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DE1570352C - Verfahren zur Herstellung von hoch molekularen amorphen Mischpolymerisaten aus 1 Olefinen, allein oder im Gemisch mit Mehrfacholefinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hoch molekularen amorphen Mischpolymerisaten aus 1 Olefinen, allein oder im Gemisch mit Mehrfacholefinen

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DE1570352C
DE1570352C DE19651570352 DE1570352A DE1570352C DE 1570352 C DE1570352 C DE 1570352C DE 19651570352 DE19651570352 DE 19651570352 DE 1570352 A DE1570352 A DE 1570352A DE 1570352 C DE1570352 C DE 1570352C
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DE
Germany
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olefins
chloride
compounds
polymerization
promoter
Prior art date
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Application number
DE19651570352
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English (en)
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DE1570352A1 (de
DE1570352B2 (de
Inventor
Kurt Dr Hagel Karl Otto Dr Kiepert Klaus Martin Dr 4370 Mari Benedikter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
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Publication date
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Publication of DE1570352A1 publication Critical patent/DE1570352A1/de
Publication of DE1570352B2 publication Critical patent/DE1570352B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1570352C publication Critical patent/DE1570352C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

R-SO2-X, R —SO—X, R-S
oder SnX2
-X
wobei R ein gegebenenfalls chlorierter Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest oder ein Halogenatom, X ein Halogenatom und η — 1 oder 2 ist, verwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man vor dem jeweiligen Zusatz der Aktivatoren die Polymerisationslösung zwischenkühlt.
Es ist bekannt, 1-Olefine oder deren Gemische sowie Gemische aus 1-Olefinen und Mehrfacholefinen nach dem Niederdruckverfahren mit Mischkatalysatoren aus metallorganischen Verbindungen der Elemente der I. bis III. Hauptgruppe des Periodensystems einerseits und Verbindungen der Elemente der IV. bis VI. oder VIII. Nebengruppe des Periodensystems andererseits zu hochmolekularen Stoffen zu polymerisieren.
Zur Herstellung von amorphen Mischpolymerisaten sind als Mischkatalysatorbestandteile Vanadinverbindungen und Alkylaluminiumhalogenide besonders geeignet, wobei die Löslichkeit der Vanadinverbindung im indifferenten Lösungsmittel, in welchem die Polymerisation vorgenommen wird, vorteilhaft ist.
Die bekannten Verfahren haben den Nachteil, daß man die Katalysatoren in verhältnismäßig hoher Konzentration einsetzen muß, da die pro Kontakteinheit gebildete Polymerisatmenge nicht sonderlich groß ist. Darüber hinaus weisen diese Katalysatoren den großen Mangel einer nur sehr kurzen Wirkungsdauer auf. Diese ist für gewöhnlich bereits nach wenigen Minuten zum größten Teil beendet. Man ist daher genötigt, die Monomeren in sehr hohen Konzentrationen einzusetzen, um die Katalysatorwirkung möglichst weitgehend auszunutzen. Dadurch treten aber innerhalb kurzer Zeit hohe Polymerisationswärmen auf, die man nur in sehr begrenztem Maße beherrscht, zumal die Wärmeabfuhr bei derartigen Lösungspolymerisationen erfahrungsgemäß ohnehin erheblich durch Polymerisatabscheidungen an den Reaktionsgefäßwänden, die den Wärmedurchgang durch die Reaktionsgefäßwand vermindern, beeinträchtigt ist. Alle diese Nachteile beschränken die Wirtschaftlichkeit dieser Polymerisationsverfahren. Man hat daher schon modifizierte Mischkatalysatoren vorgeschlagen, die als modifizierende Komponente eine oder mehrere die Wirksamkeit der Katalysatoren verbessernde Verbindungen enthalten. Derartige Stoffe sind beispielsweise Ester chlorierter organischer Säuren oder Halogenide organischer oder anorganischer Sulfosäuren bzw. schwefelhaltiger Säuren. Mit derartigen Zusätzen erreicht man wohl eine bessere Ausnutzung der Wirksamkeit dieser verhältnismäßig kurzlebigen Katalysatorsysteme, löst jedoch nicht das Problem der Wärmeabfuhr bei der zur wirtschaftlichen Ausnutzung der Katalysatorlebensdauer nach wie vor erforderlichen sehr raschen Polymerisation.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen amorphen Mischpolymerisaten aus 1-Olefinen, allein oder im Gemisch mit Mehrfacholefinen, mit Hilfe von Mischkatalysatoren aus metallorganischen Verbindungen oder Metallhydriden der Elemente der I. bis HI. Hauptgruppe des Periodensystems einerseits und Verbindungen von Elmenten der IV. bis VI. oder der VIII. Nebengruppe des Periodensystems andererseits in Gegenwart von Aktivatoren, wobei man die Aktivatoren der Polymerisationslösung erst nach zumindest teilweisem Verbrauch der Katalysatoren in einem oder mehreren Anteilen zusetzt, gefunden, bei dem man dann in äußerst vorteilhafter Weise sowohl eine hervorragende Katalysatorausnutzung als auch eine völlig ausreichende Wärmeabführung erzielt, wenn man als Aktivatoren Verbindungen der allgemeinen Formel
r> C /~V V D C i^i V Ό Q V
Ix OW2 Λ, tv oW Λ, rs. ο Λ.
oder SnX2
wobei R ein gegebenenfalls chlorierter Alkyl-, Cycloalkyl- oder Arylrest oder ein Halogenatom, X ein Halogenatom und η = 1 oder 2 ist, verwendet.
Man arbeitet also nach einem Mehrstufenverfahren, wobei man in der ersten Stufe die Polymerisation in der bisher üblichen Weise in dem Maße durchführt, wie es die Wärmeabfuhr erlaubt, und wobei man anschließend die Polymerisationslösung mit ihren dann zum großen Teil schon unwirksamen Katalysatoren in einer oder mehreren nachgeschalteten Verfahrensstufen nach Eintragen nur der aktivierenden Zusätze weiterpolymerisiert.
In der französischen Patentschrift 1 370 358 wird zwar ein Verfahren zur Mischpolymerisation von a-Olefinen, gegebenenfalls zusammen mit Diolefinen, in Gegenwart eines Mischkatalysators aus einer Vanadinverbindung und einer aluminiumorganischen Verbindung und eines halogenierten Cycloolefins als Aktivator beschrieben. Man kann die Polymerisation ohne Aktivator beginnen und dann das Aktivierungsmittel zugeben. Außerdem ist aus den ausgelegten Unterlagen des belgischen Patentes 652 314 die Mischpolymerisation von Olefinen, gegebenenfalls zusammen mit Diolefinen, in Gegenwart von Katalysatoren aus bestimmten metallorganischen Verbindungen und Vanadinverbindungen und einem Aktivierungsmittel, z. B. einer Nitrose- oder Azoxyverbindung, bekannt.
Der Aktivator kann erst in der 2. Polymerisationszone zugeführt werden. Diese Aktivatoren haben jedoch eine geringere Wirkung als die beim Verfahren der Erfindung eingesetzten Schwefelverbindungen.
Aus den ausgelegten Unterlagen des belgischen Patentes 653 010 ist weiterhin ein Verfahren zur Polymerisation von Äthylen, auch zusammen mit anderen Monoolefinen sowie mit Mehrfacholefinen, in Gegenwart von Mischkatalysatoren aus einer alumi-
niumorganischen Verbindung und einer Vanadinverbindung und in Anwesenheit eines Esters einer halogenierten Carbonsäure bekannt. Die Polymerisation kann ohne Aktivierungsmittel begonnen und dann unter Zusatz eines Aktivierungsmittels fortgesetzt werden.
Ester halogenierter Carbonsäuren sind zwar in ihrer aktivierenden Wirkung den beim Verfahren der Erfindung eingesetzten schwefelhaltigen Verbindungen äquivalent. Jedoch weisen die mit den schwefelhaltigen Verbindungen erhaltenen Polymeren erhebliche Vorteile auf, die die in Gegenwart halogenierter Carbonsäureester erhaltenen Polymeren nicht besitzen, wie aus der weiter unten folgenden Tabelle VIII im Beispiel 5 hervorgeht.
Weiterhin ist es bekannt, daß man bei der Polymerisation von u-Olefinen mittels Katalysatoren aus metallorganischen Verbindungen von Metallen der I. bis III. Gruppe des Periodischen Systems und Verbindungen von Metallen der IV. bis VI. Nebengruppe bzw. VIII. Gruppe des Periodischen Systems Verbindungen der Formel RSO2X oder RSOX bzw. Thionylchlorid zusetzen kann (R ist Kohlenwasserstoffrest, X ist Halogen) (vgl. ausgelegte Unterlagen des belgischen Patentes 635 903 sowie französische Patentschrift 1 180 416). Das Thionylchlorid kann im Laufe der Polymerisation zugegeben werden.
Die französische Patentschrift 1 180 416 und die ausgelegten Unterlagen des belgischen Patentes 635 903 beschreiben jedoch nur Homopolymerisationen. Demgegenüber ist Gegenstand der Erfindung ein verbessertes Copolymerisationsverfahren, bei dem man ein amorphes Produkt erhält. Die Katalysatoren, die die besten Erzeugnisse liefern, sind auf Grundlage löslicher Vanadinverbindungen hergestellt. Diese aber besitzen den schwerwiegenden Nachteil, bereits nach kurzer Zeit einen erheblichen Aktivitätsverlust zu zeigen: so können bereits nach nur 2 Minuten 90% der Anfangsaktivität verlorengehen. Den erfindungsgemäß eingesetzten Zusätzen bleibt es vorbehalten, in diesem speziellen Fall die Katalysatoren wiederzubeleben bzw. den Aktivitätsverlust zu verhindern.
Bei den Homopolymerisationen, welche zu kristallinen Produkten führen, sind die eingesetzten Katalysatoren dagegen über die gesamte Polymerisationsdauer hinweg in ihrer Aktivität praktisch unverändert. Dies gilt sowohl für die Kombinationen der französischen Patentschrift 1 180416, bevorzugt Titan- und Aluminiumverbindungen, als auch für die in den ausgelegten Unterlagen des belgischen Patents 635 903 genannten Kombinationen, da es sich ja stets um Homopolymerisationen handelt. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also eine Aufgabe gelöst, die sich bei den genannten Druckschriften gar nicht gestellt hat.
Die erreichte Wirkung ist schließlich auch überraschend. Die gemäß den ausgelegten Unterlagen des belgischen Patents 635 903 verwendeten Zusätze steigern nämlich die Isotaxie der Polymeren, d. h., sie erhöhen die Kristallinität. Eine solche Wirkung war aber bei den Copolymeren des Verfahrens der Erfindung absolut unerwünscht, und es war nicht zu erwarten, daß sie hier ausbleibt. Aus der französischen Patentschrift 1 180 416 hingegen folgt, daß die hauptsächliche Wirkung der Zusätze darin besteht, die Ausbeuten ganz kräftig zu mindern, d. h., die Aktivität der Katalysatoren zu senken. Die Aufgabe bei den vorliegenden Copolymerisationen bestand aber gerade darin, die Katalysatoraktivität um Größenordnungen anzuheben bzw. zu erhalten. Somit bestand nicht nur keinerlei Anreiz, die in den angegebenen Druckschriften genannten Zusätze auch hier zu erproben, sondern allein der Versuch verbot sich aus zwei gravierenden Gründen. Zumindest war der nunmehr erzielte Erfolg nicht vorherzusehen. Es zeigt sich auch, daß die Zusätze hier einen ganz anderen Wirkungsmechanismus entfalten müssen.
Zur Copolymerisation geeignete 1-Olefine sind neben Äthylen vor allem Propylen, Buten-(l), Penten-(l), Hexen-(l), Decen-(l). Auch verzweigte 1-Olefine, z. B. 4-Methyl-penten-(l), können eingesetzt werden. Das Verfahren gelingt bei der Copolymerisation
zweier oder mehrerer dieser Olefine, wobei diese in einem beliebigen Molverhältnis eingesetzt werden können. Man bevorzugt Gemische, welche Äthylen enthalten, beispielsweise solche aus Äthylen und Propylen oder aus Äthylen und Buten-(l), insbesondere im Molverhältnis zwischen 1:10 und 10:1, da diese zu Copolymeren mit optimalen Eigenschaften führen und daher die größte Bedeutung haben.
Man kann das Copolymerisationsverfahren der Erfindung aber auch mit Vorteil auf solche Gemische anwenden, die noch ein Mehrfacholefin enthalten.
Zur Copolymerisation geeignete Mehrfacholefine sind z. B.
Hexadien-(1,4), Hexadien-(1,5), Pentadien-( 1,4), 2-Methylpentadien-( 1,4), 3-Methylhexadicn-(l,4), 4-Methyl-hexadien-(l,4), Decadien-(1,9), Decatrien-( 1,4,9), Trivinylcyclohexan, Dicyclopentadien, Alkenylnorbornene, wie 5-(Methylen)-norbornen-2, 5-(Vinyl)-norbornen-2, 5-(2-Methyl-buten-2-yl)-norbornen-2, 5-(Buten-2-yl)-norbornen-2,
5-(3,5-Dimethyl-hexen-4-yl)-norbornen-2, 5-(Cyclohexen-3-yl)-norbornen-2, Norbornendiene, wie 2-Alkyl-norbornendien-2,5 und Cyclodiene oder Cyclotriene, wie Cyclooctadien-1,5,
mono- und disubstituiertes Alkyl-Cyclooctadien-1,5 und
Cyclododecatriene.
Das Molverhältnis der eingesetzten Monomeren richtet sich nach der gewünschten Zusammensetzung des Copolymeren und ist unter anderem abhängig von der Art der Monomeren.
Geeignete Mischkatalysatoren für das erfindungsgemäße Verfahren bestehen aus Verbindungen der Elemente der I. bis III. Hauptgruppe des Periodensystems, die mindestens ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Arylgruppe an das Metallatom gebunden enthalten, und Verbindungen der Metalle der IV. bis VI. oder der VIII. Nebengruppe des Periodensystems.
Als Verbindungen der I. bis III. Gruppe des Periodensystems, die mindestens ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Arylgruppe an das Metallatom gebunden enthalten, eignen sich beispielsweise Amylnatrium, Butyllithium, Diäthylzink, insbesondere jedoch Aluminiumverbindungen, beispielsweise Trialkyl-, Triaryl- und Triaralkylverbindungen wie Trimethylaluminium, TriäthylaluminiunvTriisobutylaluminium, Triphenylaluminium, Tri-(äthylphenyl)-aluminium sowie Gemische derselben, ferner auch Dialkylaluminiummonohalogenide wie Diäthylalu-
miniummonochlorid und Diäthylaluminiummonobromid, schließlich auch Monoalkylaluminiumdihalogenide, z. B. Monoäthylaluminiumdichlorid, Monoäthylaluminiumdibromid sowie Monomethylaluminiumdichlorid. Mit besonderem Vorteil verwendbar sind auch die als Alkylaluminiumsesquihalogenide bezeichneten Gemische aus äquimolaren Mengen von Dialkylaluminiummonohalogeniden und Alkylaluminiumdihalogeniden, z. B. das Äthylaluminiumsesquichlorid oder das Methylaluminiumsesquichlorid. Außerdem sind auch Alkylaluminiumhydride, wie Diäthylaluminiumhydrid und Diisobutylaluminiumhydrid, geeignet.
Geeignete Verbindungen von Metallen der IV. bis VI. Nebengruppe des Periodensystems sind Titantetrachlorid und Chlortitansäureester wie Dichlortitansäurediäthylester (Ti(OC2H5)2Cl2), insbesondere aber Vanadiumverbindungen, beispielsweise Vanadiumtrichlorid, Vanadiumtetrachlorid, Vanadiumoxytrichlorid, Vanadiumester wie Vanadiumtriacetat
(V(C2H3O2J3)
und Vanadiumtriacetylacetonat
(V(C5H7O2J3) ■ Ζ5
Die Copolymerisation kann in den verflüssigten Monomeren gegebenenfalls unter Druck erfolgen, vorteilhaft arbeitet man jedoch in Gegenwart inerter Verdünnungsmittel, z. B. in unter den Polymerisationsbedingungen flüssigen Kohlenwasserstoffen oder Kohlenwasserstoffgemischen, wie Butan, Pentan, Hexan, Cyclohexan, Isopropylcyclohexan, Benzinfraktionen, wie Petroläther, ferner Benzol, Toluol und Xylol oder auch chlorierten Kohlenwasserstoffen, wie Chlorbenzol, Tetrachloräthylen oder Tetrachlorkohlenstoff und deren Gemischen. Als besonders geeignet haben sich Gemische aus aliphatischen und cycloaliphatisehen Kohlenwasserstoffen erwiesen.
Besonders glatt verläuft die Reaktion, wenn man Mischkatalysatoren einsetzt, die in den verwendeten Verdünnungsmitteln löslich oder kolloidal verteilt sind. Besonders geeignet sind die Umsetzungsprodukte, die man durch Zusammenbringen von Vanadiumverbindungen, wie Vanadiumtetrachlorid oder -oxytrichlorid sowie Vanadiumestern mit metallorganischen Verbindungen des Aluminiums, wie Triäthylaluminium, Trimethylaluminium, Triisobutylaluminium, Trihexylaluminium, Diäthylaluminiumchlorid, Dimethylaluminiumchlorid oderÄthylaluminiumsesquichlorid sowie Methylaluminiumsesquichlorid in einem inerten Verdünnungsmittel erhält.
Die Copolymerisation verläuft innerhalb eines sehr weiten Temperaturbereiches. Besonders vorteilhaft sind Temperaturen zwischen —30 und +7O0C. Die Reaktion gelingt ohne Anwendung von Druck mit ausreichender Geschwindigkeit, kann aber auch unter Druck oder geringem Unterdruck ausgeführt werden.
Die vorzugsweise kontinuierlich durchgeführte Polymerisation wird durch Zugabe von wasserstoffaktiven Substanzen, wie Wasser, Alkoholen, Carbonsäuren oder Ketonen, abgebrochen.
Die Aufarbeitung des Polymerisats kann in an sich bekannter Weise erfolgen, beispielsweise durch Ausfällen mit Alkoholen oder Verdampfen des Verdünnungsmittels durch Wasserdampfdestillation.
Als Aktivatoren, in den Beispielen Promotoren genannt, reichen die angegebenen Schwefelverbindungen der allgemeinen Formeln
R-SO2-X, R —SO—X, R — S— X
oder SnX2
in geringer Menge aus.
Beispiele für Verbindungen dieser Art sind: Sulfosäurehalogenide, wie Benzolsulfochlorid, Benzolsulfobromid, p-Toluolsulfochlorid, p-Toluolsulfobromid, Tetrapropylenbenzolsulfochlorid und _ andere Alkylbenzolsulfohalogenide, höhere sulfochlorierte Kohlenwasserstoffe, Sulfinsäurehalogenide, wie Benzosulfinsäurechlorid, p-Toluolsulfinsäurechlorid, Sulfensäurechloride, wie Benzolsulfenylchlorid, p-Toluolsulfenylchlorid, Trichlormethansulfenylchlorid, Sulfurylhalogenide wie Sulfurylchlorid, Thionylhalogenide, wie Thionylchlorid und Schwefelhalogenide, wie Dischwefeldichlorid oder Schwefeldichlorid.
Bevorzugt wartet man ab, bis die Polymerisationsgeschwindigkeit der ersten Polymerisationsstufe so weit abgeklungen ist, daß der Zusatz der Aktivierungsmittel nicht zu einer zu großen, wärmetechnisch schwer zu beherrschenden Weiterpolymerisation führt.
