DE1568980A1 - Verfahren zur Herstellung von Glykolestern von Carbonsaeuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Glykolestern von CarbonsaeurenInfo
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Description
W. 12451/66 13/Ko
Mitsui Petrochemical Industries, Ltd. Tokyo (Japan)
Verfahren zur Herstellung von GIykolestern
von Carbonsäuren
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Glykolestern organischer Carbonsäuren
in guter Ausbeute, wöbe"1 weder eine Verfärbung
der sich ergebenden Ester noch der daraus erhaltenen Produkte bei Verarbeitung der Ester auftritt. Ferner
bezieht sich die Erfindung auf die in einem derartigen Verfahren verwendeten Katalysatoren. Insbesondere
bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Hersi
ellung von Glykolestern organischer Carbonsäuren aus der Gruppe von aromatischen, aliphaitschen und alicyclisehen
Carbonsäuren, die gegebenenfalls Substituenten tragen können, durch Umsetzung eines Alkylenoxyds mit
2 bis 4- Kohlenstoffatomen mit einer derartigen Säure in einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines
Katalysators.
009814/1977
£8 1st bekannt, daß aan eine organische Carbonsäure,
z. B. eine aromatische, allphatlsche oder alioyclische
Carbonsäure, diegegebenenfalls einen Substituenten Aufweisen kann, mit einem Alkylenoxyd In einem organischen
Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators tür Herstellung des entsprechenden organischen Carbonsäureglycolesters
umsetzen und durch Polykondensation derartiger Ester brauchbare Polymerisate erhalten kann.
Xn der britischen Patentschrift 623 669 ist ein Verfahren zur Durchführung der vorstehend beschriebenen Reaktion
in Wasser als Reaktionsmedium beschrieben, bei welchem Amine oder Alkalien als Katalysator zur Anwendung gelangen.
Außerdem ist in der britischen Patentschrift 906 722 (US-Patentschrift 2 932 662;: deutsche Patentschrift 1 138 030)
ein Verfahren beschrieben, bei welchem die Reaktion in einem wäßrigen Medium unter Verwendung von Aminen als Katalysator
ausgeführt wird. Da jedoch das Verfahren, bei welchem ein organisches Lösungsmittel als Reakticnsmedium verwendet
wird, die Arbeitsweise, bei welcher Wasser als Reaktionsmedium verwendet wird, mit Bezug auf Ausbeute und Reinheit
des Produktes übertrifft, wurden Vorschläge zur Durchführung der Reaktion in organischen Lösungsmitteln gemacht·
0098U/1977
8ο 1st sub Beispiel in der britischen Patentschrift
915 β91 (US-Patentschrift 3 037 049; deutsche Patentschrift
1 155 111I-) ·1η Verfahren vorgeschlagen, bei welchen bis-(B-Aroxy»thyl)-terephthalat in hoher Ausbeute bei Ausführung
der leaktion «wischen Terephthalsäure und Athylenoxyd
in Methyläthylketon in Gegenwart eines tertiären Amins
als Katalysator, z. B. Tri-n-propylamin, 1£§|§ί81*% wird.
Obgleich bei dieser Arbeitsweise ausgezeichnete Ergebnisse hinsichtlich Auebeuteund Reinheit des Produktes
erhalten werden, tritt hierbei häufig eine Verfärbung des sieh ergebenden organischen Carbonsäuroglykolesters auf,
oddr es wird die besonders störende Erscheinung beobachtet, daB das aus diesem Ester als AuBgangsmaterial hergestellte
Poly«erisatprodukt verfärbt ict, obgleich der Ester anscheinend ein· hohe Reinheit besitzt und nicht verfärbt
1st.
Die Ursache dieser Verfärbung ist noch nicht völlig
geklärt* Außerdem wären, falls diese Verfärbung verhindert
werden soll, koalisierte Arbeitsweisen zur Ausschaltung der Ursache der Verfärbung erforderlich, und es ist daher offensichtlich, daß dies einen wesentlichen technischen Nachteil
darstellt.
Es wurden Untersuchungen durchgeführt, ua einen
>'<eg zur Verhinderung des Auftretens der Ursache der kaum voraussehbaren und schwer zu vermeidenden Verfärbung zu finden,
009814/1977
BAD ORIGINAL
wobei festgestellt wurde, daß man die organischen Oarbonsäureglykolester ohne Gefahr einer Verfärbung in guter Ausbeute
herstellen kann, indem man die Reaktion unter Verwendung eines Katalysators ausführt, der bisher für diese Art τοη
Veresterungsreaktion noch nie vorgeschlagen worden ist·
Weitere Untersuchungen zeigten, daß die "erbindungen, die
den tert. Photphinen, tert. Arsinen und tert· Stibinen
katalytische / angehören, eine vorteilhafte/Aktivität aufweisen und kein·
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrene
zurHerstellung von hochwertigen organischen Carbonsäureglykolestern durch Umsetzung einer organischen Carbonsäure alt
einem Alkylenoxyd in einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Katalysators, wobei dieUmeet"ung In Segenwart eines Katalysators aus solchen Verbindungen, die bisher hierfür nie vorgeschlagen worden sind, ausgeführt wird,
um die Ursache der Verfärbung des Esters und des daraus hergestellten Polymerisate zu verhindern, was bei den bisher
bekannten Arbeitsweisen nicht vermieden werden konnte, und wobei außerdem keine Nachteile hinsichtlich der Ausbeute
od. dgl. herbeigeführt werden. Ferner bezweckt die Erfindung die Schaffung von Katalysatoren, diebei einem derartigen
vorteilhaften Herstellungsverfahren verwendet werden können.
00981A/1977
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß man die Umsetzung zwischen der Carbonsäure und dem -^lkylenoxyd unter Verwendung eines Katalysators von
wenigstens einem tert. Phosphin, tert. Arsin und/oder · tert. Stibin der Formel R*X ausführt, in welcher R einen Phenyl-
oder Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt, wobei die Reste R gleichoder verschieden sein können, und X
Phosphor, Arsen oder Antimon bedeutet.
Für die als Ausgangsmaterial zu verwendenden organischen Carbonsäuren und Alkylenoxyde sind alle gebräuchlichen
bekannten Kombinationen brauchbar. Die Carbonsäurenumfassen
aromatische, aliphatische und al!cyclische Carbonsäuren,
die gegebenenfalls Substituenten tragen können, wobei Ie Hinblick auf ihre katalytische Aktivität und Fähigkeit zur
Verhinderung des Auftretens der Ursache einer Verfärbung bei dem Verfahren gemäß der Erfindung besonders vorteilhafte
Säuren die gegebenenfalls Substituenten aufweisenden Benzolmono- oder -polycarbonsäuren, die Naphthalinmonooder
-polycarbonsäuren, die Cycloalkanmono- oder -polycarbonsäuren
und die aliphatischen Mono- oder Polycarbonsäuren mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen sind.
0098U/1977
Im Hinblick auf die katalytisch· Aktivität und Fähigkeit
sur Verhinderung des Auftretens einer Verfärbung werden bei dem Verfahren gemäß der Erfindung Benzolmonooarbonsäure,
Benzoldicarbonnäuren, einfach substituierte Benzolmonooarbonsäuren, Cyclohexancarbonsäuren und die niederen aliphatischen
Carbonsäuren besonders bevorzugt. Als Substituenten der vorstehend genannten einfach substituierten Benzolaonocarbonsäuren können z. B. Methyl, Nitro, Chlor und die niederen
Alkylreete vorhanden sein.
Die als Ausgangsmaterial zu verwendenden organischen Carbonsäuren umfassen Naphtholsäure, Naphthalindiearbonsäure,
Naphthensäure, Benzoesäure, Nitrobenzoesäure, Chlorbenzoeeäure, Toluylsäure, tert.-Buty!benzoesäure, Phthalsäure,
Isophthalsäure, Terephthalsäure, Benzoltrlcarbonsäure, Benzoltetracarbonsäure, Adipinsäure, Cyclohexandicarbonsäure,
Essigsäure, Chlorpropionsäure, Nitrobuttersäure und Cyanocaprinsäure*
Sie als Ausgangsmaterialien zur Anwendung gelangenden
Alkylenoxyde enthalten 2 bis 4 Kohlenstoffatome im Molekül
und umfassen z. B. Äthylenoxyd, Fropylenoxyd und Butylenqxyd.
Wie vorstehend angegeben* wird die Umsetzung gemäß der
Erfindung in einem organischen Lösungsmittel ausgeführt» Mit Bezug auf dieses organische Lösungsmittel bestehen kein·
0098U/1977
besonderen Bcsohr&nkungen, solange es gegenüber den
Reaktiomateilnehatrn unter denReaktionebedingungaH Inert 1st
und wenigstens einen der Reaktionsteilnehmer lösen kann.
FQr diesen Zweck können z. B, die folgendin Lösungsmittel
svr Anwendung gelsngent Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kehlen
Vtaeerstoffe, nitrokohlenwasserstoffe, Äther, Ketone,
organlaohe Ester, Nitrile und Laetone, ι. B. flexan, Cyclohexan, Toluol. Chloroform, ithylendlqhlorid, Chlorbensol,
JLt hy lbuty lather 9 Dioxin, Tetrahydrofuran, Aceton, Methy1-Ithylketon» Acetophenon, ithylaoetat, Äthylbensoat, Acetonitril, lenionitfil und f-Butyrclecton. AIa Katalysatoren
werde» bei dta Verfahren geaMB der Erfindung tert. Phosphine,
tert· Areine und "tort. Stibine der Formel R^X verwendet,
in weloher 1 einen Fhenylrest und/oder Alkylrest mit 1 bis
9 Kohlenstoffatomen und X Phosphor, Arsen oder Antimon bedeuten« Diese Verbindungen können sowohl allein oder als
(taaison το» »ihreren Verbindungen zur Anwendung gelangen.
Außerdem können eii sowohl den Phenyl- als auoh Alkylreste
la MolekUl enthalten oder sie können aus einer Verbindung bestehen, in welcher lediglich der eine oder der andere
der Beste enthalten 1st. Aus technischen Gesichtspunkten werden Trlphenylphosih£n, Triphenylarsln und Trlphenylstibin
beTorsuft.
0098U/1S77
BAD ORIGINAL
fiel der praktischen Ausführung des Verfahrens gemäB
der Erfindung werden die organische Carbonsäure und das organische Lösungsmittel in einem Verhältnis Yon 0,5 bis
20 Gew.-Teilen und vorzugsweise 1 bis 10 Gew.-Teilen des letsteren auf ein Gew«-Teil des ersteren verwendet.
Wenn sich die Carbonsäure in dem organischen Lösungsmittel schwierig löst, wird technisch eine geeignete Menge des
Lösungsmittels sur überführung des Gemisches in form eines
Sohlammes bevorzugt, wobei hierbei im allgemeinen eine drei- bis sehnfache Menge an Lösungsmittel verwendet wird.
Ferner wird das molare Verhältnis der organischen Carbonsäure zu dem Aikylenoxyd zweckmäßig in einer molaren Menge
der
von/0,8-bis 1,5-fachen stöohiometrisehen Menge verwendet.
Obgleich Produkte hoher Reinheit unterhalb dieses Bereiches erhalten werden können, ist dies praktisch nicht vorteilhaft,
da eiie Steigerung der Menge an nichtumgesetster organischer
Carbonsäure auftritt. Wenn dieser Bereich überschritten
wlra, tretenandererseits Fiixo m\f, bei welchen das Alkylenoxyd verworfen wird, die Bilauue eines polymer!satsxtigen
Materials stattfindet α die Reinheit des erwünschten Produktes erniedrigt ist.
Die zur Anwendung gelangende Menge Katalysator beträgt vorzugsweise 0,1 bis 10 Gewl-Teile je 100 Gew.-Teile organischer Carbonsäure. Bei großer Katalysatormenge kann die
0098U/1977
BAD OFHGiNAL
Reaktionsteniperatur erniedrigt werden; da jedoch die
Bildung eines polymerisatartigen Materials gefördert wird, ist nicht nur die Reinheit des Produktes erniedrigt, sondern
auch die Abtrennung des gewünschten Produktes aus dem Re akt ions gemisch erschwert. ϊίΓβηη andererseits die Katalysatormenge
ungenügend ist, muß die Reaktionstemperatur erhöht werden. Hierbei tretenFälle auf, bei welchen die
erhaltenen Ergehnisse unerwünscht sind, indem das Produkt ein polymericatartiges Material in Abhängigkeit von der
zur Anwendung gelangenden organischen Garbonsäure ergeben kann.
Die bei dem VerfahrengeaäS der Erfindung zur Anwendung
gelangende irolymerisationstemperatur liegt im Bereich
zwischen 50° und 200° 0 und vorzugsweise zwischen 80° und 180° 0. Das Verfahren kann unter einem Überdruck von 0 bie
50 kg/cm ausgeführt werden. Üblicherweise wird es bevorzugt,
die Reaktion zwischen der organischen Garbonsäure und dem Alkylenoxyd unter Uberatmosphärendruok auszuführen,
wobei das letztere in flüssigem Zustand vorliegt. Für diesen Zweck ist die Verwendung eines inerten Gases erwünscht«
Die Reaktion kann jedoch auch unter Zuführung des Alkylenoxyds
zu dem Reaktionssystem unter atmosphärischem Druck ausgeführt werden. Das Verfahren gemäß der Erfindung kann
sowohl ansatzweise als auch kontinuierlich ausgeführt werden·
0098U/1977
τ "5RlGSNAL
- ίο -
Die überwiegende Hehrheit der nach dem Verfahren
gemäß der Erfindung hergestellten Produkte kann ale brauohbare und wertvolle Zwisohenstoffe für die Herstellung Ton
Weichmachern, Harzen und Lacken ohne irgendein· weiter·
Reinigung verwendet werden. Die Olykolester von Terephthalsäure können z. B. beim Erhitzen unter Bildung einer Substanz von hohem Molekulargewicht polykondensiert «erden·
Die Erfindung wird nachstehend «η>>«™<
von Beispielen näher erläutert.
Ein mit einem Rühreijversehener 500 ml-Autoklav aus
rostfreiem Stahl wurde mit 50 g Terephthalsäure, 26,7 8 flüssigem Äthylenoxyd, 3 g Triphenylphosphin und 150 g
Methylethylketon beschickt, worauf nach Verdrängung der Luft in dem Autoklaven durch Stickstoff die Reaktion während
zwei Stundenjbei 130° C unter einem Stiokstoffdruok von
20 atü ausgeführt wurde· Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung heiß filtriert, wobei 2 g nicht«
umgesetzte Terephthalsäure abgetrennt wurden. Das JiItrat
wurd* auf 5° G gekühlt und 64,3 g an abgeschiedener biB-(I-5ydroxy)terephthalat
wurdendurch Filtration abgetrennt·
0098U/1977
- li -
athyl Der Schmelzpunkt dies· biB-(B-Hydrojtjr)~terephthalat« war
109° 0· Beim Auflösen von 2 g dieeoe Ester· in 20 ml βineβ
LBeungsmittelgemischee aus 20 Teilen Wasser und 80 Teilen
Itmsnol betrug die optische Dichte bei einer Wellenlänge
Toa 180 Μψ. 0,051 und die Verseifungesfthl war 439· Dieses
Material wurde aus. Methylethylketon umkristallisiert und
·■ wurde wlhrend Tier Stunden bei 270° 0 unter einen
Stickstof fdruok von 0,4 an Hg^i η Gegenwart τοη Antimontrioxyd der Polymerisätionsreaktion unterworfen, wobei ein
farbloses Polyethylenterephthalat erhalten wurde.
Beispiel 2 und Verfielchsvereuch 1
Der in Beispiel 1 beschreiben« Autokle.Y vurde mit
50 s TerephthalsHure (Hasen-Zahl 100), 26,7 g flueβige»
Ithylenoaiyd, 3,7 g (0,014 Mol) Trißhenylphoephin und ISO g
Methylethylketon besGhiokt, worauf die Reaktion während
swel Stunlenbei 110° 0 unter eines Sticketoffdruck τοη
15 atü ausgeführt wurde« Dannsh wurde die fieaktionsmiachung
wie in Beispiel 1 behandelt, wcbti 64,5 g
terephthalat, Schmelzpunkt 109° O9 erhalten wurden ^ die
naoh dem In Beispiel 1 beschneibenen Yerfahre» bestiomte
optisab* Richte betrug 0,050 \mA die Verseifuaagesiihl «ar
4443, Bei Polymerisation "dieses E»t?··:,· naob Uxücristallisation
wie In Βέΐΐίίβΐ 1 ma de eie farbloses Fol7ätäylent«rephthalat
0098U/1977
BAD ORIGINAL
Zum Vergleich wurden anstelle des vorstehend genannten Trlphenylphosphins 2 g (0,014 Mol) Tri-n-propylamin verwendet und unter Anwendung der gleiohen Arbeitsweise, wie vorstehend beschrieben, wurden 63«8 g As-(B-ltydroxyäthyl)-terephtfealat erhalten (Vergleicnsvereuen 1)·
Dieses Bis-(ß-Hydroxyäthyl)-terephthalat besaß einen
Schmelzpunkt von 109° C, eine optische Diohtevon 0,060
und eine Verseifungezahl von 439· Si« Farbe des nach
!!■kristallisation und Polymerisation dieses Esters erhaltenen PolyHthylenterephthalats war braun.
Die in Beispiel 2 beschreibene Arbeitsweise wurde
unter Verwendung von 50g Terephthalsäure,, 26,7 g flüssige»
Äthyltnoxyd, 2 g Triphenylphosphin und 150 g Acetonitril
ausgeführt, wobei 67»3 g Bie-(ß-hydroxyäthyl)-terephthalat,
Schmfilspunkt 109° 0, Verseifungssahl 440, erhalten wurden.
Die Arbeitsweise von Beispiel 3 wurde mit der Abänderung wiederholt, daß anstelle des darin verwendeten
Triphenylphoephins die in der nachstehenden Tabelle I
angegebenen Katalysatoren verwendet wurden, wobei die darin aufgeführtenjeweiligenErgebnisse erhalten wurden.
0098U/1977
!Tabelle I
Katalysator und Ausbeute an BiB-(B-»hydro3gräthyl)-terephthalat
| Beispiel | Katalysator |
Katalysator-
menge (κ) |
Ausbeute an Bia-
(ß-hydroxyäthyt)«- |
| terephthalat (κ) | |||
| 4 | Trime thylphosphin | 0,8 | 65,0 |
| ' 5 | Triäthylarsin | 1,5 | 61,8 |
| 6 | Tributylstibin | 2,5 | 57,6 |
| 7 | Triamylph.ospb.in | 2,0 | 5*,1 |
| 8 |
Diphenyläthyl-
phosphin |
1,8 | 66,8 |
| Beispiel 9 |
Die Arbeitswelse von Beispiel 1 wurde mit der Abänderung
wiederholt, daß anstelle von 3 g Tripheny!phosphin 1,0 g
Triphenylphosphin und 2,3 g Triphenylarsin verwendet wurden,
wobei 65 g Bii>.(ß-hydroxyäthyl)-terephthalat erhalten wurden·
50 g Terephthalsäure, 26,7 g flüssiges Äthylenoxyd,
3,5 g Triphenylarsin und 150 g Aceton wurden in denin
Beispiel 1 beschreibenenAutoklaveneingtbracht, worauf die
ßeaktion während zwei Stunden bei 125° C unter einem Stickstoffdruck von 30 atü ausgeführt wurde. Bas Reaktion·-
produkt wurde heiß unter überatmosphärischem Druck filtriert, wobei 2,2 g nichtumgeaetzte Terephthalsäure abgetrennt wurden. Anschließend wurd* auf 0° C gekühlt und 64 g BIe-(B-.
hydroxyäthyD-terephthatt abgetrennt« tie optisch· Diohte
des so erhaltenen Bie-Cß-hydroxyäthy&erephthalats war 0,050.
Die in Beispiel 10 beschreiben· Arbeitsweise wurde
unter Verwendung der in Beispiel 1 angegebenen Reaktion·-» teilnehmer mit der Abänderung befolgt, daß anstelle τοη
Methylethylketon 220 g Ithylendichlorld verwendet wurden.
Ee wurden 67,3 g Bis-(ß-hydroxyäthyl)-terephthalat erhalten.
Die in Beispiel 10 beschriebene Arbeitsweise wurde unter Verwendung der in Beispiel 1 angegebenen Reaktion·-
teilnehmermit der Abänderung befolgt, daß anstelle des
Methyläthylketons 500 g Ithylacetat verwendet wurden·
Ee wurden 57 g Bi8-(ß-hydroxyäthyl)-terephthalat erhalten·
Bei weiterer Konsentrierung des Filtrate wurden 8 g Bis-(ß-hydroxyäthyl)-terephthalat abgetrennt. *
Die in Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wurd·
nit der Abänderung wiederholt, daß anstelle des Metoylathylketone 120 g Dioxan verwendet wurden· Ss wurden 55 g BIe-(e-hjdrox7ftthyl)-terephthalat erhalten·
0098U/1977
50 g Isophthalsäure, 26,7 β flüssiges JLth/lenoxyd,
3 g friphenjrlphosphia und 100 g Äthylendlehlorid wurden
in dta Ia Beispiel 1 beschriebenen Autoklaveneingebraoht
und 41« Reaktion wurde wahrend 2 Stunden bei 110° C unter
•inta Stickstoffdruck von 15 »tti ausgeführt· Das ReaktionegtpiBeH »mrdt danx bei 70° 0 filtriert, wobti 0,5 β I·©-
phthalsittrt abgttrtant wurden. F*ah Abkühles wurden 60,2 β
Bii«(Ä*tayaM7lthyl)->Uopüthe.lat erhalten.
in .Btlipltl 1 beschrieb ae Autoklav wurde alt
50 g Oyelohexandloarboziaäur«» 26,7 g fluss if #«
3 β Xripatnylphospoin und 150 g ütttgrlieobutyUcetoa be*
■fthltki« worauf die Reaktion während swei Stunden bei 115*0
unte? «int* Stickstoffdruck von 15 atü ausgeführt wurdet
Das Reaktionsgeld sch wurde dann nit einer ferlngen
an irerdLUazite» Auaoniftkwaeser sur Entfernung von
setsttr 8£vixe, dans ait Wasser und *in«r geringen
verdÜÄatii SaIssäure »ur Kntfernumg des Katalysators und
•6hii«aiieh Mit Wasser gewaeshen und mit Hatriussulfat g*~
Bae I^suaesmittdX vurde ümm unter verrinferte»
tntfernt, wobei 62,8 g Bl«-(.^>!37d)
at esrh<te. «»rdtn«
0098U/1977
BAD ORIGINAL
Der in -Beispiel 1 beschriebene Autoklav wurde Bit
50 g Benzoe säure, 26,7 g flüssigem Äthylenoxyd, 2 g Triphenylphosphin und 150 g Benzol besohiokt, worauf die
2 «1t Stickstoff/ Druck bis su 150 g/cm überdruck/erseugt wurde» Di«
Reaktionemischungwurde dann während swei Stunden unter
Beibehaltung der Temperatur bei 110° C umgesetzt. Mach Beendigung der Reaktion wurde das Reaktionsprodukt mit
einer 5 %-igen wäfirigenNatriumcarbonatlösung iur Entfernung Ton nicht umgesetster Benzoesäure durch Extraktion
in die wäßrige Losung gewaschen, worauf deetilliefct wurde·
Es wurde eine Ausbeute an Benzoesäureglykolester Ton
93,4 % erhallen. Der Siedepunktdieses Estera war bei
bis 156° C/ll μ Hg1 selbst beim Erhitzen dieses
Materials während 10 Stunden bei 150° C wurde kein· Verfärbung beobachtet. Die die nichtumgesetste Benzoesäure
enthaltende Extraktionsflüseigkeit wurde mit Salzsäure
angesäuert, wobei jedoch überhaupt keine Benzoesäure erkalten wurde. Demgemäß war die Umwandlung der Benzoesäure
in dieser Reaktion lOOJt-ig.
0098U/1 977
- 17 -Beiipiel 17
50 g Benzoesäure, 28,6 g Fropylenoxyd, 2 g Triphenylarsin und 150 g Xylol wurden verwendet und unter
Anwendung des in Beispiel 16 beschriebenen Verfahrens wurde Benzoesäurepvopylenglykolester in einer Ausbeute
von 88,4 % erhalten.
Nitro
50 g p-benzoesäure, 13,5 g flüssige« Athylenoxyd,
1,5 g Triphenylphospin und 150fAcetonitril wurden verwendet
und unter Anwendung dee in Beispiel 14 beschriebenen Verfahrens wurden 62,2 g p-Nitrobensoesäureglykolester erhalten.
50 g Essigsäure, 58 g Propylenoxyd, 4 g Tripheaylstibin und 200 g Acetonitril wurden in den in Beispiel 1
beschriebenen Autoklaveneingebracht und die Reaktion wurde während zwei Stunden bei 140° 0 unter einem Sticketoffdruck
von 20 atü ausgeführt. Nach. Beendigung der fieaktion wurde
durch Destillation Essigeäurepropylenglykoleater in einer
Ausbeute von 87,7 % erhalten·
0098U/1977
30 g Essigsäure, I50 g Benzotfnitril und 3 g
Triphenylarsin vurden in einen mit eines Rührer, eines
RUckflußkühler und einer Gaaeineleitungsdüse Teraehenen
Dreihalskolben eingebracht, vorauf gasförmiges Äthylenoxyd während vier Stunden rom Boden des Kolbens mit
einer Umalaufpumpe zugeführt vurde, während die Reaktionsmischung auf 120° 0 bis sum Tollständigen Verbrauch der
Essigsäure erhitztvurde· Fach der Umsetzung vurde das
Beaktionsgemisch destilliert, vobei 49»5 g Essigsäureglykolester-Destillat erhalten vurden· Das Destillat
belief sich auf 82 % der umgesetzten Essigsäure·
In der nachstehenden Tabelle II sind die in den Beispielen 1 bis 20 und im Vergleicheversuch 1 erhaltenen
Ergebnisse zusammengefaßt.
0098U/1977
ORIGINAL INSPECTED
(g)
(β)
Mittel
Katalysator (S)
(8C) On/«2) (BM*.)
Ausbeut·
Cf)
TerephthaV lthylen- - Methy Iith7l-50
Vgl. 1
3
ο
* S
00
2
■äure
10
11
50 50 50
50
50 50 50 50 50
50
50
26,7 keton 26·7 Η 26,7Λ "
26,7 Acetonitril
26,7
150
| 26,7 " | 150 |
| 26,7 " | 150 |
| 26,7 " | 150 |
| 26,7 - | 150 |
26,7 Methyläthylketon
26,7 Aceton
26,7 Äthandichlorid 220
Trlphenylphospblm 3
2,7
Tri-n-propjlamin 2,0
Triphenylphosphin 2,0
Triaethylphosphin 0,8
130 HO HO
110
110 HO HO
t Tributjlstibla
•2,5 Triaeylphonphin
2,0
Diphenyläthylphosphin 1,8
Triphenjlphoephin 1,0 Triphenylarsin
3,5
Tripheny !phosphin 3
20 15 15
15
15 15
15 15 15 20
30 30
2 2 2
2 2 2 2 2
2 2
64,3
64,5 63,8 +)
67,3
65,0 61,8 57,6 58,6 66,8 65,0
64,0
67,3
+) rerfärbtes Polymerisat
co' co
Beispiel
Nr,
ure
(β)
•rial
Alkyl
[IkyTenöxyd Lösungsmittel
(S) (β)
Katalysator (S)
gnT|ge;it
Temp· Druck o Zeit (öc5 (kg/cm2) (Stdn.)
| Ausbeute (β) |
0 |
| 65, | 0 |
| 55, | 2 |
| 60, | 8 |
| 62, | 4« |
| 93, | ·* |
| 88, | 2 |
| 62, | 7% |
| 87, | 5 ♦♦) |
| ♦9, |
säure
50
50
Isophthalsäure 50
26,7 500 26,7 Dioxan 120
O
(O
00
(O
00
26,7 Dicaloräthan 100
26,7 Methylisobutylketon
26,7 Benzol
Cyclohexan- "
dicarboasäure 50
Benzoesäure n
50
" 50 Propyleno- Xylol
xyd 28,6
p-Hitroben» Ätnylenoxyd Acetonitril
soesäure 50 13,5 150
Essigsäure Propylenozyd " 50 58
30 ithylenoxyd Bensonitril
(Gas) 150
|
Triphenylphoe-
phln 3 |
125 | 30 |
| 3 | 130 | 20 |
| 3,0 | 110 | 15 |
| 3,0 | 115 | 15 |
| 3,0 | 110 | 15 |
|
Tr ipheny larsin
2,0 |
110 | 15 |
|
Triphenylphoa-
phln 1,5 |
110 | 15 |
|
TrIphenyIstibin
4» |
140 | 20 |
| Triphenylarsin | 120 | at |
2 2
2 2
++) Glaereaktor
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Glykolestern von Carbonsäuren durch Umsetzung einer gegebenenfalls Substituenten
aufweisenden aromatischen, aliphatischen oder alicyclischen Carbonsäure mit einem Alkylenoxyd mit 2 bis
Kohlenstoffatomen in einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart «ines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Katalysator wenigstens ein tert· Phosphin, tert· Arsin und/oder tert. Stibin der Formel
verwendet, in welcher R gleich oder verschieden ist und jeweils einen Phenylrest oder Alkylreste mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
und X Phosphor, Arsen oder Antimon bedeuten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennaeicb.net,
daß man als Lösungsmittel Nitrile, Ketone, Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, organische Säureester
oder Äther verwendet.
3. Verfahrennach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine gegebenenfallaSubstituenten aufweisende
Benzolmono_ oder -polycarbonsäure, Naphthalinmonooder
-polycarbonsäure, Gycloalkonmono- oder -polycarbonsäure
oder eine aliphatisch^ Mono- οά*ν Polycarbonsäure mit 1 bis
20 Kohlenstoffatomen im Molekül nit dem Allcylenoxyd umsetzt.
003814/1977
ORIGIMAL.
4-· Verfahren nach einem der AneprUehe 1 ti· I1
dadurch gekennsβlehnet, dafi »an tin« Bensolaono«afto&~
säure, Bensoldioarbonaäure, einfaoh anbetituiett· Jenaol*
■onocarbonaäure,»it inebeeondere eine» Methyl- oder Hitroreat ale Subitituent, eine OyclohexanearboMÄuret tin·
OvOlohexandioarbonaäure oder eine niedere aliphatieehe
Carbonsäure »it de» Alkylenelylieioxyd u»eetst.
9· Verfahren naoh eine» der Aneprilehe 1 bii V^
dadurch gekennieiohnet, dafi »an Tertphthaleäure, laophthal»
aäure oder £eeigaäure »it de» Alkylenoxyd uaeetit·
0098U/1977
BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP402565 | 1965-01-27 | ||
| JP402565 | 1965-01-27 | ||
| DEM0068158 | 1966-01-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1568980A1 true DE1568980A1 (de) | 1970-04-02 |
| DE1568980C DE1568980C (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6601077A (de) | 1966-07-28 |
| GB1131393A (en) | 1968-10-23 |
| NL136398C (de) |
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| DE1468923C (de) | ,at 07.07.65 ot 06.02.69 bt 02.04.70 |
Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |