DE1567010C3 - Herbicides Mittel mit einem Gehalt an N-Aryl-Harnstoff-Derivaten - Google Patents
Herbicides Mittel mit einem Gehalt an N-Aryl-Harnstoff-DerivatenInfo
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Description
ο-
-CO—NH-(CH2),-R
entsprechen, in der R einen Cycloalkylrest mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, der gegebenenfalls
durch bis zu 2 Methyl- oder Äthylgruppen substituiert sein kann, oder den Norbornylrest bedeutet,
ί 0 oder 1 ist und Q Wasserstoff, die 2-Flup^r-
oder die 3-Methylgruppe darstellt.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 027 930 sind Mittel zur Bekämpfung unerwünschten Pfianzenwuchses
bekannt, die als Wirkstoffe Verbindungen der allgemeinen Formel
R'
/
(CH2J11CH-N-CO-N
R'"
R"
enthalten, in der η die Zahl 6 oder 7, R', R" und R'"
Wasserstoff, eine Alkyl-, Alkenyl- oder Arylgruppe bedeuten und R' und R" auch Teile eines gemeinsamen
Ringes sein können. Die bekannten Verbindungen, beispielsweise l-CyclooctyW-methyW-phenylharnstoff,
l-Cyclooctyl-ß-äthyl-S-o-tolylharnstoff
oder Cyclooctyl-dimethylharnstoff, stellen sehr wirksame Herbicide dar. Ihre Selektivität bei der Bekämpfung
von Grasunkräutern im Vorauflaufverfahren ist jedoch in vielen Fällen unbefriedigend.
Aufgabe der Erfindung ist es darum, ein herbicides Mittel zur Verfügung zu stellen, welches eine erheblich
verbesserte Selektivität bei der Bekämpfung von Unkräutern in Rasenkulturen im Vorauflaufverfahren
aufweist.
Gegenstand der Erfindung ist ein herbicides Mittel mit einem Gehalt an durch Cycloalkylgruppen substituierten
N-Aryl-Harnstoff-Derivaten als Wirkstoff, das dadurch gekennzeichnet ist, daß diese Wirkstoffe
der Formel
NH-CO—NH-(CH2),-R
55
60
entsprechen, in der R einen Cycloalkylrest mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, der gegebenenfalls durch bis
zu 2 Methyl- oder Äthylgruppen substituiert sein kann, oder den Norbornylrest bedeutet, ί 0 oder 1 ist
und Q Wasserstoff, die 2-Fluor- oder die 3-Methylgruppe
darstellt. Diese aus dem Gegenstand der deutschen Auslegeschrift 1027 930 speziell ausgewählte
Wirkstoffgruppe weist an jedem N-Atom ein Wasserstoffatom auf, was in Kombination mit der
spezifischen Bedeutung von R und Q entscheidend für die herbicide Wirkung ist.
Die erfindungsgemäßen Mittel sind besonders wirksam bei der Entfernung von einjährigen Grasunkräutern
aus Beständen breitblättriger Pflanzen und perennierender Gräser. Auch frisch gesäte perennierende
Nutzgräser werden im Vorauflaufverfahren geschont, einjährige Grasunkräuter jedoch bekämpft.
Eine besonders bevorzugte Verbindung zur Bekämpfung von Digitaria sp., das in altem, perennierende
Gräser enthaltendem Rasen wächst, ist l-ß-Methylcyclohexyty-S-phenylharnstoff.
Durch Überziehen von Samen perennierender Gräser, wie Poa pratensis, Bentgras oder Festuca, mit
einem der Cycloalkylphenylharnstoffe gemäß der Erfindung und Einbringen dieses Saatgutes in den
Boden wird eine deutliche Wachstumshemmung einjähriger Gräser, die in der Umgebung der eingebrachten
Saat wachsen, erzielt, ohne die Saatgräser wesentlich zu schädigen.
Die Herstellung der l-Cyclohexyl-3-phenylharnstoffe
kann in der von B e a ν e r u. a., J. Am. Chem. Soc, 79, 1236 (1957), beschriebenen Weise erfolgen.
Substitutionen am Cyclohexylring lassen sich nach allgemein bekannten Methoden durchführen. Der
1 - Phenyl - 3 - (2 - [cis],4[trans] - dimethylcyclohexyl)-harnstoff
und l-Phenyl-3-(2-[trans],4[cis]-dimethylcyclohexyl)-harnstoff können in der von A. Ski ta,
Ann, 427, 255 (1922), und in Chem. Abstracts, 16, 2321 (1922), beschriebenen Weise hergestellt werden.
Der l-(Methylcyclohexyl)-3-phenyl-harnstoff ist in der von P. Mail he, Compt. rend., 174, 465 (1922)
und in Chem. Abstracts, 16,1942(1922), beschriebenen
Weise erhältlich.
Die erfindungsgemäßen herbiciden Mittel enthalten neben dem Wirkstoff zweckmäßig auch oberflächenaktive
Mittel, welche die Dispergierung der Verbindung unterstützen. Zu dem oberflächenaktiven Mittel
gehören anionische, kationische und nichtionische Mittel wie sie bisher allgemein bei Pflanzenkontrollmitteln
ähnlicher Art eingesetzt worden sind. Geeignete oberflächenaktive Mittel sind z. B. in den USA.-Patentschriften
2426 417, 2 655 447, 2 412 510 und
2 139 276 beschrieben. Im allgemeinen werden in den Mitteln gemäß der Erfindung weniger als 10 Gewichtsprozent
an oberflächenaktivem Mittel eingesetzt, und gewöhnlich reicht die Menge der oberflächenaktiven
Mittel von 1 bis 5%.
Die herbiciden Mittel gemäß der Erfindung können neben oberflächenaktiven Mitteln feinteil ige, inerte
Verdünnungsmittel enthalten, wie Talkum, natürliche Tone, einschließlich Attapulgit und Kaolinit, Pyrophyllit,
Kieselgur, synthetische, feine Siliciumdioxyde, Calciumsilicat, Carbonate, Calciumphosphate, Schwefel,
Kalk und Mehle wie Walnußschalen-, Weizen-, Rotholz-, Sojabohnen- und Baumwollsamenmehl. Das
feinteilige, inerte, feste Verdünnungsmittel kann in sehr verschiedenen Mengen eingesetzt werden; im
allgemeinen liegt seine Menge im Bereich von 10 bis 98% vom Gewicht des wachstumshemmenden Mittels.
Die Korngröße kann sehr verschieden sein; gewöhnlich liegt sie bei der fertigen Zubereitung etwas unter
50 μ.
Man kann die Verbindungen gemäß der Erfindung zur Behandlung vor der Emergenz direkt auf den
Boden oder zur Behandlung nach der Emergenz auf das Pflanzenblattwerk, z. B. Digitaria sp., aufbringen
oder sie innig mit dem Boden vermischen. Die Aufbringung erfolgt gewöhnlich mit 0,6 bis 22 kg/ha
und vorzugsweise mit 1,1 bis 16,8 kg/ha. Bei Anwendung auf z. B. Digitaria sp. sind bei Prüfungen sehr
hohe Dosierungen, wie 26,9 kg/ha bei alten Turfgräsern angewandt worden, ohne daß eine unerwünschte
Schädigung eintrat.
In den Beispielen beziehen sich Prozentwerte, wenn nicht anders angegeben, auf das Gewicht.
Herstellung der Wirkstoffe
Eine Lösung von 25,4 Gewichtsteilen Cyclooctylamin in 200 Teilen Toluol wird im Verlaufe von
18 Minuten mit einer Lösung von 23,8 Gewichtsteilen Phenylisocyanat in 50 ml Toluol behandelt.
Die Temperatur steigt von 22 auf 47° C. Man rührt die klare, gelbe Lösung I1I2 Stunden und gießt sie in
eine gleiche Raummenge n-Pentan. Der Feststoff wird abfiltriert und mit n-Pentan gewaschen. Man erhält
40,5 Gewichtsteile im wesentlichen reinen 1-Cyclooctyl-3-phenylharnstoff,
F. 154 bis 155° C.
Analog werden unter Einsatz der folgenden Amine die entsprechenden Phenylharnstoffe erhalten:
| Amin | Harnstoff |
| Methylcyclooctylamin | 1 -Methylcyclooctyl- |
| 3-phenylharnstoff | |
| Dimethylcyclooctylamin | 1 -Dimethylcyclooctyl- |
| 3-phenylhamstoff | |
| Cycloheptylamin | 1 -Cycloheptyl-3-phenyl- |
| harnstoff(F. 187,5 bis | |
| 188,5° C) | |
| Methylcycloheptylamin | 1 -Methylcycloheptyl- |
| 3-phenylharnstoff | |
| 2-Methylcyclohexylamin | cis-trans- l-(2-Methyl- |
| cyclohexyl)-3-phenyl- | |
| harnstoff(F. 120 bis | |
| 122° C) | |
| 2-Methylcyclopentylamin | l-(2-Methylcyclopentyl)- |
| 3-phenylharnstoff | |
| Cyclopentylamin | 1 -Cyclopentyl-3-phenyl- |
| harnstoff(F. 207,5 bis | |
| 208,5° C) | |
| 2-Äthylcyclohexylamin | 1 -(2-Äthylcyclohexyl)- |
| 3-phenylharnstoff |
| Amin | Harnstoff |
| Endonorbornylamin 5 Exonorbornylamin |
Endo-l-(2-Norbornyl)- 3-phenyiharnstoff Exo-1 -(2-Norbornyl)- 3-phenylharnstoff |
Eine Lösung von 12,4 Gewichtsteilen Cyclooctylamin in 100 Teilen Toluol wird mit 13 Teilen m-Tolylisocyanat
in 25 Teilen Toluol umgesetzt. Die Zusatzzeit beträgt 8 Minuten. Die Reaktion verläuft stark
exotherm, und man muß im Eisbad kühlen, um die Temperatur unter 40° C zu halten. Nach halbstündigem
Rühren wird das Reaktionsgemisch filtriert und das Produkt mit n-Pentan gewaschen und getrocknet.
Man erhält 21,5 Teile l-Cyclooctyl-3-m-torylharnstoff,
F. 87 bis 89° C.
Analyse für 0^24N20:
Berechnet ... N 10,7%;
gefunden .... N 10,5%.
Berechnet ... N 10,7%;
gefunden .... N 10,5%.
Nach der gleichen Arbeitsweise können die folgenden m-Tolylharnstoffe hergestellt werden.
3°:
35.
40
45
50
Eine Suspension von 13,2 Gewichtsteilen 2-Norbornylamin-Hydrochlorid
in 150 ml Toluol wird mit 10 Gewichtsteilen Triäthylamin behandelt, das Triäthylaminhydrochlorid
von dem Gemisch abfiltriert und das Filtrat mit 10,7 Gewichtsteilen Phenylisocyanat
behandelt. Nach 2stündigem Rühren wird der Feststoff vom Reaktionsgemisch abfiltriert. Man
erhält 4,3 Gewichtsteile l-(2-Norbornyl)-3-phenylharnstoff, F. 195 bis 215°C (Gemisch von endo-
und exo-Isomeren).
Analyse für Cj4H18N20:
Berechnet ... N 12,1%;
gefunden N 12,1%. 6$
Berechnet ... N 12,1%;
gefunden N 12,1%. 6$
Nach der obigen Arbeitsweise werden unter Verwendung der folgenden Amine die entsprechenden
Phenylharnstoffe gewonnen:
| Amin | Produkt |
| Cyclopentylamin | 1-Cyclopentyl-3-m-tolyl- harnstoff |
| 2-Methylcyclohexylamin | l-(2-Methylcyclohexyl)- 3-m-tolylharnstoff, F. 147,5 bis 150° C |
| 3-Methylcyclohexylamin | 1 -(3-Methylcyclohexyl)- 3-m-tolylharnstoff, F. 165 bis 167,5° C |
| Cycloheptylamin | 1 -Cycloheptyl-S-m-toly 1- harnstoff, F. 145 bis 147° C |
| Cyclohexylamin | 1 -Cyclohexyl-3-m-tolyl- harnstoff(F. 150 bis 152° C) |
Die folgende, granulatförmige Zubereitung kann bei den meisten erfindungsgemäß verwendeten festen
Cycloalkylphenylharnstoffen angewendet werden, die über 90° C schmelzen. Zuerst wird ein benetzbares
Pulver hergestellt, indem man die folgenden Bestandteile feinstmahlt:
l-(3-Methylcyclohexyl)-3-m-tolyl-
harnstoff ". 50%
Attapulgit 48%
Dioctylnatriumsulfosuccinat 1%
Natriumligninsulfonat 1 %
Das benetzbare Pulver wird über der Oberfläche von Vermiculit Nr. 4 verteilt, indem man beide
umwälzt. Um ein stärkeres Haften der Kombination zu erhalten, wird das Gemisch mit einem Gemisch
von Äthylenglykol und Wasser besprüht. Die Bestandteile liegen schließlich in folgendem Verhältnis vor:
50% aktives, benetzbares Pulver 4%
Vermiculit Nr. 4 86%
Äthylenglykol 5%
Wasser 5%
5 6
Bei einer Abänderung dieser Zubereitung kann l-Cyclohexyl-3-phenylharnstoff 50%
man das Äthylenglykol durch ein Gemisch der Kieselgur-Siliciumdioxyd 48%
Natriumsulfate von gemischten langkettigen Alkohol- Kokosnußsäureester des Natriumfettsäureestern
und Diäthylenglykolacetat im Ge- isothionats , 1 %
Wichtsverhältnis zwischen 1:10 und 10:1 ersetzen. 5 Natriumlaurylsulfat 1%
Die oben beschriebene, granulatförmige Zubereitung eignet sich zur Hemmung des Wachstums von Die Bestandteile werden gemischt und auf eine
Echinochloa crusgalli in einer Fläche, die bestehende Korngröße von < 0,25 mm vermählen,
