DE1567674A1 - Verfahren zur Herstellung von Phosphatverbindungen und Massen,die Phosphatverbindungen enthalten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Phosphatverbindungen und Massen,die Phosphatverbindungen enthaltenInfo
- Publication number
- DE1567674A1 DE1567674A1 DE1964M0062089 DEM0062089A DE1567674A1 DE 1567674 A1 DE1567674 A1 DE 1567674A1 DE 1964M0062089 DE1964M0062089 DE 1964M0062089 DE M0062089 A DEM0062089 A DE M0062089A DE 1567674 A1 DE1567674 A1 DE 1567674A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- solids
- forming
- puffing
- ammonium
- compounds
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B25/00—Phosphorus; Compounds thereof
- C01B25/16—Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
- C01B25/26—Phosphates
- C01B25/28—Ammonium phosphates
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B25/00—Phosphorus; Compounds thereof
- C01B25/16—Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
- C01B25/26—Phosphates
- C01B25/38—Condensed phosphates
- C01B25/40—Polyphosphates
- C01B25/405—Polyphosphates of ammonium
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Fireproofing Substances (AREA)
- Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
- Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
- Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)
Description
A.
14
4a
1557674
M 1608
« 66 I 67
^"I /I j 73 74
Monsanto Chemical Company, St. louis 66, Missouri, V.St.A,
Verfahren zur Herstellung von Phosphatverbindungen
und Massen, die Phosphatverbindungen enthalten
Die Erfindung betrifft Ammoniumpolyphosphate, insbesondere
Ammoniumpolyphosphate, die praktisch wasserunlöslich sind, Verfahren zur Herstellung derartiger Ammoniumpolyphosphate
sowie Massen, die derartige Ammoniumpolyphosphate enthalten.
Es befinden sich verschiedene sogenannte feuerhemmende Farben
bzw. Anstrichmassen auf dem Markt, von denen sich die meisten aufblähen und Phosphatverbindungen, wie Monoammoniumorthophosphate,
als feuerhemmenden Zusatz enthalten. Keine dieser Farben läßt sich jedoch mit hochqualitativen Standardfarbrezepturen
in bezug auf Abwaschbarkeit Ί Farbvielseitigkeit,
Leichtigkeit der Aufbringung und Lagerbeständigkeit .in zufriedenstellender
Weise vergleichen. Weiterhin nehmen die feuer-
Ö09829/U7Ö
i-'.r"- ' 'rtertRgan- (Art. 7 «Τ ΛΝ. ζ Mr I ibt? I rf38 ftuferunmra. / Ί. D. rC7»
1557674
hemmenden Eigenschaften dieser Farben mit zunehmendem Alter des Anstriches wegen der T'Jitterungs- und Feuchtigkeitseinflüsse auf
das verhältnismäßig wasserlösliche Phosphat ab. Um eine breite Aufnahme als feuerhemmendes Zusatzmittel für Farben bzw. Anstriche
zu finden, sollte es sich bei der Phosphatverbindung
im allgemeinen vorzugsweise um eine nicht-zerfließende, wasserunlösliche
Festsubstanz handeln, die einen hohen Phosphatgehalt
aufweist und mit anderen Zusatzmitteln für Farbenrezepturen · verträglich ist. Eine Ammoniumphosphatverbindung, die verhältnismäßig
wasserunlöslich ist und die obengenannten Bedingungen für ein feuerhemmendes Zusatzmittel für Farbenrezepturen erfüllt,
würde daher einen Fortschritt auf diesem Gebiet bedeuten.
Gegenstand der Erfindung sind daher neuartige und brauchbare Ammoniumphosphatverbindungen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind neuartige und brauchbare
Ammoniumpolyphosphate, die praktisch wasserunlöslich sind
und als feuerhemmende Zusatzmittel für Farbenrezepturen, insbesondere Farbenrezepturen auf der Grundlage von Wasser, geeignet
sind.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Her-
stellung von Ammoniumphosphatverbindungen, insbesondere von Ammoniumpolyphosphaten, die praktisch wasserunlöslich sind.
Gegenstand der Erfindung sind ferner Farben bzw. Anstrichmassen, insbesondere Farben auf der Grundlage von V/asser, die praktisch
wasserunlösliche Ammoniumpolyphosphate enthalten und feuerhemmende Eigenschaften aufweisen.
Ö09829/U7«
Diese und weitere Ziele gehen aus der folgenden Beschreibung hervor.
Im folgenden bedeutet der Ausdruck "ammoniakalischer Stickstoff"
denjenigen Stickstoff, der in Form von Ammoniumionen
vorliegt und sich mit Hilfe der Η-Form eines starken Kationen
austauscherharzes, wie z.B. der H-Forra, eines sulfonierten Polystyrolharzes, entfernen läßt. Der Ausdruck "nicht-ammonia
kalischer Stickstoff" oder "Kernstickstoff" bezieht sich auf solchen Stickstoff, der sich nicht in der Veise wie echter
Ammonium-Stickstoff entfernen läßt.
Die Erfindung betrifft neuartige und brauchbare Ammoniumpolyphosphate,
d.h. solche Verbindungen, die vorwiegend eine P-0-P-Bindimgsstruktur aufweisen, und die der allgemeinen Formel
H(n-m)+2 <NIVm Pn °3iu1
in der η eine ganze Zahl mit einem Durchschnittswert zwischen
etwa 20 und etwa hQQ bede\itet, m/n zwischen etwa 0,7 tand etwa
1,1 liegt und m nicht größer als n+? ist.
Besonders bevorzugt werden diejenigen Polieren, in d°nen
Durchschnittswert von η etwa ^O - koQ betraf+. Bei diesen polymeren Verbindungen kann es sich entweder um geradkettig strukturen
oder u-s verzweigtkettige Strukturen handeln, solangp sich
nur die Seitenketten nicht unter Bildung von Ringstrukturen berühren.
Der größte Anteil des Stickstoffgehaltes dieser Verbindungen liert in Form von anmoniakalischem Stickstoff vor, ob-
Ö09829/U7I . λ ^ικιΛ1
^AD ORIGINAL
1567574
gleich bis zu etwa 10 % des Stickstoffs als Kern-Stickstoff
vorliegen kann. Obgleich das Molverhältnis von ammoniakalischem Stickstoff zu Phosphor bei den erfindungsgemäßen Verbindungen
theoretisch etwa gleich 1 ist, d.h. mit m = n,
wenn η einen Durchschnittswert von etwa 20 - 400 aufweist, so kann doch in einigen Fällen das Molverhältnis von ammoniakalischem
Stickstoff zu Phosphor unterhalb von 1 liegen. Die Erfindung umfaßt daher polymere Ammoniumpolyphosphate mit einem Molverhältnis von nicht weniger als etwa 0,7» wenn η einen Durchschnittswert
von etwa 20 - 400 aufweist. Weiterhin ist, wenn die erfindungsgemäßen Verbindungen hier als wasserunlöslich
bezeichnet werden, gemeint, daß ihre Löslichkeit in Wasser bei ?5°C etwa 15 g/100 ecm Wasser beträgt oder darunter liegt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können im allgemeinen durch Wärmebehandlung von Harnstoffphosphat und Reaktionsprodukten
.von kondensierten Phosphor säuren und kombinierten Ammonisie-'
rungs- und Kondensationsmitteln und/oder Wärmebehandlung der kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittel mit verschiedenen
Ammoniumphosphaten, wie z.B. Ammoniumorthophosphaten, Ammoniumpyr©phosphaten, wie sie z.B. als Reaktionsprodukte
aus Orthophosphorsäure und den kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmitteln erhalten werden, u.dgl., hergestellt werden.
Die Wärmebehandlungstufe sollte vorzugsweise unter praktisch
wasserfreien Bedingungen durchgeführt werden, wenn ein hoher Polymerisationsgrad gewünscht wird, da bei der Anwesenheit
von 1irasser während der Wärmebehandlungsstufe die Neigung
zu einer Verminderung des Kondensationsgrades und damit des Po-
0 Q 9 8 2 9 / U 11 BAD ORlQiMAL
_5_ 1557674
lymerisationsgrades besteht.
Kondensierte Phosphorsauren sind Phosphorsäuren, die beliebige
Mengen einer oder mehrerer Polyphosphorsäuren und/oder Metaphosphorsäuren
enthalten. Erfindungsgemäß können sämtliche dieser Säuren verwendet werden. Zu den Polyphosphorsäuren gehören
Pyrophosphorsäure und»andere Polymere von Tri- bis zum
Nonapolymeren und höher. Die Eigenschaften und Zusammensetzungen der kondensierten Phosphorsauren variieren mit ihrem PpOc"
Gehalt, wie bei Van Wazer, "Phosphorus and Its Compounds", Interscience Publishers, Inc., New York, N.Y., Band 1 (1958),
Tabelle 12-1, Seite 748, erläutert wird. Obgleich erfindungsgemäß
im allgemeinen jede kondensierte Phosphorsäure als Säureausgangssubstanz
geeignet ist, gelangen vorzugsweise solche kondensierten Phosphorsäuren zur Anwendung, bei denen es sich um
flüssige Gemische handelt, die etwa 72 Gew.-^ P0O,-, wovon etwa
89,4 % auf Orthophosphorsäure und 10,6 % auf Pyrophosphorsäure
entfallen, bis etwa 85 Gew.-?6 P2 0C enthalten, wovon etwa 1,3 %
auf Orthophosphorsäure, 1,8 % auf Pyrophosphorsäure, 2,4 % auf
Tripolyphosphorsäure und etwa 94 % auf höhere Polyphosphorsäurepolymere
als Tripolyphosphorsäure entfallen.
