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DE1569152B2 - - Google Patents

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Publication number
DE1569152B2
DE1569152B2 DE1569152A DE1569152A DE1569152B2 DE 1569152 B2 DE1569152 B2 DE 1569152B2 DE 1569152 A DE1569152 A DE 1569152A DE 1569152 A DE1569152 A DE 1569152A DE 1569152 B2 DE1569152 B2 DE 1569152B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coating
polypropylene
films
film
vinylidene chloride
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1569152A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1569152A1 (de
DE1569152C3 (de
Inventor
Mario Angeletti
Franco Barbieri Hermitte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montecatini Edison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montecatini Edison SpA filed Critical Montecatini Edison SpA
Publication of DE1569152A1 publication Critical patent/DE1569152A1/de
Publication of DE1569152B2 publication Critical patent/DE1569152B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1569152C3 publication Critical patent/DE1569152C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/04Coating
    • C08J7/0427Coating with only one layer of a composition containing a polymer binder
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/04Coating
    • C08J7/043Improving the adhesiveness of the coatings per se, e.g. forming primers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/04Coating
    • C08J7/052Forming heat-sealable coatings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Coating Of Shaped Articles Made Of Macromolecular Substances (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

test«, indem man mit Hilfe eines Dynamometers die Zugfestigkeit der Verschweißung bestimmt.
Die Werte eines derartigen Schältests werden als gut bezeichnet, wenn sie 80 g/cm überschreiten. Es wird darauf hingewiesen, daß die Werte der Widerstandsfähigkeit der Verschweißung auf die Art der Anwendung bezogen werden müssen, für die die Folie bestimmt ist. So ist beispielsweise ein Wert von 80 g/cm als sehr guter Wert zu betrachten, wenn eine Folie ver- :■. schweißt wird, die Zigaretten enthalten soll. Wenn die überzogene Folie dagegen z. B. Reis oder Zucker enthalten soll, wird eine höhere Widerstandsfähigkeit der Schweißverbindung gefordert.
Die heißsiegelfähige Folie gemäß der Erfindung zeigt weiterhin gute Transparenz, eine hohe Gleitfähigkeit und ist nicht klebrig.
Der Haftungswert wurde bestimmt gemäß ASTM D 1146-53 bei 43° C in einem trockenen Raum als »Kohäsionshaftung« zwischen zwei überzogenen Flächen.
Gemäß dieser ASTM-Beschreibung wird der Haftungswert wie folgt definiert:
1. Frei (keiner): Wenn die Musterstücke ohne jede Anstrengung getrennt werden können.
2. Haftung 1. Grades: Die Trennung erfolgt mit gewisser Anstrengung, jedoch ohne jegliche Veränderung der Musterstücke.
3. Haftung 2. Grades: Die Trennung erfolgt schwierig und bewirkt Veränderungen der Muster.
Schweißtemperatur
(0C)
Überzogen/
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
135 170 130
Beispiel 2
Eine 20 μ dicke Polypropylenfolie aus einem Propylenpolymeren mit überwiegend isotaktischer Struktur wird nach dem Verstrecken in zwei Richtungen auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem amorphem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 37%) 20%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10) 80%
Die Trägerfolien, auf die erfindungsgemäß heißsiegelfähige Überzüge aufgebracht werden, bestehen aus Folien aus Polypropylen mit überwiegend isotaktischer Struktur, das mit stereospezifischen Katalysatoren hergestellt wurde, sowie aus Polyäthylenterephthalat oder Zellglas. Die Polymeren können vor ihrem Verpressen zu Folien mit Stabilisatoren, Gleitmitteln, Farbpigmenten, antistatischen Mitteln oder Füllstoffen vermengt werden.
Beispiel 1
Eine verstreckte Folie, erhalten durch Auspressen eines Polypropylens mit überwiegend isotaktischer Struktur und anschließendes Verstrecken, mit einer Dicke von 25 μ, wird auf einer Seite unter Verwendung einer normalen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20 %igen Lösung einer Mischung in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60 : 20 : 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 43° C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,40
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
(0C)
Überzogen/
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
135 170 130
chloriertem amorphem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 49%) 30%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10) 70%
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60: 20 : 20) besprüht.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) ... gut
Haftung bei 43° C (ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,75
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm Schältest
60
Beispiel 3
Eine 25 μ dicke Polypropylenfolie aus einem Propylenpolymeren mit überwiegend isotaktischer Struktur wird nach dem Verstrecken in zwei Richtungen auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Uberzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 30 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%) 10%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90 :10) 90%
in Methyläthylketon überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften :
Dicke des Überzugs 2,0 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut Haftung bei 43° C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,80
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweiß
temperatur
(0C)
Überzogen/
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
135 200 130
Beispiel 4
Eine 38 μ dicke Polypropylenfolie der bereits genannten Art, die aber nicht verstreckt wurde, wird auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%)
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10)
Japanwachs (Schmiermittel) 2 %
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60: 20: 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut Haftung bei 430C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,45
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Grenzviskosität [η] von 0,63 und Verstrecken in zwei Richtungen, wird auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20%igen Lösung einer Mischung von
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%) 20%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymer (90 :10) 80%
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60: 20: 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 950C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 430C
(ASTM D 1146-53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,7
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
°
Überzogen/
überzogen
Überzogen/ nicht überzogen
135 180 130
Beispiel 6
Eine handelsübliche 30 μ dicke Zellglasfolie wird auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%) 20%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10) 80%
Schweißtemperatur
(0C)
Überzogen/
überzogen
Überzogen/ nicht überzogen
135
200
140 in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60: 20 : 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften :
Die in den Beispielen 1 bis 4 verwendete Polypropylenfolie wurde durch Verpressen eines Polymeren mit einer Grenzviskosität [η], bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 1350C, von 2,1, einem Aschegehalt von 0,017 % und einem Rückstand nach der Heptanextraktion von 96 %, hergestellt. Vor dem Überziehen wurde die Folie mit elektrischen Entladungen vorbehandelt.
B e i s ρ i e 1 5
Eine 20 μ dicke Polyäthylenterephthalatfolie, erhalten durch Verpressen eines Polyesters mit einer
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 430C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,75
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
(0C)
Überzogen/
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
135
205
150
Beispiel 7
Eine 25 μ dicke, in zwei Richtungen verstreckte Polypropylenfolie der beschriebenen Art wird auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20%igen Lösung von Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymeren (90: 10) in Methylketon/Methylisobutylketon/Tetrahydrofuran (60: 20: 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 950C getrocknet. Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 43 0C
(ASTM D 1146/53) 2. Grad
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) größer als
2,5
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
(°Q
Überzogen/ überzogen
Überzogen/ nicht überzogen
135
140
100
409520/416

Claims (1)

1 2
gemäß ASTMD 1146-53 bei 43° C, Koeffizient der
Patentanspruch: statischen Reibung >2,5, gemessen mit einem T. M. L.
slip tester, testing Machine Instruments), und daher
Heißsiegelfähige Folie, bestehend aus einer ist ihre Verwendung bei der Herstellung von z. B. Trägerfolie entweder aus Polypropylen mit über- 5 kleinen Säckchen und Wickelfolien, wobei die überwiegend isotaktischer Struktur, aus Polyäthylen- zogenen Folien von Rollen abgezogen werden, schwieterephthalat oder aus Zellglas und einem Überzug rig, wenn nicht unmöglich.
aus einer Mischung aus einem Vinylidenchlorid- Gegenstand der Erfindung ist eine heißsiegelfähige
Acrylsäure-Copolymeren und 10 bis 30 Gewichts- Folie, die keine Haftungserscheinungen zeigt, beprozent chloriertem Polypropylen, wobei das io stehend aus einer Trägerfolie entweder aus PoIychlorierte Polypropylen einen Chlorgehalt zwischen propylen mit überwiegend isotaktischer Struktur, aus 37 und 68 % und das Vinylidenchlorid-Acrylsäure- Polyalkylenterephthalat oder aus Zellglas und einem Copolymere 90 % Vinylidenchlorid aufweist. Überzug aus einer Mischung aus einem Vinyliden-
chlorid-Acrylsäure-Copolymeren und 10 bis 30 Ge-15 wichtsprozent chloriertem Polypropylen, wobei ein
chloriertes Polypropylen mit einem Chlorgehalt zwischen 37 und 68 % und ein Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymeres mit 90% Vinylidenchlorid verwendet worden ist.
Die Erfindung bezieht sich auf heißsiegelfähige 20 Durch den Zusatz von chloriertem Polypropylen Folien, die zur Herstellung von Behältern, Um- zu Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymeren erhält schlagen, Säcken, Gefäßen und im allgemeinen für man Überzüge, die beispielsweise den Polypropylen-Gegenstände für die Verpackungsindustrie verwendet folien eine Festigkeit der Schweißverbindung von mehr werden können. als 170 g/cm erteilen (wenn beide Oberflächen über-
Es wurden bereits verschiedene Verfahren zur Her- 25 zogen sind), wobei die Folien keine Tendenz zur Hafstellung von Folien aus kristallinen a-Olefinpolymeren, tung zeigen.
insbesondere aus Polypropylen, die aus isotaktischen Der Überzug kann auf eine oder beide Seiten der in
Makromolekülen bestehen und mit Hilfe von stereo- einer oder zwei Richtungen verstreckten Trägerfolie spezifischen Katalysatoren hergestellt wurden, be- auf beliebige Weise aufgebracht werden,
schrieben. 30 Der Überzug kann nach bekannten Verfahren aus
Weiterhin wurde die Herstellung von in einer oder Lösungen oder Dispersionen der Überzugsmischungen zwei Richtungen verstreckten Folien nach verschie- in organischen Lösungsmitteln oder Wasser, insbedenen Verfahren beschrieben. sondere durch Aufsprühen oder Eintauchen, aufge-
Es ist auch bekannt, daß die Eigenschaften der bracht werden. Als Lösungsmittel können Ketone, Heißsiegelfähigkeit, der Undurchlässigkeit u. dgl. ver- 35 Ester, aromatische Kohlenwasserstoffe, chlorierte bessert werden können, wenn man die Folien mit Lösungsmittel, Tetrahydrofuran u. dgl. entweder al-Stoffen, die die vorstehend beschriebenen gewünschten lein oder in Mischung miteinander verwendet werden. Eigenschaften mitbringen, überzieht. Zur Herstellung Die Mischungen können, wenn gewünscht, färbende
dieses Überzugs wird die Überzugsschicht im allge- Stoffe und Pigmente, Stabilisatoren und kleine Mengen meinen im geschmolzenen Zustand auf die Träger- 40 an Gleitmitteln enthalten.
folie ausgepreßt (Extrusionsüberziehen); ein anderes Erfindungsgemäß werden als Vinylidenchlorid-Acryl-
Verfahren ist die sogenannte Schichtung (Laminierung) säure-Copolymere solche verwendet, die 90 % Vinylivon zwei Folien mit oder ohne Klebstoff dazwischen. denchlorid enthalten, ein Molekulargewicht zwischen Nach einem anderen Verfahren wird das in einem ge- 5000 und 50 000 und einen Schmelztemperaturbereich eigneten Lösungsmittel gelöste Überzugsmittel aufge- 45 zwischen 100 und 150°C zeigen und mit radikalischen sprüht; diesem Überzugsmittel kann ein Haftmittel Katalysatoren hergestellt wurden,
zugesetzt werden, das die Adhäsion des Überzugs auf Die erfindungsgemäß verwendeten chlorierten PoIy-
dem Träger erleichtert. Außerdem kann die Träger- propylene sind solche mit einem Chlorgehalt zwischen folie mit chemischen Mitteln, kontinuierlichen, nicht 37 und 68 %. Sie werden erhalten durch Chlorierung durchschlagenden elektrischen Entladungen oder Flam- 50 von amorphem Polypropylen mit einer Grenzviskosimen vorbehandelt werden. tat, bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135° C,
Weiterhin ist die Verwendung von Vinylidenchlorid- von weniger als 1.
Acrylsäure-Copolymeren als heißsiegelfähiger Über- Die Überzugsmischung enthält 10 bis 30 Gewichtszug für Zellglas, Polyolefine und Polyesterfilme be- prozent (bezogen auf die Mischung) an chloriertem kannt. 55 Polypropylen.
Bei der Anwendung dieser Copolymeren als heiß- Die Stärke des Überzugs auf der Trägerfolie kann
siegelfähige Schicht auf Folien aus kristallinen α-Öle- zwischen 0,5 und 20, vorzugsweise zwischen 1 und 15 μ, finpolymeren, insbesondere Folien aus Polypropylen schwanken.
mit vorwiegend isotaktischer Struktur, wurde ge- Der Adhäsionsgrad des Überzugs auf der Trägerfunden, daß der Überzug auch ohne Verwendung von 60 folie wird gemessen, indem man ein Stück selbst-Haftmitteln einen beträchtlichen Adhäsionsgrad auf klebendes Celluloseband unter Druck auf die überder Polypropylenfolie besitzt (Widerstand der Schweiß- zogene Folie preßt und es dann schnell von der Oberverbindung 130 bis 150 g/cm), insbesondere wenn die fläche abzieht. Überzüge mit ausgezeichneter Ad-Folie an ihrer Oberfläche vorher z. B. mit elektrischen häsion sollen dabei fest an der Trägerfolie haften-Entladungen, Oxydationsmitteln vorbehandelt wurde. 65 bleiben; Überzüge mit schlechterer oder schlechter Polypropylenfolien, die mit Vinylidenchlorid-Acryl- Adhäsion werden dagegen teilweise oder völlig von säure-Copolymeren überzogen sind, zeigen aber immer der Trägerfolie abgezogen,
noch eine zu hohe Hafttendenz (Haftung 2. Grades Die Adhäsion wird weiterhin gemessen am »Schäl-
DE1569152A 1963-04-22 1964-04-13 HeiBsiegelfähige Folie Expired DE1569152C3 (de)

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IT827963 1963-04-22

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ES298542A1 (es) 1964-10-16
AT244602B (de) 1966-01-10
DE1569152A1 (de) 1970-03-05
GB993234A (en) 1965-05-26
SE311847B (de) 1969-06-23
DE1569152C3 (de) 1975-02-06
BE646857A (de) 1964-10-21
NL6403884A (de) 1964-10-23

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