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DE1574049A1 - Mehrfachkoordinatensystem - Google Patents

Mehrfachkoordinatensystem

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Publication number
DE1574049A1
DE1574049A1 DE19671574049 DE1574049A DE1574049A1 DE 1574049 A1 DE1574049 A1 DE 1574049A1 DE 19671574049 DE19671574049 DE 19671574049 DE 1574049 A DE1574049 A DE 1574049A DE 1574049 A1 DE1574049 A1 DE 1574049A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display
coordinate system
common axis
program
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671574049
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Berge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1574049A1 publication Critical patent/DE1574049A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Mehrfachkoordinatensystem. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur visuellen Darstellung von Problemen, welche bei industrieller Fertigung oder auf ökonometrischem Gebiet auftreten;, die vorliegende Erfindung ist auch für Zeit-Raumprobleme anwendbar, zur Fertigung von Schul-Zeittabellen und zur Lösung anderer komplexer Probleme, Wie aus der Beschreibung im folgenden hervorgeht, ist die vorliegende Erfindung zur Überwachung und Kontrolle bestimmter Größen geeignet, Da im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung keine mathematischen Begriffe Verwendung finden, kann die Bezeichnung Mehrfachkoordinatensystem für die Erfindung verwendet werden, V.m den Unterschied gegenüber einem gewöhnlichen, kartesianischen Koordinatensystem aufzuzeigen. Fachleute werden aus der vorliegenden Beschreibung erkennen, daß die Erfindung auch zur Lösung von Zeit-Raumproblemen dient, in welchen stochastische Variable enthalten sind, oder gegenseitig abhängige stochastische Systeme mit Gruppen von Variablen, Die Erfindung kennzeichnet sich durch ein Mehrfachkoordinatensystem zur Berechnung und zum Darstellen eines Programmes voneinander abhängiger Größen verschiedener Art, wobei in einer Ebene mehrere Koordinatensysteme mit einer gemeinsamen Achse (d,h. einer Zeitachse) für alle Koordinatensysteme angeordnet sind. Entlang der Achsen, in gleicher Richtung und senkrecht zur gemeinsamen Achse, sind jedem Koordinatensystem Benennungen (Benennungsfelder) zugeordnet, welche bestimmte Größen angeben (Arbeit,Mittel,Verbindungen etc-). Die einer Achse zugehörigen Benennungen bzw, Angaben entsprechen bestimmten Größen und unterscheiden sich von jenen anderer Achsen, Jeder Benennung sind dabei ein oder mehrere Anzeigeorgane zugeordnet, weiche an bewegbaren Anzeigekörpern befestigt sind oder einen Teil dieser Körper bilden, Die Anzeigeorgane geben durch ihre Benennung und/oder ihre Reihenfolge bestimmte Zustände oder Bedingungen der der Benennung entsprechenden Größe wieder und sind so angeordnet, daß sie an Schnittpunkten plaziert werden, welche der entsprechenden Benennung und dem entsprechenden Punkt der gemeinsamen Achse zugehören, Die einzelnen Anzeigeorgane zeigen selbständig oder in Kombination mit Anzeigestangen oder dergleichen die Beziehung der einzelnen verschiedenen Größen innerhalb eines Koordinatensystems als auch zwischen dem Koordinatensystem als Funktion der gemeinsamen Achse (beispielsweise der Zeit) an. In den Ansprüchen und in der Beschreibung finden sich die folgenden Begriffe, weiche wie folgt definiert sind: Anzeigekörper: Sie können aus Läufern (2,2a), Bolzen,Magneten Karten,Lampen etc. bestehen. Anzeigeorgane:Es kann sich um Alpha-, alphabetische, numerische und andere Zeichen mit beispielsweise Anzeige- oder Farbkombinationen handeln. Diese Anzeigeorgane können an den Anzeigekörpern angebracht sein oder einen Teil dieser Anzeigekörper bilden; sie haben den Doppelzweck, gewisse Bedingungen und Zustände entweder unabhängig oder in Kombination mit Anzeigestangen (4,4a) darzustellen. Anzeigestangen: Die Anzeigestangen (4,4a) können aus Draht, aus Plastikmaterial oder dergleichen bestehen und sirxlin einer Ausführungsform als flexibel bezeichnet. Der Zweck der Anzeige-Stangen ist u.a., eine sichtbare Verbindung zwischen Koordinatenpunkten in den verschiedenen Koordinatensystemen und dem betreffenden Zeitpunkt zustandezubringen.
  • Relation:Beziehung: Kausalität oder Abhängigkeit, jedoch auch als gegenseitig abhängige Größen bezeichnet. zustand: Kann den zustand einer besetzten oder nicht besetzten Größe bzw. eines Mittels bedeuten, den Beginn einer Tätigkeit oder mathematisch ausgedrückt 0 oder 1, dies gewöhnlich an einem gewissen Zeitpunkt. Programm: Bedeutet einen Plan für Tätigkeit,Mittel und Verbindung bzw. Mitteilung oder beispielsweise ein mathematisches Programm, eine Schul-Zeittafel 'Und dergleichen von mehreren Dimensionen, wo die verschiedenen Größen normalerweise eine Funktion der gemeinsamen Achse darstellen. Gemeinsame Achse: Wenn die gemeinsame Achse eine Zeitachse ist, dann werden die Größen der anderen Achsen als Funktionen der Zeit und die gemeinsame Achse als Zeitskala benannt. Die gemeinsame Achse kann auch für eine mathematische Größe dienen, als x oder y oder beispielsweise für Kosten. Die Bezeichnungen bzw. Benennungen der gemeinsamen Achse sind natürlich im Falle einer Zeitachse bei periodischen und nicht periodischen Programmen unterschiedlich. Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, Fig. 1 a ist eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung für nicht periodische Fälle, Fig. ?a ist eine Schnittansicht vun Linie Ila-IIa in Fig. l a, Fig. 1b ist eine weitere Ausführungsform des in Fig. la dargestellten Programmes, Fig. 2b ist eine Schnittansicht von Linie IIb-IIb in Fig. 1b, Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung, für periodische Anwendungsfälle, Fig. 4 ist eine Schnittansicht von Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 ist eine vergrösserte Ansicht vo!i vorzugsweise in der weiteren Ausführungsform nach Fig. 3 verwendeter Anzeigeorganve, Fig. 6 ist eine weitere Ansicht von Fig. 5, Fig. 7 ist eine Schnittansicht von Linie VII-VII in Fig. 59 Fig. 8 ist eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit Förderbändern für die Bewegung der Anzeigestangen, Fig. 9 ist eine Schnittansicht von Linie IX-IX in Fig. 8, Fig.i0 ist eine Draufsicht der Ausfiihrungsform nach Fig. 8, Fig.11 ist eitic Vorderansicht einer weiteren Ausfiihrungsform der Erfindung, bei welcher die gemeinsame Achse Ofine Doppelreihe von Angaben aufweist, wobei eine dieser Reihen bewegbar ist und dem tatsächlichen Programm zugehört, Fig. 12 ist eine Schnittansicht von Linie ZII-%II in Fig. 11, und Fig. 13 ist eine Draufsicht der Ausführungsform nach Fig. 11. Für die gleichen Teile sind in den verschiedenen Zeichnungen gleiche Bezugszahlen vorgesehen.
  • In den Figuren 1a und 1b des dargestellten Systems sind Achsen A, B, C und eine gemeinsame Achse, Welche im vorliegenden Falle eine Zeitachse ist, dargestellt. Diese Achsen bilden zusammen ein Mehrfaohkoordinatensystea. Die Grössen von A beziehen sich auf bestimte Teile (Teil Nr. 1, 2, 3 etc). Die einzelnen Grössen B beziehen sich auf Arbeiter und jene von C auf Maschinen A i, beispielsweide, bezieht sich auf ein Zahnrad; A 2 auf eine Welle I, A 3 auf eine Welle 1I, A 4 auf ein Endstück und A 3 auf eine Metallplatte. Jedes dieser Teile Wird auf verschiedenen Maschinen in einer bestimmten Arbeitsfolge bearbeitet.
  • Die Grössen B 1, B 2 und B 3 beziehen sich auf den Arbeiter Nr.i, den Arbeiter Nr. 2 und der Arbeiter Nr. 3. Mit C 1 ist eine Drehbank benannt, mit C 2 eine Hobelmaschine, mit C 3 eine Schleifmaschine und mit C 4 eine Bohrmaschine. Zum Zwecke einer einfachen Darstellung sind die zum Transport oder zur Verbindung dienenden Hilfsmittel, beispielsweise Lastwägen und dergleichen, nicht ausdrücklich erwähnt, da durch diese einige F3ordinatenachsen mehr erforderlich wären, wodurch wiederum die Beschreibung entsprechend verlängert wäre. Die Erfindung ist jedoch nicht auf einige wenige Koordinatenachsen ode.- einige wenige Benennungen (Bezeichnungen) entlang jeder Achse beschränkt, sondern kann sich auf jede beliebige Anzahl beziehen.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung entsprechen, wie aus Fig. la und 1b zu ersehen ist, _ zwei Schienen 1, la jeder Darstellung (Benennung) innerhalb eines Koordinatensystems (für beispielsweise A 1, A 2 ... An). Abnehmbare Anzeigekörper 2, 2a können auf den Schienen 1, la verschoben werden. Im vorliegenden Falle sind die !lnzeigekörper bzw. Läufer 2 einem geplaten Programm P zugeordnet, während sich die mit Y bezeichneten Reihen auf ein tatsächliches Programm beziehen und den Anzeigekdrper 2a zugehören. Eine Anzahl von Anzeigestangen 4 und 4a verschiedener Formen finden Verwendung, wobei die 4 einem geplanten Programm entspricht, während sich die Anzeigestange 4a auf ein tatsächliches, d.h. auf ein wirkliches Programm bezieht. Die jInzeigestangen 4 sind flexibel und sind so angeordnet, daß jeweils ein Ende jeder Stange an einem Metallbügel 20 entlang des Rahmenteils 9 angebracht ist. Von dort aus verläuft die flexible Stange durch eine Öse 21 am Ende einer am Rahmen 1 9 befes r_igten Spiralfeder 1 8 und weiterhin durch eine (Jiffnung 23,24. Eine Mehrzahl solcher Öffnungen 23,24 sind entlang der gemeinsamen %'Achse im Abstand voneinander angeordnet; die Abstände entsprechen den voneinander gemessenen Abständen der. Benennungen bzw. Angaben auf der gemeinsamen Achse.
  • Die Anzeigestange ist am anderen Ende mit einem hakenähnlichen Körper oder dergleichen versehen. Jeder Anzeige, d.h. Benennung auf der gemeinsamen Achse 16 entspricht eine Anzeigestange 4. Für diejenigen Zeitangaben, bei welchen Beziehungen zu den anderen Feldern anzugeben sind, wird eine Anzeigestange bzw. Anzeigeschiene 4 hervorgezogen und mit Hilfe des Hakenkörpers 22 an der Stange 2'7 befestigt. Die Anzeigestangen 4a sind unabhängig von den Anzeigestangen 4 und in einer Ebene parallel zu der Ebene bewegbar, in welcher die Anzeigestangen 4 bewegt werden, Es sind zwei verschiedene Anordnungen für die Anzeigestangen bzw. Anzeigesch ienen 4a dargestellt. Entweder sind sie so angeordnet, daß sie entlang der Schienen 6 entlanggleiten, wie es in Fig. 1a, 2a,1b und 2b dargestellt ist, oder sie sind so angeordnet, wie es aus Fig. 8,9 und 10 zu ersehen ist, Nach Fig, 8,9 und 10 können alle eingesetzten Anzeigestangen 4a mittels Förderbänder 80,81 parallel verschoben werden. Die I@ @.irc7r@rbänder werden m i ttels Zahnräder. 82 oder dergleichen Diese Zahnräder si.1-7en au l' Weilen 84 und 85, welche in am Rahmen angebrachten Lagern verlaufen. Die Wellen 84 und 85 sind parallel zur Stehachse und senkrecht zur ge-meinsamen Achse befestigt. Ein Knopf 86 ist auf einer Achse angebracht, welche in bekannter Weine in ein Getriebe eingreift; eines der Zahnräder 87 des Getriebes ist auf der Welle 84 montiert, so dass bei Betätigung des Knopfes 86 eine synchrone Bewegung der Bänder *80 und 81 erfolgt. Die Förderbänder 80 und 81 sind je in Einheiten mit in gleichem Abstand voneinander befindlichen Öffnungen 88 und 89 aufgeteilt. Der Zwischenraum zwischen den einzelnen Öffnungen entspricht des Abstand der einzelnen Benennungen bzw. Angaben entlang der gemeinsamen Achse. Jede der-Öffnungen 88, 89 verläuft vor- zugsweise konisch, um Stangenkörper, Zapfen oder dergleichen 90, 91, an welchen die Enden der Stangen 4a befestigt sind, einführen zu können. Die Förderbänder bewegen sich in am Rahmen befestigten Führungen 92 und 93, so dass ein zu grosser Druck auf den Bändern ver- mieden wird, wenn die Zapfenkörper 90, 91 eingeführt oder her- ausgezogen werden; ausserdem werden durch die Führungen die Ränder in ihrer genau ausgerichteten Lage gehalten. Die Anzeigekörper 2, 2a sind mit Anzeigeorganen 5, 5a ver- sehen. Diese beziehen sich auf-zwei verschiedene, jedoch normalerweise einander zugehörende Programme. Beispielsweise beziehen sich die Anzeigeorgane 5 auf ein geplantes Programm, während die Anzeigeorgane 5a ein tatsächlich erreichtes Programm bezeichnen. Die Anzeigeorgane 5 unterscheiden sich vivon den Anzeigeorganen 5a (sie sind beispielsweise von verschiedener Farbe); die einzelnen Anzeigeorgane sind an den Anzeigekörpern 2, 2a angebracht oder stellen einen Bestandteil dieser Körper dar. Die Anzeigeorgane bestehen aus Kombinationen von Zahlen urid/oder Buchstaben, d.h. aus Alpha- und/ oder numerischen Kombinationen, beispielsweise aus 01, 02, 03 ete., um einzelne Zustände und Beziehungen darzustellen. Die einzelnen Anzeigeorgane können auch Symbole darstellen, beispielsrveise einen Kreis, welcher den Beginn eines Teilprozesses darstellt, und einen Pfeil, welcher das Ende dieses Prozesses anzeigt, um damit die Zeitdauer des Teilverfahrens bzw. Teil-prozesses aufzuzeigen. Es kann auch damit beispielsweise die Zeitdauer angegeben werden, während welcher ein gewisses Mittel Verwendung findet.
  • Es finden verschiedene Anzeigeorgane Verwendung, beispielsweise werden mit 30 normalerweise Überstunden bezeichnet, welche nicht beansprucht werden sollten, mit 31, dass ein bestirntes Mittel nicht verwendet wird, mit 32 (Fig. 3), dass ein be- stimmtes Mittel an einem bestimmten Zeitpunkt nicht zum Einsatz kommen darf ete.
  • Ingewissen Fällen ist e@s von Bedeutung, dass die Anzeigekörper, insbesondere die für ein geplantes Programm, in ihren eingestellten Positionen beibehalten werden können. Wenn man, wie aus Fig. 5, 6 und ; zu ersehen ist, den Anzeigekörper 2 mit einer Schiene 50 auf der Seite der Anzeigeorgane 5 anordnet, so dass die entsprechende Anzeigestange in der Scliiene 50 verläuft, erhält man eine automatische Verschlüsselung eines Teilprozesses, wenn die Anzeigekörper am Anfang und am Ende diese Schienen bzw. Führungen aufweisen. :Mach einer vorzugsweise verwendeten Ausführungsform, welche in Fig. 5, 6 und 7 dargestellt ist, ist die Höhe des Schienenseitenteils 51 so bemessen, dass die Anzeigekörper 2a und die Anzeigestangen 4afür das tatsächliche Programm ohne Beeinträchtigung durch die Anzeigestange 4 für das geplante Programm bewegt werden können.
  • Die Wirkungsweise der Erfindung nach den Fig. 1a und 1b wird, zunächst unter Bezugnahme auf Fig. 1a, anhand eines ßeispieles beschrieben.
  • Ein Zahnrad (AI), eine Welle I (A 2), eine Welle Il (A 3), ein Endstück (A 4) und eine Metallplatte (A 5) sollen hergestellt werden. Die zur Verfügung stehenden Arbeitsmittel bestehen aus den drei Arbeitern B 1, B 2, B 3 und aus vier Maschinen, einer Drehbank (C 1), einer Hobelmaschine (C 2), einer Schleifmaschine (C 3) und. einer Bohrmaschine (C 4). Die technologische Reihenfolge und die Arbeitszeiten in Stunden (Std) für die einzelnen Arbeitsvorgänge sind wie folgt:
    Av. A 1 Av. A 2 Av. A 3 Av. A 4 Av. A 5
    Dr. 2 Std. Ba. 6 Std. Sch1.6 Std. Bo. 1 Std. Bo. 1 Std.
    Ho. 4 Std. Dr. 2 Std. IIo. 4 Std, Ho. 3 Std.
    Schl.5 Std. Ho. 2 Std. Dr. 2 Std.
    Bo. 1 Std. Schl.2 Std. Bo. 2 Std.
    Av. = Arbeitsvorgang (Arbeitsfolge)
    Dr. = Drehen
    iIo. = Hobeln
    Schl. = Schleifen
    Bo. = Bohren
    Der Arbeiter B 1 könnte die Drehbank und die Hobelmaschine bedienen.
  • Der Arbeiter B 2 könnte die Hobelmaschine und die Schleifmaschiene bedienen.
  • Der Arbeiter B 3 könnte die Schleifmaschine und die Bohrmaschine bedienen.
  • Ein Programm für die geringste Gesamtzeit sollte unter dem Gesichtspunkt der Vollbeschäftigung der einzelnen Arbeiter erstellt werden, wobei stochastische oder nicht voraussehbare Störungen, beispielsweise der Ausfall einer Maschine, mit einzubeziehen sind.
  • Der komplexe Aufbau von Problemen dieser Art wird aus der Tatsache ersichtlich, dass numerische Verfahren (algebraisch analytische) :für die folgenden Fülle bekannt sind:» i.) n Arbeitsfolgen und zwei Maschinen C 1 und C 2; alle Arbeiten werden in der Reihenfolge C 1, C 2 durchgeführt.
  • 2.) n Arbeitsfolgen und drei Maschinen C 1, C 2 und C 3; alle Arbeiten werden in der Reihenfolge C i, C 2, C 3 (jedoch mit gerissen Begrenzungen) durchgeführt.
  • 3.) Zwei Arbeitsfolgen und m Maschinen; jede mit Hilfe der Ma- schinen durchzuführende Arbeitsfolge in vorgeschriebener Reihe ist für beide Arbeitsfolgen nicht notwendigerweise gleich.
  • Für die Alternative 3.) besteht auch eine graphische Niethode. In allen Fällen jedoch sind die Verfahren für praktische Zweake nicht geeignet und für das oben beschriebene Beispiel nicht verwendbar.
  • Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung und den zugehörigen Ver-fahren ist es möglich, Probleme der erwähnten Art zu lösen, ohne dass besondere mathematische Kenntnisse erforderlich wären.
  • In vorliegenden Falle werden die einzelnen Arbeiten als Leitkonzept gewählt, die einzelnen Numern der Anzeigeorgane werden nach Maßgabe der Nummern_der einzelnen Benennungen entlang der Koordinatenaehat A ausgewählt, d.h. A 1 bezieht sich auf 01, A 2 taLeht sich auf 02, A 3 auf 03, A 4 auf 04 und A. 5 auf 05. Dann kann man einen dnzeigekörper 01 in das Koordinatensystem C einsetzen und beginnen: Beispielsweise mit der Anzeigekörper 01 für die eiasehine C i in der Reihe P für zwei Stunden (StuL-den 1 und 2, Tag 1); die folgenden vier Stunden werden mit 01 für die Maschine C 2 angegeben, die folgenden zcfei Stunden des Tages i und die ersten drei Stunden des Tages 2 mit 01 für die Maschine C 3 und die nächste folgende Stunde für die Maschine C 4. Es ist nun möglich, bestimmte Arbeiten ded Arbeitern im Koordinatensystem B zuzuordnen, beispielsweise, dass B 1 die Arbeitsfolge A 1. auf der Maschine C f fh:= 2 Stunden und danach für vier Stunden auf der Maschine C s durchführt. Danach wird die Arbeitsfolge A 1 dem Bedienungsmann B 3 für fünf Stunden auf der Maschine C 3 und schliesslich für eine Stunde auf der Ma- schine C 4 zugeteilt Es ist ersichtlich, dass die Arbeitsfolge x 3 in der ersten Stunde am Tag 1 auf Maschine C 3 begonnen werden bann; es besteht keine Überschneidung zwischen der Arbeitsfolge A 1 und der Arbeitsfolge A 3, wobei jeweils Arbeiter zur Verfügung stehen. Dies gilt auch für die Arbeitsfolge A 2, welche dem Arbeiter B 3 für die ersten sechs Stunden von Tag 3 übertragen wird, wenn die Arbeitsfolge A 2 auf Maschine C 4 durchgeführt wird. Die Arbeitsfolge A 3 wird dem Arbeiter B 2 übertragen, welcher diese Arbeit auf Maschine C 3 während der ersten sechs Stunden von Tag 1 durchfährt.
  • In der siebten Stunde von Tag 1 bestehen einige Anderungen im Arbeitsprogramm, so dass der Arbeiter B 1 mit der Arbeitsfolge A 3 auf Maschine C 1 beginnt, während der Arbeiter 13 2 die Arbeitsfolge A 0. auf ::aschine C 2 durchführt. Der Arbeiter B 3 führt, wie bereits angefiilirt wurde, die Arbeitsfolge A 1 auf Maschine C 3 durch.
  • Aus diesem Beispiel kann leicht ersehen werden, wie das Programm vollendet werden kann, und dass das in Fig. 1a dargestellte Programm entsprechend bestimmter Prämissen als optimal anzusehen ist, da eine Vollbeschäftigung für die Arbeiter (siehe Koordinatensystem B) und keine Verzögerung für die Arbeitsfolgen (siehe Koordinatensystem A) zu verzeichnen sind.
  • aus dem erstellten Programm kann die Bedeutung bestimmter Beziehungen zueinander und der Zustand der verschiedenen "Konzepte" innerhalb eifies Koordinatensystems und zwischen diesen erkannt werden.
  • Ein Plan oder ein Programm hat jedoch nur Gültigkeit, bis die erste Störung auftritt. Das Auftreten einer Störung stochastischer oder nicht vorhersehbarer Art, beis;@iel si:cise das Versagen einer Maschine, bewirkt iiori,ialeri:cise, dass ein geplantes Programm und das tatsächliche, realisierte Programm differieren. Wenn es nicht möglich ist, den beiden Programmen stufenweise zu folgen und den Plan neu aufzustellen, dann würde die Fer-tigung von Plänen oder Arbeitsprogrammen bedeutungslos sein. Es ist von grosser Wichtigkeit, den in die Zukunft verlegten Effekt gewisser Störungen mit einkalkulieren zu können, da von einer Störung ein Vergrösserungs- bzw. :.:u] tiplilzatoreffell-t ausgeht.
  • Alle diese oben erwähnten Möglichkeiten können mit Hilfe der oben dargestellten Ausführungsformen in Betracht gezogen werden, da mit diesen das Manipulieren der Programme möglich ist. Das tatsächliche Programm erscheint in dem Beispiel durch die mit V bezeichneten Reihen.
  • Unter Hinweis auf die dritte Stunde von Tag i (Fig. la) ist zu erkennen, dass die Arbeitsfolgen A 2 und A 3 normal ablaufen, dass jedoch die Arbeitsfolge A 1 um eine Stunde verzögert ist, was durch einen Ausfall der Maschine C 1 verursacht. wurde.
  • Die Verzögerung der Arbeitsfolge A i für eine Stunde wird jedoch im Programm für die Zukunft "verteilt". Folgende Konsequenzen sind aufzuzeigen: Die Arbeitsfolge A 2 wird auf Maschine C 2 eine Stunde verzögert, wodurch der Arbeiter B i eine :stunde ohne Arbeit ist, d.h. in der vierten Stunde von Tag 2. Der Arbeiter B 3 ist für eine Stunde ohne Beschäftigung, d.h. in der siebten Stunde von Tag 1, da die Arbeitsfolge A1 auf Maschine C2 durch den Arbeiter B2 nicht rechtzeitig vollendet wurde, Alle dargestellten Arbeitsfolgen werden um eine Stunde verzögert, was bedeutet, daß die Arbeitsfolgen A2, A4 und A5 in der ersten Stunde des Tages 3 vollendet-sind, Durch dieses Ausführungsbeispiel wird dargestellt, daß durch Verwendung von Anzeigekörpern an bestimmten "Schlüssel.stellen" die Möglichkeit gegeben ist, auf schnelle Weise den Multiplikationseffekt einer Störquelle herauszufinden, Da dies unmittelbar bei Auftreten der Störung geschehen kann, wird der zukünftige Effekt bzw, Multiplikationseffekt einer Störung durch Veränderung des Programmes vermieden, Es sollte erwähnt werden, daß die Auswirkung des Multiplikationseffektes größer ist, als es mit Hilfe des vorliegenden Beispiele bedingt durch die wenigen Arbeitsmittel,Arbeitsfolgen und die geringe Zeitdauer des Programmes, dargestellt werden konnte,
    In Fig. 1b ist ein neu geplantes Programm dar gestellt, in
    der
    welchem/Störeffekt verringert ist. Zur einfacheren Darstellung
    wird eine Überstunde für die Arbeitsfolge A 2 auf Maschine C 2 verwendet, um alle Arbeiten in der achten Stunde von Tag 2 zu vollenden und die Vollbeschäftigung der Arbeiter beibehalten zu können. Da beide Arbeiter B i und B 2-die Maschine C 21 benützen können, ist es ohne Bedeutung, welcher von Ihnen die Überstundenarbeit ausführt; es wurde jedoch in vorliegendem Fall der Arbeiter B i ausgewählt, welcher in der neunten Stunde von Tag 1 arbeitet. Nach anderen Anordnungen führt der Arbeiter B 2 die Arbeitsfolge A 1 auf Maschine C 2 (siebte Stunde von Tag 1) aus, so dass der Arbeiter B i die Arbeitsfolge A 3 in ursprünglich geplanter Weise durchfiihren kann. Die Arbeitsfolge A ti wird rechtzeitig von der fünften Stunde von Tag 2 auf die siebte Stunde von Tag i verlagert. Von der vierten Stunde des Tages 1 an, verläuft das Programm, wie es in Fig. 1b dargestellt ist; wenn neue Störungen auftreten, können diese genauso leicht dargestellt werden, um ihre Wirkungen aufzuzeigen und, wenn nötig, das Programm zu ändern. In Fig. 3 wird ein für periodische Pläne, z.B. ein für Schulpläne geeignetes Ausführungsbeispiel dargestellt, um beispielsweise ein Schema für eine Woche aufzustellen lind dieses liöche für Woche während des gesamten Jahres in Ansr,)rn^:i zu nehmen.
  • In solchen Fällen ist es normalerweise nicht erforderlich, ein geplantes und ein tatsächliches Programm zu fuhren. Es sind zur Zeit keine algebraisch-analytischen Verfahren bekannt, um das Problem eines Schulplanes zu lösen.jienn Verfahren dieser Art bestünden, würde es sehr schwierig sein, diese zu beniitzen, da es mit Schwierigkeiten verbunden ist, die Bedeutung eines optimalen Schulplanes zu definieren.
  • Erst wenn ein verlässlicher Plan besteht, kann dieser unter Beachtung bestimmter Einschränkungen diskutiert werden, welche beispielsweise durch vorgesetzte Behörden,Erziehungsbedürfnisse, Bevorzugungen der Lehrer etc. gegeben sind. Ein verlässlicher Plan wird durch das Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auf schnelle und leichte Meise erstellt. Dieser Plan kann normalerweise als ein "optimales"Schema bezeichnet werden. F?lls dies nicht zutrifft, können die nötigen Veränderungen vorgenommen werden, insbesondere deshalb, da mit Hilfe der vorliegenden Erfindung die Möglichkeiten verschiedener Alternativen offenbart sind.
  • Nach Fig. 3 sind die verschiedenen Koordinatensysteme so angeordnet, daß sich A auf Lehrer bezieht, A1 auf den Lehrer Nr. 1, A2 auf den Lehrer Nr. 2 etc., daß sich B auf Klassenzimmer bezieht, B1 auf Klassenzimmer Nr. 1, B2 auf Klassenzimmer Nr. 2 etc., daß sich C auf Klassen bezieht, wobei C1 der Klasse Nr. 1 zugehört, C2 der Klasse Nr. 2 etc. und daß sich D auf Fächer bezieht, wobei m: mit D1 Schwedisch (Fach Nr. 1) bezeichnet ist, mit D2 Englisch; mit D3 Deutsch, mit D4 Mathematik, mit D5 Physik etc.
  • Ein Leitkonzept muß ausgesucht werden, welches in diesem Falle darin besteht, daß die Klassen dafür ausgewählt sind, wobei die Klasse Nr. 1 (C1) dem Anzeigeorgan 01 entspricht, die Klasse Nr. 2 (C2) dem Anzeigeorgan 02, die Klasse Nr. 3 (C 3) dem Anzeigeorgan Nr. 03 etc.
  • Aus zur Verfügung stehenden Angaben ist bekannt, daß die Klassen 1 und 2 während aller Stunden des Tages 1 mit Ausnahme der fünften Stunde, d.h. während des Mittagessens, unterrichtet werden sollen, während die Klasse 3 an diesem Tage mit der zweiten Stunde beginnt. Man kann nun in dem Koordinatensystem D anzeigen, in welchen Fächern die einzelnen Klassen entsprechend der Lehrpläne , der erzieherischen Aspekte usw. unterrichtet werden. In vorliegendem Beispiel- haben die Klassen Nr. 1 und Nr. 2 während des Tages 1 zwei Stunden (D1) schwedisch, danach eine Stunde Englisch (D2) und die folgende Stunde Deutsch. Die fünfte Stunde ist Mittagszeit, was durch den Anzeigekörper 30 angegeben ist. Nach dem Mittagessen wird die Klasse Nr. 1 zwei Stunden in Mathematik (f4) unterrichtet und schließlich in der achten Stunde in Physik (D5). Auf dieselbe Weise werden die Klassen Nr. 2 und Nr. 3 durch Anzeigeorgane 02 und 03 im Koordinatensystem D angegeben, wobei sie in den entsprechenden Fächern in den jeweiligen Stunden unterrichtet werden. Es ist nun vorteilhaft, die Beschäftigung der einzelnen Lehrer anzugeben, d.h. die Lehrer den einzelnen Klassen und Fächern zuzuteilen, da in diesem Falle die einzelnen Bedingungen schwieriger zu handhaben sind als im falle der Klassenzimmer, In vorliegendem Beispiel wird vorzugsweise die Beschäftigung der Lehrer von den Klassenzimmern eingetragen, Durch die Anzeige-Körper 32 für jeden Lehrer A1 bis A5 werden die Stunden angezeigt, in weichen die einzelnen Lehrer entsprechend der gegebenen Bedingungen nicht unterrichten (oder nicht unterrichten können). Danach wird die Beschäftigung angezeigt, beispielsweise daß am Tage 1 der Lehrer 1 (A1) Schwedisch (D1) in der Klasse Nr. 1 während der Stunden 1 und 2 unterrichtet, wonach er Schwedisch (D1) in der Klasse Nr; 2(C2) während der dritten und der vierten Stunde unterrichtet, während er während der übrigen Stunden des Tages frei hat. Der Lehrer Nr. 2 (A2) unterrichtet die Klasse Nr, 1 (C1) während der dritten Stunde des Tages 1 in Englisch (D2);während der vierten Stunde unterrichtet er die Klasse Nr. 3 (C3) in Englisch (D2); in der fünften stunde ist Mittagspause, während der sechsten Stunde unterrichtet er die Klasse Nr. 2 (C2) in Englisch; in der siebten Stunde hat er frei; während der achten Stunde unterrichtet er die Klasse Nr. 3 (D3) in Schwedisch (D1). Auf dieselbe Weise wird die Beschäftigung der einzelnen Lehrer im Koordinatensystem A angegeben. Wenn diese Eintragungen vollendet sind, dann kann eine Überprüfung der Beschäftigungslage vorgenommen werden, um eventuell notwendige Veränderungen vorzunehmen, was durch Verstellung der Anzeigekörper geschet.
  • Nachdem die Beschäftigung der einzelnen Lehrer vollendet ist, kann die Anordnung der Klassen, Lehrer und Fächer bezüglich der Klassenzimmer beginnen. Normalerweise bestehen mehr Klassenzimmer als Klassen, wodurch mittels zur Zeit geläufiger Schul-Zeittafein die Klassenzimmer schlecht ausgenützt werden. Die Anteile können etwa wie folgt lauten: 20 Klassen, 40 Lehrer, 40 Klassenzimmer und 50 Fächer. Es bestehen jedoch für einzelne Klassenzimmer bestimmte B=dingungen, d.h. daß beispielsweise das Klassenzimmer Nr. 5 (B5) nur für Physik verwendet wird; das bedeutet, daß die Anordnung mit denjenigen Klassenzimmern zu beginnen hat, welche keinen Bedingungen unterworfen sind.
  • Aus den Koordinatensystemen C und D kann entnommen werden, daß sich die Klasse Nr. 2 während der Stunden 1 und 2 im Klassenzimmer Nr. 5 befindet, daß das Klassenzimmer Nr. 5 (B5) während der Stunden 3 bis 6 nicht belegt ist, da es während der siebten Stunde durch die Klasse Nr. 3 und während der achten Stunde durch die Klasse Nr. 1 besetzt ist. Wenn diese Angabe gemacht ist, als auch diejenige für alle anderen Klassenzimmer, welche für besondere Zwecke geeignet sind, dann kann die Anzeige bzw. Bestimmung erfolgen, wie die anderen Klassenzimmer verwendet werden. W,:-nn dies getan ist, dann können "vertikale" :berprüi=ungen durchgeführt werden. Man kann schnell erkennen, daß beispielsweise während der zweiten Stunde des Tages 1 sich die Klasse ilr. 1 (C1) im Klassenz bnmer Nr. 1 (B1) befindet und im Fach Nr. 1 (D1) durch den Lehrer Nr. 1 (A1) unterrichtet wird, während in der dritten Stunde das Klassenzimmer Nr. 1 (B1) von der Klasse Nr. 2 (C2) belegt ist, welche im Fach Nr. 1 (D1 ) durch den Lehrer Nr. 1 (A1) unterrichtet wird. Diese iberpriifung stellt aueli die gegenseitige Abhängigkeit des Systems dar. >>a jedoch dze"lierstellungszeiten" verglichen mit industrieller Produktion, im vorliegenden Falle immer kurz sind, ist es normalerweise nicht erforderlich, Anzeigekörper mit den Kennzeichen zu verwenden, wie sie in den Fig. 1a und 1b anzutreffen sind.
  • Aus dem Ausfährungsbeispiel ist ersichtlich, daß mit Hilfe der vorliegenden Erfindung S,-hu7_pläne in einem Bruchteil der bislang benötigten Zeit erstellt werden können; darüber hinaus werden die zur Verfügung stehenden Lehrmittel besser genutzt, was von Bedeutung ist angesichts der hohen Baukosten. Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung stellt ein sehr gutes Steuerungsinstrument dar, da alle Informationen gleichzeitig verfügbar sind.
  • Die Verwendung der vorliegenden Erfindung für die Erstellung von Schulplänen kann unter Bezugnahme auf die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung unter Zuhilfenahme eines Magnetbrettes geschehen. Die einzelnen Anzeigeorgane sind dann an Magneten (Anzeigekörper) befestigt oder stellen einen Teil dieser Magnete dar. Es können wahlweise kleine Karten oder Kartenhalter Verwendung finden, wobei die Anzeigeorgane an den Karten befestige. sind c@ci.c@r einen Teil dieser Karten darstellen. Anstelle von Anzeigestangen können Farbkennzeichen auf den Anzeigekörpern verwendet werden, so daß beispielsweise alle, für die erste Stunde des Tages 1 verwendeten Anzeigekörper außer Buchstaben- und/oder Figurenkombinationen gelbe Farbmarkierungen aufweisen; für die zweite Stunde können außer Buchstaben- und/oder Figurenkombinationen grüne Farbmarkierungen verwendet werden, etc. Angesichts Fig. 3 der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erscheint dies jedoch von verhältnismäßig komplizierterem Aufbau. Wenn in gewissen Fällen die Ausführungsformen nach Fig. 1a bis Fig. 15 von ausnehmend großer Abmessung sind, kann eine Hilfsachse jedem der Koordinatensysteme zugeordnet werden, wobei auf der Hilfsachse derselbe, einheitliche Abstand wie auf gemeinsamen Achse vorgesehen ist.
  • Für bestimmte Zwecke kann eine Ausführungsform nach den-Fig. 11,12 und 1 3 Verwendung finden. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung sind die einzelnen Angaben für die gemeinsame Achse des Systems in Bezeichnungen 16 für das geplante Programm und 116 für das tatsächliche Programm aufgeteilt, Die Bezeichnungen für das tatsächliche Programm befinden sich auf einem Band, welches mittels auf Wellen 184 und 185 angebrachter Räder 182 bewegbar ist. Das Band kann durch einen Knopf 186 über ein Getriebe bewegt werden, wobei ein Zahnrad 18'7 des Getriebes auf der Welle 184 angebracht ist. Mit Hilfe dieser Anordnung können die Bezeichnungen, beispielsweise eine Zeitskala 116, bei jedem Datums- bzw. Eintragungswechsel betätigt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann man ablesen, daß der Teilprozess A1, welcher am 10.Januar vollendet werden sollte, am 9.Februar zu Ende gebracht wurde.

Claims (1)

  1. P a .t e n t a n s p r ü c h e , 1, Mehrfachkoordinatensystem zum Derechnen,Bezeichnen und Darstellen eines Programmes mit voneinander abhängigen Größen verschiedener Art, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Ebene verschiedene Koordinatensysteme mit einer gemeinsamen Achse, (z,B, der Zeitachse) angeordnet sind, daß in gleicher Richtung entlang der Achsen und senkrecht zur gemeinsamen Achse jedem Koordinatensystem Benennungen (Benennungsfelder) zugeordnet sind, um bestimmte Größen (z,B, Größen der Beschäftigung, der zur Verfügung stehenden Mittel oder der Verbindungen etc) darzustellen, wobei jeweils die einer Achse zugehörigen Benennungen Größen bestimmter Art darstellen, welche sich von denen anderer Achsen unterscheiden, daß jeder Benennung ein oder mehrere Anzeigeorgane (5,5a) zugeordnet sind, welche an bewegbaren Anzeigekörporn (2, ?a) angebracht sind oder einen Teil dieser Körper bilden welche Anzeigeorgäne durch ihr Aussehen un d; oder ihre Folge gewisse Zustände oder Bed i.ngungen der der Benennung entsprechenden Größen (Mengen) darstellen, daß die Anzeigeorga:ne aMc3ei1 3#,inittpunkten angeordnet werden, welche durch die entsprechende Benennung (Benennungsfeld) und durch den entsprechenden Punkt auf der gemeinsamen Achse gebildet sind, wodurch mittels dieser Anzeigeorgane allein oder in Kombination mit Anzeigestangen oder dergleichen die Beziehung des Zustandes verschiedener Grör3en innerhalb eines Koordinatensystems als auch zwischen den Koordinatensystemen als 'unktion der gemeinsamen Achse, (zum Beispiel als Punktion der Zeit) dargestellt ist. 2, Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei verschiedene, jedoch einander zuge- hörige Programme in jedem der Koordinatensysteme angeordnet sind, wobei die senkrecht zur gemeinsamen Achse liegenden Benennungen je mit zwei Bezeichnungen versehen sind, von welchen die erste einem ersten Programm und die zweite einem zweiten Programm ent- spricht, daß ein erster Anzeigekörper mit einem Anzeigeorgan bezüglich einer ersten Bezeichnung ausgerichtet und bewegbar an einer Halterung befestigt ist, um Koordinatenpunkte für das erste Programm innerhalb verschiedener Koordinatensysteme zu setzen, daß der zweite Anzeigekörper mit einem Anzeigeorgan zur entsprecl!enden zweiten Bezeichnung ausgerichtet und bewegbar an der Halterung befestigt ist, um Koordinatenpunkte für das zweite Programm innerhalb verschiedener Koordinatensysteme zu setzen, daß sich die ersten Anzeigeorgane und Anzeigekörper visuell von den zw(-!iten Anzei georganen und Anzeigekörpern unter- sci.;eiden, daf-_. erste Anzeigestangen bewegbar an der ltalterung gelagert sind und visuell den ersten linzF,i gec_)rganen zugehören, daP 71@1(.ii.i_' Anzei gestangen hE->wegbah an der Halterung befestigt sind und visuell den zweiten Anzeigeorganon zugehören, wodurch dir Beziehungen zwischen entsprechenden Größen verschiedener Koorc'inatensysteme und des in dem Mehr.faclikoordinatensystem entl;altenen ProgrammE's
    3. Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeorgane aus numerischen Symbolen und Richtungsanzeigesymbolen bestehen, weiche an den Anzeigekörpern befestigt sind. 4. Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeorgane aus alphabetischen Symbolen und aus Richtungsanzeigesymbolen bestehen, welche an den Anzeigekörpern befestigt sind. 5. Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeorgane aus alphanumerischen Symbolen und aus Richtungsanzeigesymbolen bestehen, welche an den Anzeigekörpern angebracht sind. 6. Mehrfachkoordinatensystem nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeorgane aus Farb-Code-Symbolen und aus Richtungsanzeigesymbolen bestehen, welche an den Anzeigekörpern angebracht sind. . Mehrfachkoordinatensystem nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch geke.,rinzc?i rhnet, daß die Anzeigek 5r per .us Läufern, Bolzen,Lampen,Karten, Magneten oder dergleichen bestehen. B. Mehrfachkoordinatensystem nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigestangen in einer Ebene parallel zur Ebene der Halterung bewegbar sind und sich über alle Koordinatensysteme des Mehrfachkoordinatensystems senkrecht zur gemeinsamen Achse erstrecken. 9. Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 2 oder irgendeinem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigestangen für ein erstes Programm und die Anzeigestangen für ein zweites Programm in zwei zueinander parallelen Ebenen, weiche wiederum parallel zur Ebene der Halterung liegen, bewegbar sind, und daß sich die Anzeigestangen über alle Koordinatensysteme des Mehrfachkoordinatensystems senkrecht zur gemeinsamen Achse erstreckE@n. 10, Mehrfachkoordinatensystem nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigekörper auf der den Anzeigeorganen zugerichteten Seite mit einer Schienenführung für eine Anzeigestange versehen sind, wodurch eine in der Führung angeordnete Anzeigestange den Anzeigekörper in der eingestellten Lage verkeilt. 11. Mehrfachkoordinatensystem nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigestangen aus flexiblen Körpern bestehen, deren Anzahl der Anzahl der Benennungen (beispielsweise Zeiteinheiten) auf der gemeinsamen Achse entspricht, daß die Anzeigestangen entlang im gleichen Abstand voneinander befindlicher Üffnungen (Löcher,Schienen oder dergleichen) nahe der gemeinsamen Achse bewegbar sind, daß ein Ende jeder Stange an gier Ri:ckseite der Halterung auf derselben Seite wie die gemeinsame Achse befestigt ist, daß die Stange durch eine i:-3se an einem Ende einer Spiral-Feder ver? äuft, Ciao gas andere Ende der Spiralfeder am Rahmen gegenüber der geir,einsai;ien Achse befestigt ist, daß die Stange durch die -'ffnung zur Vorderseite der Halterung verläuft, daß das andere Ende Gier Stange mit einem Körper versehen ist, um die Stange gegenüber der gemeinsamen Achse auf einer Schiene zu verschieben, daß der Körper als ein Befestigungsteil wirkt, wenn die Stange zur Anzeige dient und als ein Haltei-eil., wenn der Körper von der Schiene gei cst- wir('.. um die Stange mittels der Spiralfeder zur Rückseite der Halterung zu verlagern. 12, MehrfaclikoorcIinafiensysi-c-m narb "@nsl.rucli 2 oder
    irgendeinem davon abhängigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet; daß die Anzeigestangen für ein zweites rrog@,atrii@ an beiden Enden mit Stangenkürpern versehen sind, welche verlagerbar auf Führungen parallel. zur auf der gegenÜber- liegenden Seite des Rahmens angebracht still, 1nr1 i-_1`? dic?
    Stangenkörper entlang der Führungen in Richtung der gemeinsamen Achse bewegbar sind, 13. Mehrfachkoordinatensystem nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle von Führungen Förderbänder vorgesehen sind, wobei mittels zweier synchron angetriebener Wellen,-weiche in Lagern an gegenüberliegenden Seiten des Rahmens geführt sind, die Förderbänder bewegt werden, daß die Förderbänder im gleichen Abstand voneinander befindliche ffnungen aufweisen, in welchen die Stangenkörper lösbar gelagert sind, daß der Abstand der Öffnungen dem Abstand der Benennungen auf der gemeinsamen Achse entspricht, daß die Förderbänder so befestigt sind, daß ihre Länge wenigstens dem benannten Teil der gemeinsamen Achse entspricht, und daß die Förderbänder in einer Ebene parallel zur Ebene Oer Halterung liegen, so daß, wenn die Förderbänder und die Wellen im Umlauf sind, die Anzeigestangen gleichzeitig in paralleler Ebene bewegt werden. 14. Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen der Förderbänder konisch sind, und daß ein Teil der Stangenkörper aus konischen Zapfen besteht, welche so bemessen sind, daß sie entfernbar in die Öffnungen eingepasst werden können. 15. Mehrfachkoordinatensystem nach Anspruch 2 oder einem davon abhängigem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Achse mit zwei Benennungen versehen ist, von weichen eine erste Benennung einem ersten Programm entspricht, während die zweite Benennung einem zweiten Programm entspricht, und daß die Benennung für das zweite Programm reversibel. bewegbar parallel zur gemeinsamen Achse gelagert ist,
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