DE1572850C3 - Spiegelanordnung für optische Sender - Google Patents
Spiegelanordnung für optische SenderInfo
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- H01S3/09—Processes or apparatus for excitation, e.g. pumping
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spiegelanordnung für optische Sender (Laser), deren Anregungsspiegelsystem
aus einem elliptischen Spiegel und einem offenen Zylinderspiegel kleinen Durchmessers
besteht, der sich längs des stimulierbaren Mediums erstreckt.
Bei optischen Sendern (Lasern) wird als Spiegelanordnung häufig ein als Rotationsellipsoid ausgebildeter
Hohlspiegel verwendet. Dabei werden zur Erzielung eines guten Wirkungsgrades und einer gleichförmigen
Ausleuchtung des stimulierbaren Mediums bei einer solchen Anregungseinrichtung die Anregungslichtquelle
und das stimulierbare Medium stabförmig ausgebildet und exfokal, genau in der Hauptachse des rotations-elliptischen Hohlspiegels
ausgerichtet, angeordnet. Bei einer derartigen Spiegelanordnung ist jedoch die der Anregungslichtquelle
zugekehrte Stirnseite des stabförmigen stimulierbaren Mediums im montierten Zustand nicht zugänglich.
Dieser Umstand wirkt sich bei verschiedenen Anwendungen beispielsweise besonderen· Messungen, meßtechnischen
Untersuchungen oder aber bei Erzeugung von Impulsen mit sehr hoher Spitzenleistung,
bei denen die Resonatorspiegel an den Stirnseiten des stabförmigen stimulierbaren Mediums leicht zu
Bruch gehen, störend aus. Störend kann sich dieser Umstand auch ganz allgemein bei der Anwendung
einer solchen Hohlspiegelanordnung zur Ausleuchtung eines stabförmigen Absorbers durch eine stabförmige
Anregungslichtquelle, auswirken.
In dem deutschen Gebrauchsmuster 1 879 666 ist u. a. eine rohrförmige Spiegelanordnung mit elliptischen
Querschnitt beschrieben, in deren beiden Brennlinien eine stabförmige Anregungslichtquelle
bzw. ein stabförmiges stimulierbares Medium angeordnet ist.
Da sich die Anregungslichtquelle und das stimulierbare Medium bis an die beiden Enden der dieses
umhüllenden Spiegelanordnung erstrecken, sind diese auch im montierten Zustand leicht zugänglich.
Bei einer derartigen Anordnung wird jedoch infolge der Schattenwirkung der Anregungslichtquelle
selbst der Ausleuchtungswirkungsgrad verringert. Außerdem führt die teilweise Selbstbestrahlung der
Lichtquelle wegen Überhitzung zu einer Verkürzung ihrer Lebensdauer.
Dieselben Nachteile weist auch die in der deutschen Auslegeschrift 1 194 978 beschriebene Spiegelanordnung
auf, die aus mehreren Paraboloid- und sphärischen Reflektoren besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen optischen Sender (Laser) der vorstehend genannten
Art eine Spiegelanordnung mit hohem Wirkungsgrad anzugeben, durch die eine beiderseitige
Zugänglichkeit des stabförmigen stimulierbaren Mediums in einfacher Weise erreicht wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der elliptische Spiegel als ein sich gegen
die große Hauptachse, die zugleich Rotationsachse ist, sich öffnendes Rotationsellipsoid mit sektorförmigem
Querschnitt ausgebildet ist, dem jeweils zwischen Scheitel und Fokus sich erstreckende offene Zylinderspiegel
für das stabförmige stimulierbare Medium und die Anregungslichtquelle gegenüberstehen, derart,
daß allen Spiegeln die Rotationsachse gemeinsam ist und gemeinsame durch die Rotationsachse verlaufende
Schnittebenen die Spiegel begrenzen, so daß die öffnungswinkel von Ellipsoid und Zylinder sich
zu 2 π ergänzen.
Durch diese Maßnahmen erhält man eine sehr raumsparende optische Anordnung, bei der das innerhalb
des Spiegelsystems angeordnete stabförmige stimulierbare Medium eine gute Zugänglichkeit hinsichtlich
beider Stirnseiten gewährleistet und die sich in besonderem Maße für die schattenlose Ausleuchtung
von dünnen Stäben des stimulierbaren Mediums eignet. Der gegenüber einem Vollellipsoid auftretende
Lichtverlust wird durch den das stimulierbare Medium konzentrisch umgebenden teilzylindrischen
Spiegel weitestgehend ausgeglichen. Der teilzylindrische Spiegel bildet das stimulierbare Medium nämlich
näherungsweise auf sich selbst ab.
