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DE1568223C - Verfahren zur Überführung flussiger Kohlenwasserstoffe in Acetylen und/oder Olefine - Google Patents

Verfahren zur Überführung flussiger Kohlenwasserstoffe in Acetylen und/oder Olefine

Info

Publication number
DE1568223C
DE1568223C DE1568223C DE 1568223 C DE1568223 C DE 1568223C DE 1568223 C DE1568223 C DE 1568223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxygen
gas
ignition
flame
nitrogen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Baur Karl Gerhard Dr Stoffler Gebhard Dr 6700 Ludwigshafen Tagheber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Description

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Claims (1)

1 2
Es ist bekannt, flüssige Kohlenwasserstoffe in einer Zündstrom durch Tastendruck eingeschaltet. Gleichunter einer Flüssigkeitsoberfläche brennenden zeitig läuft ein auf etwa 10 Sekunden eingestelltes Flamme (Tauchflamme) mit Sauerstoff oder sauer- erstes Zeitrelais an, das die Abschaltfunktion des stoffhaltigen Gasen durch Spaltung in ein Gasgemisch . Flammenwächters 6 während dieser Zeit überbrückt. zu überführen, das reich an ungesättigten Kohlen- 5 Ein zweites auf etwa 15 Sekunden.eingestelltes Zeitwasserstoffen, insbesondere Acetylen und Äthylen, relais läuft gleichzeitig an und hat die Aufgabe, nach ist. Es ist ferner bekannt, zur Erhöhung der Betriebs- dieser Zeit den Zündstrom abzuschalten. Erst hachsicherheit bei diesem Verfahren die Flamme mittels dem die laufende Bildung von Zündfunken am einer Photozelle zu überwachen in der.Weise, daß Tauchflammbrenner4 und das Vorhandensein des die Sauerstoffzufuhr zum Brenner durch ein Sauer- io erforderlichen Stickstoffdruckes im Vorratsbehälter 7 'stoffventil geregelt wird, das mit der umgekehrten angezeigt worden ist, wird über dem Druckregler 8 Funktion eines Inertgasventils gekoppelt ist. Bei und dem Durchflußregler 9 automatisch Verdündiesem Verfahren kann die Sauerstoffzuführung nungsstickstoff in'den Gasraum des Reaktionsgewährend des Betriebes der Anlage automatisch in fäßes3 geleitet. Das Spülgas und nach Zündung das Abhängigkeit von der Flamme und von der Gaszu- 15 Spaltgas verläßt durch Leitung 10 das Reaktionssammensetzung in dem Raum über den zu spalten- gefäß 3.
den Kohlenwasserstoffen so. geregelt werden, daß Im allgemeinen hat es sich als zweckmäßig ergrößere Ansammlungen von Sauerstoff im Gasraum wiesen, etwa die 20 bis 25fache Volumenmenge über den flüssigen Kohlenwasserstoffen vermieden Stickstoff, bezogen auf die durch den Brenner cinzuwerden, indem bei Erlöschen der Flamme das Sauer- 20 führende Sauerstoffmenge, zur Spülung des Gasstoffventil geschlossen und das Inertgasventil ge- raums im Reaktionsgefäß 3 zu verwenden, um die öffnet wird. Dieses bekannte Verfahren ist sehr gut Ausbildung eines zündfähigen Gemisches zu vergeeignet,' den Betrieb der Tauchflamme laufend zu meiden. Nachdem der Durchfluß einer genügend überwachen. Bei der Zündung der Tauchflamme großen Menge Verdünnungsstickstoff zurückgcmeldet kann es jedoch einerseits durch Fehlzündungen in- 25 ist, wird das Dreiwegeventil 2 automatisch von der folge zu geringer Zündenergie und durch unvollstän- Stickstoffleitung 1 auf die SauerstofFleitung 5 umdigen Umsatz des durch den Brenner eingeführten gestellt.
Sauerstoffs sowie andererseits durch eine Ver- Der Stickstoffdurchfluß soll beispielsweise bei einer
zögerung der Sauerstoffanalyse im Gasraum zu einer Anordnung mit einem Sauerstoflverbrauch von
vorübergehenden Anreicherung von Sauerstoff im 30 1000 Nm3 pro Stunde etwa 22 000 bis 25 000 Nm3
Raum oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche der Koh- pro Stunde N2 betragen. Bei dieser Arbeitsweise kann
Ienwasserstoffe kommen, die zur Ausbildung eines die Reaktion" nunmehr auch bei Zündverzögerung
zündfähigen Gemisches führt. So genügt z. B. beim bzw. anfänglich unvollständigem Sauerstoffumsatz
Durchsatz von 1000 cbm Sauerstoff pro Stunde und ohne die Gefahr der Bildung eines zündfähigen Gas-
einem Gasvolu.men von 4 cbm im Raum oberhalb 35 Sauerstoffgemisches über der Oberfläche der flüs-
der flüssigen Kohlenwasserstoffe eine Zündver- sigen Kohlenwasserstoffe anlaufen,
zögerung um etwa 4 Sekunden, um den Gehalt an Bei normalem Ablauf de.s Zündvorgangs wird nun-
Sauerstoff in diesem Gasraum auf 28%, d.h. weit mehr durch'das erste Zeitrelais nach Ablauf von
oberhalb der Zündgrenze ansteigen zu lassen. . etwa 10 Sekunden der Flammenwächter und das
Gegenstand des deutschen Patents 1 032 735 ist 40 Analysengerät für die weitere Überwachung der An-
ein Verfahren zur Überführung flüssiger Kohlen- lage in Betrieb gesetzt. Das zweite Zeitrelais schaltet
Wasserstoffe in Acetylen und/oder Olefine, in Flam- wie oben beschrieben nach 15 Sekunden den Zünd-
men, die unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche der strom ab, gleichzeitig wird mit dem Erlöschen der
Kohlenwasserstoffe brennen, wobei man die Sauer- Zündfunken auch die Stickstoffspülung durch den
stoffzufuhr zum Reaktionsgefäß durch ein Sauerstoff- 45 Durchflußregler 9 gestoppt.
ventil regelt, das mit der umgekehrten Funktion eines Die' erfindungsgemäße Arbeitsweise gibt eine
inertgasventils gekoppelt ist. mehrfache Sicherung gegen Störungen jedweder Art.
Es wurde nun gefunden, daß man bei einem Ver- So wird beispielsweise bei nicht genügendem Druck fahren gemäß diesem Patent die Ausbildung zünd- im Stickstoffvorratsgefäß 7, unzureichendem Zündfähiger Gemische im Gasraum über den flüssigen 50 funken sofort die Zufuhr von Sauerstoff und damit Kohlenwasserstoffen auch während des Zündvorgangs . die Gefahr der Ausbildung eines zündfähigen Gevermeidet, wenn man während des gesamten Zünd- misches unterbunden.
Vorgangs den Gasraum des Reaktionsgefäßes ober- . .
halb der flüssigen Kohlenwasserstoffe mit einer sol- Patentanspruch:
chen Menge Inertgas spült, daß auch beim Durch- 55
gang des gesamten, dem Tauchflammenbrenner zu- Verfahren zur Überführung flüssiger Kohlengeführten Sauerstoffes die Ausbildung eines zünd- Wasserstoffe in Acetylen und/oder Olefine, in fähigen Gasgemisches vermieden wird. Flammen, die unterhalb der Flüssigkeitsobertläche
Ein Schema für eine Anordnung zur Durchführung der Kohlenwasserstoffe brennen, nach deutschem des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in Fig. 1 60 Patent 1 032 735, d ad urch gekenn ze ichwiedergegeben. Aus Leitung 1 über Dreiwegeventil 2 net, daß man während des gesamten Zündvor- und Brenner 4 wird Stickstoff in das Reaktions- gangs den Gasraum des Reaktionsgefäßes obergefäß 3 eingeführt. Hierbei wird der Brenner 4 halb der flüssigen Kohlenwasserstoffe mit einer zweckmäßig mit der gleichen Durchflußstärke an solchen Menge Inertgas spült, daß auch beim Stickstoff beaufschlagt, mit der der Brenner nach 65 Durchgang des gesamten, dem Tauchflammbren-Umschalten des Dreiwegeventils 2 auf Leitung 5 mit ; ner zugeführten Sauerstoffes die Ausbildung Sauerstoff versorgt werden soll. Hierauf wird der eines zündfähigen Gasgemisches vermieden wird.

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