[go: up one dir, main page]

DE1570541B2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE1570541B2
DE1570541B2 DE19511570541 DE1570541A DE1570541B2 DE 1570541 B2 DE1570541 B2 DE 1570541B2 DE 19511570541 DE19511570541 DE 19511570541 DE 1570541 A DE1570541 A DE 1570541A DE 1570541 B2 DE1570541 B2 DE 1570541B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ticl
olefins
percent
weight
mmol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19511570541
Other languages
English (en)
Other versions
DE1570541C3 (de
DE1570541A1 (de
Inventor
Manfred Dr. 6271 Oberseelbach Feldhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Farbwerke Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Farbwerke Hoechst AG filed Critical Farbwerke Hoechst AG
Priority to DE19511570541 priority Critical patent/DE1570541A1/de
Publication of DE1570541A1 publication Critical patent/DE1570541A1/de
Publication of DE1570541B2 publication Critical patent/DE1570541B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1570541C3 publication Critical patent/DE1570541C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

^ N — Ar — (CH2)„ — CH — CH2 ηα(^ dem Niederdruckverfahren copolymerisiert, wo-
R2 20 bei in der Formel η gleich 0 bis 12, Ar einen aromatischen Kern und R1 gleich oder ungleich R2 gleich
nach dem Niederdruckverfahren copolymerisiert, die Alkyl-, oder Arylgruppe oder einen alicyclischen wobei in der Formel η gleich Null bis 12, Ar einen Ring bedeuten können und die alicyclischen und aroaromatischen Kern und R1 gleich oder ungleich matischen Kerne auch kondensiert, unsubstituiert R2 gleich die Alkyl-, oder Arylgruppe oder einen 25 oder einfach oder mehrfach durch die Gruppen alicyclischen Ring bedeuten können und die ali- Alkyl, Cycloalkyl, Aryl und Halogenatome substitucyclischen und aromatischen Kerne auch konden- iert sein können.
siert, unsubstituiert oder einfach oder mehrfach Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden
durch die Gruppen Alkyl, Cycloalkyl, Aryl und vorzugsweise «-Olefine der allgememen Formel
Halogenatome substituiert sein können. 30 CH2 = CH — R, wobei R ein Wasserstoffatom oder
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Alkyl-, Aryl- oder Alkarylreste mit 1 bis 15 C-Atomen zeichnet, daß man die Polymerisation als Block- bedeuten, mit den angegebenen a>-(N,N-disubstitu- oder gewöhnliche Copolymerisation in Suspension ierten-amino-aryl)-alkenen-(l) copolymerisiert. Als Beiin Gegenwart des Umsetzungsproduktes aus TiCl4 spiele seien Äthylen, Buten-1, 3-Methylbuten-l, Penmit Al(C2Hs)3, Al(C2Hg)2Cl und/oder Al2(C2Hs)3Cl8 35 ten-1, 4-Methylpenteri-l, 4-Phenylpenten-l, 4-Phenylin einem inerten Dispergiermittel bei Temperaturen buten-1, 5-Phenylpenten-l, Hexen-1 und Styrol, vorzwischen 30 und 1500C durchführt. zugsweise jedoch Propylen, genannt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch Als Komponenten, mit denen die α-Olefine mischgekennzeichnet, daß man 99,5 bis 85 Gewichts- polymerisiert werden können, seien vorzugsweise prozent «-Olefine der allgemeinen Formel und 0,5 40 4-Allyl-N,N-dimethylanilin, 4-(Buten-l-yl-4)-N,N-dibis 15 Gewichtsprozentcü-iNjN-disubstituierte-ami- methylanilin, 4-(Penten-l-yl-5)-N,N-dimethylanilin, noaryl)-alkene-(l) copolymerisiert. 4-(Undecen-l-yl-ll)-N,N-dimethylanilin, 3-Allyl-N,N-
dimethylanilin, 4-Allyl-N,N-diäthylanilin, 1-Dimethylamino-4-(penten-l-yl-5)-naphthalin genannt.
45 Die erfindungsgemäß hergestellten Copolymerisate
enthalten 99,5 bis 70 Gewichtsprozent, vorzugsweise 99,5 bis 85 Gewichtsprozent, α-Olefine und ent-
Es ist bekannt, daß man «-Olefine mit metall- sprechend 0,5 bis 30, vorzugsweise 0,5 bis 15 Gewichtsorganischen Mischkatalysatoren, die als »Ziegler- prozent cü-(N,N-disubstituierte-aminoaryl)-alkene-(l). Katalysatoren« Eingang in die Technik gefunden 50 Sie zeigen geringe Neigung zur Spannungsrißkorrosion, haben, bei niedrigem Druck und niedriger Temperatur besitzen gute mechanische Eigenschaften und lassen in hochmolekulare Polymerisate und Copolymerisate sich gut im thermoplastischen Zustand verformen, überführen kann. " Die aus den Copolymeren hergestellten Formkörper,
Weiterhin ist bekannt, daß man «-Olefine mit Ver- insbesondere Bänder, Fasern, Fäden, wie auch Folien, bindungen des Typs 55 lassen sich mit sauren Farbstoffen in tiefen Tönen
anfärben. Diese Färbungen zeichnen sich durch besondere Licht- und Waschbeständigkeit aus. Weiterhin besitzen die Polymeren eine außergewöhnlich hohe Beständigkeit gegen thermisch-oxydativen Abbau.
60 Die zur Herstellung der Copolymerisate nach dem erfmdungsgemäßen Verfahren geeigneten Kontakte sind die normalerweise für die Niederdruckpolymeri-
OR sation von «-Olefinen benutzten, metallorganischen
Mischkatalysatoren aus TiCl3 oder TiCl4 und Alumi-65 niumtrialkylen und/oder halogenhaltigen aluminium-
worin η = 0 bis 10 und R eine unverzweigte oder organischen Verbindungen. Besonders vorteilhaft werverzweigte Alkylgruppe bedeuten, mischpolymerisieren den Kombinationen von TiCl4 mit Al(C2Hä)3, kann. A1(C2H5)2C1 oder A12(C2HS)3C13 verwendet. Das Kata-
lvsatorsystem wird hergestellt, indem man 0,1 bis Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ge-
"1O Teile, vorzugsweise 2 bis 4 Teile, der reduzierenden wonnenen Copolymerisate können nach den Me-
Orsano-Aluminium-Verbindung mit einem Teil des thoden, wie sie für die Olefinpolymerisate üblich sind,
TiCl4 in einem inerten Lösungsmittel, z. B. einem zu Formkörpern verarbeitet werden.
aliphatischen Kohlenwasserstoff, mischt. Es kann 5 Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der
auch vorgefertigtes TiCl3 benutzt werden, das durch vorliegenden Erfindung, ohne diese jedoch einschrän-
Reduktion mit Wasserstoff bei hohen Temperaturen ken zu wollen.
oder mit Aluminiumpulver aus TiCl4 hergestellt wor- Beispiel 1
^DkfKatalysatorgemische, die sich unmittelbar aus io a) Katalysatorherstellung
der Umsetzung der genannten Verbindungen bei In 300 ml einer mit Reinstickstoff gespülten, von Temperaturen von —20 bis +1000C, vorzugsweise Wasser, Sauerstoff, Schwefel und Olefinen freien aber bei Temperaturen von —10 bis +400C ergeben, Erdölfraktion vom Siedebereich 180 bis 2000C werden kann man als solche selbst ohne weitere Reinigung 89,2 ml (400 mMol) Äthylaluminiumsesquichlorid und verwenden, wobei bei der Polymerisation die übliche 15 28,2 ml (200 mMol) Aluminiumtriäthyl gelöst und Aktivierung mit aluminiumorganischen Verbindungen bei 00C in 30 Minuten 190,6 ml (1000 mMol) Titanerfolgt. Man befreit sie aber zweckmäßig durch tetrachlorid zugetropft. Die entstehende tiefrote Dis-Waschen mit inerten, aliphatischen Kohlenwasser- persion wird 3 Stunden bei 0° C nachgerührt und anstoffen von unerwünschten Reaktionsprodukten, die schließend unter weiterem Rühren 5 Stunden bei die Aktivität des Katalysators herabsetzen können. 20 100° C getempert. Das entstehende TiCl3-haltige Präzi-Ebenso kann man die Katalysatorgemische einer Al- pitat wird mit 300 ml der oben angeführten Erdölterung unterziehen, indem man sie beispielsweise fraktion verdünnt.