Eine weitere Verbesserung bezüglich der Lichtausnutzung wird ferner dadurch erreicht, daß auch die
Anregungslichtquelle auf der dem rotationselliptischen Teilspiegel gegenüberliegenden Seite konzentrisch
von einem teilzylindrischen Spiegel umgeben ist, dessen Radius beträchtlich kleiner als die kleine
Achse des rotations-elliptischen Teilspiegels ist.
Bei dem optischen Sender ist das stimulierbare Medium auf der der Lichtquelle benachbarten Stirnseite
vorteilhafterweise mit einer Brewsterschen Stirnfläche versehen. Die Brewstersche Stirnfläche hat
nämlich die Eigenschaft, daß der in der Stabachse ausgerichtete Laserstrahl hier beim Austritt aus dem
Stab schräg nach unten durch Brechung abgelenkt wird, so daß der auf dieser Seite des Stabes anzubrin-
gende Resonatorspiegel unterhalb und damit außerhalb des Spiegelsystems in einfachster Weise angeordnet
werden kann.
Es ist ferner vorteilhaft, wenn die Spiegelanordnung
durch ebene spiegelnde oder nicht spiegelnde ebene Flächen in den Schnittebenen zu einem im
wesentlichen geschlossenen Gehäuse ergänzt ist. Auf diese Weise wird praktisch eine räumliche geschlossene
Spiegelanordnung verwirklicht, die gleichwohl eine gute Zugänglichkeit mindestens zum stabförmigen
stimulierbaren Medium, und zwar von beiden Seiten gewährleistet.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Dabei zeigt:
Fig. la und 1 b ein optisches Anregungssystem,
bei dem der rotationselliptische Teilspiegel und die teilzylindrischen Spiegel jeweils einen öffnungswinkel
von π aufweisen, in perspektivischer Darstellung und im Querschnitt,
F i g. 2 und 3 zwei optische Anordnungen mit von π abweichendem öffnungswinkel der Spiegel, im
Querschnitt und
Fig. 4 eine optische Anordnung mit außerhalb angeordneten Resonatorspiegeln im Längschnitt. as
Bei dem in Fig. 1 dargestellten optischen Anregungssystem ist das Spiegelsystem ein im Hauptachsenschnitt
halbiertes Rotationsellipsoid 1, in dessen die Rotationsachse darstellender Hauptachse das
stabförmige stimulierbare Medium 2 und die Anregungslichtquelle 3 exfokal angeordnet sind. Das
stabförmige stimulierbare Medium 2 sowie die Anregungslichtquelle 3 sind auf der dem rotationselliptischen
Teilspiegel gegenüberliegenden Seite jeweils konzentrisch von einem Halbzylinderspiegel 4 bzw. 5
umgeben, welcher das stabförmige stimulierbare Medium 2 bzw. die Anregungslichtquelle 3 auf sich
selbst abbildet Der Radius der Halbzylinderspiegel 4, S ist wesentlich kleiner als die kleine Achse des
rotationselliptischen Teilspiegels 1.
F i g. 2 und 3 zeigen im Querschnitt zwei optische Spiegelanordnungen, bei denen der sich von einem
Scheitel zum anderen Scheitel erstreckende rotationselliptische Teilspiegel 21,31 einen öffnungswinkel α
kleiner bzw. größer als π aufweist. Der öffnungswinkel der teiizylindrischen Spiegel 24, 25 bzw. 34, 35,
die sowohl das stimulierbare Medium 22,32 als auch die Anregungslichtquelle 23, 33 umhüllen, bildet die
Differenz vom öffnungswinkel des rotationselliptischen Teilspiegels zum Vollspiegel, d. h. zum Winkel
2 π, und ist im ersten Beispiel der Fig. 2 um den Betrag, den der öffnungswinkel des rotationselliptischen
Teilspiegels von π abweicht größer und im zweiten Beispiel der Fig. 3 um den von π abweichenden
Betrag kleiner als bei einem Halbzylinder.