Typische Ammonisierungs- und Kondensatiönsmittel, die erfindungsgemäß
geeignet sind, sind solche stickstoffhaltigen Verbindungen, die zur Freisetzung von ammoniakälischem Stickstoff
und Kondensation mit dem bzw. den phosphorhaltigen^ Reafctiönsteilnehffier(n)
bei'Temperaturen von etwa 170 - 26O°C befähigt
sind. Besonders geeignet sind Verbindungen, die eine oder mehrere Amidgruppen enthalten, d.h. Verbindungen, die durch den Er-
satz eines oder mehrerer Wasserstoffatome des Ammoniaks durch
einwertige Säurereste entstehen, insbesondere die primären Amide, und die die Elemente Kohlenstoff und/oder Schwefel,
Stickstoff, Sauerstoff und Wasserstoff aufweisen und keine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen enthalten. Vorzugsweise haben
die Verbindungen eine nicht-cyclische Struktur, und es gibt wenn überhaupt - nur wenige Verbindungen mit 3 oder mehr
Amidgruppen, die erfindungsgemäß verwendet werden können. Besonders bevorzugt werden niedermolekulare stickstoffhaltige Verbindungen,
d.h. solche mit einem Molekulargewicht unterhalb von etwa 200, die mindestens einen, jedoch nicht mehr als 2
Carbamyl-, Carbamin-, SuIfamino-, SuIfamyl- und/oder Ureidreste
aufweisen. Beispiele solcher Verbindungen sind Harnstoff, Anunoniumcarbamat,
Biuret, SuIfamid, Sulfaminsäure, Ammoniumsulfamat,
Guanylharnstoff, Methylharnstoff, Aminoharnstoff, 1,3-Diaminoharnstoff,
Bisharnstoff u.djgl., wobei Harnstoff wegen seines verhältnismäßig geringen Preises und seiner leichten Erhältlichkeit
besonders bevorzugt wird.
Ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen besteht in der Umsetzung einer kondensierten Phosphorsäure mit
dem kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittel und '
der Wärmebehandlung des Reaktionsproduktes. Im allgemeinen ist es gewöhnlich lediglich erforderlich, das kombinierte Ammonisierungs-
und Kondensationsmittel zu der kondensierten Phosphorsäure zu geben, die Reaktionspartner vorzugsweise zu vermischen
und das Gemisch zur Durchführung der Reaktion zu erhitzen. Gewöhnlich ist ein Verhältnis von kombiniertem Ammonisierungs- und
Kondensat ionsm.i.tt el zu kondensierter Phosphorsäure entsprechend
einem Molverhältnis von Stickstoff zu Phosphor von etwa 1 - 5
geeignet, .wobei ein Molverhältnis von etwa 1 - 3»0 besonders
bevorzugt wird. Da die Endprodukte, d.h. die Ammoniumpolyphosphate, ein Molverhältnis von ammoniakalischem Stickstoff zu
Phosphor von etwa 1 aufweisen, besteht bei der Verwendung eines großen Überschusses an ammoniakalischera Stickstoff die Neigung,
daß sich aus den kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmitteln Nebenprodukte bilden, wie z«B. Cyanursäure u.dgl.,
wenn Harnstoff als Ammonisierungs- und Kondensationsmittel verwendet wird. In den meisten Fällen verläuft die Reaktion bei
einer Temperatur von etwa 120 - 1?0°C exotherm, obgleich die
Reaktion bei kontinuierlichem Erhitzen über längere Zeiten, d.. h. über etwa 1 - 6 Stunden, auch bei Temperaturen von nur 1100C
durchgeführt werden kann. Es wird angenommen, daß als Reaktionsprodukte kurzkettige Ammoniumpolyphosphate mit einer durchschnittlichen
Kettenlänge von weniger als 10 entstehen, die verhältnismäßig wasserlöslich sind. Dieses Produkt wird dann
solange und bei einer solchen Temperatur wärmebehandelt, wie
zur Bildung der erfindungsgeninßen Verbindungen ausreichend ist.
Die erforderlichen Zeiten und Temperaturen hängen u.a. von dem
gewünschten Polymerisationsgrad sowie von den I-ieneg-enverhältnissen
und-dem physikalischen Zustand, d.h. dem Unterteilungsgrad,
der Gleichmäßigkeit der Vermischung usw., der Reaktionspartner ab. Im allgemeinen hängen die zur Herstellung des gewünschten
Produktes erforderlichen Zeiten von·den angewendeten Temperaturen
ab, wobei man bei höheren Temperaturen kit'kürzeren Wärmebehandlungszeiten
auskommt. Es kann ,jedoch bisv/eilen vorteilhaft
sein, das Reaktionsprodukt ohne Erreichung einer praktisch
vollständigen Umwandlung in die gewlinschten AmmoBiumpolyphosphate
wärmezubehandeln, wobei man dann verhältnismäßig niedrige Wärmebehandlungstemperaturen für verhältnismäßig kurfce Wärmebehandlungszeiten
verwenden kann. Wenn eine praktisch vollständige Umwandlung des Reaktionsproduktes gewünscht wird, werden
Temperaturen von etwa 210 - 240°C für Zeiten von etwa 30 Minuten bis 1,5 Stunden bevorzugt, obgleich Temperaturen von nur
1800C für Zeiten von etwa 3-4 Stunden sowie Temperaturen von
etwa 2550C für Zeiten von etwa 5-30 Minuten in einigen Fällen
zur Bildung der wasserunlöslichen Ammoniumpolyphosphatverbindungen der Erfindung ausreichend sind. Im allgemeinen sind
Temperaturen unterhalb von etwa 1800C zur Bildung der erfindungsgemäßen
Verbindungen ungenügend, während bei Temperaturen oberhalb von etwa 26O0C die Neigung zu einer Zersetzung bzw.
zu einem Abbau der Verbindungen besteht, wodurch die Bildung von Verbindungen mit der gewünschten Kettenlänge und den gewünschten
sonstigen Eigenschaften verhindert, wird.
Ein anderes Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen besteht in der Umsetzung von Orthophosphorsäure
mit einem kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittel und der Wärmebehandlung des Reaktionsproduktes in Gegenwart
eines kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittels. Im allgemeinen kann die Orthophosphorsäure jede beliebige Konzentration
aufweisen, obgleich eine Konzentration oberhalb von etwa 40 Gev.-% bevorzugt und eine Konzentration von 85 % oder
höher besonders bevorzugt wird. Im allgemeinen ist es lediglich
0U9829/U76
erförderlich, das kombinierte Ammonisierungs- und Kondensationsmittel
zu der Orthophosphorsäure zu geben, die Reaktionspartner vorzugsweise miteinander zu vermischen und das Gemisch
zur Durchführung der Reaktion zu erhitzen. Wie bei der oben
beschriebenen Verwendung der kondensierten Phosphorsäure als Reaktionspartner werden dabei die Reaktionspartner vorzugsweise
in Mengen verwendet, die einem Molverhältnis von Stickstoff zu Phosphor von etwa 0,7 - 5 entsprechen. Da die Orthophosphor- .
- säure Wasser enthalten kann und da Wasser - wie oben ausgeführt >
einen nachteiligen Einfluß auf das bei der Wärmebehandlung erhaltene Produkt hat, kann es in einigen Fällen erforderlich
sein., die Anwesenheit von Wasser im'Reaktionsprodukt auszuschalten
bzw. auf ein Minimum herabzusetzen, indem'man überschüssige
Mengen des kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittels verwendet, um_ das Wasser durch Hydrolyse zu entfernen.
In den meisten Fällen wird die Reaktion bei einer Temperatur
von etwa 110 - 140 0C stattfinden, wobei die Temperatur
ausreichend lange aufrechterhalten wird, um das Reaktionsprodukt
zu erhalten. Gewöhnlich beginnt die Reaktion, sobald die Temperatur
erreicht ist, obgleich es in einigen Fällen erforderlich
sein kann, die Temperatur 1 Stunde oder sogar länger, d.h. bis
zu etwa 3 Stunden, aufrechtzuerhalten. In Abhängigkeit von dem
Molverhältnis von Stickstoff zu Phosphor der verwendeten Reaktionspartner
handelt es sich bei dem gebildeten Reaktionsproäukt im allgemeinen um Ammoniumpyrophosphat oder Gemische von Ammoniumpyrophösphaten.
Z.B. bildet sich bei Anwendung-eines Mengenverhältnisses
der Reaktionspartner entsprechend einem Molver-
hältnis yon Stickstoff pm Phosphor von etwa 1 das Diammoniumpyrophosphat.
Wenn ein Verhältnis von etwa 1,4 - 1,75 angewendet wird, bildet sich ein neuartiges Ammoniumpyrophosphat mit
der empirischen Formel (NH- )„ „ H.. , P?0„das ein charakteristisches, unterscheidungskräftiges Röntgenstrahlenbeugungsdiagramm
liefert und verhältnismäßig wasserlöslich ist. Wenn ein Verhältnis
von etwa 2,50 - 4,0 verwendet wird, bildet sich ein neuartiges Ammoniumpyrophosphat mit der empirischen Formel
(NH/ ), , Hn r, Po0„ das ebenfalls ein unterscheidungskräftiges
Röntgenstrahlenbeugungsdiagramm liefert und verhältnismäßig wasserlöslich ist. Wenn andere Molverhältnisse als oben angegeben
verwendet werden, bilden sich Gemische verschiedener Ammoniumpyrophosphate. Das Produkt - bei dem es sich also um ein Ammoniumpyrophosphat
oder ein Gemisch von Ammoniumpyrophosphaten handelt- kann dann mit einem kombinierten Ammonisierungs- und
Kondensationsmittel bei Temperaturen und für Zeiten wärmebehandelt werden, die zur Bildung der erfindungsgemäßen Verbindungen
ausreichen. Wenn eine praktisch vollständige Umwandlung des Reaktionsproduktes erwünscht ist, werden Temperaturen von etwa
170 - 260 0C für Zeiten von etwa 15 Minuten bis 3 Stunden bevorzugt,
wobei Temperaturen von etwa 180 - 220 0C für Zeiten von
etwa 1-2 Stunden besonders bevoraugt werden, um die wasserunlöslichen
Ammoniumpolyphosphatverbindungen der Erfindung herzustellen. Gewöhnlich ist ein Mengenverhältnis von kombiniertem
Ammonisierungs- und Kondensationsmittel zu Ammoniumpyrophosphat entsprechend einem Molverhältnis von Stickstoff (von dem kombinierten
Ammonisierungs- und Kondensationsmittel) zu Phosphor
00332S/U7Ö
(von den Anunoniumpyrophosphaten) von etwa 1-7 geeignet, wobei
ein Molverhältnis von etwa 1 - 3 besonders bevorzugt wird. Ähnlich
wie bei der Wärmebehandlung der durch Umsetzung von kondensierten Phosphorsäuren mit den kombinierten Ammonisierungs-
und Kondensationsmitteln erhaltenen Reaktionsprodukte reichen
auch hier Temperaturen unterhalb von etwa 1700C zur Bildung der
erfindungsgemäßen Verbindungen nicht aus, während bei Temperaturen
oberhalb von etwa 26O°C eine Neigung zum Abbau bzw. zur
Zersetzung des Produktes besteht, wodurch die Bildung von Verbindungen mit den gewünschten Kettenlängen und sonstigen Eigenschaften
verhindert wird.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Verbindungen besteht in der Wärmebehandlung von Harnstoffphosphat,
wobei es sich wahrscheinlich um eine Additionsverbindung von Harnstoff und Phosphorsäure handelt, unter den gleichen Bedingungen, wie sie oben für die Wärmebehandlung der Reaktionsprodukte
der kondensierten Phosphorsäuren mit den kombinierten, Ammonisierungs- undKondensationsmitteln genannt worden sind.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Verbindungen besteht in der Umsetzung von. Ammoniumphosphaten,
d.h. Monoaramoniunorthophosphat, Diammoniumorthophosphat, Triammoniumphosphat
und Gemischen dieser Phosphate mit dem kombinierten
Ammonisierungs- und Kondensationsniittel. Im allgemei-'
nen ist es "!edifjlich erforderlich, die Ammoniumphosphate mit
dem kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittel zu
vermischen und das Gemisch wärmesubehandein, um die erfindungs-
EAP -QRIGINAU 9829/ 1-4 7 a
gemäßen Verbindungen herzustellen. Gewöhnlich ist ein Mengenverhältnis
von kombinierten Ammonisierungs- und Kondensationsmittel zu Ammoniumphosphaten entsprechend einem Molverhältnis
von Stickstoff (von dem kombinierten Ammonisierungs- und Kondenaationsmittel)
zu Phosphor (von dem Ammoniumorthophosphat) von etwa 1-7 geeignet, wobei ein Molverhältnis von etwa 1-3
besonders bevorzugt wird. Im allgemeinen brauchen die Reaktionspartner lediglich auf eine Temperatur erhitzt werden, die
man zur Bildung einer·Schmelze ausreicht, wonach/die. Schmelze für
eine Zeit wärmebehandelt, die zur Bildung der erfindungsgemäßen Verbindungen ausreicht. In den meisten Fällen sind Temperaturen
von nur 1700C für eine Behandlungszeit von etwa 1 Stunde sowie
von 250 C für eine Behandlungszeit von etwa 5 Minuten ausreichend,
wobei eine Temperatur von etwa 2100C für eine Behandlungszeit
von etwa 30 Minuten besonders bevorzugt wird.
■Die erfindungsgemäßen Verbindungen, bei denen es sich also um
Ammoniumpolvphosphate handelt, sind zusätzlich zu ihrer Brauchbarkeit
als feuerhemmende Mittel in den verschiedensten Anwendungsbereichen,
vie z.B. Kunststoffen, Textilien und Farben bzw.
Anitrichmapsen, für eine Anzahl weiterer Anwendungszwecke
brauchbar, ^o sind die Verbindungen z.B. als Alkaligerippe bzw.
Fü limIt+^l (builder) in synthetischen Reinigungsmitteln brauchbar,
inrb^rondere in Mitteln, die anionische oberflächenaktive
Verbindungen, nicbtionische oberflächenaktive Verbindungen oder
GemJFche davon enthalten. Die Verbindungen sind weiterhin als Düngemittel brauchbar. Weiterhin sind auch die neuartigen Ammo-
te, d.h. die oben genannten Produkte mit den
009829/U76 -.-ORieiNAL
empirischen Formeln (NH^)2 η H1 ^ P2 Oybzw. (^ ^ 0
als Alkaligerippe bzw. Füllmittel in synthetischen Reinigungsmitteln, insbesondere in Mitteln, die anionische oberflächenaktive
Mittel, nichtionische oberflächenaktive Mittel oder Gemische davon enthalten, und als Düngemittel brauchbar.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
In den Beispielen bedeuten Teile, wenn nicht anders angegeben, Gewichtsteile.
Es wurden mehrere Umsetzungen" unter Verwendung von kondensierter Phosphorsäure (76 Gevj.-% PpOc) und Harnstoff als Reaktionspartnern
durchgeführt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I
zusammengestellt. Die Umsetzungen wurden in der Weise durchgeführt, daß die kondensierte Phosphorsäure in das Reaktionsgefäß
gegeben wurde, während der Harnstoff unter Rühren zugesetzt
wurde. Die bei der Durchführung der Umsetzungen angewendeten Mengenverhältnisse und Temperaturen sind in der Tabelle angegeben. Die Umsetzungen verliefen exotherm, und die Reaktionsprodukte,
bei denen es sich um feste Massen handelt, die als' kurzkettige, d.h. eine durchschnittliche Kettenlänge von weniger als
10 aufweisende Ammoniumpolyphosphate angesehen werden können, waren hygroskopisch und stark wasserlöslich.
Ü0 9829/U76
Stickstoff/Phos- Molverhältnis von phor-Molverhält- aimnoniakalischem
nis der Reakti- Stickstoff zu onspartner Phosphor im Produkt
0,75
0,93
0,81
0,87
0,97
0,96
In der folgenden Tabelle II sind die Ergebnisse der Wärmebehandlung
der Reaktionsprodukte von Tabelle I bei den angegebenen Temperaturen und einer Behandlungszeit von etwa 1 Stunde angegeben.
Die Wärmebehandlung wurde in der Weise durchgeführt, daß die Proben in Form eines feststehenden Bettes in einen Luftumwälzofen
gebracht wurden. Es wurden 40-g-Proben mit einer Teilchengröße unterhalb 1,19 mm lichter Siebmaschenweite verwendet.
| (D | 1,0 |
| (2) | 1,25 |
| (3) | 1,46 |
| (4) | 1,75 |
| (5) | 2,0 |
| (6) | 2,5 |
| Durchschnitte länge der Phosphorketten |
Tempe ratur r c) |
| 3,0 | 150 |
| 4,8 | 150 |
| 4,8 | 140 |
| 3,7 | 140 |
| 3,9 | 130 |
| ■ 3,9 | 130 |
| eratur C) |
Tabelle | II | Durchschnitts länge der Phosphorketten |
Löslichkeit (g/100 ecm) bei 25 C |
|
| Temg | 200 | Molverhältnis von ammoniakalischem Stickstoff zu Phosphor im Produkt |
48 | 8,9 | |
| (D | 235 | 0,78 | 70 | 2,6 | |
| (2) | 235 | 0,75 | 70 | 2,6 | |
| (3) | 225 | 0,82 | 110 | 6,0 | |
| (4) | 210 | 0,92 | 45 | 2,4 | |
| (5) | 200 | 0,87 | 166 | 3,7 | |
| (6) | 0,87 | ||||
0Di329/U7ß
Es folgen Angaben über das Röntgenstrahlenbeugungsdiagramm der
gemäß Tabelle II hergestellten Ammoniumpolyphosphate.
Röntgenstrahlenbeugungsdaten v aj
von ΑΐηΐηοηΙιιιηρο^φΙ'ΐοΒρΙιβΐβη
linie
(b)
. ; 1 6,06
?- 5,47
3 3,85
4 3,50
5 · 4,24
.6 3,42 ·
■■..."■... 7 · 2,30
. 8 ' 5,59
: 9 ' ?,82
■■..'. 10 . ?,75
(a) Cu-E -Strahlung.,- . ■ '
(b) Die 1C stärksten Linien in der Reihenfolge abn^hnender
-Intensität.
Ef ist bisveilen vorteilhaft, die /jn^^niuTn.Ool^^oh^^^hPte τπΐΐ
Viasser ausru1'äugen, um etwa vorhandene wasserlösliche Substanzen, wie -z.B. Awn^niumcrthophoFphate, ^u pntfrrnen, Tn der folgenden
Tabelle sind die Er^ebnir.^0 an^e^eben. ^ie'he1' ^e11 Ai15-laufcung'
mit Wasser .Ir^ Hinblicle »λι^ Hin■ verschi ei en°n Fi^ensehaften
erzielt Vcrden.
00 98-2-9/U.76
Eisenso
Durchschnitt"1 ich e
Nicht ausgelaugt ausgelaugt ?C,75 30,4 3,7 2,25
16?
nn ε von amir ο—
η la V-a Ii sch ^m Cticirstoff
eu Phosphor
i"'" (p·/100 ecm)
5 c"
bei
0,85
2,04
0,91
0,62
pe r'ira Orthoph^^phorp^ure vurde in des Reaktionsgefäß gegeben
vr-d nn+Dr Rühren n^t Harnstoff versetzt. Das Mengenverhältnis
r*er Reavtionspartner entsprach einem Mol verhältnis yon Stick-P+off
r11 Phosphor von etvr? 3,25. D?ε Gemisch wurde auf etvra
erhitzt. Bei dieser Torrtppratur begann eine exothenre Reion.
Die Teirnerpt.ur wurde auf etvrn 130°C gesteigert und etwa
^!5 Minuten auf diesem T-Jert gehalten. Das Produkt,eine v/asser-"
nc] if>h° "^e st θ Hs ρ se m^t der emO irisch ^n Formel
-(HH^1)-; 7) H0 7 P9 n 7 liefert das folgende unterscheidungskräftige
Röntgenstrahlenbeugungsdiagramm:
Ca)
p.ön+0-enstrahlenbeugunp"sdaten v '
fiir das Produkt (NH^)^ 5 HQ ? P? 0?
| irinie | (b) | d | (A) |
| 1 | |||
| P |
009829/1476
BAD ORIGINAL
| Linie (b) | O d (A) |
| 4 | 5,71 |
| 5 | 5,03 |
| 6 | 3,87 |
| 7 | 3,05 |
| a | 3,17 |
| 9 | 4,62 |
| 10 | 2,40 |
| 11 | 3,37 |
| 12 | 3,7? |
| 13 - | 6,69 |
| 14 | 5,37 |
| VJl | 3,75 |
(a) Cu-Ka-Strahlung
(b) Die 15 stärksten Linien in der Reihenfolge abnehmender
Intensität. - ■
Dieses Ammoniumpyrophosphat wurde dann mit Harnstoff in einem
Mengenverhältniäentspreohend einem Molverhältnis von Stickstoff
(aus dem Harnstoff) j?u Phosphor (aus dem ^mmoniumpyrophosphat)
von etwa 1 etwa 1 Stunde bei etwa 2100C vrärmebehandelt,
wobei ein AmmonlιlmpolΛφhosphat mit den folgenden Analysenwerten erhalten wurde:
Mo!Verhältnis von- ammoniakalisehern Stickstoff
' -. im Phosphor 0,97
Löslichkeit (g/100 ecm) bei 25°C ' 3,01
Durchschnittliehe Kettenlänge 2?5
■ . BAD ORIGINAL
009829/1476
Es wurden ^ie erleichen Reaktionspartner wie in Beispiel 2 in
einem Mengenverhältnis verwendet, das einem Mo!Verhältnis von
Stickstoff zu Phosphor von etwa 1,6 en+snrar.h. Das Produkt,
eine wasserlö=-! lohe feste Masse mit der empirischen Formel
) FL .* P0 Or7 lieferte das folgend*= unterscheidimfskr-äf-2,7
1,^^7.
| ti ^e Röntgenstrahl enbeugunf sdi acramin: (a) |
η d (A) |
| Linie *■ ' | 5,40 |
| 1 | 4,qo |
| 2 | 3,20 |
| Ί | 6,?« |
| 5 | .3,78 |
| 6 | 4,27 |
| 7 | 2,7? |
| R | 2,*3 |
| q | 9,71 |
| 10 | 3,60 |
| ■ 11 | 3,3Q |
| 12 | 4,21 |
| 13 | 3,11 |
| 14 | 3,32 |
| 15 | |
| (a) Cu-K^-Strahlung | ι in der Reihenfolge abnehmender |
| (b) Die 15 stärksten Linier | BAD ORIGINAL |
| Intensität. |
0Q9823/U76
p ■.-.:■■ ■■■■■ .-.: : ■■-
156767A
■ -.■ ■ -19
Dieses Amraoniurapyrpphospbat wurde dann mit Harnstoff in einem
solchen Mengenverhältnis, daß ein Molverhältnis von Stickstoff
(aus dem Harnstoff) zu Phosphor (aus dem Ajnmoniu^pyrophosphat)
von etwa 1 vorlag, etwa 1 Stunde bei etwa 210 C wärmebehandelt,
wobei ein A™rncn-iumpolyphosphat 171X+ den folgenden Analysendaten
erhalten wurde: ·
Mol verhältnis von amraoni.akalis^pm Stickstoff
7\x Phosphor 0,96
Durchschnittliche
Das Produkt lieferte das gleiche Röntgenstrahlenbeugungsdia
g-rannn" vie das Produkt von BpIspiel 1.
Bpisnίpi U
Harnst ο ffph^rphat - eine durch g^iieinsa^0 -Kristallisation
kond?nFlerter "Phosphorsäure ni4" o-f-no", ρ oc'—Gehalt von 7^ Gev,—
und Harnstoff hergestellte Add I+" ■* r,r\p verbindung. - "'^e bo"'. e
?10'C etv,ra 1 8tunHo ^'^r^^^^h^n^?1"*'. n^c ?ls Produkt er
Ammoniirapolyphosphat vins die -fo"1 ""irien Areljrsendaten »uf:
Molverhmtnis- vor a ""ion ip.ka Ii se ^ en Stickstoff
■ "U Phosphor o(Q/t
Durchschnittliche Län^1? d°r· Phosrih-^rkette ΐ-ιΊ
lösliehVeit (g/iCC era) bei 2?°C ' ' 9,
Dieses Produkt lief0^t0 das [tloi''ihe 1^^ntp^enstrahlenbe11er1
vrie d?.s Produkt von Bei spie1 1. -
Ein Gemisch aus Monoammoniumorthophosphat und Harnstoff in einem
BAD ■■.■'■■ 00 9829/ U 7 6.
solchen Mengenverhältnis,* daß ein Molverhältnis von Stickstoff (pus dem Harnstoff) zu Phosphor (aus dem Amraoniumorthophosphat)
von etwa ?,4 vorlag, wurde etwa 30 Minuten bei etwa 245 C wärmebehandelt.
Das pi s Produkt erhaltene Ajrononiumpolyphosphat lieferte
die folgenden Anal/fsendaten:
Mo!verhältnis von ammoniakalischem Stickstoff
zu Phosphor 0,96
Durchschnittliche Länge der Phosphorkette 68
Löslichkeit (g/100 ecm) bei ?5°C . 3,7
Das Produkt tipforte dpp gleiche Röntgenstrahlenbeugungsdiagr^ram
wip das in Beispiel 1 erhaltene Produkt.
vie bereits erwähnt, sind die erfindungsgemäßen Verbindungen
aus feuerhemmend*= Zus-atzmittel für Öl- und Wasserfarben brauchbar.
Gewöhnlich c\nd bei den Öl- und Wasserfarben Mengen von etwa
5 - Q0 Gew.-?4, bezogen auf das Gesamtgewicht der Feststoff$,
ausreichend. Die er-findungsgemä^en Verbindungen sind besonders
fi#?r Fich aufblühende feuerhemmende Farben auf wäßriger Grundlage
brauchbar. In allgemeinen enthalten solche Farben eine wäßrige
Dispersion eines Bindemittels bzw. einen filmbildenden Latex sovie sieb pufb"1 »h^nde Feststoffe, wobei der Latex und die sich
aufblähender Fertstoffe etvra 30 - 90 Gev.-Oi der gesamten Farbe
ausmachen.
Das Bindemittel bzw. der filmbildende Latex, die zur Einverleibung
in die neuartigen Massen geeignet sind, bestehen gewöhnlich zu etv/a 40 - 70 % aus lösungs- bzw. dispergiermittelfreier Substanz
(im Anschluß hieran als "Feststoff" bezeichnet) und werden
009829/U76 BAD ORIGINAL
im allgemeinen in Mengen verwendet, die etwa 10 -.35 % Latex-"feststoffen,
bezogen auf das Gesaratgewicht der Feststoffe der Masse, entsprechen. Für diesen Zweck sind sämtliche wäßrigen,
latexähnlichen Polymerisationsdispersionen geeignet, die zur
Bildung von Filmen gKsigHKfc befähigt sind. 'Typische polinnere
Substanzen, die in einem Latex verwendet werden können, der zur Bildung von Filmen befähigt ist, sind die Polymerisate von
Vinylacetat, die Mischpolymerisate von Styrol und Butadien, die
Mischpolymerisate von Vinylidenchlorid ■ und Acrylnitril,-, die
Mischpolymerisate von Vinylidenchlorid und Vinylchlorid, die Polymerisate von Acrylatraonbmeren, die Mischpolymerisate von
Vinylacetat und Acrylaten, die Mischpolymerisate von Vinylchlorid und Acrylaten, und die Mischpolymerisate von Styrol und
Acrylaten. Wie aus der Farben- und Lacktechnik bekannt ist, erfordern einige Latices einen Weichmacher, um zur Bildung von
Filmen befähigt zu sein, während andere Latices keinen derartigen Weichmacher erfordern. Die Natur und die Menge eines gegebenenfalls
erforderlichen Weichmachers kann - falls nicht
bekannt - leicht durch einen Vorversuch bestimmt werden.
Die sich aufblähenden Feststoffe, die etwa 65 - 90 %, bezogen
auf das Gesamtgewicht Feststoffe der Masse ausmachen, bestehen
aus einer schaumbildenden Substanz und einer kohlenstoffbildenden Substanz. Di-re schaumbildende Substanz kann im allgemeinen
in Mengen von etwa 5 - 75 0A, bezogen'auf das Gesamtgewicht der
sich aufblähenden Feststoffe, verwendet werden. Die erfindungsgemäßen
Ainmoniumpolypho sphat e haben sich als schaumbildende Substanzen wirksam erwiesen und liefern wegen ihrer Wasserun-
009829/10$ bad ORIGINAL
löslichkeit und ihrer Verträglichkeit mit den anderen Bestandteilen
der Farben bzw. Anstrichmassen sich aufblähende feuerh°mmende
Farben, die bessere Eigenschaften aufweisen.
Die bevorzugten kohlenstoffbildenden Substanzen werden vorzugsweise
in Mengen von etwa 5 - 75 #, bezogen auf das Gesamtgewicht
der sich aufblähenden Feststoffe, verwendet. Es kann sich ΐτη allgemeinen um Gemische oder vorgebildete Produkte von harzartigen
kohlenctoffbildenden Dubstanzen, wie Gemische aus Harnstoff
\and einer A-Usgangssuhrtsn17. für Formaldehyd, wie z.B.
Paraformaldehyd, oder Harnstoff-Formaldeh2rd-Harze oder Melamin-Eormaldehyd-Harze, handeln. T'reiterh">n können nichtharzartige
kohlenstoff-bildende Substanzen einzeln oder in Verbindung mit den harzartigen kohlenstoffbildenden Substanzen verwendet werden, wie z.B. Kohlenhydrate, modifizierte Stärken und ähnliche Substanzen, in Vasser dispergierbare Proteine, Gelatine, Casein,
mehrwertige Alkohole, wie die Hexite (z.B. Mannit), die Pentite (wie z.B. Arabit), die Monotetrite (wie z.B. Monopentaer3rfchrit), die Ditetrite (wie z.B. Dipentaerythrit), und feste chlorierte Paraffinsubstanzen, die etwa 40 - 70 Gew,-$ Chlor enthalten. Es ist möglich, ein Gemisch aus zwei oder mehr der obengenannten
Produkte zu verwenden. Es ist vorzuziehen, Dipentaerythrit und , chlorierte Paraffine bzw. Gemische dieser Substanzen als nichtharzartige kohlenstoffbildende Substanzen zu verwenden. Verbesserte Ergebnisse können oftmals durch Zugabe einer Aminverbindung, wie z.B. Dicyandiamid, Harnstoff, Dimethylharnstoff,
Glycin u.dgl., zu der nicht-harzartigen kohlenstoffbildenden
Paraformaldehyd, oder Harnstoff-Formaldeh2rd-Harze oder Melamin-Eormaldehyd-Harze, handeln. T'reiterh">n können nichtharzartige
kohlenstoff-bildende Substanzen einzeln oder in Verbindung mit den harzartigen kohlenstoffbildenden Substanzen verwendet werden, wie z.B. Kohlenhydrate, modifizierte Stärken und ähnliche Substanzen, in Vasser dispergierbare Proteine, Gelatine, Casein,
mehrwertige Alkohole, wie die Hexite (z.B. Mannit), die Pentite (wie z.B. Arabit), die Monotetrite (wie z.B. Monopentaer3rfchrit), die Ditetrite (wie z.B. Dipentaerythrit), und feste chlorierte Paraffinsubstanzen, die etwa 40 - 70 Gew,-$ Chlor enthalten. Es ist möglich, ein Gemisch aus zwei oder mehr der obengenannten
Produkte zu verwenden. Es ist vorzuziehen, Dipentaerythrit und , chlorierte Paraffine bzw. Gemische dieser Substanzen als nichtharzartige kohlenstoffbildende Substanzen zu verwenden. Verbesserte Ergebnisse können oftmals durch Zugabe einer Aminverbindung, wie z.B. Dicyandiamid, Harnstoff, Dimethylharnstoff,
Glycin u.dgl., zu der nicht-harzartigen kohlenstoffbildenden
BAD ORIGINAL
■>-■"■ 0 0 9 8 2 9 / U 7 e
Substanz erhielt v/erden, wob»=! Dicyandiamid und Harnstoff besonder=:
bevorzugt werden. Gewöhnlich wurden diese Aminverbindijn
r*ungen vorzugsweise in Mangen ""-on etwa ^-7^ °', bezotfon au*" das
Gesamtgewicht der kohTenstoffbildenden Feststoffe verwpndet.
Veit^rhin können verschiedene, andere Zusätze in die Färb Pn bzw.
Anstriehmassen einverleibt vrerden, v/i e ^.B. Farbstof-fPjPip-nientp,
Quellunf^ra.ittel, Netzpri-i-tpX, Disperrierniittel, Fun^i^ide oder
Bakterizide vi.dfrl. . ^fenn diese Zusätze verwendet werden,- pelangensip
i"i allgemeinen in fen'n^pn Kenpen zur Anwendung, p-evöhnlich
in Mengen von v/enif^r als etwa 1? GeK.-?', bezogen auf
das Gesamtgewicht der Masse.
Bei der Herstellung d*=!·0 F'arben- bfv.r. Anstrichnassen Ve^de* das
Wasser und die anderen in di> Masken einru^erleiben^en Bestandteile
- au^er dem fi"· 171Minenden Γ;3+<="ν h^w. Binderi+tpi und deni
111^eIChTiIaeher. falls ein s^lr^^r "werv-'ende+" vjird — γγρ.+'ρί'ränder ver—
rnischt ''i.Tyci In einer !('!'"ό!"""!·!!? v^^^ahl^n, und rv/ar f^v pin^
Zeitdauer, die.von den re^-«nrieten Bestandteilen und den für ^>
Farbe bsv. ^en Anstrich gp'^ini?rh+nn E'!PpenFchafton, v'e ".3.
Glanz, Glätte-u.dgl.', ah'-nngpn. Gev.rnhn] ich sind jedoch p^wa 1f
Minuten bis 5- Stunden ausreichen^. Sodann verden das filmbildende^usatzinittel
und gegebenenfalls der l-'eichmacher in die Masse
unter Rühren eingeführt und etwa 1"5-?0 Minuten vermisch-1".
Das folgende Beispiel dient der Erläuterung der erfindungsgeiüM-'
ßen feuerheramenden Farben bsvr. Anstrichisassen, vobei säntliche
Teile - wenn nicht anders angegeben - Gewichtsteile bedeuten.
009829/U76. BAD original
Es wurde eine sich aufblähende Wasserfarbe der folgenden Zusammensetzung
hergestellt:
Bestandteil
%
Wasser 31,0
Netzmittel 0,5
TiO2 8,0
Ammoniumpo^rphosphat 24,0
Harnstoff-Formaldehyd-Harze 2,0
Dicyandiamid 8,0
Dipentaerythrit 4,0
Chlorierte Paraffine mit einem
Chlorgehalt von etwa 70 Gew.-?4 5»0
y^ mit einer
Konzentration von etwa 60 % 16,0
Dibutylphthalat 1,0
Carboxymethylcellulose 0,5
100,0 ·
Diese M?-?se. vurde auf ihre Eigenschaften als feuerhemmende,
sich aufblähende Überzugsmasse in ähnlicher Weise wie nach dem ASTM-Prüfverfahren E-8^-50T geprüft, nur viirde anstelle eines
7,6?-m-Tunnels ein 61-cm-Tunnel verwendet. Die unter Verwendung
dieses Tunnels erhaltenen Ergebnisse entsprechen jedoch den mit den 7 f 62-m-Tunnel erhaltenen Ergebnissen sehr gut. Bei diesem
Prüfversuch v/urde eine 61-cm-Roteichenplatte der Güteklasse
"A", die eine Dicke von 2,54 cm aufwies und bei 25°C und einer
relativen Feuchtigkeit von 50 % vorkonditioniert worden war, als
Standard mit einem Bezugswert von 100 verwendet, der der maxima-
009829/U76 βλο 0R1GINAL
len Entfernung entspricht, die die Flamme auf der Platte in 4
Minuten erreicht. Weiterhin wurde eine Asbestzementplatte mit
den gleichen Abmessungen als Standard mit einem Bezugswert von
O unter den gleichen Bedingungen wie für die Roteichenplatte
verwendet. Der "Flaramwert" ist die Strecke, die die Flamme in
4 Minuten zurücklegt, ausgedrückt als Prozentwert zwischen dem Bezugswert von 0 und dem Bezugswert von 100» Im folgenden sind
die Ergebnisse angegeben, die bei diesem Prüfversuch mit einer
.0,635 cm χ 10,15 cm χ 61 cm großen Prüfplatte aus Gelbpappel-Kernholz
erhalten wurde, die mit einem Überzug von etwa 167,5
ccm/m (Orig.: 243 ft. Vgsl.) der Masse von Beispiel 6 versehen
worden war.
Flammwert 18 % .
Schaumhöhe 8 mm
Für einen feuerhemmenden Anstrich der "Klasse A-" ist nach dem
ASTM-Prüfverfahren E-84-50T ein Flammwert von weniger als 25
erforderlich. Der geprüfte Überzug lieferte einen Flamrawert
von 18 mit einer Schaumhöhe von 8 mm, wobei es sich bei dem durch das Aufblähen entstandenen Schaum um eine zusammenhängende
Schicht aus stark verkohltem, aufgeblähtem Material handelte, was anzeigt, daß ein geeignetes Mengenverhältnis von schaumbildender
Substanz zu kohlenstoffbildender Substanz verwendet
worden war.
.--.-" - Patentansprüche - .
BAD 00 9 829/1476
Claims (8)
1. Wasserunlösliches Ammoniumpol^hosphat der empirischen
Formel
H/ \ (NH/ ) P 0
in der η eine ganze Zahl mit einem Durchschnittswert zwischen
etwa 20 und etwa 400 bedeutet, m/n zwischen etwa 0,7 und etwa
1,1 liegt und m nicht größer als n+2 ist.
2. Polyphosphate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß η eine ganze Zahl ist mit einem Durchschnittswert von
etwa 40 bis etwa 400.
3. Farbe bzw. Anstrichmasse, die ein filmbildendes Material, ein Lösungsmittel, ein Pigment und ein feuerhemraendes Zusatzmittel
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzmittel ein Ammoniumpolyphosphat der empirischen Formel
H(n-m)+2 <NiVm Pn °3n+1
in der η eine ganze Zahl mit einem Durchschnittswert zwischen
etwa 20 und etwa 400 bedeutet, m/n zwischen etwa 0,7 und etwa 1,1 liegt und m nicht größer als n+2 ist.
4. Sich aufblähende Überzugsmasse, dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine wäßrige Dispersion von Latexfeststof.fen und sich aufblähenden Feststoffen in einer Menge von etwa 30 - 90 Gew,-
Yo der Gesamtmasse enthält, wobei es sich bei den Latexfeststoffen
um eine filmbildende Polymerisatemulsion mit einem Fest stoff gehalt von etwa 40 - 70 Gew.-?6 handelt, die in einer
BAD ORiGINfAL
00982 9/U76
ι ., ι »„ ιQj-Jpqop (Art. 7 § 1 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 des Änderungsg-3. v. 4. b. ι ·
Menge entsprechend etwa 10 - 35 Gew.-% Feststoff - bezogen
auf den Gessratfeststoffgehalt der Masse - vorliegt, wobei
die sich aufblähenden Feststoffe aus einem Gemisch von schaumbildenden Feststoffen und kohlenstoffbildenden Feststoffen
bestehen und in einer Menge von etwa 65 - 90 Gew.-?'
- bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Masse - vorliegen, und wobei die kohlenstoffbildenden Feststoffe in Men
gen von 5 - 75 ¥> - bezogen auf das Gesamtgewicht der sich
aufblähenden Feststoffe - vorliegen, und daß es sich bei
schaumbildenden Subs+an:7 um eine praktisch wasserunlösliche
Ammoniumpolyphosphatmasse der allgemeinen Formel
handelt, in der η eine ganze Zahl mit. einem Durchschnittswert
zwischen etwa PQ und etwa ^00 bedeutet, m/n zwisehen etwa C,7
und etwa 1,1 liegt und π nicht größer als n+? ist.
5. Sich aufblähende Überzugsmasse nach Anspruch h, dadurch
gekennzeichnet, d»9 es sich bei den latexfeststoffen 'in eine
filrabildende Polymerisat emulsion hand°lt, die ein Yln\rlacetat-Polyrnerisat,
ein Stj^ol-B'^p^ien-Misch^ol^'TTieriFat oder
ein AcrYl-Polynerisat enthält.
6. Sich aufblähende Überzugsmasse nach Anspruch k oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei den kohlenstoffbildenden
Feststoffen um Harnstoff-Formaldehyd-Harze, .mehrwertige Alkohole,
chlorierte Paraffinsubstanzen, Aminverbindungen oder Gemische dieser Substanzen handelt.
BAD 00 9829/1476
7. Sich aufblähende Überzugsmasse nach Anspruch 4, 5 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Latexfeststoffen um filmbildende Polyvinylacetatemulsionen handelt.
8. Sich aufblähende Überzugsmasse nach Anspruch 4-7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den kohlenstoffbildenden
Peststoffen um ein Gemisch von Harnstoff-Fornialdehyd-Harzen,
Dicyandiamid, Dipentaerjdshrit und chlorierten Paraffinen
handelt.
M 1608
Dr.S/Wr
Dr.S/Wr
BAD ORIGINAL 009829/U76
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US30191863A | 1963-08-13 | 1963-08-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1567674A1 true DE1567674A1 (de) | 1970-07-16 |
| DE1567674B2 DE1567674B2 (de) | 1979-11-22 |
| DE1567674C3 DE1567674C3 (de) | 1986-11-13 |
Family
ID=23165447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1567674A Expired DE1567674C3 (de) | 1963-08-13 | 1964-08-13 | Wasserunlösliche Ammoniumpolyphosphate |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3562197A (de) |
| JP (1) | JPS4818000B1 (de) |
| BE (1) | BE651782A (de) |
| DE (1) | DE1567674C3 (de) |
| GB (1) | GB1074243A (de) |
| LU (1) | LU46759A1 (de) |
| NL (1) | NL140489B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2704275A1 (de) * | 1976-02-03 | 1977-08-18 | Caltop Sa | Feuerhemmender epoxidharzwerkstoff, verfahren zu dessen herstellung und dessen verwendung als beschichtungs- und ueberzugsmasse |
Families Citing this family (107)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3397035A (en) * | 1964-12-22 | 1968-08-13 | Monsanto Co | Ammonium polyphosphates |
| DE1767205C2 (de) * | 1968-04-11 | 1978-06-01 | Hoechst AG, 6000 Frankfurt; Benckiser-Knapsack GmbH, 6802 Ladenburg | Verfahren zur Herstellung von Ammoniumpolyphosphaten |
| BE789852A (fr) * | 1971-10-09 | 1973-02-01 | Benckiser Knapsack Gmbh | Composes polyanioniques, leur procede de preparation et leur utilisation |
| US3936416A (en) * | 1973-07-24 | 1976-02-03 | Phillips Petroleum Company | Nonburning, nondripping, char-forming, polypropylene composition |
| US3936420A (en) * | 1973-07-24 | 1976-02-03 | Phillips Petroleum Company | Thermally stable, nonburning, nondripping, char forming polyolefin formulations |
| US3883463A (en) * | 1973-09-27 | 1975-05-13 | Stauffer Chemical Co | Flame retardant binder for flammable materials |
| JPS5062272A (de) * | 1973-10-05 | 1975-05-28 | ||
| DE2359699B2 (de) * | 1973-11-30 | 1978-09-21 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Aufblähbare, flammhemmende Überzugsmassen |
| US4101485A (en) * | 1976-05-28 | 1978-07-18 | Monsanto Company | Durable fire retardant for forest and rangelands |
| IT1076204B (it) * | 1977-01-12 | 1985-04-27 | Montedison Spa | Composizioni polimeriche autoestinguenti |
| DE2704897C2 (de) * | 1977-02-05 | 1992-02-06 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Aufblähbare, flammhemmende Überzugsmassen |
| IT1102857B (it) * | 1977-10-05 | 1985-10-07 | Fochesato Antonio | Procedimento per la produzione di fibre tessili e prodotti paratessili sintetici non infiammabili |
| US4145296A (en) * | 1977-12-29 | 1979-03-20 | Monsanto Company | Weather-durable aqueous fire retardant stabilized against gelation |
| US4179298A (en) * | 1978-01-18 | 1979-12-18 | The Dow Chemical Company | Flame retardant intumescent polyamides |
| US4247435A (en) * | 1978-10-02 | 1981-01-27 | Monsanto Company | Intumescent fire retardant coating compositions |
| WO1980002429A1 (en) * | 1979-05-07 | 1980-11-13 | Du Pont | Improved hot melt adhesive composition |
| US4284542A (en) * | 1979-05-07 | 1981-08-18 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Hot melt adhesive composition |
| US4256786A (en) * | 1979-07-11 | 1981-03-17 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Chemical protective, fire resistant composition |
| DE3149454A1 (de) * | 1981-12-14 | 1983-06-23 | Chemische Werke Hüls AG, 4370 Marl | Verfahren zur herstellung von polyacrylnitrilpolyphosphonsaeure und ihre verwendung als flammschutzmittel |
| DE3238443A1 (de) * | 1982-10-16 | 1984-04-19 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Aktiviertes ammoniumpolyphosphat sowie verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung |
| US4743625A (en) * | 1986-07-25 | 1988-05-10 | Lubomir Vajs | Fire retardant mixture for protection of suitable composite products |
| GB2202243B (en) * | 1987-03-19 | 1991-04-17 | Kaz Brozdowski | A method for treating a surface of a combustible material |
| US4871795A (en) * | 1987-05-01 | 1989-10-03 | Pawar Prakash K | Flame retardant additive for thermoplastics |
| GB2243846B (en) * | 1990-03-26 | 1993-05-12 | Albright & Wilson | Flame retardant treatment of fabrics |
| US5034057A (en) * | 1990-03-26 | 1991-07-23 | Eastman Kodak Company | Photographic element having a fire-retardant protective overcoat |
| US5049187A (en) * | 1990-03-26 | 1991-09-17 | Eastman Kodak Company | Aqueous solution for forming a fire-retardant protective coating |
| US5162394A (en) * | 1990-09-18 | 1992-11-10 | 501 Chemco Inc. | Fire-retardant chemical compositions |
| US5356568A (en) * | 1990-10-29 | 1994-10-18 | Levine Harvey S | Intumescent heat- and fire-resistant composition and substrate coated therewith |
| US5162418A (en) * | 1990-10-29 | 1992-11-10 | Ppg Industries, Inc. | Nonionic surfactant surface-modified ammonium polyphosphate |
| US5164437A (en) * | 1990-10-30 | 1992-11-17 | Ppg Industries, Inc. | Anionic surfactant surface-modified ammonium polyphosphate |
| WO1992008758A1 (en) * | 1990-11-08 | 1992-05-29 | Ppg Industries, Inc. | Silicone surface-modified ammonium polyphosphate |
| US5401793A (en) * | 1991-03-20 | 1995-03-28 | Dainippon Ink And Chemicals, Inc. | Intumescent fire-resistant coating, fire-resistant material, and process for producing the fire-resistant material |
| CA2095839C (en) * | 1991-09-09 | 2002-05-21 | David C. Aslin | Composition with integral intumescence properties |
| US5130349A (en) * | 1991-11-07 | 1992-07-14 | Ppg Industries, Inc. | Intumescent flame retardant composition |
| US5498649A (en) * | 1993-05-18 | 1996-03-12 | Thiokol Corporation | Low density thermoplastic elastomeric insulation for rocket motors |
| JP3007512B2 (ja) * | 1993-06-01 | 2000-02-07 | チッソ株式会社 | 難燃性熱可塑性樹脂組成物 |
| DE4343668A1 (de) * | 1993-12-21 | 1995-06-22 | Hoechst Ag | Aufblähbare, flammhemmende Überzugsmassen |
| US5700575A (en) * | 1993-12-27 | 1997-12-23 | Chisso Corporation | Water-insoluble ammonium polyphosphate particles |
| US5834535A (en) * | 1995-08-21 | 1998-11-10 | General Motors Corporation | Moldable intumescent polyethylene and chlorinated polyethylene compositions |
| DE19620893A1 (de) * | 1996-05-23 | 1997-11-27 | Wolman Gmbh Dr | Brandgeschützte hinterlüftende Fassaden |
| US5962603A (en) * | 1996-07-23 | 1999-10-05 | Georgia-Pacific Resins, Inc. | Intumescent composition and method |
| US5864003A (en) * | 1996-07-23 | 1999-01-26 | Georgia-Pacific Resins, Inc. | Thermosetting phenolic resin composition |
| IT1314768B1 (it) * | 1996-12-19 | 2003-01-16 | Montell North America Inc | Processo per la produzione di additivi antifiamma per composizionipolimeriche,e prodotti ottenuti da detto processo |
| US6228914B1 (en) | 1998-01-02 | 2001-05-08 | Graftech Inc. | Intumescent composition and method |
| DE19861030A1 (de) | 1998-11-10 | 2000-05-11 | Permatex Gmbh | Pulver-Zusammensetzung zur Herstellung wäßriger Überzugsmittel |
| US20050009966A1 (en) * | 2000-03-07 | 2005-01-13 | Rowen John B. | Aqueous fire resistant and smoke suppressing surface coatings |
| US7331400B2 (en) * | 2000-03-07 | 2008-02-19 | Avtec Industries, Inc. | Fire resistant and smoke suppressing coatings |
| US7018571B1 (en) * | 2000-03-07 | 2006-03-28 | Avtec Industries | Flame retardant and smoke supressive additive powder for polymeric thermoplastics and thermoset resins |
| US9028633B1 (en) | 2003-06-27 | 2015-05-12 | Avtec Industries, Inc. | Fire and smoke suppressing surface for substrates |
| US7087703B2 (en) * | 2004-07-26 | 2006-08-08 | Georgia-Pacific Resins, Inc. | Phenolic resin compositions containing etherified hardeners |
| EP2089222A4 (de) * | 2006-11-10 | 2010-12-01 | Cal West Specialty Coatings In | Abziehbare beschichtungszusammensetzungen |
| US20100223878A1 (en) * | 2009-03-05 | 2010-09-09 | Craig Lipka | Intumescent coating composition and process for fire-retardant wood product having intumescent coating |
| US9097011B1 (en) * | 2009-06-05 | 2015-08-04 | American Thermal Holdings Company | Heat and fire resistant plastic foam |
| CA2786194C (en) | 2011-09-16 | 2019-01-15 | Hilti Aktiengesellschaft | Fire-prevention sleeve, use of the fire-prevention sleeve, method for installing a fire-prevention sleeve, and ceiling passage |
| DE102012221451A1 (de) | 2012-11-23 | 2014-05-28 | Hilti Aktiengesellschaft | Intumeszierende Zusammensetzung und ausgehärteter intumeszierender Stoff |
| DE102012223513A1 (de) | 2012-12-18 | 2014-06-18 | Hilti Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| DE102012223515A1 (de) | 2012-12-18 | 2014-06-18 | Hilti Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| DE102012223514A1 (de) | 2012-12-18 | 2014-06-18 | Hilti Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| DE102012224300A1 (de) | 2012-12-21 | 2014-06-26 | Hilti Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| DE102013200546A1 (de) | 2013-01-16 | 2014-07-17 | Hilti Aktiengesellschaft | Akkumulator für eine Handwerkzeugmaschine und Verfahren zum Herstellen eines Akkumulators für eine Handwerkzeugmaschine |
| WO2014115036A2 (en) * | 2013-01-22 | 2014-07-31 | Miraculum Applications AB | Flame retardant and fire extinguishing product for fires in liquids |
| US20140202717A1 (en) * | 2013-01-22 | 2014-07-24 | Miraculum Applications AB | Flame retardant and fire extinguishing product for fires in solid materials |
| US20150224352A1 (en) * | 2013-01-22 | 2015-08-13 | Miraculum Applications AB | Flame retardant and fire extinguishing product for fires in solid materials |
| US9586070B2 (en) * | 2013-01-22 | 2017-03-07 | Miraculum, Inc. | Flame retardant and fire extinguishing product for fires in solid materials |
| US9597538B2 (en) | 2013-01-22 | 2017-03-21 | Miraculum, Inc. | Flame retardant and fire extinguishing product for fires in liquids |
| US9265978B2 (en) * | 2013-01-22 | 2016-02-23 | Miraculum Applications, Inc. | Flame retardant and fire extinguishing product for fires in liquids |
| DE102013205348A1 (de) | 2013-03-26 | 2014-10-02 | Hilti Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| EP2810970A1 (de) | 2013-06-06 | 2014-12-10 | HILTI Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| EP2821207A1 (de) | 2013-07-03 | 2015-01-07 | HILTI Aktiengesellschaft | Verfahren und Spritzgiessanlage zur Herstellung von intumeszierenden Reaktionskunststoffformteilen und Reaktionskunststoffformteil |
| EP2835403A1 (de) | 2013-08-06 | 2015-02-11 | HILTI Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| EP2883920A1 (de) | 2013-12-16 | 2015-06-17 | HILTI Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| EP2933312A1 (de) | 2014-04-16 | 2015-10-21 | HILTI Aktiengesellschaft | Brandschutzdichtmasse und deren Verwendung |
| EP2955209A1 (de) | 2014-06-11 | 2015-12-16 | HILTI Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende Zusammensetzung und deren Verwendung |
| EP3029129A1 (de) | 2014-12-04 | 2016-06-08 | HILTI Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende zusammensetzung und deren verwendung |
| EP3095809A1 (de) | 2015-05-21 | 2016-11-23 | HILTI Aktiengesellschaft | Schäumbare, dämmschichtbildende mehrkomponenten-zusammensetzung und deren verwendung |
| EP3176232A1 (de) | 2015-12-03 | 2017-06-07 | HILTI Aktiengesellschaft | Dämmschichtbildende zusammensetzung und deren verwendung |
| EP3327069A1 (de) | 2016-11-29 | 2018-05-30 | HILTI Aktiengesellschaft | Schäumbare, dämmschichtbildende mehrkomponenten-zusammensetzung mit verbesserter lagerstabilität und deren verwendung |
| EP3412736A1 (de) | 2017-06-06 | 2018-12-12 | HILTI Aktiengesellschaft | Brandschutz-zusammensetzung, mehrkomponentensystem und deren verwendung |
| AU2019369134B2 (en) | 2018-10-24 | 2025-10-16 | Hilti Aktiengesellschaft | Composite material and fire proofing element for sealing passages and joints in construction elements |
| JP7729775B2 (ja) | 2018-10-24 | 2025-08-26 | ヒルティ アクチエンゲゼルシャフト | 建築部材間の通路開口部および接合部をシールするための複合材料および防火要素 |
| EP3643364A1 (de) | 2018-10-24 | 2020-04-29 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzelement zum abdichten von durchgangsöffnungen in bauelementen |
| EP3643365A1 (de) | 2018-10-24 | 2020-04-29 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzelement zum abdichten von durchgangsöffnungen in bauelementen |
| EP3696216A1 (de) | 2019-02-12 | 2020-08-19 | Hilti Aktiengesellschaft | Schäumbare, dämmschichtbildende mehrkomponenten-zusammensetzung und deren verwendung |
| EP3696206A1 (de) | 2019-02-12 | 2020-08-19 | Hilti Aktiengesellschaft | Schäumbare, dämmschichtbildende mehrkomponenten-zusammensetzung und deren verwendung |
| EP3696217A1 (de) | 2019-02-12 | 2020-08-19 | Hilti Aktiengesellschaft | Schäumbare, dämmschichtbildende mehrkomponenten-zusammensetzung und deren verwendung |
| EP3699240A1 (de) | 2019-02-20 | 2020-08-26 | Hilti Aktiengesellschaft | Verwendung spezieller thiolverbindungen zur verbesserung der lagerstabilität von zusammensetzungen auf basis von aminverbindungen enthaltenden epoxidharzen |
| EP3699241A1 (de) | 2019-02-21 | 2020-08-26 | Hilti Aktiengesellschaft | Intumeszierende zusammensetzung auf epoxid-basis mit verbesserten mechanischen eigenschaften und deren verwendung |
| EP3699242A1 (de) | 2019-02-21 | 2020-08-26 | Hilti Aktiengesellschaft | Intumeszierende zusammensetzung mit verbesserten mechanischen eigenschaften und deren verwendung |
| ES2907062T3 (es) | 2019-03-22 | 2022-04-21 | Hilti Ag | Composición de protección contra el fuego y su uso |
| DK3712218T3 (da) | 2019-03-22 | 2022-02-21 | Hilti Ag | Brandbeskyttelsessammensætning og anvendelse deraf |
| EP3910035A1 (de) | 2020-05-14 | 2021-11-17 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzzusammensetzung mit verbesserter lagerstabilität und brandschutzbeschichtung mit verbesserter widerstandsfähigkeit gegen schimmelbildung |
| EP3910034A1 (de) | 2020-05-14 | 2021-11-17 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzzusammensetzung mit hohem feststoffanteil für brandschutzbeschichtungen mit verbesserten oberflächeneigenschaften |
| EP3945118A1 (de) | 2020-07-28 | 2022-02-02 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzbeschichtungszusammensetzung und verwendung davon |
| EP3981842A1 (de) | 2020-10-09 | 2022-04-13 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzbeschichtungszusammensetzung und verwendung davon |
| EP4263689A4 (de) | 2020-12-15 | 2024-11-20 | FRS Group, LLC | Langzeit-feuerfestmittel mit magnesiumsulfat und korrosionsinhibitoren sowie verfahren zu seiner herstellung und verwendung |
| EP4223815A1 (de) | 2022-02-03 | 2023-08-09 | Hilti Aktiengesellschaft | Schäumbare mehrkomponenten-zusammensetzung sowie geschäumtesbrandschutzprofil mit temperaturregulierenden füllstoffen |
| EP4335906A1 (de) | 2022-09-09 | 2024-03-13 | Hilti Aktiengesellschaft | Intumeszierende zusammensetzung auf epoxid-basis mit verbesserten brandschutzeigenschaften und deren verwendung |
| EP4335907A1 (de) | 2022-09-09 | 2024-03-13 | Hilti Aktiengesellschaft | Verwendung von alkoxyfunktionellen organischen polymeren zur verbesserung der wasserbeständigkeit intumeszierender beschichtungen |
| EP4424736A1 (de) | 2023-03-02 | 2024-09-04 | Hilti Aktiengesellschaft | Nachhaltige polyol-basierte basiszusammensetzung, daraus hergestellte schaumzusammensetzung und daraus hergestellter formkörper für brandschutzzwecke |
| EP4424737A1 (de) | 2023-03-02 | 2024-09-04 | Hilti Aktiengesellschaft | Polyol-basierte basiszusammensetzung, schaumzusammensetzung mit recyceltem kautschukprodukt und daraus hergestellter formkörper für brandschutzzwecke |
| EP4424755A1 (de) | 2023-03-02 | 2024-09-04 | Hilti Aktiengesellschaft | Thiol-acrylat basiertes reaktionsgemisch zur herstellung eines brandschutzelements, daraus hergestelltes brandschutzelement und verfahren zur herstellung eines brandschutzelements |
| EP4424754A1 (de) | 2023-03-02 | 2024-09-04 | Hilti Aktiengesellschaft | Reaktionsgemisch zur herstellung eines brandschutzelements, daraus hergestelltes brandschutzelement und verfahren zur herstellung eines brandschutzelements |
| EP4424753A1 (de) | 2023-03-02 | 2024-09-04 | Hilti Aktiengesellschaft | Schäumbare reaktionsmischung zur herstellung von brandschutz-formteilen, brandschutz-formteil und verfahren zur herstellung von brandschutz-formteilen |
| EP4424741A1 (de) | 2023-03-02 | 2024-09-04 | Hilti Aktiengesellschaft | Epoxy-thiol basiertes reaktionsgemisch zur herstellung eines brandschutzelements, daraus hergestelltes brandschutzelement und verfahren zur herstellung eines brandschutzelements |
| EP4488339A1 (de) | 2023-07-05 | 2025-01-08 | Hilti Aktiengesellschaft | Brandschutzzusammensetzung mit verbesserten niedertemperaturtrocknungseigenschaften und daraus resultierende brandschutzbeschichtung |
| WO2025125067A1 (de) | 2023-12-15 | 2025-06-19 | Basf Se | Schnellhärtende, wässrige, intumeszierende brandschutzzusammensetzung mit hoher anwendungsschichtdicke auf oberflächen beliebiger neigung |
| EP4570865A1 (de) | 2023-12-15 | 2025-06-18 | Hilti Aktiengesellschaft | Wässrige brandschutzzusammensetzung mit hoher anwendungsschichtdicke und brandschutzbeschichtung mit verbesserter widerstandsfähigkeit gegen schimmelbildung |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE715540C (de) * | 1939-02-22 | 1941-12-23 | Chem Fab Joh A Benckiser G M B | Verfahren zur Herstellung von Stickstoffphosphorsaeureverbindungen |
| DE742256C (de) * | 1941-12-28 | 1943-11-26 | Albert Ag Chem Werke | Herstellung wasserunloeslicher, hochpolymerer Ammoniummetaphosphate |
| DE888355C (de) * | 1942-02-27 | 1953-08-31 | Albert Ag Chem Werke | Flammschutzmittel fuer Pappe, Faserplatten u. dgl. |
| DE971451C (de) * | 1943-11-25 | 1959-01-29 | Albert Ag Chem Werke | Verfahren zur Herstellung von polymerem, wasserunloeslichem Ammoniummetaphosphat |
-
1964
- 1964-08-13 BE BE651782D patent/BE651782A/fr unknown
- 1964-08-13 DE DE1567674A patent/DE1567674C3/de not_active Expired
- 1964-08-13 GB GB33057/64A patent/GB1074243A/en not_active Expired
- 1964-08-13 LU LU46759D patent/LU46759A1/fr unknown
- 1964-08-13 JP JP39045449A patent/JPS4818000B1/ja active Pending
- 1964-08-13 NL NL646409323A patent/NL140489B/xx unknown
-
1968
- 1968-01-26 US US700753*A patent/US3562197A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE715540C (de) * | 1939-02-22 | 1941-12-23 | Chem Fab Joh A Benckiser G M B | Verfahren zur Herstellung von Stickstoffphosphorsaeureverbindungen |
| DE742256C (de) * | 1941-12-28 | 1943-11-26 | Albert Ag Chem Werke | Herstellung wasserunloeslicher, hochpolymerer Ammoniummetaphosphate |
| DE888355C (de) * | 1942-02-27 | 1953-08-31 | Albert Ag Chem Werke | Flammschutzmittel fuer Pappe, Faserplatten u. dgl. |
| DE971451C (de) * | 1943-11-25 | 1959-01-29 | Albert Ag Chem Werke | Verfahren zur Herstellung von polymerem, wasserunloeslichem Ammoniummetaphosphat |
Non-Patent Citations (3)
| Title |
|---|
| Goehring, M. - Sambeth, J.: Berichte 90, 1957, S. 232 * |
| Kroupa, E.: Anal.Chem. * |
| Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie, Bd. 281, 1955, S. 282 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2704275A1 (de) * | 1976-02-03 | 1977-08-18 | Caltop Sa | Feuerhemmender epoxidharzwerkstoff, verfahren zu dessen herstellung und dessen verwendung als beschichtungs- und ueberzugsmasse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3562197A (en) | 1971-02-09 |
| NL140489B (nl) | 1973-12-17 |
| NL6409323A (de) | 1965-02-15 |
| JPS4818000B1 (de) | 1973-06-02 |
| DE1567674C3 (de) | 1986-11-13 |
| GB1074243A (en) | 1967-07-05 |
| LU46759A1 (de) | 1965-02-15 |
| BE651782A (de) | 1965-02-15 |
| DE1567674B2 (de) | 1979-11-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1567674A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Phosphatverbindungen und Massen,die Phosphatverbindungen enthalten | |
| DE2839710C2 (de) | Selbstverlöschende, polymere Massen | |
| DE2844132C2 (de) | ||
| DE102004042833B4 (de) | Polyphosphatderivat einer 1,3,5-Triazonverbindung, Verfahren zu dessen Herstellung und dessen Verwendung | |
| DE2704897C2 (de) | Aufblähbare, flammhemmende Überzugsmassen | |
| DE2359699A1 (de) | Aufblaehbare, flammhemmende ueberzugsmassen | |
| DE2018565A1 (de) | Melaminpyrophosphat und anschwellende Massen, die es enthalten | |
| US3723074A (en) | Ammonium polyphosphate materials and processes for preparing the same | |
| EP0180795B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von hydrolysestabilen, feinteiligen Flammschutzmitteln auf der Basis von Ammoniumpolyphosphat | |
| DE3238443A1 (de) | Aktiviertes ammoniumpolyphosphat sowie verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung | |
| DE3038836A1 (de) | Verfahren zur herstellung von langkettigem ammoniumpolyphosphat | |
| EP0610746B1 (de) | Halogenfreie, flammwidrige polymere Massen | |
| EP0082261B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyacrylnitrilpolyphosphonsäure und ihre Verwendung als Flammschutzmittel | |
| EP1442031B1 (de) | Verfahren zur herstellung von polyphosphaten organischer basen | |
| DE3528737A1 (de) | Hydrolysestabiles flammschutzmittel auf der basis von ammoniumpolyphosphat | |
| EP0178529B1 (de) | Hydrolysestabiles Flammschutzmittel auf der Basis von Ammoniumpolyphosphat | |
| DE1445227A1 (de) | Flammenbestaendiger,selbsterloeschender,dielektrischer Harzschaum und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| EP0178554B1 (de) | Hydrolysestabiles Flammschutzmittel auf der Basis von Ammoniumpolyphosphat | |
| DE1794343A1 (de) | Feuerhemmende Farbe bzw. Anstrichmasse | |
| EP0559688B1 (de) | Fungizide wirkstofflösung | |
| DE2632117A1 (de) | Phosphonylamide, verfahren zu ihrer herstellung und sie enthaltende flammschutzmittel | |
| DE1944716C3 (de) | Ammoniumpolyphosphat, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung in einer Detergentienmasse | |
| EP0725065A2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Guanidin- oder Melaminphosphaten | |
| DD239800A5 (de) | Flammschutzmittel auf der basis von ammoniumpolyphosphat | |
| EP0743331A1 (de) | Verfahren zum herstellen von einem carbamid-formaldehyd-harz und ein kondensat zu seiner herstellung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8228 | New agent |
Free format text: TER MEER, N., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. MUELLER, F., DIPL.-ING., 8000 MUENCHEN STEINMEISTER, H., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 4800 BIELEFELD |
|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: SEARS, PAUL GREGORY, LEXINGTON, KY., US VANDERSALL, HOWARD LAWRENCE, BALLWIN, MO., US |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |