere ein
gegenseitiger Austausch der einzelnen Rollen bzw. Gleitkörper erfolgen. Ferner ist es möglich, die Verstelleinrichtung
anders zu gestalten, beispielsweise in der Art, daß ein anderes exzentrisches Lager für den
brückenartigen Träger 23 bzw. 23' benutzt wird. So könnte z. B. ein unrunden Querschnitt aufweisender
Lagerbolzen 26 beim exzentrischen Lager Verwendung finden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen von Fensterscheiben, insbesondere von Kraftfahrzeugen,
mit wenigstens einem die Fensterscheibe direkt oder indirekt tragenden Läufer, der zwei
Paare von Rollen und/oder Gleitkörpern aufweist, die paarweise an entgegengesetzt liegenden Flächen einer Führungsschiene entlang bewegbar
sind und von denen einigen zur Veränderung ihrer Lage in bezug auf die Führungsschiene Ver-Stelleinrichtungen
zugeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein Paar von auf ein und derselben Seite der Führungsschiene
(11) liegenden Rollen (22) und/oder Gleitkörpern (Gleitschuhe 31) von einem brükkenartigen
Träger (23 bzw. 23') aufgenommen ist, der seinerseits über eine exzentrische Lagerstcllc
(25. 26) am Läufer (12) angeordnet und mit einer Verstelleinrichtung (27. 29. 30 bzw. 32. 34, 35.
36) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die exzentrische Lagerstcllc des brückenartigen Trägers (23 bzw. 23') aus einer in
einem Durchbruch .des Trägers angeordneten runden Scheibe (25) besteht, die außerhalb ihrer
Mitte von einem Lagerbolzen (26) durchgriffen ist, dessen eines linde mit einer Grundplatte (15
bzw. 15') des Läufers (12) und dessen anderes Lr.nde mit einer Schwinge (27 bzw. 32) der Verstelleinrichtung
zusammenwirkt, und daß die Scheibe (25) mit der Schwinge (27 bzw. 32) der Verstelleinrichtung auf Mitdrehen gekuppelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (25) einen aus ihrer Grundfläche herausgedrückten Vorsprung
(28) aufweist, der in eine Ausnehmung der
Schwinge (27 bzw. 32) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die drehbar gelagerte Schwinge (27) in an sich bekannter Weise durch eine Feder (29)
belastet ist, deren zweites Ende an einem ortsfesten Teil des Läufers (12) befestigt ist, und daß
die Grundplatte (15) des Läufers (12) einen Halter (30) trägt, der ein hakenartiges Ende (Nase
45) zum Einhaken des zweiten Endes der Feder
(29) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verstelleinrichtung aus einer Schwinge (32) besteht, deren freies Ende eine Kulisse (34) aufweist,
die voh einer Schraube (35) durchgriffen wird, deren Gewinde mit dem Gegengewinde einer
Winkelstrebe (36) zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der brückenartige
Träger (23') laschenartige Vorsprünge (33) aufweist, auf denen je ein Gleitschuh (31) angeordnet
ist. ' .
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Gleitschuh (31) durch Eigenelastizität am laschenartigen Vorsprung gehalten
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Grundplatte (15') des Läufers (12) einen mehrfach abgewinkelten Bereich
(37) mit Durchbrüchen zum Eingriff von rückwärtigen Vorsprüngen (44) von Gleitschuhen
(38) und mit Stützflächen für diese Gleitschuhe aufweist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnuni>en 009 641/119
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