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DE2040856A1 - Schaltschrank im Baukastensystem fuer elektrische Anlagen - Google Patents

Schaltschrank im Baukastensystem fuer elektrische Anlagen

Info

Publication number
DE2040856A1
DE2040856A1 DE19702040856 DE2040856A DE2040856A1 DE 2040856 A1 DE2040856 A1 DE 2040856A1 DE 19702040856 DE19702040856 DE 19702040856 DE 2040856 A DE2040856 A DE 2040856A DE 2040856 A1 DE2040856 A1 DE 2040856A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door panel
control cabinet
hollow profile
strip sections
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702040856
Other languages
English (en)
Other versions
DE2040856B2 (de
Inventor
Frank Heidenreich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidenreich r dipl-Ing
Original Assignee
Heidenreich r dipl-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich r dipl-Ing filed Critical Heidenreich r dipl-Ing
Priority to DE19702040856 priority Critical patent/DE2040856B2/de
Publication of DE2040856A1 publication Critical patent/DE2040856A1/de
Publication of DE2040856B2 publication Critical patent/DE2040856B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

  • Schaltschrank im Baukastensvstem für elektrische Anlagen Die Erfindung betrifft einen Schaltschrank im Baukastensystem für elektrische Anlagen.
  • Bis heute ist es üblich, Schaltschränke unabhängig von ihrer Grundkonstruktion, so aufzubauen, daß Befehlsgeräte, Wahlschalter Signal- und andere Anzeige- und Meßgeräte auf den Frontplatten der Schaltschränke, die häufig als Tflren ausgebildet sind, in möglichst übersichtlicher und symmetrischer Anordnung angebracht sind, während die zugeordneten Schaltgeräte auf einer Montageplatte oder einem Montagerahmen ebenfalls mehr oder weniger geordnet und funktionell zusammengefaßt, vielfach aber auch nur nach Größen geordnet - oben die kleinen, unten die großen Geräte -befestigt werdejt. Dieser Aufbau der Schaltschränke hat den Nachteil, daß in jedem einzelnen Fall eine gesonderte Zeichnung für die Aufteilung der Geräte auf die Frontplatte des Schaltschrankes und für den Innenaufbau des Schaltschrankes angefertigt werden muß. Vor der Anfertigung dieser Zeichnungen muß aber zunächst noch die Verteilung der Geräte so lange ausprobiert werden, bis eine Anordnung gefunden ist, die sowohl ästhetisch befriedigt als auch den funktionellen BedUrfnissen gerecht wird Das gleiche Problem gilt auch für die Geräteaufteilung im Innern des Schaltschrankes. Durch dIese langwierigen Vorbereitungen wird die Herstellung der Schränke nicht nur spürbar verteuert, sondern werden auch die technj.-schen Büros und die Arbeitsvorbereitung der Herstellerfirmen stark belastet und entsprechend in ihrem Wirkungsgrad gemindert Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Frontplatten und TUren der Schaltschränke nach den angefertigten Zeichnungen anschließend gebohrt und gestanzt werden müssen, wobei jedesmal mit unterschiedlichen gegenseitigen Anordnungen der einzelnen Geräte gerechnet werden muß. Durch diese jeweils an gesonderte Zeichnungen gebundene Arbeitsweise entstehen selbst beim Einsatz moderner Bearbeitungsgeräte weitere Zeitverzögerungen, die sich auf den Preis der der Schaltschränke auswirken. Das gleiche Problem tritt auch bei der Anordnung der Schaltgeräte im Innern der Schaltschränke auf, wo die Befestigungsorgane ebenfalls entsprechend gesonderten Zeichnungen angebracht werden müssen.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden und Schaltschränke für elektrische Anlagen im Baukastensystem zu schaffen, die ohne große Vorarbeit mit einer begrenzten Anzahl von auf bestimmte Weise verstellbaren Werkzeugen fertig bearbeitet werden können, ohne daß dazu besondere Zeichnungen erforderlich sind, @ondern einfache Leitkennzeichen genügen, um eine bestimmte Schaltschrank-Größe und Aufteilung zu kennzeichnen und eine entsprechende Fertigung einzuleiten.
  • Bei der Lösung der gestellten Aufgabe wird von der Erfahrung ausgegangen, daß sich elektrische Steuert einrichtungen mit ihren einzelnen Steuervorrichtungen in bestimmte Funktionsgruppen aufteilen lassen, beispielsweise bei Heizungs- und Klimaanlagen in Funktionsgruppen: Brenner, Pumpen, Lüfter, Regelgeräte, Mischer, Verdichter usw. Diese Aufteilung ist bei den meisten Anlagen mehr oder weniger gut möglich. Beispielsweise läßt sich bei Kunststoffspritzmaschinen und Kunstharzpressen eine funktionelle Aufteilung in Werkzeug- oder Schneckenbeheizung, Temperaturregelung und Maschinenantrieb vornehmen, bei Werkzeugmaschinen eine Aufteilung auf Spindelantriebe, Vorschübe, Eilgänge, Kühlpumpen und Programmeinstellung. Dabei erfordern diese einzelnen Funktionsgruppen immer wieder gleiche Geräte, besonders Befehl- und Anzeigegeräte, Meßgeräte, und Wahlschalter.
  • Die gestellte Aufgabe wird nun erfindungsgemäß durch einen Schaltschrank gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einem Traggerüst, das aus Hohlprofil-Leistenabschni@ten, Knotenblechen und Echkstükken gebildet ist, und aus Wandungsplatten besteht, die alle nach genormten Maßen und Flächenaufteilungen vorgefertigt sind und sich zu Schaltschränken mit unterschi@dlicher, durch Leitkennzeichen eines Funktionsgruppenschemas bezeichneter Größe und Aufteilung kombinieren lassen, wobei die Eckstücke in die Enden der Hohlprofil- Leistenabschnitte eingesteckt und die Wandungsplatten in an sich bekannter Weise in Nuten der Hohlprofile eingelassen sind. Die Schaltschranktüre wei@t Türfeldplatten und einen tragenden Rahmen auf, der ebenfalls aus Hohlprofil-Leistenabschnitten, Knotenblechen und Eckstücken besteht, wobei die Teile vorgefertigt und nach Leitkennzeichen eines Funktionsgruppenschemas kombinierbar sind, wobei die Eckstücke in die Enden der Hohlprofil-Leistenabschnitte eingesteckt und die Türfeldplatten im tragenden Rahmen versenkt auf seitlichen Stegen der Hohlprofil-Leistenabschnitte befestigt sind.
  • Schaltschränke gemäß der Erfindung sind also nach einem einheitlichen Grundschema aufgebaut, wobei das angewandte Baukastenprinzip auch ein @@swechseln einzelner Wandungsplatten und Türf@ldplatten erlaubt.
  • Die Erfindung verwertet also auf technische Weise die Erkenntnis, daß auf Grund statistischer Methoden eine bestimmte Verteilung der einzelnen Geräte auf vorg@fertigten Teilflächen eines Schaltschrankes erzielt worden kann@ Aus diesem Grunde sind erfindungsgemäß die Schaltschrankwandungen, insbesondere aber die Schaltschranktüre in eine Anzahl gleicher Felder eingeteilt, die durch Verstärkungsstege aus Profilmaterial voneinander getrennt sind. So ergibt sich eine Kassettentüre mit versenkt liegenden Feldern, die durch Weglassen einzelner Verbindungsstege auch die Ausbildung von Doppel- oder Mehrfachfeldern erlaubt, wenn dies bei großen Geräten, wie Reglern oder einzelnen Meßinstrumenten, erforderlich sein kann.
  • Auf jedem Feld lassen sich funktionell zusammengehörige Geräte unterbringen.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht, darin, daß die Türfeldplatten für elektrische Geräte Montageöffnungen aufweisen, die nach einer vorgegebenen Flächenaufteilung angeordnet, aber nur wahlweise und teilweise entsprechend dem Leitkennzeichen des Schrankes ausgebildet sein können, wobei die Montagsöffnungen in unterschiedlicher Zahl in einzelnen Reihen angeordnet sind, die parallel zueinander in symmetrischen Abständen zu einer zentralen Reihe oder einer Symmetrieebene der Türfeldplatte verlaufen. Die Türfeldplatten können also mit einem Sammeischnittwerkzeug gestanzt werden, wobei die verschiedenen Lochbilder, die wiederum durch eine gewählte Leitkenazahl eines Funktionsgruppenschemas festgelegt sein können, durch Ziehen einzelner Stempel des Mehrfachwerkzeuges erhalten werden. Durch diese Ausbildung der Türfeldplatten ist eine große Vielfalt von Anordnungen für die einzelnen Funktionsgruppen möglich, wobei die Platten jedesmal mit dem gleichen Werkzeug gefertigt werden können. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß die Vor fertigung und Vormontage der Schaltschränke weitgehend durch ungelernte Kräfte durchgeführt werden können, daß die Fertigmontage und die Verdrahtung beschleunigt werden und daß häufig auftretende nachträgliche Änderungen in Schaltschränken durch einfaches Austauschen einzelner Wandungsplatten oder Tarfeldplatten rasch durchgeführt werden könneii Die Einzelteile der Schaltschränke können ganz oder halbfertig auf Lager gehalten. worden, so daß eingehende Aufträge sehr rasch erledigt werden können.