Die aktivierenden Zusätze werden in Mengen von zweckmäßig 0,1 bis 99, bevorzugt 5 bis 85 Molprozent, bezogen auf die Metall-Kohlenstoff- oder Metall-Hydrid-Bindungen der eingesetzten metallorganischen Verbindungen oder der Metallhydride der I. bis III. Hauptgruppe des Periodensystems der Elemente, eingesetzt.
Diese Stoffe werden bevorzugt in Lösung eingetragen. Als Lösungsmittel eignen sich die oben bereits genannten Lösungsmittel, in denen die Polymerisation stattfindet.
Gewünschtenfalls kann man die erschöpften Mischkatalysatoren mehrmals nacheinander in der beschriebenen Weise reaktivieren. Dadurch gelingt es in höchst vorteilhafter Weise, die Lebensdauer der eingesetzten Mischkatalysatoren bei sehr hoher Katalysatornutzung zu verlängern.
Die Katalysatornutzung ist bei der schrittweisen Reaktivierung der bereits inaktiv gewordenen Polymerisationslösung durch den Zusatz der reaktivierend wirkenden Agenzien in mehreren hintereinandergeschalteten Reaktionsgefaßen besser als wenn der gesamte Aktivator nur im ersten Reaktionsgefäß zugesetzt werden würde.
Dieser Effekt, durch alleinige Zugabe der aktivierenden Zusätze die bereits weitgehend oder sogar gänzlich polymerisationsunwirksamen Katalysatoren erneut wirksam zu machen, ist überraschend, insbesondere auch deswegen, weil die für die Modifizierung verwendeten Stoffe, in größerer Menge angewandt, den Katalysator bekanntlich zerstören.
Das Verfahren der Erfindung hat den zusätzlichen Vorteil, daß man zwischen den einzelnen Verfahrensschritten vor der jeweiligen Reaktivierung durch Zusatz der reaktivierenden Komponente eine Zwischenkühlung der Polymerisationslösung vornehmen kann, so daß die Wärmeabfuhr sich besonders rationell gestaltet und sehr gut zu beherrschen ist.
Im Gegensatz zu dem beanspruchten Verfahren war bei den bisher bekannten Verfahren eine Zwischenkühlung zwar möglich, die Polymerisation ließ sich dann aber nur durch erneute Katalysatorzugabc oder durch Zugabe mindestens einer der für die Katalysatorbildung essentiellen Katalysatorkomponenten (mctallorganischc Verbindungen der Elemente
der I. bis III. Hauptgruppe des Periodensystems oder Verbindungen der Elemente der IV. bis VI. bzw. der VIII. Nebengruppe des Periodensystems) wieder einleiten. Durch derartige- Maßnahmen wird jedoch die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens infolge des ver? mehrten Aufwandes für die Katalysatoren verschlechtert. Außerdem ist es ungünstig, daß die dadurch mehr erhaltene Polymerisatmenge nicht proportional der nachdosierten Katalysatormenge ist. Ebenfalls sinkt die Güte des Erzeugnisses infolge Erhöhung der Aschebestandteile wesentlich.
Beispiel 1
Die Terpolymerisation von Äthylen, Propylen und Dicyclopentadien wird in einer Laborapparatur mit drei in Reihe geschalteten 2-1-Glasreaktoren kontinuierlich durchgeführt. Es wird zunächst in allen drei Reaktionsgefäßen ohne den Zusatz von Promotoren gearbeitet, dann werden die Promotoren nur im zweiten und dritten Reaktionsgefdß zugegeben. Die Katalysatorkomponenten Äthyl-Al-sesquichlorid und VOCl3 werden nur im ersten Reaktiönsgefäß zugegeben, das Monomerenangebot wird im Überschuß gehalten. Eine weitere Erhöhung des Monomerenangebots bringt keine Feststoffsteigerung mehr. Der Vergleichsversuch ohne den Promotorzusatz (Versuch 1) zeigt, daß der Katalysator im zweiten und im dritten Reaktionsgefäß bereits völlig inaktiviert ist. Erst durch den Promotorzusatz im zweiten und dritten Reaktionsgefäß wird, wie die Versuche 2 bis 4 gemäß dem Verfahren der Erfindung zeigen, der Katalysator reaktiviert. ,, . . ,.
Versuchsbedingungen
0,5mMol VOCI3/I Hexan.
6 mMol Äthyl-Al-sesquichlorid/1 Hexan
Molverhältnis Äthylen zu Propylen zu Dicyclo
pentadien im Eintrag =1:2:0,075.
Äthylenangebot 60 l/Stunde
Druck 1 ata
Temperatur 35° C
Mittlere Verweilzeit in jedem der
drei Reaktionsgefäße 1 Stunde
Tabelle I
Versuch
Nr.
Reaktions
gefäß Nr.
FeststofTgehalt
der Lösung
g Polymerisat/
g VOCl3
g Polymerisat/
gAlhyl-Al-sesqui-
chlorid
Art des Promotors mMol Promotor/
1 Hexan
1*) 1 2,2 173 20
2 2,2 173 20
3 2,2 173 . 20
2 1 2,2 173 20
2 4,5 353 41 Thionylchlorid 1
3 6,3 495 58 Thionylchlorid 1
3 1 2,2 173 20
2 4,3 338 39 p-ToluoIsulfochlorid 1
3 6,1 480 56 p-Toluolsulfochlorid 1
*) Vergleichsversuch.
Die auf diese Weise hergestellten Terpolymerisale enthalten 4 bis 5 Doppelbindungen pro 1000 Kohlenstoffatome und zwischen 47 und 58 Gewichtsprozent Propylen und sind mit Schwefel vulkanisierbar.
Wird in einem weiteren Vergleichsversuch die gesamte Promotormenge nur in das erste Reaktionsgefäß zugegeben, so liegen die Feststoffgehalte niedriger (4,8 bis 5 Gewichtsprozent), als wenn die Nachdosierung in den Reaktionsgefäßen 2 und 3 erfolgt, und sind in allen drei Reaktionsgefäßen gleich.
Beispiel 2
Die Versuchsanordnung ist wie im Beispiel 1, es werden aber vier hintereinandergeschaltete Reaktionsgefäße verwendet. Die Versuchsbedingungen sind dieselben, wie im Beispiel 1 angegeben, mit Ausnahme der in der Tabelle II angegebenen.
Tabelle!!
Versuch
Nr.
Reaktions
gefäß
Nr.
Art des Promotors mMol Promotor/
1 Hexan
Feststoffgehalt
der Lösung
g Polymerisat/
g VOCl3
g Polymerisat/
gÄthyl-Al-sesqui
chlorid
1*) 1 2,3 181 21
2 2,3 181 21
3 2,3 181 21
4 2,3 181 21
2 1 2,3 181 21
2 Thionylchlorid 0,75 4,2 330 39
3 Thionylchlorid 0,75 6,1 478 56
4 Thionylchlorid 0,75 7,3 573 67
3 1 2,2 173 20
2 p-Toluolsulfochlorid 0,8 4,0 314 37
3 p-Toluolsulfochlorid 0,8 6,0 472 55
4 p-Toluolsulfochlorid 0,8 7,1 558 65
*) Vcrglcichsvcrsuch.
309621/193
Wird die gesamte Menge des Promotors nur in das erste Reaktionsgefäß gegeben, so liegen die Feststoffgehalte in diesem Reaktionsgefäß zwischen 4,5 und 5 Gewichtsprozent und steigen in den Reaktionsgefäßen 2 und 3 nicht mehr an. Die Terpolymerisate enthalten 4 bis 5 Doppelbindungen pro 1000 Kohlenstoffatome und zwischen 45 und 50 Gewichtsprozent Propylen. Sie sind mit Schwefel vulkanisierbar.
10
Wird an Stelle des Propylens Buten-1 eingesetzt, so liegen die Verhältnisse ähnlich.
Beispiel 3
Die Polymerisation erfolgt wie im Beispiel 2, es wird aber an Stelle von Äthyl-Al-sesquichlorid Methyl-Al-sesquichlorid eingesetzt.
Tabelle III
Versuch
Nr.
Reaktions
gefäß Nr.
Art des Promotors mMol Promotor/
1 Hexan
FeststofTgehalt
der Lösung
g Polymerisat/
g VOCl3
g Polymerisat/
g Methyl-
Al-sesquichlond
1*) 1 3,7 290 41
2 — . 3,8 298 42
3 . 3,9 306 43
4 3,9 306 43
2 1 3,7 290 41
2 Thionylchlorid 0,75 5,1 400 56
■3 Thionylchlorid 0,75 7,0 549 77
4 Thionylchlorid 0,75 8,2 644 91
3 1 3,6 283 40
2 p-Toluolsulfochlorid 0,8 5,3 417 59
3 p-Toluolsulfochlorid 0,8 6,9 542 76
4 p-Toluolsulfochlorid 0,8 8,0 628 88
*) Vergleichsversuch.
Wird die gesamte Menge des Promotors nur in das Reaktionsgefäß 1 gegeben, so liegen die Feststoffgehalte in diesem Reaktionsgefäß zwischen 6 und 6,3 Gewichtsprozent und steigen in den Reaktionsgefäßen 2 und 3 nur schwach auf 6,5 Gewichtsprozent. Der Doppelbindungsgehalt der Terpolymerisate liegt zwisehen 3,5 und 4,5-Gewichtsprozent, der Propylengehalt zwischen 45 und 60 Gewichtsprozent. Sie sind mit Schwefel vulkanisierbar.
Beispiel 4
Die Terpolymerisation von Äthylen, Propylen und Dicyclopentadien wird in drei in Reihe geschalteten Reaktionsgefäßen mit einem Volumen von 5,100 und 2001 kontinuierlich durchgeführt. Es wird zunächst in allen drei Reaktionsgefäßen ohne den Zusatz von Promotoren gearbeitet. Die Katalysatorkomponenten Äthyl-Al-sesquichlorid und VoCl3 werden nur im ersten Reaktionsgefäß zugegeben, die Monomeren dagegen in allen drei Reaktionsgefäßen zugeführt. Die Polymerisationswärme wird durch Kühlung des Eingangshexans auf 00C und durch Mantelkühlung mit einem einstellbaren, bis zu — 100C kalten Kühlmedium abgeführt.
Wieder zeigt der Versuch ohne den Promotorzusatz, daß der Katalysator im zweiten und dritten Reaktionsgefäß bereits völlig inaktiviert ist. Erst durch den Promotorzusatz im zweiten und dritten Reaktionsgefäß wird der1 Katalysator wieder reaktiviert. Versuchsbedingungen
0,5 mMol VOCI3/I Hexan
6 mMol Äthyl-Al-sesquichlorid/l Hexan
Druck 5 ata
Temperatur 50° C
Molares Eintragsverhältnis von Äthylen zu Propylen zu
Dicyclopentadien s. Tabelle IV
Äthylenangebot s. Tabelle IV
Mittlere Verweilzeit in den
Reaktoren s. Tabelle IV
Tabelle IV
Reaktions
gefäß Nr.
Molares Einsatz
verhältnis1)
A:P:DCP
Äthylenangebot2)
kg/Stunde
Durch
schnittliche
Verweilzeit
1
2
3
1:2:0#2
1:1:0,02
1:1:0,02
2,0
1,5
1,5
20
40
80
') Für die Berechnung des molaren Einsatzverhältnisses werden nur die Monomerenmengen, die in die Reaktionsgefäße frisch eingeführt wurden, berücksichtigt.
2) Es ist die in die einzelnen Reaklionsgefäße frisch zugeführte Äthylenmenge angegeben.
i 570 352
11 12
Der deutliche Effekt auf den Feststoffgehalt der Polymerisatlösungen geht aus der Tabelle V hervor.
Tabelle V
Reaktions-
f- O "KTf
Art des Promotors mMoI
Promotor/
Feststoff- g Polymerisaf g Polymerisat
gÄthyl-Al-
RSV) ML-42) Gewichts Doppel
bindungen
Ver
such
getuLS INr. 1 Hexan gehalt der
Lösung
g VUUl3 sesquichlorid prozent
Propylen
1000°C
Nr. Gewichts im Poly
1 prozent 314 37 1,6 70 merisat 4,1
1*) 2 4,0 314 37 72 48 4,1
3 4,0 314 37 73 47 4,1
1 4,0 314 37 69 49 4,0
2 2 Thionylchlorid 1 4,0 573 67 55 46 4,1
3 Thionylchlorid 1 7,3 738 86 46 46 3,9
1 9,4 ■ 314 37 71 48 4,1
3 2 p-Toluolsulfochlorid 1 4,0 549 64 58 49 4,0
3 p-Toluolsulfochlorid 1 7,0 723 84 48 48 4,2
9,2 1,6 50
,6
,6
1,3
,2
,6
,4
,3
') Reduzierte spezifische Viskosität, gemessen in Toluol bei 200C. 2) Mooney-Viskosität nach DIN 53 523.
*) Vergleichsversuch.
Wird die gesamte Menge des Promotors nur in das erste Reaktionsgefäß gegeben, so liegen die Feststoffgehalte in allen drei Reaktionsgefäßen etwa bei 7 Gewichtsprozent, wenn gleichzeitig die dort eingetragene Monomerenmenge aufs Doppelte erhöht wird. Eine weitere Erhöhung der Monomerenzufuhr bringt keine Steigerung des Feststoffgehaltes der Polymerisatlösungen.
Beispiel 5
Es wird in derselben Apparatur wie im Beispiel 4 polymerisiert. Die Katalysatorkomponenten VOCl3 und Äthyl-Al-sesquichlorid werden nur im ersten Reaktionsgefa'ß zugegeben. Die Zufuhr der Promotoren erfolgt in allen drei Reaktionsgefäßen, und zwar im ersten Gefäß nach zumindest teilweisem Verbrauch des Katalysators. Dadurch und durch die Erhöhung des Katalysatoreinsatzes und des Monomerenangebots läßt sich der Feststoffgehalt der Polymerisatlösung im ersten Reaktionsgefäß bis auf 8 Gewichtsprozent erhöhen, wobei gleichzeitig die Grenze der Abfuhr der Polymerisationswärme erreicht wird.
Ein Versuch, bei dem die Einspeisung des Promotors nach zumindest teilweisem Verbrauch des Katalysators nur im ersten Reaktionsgefäß erfolgte, zeigt, daß der Katalysator in den Reaktionsgefäßen 2 und 3 schon unwirksam geworden ist. Die erneute Reaktivierung des Katalysators erfolgt erst durch weitere Zugabe des Promotors in den Reaktionsgefäßen 2 und 3, wobei dort durch ,weitere Außenkühlung die zusätzliche Polymerisationswärme abgeführt werden kann.
35
40
45 Versuchsbedingungen
0,6 mMol VOCI3/I Hexan
7,2 mMol Äthyl-Al-sesquichlorid/1 Hexan
Druck 5 ata
Temperatur 5O0C
Molares Eintragsverhältnis von Äthylen zu Propylen zu
Dicyclopentadien s. Tabelle VI
Äthylenangebot s. Tabelle VI
Mittlere Verweilzeit im Reaktor s. Tabelle VI
Angebot der Promotoren s. Tabelle VII
Tabelle VI
Reaktionsgefäß Nr.
Molares Einsatzverhältnis1)
A: P:DCP
2
3
1:2: 0,02
1:1:0,02
1:1:0,02
Äthylenangebot2 kg/Stunde
) Durchschnittliche Verweilzeit
1,5
1,5
20 40 80
') Für die Berechnung des molaren Einsatzverhältnisses werden nur die Monomerenmengen, die in die Reaktionsgefäße frisch zugefahren werden, berücksichtigt.
2) Es ist die in die einzelnen Reaktionsgefäße frisch zugegebene Äthylenmenge angegeben.
Die reaktivierende Wirkung der Promotorzustände auf die ohne diese Zusätze inaktiv gewordene Polymerisatlösung geht aus der Tabelle VII hervor.
Tabelle VII
Reaktions Art des Promotors mMol Feststorf g Polymerisat
g VOCl3
g Polymerisat RSV ML-4 Gewichts Doppel
Ver gefäß Promotor/ gehalt der g Äthyl-Al- prozent bindungen
such Nr. I Hexan Lösung 294 sesquichlorid Propylen I0OO°C
Nr. Gewichts 294 1,8 81 im Poly
1 prozent 294 34 1,8 79 merisat 4,3
1*) 2 . — 4,5 34 1,8 79 '49 4,0
3 4,5 34 46 4,1
4,5 48
*) Vergleichsversuche.
Fortsetzung
Reaktions- Art des Promoters mMol 1 Feststoff 17 Ρ/λ]vmiirri'ίf α Polymerisat' RSV M L.-4 Gewichts Doppel
Ver gelaß Promoter 0,75 gehalt der £ ι uiynicriSdL
ei vnn
"gAlhyl-Al- prozent bindungen
such Nr. I Hexan 0,80 Lösung g V ULI3 sesquichlorid Propylen 10001C
Nr. Thionylchlorid 1 Gewichts 1,5 57 im Poly
1 1 prozent 523 61 1,5 56 merisat 4,0
2 2 8,0 523 61 1,6 58 47 4,2
3 Thionylchlorid 8,0 523 61 1,6 55 45 4,3
1 Thionylchlorid 8,0 523 61 1,4 46 46 4,1
3 2 Thionylchlorid 8,0 840 98 1,3 42 48 4,4
3 Trichloressig- 10,7 1083 126 1,6 58 48 4,1
1 säuremethylester 13,8 511 59 51 4,3
4*) 7,8 1,6 56 50
2 511 59 1,6 58 4,0
3 7,8 511 59 48 4,2
7,8 49
*) Vergleichsversuch.
Wird die gesamte Menge des Promotors nur in das erste Reaktionsgefäß gegeben, so liegen die Feststoffgehalte zwischen 8,5 und 8,9 Gewichtsprozent, wobei allerdings die Polymerisationswärme nicht mehr in ausreichendem Maße abgeführt werden kann, was eine Erhöhung der Temperatur im Polymerisationsansatz über den gewünschten Wert hinaus zur Folge hat.
In der nachfolgenden Tabelle VIII wird die Alterungsbeständigkeit von Polymeren gemäß Tabelle VII, Versuche 3 und 4, verglichen. Die Alterung erfolgte im Umlufttrockenschrank (Gelalterung) bei 1200C während 100 Stunden.
Tabelle VIII
Aktivierender Zusatz
Polymerisateigenschaften
Festigkeit, kp/cm2
Dehnung, %
Modul (bei 300%)
Bleibende Dehnung, %
Härte, "Shore
Elastizität (bei 2O0C), %
Elastizität (bei 75° C), %
*) Vergleichsversuch.
Thionylchlorid
vor I nach der Alterung
230
390
140
200
260
160
68 50 56
Die Tabelle VIII zeigt das typische Wertebild für gealterte Vulkanisate. Die Alterungsbeständigkeit des mit Thionylchlorid hergestellten Produktes ist, erkennbar an Festigkeit und Dehnung, bedeutend günstiger.
Dies bedeutet, daß man bei einer hohen Temperatur vulkanisieren kann, wenn" man mit Thionylchlorid hergestellte Erzeugnisse verarbeitet, ohne viel Stabilisator zugeben zu müssen. Das ist deswegen wichtig, weil ungesättigter Kautschuk aus 1-Olefin-Polymeren, im Gegensatz z. B. zu Isoprenkautschuk, eine verhältnismäßig geringe Vulkanisationsgeschwindigkeit besitzt, die man nur durch höhere Temperatur ausgleichen kann.
Trichloressigsäuremethylester*)
vor I nach der Alterung
235
415 145 12 67 49 53
185
142
167
70 52 57
Beispiel 6
Die Polymerisation wird wie im Beispiel 2 durchgeführt, es werden aber andere Katalysatorkombinationen eingesetzt.
Versuchsbedingungen
0,6 mMol Vanadinverbindung/l Hexan
6 mMol Al-organische Verbindung/l Hexan
Äthylenangebot 60 l/Stunde
Druck 1 ata
Temperatur 95°C
Mittlere Verweilzeit in jedem der
drei Reaktionsgefäße 1 Stunde
Tabelle IX
Reaktions- Art der L * Art des Promotors mMol Feststoff g Polym./ g Polym./
Ver gefäß Vanadin Art der Al-organischen Promotor/ gehalt der g Vanadin g Al-
such Nr. verbindung ver Dinoung 1 Hexan Lösung verbindung organische
Nr. Ver
1 Vanadintriace- ■ Äthyl-Al-sesqui- 2,6 103 bindung
1*) tylacetonat chlorid 24
2 desgl. desgl. 2,6 103
3 desgl. desgl. 2,6 103 24
4 desgl. desgl. 2,6 103 24
24
*) Vergleichsversuch.
Fortsetzung
Ver
such
Nr.
Reaktions
gera ß
Nr.
Art der
Vanadin
verbindung
Art der Al-organischen
Verbindung
2 1
2
3
4
Vanadintriace-
tylacetonat
desgl.
desgl.
desgl.
Äthyl-Al-sesqui-
chlorid
desgl.
desgl.
desgl.
Art des Promotors
Thionylchlorid
desgl.
desgl.
mMol
Promotor
1 Hexan
0,75
0,75
0,75
FeststofT-
gehait der
Lösung
g Polym./ g Vanadinverbindung
2,7
4,3
6,2
7,5
107
171 246 298
g Polym./
g Alorganische
Verbindung
25
39 57 69
Wird die gesamte Menge des Promotors nur im ersten Reaktionsgefäß eingefahren, so liegen die Feststoffgehalte unter 6 Gewichtsprozent. Sie steigen in den Reaktionsgefäßen 2, 3 und 4 nicht mehr an. Der Doppelbindungsgehalt der Terpolymerisate liegt
zwischen drei und vier Doppelbindungen pro 1000 C-Kohlenstoffatomen, der Propylengehalt zwischen 40 und 60 Gewichtsprozent. Die Terpolymerisate sind mit Schwefel vulkanisierbar.
Beispiel 7
Die Polymerisation wird wie im Beispiel 2 durchgeführt, es werden aber andere mehrfach ungesättigte Kohlenwasserstoffe als Terkomponente bei der Ter-
zeit ist in jedem der Reaktionsgefäße 1 Stunde. Das Äthylenangebot beträgt 70 1 pro Stunde. Die Monomeren werden also im Überschuß gehalten und nur
polymerisation mit Äthylen und Propylen eingesetzt. 25 im ersten Reaktionsgefäß zugegeben. Die übrigen Es wird drucklos polymerisiert, die mittlere Verweil- Reaktionsbedingungen gehen aus der Tabelle X hervor.
Tabelle X
Reak
tions-
gera 13
Nr.
Vanadin
verbindung
mMol/
1
Hexan
Al-organische
Verbindung
mMol/
I
Hexan
Poly
merisat
Temp.
°C
Dien bzw. Trien Molares Pro
motor,
mMol/
I Hexan
Feststoff g Poly
merisat,
g Vana
dinver
bindung
g Poly
merisat,
g Al-
organi
sche Ver
bindung
Ver
such
Nr.
I Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 35 Hexadien-1,4 Einsatz
verhältnis
Äthylen zu
Propylen
zu Dien
bzw. Trien
gehalt
der
Lösung
Ge
wichts
prozent
432 50
1*) trichlorid Al-sesqui- 1:2:0,1 5,5
chlorid
2 432 50
3 5,5 432 50
1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 35 Hexadien-1,4 5,5 432 50
2 trichlorid Al-sesqui- 1:2:0,1 5,5
chlorid
2 0,7 526 61
3 0,7 6,7 605 71
• 1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 40 5-(Methy!en)- 7,7 314 37
3*) trichlorid Al-sesqui-
plilnriH
norbornen-2 1:2:0,04 4,0
2 Willis 1 IU 322 38
3 4,1 322 38
1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 40 5-(Methylen)- 4,1 322 38
4 trichlorid AI-sesqui- norbornen-2 1:2:0,04 4,1
2 LlIiUI IU 0,75 4,87 57
3 0,75 6,2 565 66
1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 35 5-(Cyclohexen- 7,2 345 40
5*) trichlorid Al-sesqui- 3-yl)-nor- 1:2:0,05 4,4
chlorid bornen-2
2 345 40 .
3 4,4 345 40
1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 35 5-(CycIohexen- __ 4,4 345 40
6 trichlorid Al-scsqui- 3-yI)-nor- 1:2:0,05 4,4
chlorid ' bornen-2
2 0,7 416 49
3 0,7 5,5 503 59
1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 35 5-(Buten-2-yl)- 6,4 314 37
7*) . trichlorid Al-sesqui- norbornen-2 1:2:0,05 4,0
2 cmoriu 314 37
3 4,0 314 37
*) Verglcichsv ersuche. 4,0 309 621/193
Fortsetzung
Reak
tions-
gera ß
Nr.
Vanadin
verbindung
mMol.
1
Hexan
Al-organische
Verbindung
mMol
1
Hexan
Poly
merisat
Temp.
"C
Dien bzw. Trien Molares Pro
motor.
mMol/
1 Hexan
Feststoff g Poly
merisat,
g Vana-
dinver-
Oindung
g Poly
merisat,
g Al-
organi
sche Ver
bindung
Ver
such
Nr.
1 Vanadinoxi- 0,5 Äthyl- 6 35 5-(Buten-2-yl)- Einsatz-
verhältnis
Äthylen zu
Propylen
zu Dien
bzw. Trien
gehalt
der
Lösung
Ge
wichts
prozent
314 37
8 trichlorid Al-sesqui-
chlorid
norbornen-2 1 :2:0,05 4,0
2 0,75 479 56
3 Äthyl- 0,75 6,1 588 69
1 Vanadinoxi- 0,5 Al-sesqui- 6 35 5-(2-Methyi- 7,5 ■ 306 36
9*) trichlorid chlorid buten-2-yl)- 1:2:0,05 3,9
norbornen-2
2 306 36
3 Athyl- 3,9 306 36
1 Vanadinoxi- 0,5 Al-sesqui- 6 35 5-(2-Methyl- 3,9 314 37
10 trichlorid chlorid buten-2-yl)- 1:2:0,05 4,0
norbornen-2
2 0,75 487 57
3 Äthyl- 0,75 6,2 620 72
1 Vanadinoxi- 0,5 Al-sesqui- 6 40 5-(3,5-Di- 7,9 306 36
11*) trichlorid chlorid methylhexen- 1:2:0,05 3,9
4-yl)-nor-
bornen-2
2 306 36
3 Äthyl- 35 306 36
1 Vanadinoxi- 0,5 AI-sesqui- 6 40 5-(3,5-Di- 35 306 36
12 trichlorid chlorid methylhexen- 1:2:0,05 35
4-yl)-nor-
bornen-2
2 0,7 479 56
3 Diäthyl- 0,7 6,1 597 70
1 Vanadin 0,75 Al-chlorid 7,5 15 Cycloocta- 7,6 165 26
13*) tetra dien-1,5 1:3:1 • 3,5
chlorid
2 169 27
3 Diäthyl- 3,6 169 27
1 Vanadin 0,75 Al-chlorid 7,5 15 Cycloocta- 3,6 169 27
14 tetra dien-1,5 1:3:1 3,6
chlorid
2 0,75 226 36
3 Äthyl- 0,75 4,8 273 44
1 Vanadinoxi- 0,5 Al-sesqui- 6 40 n-Decan- __ 5,8 299 35
15*) trichlorid chlorid trien-1,4,9 1:2:0,04 3,8
2 299 35 ■■
3 Äthyl- 3,8 299 35 ■'
1 Vanadinoxi- 0,5 Al-sesqui-
chlorid
6 40 n-Deca- 3,8 299 35
16 trichlorid trien-1,4,9 1 :2:0,04 3,8
2 Äthyl- 0,7 440 51
3 AI-sesqui- 0,7 5,6 542 63
1 Vanadinoxi- 0,5 chlorid 6 35 3-MethyIhexa- 65 416 49
17*) trichlorid dien-1,4 1:2:0,1 5,3
2 Äthyl- 416 49
3 Al-sesqui- 5,3 416 49
1 Vanadinoxi- 0,5 chlorid 6 35 3-Methylhexa- 5,3 416 49
18 trichlorid dien-1,4 1:2:0,1 53
2 0,7 . 542 63
3 0,7 6,9 620 72
75
*) Vergleichsversuche.
Mit Methyleyclooctadien und Dimethylcycloocta- 65 samte Menge des Promotors nur im ersten Reaktions-
dien sowie mit 4-Methylhexadien-1,4 werden ähnliche gefäß zugegeben wurde, im ersten Reaktionsgefäß
Ergebnisse erhalten. ■ tiefer als bei der oben angegebenen erfindungsge-
Wieder, liegen die Feststoffgehalte, wenn die ge- mäßen Ausführung der Reaktivierung des Katalysa-
tors in einer Mehrstufenreaktion. Auch steigen die Feststoffe in den Reaktionsgefäßen 2, 3 und 4 nicht mehr an, wenn der gesamte Promotor nur im Reaktionsgefäß 1 zugegeben wird.
5 Beispiel 8
Die Polymerisation wird wie im Beispiel 2 ausgeführt mit dem Unterschied, daß Copolymerisate aus Äthylen und Propylen sowie aus Äthylen und Butylen-2 hergestellt werden.
Tabelle XI
Versuchsbedingungen
0,3 mMol VOCI3/! Hexan 3,6 mMol Äthyl-Al-sesquichlorid/1 Hexan Molares Einsatzverhältnis von Äthylen zu Propylen (Butylen-2) =1:2
Äthylenangebot 80 l/Stunde
Druck 1 ata
Temperatur 400C
Mittlere Verweilzeit in den
Reaktionsgefäßen je 1 Stunde
Ver
such
Reaktions-
gefaß
Art des Olefins Art des Promotors mMol Promotor/ Feststoffgehalt
der Lösung
g Polymerisat/ g Polymerisat/
gÄthyl-Al-
Nr. Nr. 1 flexan Gewichtsprozent g VUCl3 sesquichlorid
1*) 1 Propylen 5,6 732 85
2 5,7 745 87
3 5,7 745 87
4 5,7 745 ■ 87
2 1 Propylen Thionylchlorid 5,6 732 85
2 0,5 7,6 995 116
3 0,5 8,9 1163 136
4 0,5 10,3 1347 157
3*) 1 Butylen-1 4,7 615 72
2 4,7 615 72
3 4,7 615 72
4 4,7 615 72
4 1 Butylen-1 Thionylchlorid 4,7 615 72
2 0,5 5,9 772 90
3 0,5 6,7 876 102
4 0,5 7,8 1020 119
*) Vergleichsversuche.
Wird die gesamte Menge des Promotors nur in das Reaktionsgefäß gegeben, so liegen die Feststoffgehalte beim Äthylen-Propylen-Copolymerisat bei 7 Gewichtsprozent, beim Äthylen-Butylen-2-Copolymerisat bei 6,5 Gewichtsprozent. In diesem Falle tritt kein Feststoffanstieg vom Reaktionsgefäß 1 zum Reaktionsgefäß 4 ein.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von hochmolekularen amorphen Mischpolymerisaten aus 1-Olefinen, allein oder im Gemisch mit Mehrfacholefinen, mit Hilfe von Mischkatalysatoren aus metallorganischen Verbindungen oder Metallhydriden der Elemente der.I. bis III. Hauptgruppe des Periodensystems einerseits und Verbindungen von Elementen der IV. bis VI. oder der VIII. Nebengruppe des Periodensystems andererseits in Gegenwart von Aktivatoren, wobei man die Aktivatoren der Polymerisationslösung erst nach zumindest teilweisem Verbrauch der Katalysatoren in einem oder mehreren Anteilen zusetzt, dadurch gekennzeichnet, daß man als Aktivatoren Verbindungen der allgemeinen Formeln
DE19651570352 1965-05-08 1965-05-08 Verfahren zur Herstellung von hoch molekularen amorphen Mischpolymerisaten aus 1 Olefinen, allein oder im Gemisch mit Mehrfacholefinen Expired DE1570352C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US853627A US3629212A (en) 1965-05-08 1969-08-26 Reactivation of ziegler-type catalysts

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC0035800 1965-05-08
DEC0035800 1965-05-08

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Publication Number Publication Date
DE1570352A1 DE1570352A1 (de) 1970-07-09
DE1570352B2 DE1570352B2 (de) 1972-11-02
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