DE1579135A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Foerdergurten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von FoerdergurtenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Fördergurten
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zum Herstellen von Fördergurten
aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen mit zwischen Deckplatten eingebetteten Verstärkungseinlagen in Form von in Längsrichtung
durchlaufenden Drähten, Seilen oder Kabeln, wobei der Gurtrohling aus zwei oder mehr mit ihren Längskanten aneinandergelegten schmalen
Teilstücken zusammengesetzt und in einer Vulkanisierpresse in aufeinanderfolgenden
Längenabschnitten vulkanisiert wird, sowie auf Vorrichtungen zur Durchführung dieeer Verfahren.
Die Aufgabe der Erfindung ist darin zu sehen, Fördergurte großer Breite,
die sich mit den üblichen Betriebseinrichtungen nicht in einem Zuge
aufbauen lassen und die daher aus mehreren, meistens zwei schmalen Teilstücken vor der abschließenden Vulkanisation zusammengesetzt werden
müssen, so herzustellen, daß Längenunterschiede zwischen den aneinandergesetzten
Teilstüoken und dadurch hervorgerufene Verwerfungen und
Wellenbildungen an dem fertigen Fördergurt ausgeschlossen werden. Mit den herkömmlichen Herstellungsverfahren ist dieses Ziel nicht mit
Sicherheit zu erreichen. Wenn im Verlauf der aufeinanderfolgenden Vulkanisationsvorgänge
an den einzelnen Fördergurtabschnitten jeweils auch nur geringe, optisch nicht mehr wahrnehmbare Längenunterschiede aufgebaut
werden, so addieren sich die Unregelmäßigkeiten über die Gesamtlänge zu solchen Beträgen, daß der fertigvulkanisierte Fördergurt vor
seiner Verwendung kostspieligen Nacharbeiten unterzogen oder in schweren Fällen als Ausschußware zurückgewiesen werden muß.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß bei Herstellungsverfahren
der eingangs geschilderten Art die Teilstücke mit einer Deckplatte
von der Gesamtbreite des Gurtes entsprechender Breite versehen, in aufeinanderfolgenden Längenabschnitten einer in verschiedenen Breitenbereichen
änderbaren Reckspannung unterworfen werden und anschlie-
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Bend der zusammengesetzte Rohling fertigvulkanisiert wird. Zweckmäßig
wird der zusammengesetzte Gurtrohling zwischön aufeinanderfolgenden
Vulkanisationen im Bereich der Vulkanisierpresee eingespannt
und jeweils auf Längenabsohnitte von wenigstens der wirksamen Länge
der Presse entsprechender Länge der Reckspannung unterworfen.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin,
daß die vorbereiteten Teilstücke des Gurtrohlings erst nach vollständigem Ausgleich aller vorhandenen Längendifferenzen endgültig
zusammengesetzt und in der Presse vulkanisiert werden. Der Längenausgleich wird für jeden zu vulkanisierenden Gurtabschnitt erneut
vorgenommen, so daß der fertige Fördergurt über seine ganze Länge keine nachteiligen inneren Spannungen aufweist und daher ohne teuere,
zeitraubende Nacharbeiten im Betrieb einwandfrei gerade läuft.
Für die Durchführung des Verfahrens ist es ohne Bedeutung, in welcher
Form die Teilstücke vorbereitet und zu dem Gurtrohling der vorgesehenen Breite zusammengesetzt werden. Sie können vollkommen getrennt und
in ihrem Schichtenaufbau unabhängig voneinander konfektioniert und erst in dem letzten Abschnitt vor der Presse erstmalig miteinander
in Berührung gebracht werden. Soweit es die vorhandenen Fertigungseinrichtungen erlauben, können aber auch die getrennt hergestellten Teilstückkerne
mit den festigkeitsgebenden Verstärkungeeinlagen mit einer über die Gesamtbreite des. Fördergurtes geschlossen durchlaufenden Deckplatte
auf einer oder auf beiden Seiten belegt und erst im weiteren Verlauf des Herstellungsverfahrens der Reckspannung unterzogen werden.
Wesentlich ist in jedem Falle, daß die den einzelnen Teilstücken zugeordneten Verstärkungseinlagen sich unter der Einwirkung der aufgegebenen
Reckspannung in Längsrichtung gegeneinander verschieben können, da nur durch solche begrenzte Bewegungen der eigentlichen Festigkeits- ■
träger die vorhandenen Längendifferenzen abgebaut werden.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des neuartigen Verfahrens enthält
nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung eine in Bewegungsrichtung des Gurtrohlings in einem Abstand von mindestens gleich der wirksaaen
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Länge der Fresse oder eines Mehrfachen dieses Betrages vor der Fresse
angeordnete, reibschlüssig von den zusammengesetzten Gurtrohling umschlungene
und entgegen der Bewegungsrichtung antreibbare Tromnel.
Unter Verwendung einer solchen Torrichtung ist es möglich, durch unterschiedliche
Beeinflussung des Reibungskoeffizienten zwischen Gurtrohling und Trommelmantel in verschiedenen Breitenzonen - beispielsweise
durch Aufbringen reibungserhöhender oder reibungsvemindernder
Mittel auf den Trommelaantel oder die Oberfläche des aufliegenden
Gurtrohlings, durch Einlegen durcheesservergrößernder Stoffe in den
Umschlingungsbogen und dergleichen - unterschiedliche Reckspannungen
in den Verstärkungseinlagen zu erzeugen. Die zu längenden Teilstücke werden dann von der angetriebenen Trommel noch nitgenommen, wenn diese
unter den nicht weiter zu reckenden Breitenzonen bereits durchrutscht.
Der gleiche Effekt läßt sich auch durch Verlagerung des Schlupfes in
die Trommel selbst erzielen. Zu diesen Zweck kann der Außenaantel der
Trommel in Axialrichtung in relativ zueinander drehbewegliche Abschnitte unterteilt sein, wobei die einzelnen Tromaelabschnitte entweder unabhängig
voneinander antreibbar und ihre Antriebe untereinander schlupffähig - beispielsweise mittels elektrisch untereinander verbundener
Einzelmotore - gekuppelt oder aber mit einem gemeinsamen Antriebsmotor
über mechanische Reibungskupplungen, magnetische oder hydrodynamische
Kupplungsglieder oder andere geeignete Kittel schlupffähig gekuppelt
sind.
Von Bedeutung für die praktische Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist die zweckentsprechende Aufstellung der Trommel in bezug auf die Vulkanisierpresse. Es empfiehlt sich, hierfür eiiy Abstand von
mindestens gleich der wirksamen Pressenlänge vorzusehen. Dieser Vert hat als Mindestabstand zu gelten; unbeschadet der angestrebten Virkung
kann er bis zu einem Mehrfachen der Pressenlänge überschritten werden.
Zum Einspannen und Klemmen des Fördergurtrohlings in bezug auf die angetriebene
Trommel können die an der Presse vorgesehenen üblichen Klemmvorrichtungen, die Presse selbst oder hinter der Presse befindliche
Einrichtungen herangezogen werden.
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Die Erfindung ist anhand der schematischen Barstellung einer Herstellungsvorrichtung in der Zeichnung verdeutlicht. In der Zeichnung istt
Fig. 1 ein Anordnungsschesa der wesentlichen
Vorrichtungsteile}
Fördergurtes in der Übergangsphase zwischen Höh- und Fertigzustand;
Fig. 3 ein Querschnitt durch den Fördergurtrohling
in vergrößerten Maßstab und
Fig. 4 ein ähnlicher Querschnitt durch den fertigen Fördergurt.
Der in Fig. 3 und 4 als Ausführungsbeispiel gezeichnete Fördergurt
ist aus Gusmi hergestellt und enthält als zugkraftiibertragendes
Element einen Kern aus einer Vielzahl parallel nebeneinander ohne gegenseitige Berührung in Gurtlängsrichtung durchlaufender Stahlseile 1, die in eine vergleichsweise weiche, bindefreudige Guurnischicht 2 eingebettet sind und das tragende Gerüst des Gurtes bilden,
lach oben und unten ist der Kern 1, 2 durch Deckplatten 3 aus einer
zähharten, abriebfesten Gumaiei schurr hergestellt. Fördergurte dieser
Art werden in der Praxis aufgrund ihres charakteristischen Kernaufbaues als "Stahlseilfördergurte" bezeichnet. Die Erfindung ist jedoch
nicht auf die Herstellung solcher Fördergurte allein «dt in Längsrichtung durchlaufenden Featigkeitsträgern beschränkt, sondern sie
umfaßt in gleicher Weise auch die Herstellung von Fördergurten andersartiger Schichtzusasaensetzung und alt zusätzlichen Gewebeschichten
oder anderen Verstärkungseinlage^
Für die Herstellung des gezeichneten Stahlseilfördergurtes wird von
zwei Teilstücken A, S von jeweils der halben Breite des fertigen Gurtes 4 ausgegangen. Beide Teilstücke werden unabhängig und getrennt
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voneinander jeweils aus dem Stahlseilkern 1, 2 ait den zugehörigen
Deckplatten 3 in üblicher, an sieh bekannter Weise aufgebaut und
im Rohzustand der Vulkanisierpreese 5 zugeführt, aua der der fertige
Fördergurt 4 abschnittweise im Takt der Vulkanisiervorgänge in Richtung des Pfeiles I austritt, um auf die angetriebene Abzugtrommel 6
aufgewickelt zu werden« In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind
die Teilstücke A, B, auf einer einheitlichen ungeteilten unteren Deckplatte 3 aufgebaut. Es wäre denkbar, auch die obere Deckplatte
schon von Anfang an mit voller Breite durchgehend zu gestalten, wenn dies aus betrieblichen Gründen angezeigt erscheinen sollte. Von wesentlicher Bedeutung ist, daß die unabhängig voneinander konfektionierten Kerne 1, 2 zum Ausgleich von Längenunterschieden gegeneinander
verschiebbar sind· Diese für die Ausübung des Verfahrene nach der Erfindung wichtige Bewegungsmöglichkeit ist in Fig. 2 und 3 durch den
offenen Zwischenraum 7 zwischen beiden !Feilstücken A, B angedeutet.
Die Teilfuge der oberen Deckplatte ist demgegenüber in Querrichtung etwas versetzt, um eine genaue Überdeckung beider Stoßstellen zu vermeiden. Eine solche Überlappung wird aus vulkanisationstechnischen
Gründen gewählt und ist für die Erfindung ohne Bedeutung. Die Beweglichkeit der Teilstücke gegeneinander kann gegebenenfalls durch Einlegen eines Trennmittels, beispielsweise eines Gewebestreifens, in
den Zwischenraum 7 gesichert werden. Sobald der Längen-ausgleich erreicht ist» wird das Trennmittel aus dem Abschnitt b des Rohlings
wieder entfernt.
In dem Anordnungssohema gemäß Fig. 1 ist die wirksame Länge der Vulkanisierpresse 5, d. h. der mit einer Vulkanisation erfaßte Wirkungsbereich in Längsrichtung des Gurtes gemessen, mit a bezeichnet. In
einem Abstand b, der mindestens gleioh, vorzugsweise aber größer als a bemessen ist und im Extremfall auch einem Mehrfachen dieses Wertet
entsprechen kann, befindet sich vor der Presse 5 eine Reckvorrichtung in Gestalt einer ortsfesten angetriebenen Trommel θ mit zugeordneten
Umlenktrommel 9« Der zweiteilige Fördergurtrohling umschlingt den
Trommelmantel in einem weiten Bogen und läuft anschließend in Richtung des Pfeiles I in die Vulkanisierpresse 5 «in» in welcher mit
der Vulkanisation des elastischen Werkstoffes die Verbindung beider
Teilstüoke A, B zu einem homogenen Gurt bewirkt wird.
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Die Tronrnel 8 der Reckvorrichtung ist in dem vereinfacht dargestellten
Ausführungsbeispiel als in eich starre Zylindertrommel Bit
regelbarem Antrieb ausgebildet. Durch ihre Drehbewegung in Richtung des gestrichelten Pfeiles II übt sie auf den in der Presse 5 festgeklemmten
Fördergurtrohling eine Hitnahmewirkung aus, deren Intensität von dem Reibungsschluß zwischen Trommelmantel und Gurtoberfläche
abhängig ist. Mit der gezeichneten Anordnung gelingt es, den Reib-Beiwert so zu beeinflussen, daß je nach den vorherrschenden
Verhältnissen entweder das Teilstück A oder das Teilstück B oder
auch bestimmte Zonen innerhalb der Teilstücke stärker gereckt werden, bis in dem Abschnitt b ein über die gesamte Breite gleichmäßiger oder wenigstens annähernd gleichmäßiger Spannungszustand in
den Festigkeitsträgern 1 erreicht ist. Dies ist nach ungefährer
Schätzung dann der Fall, wenn der ohne Unterstützung geführte Gurtrohling in dem Abschnitt b überall gleichen Durchhang zeigt. Der so vorbehandelte Rohling kann anschließend in die Presse 5 eingefahren und fertigvulkanisiert werden.
Verhältnissen entweder das Teilstück A oder das Teilstück B oder
auch bestimmte Zonen innerhalb der Teilstücke stärker gereckt werden, bis in dem Abschnitt b ein über die gesamte Breite gleichmäßiger oder wenigstens annähernd gleichmäßiger Spannungszustand in
den Festigkeitsträgern 1 erreicht ist. Dies ist nach ungefährer
Schätzung dann der Fall, wenn der ohne Unterstützung geführte Gurtrohling in dem Abschnitt b überall gleichen Durchhang zeigt. Der so vorbehandelte Rohling kann anschließend in die Presse 5 eingefahren und fertigvulkanisiert werden.
- 7 009830/US2
Claims (1)
- Patentansprüche ι1. Verfahren zum Herstellen eines Fördergurtes aus GuMi oder gummiähnlichen Kunststoffen mit zwischen Deckplatten eingebetteten Verstärkungeeinlagen in Fora von in Längsrichtung durchlaufenden Drähten, Seilen oder Kabeln, wobei der Gurtrohling aus zwei oder mehr Bit ihren Längskanten aneinandergelegten schmalen Teilstücken zusammengesetzt und in einer Vulkanisierpresse in aufeinanderfolgenden Längenabschnitten vulkanisiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Teiletücke mit einer Beckplatte von der Gesamtbreite des Gurtes entsprechender Breite versehen, in aufeinanderfolgenden Längenabschnitten einer in verschiedenen Breitenbereichen änderbaren Reckspannung unterworfen werden und anschließend der zusammen· gesetzte Rohling fertigvulkanisiert wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammengesetzte Gurtrohling zwischen aufeinanderfolgenden Vulkanisationen im Bereich der Vulkanisierpresse eingespannt und jeweils auf Längenabechnitte von wenigstens der wirksamen Länge der Fresse entsprechender Länge der Reckspannung unterworfen wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reckspannung bis zum Eintreten im wesentlichen gleicher Spannungsverhältnisse in den Verstärkungseinlagen sämtlicher Teilstüoke aufrechterhalten oder in wiederholten Wirkperioden auf die Teilstücke aufgegeben wird*4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach den Ansprüchen 1 bis 3» gekennzeichnet durch eine in Bewegungsrichtung des Gurtrohlings in einem Abstand (b) von mindestens gleich der wirksamen Länge (a) der Fresse oder einem Mehrfachen dieses Betrages vor der Presse (5) angeordnete, reibsehlüssig von dem zusammengesetzten Gurtrohling umschlungene und entgegen der Bewegungsrichtung antreibbare Trommel (6).■<iSU© Unteriaden -·-» 7 5! A? ■·. 2Kr. 1 Sit7 3c ■■; 'r.'J9rj".;^es .· -i ''c«"· Q— ö -009830/U525· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der AuSenmantel der Trommel (8) in Axialrichtung in relatir zueinander drehbewegliohe Abschnitte unterteilt ist.6. Torrichtung naoh Anspruch 5 t dadurch gekennzeichnet, daß die einseinen Troamelabsohnitte unabhängig roneinander antreibbar und ihre Antriebe untereinander schlupffähig gekuppelt sind.7. Vorrichtung naoh Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die einseinen Trommelabsohnitte mit einem gemeinsamen Antriebsmotor sohlupffähig gekuppelt sind.HannoTcr, den 23. April 1969 65-3 P/Sü Stt/Ss009830 / U52
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