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DE1574110A1 - Verfahren und Vorrichtung zur UEberwachung des Betriebes kontinuierlich arbeitender Produktionsanlagen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur UEberwachung des Betriebes kontinuierlich arbeitender Produktionsanlagen

Info

Publication number
DE1574110A1
DE1574110A1 DE19671574110 DE1574110A DE1574110A1 DE 1574110 A1 DE1574110 A1 DE 1574110A1 DE 19671574110 DE19671574110 DE 19671574110 DE 1574110 A DE1574110 A DE 1574110A DE 1574110 A1 DE1574110 A1 DE 1574110A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
switch
switched
monitoring
motors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671574110
Other languages
English (en)
Other versions
DE1574110C3 (de
DE1574110B2 (de
Inventor
Franz Dr Trefny
Kurt Volkmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Publication of DE1574110A1 publication Critical patent/DE1574110A1/de
Publication of DE1574110B2 publication Critical patent/DE1574110B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1574110C3 publication Critical patent/DE1574110C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/54Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting two or more dynamo-electric motors
    • H02P1/58Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting two or more dynamo-electric motors sequentially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung des Betriebes kontinuierlich arbeitender Produktionsanlagen In kontinuierlich arbeitenden Produktionsanlagen sind im Fluß der verschiedenen Materialströme zahlreiche Antriebsmotoren für Pumpen, Förderbänder oder andere Maschinen ständig oder zeitweilig in Betrieb. Der Ausfall einzelner, mehrerer oder aller Motore kann im Verfahrensablauf -erhebliche Störungen verursachen. Der dadurch mögliche Schaden hängt im allgemeinen davcn ab, wie rasch die Störung erkannt und beseitigt wird.
  • Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überwaclug des Betriebes solcherAnlagen und insbesondere darauf, die Betriebszustände der Antriebsmotoren unter Kontrolle zu halten.
  • Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß Störungen an Motoren, meist durch einen kurzzeitigen oder auch länger andauernden Spannungsausfall, durch Auf3fall einzelner Motore infolge Überlastung oder durch versehentliches Schalten einzelner Motore entstehen.
  • Bei Spannungsausfall im Netz bleiben alle laufenden Motore stehen- und laufen wegen der zu verwendenden Schaltgeräte bei Wiederkehr der Spannung nicht von selbst wieder an. (Vgl. hierzu VDE-Vorscheift 01131.64 § 14 1, Abs. 4). Sie dürfen bei umfangreichen Betriebsanlagen zur Vermeidung zu hoher Anlaufströme im Versorungsnetz nur einzeln nacheinander wieder eingeschaltet werden, und zwar in vorher festgelegter Reihenfolge, wenn die -Verfahrensfiihxlung das erfordert. Bei sogenannten Spannungswischern kann ein Teil der laufenden Motore ausfallen. Für die Wiedereinschaltung gilt das Zuvorgesagte. Durch Überlastung können einzelne Motore von selbst abschalten. Ihre Wiedereinschaltung kann erst nach ausreichender Abkühlung erfolgen. Ein verfrühtes Einschalten wird durch den vorhandenen Motorschutz verhindert. Durch versehentliche Bedienungsfehler des Personal13 können einzelne Motore irrtümlich eingeschaltet oder ausgeschaltet werden.
  • Es ist bekannt, den Betriebszustand der Antriebsmotore von einer Meßwarte zentral dadurch zu überwachen, daß jedem Motor eine Kontrollampe als . optisches Signal zugeordnet wird, die leuchtet, solange der Motor läuft.