Die optische Anordnung nach Fig. 4 weist ein Spiegelsystem gemäß dem in F i g. 1 auf, d. h. ein im Hauptachsenschnitt halbiertes Rotationsellipsoid 41. In der Hauptsache sind exfokal das stimulierbare Medium 42 und die Anregungslichtquelle 43 angeordnet. Die das stimulierbare Medium 42 und die Anregungslichtquelle 43 konzentrisch umgebenden teilzylindrischen Spiegel sind in der Figur nicht dargestellt. Die der Anregungslichtquelle 43 zugekehrte Stirnseite des stimulierbaren Mediums 42 ist mit einer Brewsterschen Stirnfläche versehen. Die Brewstersche Stirnfläche ist räumlich gesehen so an das stimulierbare Medium angeschnitten, daß der im Stab sich ausbildende in der Stabachse verlaufende Laserstrahl beim Austritt aus der Brewsterschen Stirnfläche durch Brechung schräg nach unten aus dem Spiegelsystem heraus ausgelenkt wird. Unterhalb der Schnittebene des Ellipsoidhalbspiegels 41 ist ein ebener Spiegel 46 schräg zur Schnittebene angeordnet, von dem aus die aus der Brewsterschen Stirnfläche austretende Strahlung in sich reflektiert wird.
Die optische Anordnung nach Fig. 4 weist ein Spiegelsystem gemäß dem in F i g. 1 auf, d. h. ein im Hauptachsenschnitt halbiertes Rotationsellipsoid 41. In der Hauptsache sind exfokal das stimulierbare Medium 42 und die Anregungslichtquelle 43 angeordnet. Die das stimulierbare Medium 42 und die Anregungslichtquelle 43 konzentrisch umgebenden teilzylindrischen Spiegel sind in der Figur nicht dargestellt. Die der Anregungslichtquelle 43 zugekehrte Stirnseite des stimulierbaren Mediums 42 ist mit einer Brewsterschen Stirnfläche versehen. Die Brewstersche Stirnfläche ist räumlich gesehen so an das stimulierbare Medium angeschnitten, daß der im Stab sich ausbildende in der Stabachse verlaufende Laserstrahl beim Austritt aus der Brewsterschen Stirnfläche durch Brechung schräg nach unten aus dem Spiegelsystem heraus ausgelenkt wird. Unterhalb der Schnittebene des Ellipsoidhalbspiegels 41 ist ein ebener Spiegel 46 schräg zur Schnittebene angeordnet, von dem aus die aus der Brewsterschen Stirnfläche austretende Strahlung in sich reflektiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Spiegelanordnung für optische Sender (Laser), deren Anregungsspiegelsystem aus einem
elliptischen Spiegel und einem offenen Zylinderspiegel kleinen Durchmessers besteht, der sich
längs des stimulierbaren Mediums erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der elliptische
Spiegel (1) als ein sich gegen die große Hauptachse, die zugleich Rotationsachse ist, sich
öffnendes Rotationsellipsoid mit sektorförmigem Querschnitt ausgebildet ist, dem jeweils zwischen
Scheitel und Fokus sich erstreckende offene Zylinderspiegel (4, 5) für das stabförmige stimulierbare
Medium (2) und die Anregungslichtquelle (3) gegenüberstehen, derart, daß allen Spiegeln
die Rotationsachse gemeinsam ist und gemeinsame durch die Rotationsachse verlaufende
Schnittebenen die Spiegel begrenzen, so daß die öffnungswinkel von Ellipsoid und Zylinder sich ao
zu 2 π ergnäzen.
2. Spiegelanordnung nach Anspruch 1, bei der das stabförmige stimulierbare Medium durch
stirnseitige Spiegel zu einem optischen Resonator ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
stimulierbare Medium (42) auf der der Anregungslichtquelle (43) benachbarten Stirnseite
mit einer Brewsterschen Stirnfläche versehen ist und daß dieser innere Spiegel (46) des optischen
Resonators außerhalb des elliptischen Spiegels (41) angeordnet ist.
3. Spiegelanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiegelsystem
durch ebene spiegelnde oder nicht spiegelnde ebene Flächen in den Schnittebenen zu
einem im wesentlichen geschlossenen Gehäuse ergänzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0113316 | 1967-12-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1572850A1 DE1572850A1 (de) | 1970-02-26 |
| DE1572850B2 DE1572850B2 (de) | 1973-12-13 |
| DE1572850C3 true DE1572850C3 (de) | 1974-07-11 |
Family
ID=7532425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671572850 Expired DE1572850C3 (de) | 1967-12-15 | 1967-12-15 | Spiegelanordnung für optische Sender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1572850C3 (de) |
-
1967
- 1967-12-15 DE DE19671572850 patent/DE1572850C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1572850B2 (de) | 1973-12-13 |
| DE1572850A1 (de) | 1970-02-26 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |