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DE1578283B - Spielzeug-Schießstand - Google Patents

Spielzeug-Schießstand

Info

Publication number
DE1578283B
DE1578283B DE1578283B DE 1578283 B DE1578283 B DE 1578283B DE 1578283 B DE1578283 B DE 1578283B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
target
firing pin
firearm
holder
shooting range
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 8500 Nürnberg Einfalt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Einfalt Blechspielwarenfabrik GmbH
Original Assignee
Gebrueder Einfalt Blechspielwarenfabrik GmbH

Links

Description

den Schlagbolzen 13 wirkende Rückstellfeder 15 aufnimmt. Der Halter 14 sitzt an einer hinter der Scheibe 11 der Zielscheibenhalterung angeordneten Tragplatte 16, deren Rückseite an einer Halteplatte 18 für einen Begrenzungsrahmen 17 anliegt. Der Begrenzungsrahmen 17 umgibt eine Öffnung 19 der Halteplatte 18.
Die Betätigung des Schlagbolzens 13 erfolgt über eine Stoßplatte 20, welche als zweiarmiger Hebel 21 ausgebildet und an einem fest mit dem Träger 6 des Winkelstücks 1 verbundenen Träger 22 um die Achse 23 schwenkbar gelagert ist. Zur Übertragung der Auslösebewegung vom Abzugbügel 24 der Schuß-.-waffe 3 auf die Stoßplatte 20 dient ein Gestänge, welches aus einem Auslösebolzen 25, einem ausschwingbaren Hebel 26, einem Stößel 27, einer Sperrklinke 28 sowie einer Stoßstange 29 besteht. Die Sperrklinke 28 greift in die Sperraste 30 der Stoßstange 29 ein und kann mittels des Stößels 27 ausgelöst werden.
Der ausschwingbare Hebel 26 lagert im Schenkel des Winkelstücks 1 und ist um eine horizontale Achse 31 drehbar. An seinem oberen Ende 32 greift der Auslösebolzen 25 an, während gegen sein unteres Ende 33 der waagerecht verschiebbare Stößel 27 vermöge einer Feder 34 gedrückt wird, welche letztere sich gegen einen Anschlag 35 stützt. Das freie Ende des Stößels 27 greift am oberen Hebelarm der Sperrklinke 28 an, deren Spitze in die Sperraste 30 der Stoßstange 29 eingreifen kann.
Die Stoßstange 29, ist in zwei Führungsringen 36, 37 längsverschieblich und wird durch eine Feder 38, welche sich gegen den Führungsring 37 und einen Bund 39 stützt, in Richtung auf die Stoßplatte 20 gedrückt. Mittels des Griffes 40 kann die Stoßstange 29 in Richtung auf die Schußwaffe 3 bewegt werden.
Ein Kardangelenk 41 verbindet die Tragplatte 16 rriit dem Träger 6 des horizontalen Schenkels des Winkelstückes 1, so daß Tragplatte 16 und Winkelstück 1 um eine vertikale und eine zur Längsachse des Gehäuses 5 senkrechte horizontale Achse gegeneinander verschwenkbar sind.
Während des Zielvorganges wird die Schußwaffe 3 beispielsweise aus ihrer Mittellage nach unten bewegt. Da die Verbindung zwischen der Schußwaffe 3 und dem horizontalen ,Träger 6 starr ist, liegt der anvisierte Zielpunkt oberhalb der Mitte der Zielscheibe 8. Das Winkelstück 1 ist am Aufhängepunkt 4 nach allen Richtungen schwenkbar gelagert, so daß sich das Ende 42 des horizontalen Trägers 6 des Winkelstücks 1 nach oben bewegt. Gleichzeitig verändert sich auch die Lage der Tragplatte 16 mit
ίο dem Schlagbolzen 13 sowie die Stoßplatte 20 in gleicher Richtung, und der Schlagbolzen 13 erreicht den mit der Schußwaffe 3 anvisierten Punkt der Zielscheibe 8. In analoger Weise kann der Schlagbolzen 13 durch die Bewegung der Schußwaffe 3 in jeder andere Richtung verschoben werden, wobei der Bewegungsbereich durch den Begrenzungsrahmen 17 bestimmt ist.
Zum Auslösen des Schusses, d. h. zur Durchlöcherung der Zielscheibe 8 von hinten durch den Schlagbolzen 13, wird bei schußbereiter Einstellung des Spielzeug-Schießstandes (s. F i g. 2) der Abzugsbügel 24 in die der Zielscheibe 8 entgegengesetzte Richtung gezogen. Hierdurch löst über den Auslösebolzen 25 und den Hebel 26 der Stößel 27 die Sperrklinke 28 aus, so daß die Stoßstange 29 unter Einwirkung der Feder 38 auf die Stoßplatte 20 schnellen kann. Das obere Ende der Stoßplatte 20 stößt nunmehr gegen den Schlagbolzen 13, der seinerseits in dem Halter 14 zur Zielscheibe 8 gleitet und diese von hinten durchlöchert.
Nach diesem Schußvorgang kehren die zur Betätigung der Sperrklinke 28 dienenden Gestängeteile 24, 25, 26 und 27 unter Einwirkung der Feder 34 in ihre in Fig.2 dargestellte Ausgangslage zurück. Der Schlagbolzen 13 wird durch die Rückstellfeder 15 so weit zurückgedrückt, daß die Zielscheibe 8 aus der durch Scheiben 10, 11 gebildeten Halterung entnommen werden kann.
Der Spielzeug-Schießstand wird wiederum schußbereit, wenn die Stoßstange 29 entgegen der Wirkrichtung der Feder 38 so weit zur Schußwaffe 3 hin gezogen wird, bis die Sperrklinke 28 in die Sperraste 30 eingreift (Fig.2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 stets gleicher Abstand zwischen Schlagbolzen und Patentansprüche: Zielscheibe sowie'''deren, gleiche:Stellüh"g:züeinander vorliegen, so daß'aueh. gleiche Einstechlöcher erzeugt
1. Spielzeug-Schießstand, bei welchem, die werden. "''''' s
Zielscheibe von rückwärts durch einen in Abhän- 5 Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Spiel-
gigkeit von der Betätigung des Abzugsbügels der zeug-Schießstand der eingangs genannten Art gemäß
Schußwaffe bewegbaren Schlagbolzen durchlö- der Erfindung vorgesehen, daß der Träger und der
cherbar ist und die Zielbewegungen der Schuß- Halter durch ein Kardangelenk miteinander verbun-
waffe mittels eines Trägers auf den Halter des den sind, so daß der Abstand zwischen Schlagbolzen
Schlagbolzens übertragbar sind, dadurch ge- ίο und Zielscheibe stets gleichbleibt. Hierdurch ist es
kennzeichnet, daß^ der Träger (6) und der möglich, die Schlagbolzen-Spitze stets in einer;.Ebene
Halter (14) durch eiij Kardangelenk (|l) mi,tein- paralleir zur; Zielscheibe zu bewegen. Darüber" hinaus
ander verßürideni'sirid. "' " '" """ "" kann" die "Neigung "der Zielscheibe in bestimmten
2., Spielzeug:Sc,h^e.ßstand nach Anspruch, 1,. da- Grenzen willkürlich gewählt werden,
durch gekennzeichne.t, daß dejr Halter (jfy ein? 15 Die Anordnung des Kardangelenks zwischen dem
den Schlagbolzen (13) und'eine Rücistellfedex Träger und dem Halter kann an verschiedenen Stel-
(15) aufnehmende Hü.lse. is.t, die starx an. ftjnefi len erfolgen, wobei es sich als besonders vorteilhaft
hinter der Zielscheibe'(8) angeordneten,"parallel erwiesen hat, daß der Halter eine den Schlagbolzen
zur Zielscheibe' verschiebbaren Tragplatte' (16) und eine Rückstellfeder aufnehmende Hülse-1st, die
angebracht ist, und daß das Kardangelenk (41) 20 starr an einer hinter der Zielscheibe angeordneten,
zwischen dem Träger (6) der Schußwaffe (3) und parallel zur Zielscheibe verschiebbaren Tragplatte
der Tragplatte angeordnet ist. angebracht ist, und daß das Kardangelenk dann zwischen dem Träger de,r/ Schußwaffe und der Tragplatte angeordnet ist. Auf diese Weise läßt sich näm-
■ 25 Hch die Parallelführung des Schlagbolzens in einfacher Weise dadurch erzielen, daß diese Tragplatte zwischen zwei parallel· r"züf '-Zielscheibe stehenden
Die Erfindung betrifft einen Spielzeug-Schieß- Scheiben verschieblich ist,: ch'g selbstverständlich je-
stand, bei welchem die Zielscheibe von rückwärts weils in der Mitte eine mindestens der Größe der
durch einen in Abhängigkeit von der Betätigung des 30 Zielscheibe entsprechende 'Aussparung aufweisen
Abzugsbügels .der Schußwaffe bewegbaren Schlag- müssen. ..·....;- ..-·■!.·.. ,-,->
bolzen durchlöcherbar ist und die Zielbewegungen ( Die Erfindung wird an Hand dex nachfolgenden
der Schußwaffe mittels eines Trägers auf den Halter Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbei-
des Schlagbolzens übertragbar sind. !'"'■' v :>*' spiels"sowie der Zeiclmühg'erläü'tert. Diese zeig! in
Ein derartiger Spielzeug-Schießstand, der unter 35 Fig. 1 die Seitenansicht eines teilweise geschnit-
Vermeidung fliegender Geschosse und der damit ver- tenen Spielzeug-Schießstandes,
bundenen Verletzungsgefahr ein naturgetreues Sport- F i g. 2 einen Teil des Spielzeug-Schießstandes
Schieß-Spiel ermöglicht, ist bereits aus der deutschen ebenfalls in Seitenansicht,
Patentschrift 150008 bekanntgeworden. Bei dieser Fig.3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1
bekannten Anordnung ist der Schlagbolzen mit der 40 und
Schußwaffe über einen starren Träger verbunden, so Fig. 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in
daß die Zielbewegungen der Schußv/a^le 'auf de.n F1 ig. K -.'·■·' ' . >
Halter des Schlagbolzens übertragen' werden.' E)ies ' Ein Winkelstück 1 trägt an seinem etwa senkrecht
hat zur Folge, daß sich der Abstand zwischen dem stehenden Schenkel 2 eine Schußwaffe 3, beispiels-
Schlagbolzen und der ebenen Zielscheibe in Abhän- 45 weise eine Pistole., und, ist. jm,A;u.fhängepunkt 4 nahe
gigkeit von der Zielrichtung stark ändert, da sich die dem einen Ende "eines quaderförmigen Gehäuses5
Spitze des Schlagbolzens auf einer Kugel-Oberfläche mit seinem freien Schenkel kardanisch aufgehängt,
bewegt. Aus diesem Grund muß der Schlagbolzen Im Bereiche dieses Aufhängepunktes 4 ist der Trä-
stets so weit bewegt werden, daß auch in der ungün- ger6 des Winkelstücks 1 gekröpft, so daß sein waf-
stigsten Stellung die Zielscheibe ^sfets^idurchsto^eh 50 Jenseitiges Teilsfüc¥; etwas" riöner liegt als "das an-
werden kann. Diese Bedingung wird jedoch nur bei schließende Teilstück. Das gesamte Winkelstück 1
entsprechend großem Bewegungsweg eines im besteht aus einem Hohlprofil, welches beim horizon-
Schießstand vorgesehenen.Schlittens möglich, was talen.Träger6 nach unten hin offen ist.
beim Spannen der Schußwaffe unangenehm in Er- An dem der Schußwaffe 3 abgekehrten Ende des
scheinung tritt und sich; auf diet D^üerdes: Auslöse-- 55: GeiiäusesS:.iäefindetrsicK -eineiiOalterung fur eine
Vorgangs ungünstig auswirkt. Darüber hinaus unter- Zielscheibe 8. Diese; Halterung· w,eist zwei senkrecht
scheidet sich der Durchmesser der von der konischen im Abstand voneinander'1 angeordnete, mit Ausneh-
Spitze des Schlagbolzens erzeugten Löcher in der mungen9 für die Zielscheibe 8^ versehene Scheiben
Zielscheibe, was natürlich nicht dem Vorbild ent- 10 und 11 auf, welche seitlich an den Wangen 12 des
spricht. Je geringer der Abstand zwischen Schuß- 60 Gehäuses 5 befestigt sind. Die Zielscheibe 8 kann
waffe und Zielscheibe vorgesehen ist, um so unange- von oben her in ihre Halterung, d. h. zwischen die
nehmer machen sich die bei diesem bekannten Spiel- Scheiben 10,11, eingeschoben werden.
zeug-Schießstand auftretenden Mangel bemerkbar, Zur Durchlöcherung der Zielscheibe 8 dient ein
also in vermehrtem Maße bei einem als Tischspiel- hinter dieser angeordneter Schlagbolzen 13, welcher
zeug dienenden Schießstand. 65 über das Winkelstück 1 in Abhängigkeit von der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zielbewegung der Schußwaffe 3 bewegt zu werden
weitestgehend vorbildgetreuen Spielzeug-Schießstand vermag. Dieser Schlagbolzen 13 lagert in einem als
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem Hülse ausgebildeten Halter 14, welche auch eine auf

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