  • Ein weiterer Vorteil, der durch die Ausbildung der Schaltschränke erzielt wird, besteht darin, daß auch die Kalkulation und die Arbeitsvorbereitung der Schaltschränke sehr erleichtert und vereinfacht wird, wds sich ebenfalls günstig auf den Endpreis der Schaltschränke auswirkt.
  • Die Größe der Montageöffnungen in den TUrfeldplatten kann erfindungsgemäß von Reihe zu Reihe von der Mitte nach den beiden Reihen parallel verlaufenden Rändern der Deckplatten hin abnehmen. Auf ihrer Rückseite können die TUrfeldplatten in den von Montageöffnungen freien Bereichen Klemmleisten in einer durch das jeweilige Leitkennzeichen des Schrankes vorgegebenen Klemmenzahl aufweisen. Auch können die Montageplatten und/oder die Türfeldplatten teilweise oder ganz nach einer durch die Leitkeiinzeichen vorgegebenen Schema vorverdrahtet werden.
  • Beim Eingang einer Anfrage muß also lediglich die Schaltung gesichtet und die Anzahl der erforderlichen Schalt- und Steuergeräte sowie ihre gruppenweise Vertei@ung festgestellt werden. Daraus ergeben sich dann an Hand eines Funktionsgruppenplanes Leitkennzeichen, welche die einzelnen Teile des zu Bertigenden Schaltschrankes und damit dessen Gesamtaufbau festlegen und nach denen Angebote rasch ausgearbeitet werden können und bei der Auftragsdurchführung die benötigten vorgefertigten Felder sowie die Hohlprofil-Leistenabschnitte, Knotenbleche und Eckstücke für das Traggerüst des Schaltschrankes abgerufen werden.
  • Sollten die benötigten Türfeldplatten nicht am Lager sein, lassen sie sich m.t einer gemäß dem Leitkennzeichen vorgegebenen Einstellung mit einem vorbereiteten Sammelschnittwerkzeug auf vorgeschnittenen Platten rasch herstellen. Das EinfUgen der Felder in das nach der benötigten Felderzahl vorgefertigte Trag gerüst des Schaltschrankes und die endgültige Verdrahb tung lassen sich bei diesem Baukastensystem ebenfalls durch Leitkennzeichen genau festlegen.
  • Das vorgegebene Lochbild der Türfeldplatten oder Wandungsplatten des Schaltschrankes ermöglicht die Kombination verschiedener Geräte und gleichzeitig daren weitgehende Vorverdrahtung, also beispielswei se die Verdrahtung zwischen einem Schütz und einem zugeordneten Motorschutzschalter, einem Relais und einer Sicherung, einem Motorschutzschalter und einer Sicherung usw Auch die Klemmleisten lassen sich alt verschiedenen Klemmenzahlen vorfortigen, die auf Grund statistischer Ermittlungen erhalten werden, und entsprechend kennzeichnen. Die Leitkennzeichen legen die Zahl und Anordnung der Geräte ein für allemal fest, dazu auch die Zahl der rückseitigen Klemmen, die Zahl und Länge der Verbindungsleitungen und andere Einzelheiten. Mit erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltschränken läßt sich dadurch ein Fertigungssystem verwirklichen, das Schreib- und Verständigungsarbeit erspart, Verwechslungen ausschließt und Fehler weitgehend unmöglich macht. Änderungen der Anzahl und Anordnung der Geräte, die bei herkömmlicher Bauweise nachträglich nur durch ein Zuschweißen vorher gefertigter Öffnungen in den Wandungsplatten oder Türfeldplatten uiid ein anschließendes Verschleifen und erneutes Lackieren dieser Wandungsteile durchgeführt werden können, werden bei Schaltschränken gemäß der Erfindung ohne all diesen Aufwand durch einen einfachen Austausch einzelner Türfeldplatten oder Wandungsplatten berücksichtigt.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schaltschrankes und seine wichtigsten Einzelteile mehr oder weniger schematisch dargestellt sind.
  • Im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der TUre eines ertindungsgemäß ausgebildeten Schaltschrankes; Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Schaltschrankes nach Entfernen der Schaltschranktüre; Fig. 3 eine Türfeldplatte mit Öffnungen, die durch ein Sammelschnittwerkzeug wahlweise in dieser Deckfeldplatte angebracht werden können.
  • Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Schaltschrank ist für eine Heizungsanlage bestimmt. Seine Ture ist gemäß Fig. 1 in vier gleiche Felder aufgeteilt. Links oben ist ein Zuleitungsfeld 1 mit einem Hauptschalter 2 und drei Phasenlampen 3, 4 und 5 ausgebildet. Rechts davon ist ein Feld 6 für die Brennergeräte vorgesehen, das einen Betriebsstundenzähler 7, zwei Lampen 8 und 9 für Betriebs- und Störungsanzeige und einen Brennerausschalter 10 trägt. Das linke untere Feld 11 enthält die Steüergeräte für zwei Pumpen der Heizungsanlage, die Jeweils einen Schalter 12 und 13 und jeweils Zwei Lampen 14, 15 und 16, 17 für eine Betriebs- und eine Störungsanzeige benötigen. Das rechte untere Feld 18 ist für die Regelung der Anlage bestimmt und weist ein einziges Regelgerät 19 auf. Dieses Regelgerät kann in einer Öffnung der Türfeldplatte verankert sein, die das Feld 18 bildet. Das Regelgerät kann aber auch im Innern des Schrankes hinter dem Bereich des Feldes 18 angeürdnet sein, und das Feld 18 kann mit einer durchsichtigen Tflrfeldplatte versehen sein, die einen Durchblick auf das Regelgerät erlaubt Die einzelnen Türfeldplatten, von denen eine in Fig. 3 dargestellt und anschließend noch näher beschrieben wird, sind austauschbar in der Schaltschranktüre angeordnet, die aus einem tragenden Rahmen besteht, der aus einzelnen Außenleistenabschnitten 20 und Innenleistenabschnitten 21 genormter Länge zusammengesetzt sind. Diese Leistenabschnitte haben ein nicht dargestelltes Hohlprofil und sind über ebenfalls nicht dar gestellte Eckstücke miteinander zu einem tragenden Rahmen verbunden. Die Türfeldplatten sind entweder in Nuten der Hohlprofil-Leistenabschnitte 20 und 21 eingesetzt oder aber auf mit den Leistenabschnitten verbundene oder in sie eingesetzte und in Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellte Eckstücke 22 oder Knotenbleche 23 eingeschraubt. In beiden Fällen sind die Türfeldplatten auswecliselbar befestigt.
  • Fig. 2 zeigt den Schaltschrank 30 mit seinem Montage rahmen nach Abnahme der aus Fig. 1 ersichtlichen Schaltschranktüre. Der Montagerahmen weist zwei senkrechte C-förmige Schienen 31 und 32 und zwei Quelschienen 33 und 34 auf, auf denen drei Montageplatten 35, 36 und 37 befestigt sind. Die linke Montageplatte 35 trägt zwei dreipolige Sicherungen 38 und 39, die mittlere Montageplatte 36 einen Motorschutzschalter 40 und ein Schaltrelais 41, während die rechte Montageplatte 37 im dargestellten Ausführungsbeispiel unbestockt ist. Bs können mehrere solcher Montageplatten nebeneinander angebracht werden.
  • Unterhalb dieser Anordnung sind drei genormte Schienen 42, 43 und 44 mit C-förmigem Querschnitt angeordnet, in welchen nicht sichtbare Gleitmuttern gelagert sind, mit denen diese Querschienen in den senkrechten Schienen 31 und 32 des Montagerahmens befestigt sind, die ebenfalls einen C-förmigen Querschnitt aufweisen können. Auf diese Montageschienen 42 bis 44 lassen sich Schaltgeräte 45, 46, 47 und 48 verschiedener Art in Schnellmontage aufstecken oder festklemmen. Durch Leitkennzeichen wird auch hier bestimmt, wie viele Montageplatten, Geräte und Klemmen im Einzelfall ben@tigt werden und in welcher Anordnung. Die Querschienen können nach Bedarf in ihrer Höhe verstellt und an die zu tragenden Geräte angepaßt werden. Die Gesamtverdrahtung kann von Gerät zu Gerät oder Montageeinheit zu Montageeinheit entweder fliegend durchgeführt werden oder in Kabelkanälen erfolgen, die in nicht dargestellter Weise zwischen den einzelnen Querschienen angeordnet werden können. Die elektrische Verbindung der in der Schaltschranktüre angeordneten Geräte mit den Geräten des Montagerahmens erfolgt über nicht dargestellte bewegliche Leitungen, deren Leiter zahl und Länge ebenfalls durch die Leitkennzeichen vorgegeben werden können.
  • Fig. 5 zeigt eine Türfeldplatte 50 mit allen möglichen Öffnungen, die mit einem Sammelstanzwerkzeug in dieser Platte zusammen oder in einer wahlweisen und von einer Kennziffer abhängigen Kombination angebracht werden können. In ihren vier Ecken weist die rechteckige Tür feldplatte 50 jeweils Befestigungslöcher 52, 53, 54 und 55 auf, mit denen die Platte beispielsweise wie die Türfeldplatte 6 der in Fig. 1 dargestellten Schranktüre mittels hindurchgeführter Schrauben oder Schraubbolzen auf Eckstücken 22 oder Knotenblechen 23 befestigt werden kann.
  • Au9 der Türfeldplatte 50 können in sieben parallel zueinander verlaufenden Querreihen Öffnungen jeweils symmetrisch zur Längssymmetrieachse 51a und zur Quersymmetrieachse 51b der Platte angebracht werden, wobei die jeweils runden Montageöffnungen in jeder Reihe einen. anderen Durchmesser haben. In der obersten Reihe sind sechs kleine Öffnungen 56, 57, 58 59, 60,61 ausgebildet. An diese Reihe schließt sich eine zweite Reihe mit ebenfalls sechs Öffnungen, 62, 63, 64, 65, 66 und 67 an, die Jedoch einen größeren Durchmesser aufweisen. In der anschließenden dritten Reihe sind nur fünf Öffnungen 68, 69, 70, 71 und 72 ausgebildet und die anschließende zentrale Öffnungsreihe weist nur drei große Öffnungen 73, 74 und 75 auf0 Die nächste Reihe weist wie die dritte Reihe wieder fünf Montageöffnungen 76, 77, 78, 79 und 80 auf, während die anschließende vorletzte Reihe nur drei kleinere Öffnungen 81, 82 und 83 hat. Die unterste Reihe ist wieder gleich ausgebildet wie die erste Reihe und weist sechs kleine Öffnungen 84, 85, 86, 87, 88 und 89 auf Wie aus den Feldern 1, 6 und 11 in Fig. 1 ersichtlich ist, werden in den Türfeldplatten 50 jeweils nur die Jnigen Öffnungen aus der aus Fig. 3 ersichtlichen Öffnungsgesamtheit ausgestanzt, die für die Montage v@n Schaltern und Anzeigeorganen in dem betreffenden Feld benötigt werden. In dem Feld 1 der Türe sind die Lampen 3, 4 und 5 in Montageöffnungen 81, 82 und 83 befestigt, wobei dort die Türfeldplatte 50 gegenüber Fig. 3 um 180° ge@raht eingebaut ist. Der Hauptarhalter 2 ist in der zentralen Öffnung 74 verenkert.
  • @@im Fold 6 sind die beiden Lampen 8 und 9 entweder in den Montageöffnungen 63 und 66 oder Montageöffnungen 81 und 83 bef@stigt, während der Betriebsstundenzähler 7 in der zentralon Öffnung 74 und der Brennerausschalter 10 entweder in der Montageöffnung 70 oder der Montageöffnung 78 befestigt ist. Beim Türfeld 11 schließlich sind die Lampen 14, 15 und 16, 17 in den Montageöffnungen 62, 63 und 66, 67 befestigt, während die zugeordneten Schalter 12 und 13 in den Montageöffnungen 68 und 72 befestigt sind.
  • Durch die symmetrische Anordnung der Öffnungen zur Längssymmetrieachse 51a und Quersymmetrieachse 51b der Türfeldplatte 50 kommen die Geräte alle in.bestimmte Höhenstufen zu liegen, so daß auch bei Türen mit vielen Feldern eine einheitliche Stufung der Geräte erreicht wird, welche den Überblick Uber diese Geräte, der für eine einwandfreie Bedienung der Anlage wichtig ist, gewährleistet t Wenn beispielsweise die Signallampen in der zweiten und in der vQrletzten Reihe angeordnet werden, liegen diese Signallampen in allen Feldern auf gleicher'Höhenlage, da die vorletzte Reihe den gleichen Abstand vom unteren Plattenrand hat wie die zweite Öffnungsreihe vom oberen Plattenrand. In den Öffnungen 56 bis 61 und 84 bis 89 der beiden äußersten Öffnungsreihen können insbeson dere Hinweisschilder befestigt werden.

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Schaltschrank im Baukas tensystem fur elektrische Anlagen, dadurch gekennzeichnet. daß er aus einem Traggerüst, das aus Hohlprofil-Leistenabschnitten, Knotenblechen und Eckstücken gebildet ist, und aus Wandungsplatten besteht, die alle nach genormten Maßen und Flächenaufteilungen vorgefertigt sind und sich zu Schaltschränken mit unterschiedlicher, durch Leitkennzeichen eines Funktionsgruppenschemas bezeichneter Aufteilung kombinieren lassen, wobei die Eckstücke in die Enden der Hohlprofil-Leistenabschnitte eingesteckt und die Wandungsplatten in an sich bekannter Weise in Nuten der Hohlprofile eingelassen sind.
  2. 2. Schaltschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die SchaltschranktUre TUrfeldplatten (50) und einen tragenden Rahmen, der ebenfalls aus Hohlprofil-Leistenabsclinitten (20, 21), Knotenblechen (23) und Eckstücken (22) besteht, aufweist, wobei die Teile vorgefertigt und nach Leitkennzeiohen eines Funktionsgruppenschemas kombinierbar sind, wobei die Eckstücke in die Enden der Hohlprof Leistenabschnitte eingesteckt und die Türfeldplatten im tragenden Rahmen versenkt auf seitlichen Stegen der Hohlprofil-Leistenabschnitte befestigt sind0 3. Schaltschrank nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schranktüre durch quer zu den Außenleistenabschnitten (20) terlaufende Innenleistenabschnitte (21) mit Hohlprofil in vorzugsweise gleich große Kassettenfelder (1p6,11,18) aufgeteilt ist, in denen Türfeldplatten (50) auswechselbar eingesetzt sind, die Jeweils Schalt-, Steuer- und Signalgeräte (z.B.
  3. 2-5) bestimmter Funktionsgruppen der betreffenden elektrischen Schaltung tragen.
  4. 4. Schaltschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Türfeldplatten (50) für elektrische Geräte Montageöffnungen (62-83) aufweisen, die nach einer vorgegebenen Flächenaufteilung angeordnet, aber nur wahlweise und teilweise entsprechend dem Leitkennzeichen des Schrankes ausgebildet sein können, wobei die Montageöffnungen in unterschiedlicher Zahl in einzelnen Reihen angeordnet sind, die parallel zueinander in symmetrischen Abständen zu einer zentralen Reihe oder einer Symmetrieebene der Türfeldplatte (50) verlaufen.
  5. 5. Schaltschrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeic@ net, daß die Größe der Montageöffnungen von Reihe zu Reihe von der Mitte nach den beiden reihen rallel verlaufenden Rändern der Türfeldplatten hin abnimmt.
  6. 6. Schaltschrank nach Anspruch 1 bis 5, dadurch geu kennzeichnet, daß die Türfeldplatten (50) auf der Rückseite in den von Montageöffnungen freien Bereichen Klemmleisten in einer durch das jeweilige Leitkennzeichen des Schrankes vorgegebenen Klemmenzahl aufweisen.
  7. 7. Schaltschrank nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatten und/oder die Türfeldplatten teilweise oder ganz nach einem durch die Leitkonnzeichen vorgegebenen Schema vorverdrahtet sind.
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