1 bis 30 Stunden auf erhöhte Temperatur, z. B. 80 ,. _ , . . . .„ . XTXT ,. ., ,
bis 150°C erhitzt. Naturgemäß sind während der b) Copolymerisation von 4-Allyl-N,N-dimethyl-
Darstellung des Katalysators wie auch später wäh- 25 n mit FroPy]en :
rend der Polymerisation der Luftsauerstoff und Man gibt unter Reinstickstoff 2,13 ml (15 mMol) Feuchtigkeit völlig fernzuhalten. Man erreicht dies, Aluminiumtriäthyl und 16,1 ml (20 mMol TiCl3) des indem man sämtliche Reaktionen unter reinstem, unter 1 a) beschriebenen Katalysators in 21 einer Erdtrockenem Stickstoff oder unter Edelgas ablaufen ölfraktion vom Siedebereich 180 bis 2000C und läßt. Als Lösungs- bzw. Suspensionsmittel können 30 erhitzt unter Rühren auf 500C. Dann setzt man der dabei aliphatische, alicyclische oder aromatische Dispersion 8,1 g (50 mMol) 4-Allyl-N,N-dimethyl-Kohlenwasserstoffe verwendet werden, z. B. n-Heptan, anilin zu und leitet Propylen in dem Maße in den η-Hexan, Cyclohexan, Cyclopentan, Toluol, Chlor- Ansatz ein, wie es verbraucht wird. Die Menge des benzol, Anisol oder gut gereinigte Mineralölfraktionen. Propylens mißt man über Rotameter, wobei man Die reduzierte Titan-Verbindung wird zweckmäßig 35 10% Abgas einhält. Mit einem Wasserbad wird die mit A1(C2H5)3, A1(C2H5)2C1 oder Al(C2Hs)155Cl115 Temperatur im Polymerisationsgefäß auf 500C genachträglich aktiviert. Die Katalysatorkonzentration halten. Nach 5 Stunden wird die Polymerisation durch in der Polymerisationsmischung beträgt etwa 0,1 bis Zusatz von 50 ml n-Butanol gestoppt, 30 Minuten 100 mMol TiCyi, vorzugsweise 5 bis 25 mMol bei 50° C gerührt und fünfmal mit 500 ml 500C TiCl3/l Dispergiermittel. 40 warmem, sauerstofffreiem Wasser gewaschen; man Die Copolymerisation der «-Olefine mit den filtriert vom feinen, farblosen Polymerisatpulver ab, (ü-(N,N-disubstituierten-aminoaryl)-alkenen-(l) wird wäscht danach mit η-Hexan, fünfmal jeweils mit als Blockcopolymerisation oder gewöhnliche Copoly- Methanol und Aceton und trocknet schließlich bei merisation in Suspension durchgeführt, indem man 70° C im Vakuum. Es hinterbleiben 64 g eines kristallidie Monomeren einmal oder mehrfach getrennt 45 nen Polymerisatpulvers vom Schmelzpunkt 165° C nacheinander oder zusammen der Dispersion des und einem ?jspez/c-Wert von 6,8 (gemessen als 0,l%ige Polymerisationskatalysätors in einem aliphatischen, Lösung in Decahydronaphthalin bei 1350C). Die alicyclischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff, Raum-Zeit-Ausbeute beträgt 7,6 g/l · h, 84,2 % des z. B. η-Hexan, Cyclohexan, n-Heptan, Cyclopentan, Produktes ist eine kristalline Modifikation. Aus der Toluol, Chlorbenzol, Anisol oder gut gereinigten 50 Mutterlauge lassen sich 12 g amorphe und nieder-Mineralölfraktionen zusetzt. Die Polymerisation kann molekulare, ölige Bestandteile isolieren. Eine Preßaber auch in den Gemischen der Monomeren selbst platte des unstabilisierten Produktes wurde im Umohne Lösungsmittel durchgeführt werden. luftrockenschrank auf 140° C erhitzt. Nach 17 Tagen Die Polymerisation wird bei Temperaturen zwischen ist die Platte noch immer unverändert, während eine 30 und 150, vorzugsweise 30 und 8O0C durchgeführt. 55 Vergleichsprobe unstabilisierten Propylenhomopoly-Es kann bei Normaldruck oder leicht erhöhtem merisats nach einem halben Tag bereits völlig zerstört Druck, vorzugsweise 1 bis 10 atü, polymerisiert werden. war. Einzelheiten der Polymerisation und Eigenschaf Die Polymerisationsdauer beträgt üblicherweise 0,5 ten der Copolymerisate sind in der Tabelle aufgeführt, bis 15, vorzugsweise 2 bis 8 Stunden, bis der erwünschte
: Polymerisationsgrad erreicht ist. Die Polymerisation 60 B e i s ρ i e 1 2
wird durch Zugabe eines Alkohols, z. B. Isopropanol, , T. . , „
;n-Butanol oder eines Ketons, z.B. Aceton, abge- a) Katalysatorherstellung
1 brochen. Nach Waschen mit Wasser wird das Poly- In 1,5 1 einer mit Reinstickstoff gespülten, von
merisatpulver abfiltriert, mehrfach mit Benzin, Me- Wasser, Sauerstoff, Schwefel und Olefinen freien Erd-
thanol und Aceton gewaschen- und schließlich ge- 65 ölfraktion vom Siedebereich 180 bis 2000C werden
trocknet. Das Dispergiermittel· kann auch auf dem 490 ml (2,2 Mol) Äthylaluminiumsesquichlorid gelöst
• üblichen Wege durch Wasserdampfdestillation ent- und eine Lösung von 220 ml (2 Mol) Titantetrachlorid
; fernt werden. ; ' in 300 ml der obenerwähnten Erdölfraktion in 3 Stun-
den bei O0C zugetropft. Die entstandene, tiefrote Dispersion wird 2 Stunden bei 0° C nachgerührt und unter weiterem Rühren 5 Stunden auf 110° C erhitzt. Nach Abkühlung auf Raumtemperatur läßt man das entstandene TiCl3-Präzipitat absitzen und hebert die überstehende, klare Lösung ab. Man wäscht den Kontakt etwa zehnmal unter Rühren mit der oben beschriebenen Erdölfraktion und entfernt das Dispergiermittel jedesmal wieder durch Abhebern. Die Titration der mit Wasser hydrolisierten Waschlösung ergibt schließlich noch einen Gehalt von 5 mAtom Cl/r Kontaktdispersion.
b) Copolymerisation von 4-(Undecen-l-yl-ll)- '. ' Ν,Ν-dimethyl-anilin mit Propylen
Man gibt unter Reinstickstoff 4,7 ml (40 mMol) Diäthylaluminiurnmonochlorid in 21 absolutes Heptan und erwärmt auf 500C. Dann setzt man der Lösung 13,7 g (50 mMol) 4-(Undecen-l-yl-ll)-N,N-dimethylanilin und nach weiteren 10 Minuten 25 ml (20 mMol TiCl3) des unter 2 a) beschriebenen Kontaktes zu. Anschließend leitet man 5 Stunden Propylen in dem Maße ein, wie es verbraucht wird, wobei 10 % Abgas eingehalten werden.
Die Aufarbeitung erfolgt wie unter Beispiel Ib). Man erhält 86 g eines kristallinen Polymerisatpulvers vom Schmelzpunkt 162° C und von einem »yspez/c-Wert von 8,6 (gemessen in 0,l%iger Lösung von Dekahydronaphthalin bei 135° C). Die Raum-Zeit-Ausbeute beträgt 10,0 g/l · h, davon sind 86 % kristalline Modifikation. Aus der Mutterlauge lassen sich 14 g amorphe und niedermolekulare, ölige Bestandteile isolieren.
Copolymerisation von Propylen mit co-(N,N-disubstituierteii-aminoaryl)-alkenen-(l) :■--■··-■■. Katalysatorkonzentration: 10 mMol TiCl3/!, Ansatz: 21, 50°C
Beispiel
Katalysa
tor
des
Beispiels
Polymerisationsart
Propylenzufuhr
cü-(N,N-disubstituierteaminoaryO-alkene-O-)1)
(mMol)
Poly
meri
sation
Zeit
Kri
stal
liner
Anteil
Kri
stal
liner
Anteil
(h) (g) CVo)
5 64 84,2
5 86 86,0
5 82 89,1
5 40 82,0
5 150 84,1
5 336 94,1
5 120 88,2
Gewichtsprozent
co-(N,N-disub-
stituierte-
aminoaryl)-
alkene-(l) im
kristallinen
Polymeren2)
η red
0,7 6,8
2,0 8,6
1,0 7,4
12,3 3,4
1,8 10,3
0,8 10,1
0,7 8,2
Dichte
g/cm3
la
2a
2a
2a
2a
2a
2a
Normale
Mischpolymerisation
Normale
Mischpolymerisation
Periodenmischpolymerisation
Normale
Mischpolymerisation
Normale
Mischpolymerisation
Normale
Mischpolymerisation
Normale
Mischpolymerisation
Überschuß
Überschuß
Überschuß
Unterschuß
Überschuß
Überschuß
Überschuß
50 4-Allyl-N,N-dimethylanilin
50 4-(Undecen-l-
yl-ll)-N,N-dime-
thylanilin
66 4-(Undecen-l-
yl-ll)-N,N-dime-
thylanilin
100 4-(Undecen-l-
yl-ll)-N,N-dime-
thylanilin
50 1-Dimethyl-
amino-4-(penten-l-
yl-5)-naphthalin
50 4-Allyl-N,N-di-
äthylanilin
50 3-Allyl-N,N-dimethylanilin 0,8990
0,9033
0,9028
0,9105
0,9021
0,9030
0,9022
*) Die Verbindungen wurden durch Elementaranalyse, IR-Spektroskopie und Gaschromatographie geprüft.
2)Die Bestimmung der Gewichtsprozente der ω-(N,N-disubstituierte-aminoaryl)-alkene-(l) im Copolymerisat erfolgte unter Zuhilfenahme der IR-Spektroskopie und Elementaranalyse. Die Produkte wurden jeweils 3mal aus Xylol umgefällt und nach jeder dieser Operationen 10 Stunden im Soxhlet mit CCl4 extrahiert.
Beispiel 3
Copolymerisation von 4-(Undecen-l-yl-ll)-Ν,Ν-dimethylanilin mit Propylen (Periodenmischpolymerisation)
Man gibt unter Reinstickstoff 4,7 ml (40 mMol) Diäthylaluminiummonochlorid in 21 absolutes Heptan und erwärmt auf 50° C. In die Lösung gibt man dann 25 ml (20 mMol TiCl3) des unter 2 a) beschriebenen Kontaktes und leitet danach 30 Minuten Propylen in dem Maße ein, wie es verbraucht wird, wobei man 10 % Abgas einhält. Anschließend wird die Propylenzufuhr gestoppt und Stickstoff so lange eingeleitet, bis alles unverbrauchte Propylen aus dem Polymerisationsgefäß entfernt ist (etwa 10 Minuten). Unter Stickstoffatmosphäre werden nun 9 g (33 mMol) 4-(Undecen-l-yl-ll)-N,N-dimethylanilin zugesetzt und 1 Stunde unter Stickstoff gehalten. Danach wird die Stickstoffzufuhr gestoppt und während 30 Minuten wieder Propylen eingeleitet. Man vertreibt dann wiederum das Propylen mit Stickstoff, gibt 9 g (33 mMol) 4-(Undecen-l-yl-ll)-N,N-dimethylanilin zu, hält 1 Stunde unter Stickstoff und polymerisiert danach noch weitere 2 Stunden, wobei so viel Propylen eingeleitet wird, daß noch etwa 10 % Abgas entweichen. Die Aufarbeitung des Polymerisates erfolgt wie
unter Ib). Man erhält 82 g eines kristallinen Polymerisatpulvers mit einem ?jspez/c-Wert von 7,4 (gemessen in 0,l%iger Lösung von Dekahydronaphthalin bei 135° C). Die Raum-Zeit-Ausbeute beträgt 9,2 g/ 1 · h, davon sind 89,1 % kristalline Modifikation. Aus der Mutterlauge lassen sich 10 g amorphe und niedermolekulare, ölige Bestandteile isolieren.
Beispiel 4
Copolymerisation von 4-Allyl-N,N-dimethylanilin mit Äthylen
Man gibt unter Stickstoff 4,7 ml (4OmMoI) Diäthylaluminiummonochlorid in 21 absolutes Heptan und erwärmt auf 500C. Danach setzt man der Lösung 8,1 g (50 mMol) 4-Allyl-N,N-dimethylanilin und nach weiteren 10 Minuten 25 ml (2OmMoI TiCl·,) des unter 2a) beschriebenen Kontaktes zu. Anschließend
leitet man 10 l/h Äthylen und 5 l/h Reinstickstoff ein. Die Aufarbeitung erfolgt wie unter Ib).
Man erhält 72 g eines kristallinen Polymerisatpulvers mit einem ??spez/c-Wert von 9,73 (gemessen in O,l%iger Lösung von Dekahydronaphthalin bei 1350C). Die Raum-Zeit-Ausbeute beträgt 10,7 g/l · h. Das Copolymerisat hat eine Dichte von ρ20 = 0,9485 und enthält 1,1 Gewichtsprozent 4-AUyl-N,N-dimethylanilin.
B e i s p i e 1 e 5 bis 8
Copolymerisation von Propylen mit weiteren
w-(N,N-disubstituierten-aminoaryl)-alkenen-(l)
Die Durchführung der Polymerisation erfolgt entsprechend dem Beispiel 2b) bzw. 4 und die Aufarbeitung entsprechend Beispiel Ib). Die Einzelheiten der Polymerisation und Eigenschaften der Polymerisate sind in der Tabelle zusammengestellt.
309 543/485

Claims (1)

1 2 ■ Es wurde nun gefunden, daß man Copolymerisate Patentansprüche: mit wertvollen Eigenschaften aus «-Olefinen in Gegen wart von Katalysatorkombinationen aus TiCl3 bzw.
1. Verfahren zur Herstellung von Copolymeren TiCl4 und Aluminiumtrialkylen und/oder halogenaus «-Olefinen in Gegenwart von Katalysator- 5 haltigen aluminiumorganischen Verbindungen dadurch kombinationen aus TiCl3 oder TiCl4 und Alumi- vorteilhaft herstellen kann, daß man 99,5 bis 70 Geniumtrialkylen und/oder halogenhaltigen alumi- wichtsprozent «-Olefine der allgemeinen Formel niumorganischen Verbindungen, dadurch ge- CH2 = CH — R, worin R ein Wasserstoff atom oder kennzeichnet, daß man 99,5 bis 70 Ge- eine Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe bedeuten kann, wichtsprozent «-Olefine der allgemeinen Formel io mit 0,5 bis 30 Gewichtsprozent ct>-(N,N-disubstitu-CH2 = CH — R, worin R ein Wasserstoffatom . ierten-aminoaryl)-alkenen-(l) der allgemeinen Formel oder eine Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe bedeuten kann, mit 0,5 bis 30 Gewichtsprozent π
ω - (Ν,Ν - disubstituierten - aminoaryl) - alkenen - (1) 1X
der allgemeinen Formel 15 /N — Ar — (CH2)» — CH = CH2
R Ra
DE19511570541 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zur Copolymerisation von alpha-Olefinen mit omega-(N,N-substituierten-aminoaryl)-alkenen-(1) Granted DE1570541A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511570541 DE1570541A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zur Copolymerisation von alpha-Olefinen mit omega-(N,N-substituierten-aminoaryl)-alkenen-(1)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511570541 DE1570541A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zur Copolymerisation von alpha-Olefinen mit omega-(N,N-substituierten-aminoaryl)-alkenen-(1)
DEF0045284 1965-02-19

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1570541A1 DE1570541A1 (de) 1970-01-29
DE1570541B2 true DE1570541B2 (de) 1973-10-25
DE1570541C3 DE1570541C3 (de) 1974-05-22

Family

ID=25753110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19511570541 Granted DE1570541A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren zur Copolymerisation von alpha-Olefinen mit omega-(N,N-substituierten-aminoaryl)-alkenen-(1)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1570541A1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP7301367B2 (ja) * 2017-03-14 2023-07-03 国立研究開発法人理化学研究所 極性オレフィン重合体及び共重合体の製造方法
EP3766906A4 (de) * 2018-03-14 2022-03-09 Riken Geformtes produkt mit polymer auf basis von polarisiertem polymer und eigenschaft davon

Also Published As

Publication number Publication date
DE1570541C3 (de) 1974-05-22
DE1570541A1 (de) 1970-01-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69004712T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polybutadien mit verbesserter Verarbeitkeit.
DE1094985B (de) Verfahren zur Polymerisation von Olefinen zu linearen, im wesentlichen unverzweigten hochmolekularen Polymerisaten
DE1181910B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyoxymethylenen
DE1720791C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polymeren des Cyclopentens
DE1495752C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten
DE1133555B (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten oder Mischpolymerisaten ungesaettigter organischer Monomerer in Gegenwart eines Alfin-Katalysators
DE2163542C3 (de) Polybutadien, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung desselben
DE1570541C3 (de)
DE1222682B (de) Verfahren zur Polymerisation von organischen Verbindungen mit olefinischen Doppelbindungen
DE1495795C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Copolymeren aus alpha Olefinen und Arylalkenen
DE1495829C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Copolymeren
DE2257481A1 (de) Verfahren zur herstellung von polymeren und copolymeren von isobutylen mit hohem molekulargewicht
DE1495738C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Copolymerisaten aus alpha-Alkylenaryläthern und alpha-Olefinen
DE2127621C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Polybutadien mit überwiegend cis-l,4-Struktur
DE1795068A1 (de) Polyisopren-Oelkautschuk
DE1720785A1 (de) Verfahren zur Polymerisation von alpha-Olefinen
DE1942621A1 (de) Olefinterpolymerisate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1570600C (de) Verfahren zur Copolymerisation von alpha Olefinen mit omega Halogen alpha Olefinen
DE2331603C3 (de) Verfahren zur Herstellung von vulkanisierbaren Olefintetrapolymeren
DE2427343A1 (de) Verfahren zur herstellung von teilkristallinen hochmolekularen aethylen-alphaolefin-copolymeren
DE1962853C3 (de) Verfahren zur Herstellung von härtbaren amorphen Olefinterpolymerisaten
DE1720064B2 (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Polymerisaten aus Polydiolefinen und Copolymerisaten aus mindestens zwei alpha-Olefinen und einem oder mehreren Multienen
DE1298711B (de) Verfahren zur Herstellung modifizierter Monoolefinmischpolymerisate
DE1160186B (de) Verfahren zur Herstellung von kautschukartigen Polymerisaten des Butadiens
DE2234087A1 (de) Mischpolymerisate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung. Ausscheidung aus: 2216190

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)