DE1579101A1 - Vorrichtung zum Herstellen von Waermflaschen und aehnlichen geschlossenen Gummi-Hohlkoerpern - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Waermflaschen und aehnlichen geschlossenen Gummi-HohlkoerpernInfo
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- B29C45/20—Injection nozzles
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Description
- Vorrichtung zum Herstellen von Wärmflaschen und ähnlichen geschlossenen Gummi-Hchlkörpern.
- Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Herstellen von Wärmflaschen und ähnlichen geschlossenen Gummi-Hohltörpern durch Einspritzen einer vorgewärmten Kautschukmischung unter erhöhtem Druck aus einer Spritzdüse in eine geteilte und beheiste Vulkanisierform, deren Formenhohlraum durch im Bereich der Einspritzöffnung befestigte rormenkerne in mehrere untereinander verbundene Teilräume aufgetrennt ist.
- Beim Herstellen von Kautschuk-Hohlkörpern wie beispielsweise Wärmtaschen, Ballapritzen und dergleichen durch Pormspritzen wurde häufig die Erfahrung gemacht, daß die Kautschukrohmischung, die nach der vorherigen Erwärmung auf eine bestimmte Grenztemperatur im Zustand höchstmöglicher Fließfreudigkeit in die Form eingespritzt und in dieser ausvulkanisiert wird, den Formkern nicht allseitig umfließt, sondern schon an den Umlenkstellen des Masseflusses zum Stillstand kommt und den Formenhohlraum nicht vollständig ausfüllt.
- Der fertigvulkanisieite Formling war dann als Ausschuß nicht zu verwerten. Darüber hinaus zeigten die formgespritzten Hohlkörper aber auch, oft so bedeutende Wandstärkenunterschiede, daß sie von der Weiterverwendung ausgeschlossen werden mußten.
- Nach der Erfindung wird zur Behebung dieser Unsicherheiten und zur Vermeidung der geschilderten Mängel für Vorrichtungen der genannten Gattung vorgeschlagen, die Spritzdüse mit mehreren Jeweils in einen Teilraum der Vulkanisierform mündenden Austrittsbohrungen zum Ein-Spritzen der Katschukmischung in zunächst getrennten, an den Kanten der Formkerne sich miteinander vereinigenden Teilströmen zu versehen.
- Die Erfindung vermeidet damit einmal die mehrfache Richtungsänderung des Masseflusses in der Form und zum anderen jede einseitige Beanspruchung des Formkern durch den dynamischen wie auch den statischen Druck der einsch@ießenden Mischung. Beide Erscheinungen sind als Ursache für die häufigen Fehlfabrikate erkannt worden. Da mit dem Auftreffen der unter Druck in die Form eingespritsten Mischung auf die erhitsten Formwände die Vulkanisation schon einsetzt, kommt die erfindungsgemäße Lösung der Forderung nach möglichst schnellen Ausfüllen des Formenhohlraumes entgegen, und die Gefahr einer vorzeitigen Anvulkanisation beim Umfließen des Formkernes wird durch Verkürzen des Wanderweges in der Form weitgehend eingeschränkt. Der IIassefluß verläuft in den getrennten Teilströmen von der Spritzdüse ausgehend in praktisch gleichbleibender Richtung und führt an der der Spritzdüse abgekehrten Formwandung ohne wesentliche Richtungsänderungen zur Vereinigung, weil die Vulkanisation in den hier zusamenfließenden Einzelströmen noch nicht s sehr weit forteschritten ist. Dabei heben sich vom Beginn des SJritzvorganges an die au£ den Formkern einwirkenden Druckkräfte gegenseitig auf, und es kann sich keine überwiegende Druckkomponente ausbilden, die durch elastische Verformung bzw. Durchbiegung des Formkerns zu ungleichmäßigen Wandstärken des fertigen Kautschukhchlkörpers führen würde.
- In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Spritzdüse mit mindestens zwei an gegenüberliegenden Seiten des Formkernes in die Vulkanisierfor mdndenden Austrittsbohrungen versehen. Vorteilhaft weist sie ein auswechselbares Mflndstück mit von innen nach außen auseinanderlaufenden durchgehenden Austritibohrungen auf. In diesem Falle können mit eine und derselben Vorrichtung verschiedenartig gestaltete Vulkanisierformen durch einfaches Auswechseln des Mundstückes an der Spritzdüse beschickt werden.
- Zur Verdeutlichung der Erfindung ist eine Spritzdüse mit einem Zweiloch-Mundstück als Ausführungsbeisiel in der Zeichnuns schemat@sch dargestellt. In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch den vorderen Teil der Spritzdüse wit auswechselbar angebrachte ; Mundstück und Fig. 2 eine Draufsicht auf das Mundstück gemäß Fig. 1.
- Die Spritzdüse 1 in Fig. 1 bildet den Abschluß eines nicht gezeichneten Preßzylinders, in den die Kaut@chukrohmischung eingegeben und aus dem sie in an sich bekannter Weise unter fortschreitender Erwärmung durch einen Preßkolben schubweise verdrängt und in Richtung nach der Spritzdüse vorgeschoben wird. Beim Eintreten in den kegelig sich verengenden Teil 2 der Spritzd@se, der in allgemeinen noch mit einem äuseren Heizmantel 3 mit Anschlüssen 4 für ein flüssiges oder dampfförmiges Heinzmittel versehen ist, befindet sich die Mischung bereits im fließfähigen Zustand, und unter dem Druck des Preßkolbens wird sie in dosierter Menge durch die Austrittsbohrungen des Mundstückes 5 in die geschlossene Vulkanisierform eingespritzt, wo sie anschließend fertig ausvulkanisiert. ist Die in der Zeichnung aln Teilstück 6 angedeutete Vulkanisierfort /zui Spritsformen ton Gummi-Wärmflaschen oder ähnlichen hohlwandigen Artkkein eingerichtet. Sie besteht aus einer Unterplatte 6 und einer Oberpl@tte 6', die beide im verlauf des Spritzvorganges durch nicht weiter dargestellte Mittel fest aufeinandergepreßt gehalten werden.
- Zwischen den Formplatten 6' und 6" befindet sich ein dem @@hlraum der -tertigen Wärmflasche entsprechend gestalteter Formkern tt aer den auszufüllenden Hohlraum der Form 6 in zwei Teilräume 8', Sil unterteilt. Das Mundstück 5 ist mittelz eine@ Gewinderinges 9 an der Spritzdäss 1 befestigt. Es ist mit zwei durchgehenden Austrittsbohrungen 10 versehen, die von der Innenfläche ausgehend unter einem in Spritzrichtung sich öffnenden Winkel ausei@andergehen und in getrennten Austrittslöchern@@ in der Stirnfläche in Umfangsnähe des Mundstükkes münden. Die Neigung der Bohrungen 10 gegeneinander ist 50 gewählt, daX der Abstand der Austrittslöcher 11 voneinander mindestens gleich der Dicke des Formkernes 7 ist. Nach dem Andrücken des Mundstückes 5 gegen die Form 6, wie es zur Einleitung des Spritzvorganges Voraussetzung ist, münden die Austrittslöcher 11 daher frei in die zugeordneten Teilräume 8' und 8" unter- und oberhalb des Formkernes 7.
- Zum Einstellen des Mundstückes 5 in Bezug auf den Formkern 7 können am Außenumfang Aussparungen 12 eingearbeitet werden, in die ein Halte- bzw. spannwerkzeug eingesetzt werden kann. Zu dem gleichen Zweck kann auch eine durchgehende querbohrung 13 in das Mundstück zwischen den Austrittsbohrungen und ohne Verbindung mit diesen eingebracht werden.
- Yit der beschriebenen Anordnung wird in Verlauf des Spritzvorganges die vorgewärite Kautschukmischung aus beiden Austrittslöchern 11 im Mundstück 5 gleichseitig in die Teilräume 8', 8" in der Form 6 eingespritst, so daß zwei unabhängig. Masseflüsse in praktisch gleichbleibender Strmungsrichtung und mit gegenseitig sich aufhebendender Druckwirkung auf den Formkern 7 in dem Formenhchlraum sich ausbr@@ten und diesen vollkommen ausfüllen. Mach Zurckführen der *n..' diii. 1 und abgeschlossener Vulkamisation kann der fertige A ent@ommen werden, worauf gegebenenfalls nur noch ein zum Berau@@@@@@@ des Pormkernes 7 offengelassener Schlitz verklebt oder nach t. zu werden braucht.
Claims (3)
- Patentansprüche : vorrichtung zum Herstellen von Warmflaschen und ähnlichen geschlossenen Gummihohlkörpern durch Einspritzen einer vorgewärmten Kautschukmischung unter erhöhtem Druck aus einer Spritzdüse in eine geteilte und beheizte Vulkanisierform, deren Pormenhohlraum durch im Bereich der Einspritzöffnung befestigte Formkerne in mehrere untereinander verbundene Teilräume aufgetrennt ist, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , day die Spritzdüse (1) mit mehreren Jeweils in einen Teilraum (8', 8") der Vulkanisierform (6) mündenden Austrittsbohrungen (10, 11) zum Einspritzen der Kautschukmischung in zunächst getrennten, an den Kanten der Formkerne (7) sich miteinander vereinigenden Teilströmen versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüse (1) mit mindestens zwei an gegenüberli@genden Seiten des Formkerns (7) in die Vulkanisierform (6) mündenden justrittbohrungen (10, 11) versehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdtise (1) ein auswechselbares Mundstück (5) mit von innen haoh außen auseinanderlautenden durchgehenden Austrittsbehrungen aufweist.Hannover, den 17, Januar 1969 62-125 P /100 a SU/Ba L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0028501 | 1962-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1579101A1 true DE1579101A1 (de) | 1970-01-29 |
Family
ID=7018658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621579101 Pending DE1579101A1 (de) | 1962-11-26 | 1962-11-26 | Vorrichtung zum Herstellen von Waermflaschen und aehnlichen geschlossenen Gummi-Hohlkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1579101A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2363829A1 (de) * | 1973-12-21 | 1975-06-26 | Berthold Kalbas | Bettflasche aus elastischem werkstoff |
| FR2498119A1 (fr) * | 1981-01-22 | 1982-07-23 | Alizol Sa | Perfectionnements apportes aux procedes et aux moules pour le moulage de pieces en matiere plastique souple ou semi-souple presentant des parties de dimensions tres differentes et pieces ainsi obtenues |
| DE3320100A1 (de) * | 1983-06-03 | 1984-12-06 | Mapa GmbH Gummi- und Plastikwerke, 2730 Zeven | Verfahren zum spritzen eines behaelters |
| WO1997007960A1 (de) * | 1995-08-23 | 1997-03-06 | Ettlinger Kunststoffmaschinen Gmbh | Spritzgiessmaschine mit integriertem heisskanalsystem |
-
1962
- 1962-11-26 DE DE19621579101 patent/DE1579101A1/de active Pending
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| WO1997007960A1 (de) * | 1995-08-23 | 1997-03-06 | Ettlinger Kunststoffmaschinen Gmbh | Spritzgiessmaschine mit integriertem heisskanalsystem |
| US6530777B1 (en) * | 1995-08-23 | 2003-03-11 | Ettlinger Kunststoffmaschinen Gmbh | Injection moulding machine with integrated hot channel system |
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