  • Diese einfache Kontrolle ist aber unzureichend, weil sie zwischen Sollzustand und Istzustand eines jeden Motors nicht unterscheiden kann und demgemäß keinen Aufschluß darüber gibt, ob jeder Motor, der laufen soll, auch wirklich in Betrieb ist, bzw. ob alle planmäßig ausgeschalteten Motore auch wirklich stillstehen. Bei Spannungsausfall im Netz erlöschen alle Lampen und es ist nicht einfach, festzustellen, welche Motore beim Spannungsausfall im Betrieb standen. Entsprechendes gilt, wenn bei einem Spannungswischer nur einige der laufenden Motore ausfallen, oder wenn nur ein Motor durch mechanischen Schaden ausfällt oder versehentlich aus dem Stand in den Lauf geschaltet wird. Im erfindungsgemäßen Verfahren wird jeder außerplanmäßige.Betriebszustand eines -jeden Antriebsmotors, d. h. jede Abweichung vom Sollzustand durch Signale in der zentralen Meßwarte angezeigt. Bei jeder Abweichuni vom *palnmäßige Betriebszustand werden alle Motore@nittels einesDrehwählerrelais auf die Übereinstimmung vom Sollzustand und Istzustand überprüft, wobei jeder ausgefallene Motor wieder.in den Sollzustand geschaltet wird, sofern er nicht durch Überlast abgeschaltet hat. Beim Ausfall mehrerer Motore sorgt ein Drehwählerreiais gleichzeitig dafür, daß die Motore in einer vorgegebenen.Rei-tienfolge und mit ausreichenden, ebenfalls vorgegebenen Zeitabständen wieder eingeschaltet werden.
  • Überprüfung und Wiedereinschaltung sind also programmiert und werden durch
    n
    einen einzigen Schaltimpuls, den der Wachhabende durch K,bpfdruck erteilt,
    in Gang gesetzt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Überwachung des Betriebes kontinuierlich-arbeitender Produktionsänlagen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß bei Spannungsausfall an einzelnen,
    en
    mehreren oder allen Antriebsmotoren alle Antriebsmotore in einer vorgegebeh
    Reihenfolge un-i in vorgebenen Zeitabständen auf die Übereinstimmung von Soll- und Istzustand überprüft und gegebenenfalls geschaltet werden, wobei der Prüf- und Schaltvorgang durch eine von Hand betätigte Taste eingeleitet wird. In der Schaltänordnung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens haben die Schaltgeräte der zu überwachenden Motoren jeweilleinen besonderen Hilfskontkkt, der geschlossen ist, solange der-Motor läuft.
    Jedem zu überwachenden Motor sind eine Kontrollampe und eine Überwachungs.
    und
    lampe zugeordnet. Die Kontrollampe leuchtet bei laufendem Mbto-Lrlischt,
    wenn der Motor planmäßig abgeschaltet wird oder außerplanmäßig ausfällt. Die Überwachungslampe wird über ein der Kontrollampe parallel geschaltetes Überwachungsrelais betätigt und leuchtet. ebenfalls, solange der zugehörige Motot läuft. Jede Überwachungslampe besitzt eine von Hand zu bedienende Kennzeichnungsmöglichkeit, z. B. durch einen roten Bananenstecker, die jeden laufenden Motor quittiert. Dadurch kann der Wachhabende schnell und sicher feststellen, ob eine Überwachungslampe durchgebrarut ist und -daher ausgewechselt werden muß und ob ein und welcher Motor versehentlich eingeschaltet worden ist. In letzterem Falle leuchtet nämlich die betreffende Überwachungslampe ohne gekennzeichnet zu sein. Fällt ein Motor durch eine Mrung aus, dann wird die betreffende Überwachungslampe über das dazugehörige Überwachungsrelais in den-Alarmzustand geschaltet und mit einem allen überwachten Motoren gemeinsam Signalteil verbunden. Dieses Signalteil enthält ein akustit3ches und ein optisches Signal., ein Alarm relais und ein Flackerrelais. Das akustisches Signal ist z. B. eine Hupe, die mittels eines Umschalters bei Bedarf abgeschaltet werden kann. Dieser unnormale Zustand wird durch eine ständig leuchtende Hupenkontrollampe angezeigt. Das optische Signal ist z. B. eine Störungslampe.
  • Zu jedem überwachten Motor gehört ein doppelpoliger Umschalter, der im folgenden als Signalumschalter bezeichnet ist, und dessen Stellung den Sollzustand des Motors bestimmt. Über diesen Umschalter und das Überwachungsrelais ist ein Hilfskontakt am Schaltgerät des Motors mit dem Überwachungs-und Prüfteil, die allen überwachten Motoren gemeinsam sind, verbunden.
  • Das Prüfteil enthält ein Drehwählersystem mit mindestens drei Schaltebenen, deren jede einen Kontakt mehr enthält als Motoren zu überwachen sind.
  • Der Drehwähler wird in bekannter Weise durch ein Schrittschaltrelais von Kontaktreihe zu Kontaktreihe fortgeschaltet. Der erste Schaltimpuls, der den Drehwähler aus der Ausgangsstellung auf die erste Kodaktreihe führt, wird von der Meßwarte aus durch Bdätigung einer Einschalttaste erteilt.
    Die weiteren Impulse, durch die der Drehwähler in einer vollen Umdrehung
    über alle Kontaktreihen und schließlich in die Ausgangsstellung zurücührt
    wird, erhält das Schrittschaltrelais durch das Prüfrelais.
  • Aus einer Schaltebene des Drehwählers führt von jedem Kontakt eine Leitung zu einem zu jedem überwachten Motor gehörenden Schaltvorbereitungsrelais, das das Schaltgerät dieses Motors zum Einschalten vorbereitet. Das Einschalten des Motors geschieht über ein Startrelais durch ein besonderes Einschaltrelais. Aus einer zweiten Schaltebene des Drehwählers führt von
    a
    jedem Kontakt eine Leitung zu einem Kontakt des Signalumsc4ters. Die
    d2 itte Schaltebene bewirkt durch das Ein- oder Abschalten von Zusatzwiderständen eine Varrierung der Impulsabstände in einem Zeitschaltglied. Der Drehwähler verbindet im schrittweisen Fortschalten über alle Kontakt-
    reihen nacheinander den Hilfkontakt eines jeden Schaltgerätes über den Signal-
    umschalter und das Überwachungsreläis ,mit einem Relaissystem, das je nach der Stellung des Hilfskontaktes und des Signalumschalters einen ausgefallenen Motor wieder einschaltet und den Alarm löscht, oder für einen nicht wieder einschatlbaren Motor den Alarm stehen läßt oder bei einem im Sollzustand befindffichen, also" planmäßig ein- oder ausgeschalteten Motor den Drehwähler weiterrückt, ohne weitere Schaltmaßnahme zu veranlassen.
  • Auf diese Weise werden-alle Motore der Reihe nach überprüft und gegebenenfalls wieder eingeschaltet, wenn der Drehwähler durch'Betätigung der Einschaltteste in der Meßwarte in Gang gesettt wird.. Ob die Weiterschaltung des Drehwählers durch das Prüfrelais verzögerungsfrei oder mit VerzPgerung über das Verzögerungsrelais und das. Zeitschaltglied bewirkt wird, hängt davon ab, ob der in einem Schaltschritt geprüfte Motor im Sollzustand ist oder dicht . Ist er es nicht, dann erfolgt die Weiterschaltung des Drehwählers nihht verzögerungsfrei, wobei das Zeitschaltglied die für jeden Motor notwendige eingestelle Verzögerung berücksichtigt.
  • Führt das Schaltgerät eines z. B. durch Überlastung#6der Blockierung ausgefallenen Motors den von seinem Schaltvorberd tungs.relais vorbereiteten und vom gemeinsamen Einschaltrelais erteilten Einschaltbefehl nicht aus, dann bleibt der Alarm im Signalteil stehen und der Drehwähler rückt nach Ablauf des vom Zeitschaltglied gegebenen Zeitintervalls auf die nächste Kontaktreihe weiter.
  • Über die Kontaktreihen, diezu im Sollzustand befindlichen Motoren gehören, wird der Drehwähler mittels des Prüfrelais durch den Schrittschalter rasch weitergerückt.
  • An der Meßwarte werdertfolgende mögliche Betriebszustände I, iI, III, IV der °Motore durch iDptische und akustische Zeichen kenntlich gemacht, wenn jeder Signalumschalter auf dem Sollzustand des zugehörigen Motors steht.
    Betriebszustand I II IM IV
    Signalumschalter ein ein aus aus
    Motor ein aus ein aus
    Betriebszustand I 1I III IV
    Alarm im Signalteil nein ja ja nein
    Überwachungslampe ein blinkt ein' aus
    Kontrollampe ein aus ein aus
    . Die Betriebszustände I und IV sind bei normalem Lauf der Anlage gegepen, wobei die pänmäßig eingeschalteten und laufenden Motore dem Zustand I entsprechen und die planmäßig ausgeschalteten und stillstdienden Motore dem Zustand IV.
  • Der Betriebszustand II gilt für alle ausftefallenen und daher außerplanmäßig stillstehenden Motore. Ursachen für diesen Zustand können ein totaler Span nungsausfall, ein Spannungswischer, Überlastung oder versehentliches Ausschalten einzelner Motore sein.
  • Es können demgemäß alle -eingeschalteten überwachten Motore oder nur einige oder auch nur ein einzelner Mdnr in diesen Zustand kommen. Der Betriebszustand III gilt, für Motore, die durch Bedienungsfehler versehentlich aus dem Stillstand in den nicht planmäßigen Lauf geschaltet wer-
    den. Diese seltenen Fehlzustände werdeeon der Meßwarte aus durch Be-
    tätigung der Ausschalttaste von Hand korrigiert. Die in den einzelnen Betriebszuständen ausgelösten Schaltvorgänge seien an Hand des Schaltschemas in Fig. 1 erläutert.
  • Für jeden einzelnen Antriebsmotor M sind jeweil vorhanden ein besonderer Hilfskontakt 61a an seinem Schaltgerät 61, ein Signalumschalter 1, eine Kontrollampe 2, ein Schaltvorbereitungsrelais 3, ein Überwachungsrelais 4, ei eine Überwachungslampe 5, eine Diode 6 als Einweg-Sperrglied und eine Ausschalttaste 7.
  • Von den Anschlußstellen Ki, K2, K3, K4 führt jeweils eine Verbindung zu den einzelnen, oben erwähnten Geräten, welche für jeden einzelnen Motor
    vorhanden sind. Hier sindieweils 4 solcher Leitungen als Gruppe vorgesehen:
    - Im Einzelfall sind so viele Gruppen vorhanden, wie Motoren in den Anla ge
    zu ebrwaochen sind. -
    Die Anschlußstellen K1 führen zu den Signalumschaltern 1, K2 über die Ü6erwaschungsrelaiskontakte 4 a zu den @berwachungslmapen 5,K 3 zur Betätigung der Überwachungsrelais 4 und zu den Kontrollampen 2, K4 über die Kontakte der Schaltvorbereitungsrelais 3 zu den Schaltgeräten 61 der überwachten Motore. Allen Antriebsmotoren M gemeinsam und daher nur einmal vorhanden sind das Alarmrelais 8, das Drehwählerrelais 9 mit dem-Schrittschalter 91, das Einschaltrelais 10, die Einschalttaste 11, das Flackerrelais 12, das Impulsrelais 21, das Gegenimpulsrelais 22, das Prüfrelais 13, das Startrelais 14, das Transportrelais 15, das Verzögerungsrelais 16, das ZeitschaltteilZ,
    19
    die Hupe 18, der Hupenschalter,/die Hupenkontrollämpe 20, sowie die Sitö-
    rungslampe 23.
  • Von diesen Teilen sind in der M_eßwarte selbst für den Wachhabenden leicht überschaubar und erreichbar der Signalumschalter 1, die Kontrollampe 2, die Überwachungslampe 5, die Ausschalttaste 7, die Einschalttaste 11, die Hupe 18, der Hupenumschalter 19, die Hupenkontrollampe 20 und die Ströungslampe 23 angeordnet. Alle anderen Teile, soweit sie sich nicht unmittelbar bei den Motoren befinden, sind in einem Schaltschrank untergebracht, der an ,beliebiger Stelle aufgestellt werden kann.
  • Der Betriebszustand I entspricht dem normalen Lauf der Pcoduktionsanlage. Die Signalumschalter stehen auf "Ein", die zugehörigen Motoren laufen, die Überwachungslampen 5 und Kontrollampen 2 für jeden laufenden Motor leuchten gleichzeitig. Falls dies nicht derFall ist, muß die nichtleuchtende Lampe ausgewechselt werden. Jdde leuchtende Überwachungslampe wird außerdem von Hand gekennzeichnet, Das Transportrelais 15, das Verzögexungsbelais 16 das Überwachungsrelais 4 und das Schaltgerät 61 haben angezogen. Der Drehwähler 9 steht in der Ausgangsposition.
  • Aus diesem Betriebszustand geht durch Ausfall eines Motors oder mehrerer oder aller Motors derBetriebszustand II hervor, der hier in Verbindung mit dein einzelnen Motor M betrachtet sei.
  • Beim Ausfall des Motors M öffnet der Hilfskontakt 61a an seinem S,-;haltgerät 61,und damit erlischt seine Kontrollampe 2. Das Überwachungsrelais 4 fällt ab und geht in die Schaltstellung 4 b. Das Alarmrelais 8 geht darauf in "Ein"-Stellung. Das Flackerrelais 12 erhält die Flackerimpule aus den Relais 21 und 22 des Signalkreises und schaltet in kurzen Zeitabständen ein und aus. Die Überwachungslampe 5 erhält über den Kontakt des Flackerrelais 12 Blinkspannung, der Wachhabende wird durch die Hupe 18 und die Störungslampe 23 auf die Störung aufmerksam, prüft und entscheidet jetzt, ob der ausgefallene Motor wieder in Gang gesetzt werden soll und löst bejahendenfalls durch Betätigung der Einschalttaste 11 den Prüf-und Schaltvorgang aus. Danach laufen folgende Schaltvorgänge ab; Über das im Schaltschema in der Ausgangsstellung dargestellte Drehwählrelais 9; Schaltebene 9a, erhält das Prüfrelais 13 beim Betätigen der Einschalttaste 11 Spannung und zieht an. Die Kontakte 13a und 13b schließen. Über die Kontakte 15b und 13ä erhält der Schrittschalter 91 des Drehwählers 9 Spannung und bewegt die Arme 9a, 9b, 9c um einenSchritt weiter. Über die zweite Schaltebene durch den Arm 9b erhält das Schaltvorbereitungsrelais' 3 Spannung und schließt den Kontakt 3a, Inzwischen ist das P.-üfrelais 13 spannungslos geworden und fällt wieder ab,- weil der Kontakt 91a geöffnet hat. Das SchrittschaltWerk 91 bekommt über den Kontakt 13a keine Spannung mehr und geht in die Ausgangs-Stellung mit geschlossenem Kontakt 91a zurück.
  • Das Verzögerungsrelais 16 erhält weder über die zweite Schaltebene durch
    den Arm 9b noch über den Kontakt 13b Spannung un4iällt verzögert ab. Über
    den Kontakt 16a des Verzögerungsrelais 16 und den Kontakt 10a des Einschaltrelais 10 erhält das Zeitschaltglied Z nunmehr eine negative Vorspannung auf die Basis des Transisiors 51. Er schaltet durch und das Starterrelais 14 schaltet ein, über den Kontakt 14b erhält das Einschaltrelais lOSpannung Die Kontakte 10a und 10b öffnen und der Kontakt 10c schließt. Die Stromzuführung zum Transportrelais 15 wird durch den geöffneten Kontakt 10b unterbrochen und das Transportrelais 15 fällt ab. Über den jetzt geschlossenen Kontakt 10c und den schon vorher geschlossenen Kontakt 3a erhält das Schaltgerät 61 des zum ersten Schaltschritt gehörenden Motors .M Spannung und schaltet den Mbtor ein. Über den Hilfskontakt 61a des Schaltgerätes 61-,
    die Diode 6 und über die Schaltebfle 9a des Drehwählers 9 erhält das Prüf-
    relais 13 Spannung, zieht. an und prüft den nächsten Motor. Durch Öffnung des Kontaktes 10a wird die Stromzuführung zum Zeitschaltglied Z unterbrochen. Das Starterrelais 14 fällt verzögert ab. Durch Öffnung des Kontaktes 14 b wird auch das Einschaltrelais 10 spannungslos und fällt verzögert ab. Über den Kontakt 10b wird das Transportrelais 15 wieder betätigt, so daß der Kontakt 15b geschlossen, der Kontakt 15a geöffnet werden. Das Schrittschaltwerk 91 erhält über die Kontakte 15b und 13aSpannung und bewegt die Arme in den Schaltebenen 9a bis 9c um einen Schritt weiter.
  • Der soeben beschriebene Schaltvorgang wiederholt sich, bis der Drehwähler 9 in die Ausgangsstellung zurückkommt,- da dann das Prüfrelais 13 über die Schaltebene 9a des Drehwählers 9 keine Spannung mehr erhält, solange die Einschalttaste 11 nicht betätig44vird. Das Verzögerungsrelais 16 steht über der Schaltebene 9b des Drehwählers in der Ausgangsstellung ständig unter Spannung, so daß das Einschalten von Motoren verhindert wird.
  • Auf diese Weise werden z. B. bei Spannungsausfall im Netz alle Motore auf ihren Betriebszustand überprüft und der Reihe nach wieder eingeschaltet. Sind z. B. bei einem Spannungswischer nur einzelne Motore ausgefallen, dann werden auch diese der Reihe nach wieder eingeschaltet, so daß alle zu über-1,rachende Motore der Produktionsanlage wieder in den Sollzustand kommen. Dabei durchläuft der Drehwähler 9 alle Stufen bis er in die Ausgangsstel-
    lung zurückkehrt. Gelangt der Drehwähler auf eineSchaltstufe, in welcher
    der zugehörige Motorplanmäßig eingeschaltet ist, dann fällt das Prüfrelais 13 unverzögert ab, da der Kontakt des Schrittschäimrlzes 91 die Stromzuführung unterbricht. Darauf geht der Schrittschalter in die Ausgangsstellung zurück, d. h. seine Kontakt schließt. Da der Hilfskontakt 61a des zugehörigen Schaltgerätes 61 geschlossen ist, bekommt das Prüfrelais 13 über den Hilfskontakt 61a, die Diode 6, den Drehwähler 9a und den Kontakt des Schrittschalüvetkes 91 Spannung und schaltet über die Kontakte 15b und 13a den Drehwähler 9 unverzögert einen Schritt weiter.
  • Wenn in einer oder mehreren Schaltstufen der zugehörige Motor planmäßig außer Betrieb ist, dann steht der Signalumschalter 1 in "Aus"-Stellung. Über seinen Kontakt l c und den Drehwähler 9a erhält das Prüfrelais 13 verzögerungsfrei Spannung, so daß das Schrittschaltwerk 91 den Drehwähler 9 sofort einen Schaltschritt weiterrückt.
  • Wird der Einschaltbefehr vom Schaltgerät 61 eines Mo-tors über die Kontakte 10e des Einschaltrelais 10 und den Kontakt 3a im Schaltvorbereitungsrelais 3 nicht befolgt, so daß ein ausgefallener Motor nicht wieder eingeschaltet wird, dann erhält das Prüfrelais 13 über den Hilfskontakt 61ä, die Diode 6 und die Schaltebene 9a des Drehwählers 9 keine Spannung, sondern nür über den Kontakt 15a des wegen Öffnung von Kontakt 10b abgefallenen Transportrelais 15 und den Kontakt 14a des Starteelais 14. ner Schaltablauf geht dann weiter, wie oben beschrieben, bis der Drehwähler seine Ausgangsstellung wieder erreicht hat. Jedoch bleiben in diesem Fall das Flackersignal der Überwachungslampe 5` sowie das Hupensignal 18 und die Störungslampe 23 bestehen und . zeigen dem Wachhabenden, daß dieser Motor sich weiterhin nicht im Sollzustand befindet.
  • In dem durch seine flackernde Überwachungslampe 5 als beschädigt gemeldeten Motor wird die- Schadensursache geprüft und beseitigt. Gegebenenfalls wird für ihn der Reservemotor eingeschaltet.
  • Der oben mit IH bezeichnete Betriebszustand tritt ein, wenn ein Antriebsmotor durch einen nicht von der Meßwarte aus veranlaßte Maßnahme irrtümlich eingeschaltet wird, z. B. durch örtliche Betätigung eines Schaltgerätes 61. In diesem Falle steht sein Signalumschalter 1 in der Meßwarte auf "Aus", wobei die Kontakte la und 1b geöffnet, die Kontakte 1c und 1d geschlossen sind. -Über den Kontakt 1d erhält dann das Alarmrelais 8 Spannung und bewirkt durch Schließung seiner Kontakte :ha und 8b die Alarmmeldung durch die Überwachungslampe 5,' die Hupe 18 und die Störungslampe 23. _ Das Impulsrelais 21 und das Gegenimpulsrelais 22 werden eingeschaltet und betätigen durch ihre Kontakte 21a und 22y das Flackerreiais 12. Dieses kann jedoch wegen des offenen Kontaktes la im Aalumschalter 1 keine Blinkimpulse auf die Überwachungslampe 5 gegen. Es leuchtet also
    eine Überwachungslampe, die nihht.kekennzeichnet ist, so daß der Wach-
    habende den betreffenden Motor leicht identifizieren kann. Der versehentlich eingeschaltete Motor wird durch Betätigung seiner Ausschalttaste 7 im Schaltpult der Meßwarte wieder stillgesetzt, ohne daß die Prüfung durch Einschaltautomatik nötig ist.
  • Der Betriebszustand TV betrifft die Behandlung der planmäßig ausgeschalteten Antriebsmotore. Sie wurde bereits oben bei der Beschreibung des Betriebsstandes II, Absatz 9, erörtert: Das Signalteil enthält als Anzeigevorrichtungen die Überwachungslampe 5, die Kontrollampen 2 mit Kennzeichnungsmöglichkeit, eineHupe 18, eine Störungslampe 23, und eine Hupenkontrollampe 20, die.in der Meßwarte weithin sichtbar bzw. hörbar angeordnet sind. Außerdem enthält das Signalteil das Impulsrelais 21 und das -Gegenimpulsrelais 22, mittels welcher das Flackerrelais 12 betätigt wird, Das Signalteil wird durch das Alarmrelais 8 ausgelöst.
  • Bei einer Störung erhält das Alarmrelais 8 über den Kontakt 4a des Überwachungsrelai s4 und den Kontakt 1d des Signalum@schaltßers oder die Kontakte 4b und 1b Spannung und zieht an. Dadurch werden in der Meßwarte über den Kontakt 8a die Störungslampe 23 und die Hupe 18 eingeschaltet. Die Hupenkontrollampe 20 leuchtet bei abgeschalteter Hupe 18 aubh dann, wenn kein Alarmfall vorliegt und macht dadurch auf das Fehlen des akustischen Signals aufmerksam. Über denKontakt 8b und den Ruhekontakt 22a erhält das Impulsrelais 21 im Alarmfall Spannung und zieht an. Über die Kontakte 21 a und 21b erhalten das Flackerrelais 12 und dys Gegenimpulsrelais 22 Spannung-Das Flackerrelais 12 und das Gegenimpulsrelais 22 ziehen an. Danach öffnet der Kontakt 22a und das Impulsrelais 21 fällt durch das RC-Glied@ verzögert ab. Die Kontakte 21a und 21b öffnen, worauf das Flackerrelais 12 sofort stromlos wird und abfällt. Das Gegenimpulsrelais 22 fällt durch das RC-Glied 42 auch verzögert ab. Der Kontakt 22a schließt und dieser Schaltzyklus wiederhölt sich solange bis das Alarmrelais durch Behebung der Störung abfällt.
  • Das Zeitschaltglied Z enthält die Transistoren 51, 53, 54 und das RC-Glied52. Wenn das Verzögerungsrelais 16 längere Zeit keinen Impuls vom Prüfrelais 13 über Kontakt 13 b erhält und wenn der Unterbrecher in der Schaltebene 9b des Drehwählers 9 die Ausgangsstellung verlassen hat, dann fällt es ab und schließt den Kontakt 16a. Dadurch erhält der Tran.-_sistor 51 an seiner Basis negative Spannung und der Kondensator im RC-Glied 52 wird aufgeladen. Der Transistor 51 wird- leitend und sperrt mit seinem Kollekt)Dr-Strom den bisher leitenden Transistor 53, wodurch der bisher gesperrte Transistor 54 leitend wird. Sein Kollekt ärstrom erteilt dem Startrelais 14 einen Impuls, wodurch sein Kontakt 14b das Einschaltrelais 10 mit einer durch den parallelgeschalteten Kondensator bedingten Verzögerung einschaltet. Durch gleichzeitige Öffnung des Ruhekontaktes 14a wird verhindert, daß das Prüfrelais inzwischen weitere Impulse erhält.
  • Das RC-Glied 52 bewirkt, daß das Sartrelais 14 nach Öffnen des Ruhekontakte 10a mit einer Verzögarung abfällt, die durch Zuschalten von Widerständen zu dem RC-Glied 52 über die Schaltebene 9c des Drehwählers 9 verändert werden kann. Große Motore erfordern eine längere Verzögerung als kleine Motore.
  • Die erfindungsgemäße Arbeitsweise und ;Schaltanordnung bietet über die eiriäche zentrale Überwachung einerAnlage/iinaus den Vorteil, Motorenausfälle nicht nur zu erkennen und zu orten, sondern auch zu qualifizieren und danach auch zu beheben, soweit die Ausfälle auf Störungen oder Schwankungen im Stromnetz oder auf Bedienungsfehler an einzelnen Motoren beruhen. Dadurch werden aus der großen Anzahl der möglichen Störungsursachen rasch und 'sicher diejenigen aussortiert, die ein rasches Eingreifen, z. B. das Umschalten auf Relservemaschinen oder das Abschälten eines Anlagenabschnittes erfordern. Wird ein Flackersignal nach Betätigung der erfindungsgemäßen Prüf- und Schaltvorrichtung nicht gelöscht, dann ist nach der kurzen Zeit, die der Prüfvorgang benötigt und die je nach der Zahl der überwachten Motore höchstens etwa 1 bis 2 Minuten bettil-gt, ein eindeutiger Hinweis gegeben, an welcher Stelle der Anlage einzugreifen ist und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen sind. Die Ein- und Ausschaltbarkeit eines jeden Motors von Hand wird durch die Einschaltautomatik nicht beeinträchtigt. Dies ist besonders dann wichtig, wenn die Eirs-chaltautomatik aus irgend einem Störgrund ausfallen sollte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCXE 1. ) Verfahren zur Überwachung des Betriebes kontinuierlich arbeitender Produktionsanlagen dadurch gekennzeichnet, @daß bei Spannungsausfall an einzelnen, mehreren oder allen Antriebsmotoren alle Antriebsmotore in einer vorgegebenenen Reihenfolge und in vorgegebenen Zeitabständen auf die Übereinstimmung von Soll- und Istzustand überprüft und gegebenenfalls geschaltet werden, wobei der Prüf- und Schaltvorgang durch eine von Hand betätigte Einschalttaste eingeleitet wird, und daß versehentr lich eingeschaltete Antriebsmotore gemeldet und durch eine von Hand betätigte Ausschalttaste abgeschaltet werden. 2.) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens azach Anspruch 1, mit einem optischen Signal für jeden zu überwachenden Motor und einem allen Motoren gemeinsamen akustischen Warnsignal, mit optischen Hilfsgliedern, gekennzeichnet durch jeweils einen besonderen Hilfskontakt 61a am Schaltschütz 61 eines jeden Motors, durch einen Signalumschalter 1, ein Sc haltvorbereitungsreläis 3, ein Überwachungsrelais 4, eine Diode 5; eine Ausschalttaste 7, eine Kontrollampe 2 und .eine Überwachungslampe 5 für jeden einzelnen Motor, und .für alle überwachten Motore gemeinsam durch ein Drehwählerre.lais 9 reit dem Schrittschalter 91, ein Einschaltrelais 10, ein Prüfrelais 13, ein Startrelais 14, ein Transportrelais 15, ein Verzögerungsrelais 16, ein Alarmrelais 8 ein Flackerrelais 12 mit Impuls-' relais 21 und Gegenimpulsrelais 22 und .ein Zeitschaltteil Z.
DE19671574110 1967-07-29 1967-07-29 Verfahren und Anordnung zur Überwachung des Betriebes kontinuierlich arbeitender Produktionsanlagen Expired DE1574110C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0074969 1967-07-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1574110A1 true DE1574110A1 (de) 1971-12-23
DE1574110B2 DE1574110B2 (de) 1973-03-15
DE1574110C3 DE1574110C3 (de) 1975-07-03

Family

ID=7316037

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