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DE1580064A1 - Fahrzeugkran mit Radantrieb durch einen auf dem Ober- oder/und Unterwagen angeordneten Motor - Google Patents

Fahrzeugkran mit Radantrieb durch einen auf dem Ober- oder/und Unterwagen angeordneten Motor

Info

Publication number
DE1580064A1
DE1580064A1 DE19661580064 DE1580064A DE1580064A1 DE 1580064 A1 DE1580064 A1 DE 1580064A1 DE 19661580064 DE19661580064 DE 19661580064 DE 1580064 A DE1580064 A DE 1580064A DE 1580064 A1 DE1580064 A1 DE 1580064A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
differential
crane
gear
bevel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661580064
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Scheuerpflug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kessler & Co GmbH
Original Assignee
Kessler & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kessler & Co GmbH filed Critical Kessler & Co GmbH
Publication of DE1580064A1 publication Critical patent/DE1580064A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K5/00Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
    • B60K5/08Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units comprising more than one engine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/34Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

  • Fahrzeugkran mit Radantrieb durch einen auf dem Ober- oder und Unterwagen angeordneten Motor Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrzeugkran, dessen Radantrieb vorwiegend durch einen -auf dem Oberwagen angeordneten Motor aus erfolgt, indem .der Antrieb durch dieDr-eh- oder Schwenkmitte des Kranes geführt wird. Der Motor liegt vorzugsweise neben dem Steuerstand des Kranes und wird an die Vertikalwelle im Kugeldrehkranz mit Verzahnung über eine Turbokupplung,@ein-Mehrgängschaltge.triebe und Gelenkwelle mit Kegelradgetriebe angeschlossen. Bekannt sind Antriebe für die Vorder- und Hinterräder eines Motorfahrzeuges (deutsche PS 926 344), bei denen die von einem über der Vorderachse liegenden Motor kommende Antriebswelle meinem Verteiler endet, von dem aus Gelenkwellen zu den Differentialen in den Antriebsachsen der Vorderachse und der beiden Hinterachsen führen. Das Verteilergetriebe ist am Fahrzeugrahmen befestigt und ist in Sonderheit mit einer von Hand. zu schaltenden Schaltstange mit Schaltgabel und Anschlag ausgestattet, um bei Vorwärtsfahrt einen unbeabsichtigten Eingriff der Kupplung für Rückwärtsantrieb zu verhindern. Die Gelenkwellen liegen unterhalb des Fahrgestelles und verlaufen. für die Hinterräder mittig und für die Vorderachse etwas neben der Längsmitte des Fahrzeuges. Nicht vorgesehen sind seitlich liegende längs dem Fahrgestell verlaufende Antriebswellen und Schaltgetriebe an den Rädern. Bekannt ist weiter ein Mehrzweckkraftfahrzeug mit Allradantrieb vorzugsweise für landwirtschaftliche Zwecke (deutsche PS 943 744)a deceen Motor quer am rahrzeugrahmen hinter dem Lenkrad angeordnet ist. An den Motor ist ein Wechselgetriebe samt .Umkehrgetriebe angeschlossenƒ 2s folg` in Längsmitte liegend ein Ausgleichgetriebe, von dem aus über Querwellen und Bremstrommeln sowie Kegelgetriebe Lngt@re@.@.caaa die zu -beiden Seiten des Fahrzeugrahmens außen verlegt sind, angetrieben werden. Diese hängswellenführen zu Gehäusen an den Radachsen, in denen je ein Kegelgetriebe mit einer Schnecke für das Schneckenrad der Radachse untergebracht ist. Vorgesehen sind noch Abtriebe für landwirtschaftliche Geräte wie .talken, Seiltrommel und dgl.. Es ist ein hangsamfahrzeug, wie es eben für landwirtschaftliche Zwecke besonders geeignet ist. Es fehlen aber die zweiten Ausgleichgetriebe für Vorder- und Hinterräder, sowie die Gangschaltungen an den Widern. . Keine dieser vorbekannten Konstruktionen erfüllt die Bedingungen, die an die Fahrantriebe von neuzeitlichen schnellfahrenden Mobilkranen gestellt werden, deren-Fahrer- bzw. granfährersitz im drehbaren Teil. angeordnet ist.
  • Die besonderen Probleme, die bei den Fahrantrieben für schnellfahrende Mobilkrane berücksichtigt werden müssen, sind u. a. folgendes 1) Verdreh- und biegesteifes, dennoch leichtes Fahrgestell, was durch einen möglichst großen Kastenquerschnitt, der nicht unterbrechen ist, erreieht.wird.
  • 2) Einzeln am Rahmen aufgehängte Räder sollen. sowohl nach außen. zur Spurerweiterung quer zum Rahmen, als auch zur Absenkung des Schwerpunktes des gesamten Kranes verstellt werden können, wobei die Räder jedoch gleichzeitig angetreten und mindestens zwei Räder noch zusätzlich gelenkt werden müssen.
    3) Der Antrieb von Mobilkranen erfolgt mit Rücksicht auf den Kraft-
    bedarf und die Bedienung überwiegend vom drehbaren Teil aus,
    sodaß die Antriebswellen durch die Drehmitte des Kranes geführt
    werden muH, wodurch der Anordnung der Fahrtriebwerke im Zusammen-
    hang mit obigen Punkten gewisse Grenzen gesetzt.aind.
    4) Da die Leistung dea Antriebsmotors im Oberwagen für den Fahr-
    antrieb in vielen Fällen nicht ausreicht und es zweckmäßig ist,
    auch: die größere Leistung durch die Mitte des Kranes zu führen,
    werden zusätzlichNotorens die nur das Fahrwerk mittreib-en, in
    oder am Fahrgestell angeordnet, die jedoch aus Zweckmäßigkeits-
    gründen ebenfalls in die vorhandenen Triebwerke, die die Kraft
    schon vom: Oberwagen herleiten und verteilpei, direkt eingreifen sollen. Der Anordnung der Motoren sind bei möglichst einfacher Kraftführung ebenfalls Grenzen gesetzt. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Forderungen zu erfüllen, wobei hinzukommt, daß Reitgehend vereinheitlichte Bauteile verwendet werden, damit es möglich ist, Geräte verschiedener Tragfähigkeiten und Leistungen für verschiedenste Einsätze zu erstellen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale gelöst. Es werden bei einem Fahrzeugkran, bei dem wenigstens ein Radantrieb durch die Drehmitte oder Schwenkmitte des Kranes vom drehbaren oder schwenkbaren Teil geführt ist, erfindungsgemäß folgende Maßnahmen getroffen.
  • 1) Unterhalb der Plattform erhält ein Differentialgetriebe zum Ausgleich der Drehzahldifferenzen zwischen den Rädern der linken. und rechten Seite des Unterwagens als erstes Ausgleichsgetriebe den Antrieb vom:Matcr im Oberwagen, durch die Drehmitte des Kranes.
  • 2,) An dieses Differentialgetriebe schließen sich nach beiden Seiten Querwellen zu außen am Rahmen angeordneten Kegelradgetrieben an, mit je einem Differentialgetriebe.
  • 3) Von hier aus führen außen längs des Rahmens verlaufende teleskopische Gelenkwellen zu den einzelnen Rädern, die jedes für sich an Querlenkern am Rahme. aufgehängt sind.
  • Damit entsteht eine Gesamtanordnung, die in ihrer Grundform beim Einmotoren- und Allradantrieb eine H-Form, bei Mehrmotorenantrieb eine Doppel-H-Form ergibt, die nachstehend ausführlich beschrieben werden soll: Vorteilhaft hat jedes Rad einen Antrieb in einem Gehäuse im::Radinnern, wobei an das Gehäuse ein Kegelradantrieb angesetzt ist. Die mittleren drei Kegelradgetriebe mit ihren Differentialen sind miteinander über Verbindungsgehäuse zu einer Einheit verschraubt, die damit einfacher unter dem Unterwagenrahmen des Kranes angeschraubt werden können, wobei die Verbindungswellen der Getriebe starr sein können, d. h. z. B. Gelenkwellen entbehrlich sind.
  • Am ersten Differential bzw. Kegelradgetriebe können weitere Antriebsritzel vorgesehen werden, die jeweils etwa 90o zum ersten Differential bzw. zur Senkrechten einander gegenüberliegend angeordnet sind, um einen zweiten oder dritten Motor, die in oder auf dem Fahrzeugrahmen befestigt sind, anschließen zu könne..
  • Die Übersetzungen bzw. Untersetzungen der Kegelgetriebe und Differentiale sind so aufeinander abgestimmt, daß die Ausgangsdrehmomente weitgehend den Eingangsdrehmomenten entsprechen. Werden mehrere Motoren angeschlossen, so werden das erste Kegelradgetriebe und Differential so ausgelegt, daß die Untersetzungen dem zusätzlichen Drehmoment.angepaBt sind.: Die Differentiale und ihre Kegelgetriebe sind weitgehend gleich. Ebenso werden die Schaltorgane zur Geländestufe in den vorbesprochenen Gehäusen an den Rädern untergebracht, diese werden z. B. mit Druckluft im Stillstand geschaltet.: In den beigefügten Zeichnungen sind: einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen Figur 1 das Antriebsschema für ein Kranfahrgestell mit 2 Achsen,-Figur 2 das Antriebsschema für ein Fahrgestell mit 3 Achsen, Figur 3 ein solches mit unabhängigem Antrieb der Vorder-und Hinterachse.
  • In den Zeichnungen stellen dare 1 Einzelradanerieb mit Bremse Z 2 Zahnradketriebe :-3 Kegelradgetriebe mit Stirnradgohaltgetriebe -Gelenkwelle mit Doppelgelenken 5 Kegelraduntereetzungsgetriebe mit .Kegalradauegleichgetriebe -Verbindungswelle 7 Innenbackenbr®mee - 8 - 12 Einzelradantrieb -13 - 14 Kegelrad-Untersetzungsgetriebe mit Ausgleiohgetriebe 15: - 16 Antriebe- durch Weitere Motoren -17, 18 Wandler 19, 2o Untergetzungsgetriebe -21, 22 Gelenkwellen -23 Kegelraduntersetzungsgetriebe -24 Gelenkwellen -25 Verbindungswellen. Der Antrieb von oben z. H. vom Oberwagen des Kranes durch die Drehplattform wirkt zunächst auf das Kegelrad-Untersetzungsgetriebe 13 mit Differentialgetriebe ein, alsdann über die Verbindungswellen 6 auf die K:egelraduntersetzungsgetriebe 5, 14 gleichfalls mit Differentialgetrieben. Von hier aus führen Gelenkwellen 4 zu den Kegelradgetrieben 3 in Gehäusen an den Rädern 1'89.9,10, wobei die Radkörper ein Untersetzungsgetriebe 2 -und Innenbackenbremsen 7 haben.
  • Letztere sind: vorzugsweise am Radkörper angeordnet. Die Räder können gelenkt oder nicht gelenkt sein.
  • Hat das Fahrgestell 3 Achsen, wie gemäß Figur 2, so erhalten die zusätzlichen Räder 11 und 12 ihre Antriebe über Gelenkwellen, die an die Antriebe der. Räder 9 und 1o angeschlossen sind. Werden weitere Motoren 15, 16 vorgesehen,: so treiben diese über Wandler 17918 sowie Untersetzungsgetriebe 19,20 und Gelenkwellen 21.22, zusätzlich das Getriebe 13 an.
  • Ein unabhängiger Antrieb der Vorder- und Hinterräder ist in Figur 3 dargestellt. In diesem Fäll arbeiten die Motoren 15 und 16 über Wandler 17, 18, Untersetzungsgetriebe 19,20, Gelenkwellen, 21,22 auf zwei Kegelraduntersetzungegetriebe 5, von denen Gelenkwellen 24 ausgehen' die die Ksgelraduntexsetzungsgetriebe 23 antreiben. Von hier aus erfolgt über diese vier Getriebe 23 der Antrieb der Räder der Vorder- azw. Hinterachse oder Hinterachsen. Es können auch noch Verbindungswellen 25 zum Anschluß an den Antrieb von oben vorgesehen werden. _

Claims (3)

  1. A n s p r ü c h e 1) Fahrzeugkran, bei dem-wenigstens ein Radantrieb durch die Drehmitte oder Schwenkmitte des Kranes vom drehbaren oder schwenkbaren Teil geführt ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Maßnahmen: a) Unterhalb der Plattform erhält ein Differentialgetriebe zum Ausgleich der Drehzahldifferenzen zwischen den Rädern der linken und rechten Seite des Unterwagens als erstes Ausgleichsgetriebe den Antrieb vom Motor im Oberwagen, durch die Drehmitte des Kranes. b) An dieses Differentialgetriebe Schließen sich nach beiden Seiten Querwellen zu außen am Rahmen angeordneten Kegelradgetrieben mit je einem Differentialgetriebe an: c) Von hier aus führen außen längs des Rahmens verlaufende teleskopische Gelenkwellen zu den einzelnen Rädern, die jedes für sich an Querlenkern am Rahmen aufgehängt sind.
  2. 2) Fahrzeugkran nach Anspruch 1, dadurch gekennz-eiohnet, daß der Antrieb vom Motor im Oberwagen auf ein Kegelradgetriebe mit einer Untersetzung von etwa 2 : 1 und das erste Differential. erfolgt, sodaß die Ausgangsdrehmomente weitgehend dem Eingangsdrehmoment entsprechen, wobei die nachgeschalteten Kegelradgetriebe mit ihren Differentialen gleich dem ersten Triebgebaut werden.
  3. 3) Fahrzeugkran nach Anspruch und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Kegelradgetriebe mit ihren Differentialen miteinander zu einer Einheit versohraubt.sind, die in oder unter dem Untgxwagonrahmon des Kranes angeschraubt wird. ¢) Fahrzeugkran nach Ansprächen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kegelradgetriebe mit Differential ein oder zwei weitere Antriebsritzel erhält, die jeweils 90o zumr ersten bzw. zur Senkrechten geschwenkt, jedoch einander gegenüberliegend sind, wobei ein zweiter oder dritter Antrieb durch einen 2. . oder 3. Motor erfolgt. 5) Fahrzeugkran nach Ansprüchen 1 - 4., dadurch gekennzeichnet, d,aß die Untersetzungen im ersten Kegelradgetriebe-mit Differential dem. zusätzlichen-Drehmoment angepaßt wird, sodaB die drei Differentiale und zwei Kegelgetriebe gleich bleiben:
DE19661580064 1966-04-29 1966-04-29 Fahrzeugkran mit Radantrieb durch einen auf dem Ober- oder/und Unterwagen angeordneten Motor Pending DE1580064A1 (de)

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DE (1) DE1580064A1 (de)

Cited By (4)

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