DE1567967A1 - Verfahren zur Herstellung von granulierten Produkten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von granulierten ProduktenInfo
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- B01J2/20—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by expressing the material, e.g. through sieves and fragmenting the extruded length
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Description
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von granulierten Produkten sowie verbesserte granulierte Produkte· Insbesondere betrifft die Erfindung ein Auspreßverfahren zur Umwandlung von feint@iligen9 lasserlöslichen
kristallinen Kaliumsalzen in ein granuliertes Produkt von. bequemer Größe und guten physikalischen Eigenschaften.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Herstellung von Kaliumsalztabletten, das dadurch gekennzeich
net ist, daß man ein teilchenförmiges Gemisch^ das im wesentli
chen aus wasserlöslichen kristallinen Kaliumsalzen besteht, mit einem Wassergehalt ¥on. etwa 5-13 GeUo-^ und einer Temperatur
γόη etwa 10 - 820G herstellts die kristalline feste Masse durch
eine Öffnung mit einem Durchmesser von etwa 1978 - 6P35 mm auspreßt und den ausgepreßten Strang der festen Masse su zylindri
schen Tabletten zerteilt 9 deren Länge das etwa 1=- bis etwa 10-
fache ihres Durchmessers beträgto
2 09 816/1074".
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Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung'von Düngemitteln,
wie z.B. Kaliumsulfat und Kaliumchlorid, geben die erhaltenen feinen Teilchen in starkem Maße zu Beanstandungen Anlaß,
Die feinen Materialien rufen schwerwiegende Staubprobleme bei
der Lagerung, Handhabung und Anwendung hervor, die zu Verlusten an Material und einer Verunreinigung der Atmosphäre führen. Weiterhin neigen die nach diesen bekannten Verfahren erhaltenen
Produkte wegen der erhöhten Hygroskopizität der Materialien zum Zusammenbacken und besitzen eine unerwünschte Geometerie. Zahlreiche Granulierverfahren sind vorgeschlagen und angewendet worden, um diese feinen Teilchen in.granulierte Produkte mit besseren Eigenschaften umzuwandeln. Bei diesen Verfahren traten jedoch ernste Schwierigkeiten auf, und es konnte bis jetzt noch
kein völlig zufriedenstellendes Verfahren entwickelt werden.
Es ist die Verwendung von verschiedenen Bindemitteln für die Herstellung von granulierten Produkten vorgeschlagen worden.
Die Verwendung derartiger Bindemittel war jedoch nicht von grossem Erfolg begleitet, denn wenn die Bindemittel in Mengen verwendet wurden, die zur Herstellung eines Produktes mit genügender
Festigkeit ausreichten, um eine weitere Bearbeitung, wie z.B. ein Trocknen, ohne übermäßigen Zerfall zu erlauben, waren die
erforderlichen Mengen an Bindemittel so groß, daß das Produkt wesentlich verunreinigt wurde. In einigen Fällen konnte,wenn
das feine Produkt selbst die handeisüblichen Heinheitsanforderungen
niohf stark übertraf, die Verwendung eines Bindemittels
das granulierte Produkt im Handel unnehmbar machen. Auf der
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anderen Seite hat die Verwendung von flüchtigen Bindemitteln, wie
z.B. Wasser, für die Agglomerierung zur Bildung von Produkten geführt, die eine zu geringe Festigkeit besaßen und bei der nachfolgenden
Behandlung, wie zeBo beim Trocknen, übermäßig zerfielen.
Auf diese Weise war der prozentuale Anteil an Produkt, der
zurückgeführt werden mußte, übermäßig hoch, wodurch das ganze Verfahren unwirtschaftlich wurde«,
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe Kaliumsalze zu Tabletten geeigneter Größe geformt werden können,
die eine hervorragende Festigkeit und einen sehr geringen Zerfall während der nachfolgenden Behandlung bzw. Handhabung
zeigen. ·
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von tablettierten Kaliumsalzen, bei dem während des
Tablettierungsverfahrens «asser verwendet wird.
ürfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung von
Kaliumsalztabletten vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein teilchenförmiges Gemisch, das im wesentlichen
aus wasserlöslichen kristallinen Kaliumsalzen besteht, mit einem Wassergehalt von etwa 5-13 Gewo-$ und einer Temperatur von
etwa 10 - 820C herstellt, die kristalline feste Masse durch eine
Öffnung mit einem Durchmesser von etwa 1,78 - 6,35 mm auspreßt
und den ausgepreßten Strang der festen Masse zu zylindrischen Tabletten zerteilt, deren Länge das etwa 1- bis etwa 10-fache
ihres Durchmessers beträgt.
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BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
Das erfindungsgemäße Verfahren liefert Tabletten mit guten, nicht-staubenden Eigenschaften. Mithilfe des erfindungsgemäßen
Verfahrens kann darüberhinaus der prozentuale Anteil an
Produkt, der zurückgeführt werden muß, auf einem Minimum gehalten werden, wodurch die Lebensdauer der Auspreßvorrichtung erhöht
sowie die Wirtschaftlichkeit der Arbeit gesteigert wird. Die zylindrische
Gestalt der Produkttabletten verringert weiterhin die
Neigung der Teilchen zum Agglomerieren auf ein Minimum,,
Das erfindungsgemäße Verfahren ist auf sämtliche wasserlöslichen
kristallinen Kaliumsalze anwendbar, ^u diesen Substanzen
gehören u„ae Kaliumchlorid, Kaliumsulfat und die Doppelsulfate
von Kalium und Magnesium oder Langbeinit; Gemische dieser Substanzen können ebenfalls verwendet werden· Diese Substanzen
werden oftmals als Bestandteile von Düngemitteln verwendet.
Ganz allgemein besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß man den Feuchtigkeitsgehalt der Kaliumsalze auf etwa
5-13 Gew.-# einstellt und die teilchenförmige feste Masse bei
einer Temperatur von etwa 10 - 820C, vorzugsweise von etwa
21 - 6O0C, auspreßt. Die teilchenförmigen Feststoffe, die in
wünschenswerter Weise eine Teilchengröße unterhalb 1,41 mm lichter
Siebmaschenweite aufweisen, werden durch eine zylindrische
Öffnung mit einem Durchmesser von etwa 1,78 - 6,35 mm ausgepreßt,
und das ausgepreßte Material wird zu zylindrischen Tabletten zerteilt, deren Länge das etwa 1- bis 10-fache und vorzugsweise das
etwa 1- bis etwa 3-fache ihres Durchmessers beträgt. In idealer Weise besteht die Strangpreßform aus einem konischen Durchgangs-'
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weg von abnehmendem Querschnitt, der zu einer zylindrischen Öffnung
führt, die wiederum zu einem konischen Durchgangsweg von zunehmendem Querschnitt führt. Eine solche Strangpreßform wird
weiter unten ausführlicher beschriebene Im Anschluß an das Auspressen können die Tabletten gegebenenfalls bei erhöhten Temperaturen
getrocknet werden.
Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden wasserlösliche kristalline teilchenförmige Kaliumsalze,
die vorzugsweise eine Teilchengröße unterhalb 1,41 mm
lichter Siebmaschenweite aufweisen, zunächst auf einen Feuchtigkeitsgehalt
eingestellt, mit dessen Hilfe sich eine optimale Tablettenfestigkeit und optimale Arbeitsbedingungen erzielen lassen.
Es wurde gefunden, daß der Feuchtigkeitsgehalt der Salze, die dem Anpreßvorgang unterworfen werden, von entscheidendem
Einfluß auf die Durchsatzgeschwindigkeit und die Zerfallseigenschaften der Tabletten ist. Bei Kaliumsulfatsalzen, wie z.B.
Kaliumsulfat selbst und dem Doppelsulfat von Kalium und Magnesium, wird eine optimale Festigkeit mit einem Wassergehalt innerhalb
des Bereichs von etwa 5 - 8$ erzielt. Bei Kaliumchlorid
wird eine optimale Festigkeit mit einem Wassergehalt von etwa 8 - 13$ erhalten. Gemische von Kaliumsulfatsalζen und Kaliumchloridsalzen
haben einen optimalen Wassergehalt, der zwischen
den optimalen Werten für die einzelnen Bestandteile liegt.
Der Wassergehalt der wasserlöslichen Kaliumsalze kann
zm B. in der //eise eingestellt werden, daß.man einen feuchten
Filterkuchen, der einen Feuchtigkeitsgehalt oberhalb des
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BAD
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gewünschten Wertes aufweist, in einem Drehtrockner trocknet. Auf der anderen Seite können praktisch trockene teilchenförmige Kaluimsalze
durch Vermischen mit ffasser in einem geeigneten Mischgefäß,
wie z.B. in einem schweren Knetwerk, befeuchtet werden. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann ein feuchter filterkuchen
oder dgl» mit zurückgeführtem, trocknerem feinem Material oder dgl«, in einem schweren Knetwerk vermischt werden, um ein
Beschickungsmaterial mit dem gewünschten Feuchtigkeitsgehalt herzustellen. Obgleich die Salze mit Wasser befeuchtet werden können,
kann man auch mit einer wäßrigen Lösung des Kaliumsalzes befeuchten.
Es ist weiterhin gefunden worden, daß die Temperatur des Beschickungsmaterials vor dem Auspressen für die erfolgreiche
Herstellung eines tablettierten Produktes von Bedeutung ist. Die Temperatur der Beschickung kann in einem üblichen Ofen bzw. Kühler
eingestellt werden. Wasserlösliche kristalline Kaliumsalze können in erfolgreicher tfeise bei Temperaturen innerhalb des Bereichs
von etwa 10 - 820C und vorzugsweise innerhalb des Bereichs
von etwa 21 - 600C verarbeitet werden. Bei höheren Temperaturen
neigen die Tabletten zu einem ebenso schnellen Zerfallen, wie sie gebildet werden. Der prozentuale Anteil an Material, der tatsächlich
tablettiert wird, nimmt in dem Maße zu, wie die Temperatur innerhalb des angegebenen Bereichs von 820C auf etwa 320C abnimmt.
Wie oben bereits angegeben, hat das teilchenförmige Material
in wünschenswerter iiVeise eine Teilchengröße unterhalb 1,41 mm
lichter Siebmaschenweite. Teilchenförmige Materialien mit einer
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-T-
Teilchengröße unterhalb 0,149 mm lichter Siebmaschenweite sind
für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens am geeignetsten. Tatsächlich können Materialien mit einer Teilchengröße
unterhalb 0,048 mm lichter Siebmaschenweite verwendet /werden«
Die Strangpreßform, d.h-, die Gestalt der Öffnung, durch
die das Material ausgepreßt -wird, ist auf die Herstellung des
granulierten Produktes ebenfalls τon Einfluß, Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung wird das zu tablettierende
Material zunächst unter Druck einen Führungsabschnitt entlanggeführt,
bei dem es sich um einen begrenzten, konischen Durchgangsweg
von abnehmendem Querschnitt handelt. Dieser abnehmende Querschnitt entspricht in wünschenswerter Weise einem Kegelscheitelwinkel
von etwa 1Q° bis etwa 50° und vorzugsweise von etwa 15 - 40°„ Das Material wird dann durch einen zylindrischen Durchgangsweg
gepreßt, dessen Durchmesser dem Durchmesser der herzustellenden Tabletten praktisch entspricht und dessen Durchmesser
natürlich weiterhin dem kleineren Durchmesser des konischen Einführabschnittes
entspricht. Die Länge des Auspreßdurchgangsweges beträgt in wünschenswerter Weise etwa das 1- bis 10-fache seines
Durchmessers. Der ausgepreßte Strang tritt dann in wünschenswerter
Viieise in einen sich erweiternden konischen Durchgangsweg ein,
dessen Iiegelscheitelwinkel etwa 3 -30° und vorzugsweise etwa
8 - 20° beträgt.
Das Verhältnis der Gesamtaxiallänge von Einführungsabschnitt plus zylindrischem Teil der Strangpreßform zum Durchmesser des zylindrischen Teils ist-tfür die erfolgreiche Herstel-
, lung '
.„.._ . 2 0981 6 / 10 7 Λ :
ä^j BAD ORIGINAL
der Tabletten ebenfalls von Bedeutung. Dieses Verhältnis kann zwischen etwa 1,5 ϊ 1 und etwa 6 : 1 variiert werden, wobei
niedrigere Verhältnisse für Materialien mit niedrigerem Feuchtigkeitsgehalt geeignet sind und höhere Verhältnisse für die
Verwendung bei Materialien mit höherem Feuchtigkeitsgehalt bevorzugt werden. Z.B. sind Verhältnisse von etwa 2 : 1 für Materialien mit etwa 6f° Feuchtigkeit geeigneter, während Verhältnisse
von etwa 4 : 1 für Materialien mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 8 - 10$ bevorzugt werden.
!ils versteht sich, daß das im vorstehenden beschriebene
Verhältnis von Länge zu Durchmesser von Linfluß auf die Temperatur,
die während des Auspreßvorganges erreicht wird, und auf die Menge an Feuchtigkeit ist, die aus der Beschickung verdampft,
Höhere Temperaturen werden erreicht und größere Mengen an Feuchtigkeit verdampft, und zwar in einigen Fällen von 1,5 Gewe-$ der
Beschickung, wenn das genannte Verhältnis 6 : 1 erreicht.
Der auf das Material während des Auspress ens ausgeübte
Druck ist zum Teil eine Funktion der "Fließfähigkeit" bzw. "Auspreßbarkeit"
des Materials. Die Drücke sind im allgemeinen ziemlieh gering und reichen von etwa 0,35 - 14,1 kg/cm und oftmals
ο
von etwa 1,41 - 5,62 kg/cm .
von etwa 1,41 - 5,62 kg/cm .
Gegebenenfalls können die Tabletten bei erhöhten Temperaturen getrocknet werden. Die anzuwendende Temperatur liegt innerhalb
der Erfahrung des Fachmannes, befindet sich jedoch im allgemeinen oberhalb von 10O0C. Oftmals wird das Trocknen innerhalb
des Temperaturbereichs von etwa 149 - 3160G durchgeführt.
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BAD ORiGINAL ί
Durch das Trocknen erhöht sich - infolge der Entfernung von
Feuchtigkeit - der Prözentgehalt des Produktes an dem gewünschten
Kaliumsalz. Weiterhin kann hierdurch die Festigkeit der
Tabletten gesteigert -werden·
Es wird angenommen, daß die ausgezeichneten Ergebnisse,
die erfindungsgemäß beim Tablettieren von !wasserlöslichen kristallinen
Kaliumsalzen erhalten werden, zum Teil auf die Wärmeerzeugung
beim luspressen zurückzuführen sind, was eine Entspannungsverdampfung
eines Teils des Feuchtigkeitsgehalts der Beschickung und eine Abscheidung von gelöstem Material auf den
Kristallgrenzflächen zur Folge hat, wodurch sich eine zementähnliehe
Bindung zwischen den zusammengepreßten Kristalloberfläehen
bildet,, Diese Erscheinung könnte als. "Entspannungsverdampfungs-Bindung"
bezeichnet werdeno Es ist ferner anzunehmen, daß bei
Salzen, die etwas Magnesiumchlorid enthalten, wie es bei Kaliumsulfat von DüngemittelQualität der Fallist, eine Hydrolyse eintreten
kanns die zur Bildung von Kagnesiumoxychlorid zwischen den
Kristalloberfläehen führt«, Das Magnesiumozychloridf das nur in
Spurenmengen zugegen ist, wirkt wahrscheinlich als Zement und
erhöht wesentlich die Festigkeit der Produkttabletten· Kaliumsulfat, und insbesondere Kaliumsulfat von DüngemittelQualität,
sind bevorzugte Materialien für die Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens,, - ,
■u-emitJi einer weiteren Äusführungsform der Erfindung-werden wasserlösliche kristalline Kaliumsalze unter aen oben definierten
Bedingungen im G-emisch mit einer kleinen Menge Harnstoff
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BAD ORiGiNAL r-
BAD ORiGiNAL r-
ausgepreßte Der Harnstoff wird in wünschenswerter V/eise in einer Menge von etwa 0,2-2 Gew.~$ des Gemisches verwendet. Der Harnstoff
scheint als Gleitmittel zu wirken. Diese Erscheinung wird selbst dann beobachtet, wenn der Harnstoff in Mengen von nur
etwa 0,2$ verwendet wird. Wegen ihrer Fähigkeit, als Gleitmittel
zu wirken, erhöhen geringe Mengen an Harnstoff die Auspreßgeschwindigkeit, verringern den Energiebedarf beim Auspressen
und führen zu einer noch weitergehenden Verringerung des Verschleißes,
Die Verwendung von Harnstoff zusammen mit Langbeinit wird erfindungsgemäß besonders bevorzugt. Harnstoff ist ein Bestandteil
vieler -düngemittel und Tierfutterraittelbestandteile
und stellt daher keine Verunreinigung dar, wenn die Kaliumsalze
für diese Zwecke verwendet werden,,
Maschinen zur Durchführung des erfindungsgernäßen Strangpreß-Tablet
tierungsv erfahr ens sind bekannt, doch sind derartige
Maschinen bei der Tablettierung von wasserlöslichen kristallinen Kaliumsalzen bisher nicht erfolgreich und in technischem Maßstabe
verwendet worden. Ein Beispiel für im Handel erhältliche Maschinen, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
geeignet sind, ist die "Ace Pellet Mill", die von der Sprouttfaldron
Company hergestellt wird. Diese Maschinen stellen für sich selbst keinen 'feil der vorliegenden Erfindung dar und werden
dementsprechend nicht ausführlicher beschrieben. Es sei lediglich erwähnt, daß die genannte Tablettiermaschine eine Drehtrommel
aufweist, deren Wandungsperipherie mit einer Vielzahl von radial sich erstreckenden Öffnungen versehen ist, die den Durch-
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gangsweg für das ausgepreßte Material bilden. Das Beschickungsmaterial wird in das Innere der Trommel eingeführt, und es sind
mehrere Walzen neben der Innenfläche der Trommel vorgesehen, die
zur Verteilung des Beschickungsmaterials innerhalb der Drehtrommel dienen und beim Auspressen des Materials durch die öffnungen
helfen. Außerhalb der Trommel sind oftmals Vorrichtungen vorgesehen, die das spaghettiähnliche ausgepreßte Produkt in Tablet-
ten von geeigneter Länge ζerbrechen« Meistens -wird das Verhältnis von Tablettenlänge zu Tablettendurchmesser dadurch geregelt,
daß die Drehgeschwindigkeit der Trommel und/oder die Geometerie der Auspreßdüsen und/oder die Beschickungsgeschwindigkeit variiert
werden. Die Einstellung der Beschickungsgeschwindigkeiten,
die Anordnung der Y/alzen und dgl. liegt innerhalb der Erfahrung
des Fachmannsο
Die folgenden Beispiele dienen lediglich der Erläuterung
und begrenzen in keiner weise den Erfindungsbereich.
Bei der in den folgenden Beispielen verwendeten Tablettiermaschine handelte es sich um eine von der Sprout-»?aldron
Company hergestellte "Ace Pellet Mill". Die Tablettiermaschine
war mit einem Drehzylinder mit einem Innendurchmesser von 41,9 cm und etwa 3200 Auspreßöffnungen versehen. 2 durch Reibung
angetriebene Walzen mit einem Durchmesser von 20,65 cm waren
innerhalb des Zylinders angeordnet, um Druck auf die teilchenfö'rmige
Beschickung auszuüben, die in das Innere des Drehzylinders
eingeführt wurde.
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BAD
BAD
Der in diesem Beispiel verwendete Tablettiermaschinenzylinder wurde mit 316 Umdrehungen pro Miaute betrieben und-wies
Auspreßöffnungen mit den folgenden Daten auf: Durchmesser des
Halsstückes 3,17 mm; Länge des kegelförmigen Einlaßteils 2,38 mm; Länge des Halsstückes 3,96 mm; Länge des kegelförmigen Austragstückes
12,7 mm; Kegelscheitelwinkel des Einlaßstückes 20°;
Kegelscheitelwinkel des Austragstückes 6 .
Kaliumsulfat, das einen Feuchtigkeitsgehalt von 6,2$ und
eine Temperatur von 49,50C aufwies, wurde mit einer Greschwig.ndig-4,
keit von 8,0 t/Stunde in die Tablettiermaschine eingeführt. Die Beschickung ging praktisch vollständig durch ein Sieb mit einer
lichten Maschenweite von 1,41 mm hindurch und wies die folgende Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenwete (mm) i»
| +0,84 | 14 |
| +0,50 . | 28 |
| +0,32 | 39 |
| +0,230 | 53 |
| +0,149 | 66 |
| +0,074 | 88 |
| -0,074 | 12 |
Das ausgepreßte Produkt wurde in kurze zylindrische Abschnitte zerteilt und wies einen ieuchtiglceits^ohalt von 5,1;*
und eine Temperatur von 620C auf. Das Produkt wies die folgende
; ' '2098 16/ 107 4
BAD
BAD
Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenweite (mm) Ο» ■
| +2,38 | 54 |
| +1,41 | 70 |
| +0,64 | 83 |
| +0,230 | 94 |
| -0,230 | 6 |
Bei der Fraktion, die von dem Sieb mit der lichten Maschenweite
von 2,38 mm zurückgehalten wurde, handelte es sich um praktisch intakte Tabletten. Das durch das Sieb mit der lichten
Maschenweite von 2,38 mm hindurchgehende Material kann gegebenenfalls nach Vermählen zurückgeführt werden, oder man kann
die Fraktion, die durch das Sieb mit der lichten Maschenweite
von 2,38 mm hindurchgeht,von dem Sieb mit der lichten Maachenweite
von 0,230 mm jedoch zurückgehalten wird, als granuliertes
Produkt verwenden. Die erhaltenen Tabletten waren durch eine
gute Festigkeit ausgezeichnet.
Die Tabletten wurden weiter behandelt, indem sie bis auf
eine Tablettentemperatur von 129,50C und einen Feuchtigkeitsgehalt von 0,4$ getrocknet wurden. Die getrockneten Tabletten waren
ebenfalls durch eine gute Festigkeit ausgezeichnet und staubten nicht. '
Der in diesem Beispiel verwendete Tablettiermasehinenzy-
linder wurde mit 316 Umdrehungen pro Minute betrieben. Die
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BAD ORJGJNÄfc < w
BAD ORJGJNÄfc < w
Auspreßöffnungen wiesen die folgenden Daten auf: Durchmesser
des Halsstückes 3,17 mm; länge des kegelförmigen Einlaßstückes 2,38 mm; länge des Halsstückes 10,32 mm; Länge des kegelförmigen
Austragstückes 9,52 mm; Kegelscheitelwinkel des üinlaßstückes
20°; Kegelscheitelwinkel des Austragstückes 6°„
Kaliumsulfat, das einen Feuchtigkeitsgehalt von 5,7$ und
eine Temperatur von 28,30C aufwies, wurde mit einer Geschwindigkeit
von 4,4 t/Stunde in die Tablettiermaschine eingeführt. Die Beschickung ging praktisch vollständig durch ein Sieb mit einer
lichten Maschenweite von 1,41 mm hindurch und wies die folgende Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenweite (mm)
| +0,84 | 4 |
| +0,50 | 12 |
| +0,32 | 21 |
| +0,230 | 38 |
| +0,149 | 55 |
| +0,074 | 85 |
| -0,074 | 15 |
Das ausgepreßte Produkt wurde in kurze zylindrische Abschnitte zerteilt und wies einen Feuchtigkeitsgehalt von
und eine Temperatur von 59,50C auf. Das Produkt zeigte die
folgende Siebanalyse:
BAD ORIGINAL
209816/1074,
209816/1074,
lichte Siebmaschenweit e (mm)
.... \.-. -: +2,38 ■ -ν 69
],■'/..[' +1,41 . ■ '■ -: . ■ . 80
..... +0,64 89
+0,250 ' 96
-0,250 4
Bei der Fraktion, die von dem Sieb mit der lichten Maschenweite
von 2,38 mm zurückgehalten wurde, handelte es sich um praktisch intakte Tabletten· Die Fraktion, die durch das Sieb
mit der lichten Haschenweite von 2,38 mm hindurchgeht, kann gegebe'nenfalls
unter Vermählen zurückgeführt werden, oder man kann
die Fraktion, die durch das Sieb mit der lichten Maschenweite von 2,38 mm hindurchgeht, von dem Sieb mit der lichten Maschenweite von 0,230 mm aber zurückgehalten wird, als granuliertes
Produkt verwenden« Die erhaltenen Tabletten waren durch eine
gute Festigkeit gekennzeichnete
Die Tabletten wurden weiter behandelt, indem sie bis auf
eine Tablettentemperatur von 1210C und einen Feuchtigkeitsgehalt
von 0,3$ getrocknet wurden. Die getrockneten Tabletten waren
ebenfalls durch eine gute Festigkeit gekennzeichnet und staubten nicht. ; t '
";|i!;■■ : ! Beispiel 5
";|i!;■■ : ! Beispiel 5
Der in diesem Beispiel verwendete ■Tablettiermaschinenzylinder
wurde mit 316 Umdrehungen pro Minute betrieben und wies'
auslaßöffnungen mit den folgenden Daten auf: Durchmesser des
.jLaIsstiickes 3,17 mm; Länge des ^kegelförmigen Mnlaßteils ?,38 mm;
2098i6fWV "-■■■■■.
BAD ORIGINAL
Länge des Halsstückes 3,96 mm; länge des kegelförmigen Austragstückes
12,7 mm; Kegel sch eitel winkel des J^inlaßstückes 20°;
Kegelscheitelwinkel des Austragstückes 8°.
Kaliumsulfat, das einen Feuchtigkeitsgehalt von 7,0$
und eine'Temperatur von 31,10C aufwies,, wurde mit einer Geschwindigkeit
von 5,2 t/Stunde in die Tablettiermaschine eingeführt.
Die Beschickung ging praktisch vollständig durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 1,41 mm hindurch und wies
die folgende Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenweite (mm) j°
- h h-
| +0,84 | 12 |
| +0,50 | 18 |
| +0,32 | 25 |
| +0,230 | 38 |
| +0,149 | 54 |
| +0,074 | 83 |
| -0,074 | 17 |
Das ausgepreßte Produkt wurde in kurze zylindrische Abschnitte zerteilt und war durch einen Feuchtigkeitsgehalt von
6,9$ und eine Temperatur von 410C gekennzeichnet. Das Produkt
wies die folgende Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenweite (mm) i»
| +2,38 | 66 |
| +1,41 | 78 |
| +0,64 | 88 |
| +0,230 | 96 |
| -0,230 ^M-- | 4 |
| 20981 6/1074 | |
| BAD OFHGfMAL |
Bei der Fraktion, die γon dem Sieb mit der lichten Maschenweite von 2,38 mm zurückgehalten wurde, handelte es sich um praktisch intakte Tabletten. Die Fraktion, die durch das Siel· mit
der lichten Maschenweite von 2,38 mm hindurchgeht, kann gegebenenfalls
unter Vermählen zurückgeführt werden, oder man kann Λ
die Fraktion* die durch das Sieb mit der lichten Maschenweite
von 2,38 mm hindurchgeht, ton dem Sieb mit der lichten Maschenweitevon 0/230 mm aber zurückgehalten wird, als granuliertes
Produkt verwenden. Die erhaltenen Tabletten sind durch eine gute
festigkeit gekennzeichnet«
Die Tabletten wurden weiter behandelt, indem sie bis auf
eine l-ablettentemperatur von 2740C und einen Feuchtigkeitsgehalt
von 0,065^ getrocknet wurden« Die getrockneten Tabletten waren
ebenfalls durch eine gute Festigkeit ausgezeichnet und staubten
nicht,
Der in diesem Beispiel verwendete Tablettiermasehinenzylinder
wurde mit 320 Umdrehungen pro Minute betrieben und wies luspreSöffnungen mit den folgenden Daten auf: Durehmesser
des fialsstückes 3,17 mm; Länge des kegelförmigen Einlaßteils
2,38 mm; Länge des llalsstückes 3,96 mm; Länge des kegelförmigen
Austragstückes 12,7 mm; Kegelscheitelwinkel: des Sirilaßstückes
20°; KegelDcheitelwinkel des Austragstückes 6°.
Kaliumchlorid, das einen Feuchtigkeitsgehalt von 11 tQ°/°
und eine Temperatur von 18,90O aufwies, wurde mit einer
BAD ORIGINAL
1.6,/ 107 4
1.6,/ 107 4
Geschwindigkeit von 2,4 t/Stunde in die Tablettiermaschine eingeführt«
Die Beschickung ging praktisch vollständig durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 1,41 mm hindurch und
wies die folgende Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenweite (mm) °ß>
| +0,84 | 15 |
| +0,50 | 72 |
| +0,32 | 84 |
| +0,230 | 91 |
| +0,149 | 95 |
| +0,074 | 99 |
| -0,074 | 1 |
Das ausgepreßte Produkt wurde in kurze zylindrische Abschnitte zerteilt und war durch einen Feuchtigkeitsgehalt von
9,0$ und eine Temperatur von 480C gekennzeichnet. Das Produkt
wies die folgende Siebanalyse auf:
lichte Siebmaschenweite (mm) $
| +2,38 | 80 |
| +1,41 | 89 |
| +0,64 | 95 |
| +0,230 | 97,4 |
| -0,230 | 2,6 |
Bei der Fraktion, die von dem Sieb mit der lichten Maschenweite von 2,38 mm zurückgehalten wurde, handelte es sich
um praktisch intakte Tabletten. Die Fraktion, die durch das
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Siet mit der lichten Maschenweite von 2,38 ram hindurchgeht,
kann gegebenenfalls unter Vermählen zurückgeführt werden, oder man kann die Fraktion, die durch das Sieb mit der lichten Maschenweite
von 2,38 mm hindurchgeht, von dem Sieb mit der lichten
Maschenweite von 0,230 mm aber zurückgehalten wird, als
granuliertes Produkt verwenden. Die erhaltenen Tabletten waren
durch eine gute Festigkeit gekennzeichnet,,
Die Tabletten wurden weiter behandelt, indem sie bis
auf eine Temperatur von 1460C und einen Feuchtigkeitsgehalt
von 0,7$ getrocknet wurden. Die getrockneten Tabletten waren weiterhin durch eine gute Festigkeit ausgezeichnet und staubten
nicht«.
- Patentansprüche -
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-BAD ORIGINAL
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Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Kaliumsalztabletten,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein teilchenförmiges Gemisch, das im wesentlichen aus wasserlöslichen kristallinen Kaliumsalzen
besteht, mit einem Wassergehalt von etwa 5 - 13 Gew,-$
und einer Temperatur von etwa 10 - 820C herstellt, die kristalline
feste Masse durch eine Öffnung mit einem Durchmesser von etwa 1,78 - 6,35 mm auspreßt und den ausgepreßten Strang
der festen Masse zu zylindrischen Tabletten zerteilt, deren
Länge das etwa 1- bis etwa 10-fache ihres Durchmessers beträgt,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des teilchenförmigen Gemisches der wasserlöslichen
kristallinen Kaliumsalze im Bereich von etwa 210C bis etwa 6O0C liegt und daß die Länge der zylindrischen Tabletten
etwa das 1- bis 3-fache ihres Durchmessers beträgt»
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kaliumsalz Kaliumsulfat mit einem Wassergehalt
von etwa 5 - Btf° verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kaliumsalz Kaliumchlorid mit einem .Vassergehalt von.etwa 8 bis 13 Gew.-^ verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auspreßöffnung einen ersten konischen
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BAD
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Abschnitt von abnehmendem Querschnitt, einen zweiten zylindrischen Abschnitt und einen dritten konischen Abschnitt von zunehmendem
Querschnitt aufweist ο -■
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste konische Abschnitt von abnehmendem Querschnitt
einen Kegelscheitelwinkel von etwa 10 -50°, der zweite zylindrische Abschnitt einen Durchmesser von etwa 1,78 - 6,35 mm
und der dritte konische Abschnitt von zunehmendem Querschnitt einen Kegelscheitelwinkel von etwa 3 - 30° aufweist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das teilchenförmige Gemisch eine
geringe Menge Harnstoff enthält. -
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Harnstoff in einer Menge von etwa 0,2 - 2 Gew.-^ des
Gemisches vorliegt,
9ο Verfahren zur Herstellung von Kaliumsalztabletten,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein teilchenförmiges Gemisch, das im wesentlichen aus langbeinit und etwa 0,2 - 2 Gew.-$
Harnstoff besteht, mit einem Wassergehalt von etwa 5-8 Gew»-$
und einer Temperatur von etwa 21 - 6O0G herstellt; das Gemisch
der teilchenförmigen Feststoffe durch eine Öffnung auspreßt, die
aus einem ersten konischen Abschnitt von abnehmendem Querschnitt, einem zweiten zylindrischen Abschnitt mit einem Durchmesser von
etwa 1,78 - 6,35 ™ und einem dritten konischen Abschnitt von
zunehmendem Querschnitt besteht; und daß man den ausgepreßten
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Strang der Feststoffe zu zylindrischen Tabletten zerteilt, deren Länge das etwa 1- Ms 3-fache ihres Durchmessers beträgt»
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BAD ORIGINAl.
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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- 1965-06-24 NL NL6508109A patent/NL6508109A/xx unknown
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