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DE1569879C - - Google Patents

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DE1569879C
DE1569879C DE1569879C DE 1569879 C DE1569879 C DE 1569879C DE 1569879 C DE1569879 C DE 1569879C
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paper
glue
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labels
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Description

tend wieder getrocknet. An. Stelle der Polymethicrylsäure kann auch ein Copolymerisat aus 90% vlethacrylsäure und1 10% Vinylacetat verwendet -verden. Die Trocknung des Kunststoff-Filmes erfolgt η einer Trockenhänge.
Beispiel 2
Es wird folgende Kunststofflösung aus einem •arboxylgruppenhaltigen Copolymerisat hergestellt: 8 kg eines Copolymerisate aus 35 % Methacrylsäure ind 65 % Methacrylsäuremethylester werden in einem .ösungsmittelgemisch aus 61,5 kg Äthylglycol und !0,5 kg Tetralin aufgelöst. In diese Lösung rührt nan noch 35,7 kg einer 70%igen Lösung von PoIy-/inylmethyläther (K-Wert: 40) in Toluol ein. Diese Cunststofflösung wird mittels einer Rakel auf die lückseite einer Cambricpapierbahn aufgetragen, wojei der Kunststoffauftrag 12 g/qm, bezogen auf Trockensubstanz, beträgt. Das Lösungsmittel wird lurch Trocknen in einem Trockenkanal verdampft.
Beispiel 3
Eine Kunststofflösung, die gemäß Beispiel 2 hergestellt worden ist, wird mit HiWe einer Rakel auf ine Kunststoffolie aus Polyvinylchlorid, die eine )icke von 40μ besitzt, aufgetragen. Der Kunststoff- -uftrag beträgt 8 g/qm, bezogen auf Trockensubstanz. )as Lösungsmittel wird durch Trocknen im Trockenianal verdampft.
Beispiel 4
Es wird eine Lösung von 20 kg Polyacrylsäure in einer Mischung aus 40 kg Äthanol und 40 kg Methanol hergestellt. Diese Lösung wird auf die Rückseite einer Papierbahn aus Glacepapier in einer Stärke von 12 g/qm, bezogen auf Trockensubstanz, aufgetragen. Das Lösungsmittel wird durch Trocknen im Trocken kanal verdampft.
Beispiel 5
Es wird eine Lösung eines Copolymerisate aus Maleinsäureanhydrid, Vinylacetat und Vinylchlorid in einer Estermischung aus gleichen Teilen Äthylacetat und Butylacetat hergestellt. Die Lösung wird mittels einer Rakel auf die Rückseite einer Papierbahn aus Hochglanzglacopapier aufgetragen. Der Kunststoffauftrag beträgt 10 g/qin, bezogen auf Trockensubstanz. Das Lösungsmittel wird durch Trocknen
ao im Trockenkanal verdampft.
Beispiel 6
Eine Lösung aus 15 kg eines carboxylierten Methacrylsäureesters in 35 kg Glykolsäurebutylester und as 7 kg Tetralin, wird auf die Rückseite einer Papierbahn aus Velourspapier aufgetragen. Der Kunststoffauftrag beträgt 15 g/qm, bezogen auf Trockensubstanz. Das Lösungsmittel wird durch Trocknen in einem Trockenkanal verdampft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2
um Trockenklebepapiere, die bereits den Klebstoff-Patentanspruch: auftrag tragen und zum Verkleben lediglich wiederbefeuchtet werden. Es ist offensichtlich, daß das hier
Verwendung von gegebenenfalls mit einem angesprochene technische Problem, bei dem der
Oberflächenveredelungsstrich versehenen Papier 5 Leim erst unmittelbar beim Klebvorgang aufgebracht
oder von Kunststoffolien, die mit hydrophilen wird, keine Anregung von Papieren erlangen konnte,
carboxygruppenhaltigen Polymerisaten, Mischpo- die die Klebstoffschicht bereits als festen Auftrag
lymerisaten oder deren Mischungen beschichtet enthalten.
sind, als Etiketten und Zuschnitte zum Aufkleben Als Trägerpapier für derart präparierte Etiketten
auf Gegenstände mittels Leim auf wäßriger oder io und Zuschnitte kommen sowohl Naturpapiere als
Dispersionsbasis. auch alle Arten von beschichteten Papieren in Frage,
wie z. B. Chromo-, Glanz-, Glace"-, Hochglanz-,
Bronze-, Kunststoff-, Cambric- und Velourspapier.
Als Träger für die Kunststoff-Präparation können
15 an Stelle von Papier auch Kunststoffolien, ζ. Β. aus
Für das Etikettieren von Flaschen, Dosen und Polyvinylchlorid, Polyamid, Zellglas u. dgl., benutzt
Schachteln sowie zum Überziehen von Kartons, werden.
Etuis und anderen Gebrauchsgegenständen werden Für die hydrophilen Rückseitebeschichtungen der in großem Ausmaß Etiketten und Zuschnitte aus Papiere bzw. Kunststoffolien haben sich carboxyl-Naturpapieren oder oberflächenveredelten Papieren, ao gruppenhaltige Polyvinylverbindungen, z. B. PoIyz. B. Chromo- oder Cambricpapier, benutzt, die erst - acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, Crotonsäure an der Verwendungsstelle auf ihrer Rückseite mit und deren Salze u. dgl., als geeignet erwiesen, und dem erforderlichen Leim auf wässeriger oder Disper- zwar auch in Form von Mischpolymerisaten oder sionsbasis versehen werden. Polymerisatgemischen mit anderen carboxylgruppen-Derartige Etiketten oder Zuschnitte haben den 25 haltigen Vinylverbindungen bzw. anderen verträg-Nachteil, daß sie beim Aufbringen des Leimes, liehen Verbindungen, z. B. Polyacrylsäureestern, Polybedingt durch das Einschlagen der Feuchtigkeit des methacrylsäureestern, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenbenutzten Klebers, stark zum Rollen neigen, so daß chlorid, Polyvinylacetat, Polyvinylalkyläther, PoIysie sich häufig nur schwierig auf den zu beklebenden vinylacetat Styrol usw. Bedingung ist nur, daß das Gegenstand aufbringen lassen. Ein weiterer Nachteil, 30 Mischpolymerisat bzw. Polymerisatgemisch in Wasser der oft beobachtet wird, besteht darin, daß der Leim quellbar ist. Die Anordnung der einzelnen Schichten sogar durch das Papier durchschlägt, so daß auf ist aus der Zeichnung ersichtlich, in der in vergröder Oberseite des Etiketts oder des Zuschnittes ßertem Maßstab A ein Querschnitt durch ein erfinnach dem Antrocknen sogenannte Leimflecke ent- dungsgemäß vorpräpariertes Etikett aus Naturpapier stehen, die das Etikett oder den Zuschnitt unansehnlich 35 und B ein Querschnitt durch ein erfindungsgemäß machen. Es kommt außerdem häufig vor, daß der vorpräpariertes Etikett aus einem oberfiächenver-Leim von dem Etikettenpapier abgestoßen wird, so edelten Papier dargestellt wird,
daß kein gleichmäßiger Leimauftrag erfolgt und die In der Zeichnung bedeuten 1 bzw. 4 das Träger-Etiketten bzw. Zuschnitte schlecht auf dem beklebten papier, das holzfrei oder holzhaltig sein kann, 3 den Gegenstand haften. 40 Oberflächenveredelungsstrich und 2 bzw. 5 die hydro-Erfindungsgemäß werden diese Nachteile vermieden phile Rückseitenpräparation aus einer carboxyldurch die Verwendung von gegebenenfalls mit einem gruppenhaltigen Verbindung, auf welche bei Ge-Oberflächenveredelungsstrich versehenem Papier oder brauch der Etiketten bzw. der Zuschnitte der Leim von Kunststoffolien, die mit hydrophilen carboxy- aufgetragen wird.
gruppenhaltigen Polymerisaten, Mischpolymerisaten 45 Die neuen Etiketten, die in den verschiedensten
oder deren Mischungen beschichtet sind, als Etiketten Formen, z. B. quadratisch, rechteckig, kreisförmig,
und Zuschnitte zum Aufkleben auf Gegenstände oval oder in unregelmäßigen Flächen ausgestanzt
mittels Leim auf wäßriger oder Dispersionsbasis. werden können, besitzen den Vorteil, daß sie ohne
Die erfindungsgemäße Verwendung von mit der zu rollen, mit Hilfe eines wäßrigen Klebers auf die
genannten Vorpräparation behandelten Etiketten oder 50 verschiedensten Gegenstände, 7. B. aus Metallen,
Zuschnitten hat den Vorteil, daß infolge der hydro- Glas, Karton, Papier, Kunststoffen und Holz, auf-
philen Beschaffenheit der Präparation der Leim über geklebt werden können.
die ganze Etikettenfläche gleichmäßig angenommen Nachstehend werden einige Beispiele für die Her- und eine völlig einwandfreie Klebung erhalten wird. stellung von Etiketten oder Zuschnitten mit Rück-Der besondere Vorzug der verwendeten hydrophilen, 55 seitenpräparation angeführt,
carboxygruppenhaltigen Polymerisat-Präparationen besteht aber vor allem darin, daß das Etikett oder sein Beispiel 1
Zuschnitt noch wasserdampfdurchlässig ist und damit
das Etikett nach dem Aufbringen, beispielsweise auf 5 kg Polymethacrylsäure werden in 95 1 Wasser eine Flasche, schnell trocknen kann, was insbesondere 60 suspendiert. Anschließend rührt man in die Suspenbei der hohen Arbeitsgeschwindigkeit moderner Eti- sion 3 1 25%'ges Ammoniak ein. Die so erhaltene kettiervorrichtungen wichtig ist. " Lösung wird mittels Streichmaschine durch Walzen-Bei Klebepapieren, wie sie beispielsweise in den auftrag auf die Rückseite eines Chromopapieres aufdeutschen Patentschriften 603 200, 724 395 beschrie- gestrichen, wobei der Auftrag, bezogen auf Trockenben sind, ist es an sich bekannt, als Klebeschicht 65 substanz, 10 g/qm beträgt. Nach dem Trocknen des Polymerisate und Mischpolymerisate zu verwenden, aufgetragenen Filmes wird dieser zwecks Härtung bei zweischichtigem Auftrag auch als Zwischen- ganz dünn mit einer 5°/oigen wäßrigen Lösung von schicht. Bei all diesen Papieren handelt es sich aber Aluminiumsulfat übersprüht, und es wird anschlie-

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