DE1569203C - Vinylchloridpolymensatmasse - Google Patents
VinylchloridpolymensatmasseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vinylchloridpolymerisatmasse,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie besteht aus:
a) 100 Gewichtsteilen Vinylchloridpolymerisat,
b) etwa 5 bis 100 Gewichtsteilen 7-(2,6,6,8-Tetramethyl-4-oxa-3-oxo-nonyl)benzylphthalat
und gegebenenfalls
c) weiteren Zusätzen.
Bodenbeläge mit einer harten Oberfläche werden heutzutage in weiterem Bereich verwendet als je zuvor.
Im besonderen haben Kunststoffbodenbeläge, die ein thermoplastisches Harz als Bindemittel an Stelle von
Linoleumkleber enthalten, immer breitere Verwendung gefunden. Die ausgedehnte Verwendung des Kunststoffhodenbelags
hat es ermöglicht, den Bodenbelag in einer großen Vielzahl von Farben und Mustern herzustellen,
wobei viele Pastellfarbtöne oder andere lichte Farbtönungen auf weisen; sogar weiße Fußbodenbeläge
mit einem großen Weißanteil sind in Verwendung.
Die Verwendung dieser hellfarbigen Kunststoff böden hat für die Industrie ein unerwartetes Problem geschaffen.
Die Teile der hellgefärbten Kunststoff boden, die einer starken Abnutzung unterworfen sind, verfärben
sich bräunlich oder gelblich. Diese Erscheinung, als Abnutzungsverfärbung bekannt, stellt nunmehr
eines der Hauptprobleme bei der Verwendung hellgefärbter Kunststoff boden in Bereichen starker Benutzung
dar. Zur Lösung dieses Problems hat die Industrie viele Untersuchungen und Anstrengungen
unternommen, aber es wurde bisher keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Es wurde festgestellt, daß
das Problem der Fleckenbildung infolge Abnutzung mit dem Weichmacher, der in dem Fußbodenbelag
verwendet wird, zusammenhängt. Bisher blieben aber alle Anstrengungen, einen geeigneten Weichmacher
zu finden, bei dem keine Fleckenbildung infolge Abnutzung auftritt, ohne Erfolg.
Aufgabe der Erfindung war es nun, eine Vinylchloridpolymerisatmasse
zur Verwendung in einem Kunststoffbodenbindemittel bereitzustellen, bei deren Verwendung keine oder nur wenige Flecken infolge
Abnutzung entstehen und die gleichzeitig eine erhöhte Festigkeit aufweist.
Es wurde nun gefunden, daß dies dadurch erreicht werden kann, daß man Polyvinylchlorid oder Vinylacetat-
Vinylchlorid-Mischpolymerisaten für Fußbodenplatten einen Weichmacher einverleibt, der 7-(2,6,6,8-Tetramethyl-4-oxa-3-oxo-nonyl)benzylphthalat
enthält.
Es können etwa 5 bis etwa 100 Gewichtsteile Weichmacher auf 100 Gewichtsteile Vinylchloridpolymerisat
verwendet werden, vorzugsweise werden jedoch etwa 20 bis etwa 60 Gewichtsteile Weichmacher auf 100 Gewichtsteile
Polymerisat verwendet.
Die in der Vinylchloridpolymerisatmasse der Erfindung zur Anwendung kommenden Vinylchloridpolymerisate
können im Handel erhältliche Polymerisate mit niederem bis mittlerem Molekulargewicht sein.
Beispiele für solche Polymerisate sind Vinylchlorid-Vinylacetat-Mischpolymerisate
mit einem Gehalt von etwa 3 bis 5% Vinylacetat. Auch Mischpolymerisate
mit einem Gehalt von ungefähr 13% Vinylacetat sind geeignet. Häufig werden Gemische aus einem Vinylchloridhomopolymerisat
und einem dieser Mischpolymerisate verwendet. Die wichtigste Eigenschaft des in der Vinylchloridpolymerisatmasse der Erfindung verwendeten
polymerisierten Vinylchlorids besteht in der Erzielung eines harten, zähen und anderweitig erwünschten
Oberflächenabdeckmaterials, nachdem es weichgemacht und geeignete Füllstoffe und andere Bestandteile
zugemischt wurden.
Es ist im allgemeinen bevorzugt, daß die zu verwendende Vinylchloridpolymerisatmasse als Bindemittel
etwa 50 bis etwa 25 Gewichtsprozent der Abnutzungs-, bzw. Begehungsoberflächenmasse des Bodenbelags
enthalten soll. Das Bindemittel wird dem Füllstoff, einschließlich Pigment, in solchen Anteilen
beigemischt, daß der Füllstoff etwa 50 bis etwa 75 Gewichtsprozent der Masse ausmacht. Wenn der Füllstoffgehalt
unterhalb etwa 50% Hegt, kann der Mustergehalt schwierig werden. Wenn mehr als etwa
75 Gewichtsprozent Füllstoff vorhanden sind, entsprechen die physikalischen Eigenschaften der fertigen
Oberflächenabdeckmaterialien nicht den gewünschten Standardbedingungen für Fußbodenbeläge.
Das Füllstoffmaterial kann organischer oder anorganischer Natur, oder Gemische derselben, sein. Der
Füllstoff enthält oftmals einen überwiegenden Volumanteil an faserigem Füllstoff, wie Holzmehl, Korkpartikel,
Asbest oder andere Mineralfasern. Der Rest
as der - Füllstoff komponente besteht aus feinverteilten
Partikeln, wie Schlämmkreide, Ton, Siliciumdioxyd, Schiefermehl und ähnlichem, nichtfaserigem Füllstoffmaterial.
Wenn der Fußboden zur Verlegung tiefer als die Erdoberfläche bestimmt ist, besteht das Füllstoffsystem
vorzugsweise aus anorganischen Füllstoffen, entweder faserigen oder nichtfaserigen oder
beidem. Solch ein Füllstoffsystem ist gegenüber alkalischer Feuchtigkeit, die bei Unterniveau- oder
ebenerdiger Verlegung auftritt, unempfindlich.
Dem Füllstoffhestandteil können auch kleine aber wirksame Mengen von Schmiermitteln und Trennmitteln
einverleibt werden, z. B. Stearinsäure, Paraffinwachs, Ceresinwachs, Ölsäure und Laurinsäure.
Es kann auch ein synthetischer Kautschuk, wie ein Butadien-Styrol-Mischpolymerisat oder Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisat,
zugegeben werden. Die Zugabe dieses Kautschuks macht die Vinylchloridpolymerisatmasse
mit Schwefel härtbar, wobei dann auch Vulkanisiermittel und Härtungsbeschleuniger
der Füllungsmasse zugegeben werden können. So können Schwefel oder Schwefel enthaltende Verbindungen
zusammen mit verschiedenen Vulkanisierungsbeschleunigern, wie z. B. Zinkphenyläthyl-dithiocarbamat,
Diäthyl-dithiocarbamat, Zinkisopropyl-dithiocarbamat, Zinkdiäthyl - dithiocarbamat, Diphenylguanidin,
Tetraäthyl - thiuramdisulfid und Tetramethyl-thiuramdisulfid
zugegeben werden. Stabilisatoren oder Antioxydationsmittel, wie Hydrochinon, N-Phenyl
- Oi - naphthylamin, N - Phenyl - β - naphthylamin,
Ν,Ν' - Exomethylenbis(orthohydroxy - benzamid), saures Natriumphosphat oder Dibutylzinndilaurat können
ebenfalls verwendet werden. Die Gesamtmenge dieser Zusätze ohne den faserigen oder .nichtfaserigen Füllstoff
wird im allgemeinen bis zu etwa 10 Gewichtsprozent des Füllstoffs betragen.
Übliche Weichmacher und Gemische derselben können den erfindungsgemäßen Vinylchloridpolymerisatmassen
ebenfalls einverleibt werden. Solche Verbindungen sind z. B.: Phthalsäureester, wie Dimethylphthalat,
Diäthylphthalat, Dibutylphthalat, Diisobutylphthalat, Butyloctylphthalat, Dihexylphthalat,
Dioctylphthalat. Di(2-äthylhexyl)-phthalat, Octyldecylphthalat, Diisodecylphthalat, Ditridecylphthalat, Butyl-
cyclohexylphthalat, Butylbenzylphthalat, Di(cellosolve)-phthalat, Di(butyl-cellosolve)phthalat, Monobutylphthalylbutylglykolatester,
Monoäthyl - phthalyläthylglykolatester und ähnliche; Phosphorsäureester, wie Kresyldiphenylphosphat, Phenyldikresylphosphat,
Trikresylphosphat; flüssige Alkyldiarylphosphate, in denen die Alkylgruppe 6 bis 14 Kohlenstoffatome enthält
und die Arylgruppen Phenyl- oder Kresylgruppen oder Gemische derselben bedeuten, z. B. Octyldiphen^l
- 2 - äthylhexyldikresylphosphate; Dialkylarylphosphate, wie 2-Äthylhexyl-butylphenyl und Decylisoamylkresyl-phosphate;
flüssige Ester der Dicarbonsäuren, wie Dibutylsebacat, Dihexyladipat,
Di(butyl-cellosolve)-adipat und ähnliche; epoxydierte Pflanzenöle, wie epoxydierte Sojaöle; Glykolbenzoate,
wie Diäthylenglykol-dibenzoat, Dipropylenglykol-dibenzoat,
Dipropylenglykol-dibenzoat, Triäthylenglykol-dibenzoat,
Pentaerythrit-tetrabenzoat, 3-Methyl-l, 5-pentandiol-dibenzoat und 2-Äthylhexyl-p-oxybenzoat;
Kohlenwasserstoffe, z. B. Polyphenyle wie o-Terphenyl, p-Terphenyl, m-Terphenyl und Gemische derselben
und teilweise hydriertes Terphenyl, chlorierte Polyphenyle, wie chloriertes o-Terphenyl, p-Terphenyl,
m-Terphenyl und Gemische derselben und chloriertes Biphenyl, alkylierte Polyphenyle, wie Isopropyl-biphenyl,
Diisopropyl-biphenyl und Isopropylterphenyl, Alkylaryl-Kohlenwasserstoffe, wie Triäthylbenzol,
Tetraäthylbenzol, Hexaäthylbenzol, Diisopropylbenzol, Triisopropylbenzol, Di-n-propyl-benzol,
Di-n-butylbenzol und teilweise hydrieiter Alkylaryl-Kohlenwasserstoff,
teilweise hydriertes Terphenyl und teilweise hydrierter Alkylaryl-Kohlenwasserstoff,
Arylalkane, wie Monophenyldecan, Monophenyldodecan, Monophenylpentadecan und Monophenyloctadecan
und ähnliche und Gemische derselben, chlorierte Arylalkane und chlorierte Paraffinkohlenwasserstoffe
im Bereich von C18H38 bis C30H62. In
solchen Vinylchloridpolymerisatmassen, denen übliche Weichmacher einverleibt werden, werden etwa
0,3 bis etwa 10 Gewichtsteile 7-(2,6,6,8-Tetramethyl-4 - oxa - 3 - oxo - nonyl) - benzylphthalat pro Gewichtsteil
ergänzendem Weichmacher oder Gemische desselben verwendet.
Zur Erläuterung einiger der erwünschten und unerwarteten Eigenschaften, welche durch die Weichmacherzusammensetzung
der Erfindung verliehen werden, wurden eine Reihe von Polymerisatmassen hergestellt und verschiedenen Tests unterworfen.
In einer ersten Testreihe wurde ein Polyvinylchlorid mit den verschiedenen, der folgenden in Tabelle I aufgezählten Weichmachern gemischt, wobei alle Teile Gewichtsteile sind. Proben mit einem Gehalt von 40 °/oWeichmacher wurden dann nach ASTM-Prüfverfahren auf Niedertemperaturbiegsamkeit, Flüchtigkeit, Härte, Wxsserabsorption und Kerosinextraktion geprüft. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammengefaßt.
In einer ersten Testreihe wurde ein Polyvinylchlorid mit den verschiedenen, der folgenden in Tabelle I aufgezählten Weichmachern gemischt, wobei alle Teile Gewichtsteile sind. Proben mit einem Gehalt von 40 °/oWeichmacher wurden dann nach ASTM-Prüfverfahren auf Niedertemperaturbiegsamkeit, Flüchtigkeit, Härte, Wxsserabsorption und Kerosinextraktion geprüft. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammengefaßt.
Polyvinylchlorid. 100 Teile
a5 Weichmacher ■*)
Kalkstein, bzw. Schlämmkreide 180 Teile
Titandioxyd 15 Teile
Barium-Cadmium-Stabilisator 2,5 Teile
Paraffinwachs 0,5 Teile
Stearinsäure 0,5 Teile
epoxydiertes Sojabohnenöl 1,0 Teile
*) Die Auswahl und Konzentration ist in den folgenden
Tabellen angegeben. Alle Angaben sind Gewichtsteile.
Tabelle I Weichmacher-Zusammensetzung
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | |
| Butylbenzyl phthalat |
100 | ?s | 50 | 11 | 80 | ||||||||||||
| Di-2-äthylhexyl- phthalat |
100 | 80 | |||||||||||||||
| Butyloctyl- phthalat |
100 | ||||||||||||||||
| 7-(2,6,6,8-Tetra- methyl-4-oxa- 3-oxo-nonyl)- benzphthalat .. |
100 | 75 | 50 | 67 | 90 | 90 | 50 | 95 | 80 | 80 | 80 | 80 | |||||
| Dimethyl- phthalat |
10 | 20 | |||||||||||||||
| Teilweise hydrier tes Terphenyl.. |
10 | 20 | 20 | ||||||||||||||
| Ditridecylphthalat | 50 | ||||||||||||||||
| Diäthylphthalat.. | 5 | 20 | |||||||||||||||
| Diisobutyl- phthalat |
20 |
| Nieder | Flüchtigkeit | Shore-Härte A | nach Ver flüchtigung |
Wasser-Absorption | al la Absorption |
Kerosin-Extrakt | |
| Weich | temperatur | % | 67 | 0,30 | °/o | ||
| macher | Flexibilität 0C |
Weichmacher- Verlust |
vor Ver flüchtigung |
67 | Weichmacher- Verlust |
0,18 | Weichmacher- Verlust |
| 1 | -23,2 | 8,0 | 65 | 67 | 0,06 | 0,29 | 2,5 |
| 2 | -40,4 | 4,8 | 66 | 81 | 0,01 | 0,34 | 39,5 |
| 3 | -38,6 | 9,6 | 68 | 70 | 0,05 | 0,34 | 35,7 |
| 4 | + 2,9 | 0,7 | 80 | 71 | 0,00 | 0,35 | 0,2 |
| 6 | -12,8 | 4,8 | 68 | 0,05 | 1,4 | ||
| 7 | - 9,1 | - 3,9 | 69 | 0,06 | 1,2 | ||
Nach dem üblichen Mischen und der Herstellung von Platten wurden Testinstallationen vorgenommen, wobei
weiße Fußbodenbeläge in Form von Platten der obigen Zusammensetzung in Bereichen mit starker Benutzung
angebracht wurden. Nach 3monatiger Verwendung wurde der Fußboden auf Fleckenbildung untersucht.
Die Platten mit dem Gehalt an Weichmacher 1 und 2 waren merklich dunkler und zeigten eine schwerer
:, gelbe, bleibende Benutzungsverfärbung, gegenüber
Platten, welche die Weichmacher 4, 5, 6 und 7 enthielten.
Zur Bestimmung quantitativer Werte wurden zusätzliche
Fleckenbildungstests mit solchen Massen vorgenommen, welche verschiedene Weichmacher ent- 3P
hielten, die aus den Weichmachern 1 bis 17 der Tabelle I ausgewählt wurden. Eine O,5°/o'ge öllösliche
gelbe Farbe, gelöst in Kerosin, wurde als Fleckenbildungsmittel in den in der folgenden Tabelle III
aufgezeigten Beispielen verwendet. Das Fleckenbildungsmittel blieb mit den weichgemachten Proben
30 Minuten in Kontakt. Bei der Untersuchung A wurde die Intensität der Fleckenbildung mit einem
üblichen Spektrophotometer (Modell 7015 E 30 G 62)
gemessen. Dieses Instrument bestimmte die Tristimulus-Werte
(XYZ), für welche die vorherrschenden . Wellenlängen und die Excitationsreinheit des Farbtons
der Farbe nach dem ICI (International Committee of Illumination)-Verfahren errechnet wurden. Der Excitationsreinheitswert
wurde zum Vergleich einer Platte mit einer anderen verwendet, worin 0°/0 Reinheit einer
reinweißen Helligkeit und 100 % Reinheit einer reinen Spektralfarbe, wie Gelb, entsprach. Der geringere
Reinheitswert zeigte eine größere Beständigkeit gegen Fleckenbildung. PHR bedeutet die Teile Weichmacher,
die auf 100 Teile Polymerisat verwendet wurden.
In der Untersuchung B wurde zur visuellen Bewertung eine Skala von 0 bis 10 verwendet. Der Wert 10
wurde der Masse gegeben, die Diisodecylphthalat enthielt und welche die geringste Beständigkeit gegen
Fleckenbildung aufwies. Geringere Zahlen bedeuteten eine größere Beständigkeit gegen Fleckenbildung,
wobei der Wert 0 für keine Fleckenbildung steht. PHR bedeutet die Teile Weichmacher, die auf 100 Teile
Polymerisat verwendet wurden.
| Weich | TjOD | Test A 0/ |
Test B |
| macher | JrHK | /0 Reinheit |
Visuelle Bewertung |
| 2 | 18· | 51,9 | 7 |
| 1 | 24' | 35,9 | 4 |
| 4 | 24 | 28,4 | 3. |
| 5 | 24 | 26,3 | 3 |
| 14 | 24 | — | 3 |
| 1 | 67 | 75,5 | 8 |
| 8 | 67 | 10,8 | 3 |
| 9 | 67 | 33,4 | - |
| 12 | 67 | 83,2 | - |
| 13 | 67 | 70,9 | - |
| 14 | 67 | 38,7 | |
| 15 | 67 | 27,3 | - |
| 16 | 67 | 31,8 | — |
| 17 | 67 | 38,4 | ■ .- |
Die vorstehenden Tabellen zeigen die bemerkenswerte Wirkung der Beständigkeit gegen Fleckenbildung,
die bei Verwendung von 7-(2,6,6,8-Tetramethyl-4-oxa-3-oxo-nonyl)-benzylphthaIat
allein oder zusammen mit herkömmlichen Vinylchloridpolymerisat-Weichmachern
in Fußbodenplatten erzielt wurde.
Claims (4)
1. Vinylchloridpolymerisatmasse, bestellend aus:
a) 100 Gewichtsteilen Vinylchloridpölymerisat,
b) etwa 5 bis 100 Gewichtsteilen 7-(2,6,6,8-Tetramethyl-4-oxa-3-oxo-nonyl)benzylphthalat
und gegebenenfalls
c) weiteren Zusätzen.
IO
2. Vinylchloridpolymerisatmasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie
auf 100 Gewichtsteile Vinylchloridpölymerisat etwa 20 bis etwa 80 Gewichtsteile eines Gemisches aus
7 - (2,6,6,8 - Tetramethyl - 4 - oxa - 3 - oxo - nonyl)-benzylphthalat
und Butylbenzylphthalat mit einem
Mischungsverhältnis von etwa 0,3 bis 10: 1 enthält.
3. Vinylchloridpolymerisatmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf
100 Gewichtsteile Vinylchloridpölymerisat etwa 20
bis 80 Gewichtsteile eines Gemisches aus 7-(2,6,6, 8 - Tetramethyl - 4 - oxa - 3 - oxo - nonyl)benzylphthalat
und Dimethylphthalat mit einem Mischungsverhältnis von etwa 4 :1 enthält.
4. Vinylchloridpolymerisatmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf
100 Gewichtsteile Vinylchloridpolymensat etwa 20 bis etwa 80 Gewichtsteile eines Gemische aus
7 - (2,6,6,8 - Tetramethyl - 4 - oxa - 3 - oxo - nonyl)-. benzylphthalat und Diisobutylphthalat mit einem
Mischungsverhältnis von etwa 4:1 enthält.
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