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DE157810C - - Google Patents

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Publication number
DE157810C
DE157810C DENDAT157810D DE157810DA DE157810C DE 157810 C DE157810 C DE 157810C DE NDAT157810 D DENDAT157810 D DE NDAT157810D DE 157810D A DE157810D A DE 157810DA DE 157810 C DE157810 C DE 157810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
pipe
lime
distributors
tilting
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Active
Application number
DENDAT157810D
Other languages
English (en)
Publication of DE157810C publication Critical patent/DE157810C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/686Devices for dosing liquid additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Wasserreinigungsvorrichtung, bei der die Fällmittel dem Rohwasser selbsttätig in genau abgemessenen Mengen unter Vermittelung zweier, mit Dreiweghähnen versehener, sich abwechselnd füllender und entleerender Meßbehälter zugeführt werden, wobei die Hähne von einer gemeinschaftlichen zweiteiligen Kippvorrichtung aus gesteuert werden.
ίο AVasserreinigungsvorrichtungen dieser und ähnlicher Art sind bereits in mehreren Ausführungsformen, u. a. durch die Patentschriften 59950, 83214, 92597 und II4738 bekannt geworden. Alle diese Vorrichtungen erweisen sich jedoch insofern als nachteilig, als das Zuführen der verschiedenen Reaktionsmittel zu dem zu reinigenden Wasser, wenn auch abwechselnd so doch gleichzeitig in den gleichen Mischbehälter erfolgt. Für eine rationelle und vollkommene Wasserreinigung ist es hingegen zweckmäßig, die zur Anwendung kommenden Fällmittel dem Rohwasser nacheinander zuzuführen. Diese Forderung wird durch die vorliegende Anordnung vollkommen erfüllt, bei der außer zwei Meßbehältern für die eine Fällflüssigkeit noch zwei weitere von einer gemeinschaftlichen Kippvorrichtung gesteuerte Meßbehälter für eine zweite Fällflüssigkeit angeordnet sind, und zwar so, daß sich letztere erst dann entleeren, wenn die erste Fällflüssigkeit bereits auf das Rohwasser eingewirkt hat.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Wasserreinigungsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Gesamtansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der vier Verteiler sowie des dieselben steuernden Kippkastens in größerem Maßstabe und teilweise im Schnitt.
Das ungereinigte Wasser durchfließt bei a (Fig. 2) einen Dehne'sehen Schwimmer b oder eine ähnliche Vorrichtung, die den Wasserspiegel im Klärbassin auf einer bestimmten Höhe hält. Das Wasser wird durch einen Röhrenvorwärmer c mittels Maschinenabdampfes möglichst hoch angewärmt. Auf seinem Wege zu dem Kippkasten d speist dasselbe den Kalksättiger e. Der Wasserstand in diesem wird durch einen Schwimmer /geregelt. Das durch das Rohr g zufließende ungereinigte Wasser teilt sich und gelangt einerseits nach dem Kalkwassersättiger e, in dem es durch das Rohr e1 bis auf den Boden fällt, wodurch der auf dem Boden des KaIkwassersättigers e lagernde Ätzkalk stark aufgewirbelt und so eine vollkommene Sättigung des Zuflußwassers erzielt wird. Andererseits fließt das ungereinigte Wasser durch das Rohr gl in den zweiteiligen Kippkasten d.
Das in dem Kalkwassersättiger e erzeugte gesättigte Kalkwasser steigt in diesem hoch und gelangt durch das Rohr h zu den beiden

Claims (1)

  1. großen Verteilern, den sogenannten Kalkwasserverteilern ζ z1 (Fig', ι, 2 und 3). Letztere bestehen im wesentlichen aus dem Dreiweghahn Z1 i'j, dem Ventil z'., z'1., und dem Aufsatz z3 i'3, in den ein Schwimmer z4 z'4 eingebaut ist (Fig. 3).
    Die Steuerung der beiden Dreiweghähne Z1 i\ bezAV. der beiden Verteiler i i1 zwecks abwechselnder Füllung und Entleerung geschieht in bekannter Weise durch den Kippkasten d, und zwar unter Vermittlung des Gestänges k k1. Die Zuführung des gesättigten Kalkwassers aus dem Sättiger e zu den Verteilern i i1 erfolgt durch das Rohr h, während die Ableitung" des Kalkwassers in bestimmten gleichen Mengen aus den Verteilern i il durch das Rohr/ bezw. /' erfolgt. Durch die starke Bewegung des zufließenden Wassers findet in dem Kippkasten d eine innige Mischung des Rohwassers mit dem Kalkwasscr statt, wodurch die Umwandelung des doppeltkohlensauren Kalkes in kohlensauren Kalk eine fast plötzliche ist. Das nunmehr milchige Wasser ergießt sich durch das an den Kasten in angeschlossene Rohr η (Fig. ι und 2) in das Abfallrohr 0.
    Um beim Kippen des Kastens d ein zu heftiges Aufschlagen desselben zu vermeiden, werden außen an dem Kasten in zwei Luftpumpen_pj?' (Fig. 1) angeordnet, welche die Bewegung des Kippkastens d mittels Seilübertragung bremsen.
    Außer dem Zusatz von Kalkwasser erhält das ungereinigte Wasser noch einen Zusatz von Soda, und zwar erst nach erfolgter Ausscheidung des doppeltkohlensauren Kalkes. Die Sodalösung wird in dem Gefäß q hergestellt (Fig. ι und 2). Aus diesem gelangt sie durch das Rohr r zu den beiden kleinen, unter den Verteilern z'z'1 angeordneten \^erteilern ssl, die in gleicher Weise wirken wie die Kalkverteiler zz'1 (Fig. 3) und ebenfalls vom Kippkasten d aus gesteuert werden. Von den beiden Verteilern .s sl gelangt die Sodalösung abwechselnd in gleichen, abgemessenen Mengen durch das Rohr t bei u in das Abfallrohr ο und vereinigt sich in diesem mit dem zu reinigenden Wasser (Fig. i). Nach seinem Durchtritt durch das Abfallrohr ο steigt das Wasser zwischen den Scheidewänden ν (Fig. i) in dem Behälter w hoch, wo sich die Bewegung des Wassers infolge des größeren Querschnittes stark verlangsamt. Die weitere Klärung des Wassers wird durch ein Koksoder Kiesfilter bewirkt. Das gereinigte Wasser kann durch das Rohr χ (Fig. 1 und 2) unmittelbar zur Saug'leitung der Speisepumpen geführt werden.
    Der wechselnden Entnahme aus dem Klärbassin folgt der eing'ang's erwähnte Schwimmer b und bewirkt so eine schnellere oder langsamere Bewegung des Kippkastens d.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s γ r υ c η :
    Wasserreinigungsvorrichtung mit selbsttätiger Zuführung der Chemikalienmengen zum Rohwasser unter Verwendung zweier Meßbehälter, deren Dreiweghähne von einem gemeinschaftlichen zweiteiligen Kippgefäß gesteuert werden, sich abwechselnd mit dem Fällmittel füllen und in das das Rohwasser enthaltende Kippgefäß entleeren, dadurch gekennzeichnet, daß noch zwei kleinere Meßbehälter (s sl) mit durch das Kippgefäß (d) gesteuerten Dreiweghähnen für eine zweite Fällflüssigkeit (Soda) vorgesehen sind, deren Entleerung unmittelbar nach dem Klärbecken hin erst erfolgt, nachdem die erste Fällungsflüssigkeit (gesättigtes Kalkwasser) bereits in dem Kippgefäß auf das sodann nach dem Klärbecken fließende Rohwasser eingewirkt hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Country Status (1)

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DE (1) DE157810C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2610016A (en) * 1948-05-19 1952-09-09 Barry Corp Vibration isolator
US2717747A (en) * 1950-05-29 1955-09-13 Rosenzweig Siegfried Chock devices for machinery bases
US4744547A (en) * 1984-11-26 1988-05-17 Metzeler Kautschuk Gmbh Elastic engine mount

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2610016A (en) * 1948-05-19 1952-09-09 Barry Corp Vibration isolator
US2717747A (en) * 1950-05-29 1955-09-13 Rosenzweig Siegfried Chock devices for machinery bases
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