oder alte perennierende Gräser, wie Poa pratensis Dieses benetzbare Pulver wird zur Behandlung eines oder Festuca rubra, aufweist, durch Behandlung io Hektars in einer 9,0 kg Wirkstoff entsprechenden vor der Emergenz. Das Material wird mit einem Menge zu 748 1 Wasser in einem Spritztank zugesetzt. Granulat-Ausbreitergerät in einer Dosierung von Dem Gemisch werden 6,7 kg eines oberflächenaktiven 5,6 kg Wirkstoff/ha vor dem Keimen des Echinochloa Mittels, wie Trimethylnonyläther von Polyäthylencrusgalli aufgebracht. Das Echinochloa crusgalli wird glykol mit Äthylenoxyd zugesetzt. Das Tank-Spritzso ausgezeichnet gehemmt, daß es nicht gegen die 15 gemisch wird auf eine von Sorghum halepense und alten perennierenden Gräser aufzukommen vermag. Setaria sp. im Ein- bis Zweiblatt-Stadium befallene Es tritt eine gewisse Hemmung der alten perennieren- Fläche aufgebracht. Man erhält eine ausgezeichnete den Arten ohne Schädigung derselben ein. Hemmung dieser Pflanzenarten. Die Pflanzen werden
oder alte perennierende Gräser, wie Poa pratensis Dieses benetzbare Pulver wird zur Behandlung eines oder Festuca rubra, aufweist, durch Behandlung io Hektars in einer 9,0 kg Wirkstoff entsprechenden vor der Emergenz. Das Material wird mit einem Menge zu 748 1 Wasser in einem Spritztank zugesetzt. Granulat-Ausbreitergerät in einer Dosierung von Dem Gemisch werden 6,7 kg eines oberflächenaktiven 5,6 kg Wirkstoff/ha vor dem Keimen des Echinochloa Mittels, wie Trimethylnonyläther von Polyäthylencrusgalli aufgebracht. Das Echinochloa crusgalli wird glykol mit Äthylenoxyd zugesetzt. Das Tank-Spritzso ausgezeichnet gehemmt, daß es nicht gegen die 15 gemisch wird auf eine von Sorghum halepense und alten perennierenden Gräser aufzukommen vermag. Setaria sp. im Ein- bis Zweiblatt-Stadium befallene Es tritt eine gewisse Hemmung der alten perennieren- Fläche aufgebracht. Man erhält eine ausgezeichnete den Arten ohne Schädigung derselben ein. Hemmung dieser Pflanzenarten. Die Pflanzen werden
Diese Zubereitung wird ferner zur Hemmung von dunkelgrün und wachsen nur noch sehr langsam,
Echinochloa crusgalli in Nutzpflanzungen der Bohnen- 20 und das Wurzelsystem ist zu einer normalen Ent-
familie eingesetzt. Mit einer Dosierung von 2,2 bfs wicklung unfähig.
3,4 kg Wirkstoff/ha vor dem Auflaufen wird das R · - 1 <r
Wachstum von Echinochloa crusgalli kurz vor dem e s ρ
Herauskommen aus dem Boden im wesentlichen Wie im Beispiel 4 wird an Stelle des 1-Cyclohexyl-
unterbrochen. Die Bohnenpflanzung zeigt keine schäd- 25 3-phenylharnstoffs eine gleiche Gewichtsmenge
liehen Auswirkungen. l-(l-Methylcyclopentyl)-3-phenylharnstoff eingesetzt,
. -I0 den man in gleicher Weise zubereitet und aufbringt.
B e 1 s ρ 1 e 1 2 Es wercien gleiche Ergebnisse erhalten.
Der im Beispiel 1 verwendete l-(3-Methylcyclo- . .
hexyl)-3-phenylharnstoff wird durch eine gleiche Ge- 30 B e 1 s ρ 1 e l ö
wichtsmenge !-(l-Methylcyclohexyl^-phenylharn- Die Arbeitsweise von Beispiel 4 wird mit der
stoff ersetzt, das in gleicher Weise zubereitet und Abänderung wiederholt, daß man 4,5 kg Wirkstoff
aufgebracht wird. Man erhält gleiche Ergebnisse. zu 748 1 Wasser in einem Spritztank zusetzt. Das
. -,ο Tank-Spritzgemisch wird auf ein Hektar Cynodon-
Beispiele 35 (jactylon-Rasen aufgebracht, der von Digitaria sp. im
Wie im Beispiel 1 wird an Stelle des l-(3-Methyl- Ein- bis Zweiblatt-Stadium befallen ist. Man erhält
cyclohexyl)-3-phenylharnstoffes jeweils die gleiche eine ausgezeichnete Hemmung des Digitaria sp., das
Gewichtsmenge der folgenden Verbindungen einge- dunkelgrün wird, nur noch sehr langsam wächst und
setzt und die Zubereitung in der gleichen Weise ein- zu einer normalen Entwicklung des Wurzelsystems
gesetzt, um das Wachsen von Digitaria sp. in einem 40 unfähig ist. Das Digitaria sp. vermag wenig gegen das
alten Poa-pratensis- oder Festuca-rubra-Rasen vor Cynodon dactylon aufzukommen und wird von die-
dem Auflaufen zu hemmen. sem verdrängt. Das Cynodon dactylon zeigt ein verlangsamtes
Wachsen ohne Schädigung.
Verbindung
Verbindung
l-Cyclooctyl-3-phenylharnstoff, 45 Beispiel 7
!'i?ä°?uCtf 3-m-toly,lhf nst°f',. , ff Der im Beispiel 6 verwendete l-Cyclohexyl-3-phenyl-
■£~Ke ty CyCOteXy tm- yn Tk' harnstoff wird jeweils durch eine gleiche Gewichts-
l-(4-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff. menge der folgenden Verbindungen ersetzt, die man in
Bei Dosierungen von 4,5 kg Wirkstoff/ha wird eine 50 gleicher Weise zubereitet und aufbringt. Es werden
derart ausgezeichnete Hemmung des Digitaria sp. gleiche Ergebnisse erhalten,
erhalten, daß dieses praktisch nicht gegen den bestehenden Rasen aufzukommen vermag. Es ist eine Verbindung
gewisse Hemmung der bestehenden Rasenpflanzen l-Cycloheptyl-3-m-tolylharnstofi,
ohne Schädigung derselben festzustellen^ 55 !.(ilMethylcvclopentyVs-phenylharnstoff.
erhalten, daß dieses praktisch nicht gegen den bestehenden Rasen aufzukommen vermag. Es ist eine Verbindung
gewisse Hemmung der bestehenden Rasenpflanzen l-Cycloheptyl-3-m-tolylharnstofi,
ohne Schädigung derselben festzustellen^ 55 !.(ilMethylcvclopentyVs-phenylharnstoff.
Diese Zubereitung wird ferner zur Hemmung von v j j r j / r j
Digitaria sp. in Nutzpflanzen der Cruciferae-Familie B e i s d i e 1 8
eingesetzt. Eine Behandlung mit 2,2 bis 3,4 kg Wirkstoff/ha vor dem Auflaufen unterbricht im wesent- Ein Zubereitungsbeispiel für den l-(2-Methylcyclolichen das Wachstum von Digitaria sp. kurz nach sei- 60 hexyl)-3-phenylharnstoff ist:
nem Hervorkommen aus dem Boden. Eine Senfpflanzung zeigt keine schädigende Wirkung des Pflan- l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenyl-
Digitaria sp. in Nutzpflanzen der Cruciferae-Familie B e i s d i e 1 8
eingesetzt. Eine Behandlung mit 2,2 bis 3,4 kg Wirkstoff/ha vor dem Auflaufen unterbricht im wesent- Ein Zubereitungsbeispiel für den l-(2-Methylcyclolichen das Wachstum von Digitaria sp. kurz nach sei- 60 hexyl)-3-phenylharnstoff ist:
nem Hervorkommen aus dem Boden. Eine Senfpflanzung zeigt keine schädigende Wirkung des Pflan- l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenyl-
zenwachstumsreglers. harnstoff 25,00%
. . . Hydratisierter Attapulgit 1,75%
B ei s P! e 1 4 65 Na2HPO4 0,80%
Die folgende, benetzbare Pulver-Zubereitung eignet Natriumpentachlorphenolat 0,60%
sich für jede der oben beschriebenen, über 900C Natriumligninsulfonat 15,00%
schmelzenden Verbindungen: Wasser 56,85%
7 8
Die Zubereitung wird mit einer gleichen Gewichts- Beispiel 10
menge Ottawa-Sand vermischt und 45 Minuten der
menge Ottawa-Sand vermischt und 45 Minuten der
Sandmahlung unterworfen, wobei man eine stabile, Das folgende benetzbare Pulver kann mit Wasser
wäßrige Suspension erhält, die zur Aufbringung verdünnt und zur Nachauflauf-Spritzbehandlung ein-
durch Spritzen mit Wasser verdünnt werden kann. 5 gesetzt oder in Verbindung mit 0,2 bis 5 Teilen
Die flüssige Dispersion wird in einer Dosierung Trimethylnonyl-polyäthylenglykoläther/Teil Wirk-
von 2,2 bis 4,5 kg Wirkstoff/ha in 3741 Wasser zur stoff als Tankgemisch eingesetzt werden:
Wachstumsregulierung von Sorghum halepense in l-(3-Methylcyclohexyl)-3-phenyl-
emer Pflanzung von Lebensbaum und Liguster auf- * >
* f/.. .P... 84% .
gebracht. Man erhalt eine deutliche Hemmung von ίο »/„„^ΛηΊίΛη;» τ™ no/
ta Eta- b,s Dreibla« Stadiumbehandeltem Sorghum S^umsSsuccma,- "Z":] ' %
ha epense. Im Boden befindliche Samen des Sorghum Teiiweise deponiertes Natrium-
halepense keimen, aber die Pflanzen vermögen nicht ,· . if t 1°/
zu wachsen.
Diese Zubereitung eignet sich zur Wachstumsregu- 15 Diese benetzbare Pulver-Zubereitung wird in einer
lierung von Sorghum halepense aus Samen in einem Dosierung von 4,5 kg Wirkstoff in Verbindung mit
bestehenden Seeale cereale-Rasen. Eine Dosierung von 4,5 kg oberflächenaktivem Mittel in 3741 Wasser zur
3.4 bis 4,5 kg Wirkstoff/ha in 363 1 Wasser ergibt eine gezielten, voneinander unabhängigen Spritzbehandausgezeichnete
Hemmung von im Zweiblatt-Stadium lung von Echinochloa crusgalli und Digitaria sp. im
behandeltem Sorghum halepense. Später keimende 20 Ein- bis Dreiblatt-Stadium in einem Baumwollfeld
Sämlinge werden ebenfalls gehemmt. bei einer Höhe der Baumwolle von 15,2 cm
Bei einer Behandlung in einer Dosierung von eingesetzt. Man erhält eine ausgezeichnete
4.5 kg Wirkstoff/ha in 3631 Wasser vor dem Auflaufen Hemmung des Wachstums des Echinochloa
wird eine ausgezeichnete Wachstumshemmung von crusgalli und Digitaria sp. Späte keimende Samen wer-Echinochloa
crusgalli in Reis erhalten. Das Echino- 25 den sehr stark gehemmt. Eine Untersuchung der
chloa crusgalli kommt hervor und zeigt eine deutliche Unkräuter zeigt eine sehr starke Hemmung des
Hemmung. . Wurzelsystems. Die Baumwolle wächst normal.
Die flüssige Dispersion wird ferner in einer Dosierung von 2,2 bis 4,5 kg Wirkstoff/ha in 363 1 Wasser Beispiel 11
zur Regulierung von Digitaria sp. eingesetzt, das in 30
zur Regulierung von Digitaria sp. eingesetzt, das in 30
einer Pflanzung von Lebensbaum und Liguster wächst. Das Beispiel 10 wird mit der Abänderung wieder-
Das im Ein- bis Dreiblatt-Stadium behandelte Digi- holt, daß man als Wirkstoff l-Cycloheptyl-3-phenyl-
taria sp. wird deutlich gehemmt. Samen des Digi- harnstoff verwendet und das benetzbare Pulver zur
taria sp. im Boden keimen, vermögen aber nicht zu gezielten Spritzbehandlung nach dem Auflaufen von
wachsen. 35 Digitaria sp. im Ein- bis Dreiblatt-Stadium in einem
Diese Zubereitung eignet sich weiter zur Regulierung Baumwoll-Feld bei einer Höhe der Baumwolle von
von Digitaria sp., das in einem alten Festuca-Rasen 15,2 cm einsetzt. Es wird eine ausgezeichnete Wachswächst.
Eine Dosierung von 3,4 bis 4,5 kg Wirk- tumshemmung des Digitaria sp. erhalten. Späte keistoff/ha
ergibt bei der Behandlung im Zweiblatt- mende Sämlinge werden sehr stark gehemmt. Eine
Stadium eine ausgezeichnete Hemmung von Digi- 40 Untersuchung der Unkräuter zeigt eine sehr starke
taria sp. Hemmung des Wurzelsystems. Die Baumwolle wächst
normal.
Beispiel 9 Beispiel 12
45 Das folgende, emulgierbare öl läßt sich mit öl wie
Der l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff von auch Wasser strecken:
Beispiels wird jeweils durch die gleiche Gewichts- l-(2,4-Dimethylcyclohexyl)-3-phenyl-
menge der folgenden Verbindungen ersetzt, die man harnstoff 20°/
in gleicher Weise zubereitet und anwendet. Es werden Gemisch yon pölyox"yäthyienäthernünd
gleiche Ergebnisse erhalten. 50 öllöslichen Sulfonaten \ 5%
Alkyliertes Naphthalin (hauptsächlich
Verbindung a-Methylnaphthalin) 75%
l-(2-Methylcyclohexyl)-3-m-tolylharnstoff, Die obigen Komponenten werden gemischt und
!-(Methylcyclooctyty-S-phenylharnstoff, 55 bewegt, bis ein homogenes Gemisch vorliegt.
!-^,S-DimethylcyclooctylJ-S-phenylharnstoff, Diese emulgierbare Zubereitung wird mit 7481
l-(2-Methylcycloheptyl)-3-phenylharnstoff, Dieselöl verlängert und in einer Dosierung von
l-Cyclohexyl-3-phenylharnstoff, 13,5 kg Wirkstoff/ha auf einen Ziegelstein-Weg auf-
l-[2(cis),4(trans)-Dimethylcyclohexyl]- gebracht, der von Setaria-Arten und Echinochloa
3-phenylharnstoff, 60 crusgalli befallen ist. Man erhält eine ausgezeichnete
l-[2(trans),4(cis)-Dimethylcyclohexyl]- Wachstumsregulierung dieser ■ Unkräuter. Nach der
3-phenylharnstoff, Behandlung keimende Unkrautsamen zeigen eine
l-cis-^-Methylcyclohexyty-S-phenylharnstoff, sehr starke Hemmung.
l-trans-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff, Eine Aufbringung der Zubereitung in einer Dosie-
l-cis-ß-Methylcyclohexyty-S-phenylharnstoff, 65 rung von 2,2 bis 4,5 kg Wirkstoff/ha in 3741 Wasser
l-trans-ß-Methylcyclohexyrj-S-phenylharnstoff, vor der Emergenz ergibt eine ausgezeichnete Hem-
l-cis-(4-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff, mung von Echinochloa crusgalli in einem frisch
l-trans-(4-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff. bestellten Sojabohnen-Feld.
Das Beispiel 12 wird mit der Abänderung wiederholt, daß man als Wirkstoff l-Cyclooctyl-3-phenylharnstoff
einsetzt und die emulgierbare Zubereitung auf einen von Digitaria sp. befallenen Ziegelstein-Weg
aufbringt. Es wird eine ausgezeichnete Regulierung des Digitaria sp. erhalten. Nach der Behandlung
keimende Unkrautsamen zeigen eine sehr starke Hemmung.
Eine Aufbringung der obigen Zubereitung in einer Dosierung von 2,2 bis 4,5 kg Wirkstoff/ha in 3741
Wasser vor der Emergenz ergibt eine ausgezeichnete Hemmung von Digitaria sp. in einem frisch bestellten
Sojabohnen-Feld.
Der l-Cyclooctyl-3-phenylharnstoff von Beispiel 13
wird jeweils durch die gleiche Gewichtmenge der folgenden Verbindungen ersetzt, die man in gleicher
Weise zubereitet und aufbringt. Es werden gleiche Ergebnisse erhalten.
Verbindung
l-Norbornyl-3-phenylharnstoff,
1 -Norbornyl-3-m-tolylharnstoff.
1 -Norbornyl-3-m-tolylharnstoff.
Die Bestandteile werden gemischt, auf eine Korngröße im wesentlichen unter 50 μ feinstvermahlen
und dann erneut vermischt.
Die obige Zubereitung wird in einer Dosierung von 4,5 bis 9,0 kg Wirkstoff/ha in 5611 Wasser zur
Wachstumsbekämpfung von jungem Sorghum halepense eingesetzt, das längs einer Straße wächst und
2,5 bis 7,6 cm hoch ist, wobei eine hervorragende Hemmung des Sorghum halepense erhalten wird.
Keimende Sämlinge werden deutlich gehemmt.
Die obige Zubereitung wird in einer Dosierung von 4,5 kg Wirkstoff/ha in 5611 Wasser zur Wachstumsbekämpfung von Digitaria sp. eingesetzt, das längs
einer Straße wächst und 1,3 bis 2,5 cm hoch ist, wobei man eine hervorragende Hemmung von Digitaria sp.
erhält. Keimende Sämlinge werden deutlich gehemmt.
Der l-(3-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff von Beispiel 16 wird jeweils durch die gleiche Gewichtsmenge l-(2-Methylcyclopentyl)-3-phenylharnstoff ersetzt,
die man in gleicher Weise zubereitet und aufbringt. Es werden gleiche Ergebnisse erhalten.
Das folgende benetzbare Pulver kann bei den in den Beispielen beschriebenen, niedrigschmelzenden
Feststoffen wie auch allen hochschmelzenden, festen Verbindungen Anwendung finden, die erfindungsgemäß
verwendet werden:
l-Cyclopentyl-3-phenylharnstoff 25,0%
Alkylnaphthalinsulfonsäure,
Natriumsalz 1,0%
Niedrigviscose Methylcellulose 0,25%
Attapulgit-Ton 73,75%
Diese Komponenten werden gemischt, feinstgemahlen, bis sie homogen sind, und hierauf erneut gemischt.
Die obige Zubereitung wird in einer Dosierung von 9,0 kg Wirkstoff/ha in 935 1 Wasser zur Wachstumsbekämpfung
von Echinochloa crusgalli vor der Emergenz in Flächen eingesetzt, die alten Rasen
aufweisen. Man erhält eine ausgezeichnete Hemmung des Echinochloa crusgalli, ohne daß eine Schädigung
des erwünschten Turfgrases festzustellen ist.
Die obige Zubereitung wird in einer Dosierung von 4,5 kg Wirkstoff/ha in 935 1 Wasser vor der Emergenz
zur Wachstumsbekämpfung von Digitaria sp. in einem alten Blaugras-Festuca-Rasen eingesetzt. Man erhält
eine ausgezeichnete Hemmung des Digitaria sp., ohne daß eine Schädigung des erwünschten Turfgrases festzustellen
ist.
l-(3-Methylcyclohexyl)-3-phenyl-
harnstoff 80%
Calciumligninsulfonat 2%
Alkylnaphthalinsulfonsäure,
Natriumsalz 2%
CaSO4 · 2H2O 1%
Tricalciumphosphat 7%
Attapulgit-Ton 8%
Granulat-Zubereitung
Es wird folgende Granulat-Zubereitung angesetzt:
Es wird folgende Granulat-Zubereitung angesetzt:
l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff 2%
Attaclay-Granulat (Korngröße 15 bis
30 Maschen) 98%
Die Aufbringung des Wirkstoffs auf das Tongranulat kann auf verschiedenen Wegen erfolgen.
Man kann den Wirkstoff in einem flüchtigen Lösungsmittel, wie Aceton, lösen und auf das Granulat unter
Umwälzung desselben aufspritzen oder andererseits ein benetzbares Pulver, welches den Wirkstoff enthält,
auf der Granulatoberfläche verteilen. Durch Befeuchten mit Wasser oder einem Gemisch von Wasser und
Äthylenglykol wird Stauben verhindert. Bei einer anderen Granulat-Herstellung kann man bei Wirkstoffen,
deren Schmelzpunkt unter etwa 99° C liegt, den Wirkstoff schmelzen und über eine Masse des
Granulates, das umgewälzt wird, vorzugsweise Ton-, Vermiculit- oder ähnliches Granulat, spritzen.
Die obige granulatförmige Zubereitung wird vor der Emergenz mit einem Granulat-Ausbreiter in einer
Dosierung von 2,2 bis 5,6 kg/ha zur Wachstumsbekämpfung von Setaria sp. in einer Fläche alten
Blaugras-Festuca-Rasens eingesetzt. Das Setaria sp. kommt aus dem Boden hervor, vermag aber nicht zu
wachsen.
Diese Granulat-Zubereitung wird ferner vor der Emergenz mit einem Granulat-Ausbreiter in einer
Dosierung von 2,2 bis 6,7 kg Wirkstoff/ha zur Wachstumsbekämpfung von Digitaria sp. in einem alten
Blaugras-Festuca-Rasen eingesetzt. Das Digitaria sp. kommt aus dem Boden hervor, vermag aber nicht
zu wachsen. Die alten Rasengräber zeigen eine leichte Hemmung, ohne daß eine zu beanstandende Schädigung
auftritt.
Der l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff von Beispiel 18 wird jeweils durch die gleiche Gewichtsmenge der folgenden Verbindungen ersetzt, die man
IO
in gleicher Weise zubereitet und anwendet. Es werden gleiche Ergebnisse erhalten.
Verbindung
l-Cyclopentyl-3-m-tolylharnstoff,
l-^-Methylcyclohexyli-S-m-tolylharnstoff,
l-P-Methylcyclohexyrj-S-m-toIylharnstoff,
l-Cycloheptyl-S-m-tolylharnstoff,
l-Cyclohexyl-S-m-tolylharnstoff,
l-Cycloheptyl-S-m-tolylharnstoff,
l-Cyclopentyl-S-m-tolylharnstoff,
l-(4-Methylcyclohexyl)-3-m-tolylharnstoff, 1 -CyclohexyW-o-toly lharnstoff,
l-ß-Methylcyclohexyr^-m-tolylharnstoff,
l-ß-Methylcyclohexylmethyty-S-phenylharnstoff, '5
!-(Cyclooctylmethyr^-phenylharnstoff,
l-^^-Dimethylcyclohexylmethyrj-S-m-tolyl-
harnstoff,
l-^S-Dimethylcyclohexylmethyty-S-phenyl-
l-^S-Dimethylcyclohexylmethyty-S-phenyl-
harnstoff, *
25
40
harnstoff,
l-(l-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff, l-^-Methylcyclohexylmethyl^-phenylharnstoff,
l-(Cyclopentylmethyl)-3-phenylharnstoff, l-(Cycloheptylmethyl)-3-phenylharnstoff,
l-ß-Äthylcyclohexyty-S-phenylharnstoff,
l-(3,5-Dimethylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff, !-(l-Methylcyclohexyty-S-m-tolylharnstoff.
Es wird die folgende, benetzbare Pulver-Zubereitung hergestellt:
l-(2-Methylcyclohexyl)r3-phenyl-
harnstoff 52,6%
Pikes Peak-Ton 44,4%
Natrium-dioctylsulfosuccinat 1,5%
Natrium-ligninsulfonat 1,5%
Die Komponenten werden gemischt, feinstgemahlen, bis sie homogen sind, und dann erneut gemischt.
Die Zubereitung wird vor der Emergenz in einer Dosierung von 4,5 kg Wirkstoff/ha in 935 1 Wasser
zur Bekämpfung von Digitaria sp. in einem alten Blaugras-Festuca-Rasen eingesetzt. Man erhält eine
ausgezeichnete Hemmung des Digitaria sp., ohne daß eine Schädigung der erwünschten Turfgräser festzustellen
ist.
Die Zubereitung wird ferner vor der Emergenz in einer Dosierung von 9,0 kg Wirkstoff/ha in 748 1
Wasser zur Wachstumshemmung von Digitaria sp. eingesetzt, wobei keine Schädigung von frisch ausgesätem
Festuca rubra, Poa pratensis und Bentgras eintritt.
l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenyl-
harnstoff 5,4 kg
Poa pratensis-Samen 78,9 kg
Niedrigviscoser Polyvinylalkohol ... 0,109 kg
Polyacrylharz-Emulsion, 50%ige
Suspension 1,089 kg
Die Bestandteile werden nach herkömmlichen Methoden
gemischt. Der Cyclohexylphenylharnstoff-Wirkstoff wird mit dem Dispergiermittel und Wasser
gemischt und dann auf das Saatgut aufgebracht. Dann wird das Haftmittel zugesetzt. Die anderen
Bestandteile werden unter Umwälzen des Saatgutes zugesetzt, um eine gute Verteilung zu erhalten. Zur
Entfernung von der Aufschlämmung zugeführter Feuchtigkeit wird durch das Gemisch Warmluft
hindurchgepreßt. Man erhält ein trockenes, überzogenes Saatgut.
Diese Zubereitung wird unter Verwendung eines Düngemittelstreuers gleichmäßig auf 0,4 ha eines vorbereiteten
Saatbeetes ausgebreitet. Man erhält ein üppiges Wachstum von Poa pratensis, gegen das
einjährige Gräser wenig oder nicht aufzukommen vermögen.
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclo-
hexyl)-harnstoff 52,6%
Pikes Peak-Ton 44,4%
Natriumdioctylsulfosuccinat 1,5%
Natriumligninsulfonat 1,5%
Die Komponenten werden gemischt und feinstgemahlen, bis sie homogen sind und dann erneut
gemischt.
Die obige Zubereitung wird vor der- Emergenz in einer Dosierung von 4,5 kg Wirkstoff/ha in 9351
Wasser zur Wachstumsbekämpfung von Digitaria sp. in einem alten Blaugras-Festuca-Rasen eingesetzt.
Man erhält eine ausgezeichnete Hemmung des Digitaria sp., ohne daß eine Schädigung der erwünschten
Rasengräser festzustellen ist.
Die Zubereitung wird ferner vor der Emergenz in einer Dosierung von 9,0 kg Wirkstoff in 748 1 Wasser
zur Wachstumshemmung von Digitaria sp. eingesetzt, wobei frisch ausgesätes Festuca rubra, Poa pratensis
und Bentgras nicht geschädigt werden.
Gleiche Ergebnisse auf altem und auf frisch ausgesätem
Festuca-Rasen werden erhalten mit jeweils gleichen Gewichtsmengen der folgenden Verbindungen:
Verbindung
l-(o-Fluorphenyl)-3-cyclopentylharnstoff,
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclopentyl)-
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclopentyl)-
harnstoff,
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclopentyl-
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclopentyl-
methyl)-harnstoff,
1 -(o- Fluorphenyl)-3-(2,3-dimethy lcyclopenty 1-
1 -(o- Fluorphenyl)-3-(2,3-dimethy lcyclopenty 1-
methyl)-harnstoff,
l-(o-Fluorphenyl)-3-cyclohexylharnstoff,
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclohexylmethyl)-
l-(o-Fluorphenyl)-3-(2-methylcyclohexylmethyl)-
harnstoff,
!-(o-Fluorphenyty-S-ß-methylcyclohexyl)-
!-(o-Fluorphenyty-S-ß-methylcyclohexyl)-
harnstoff,
l-(o-Fluorphenyl)-3-(methylcyclohexylmethyl)-
l-(o-Fluorphenyl)-3-(methylcyclohexylmethyl)-
harnstoff,
l-(o-Fluorphenyl)-3-(4-methylcyclohexyl)-
l-(o-Fluorphenyl)-3-(4-methylcyclohexyl)-
harnstoff,
!-(o-Fluorphenyrj-S-^-chlorcyclohexyl)-
!-(o-Fluorphenyrj-S-^-chlorcyclohexyl)-
harnstoff.
Vergleichsversuch I
Die erfindungsgemäßen herbiciden Mittel wurden mit den aus der deutschen Auslegeschrift 1 027 930
bekannten Cycloalkylderivaten des Harnstoffs verglichen. In der folgenden tabellarischen Übersicht
werden Verbindungen A bis N zur Behandlung von verschiedenen Gräsern vor dem Auflaufen geprüft.
Die Wirkstoffe H, I, J und K sind Mittel des Standes der Technik, wie sie aus der deutschen Auslegeschrift
1 027 930 bekannt sind.
13 14
Behandlung von verschiedenen Gräsern vor dem Auflaufen
| Verbindung | kg/ha | Rispengras (Poa |
Erzielte Ergebnisse nach | Digitaria | 24 Tagen | Fuchs | |
| pratensis) | Festuca | Hunds | schwanzgras | ||||
| l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenyl- | 1,1 | O | 9G | zahngras | 9G | ||
| A | harnstoff | 2,2 | O | 0 | 9G | 9G | 9G |
| 4,4 | 2G | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| 8,8 | 2G | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| l-(2-Methylcyclohexyl)-3-m-toluyl- | 1,1 | O | 0 | 8G | 9G | 7G | |
| B | harnstoff | 2,2 | O | 0 | 9G | 7G | 8G |
| 4,4 | O | 0 | 9G | 8G | 8G | ||
| 8,8 | O | 0 | 9G | 8G | 9G | ||
| 3-(2- Methylcyclohexyl)-1 -o-fiuor- | 1,1 | O | 0 | 9G | 9G | 9G | |
| C | phenylharnstoff | 2,2 | O | 0 | 9G | 9G | 9G |
| 4,4 | O | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| 8,8 . | O | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| l-[(2-Methylcyclohexyl)-methyl]- | 1,1 | O | 0 | 8G | 9G | 7G | |
| D | 3-phenylharnstoff | 2,2 | O | 0 | 9G | 6G | 8G |
| 4,4 | 2G | 0 | 9G | 8G | 8G | ||
| 8,8 | 3G | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| l-Cycloheptyl-3-phenylharnstoff | 1,1 | O | IG | 8G | 9G | 6G | |
| E | 2,2 | O | 0 | 8G | 7G | 8G | |
| 4,4 | O | 0 | 9G | 8G | 9G | ||
| Q Q O,O |
O | 0 | 9G | 8G | 9G | ||
| 1 -Cyclooctyl-S-phenylharnstoff | 1,1 | O | 0 | 7G | 9G | 5G | |
| F | 2,2 | O | 0 | 7G | 6G | 6G | |
| 4,4 | O | 0 | 8G | 6G | 7G | ||
| 8,8 | O | 0 | 8G | 7G | 8G | ||
| 1 -Cyclohexylmethyl-S-phenyl- | 1,1 | O | 0 | 8G | 8G | 9G | |
| G | harnstoff | 2,2 | O | 0 | 9G | 8G | 9G |
| 4,4 | 2G | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| 8,8 | 2G | 0 | 9G | 9G | 9G | ||
| 1,3-Dicyclooctylharnstoff | 1,1 | O | 0 | 0 | 9G | 0 | |
| H | 2,2 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 4,4 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| 8,8 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| 1 -Cyclooctyl-S-methyl-S-phenyl- | 1,1 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| I | harnstoff | 2,2 | O | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4,4 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| 8,8 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| l-CyclooctyW-äthyl-S-o-toluyl- | 1,1 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| J | harnstoff | 2,2 | O | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4,4 | O | 0 | 0 | 0 | • o | ||
| 8,8 | O | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| l-Cyclooctyl-S^-dimethylharnstoff | 1,1 | 1OC | 0 | IOC | 0 | 9C | |
| K | 2,2 | 1OC | IOC | IOC | IOC | IOC | |
| 4,4 | 1OC | IOC | IOC | IOC | IOC | ||
| 8,8 | 1OC | IOC | IOC | IOC | IOC | ||
| l-(2-Norbornyl)-3-phenylharnstoff | 1,1 | 0 | IOC | 6G | IOC | 4G | |
| L | 2,2 | 0 | 0 | 7G | 4G | 5G | |
| 4,4 | 0 | ο ■ | 7G | 5G | 6G | ||
| 8,8 | 0 | 0 | 8G | 7G | 7G | ||
| l-Norbornylmethyl-3-phenylharnstoff | 2,2 | 0 | 0 | 2G | 8G | 3G | |
| M | 4,4 | 0 | 0 | 3G | 0 | 4G | |
| 8,8 | 0 | 0 | 5G | 0 | 5G | ||
| 0 | 0 | ||||||
C = Chlorose und Nekrose (Pflanze wird gelb und welkt; chronische Wirkung).
G = Wachstumshemmung (entweder ist die ganze Pflanze kleiner oder die Stamminternodien sind verkürzt).
O = Keine sichtbare Wirkung.
10 = Alle Pflanzen sind vernichtet.
Fortsetzung
| kg/ha | Rispengras (Poa |
Erzielte | Ergebnisse nach 24 Tagen | Hunds | Fuchs | |
| Verbindung | pralensis) | Festuca | Digitaria | zahngras | schwanzgras | |
| 1,1 | 2C | 6G | 5G | |||
| N l-Cyclohexyl-3-phenylharnstoff | 2,2 | 4C | IC | 5G | 8G | 5G |
| 4,4 | 5C | 3C | 6G | 8G | 8G | |
| 8,8 | 7C | 4C | 6G | 8G | 9G | |
| 6C | 7C | |||||
C = Chlorose und Nekrose (Pflanze wird gelb und welkt; chronische Wirkung).
G = Wachstumshemmung (entweder ist die ganze Pflanze kleiner oder die Slamminternodien sind verkürzt).
Es ist ersichtlich, daß mit den Verbindungen H, I und J keine wirksame Bekämpfung von perennierenden und
annuellen Gräsern möglich ist, während die Verbindung K eine totale Schädigung der Nutzgräser als
auch der Grasunkräuter verursacht.
B e.i s ρ i e 1 23
Unkrautkontrolle und Ernteergebnisse mit l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff
Unkrautkontrolle und Ernteergebnisse mit l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff
Zur Prüfung der bevorzugten Verbindung l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff wurde ein Versuchsfeld
gedüngt, gepflügt und geeggt, und dann wurden die in der nachfolgenden Tabelle bezeichneten Pflanzen gesät
bzw. gesetzt. In dem nichtbehandelten Teil des Feldes wuchs das Unkraut heftig. l-(2-Methylcyclohexyl)-3-phenylharnstoff
wurde in den angegebenen Mengen als wäßrige Lösung vor dem Auflaufen der 24 genannten
Pflanzenarten eingesetzt. Wie aus der Tabelle hervorgeht, wurden die Nutzpflanzen praktisch nicht geschädigt,
und es wurde eine ausgezeichnete Kontrolle des Unkrautes erzielt.
| /ο | kg/ha | Kontrolle der Gräser*) | Nach | 7 Wochen |
| 2,2 4,4 |
Nach 3 Wochen | 70 98 |
||
| 92 97 |
Ernteergebnisse**) 3 und 7 Wochen nach der Behandlung
| Wochen | Mais | Sorghum | Weizen | Hafer | Zucker | Baum | Soya- | Grüne | Erd | |
| kg/ha | nach der Behandlung |
0 | 0 | 2 | 0 | rohr | wolle | bohnen | Bohnen | nüsse |
| 2,2 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7 | 1 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 4,4 | 3 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||||
| kg/ha | Wochen nach der Behandlung |
Lima- Bohnen |
Luzerne | Roter Klee |
Lespedeza | Flachs | Kartoffeln | Zucker rüben |
Rote Rüben |
| 2,2 4,4 |
3 ' 7 3 7 |
OO O O - | O O .O O | Ö to OO | 1 O 1 O |
OO OO | OO OO | OO OO | OO OO |
| Wochen | Karotten | Tomaten | Pfeffer | Abelmoschus esculentus |
Gurken | Kürbis | Aubergine | |
| kg/ha | nach der Behandlung |
O | O | O | O | O | O | O |
| 2,2 | 3 | O | O | O | O | O | O | O |
| 7 | 2 | O | O | O | O | O | O | |
| 4,4 | 3 | O | O | O | O | O | O | O |
| 7 | ||||||||
*) Digitaria und Fuchsschwanzgras.
**) O = Keine sichtbare Wirkung; 10 = alle Pflanzen vernichtet.
**) O = Keine sichtbare Wirkung; 10 = alle Pflanzen vernichtet.
Vergleichsversuch II
Der folgende Versuch wurde unternommen, um die Wirkung von vier weitverbreiteten Unkrautbekämpfungsmitteln
auf Poa pratensis- und Festuca rubra-Anpflanzungen zu überprüfen und im Vergleich
gegenüber l-Phenyl-3-(2-methylcyclohexyl)-harnstoff zu testen. Die folgenden Zusammensetzungen wurden
in dem Versuch verwendet:
»Tupersan« siduron: l-Phenyl-3-(2-methylcyclo-
hexyl)-harnstoff, 50% anfeuchtbares Pulver; »Azak«: 2,6-Di-tert.-butyl-p-tolyl-methyl-carb-
amat, 80% anfeuchtbares Pulver; »Dacthal«: Dimethyl-tetrachlorterephthalat,
75% anfeuchtbares Pulver; »Zytron«: O-(2,4-dichlorphenyl)-O-methyl-isoprppyl-phosphoramidothioat,
35% emulgierbares Konzentrat;
Chlordane: (1,2,3,5,6,7,8,8-0^1110^2,3,33,4,7^
Chlordane: (1,2,3,5,6,7,8,8-0^1110^2,3,33,4,7^
7a-hexahydro-4,7-methynoinden), 72% emul-* gierbares Konzentrat.
Die in dem Versuch angewandten Grasarten waren Digitaria, Festuca rubra und Poa pratensis.
Die emulgierbaren Konzentrate wurden mit Rasensamen 10 Minuten kräftig vermischt. Die anfeuchtbaren
Pulver wurden mit dem Samen und Goulac (einem rohen Ligninsulfonat, das als Verdickungsmittel
dient) vermischt. Die Menge an Goulac betrug 55% der gewünschten Menge an aktiven Bestandteilen.
Nach dem Vermischen wurde die Mischung in einer Mischtrommel mit Wasser (etwa 15%, bezogen auf
das Gewicht des Samens) zur Aktivierung des Goulac angefeuchtet. Der Samen wurde dann an der Luft
getrocknet.
Die jeweilige Behandlung des Samens geht aus der folgenden Tabelle hervor:
| Rasenart | Behandlung des | Gewichts | |
| Samen | teile je | ||
| 174 Teile | |||
| Poa pratensis | Goulac allein | Samen | |
| A' | Poa pratensis | »Tupersan« | 4,4 |
| B' | Poa pratensis | »Tupersan« | 4 |
| C | Poa pratensis | »Azak« | 8 |
| H' | Poa pratensis | »Dacthal« | 10 |
| Γ | Poa pratensis | »Zytron« | 10 |
| J' | Poa pratensis | Chlordane | 15 |
| K' | Festuca rubra | Goulac allein | 35 |
| L' | Festuca rubra | »Tupersan« | 4,4 |
| M' | Festuca rubra | »Tupersan« | 4 |
| N' | Festuca rubra | »Azak« | 8 |
| S' | 10 | ||
| Rasenart 5 |
Behandlung des Samen |
Gewichts teile je 174 Teile Samen |
| T' Festuca rubra U' Festuca rubra V Festuca rubra |
»Dacthal« »Zytron« Chlordane |
10 15 35 |
Die Versuche wurden in Topfen mit einem Durchmesser von 12,7 cm vorgenommen. Die Menge an Poa
pratensis und Festuca rubra betrug 1800 g/93 m2.
Digitariasamen wurde gleichmäßig in den Topfen verteilt. Die eingesetzte Menge an Grassamen war die
übliche für Rasenanpflanzungen. Die in der vorstehenden Tabelle angegebene chemische Behandlung
entsprach den Anweisungen der Hersteller für die Vor-Auflauf-Sprühbehandlung. Die Töpfe wurden in einem
Gewächshaus gehalten und je nach Bedarf bewässert.
Die Wirkung der Behandlung wurde nach 44 Tagen nach dem Säen überprüft. Die folgenden Ergebnisse
wurden erhalten:
Bewertung (44 Tage)
| Poa pratensis | Digitaria | |
| A' | 0 | 0 |
| B' | 0 | IOC |
| C | 0 | IOC |
| H' | 9C | 9C |
| Γ | 9C | 9C |
| J' | 1OE | 1OE |
| K' | 1OE | 0 |
| Festuca rubra | Digitaria | |
| L' | 0 | 0 |
| M' | 0 | IOC |
| N' | 0 | IOC |
| S' | 8C | 9C |
| T' | 9C | 9C |
| U' | 1OE | 1OE |
| V | 8 H | 2G |
Die Bewertung bei den Versuchen erfolgte nach einer Skala, bei der 0 kein Effekt bedeutet und 10 vollständige
Vernichtung bedeutet. »C« bedeutet Necrosis, »G« bedeutet Wachstumshemmung, »E« bedeutet
Auflaufinhibierung und »H« bedeutet Entwicklungsstörungen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Herbicides Mittel mit einem Gehalt an durch Cycloalkylgruppen substituierten N-Aryl-Harnstoff-Derivaten als Wirkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß diese Wirkstoffe der Formel
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| US22129962A | 1962-09-04 | 1962-09-04 |
Publications (3)
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| DE1567010C3 true DE1567010C3 (de) | 1974-12-05 |
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|---|---|---|---|
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