DE1569152B2 - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J7/00—Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
- C08J7/04—Coating
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
test«, indem man mit Hilfe eines Dynamometers die Zugfestigkeit der Verschweißung bestimmt.
Die Werte eines derartigen Schältests werden als gut bezeichnet, wenn sie 80 g/cm überschreiten. Es wird
darauf hingewiesen, daß die Werte der Widerstandsfähigkeit der Verschweißung auf die Art der Anwendung
bezogen werden müssen, für die die Folie bestimmt ist. So ist beispielsweise ein Wert von 80 g/cm
als sehr guter Wert zu betrachten, wenn eine Folie ver- :■.
schweißt wird, die Zigaretten enthalten soll. Wenn die überzogene Folie dagegen z. B. Reis oder Zucker enthalten
soll, wird eine höhere Widerstandsfähigkeit der Schweißverbindung gefordert.
Die heißsiegelfähige Folie gemäß der Erfindung zeigt weiterhin gute Transparenz, eine hohe Gleitfähigkeit
und ist nicht klebrig.
Der Haftungswert wurde bestimmt gemäß ASTM D 1146-53 bei 43° C in einem trockenen Raum als
»Kohäsionshaftung« zwischen zwei überzogenen Flächen.
Gemäß dieser ASTM-Beschreibung wird der Haftungswert wie folgt definiert:
1. Frei (keiner): Wenn die Musterstücke ohne jede Anstrengung getrennt werden können.
2. Haftung 1. Grades: Die Trennung erfolgt mit gewisser Anstrengung, jedoch ohne jegliche Veränderung
der Musterstücke.
3. Haftung 2. Grades: Die Trennung erfolgt schwierig und bewirkt Veränderungen der Muster.
Schweißtemperatur
(0C)
(0C)
Überzogen/
überzogen
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
nicht überzogen
135 170 130
Eine 20 μ dicke Polypropylenfolie aus einem Propylenpolymeren mit überwiegend isotaktischer Struktur
wird nach dem Verstrecken in zwei Richtungen auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen
Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem amorphem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 37%) 20%
(Cl-Gehalt = 37%) 20%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10) 80%
Die Trägerfolien, auf die erfindungsgemäß heißsiegelfähige
Überzüge aufgebracht werden, bestehen aus Folien aus Polypropylen mit überwiegend isotaktischer
Struktur, das mit stereospezifischen Katalysatoren hergestellt wurde, sowie aus Polyäthylenterephthalat
oder Zellglas. Die Polymeren können vor ihrem Verpressen zu Folien mit Stabilisatoren, Gleitmitteln,
Farbpigmenten, antistatischen Mitteln oder Füllstoffen vermengt werden.
4°
Eine verstreckte Folie, erhalten durch Auspressen eines Polypropylens mit überwiegend isotaktischer
Struktur und anschließendes Verstrecken, mit einer Dicke von 25 μ, wird auf einer Seite unter Verwendung
einer normalen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20 %igen Lösung einer Mischung
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60 : 20 : 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 43° C
Haftung bei 43° C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,40
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
(0C)
(0C)
Überzogen/
überzogen
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
nicht überzogen
135 170 130
chloriertem amorphem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 49%) 30%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10) 70%
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60: 20 : 20) besprüht.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) ... gut
Haftung bei 43° C (ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,75
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm Schältest
60
Eine 25 μ dicke Polypropylenfolie aus einem Propylenpolymeren mit überwiegend isotaktischer Struktur
wird nach dem Verstrecken in zwei Richtungen auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen
Sprüh- und Uberzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 30 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%) 10%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90 :10) 90%
in Methyläthylketon überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften :
Dicke des Überzugs 2,0 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut Haftung bei 43° C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,80
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
| Schweiß temperatur (0C) |
Überzogen/ überzogen |
Überzogen/ nicht überzogen |
| 135 | 200 | 130 |
Eine 38 μ dicke Polypropylenfolie der bereits genannten Art, die aber nicht verstreckt wurde, wird
auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit
einer 20 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%)
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10)
Japanwachs (Schmiermittel) 2 %
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran
(60: 20: 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut Haftung bei 430C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,45
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Grenzviskosität [η] von 0,63 und Verstrecken in zwei Richtungen, wird auf einer Seite unter Verwendung
einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20%igen Lösung einer
Mischung von
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%) 20%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymer (90 :10) 80%
in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran (60: 20: 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 950C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 430C
(ASTM D 1146-53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,7
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
°
°
Überzogen/
überzogen
überzogen
Überzogen/ nicht überzogen
135 180 130
Eine handelsübliche 30 μ dicke Zellglasfolie wird
auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh- und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit
einer 20 %igen Lösung einer Mischung aus
chloriertem Polypropylen
(Cl-Gehalt = 67%) 20%
Vinylidenchlorid-Acrylsäure-
Copolymer (90:10) 80%
Schweißtemperatur
(0C)
(0C)
Überzogen/
überzogen
überzogen
Überzogen/ nicht überzogen
135
200
140 in Methyläthylketon / Methylisobutylketon / Tetrahydrofuran
(60: 20 : 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 95° C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften :
Die in den Beispielen 1 bis 4 verwendete Polypropylenfolie wurde durch Verpressen eines Polymeren
mit einer Grenzviskosität [η], bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 1350C, von 2,1, einem Aschegehalt von
0,017 % und einem Rückstand nach der Heptanextraktion von 96 %, hergestellt. Vor dem Überziehen wurde
die Folie mit elektrischen Entladungen vorbehandelt.
B e i s ρ i e 1 5
Eine 20 μ dicke Polyäthylenterephthalatfolie, erhalten durch Verpressen eines Polyesters mit einer
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 430C
(ASTM D 1146/53) frei
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) 0,75
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
(0C)
(0C)
Überzogen/
überzogen
überzogen
Überzogen/
nicht überzogen
nicht überzogen
135
205
150
Eine 25 μ dicke, in zwei Richtungen verstreckte Polypropylenfolie
der beschriebenen Art wird auf einer Seite unter Verwendung einer gewöhnlichen Sprüh-
und Überzugsvorrichtung für dünne Filme mit einer 20%igen Lösung von Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymeren
(90: 10) in Methylketon/Methylisobutylketon/Tetrahydrofuran (60: 20: 20) überzogen.
Die Lösung wurde bei Raumtemperatur hergestellt. Nach dem Aufsprühen wird der Film bei 950C getrocknet.
Die überzogene Folie hat folgende Eigenschaften:
Dicke des Überzugs 1,5 μ
Adhäsion (Selbstklebebandversuch) gut
Haftung bei 43 0C
(ASTM D 1146/53) 2. Grad
Transparenz gut
Gleitfähigkeit (Koeffizient der
statischen Reibung T. M. I.) größer als
2,5
Festigkeit der Schweißverbindung,
g/cm (Schältest)
Schweißtemperatur
(°Q
(°Q
Überzogen/ überzogen
Überzogen/ nicht überzogen
135
140
100
409520/416
Claims (1)
1 2
gemäß ASTMD 1146-53 bei 43° C, Koeffizient der
Patentanspruch: statischen Reibung >2,5, gemessen mit einem T. M. L.
slip tester, testing Machine Instruments), und daher
Heißsiegelfähige Folie, bestehend aus einer ist ihre Verwendung bei der Herstellung von z. B.
Trägerfolie entweder aus Polypropylen mit über- 5 kleinen Säckchen und Wickelfolien, wobei die überwiegend
isotaktischer Struktur, aus Polyäthylen- zogenen Folien von Rollen abgezogen werden, schwieterephthalat
oder aus Zellglas und einem Überzug rig, wenn nicht unmöglich.
aus einer Mischung aus einem Vinylidenchlorid- Gegenstand der Erfindung ist eine heißsiegelfähige
Acrylsäure-Copolymeren und 10 bis 30 Gewichts- Folie, die keine Haftungserscheinungen zeigt, beprozent
chloriertem Polypropylen, wobei das io stehend aus einer Trägerfolie entweder aus PoIychlorierte
Polypropylen einen Chlorgehalt zwischen propylen mit überwiegend isotaktischer Struktur, aus
37 und 68 % und das Vinylidenchlorid-Acrylsäure- Polyalkylenterephthalat oder aus Zellglas und einem
Copolymere 90 % Vinylidenchlorid aufweist. Überzug aus einer Mischung aus einem Vinyliden-
chlorid-Acrylsäure-Copolymeren und 10 bis 30 Ge-15 wichtsprozent chloriertem Polypropylen, wobei ein
chloriertes Polypropylen mit einem Chlorgehalt zwischen
37 und 68 % und ein Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymeres
mit 90% Vinylidenchlorid verwendet worden ist.
Die Erfindung bezieht sich auf heißsiegelfähige 20 Durch den Zusatz von chloriertem Polypropylen
Folien, die zur Herstellung von Behältern, Um- zu Vinylidenchlorid-Acrylsäure-Copolymeren erhält
schlagen, Säcken, Gefäßen und im allgemeinen für man Überzüge, die beispielsweise den Polypropylen-Gegenstände
für die Verpackungsindustrie verwendet folien eine Festigkeit der Schweißverbindung von mehr
werden können. als 170 g/cm erteilen (wenn beide Oberflächen über-
Es wurden bereits verschiedene Verfahren zur Her- 25 zogen sind), wobei die Folien keine Tendenz zur Hafstellung
von Folien aus kristallinen a-Olefinpolymeren, tung zeigen.
insbesondere aus Polypropylen, die aus isotaktischen Der Überzug kann auf eine oder beide Seiten der in
Makromolekülen bestehen und mit Hilfe von stereo- einer oder zwei Richtungen verstreckten Trägerfolie
spezifischen Katalysatoren hergestellt wurden, be- auf beliebige Weise aufgebracht werden,
schrieben. 30 Der Überzug kann nach bekannten Verfahren aus
schrieben. 30 Der Überzug kann nach bekannten Verfahren aus
Weiterhin wurde die Herstellung von in einer oder Lösungen oder Dispersionen der Überzugsmischungen
zwei Richtungen verstreckten Folien nach verschie- in organischen Lösungsmitteln oder Wasser, insbedenen
Verfahren beschrieben. sondere durch Aufsprühen oder Eintauchen, aufge-
Es ist auch bekannt, daß die Eigenschaften der bracht werden. Als Lösungsmittel können Ketone,
Heißsiegelfähigkeit, der Undurchlässigkeit u. dgl. ver- 35 Ester, aromatische Kohlenwasserstoffe, chlorierte
bessert werden können, wenn man die Folien mit Lösungsmittel, Tetrahydrofuran u. dgl. entweder al-Stoffen,
die die vorstehend beschriebenen gewünschten lein oder in Mischung miteinander verwendet werden.
Eigenschaften mitbringen, überzieht. Zur Herstellung Die Mischungen können, wenn gewünscht, färbende
dieses Überzugs wird die Überzugsschicht im allge- Stoffe und Pigmente, Stabilisatoren und kleine Mengen
meinen im geschmolzenen Zustand auf die Träger- 40 an Gleitmitteln enthalten.
folie ausgepreßt (Extrusionsüberziehen); ein anderes Erfindungsgemäß werden als Vinylidenchlorid-Acryl-
Verfahren ist die sogenannte Schichtung (Laminierung) säure-Copolymere solche verwendet, die 90 % Vinylivon
zwei Folien mit oder ohne Klebstoff dazwischen. denchlorid enthalten, ein Molekulargewicht zwischen
Nach einem anderen Verfahren wird das in einem ge- 5000 und 50 000 und einen Schmelztemperaturbereich
eigneten Lösungsmittel gelöste Überzugsmittel aufge- 45 zwischen 100 und 150°C zeigen und mit radikalischen
sprüht; diesem Überzugsmittel kann ein Haftmittel Katalysatoren hergestellt wurden,
zugesetzt werden, das die Adhäsion des Überzugs auf Die erfindungsgemäß verwendeten chlorierten PoIy-
zugesetzt werden, das die Adhäsion des Überzugs auf Die erfindungsgemäß verwendeten chlorierten PoIy-
dem Träger erleichtert. Außerdem kann die Träger- propylene sind solche mit einem Chlorgehalt zwischen
folie mit chemischen Mitteln, kontinuierlichen, nicht 37 und 68 %. Sie werden erhalten durch Chlorierung
durchschlagenden elektrischen Entladungen oder Flam- 50 von amorphem Polypropylen mit einer Grenzviskosimen
vorbehandelt werden. tat, bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135° C,
Weiterhin ist die Verwendung von Vinylidenchlorid- von weniger als 1.
Acrylsäure-Copolymeren als heißsiegelfähiger Über- Die Überzugsmischung enthält 10 bis 30 Gewichtszug für Zellglas, Polyolefine und Polyesterfilme be- prozent (bezogen auf die Mischung) an chloriertem
kannt. 55 Polypropylen.
Bei der Anwendung dieser Copolymeren als heiß- Die Stärke des Überzugs auf der Trägerfolie kann
siegelfähige Schicht auf Folien aus kristallinen α-Öle- zwischen 0,5 und 20, vorzugsweise zwischen 1 und 15 μ,
finpolymeren, insbesondere Folien aus Polypropylen schwanken.
mit vorwiegend isotaktischer Struktur, wurde ge- Der Adhäsionsgrad des Überzugs auf der Trägerfunden,
daß der Überzug auch ohne Verwendung von 60 folie wird gemessen, indem man ein Stück selbst-Haftmitteln
einen beträchtlichen Adhäsionsgrad auf klebendes Celluloseband unter Druck auf die überder
Polypropylenfolie besitzt (Widerstand der Schweiß- zogene Folie preßt und es dann schnell von der Oberverbindung
130 bis 150 g/cm), insbesondere wenn die fläche abzieht. Überzüge mit ausgezeichneter Ad-Folie
an ihrer Oberfläche vorher z. B. mit elektrischen häsion sollen dabei fest an der Trägerfolie haften-Entladungen,
Oxydationsmitteln vorbehandelt wurde. 65 bleiben; Überzüge mit schlechterer oder schlechter
Polypropylenfolien, die mit Vinylidenchlorid-Acryl- Adhäsion werden dagegen teilweise oder völlig von
säure-Copolymeren überzogen sind, zeigen aber immer der Trägerfolie abgezogen,
noch eine zu hohe Hafttendenz (Haftung 2. Grades Die Adhäsion wird weiterhin gemessen am »Schäl-
noch eine zu hohe Hafttendenz (Haftung 2. Grades Die Adhäsion wird weiterhin gemessen am »Schäl-
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT827963 | 1963-04-22 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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-
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- 1964-04-13 GB GB15128/64A patent/GB993234A/en not_active Expired
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |