DE1566881A1 - Verkehrssignalsteuerungsanlage - Google Patents
VerkehrssignalsteuerungsanlageInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08G—TRAFFIC CONTROL SYSTEMS
- G08G1/00—Traffic control systems for road vehicles
- G08G1/07—Controlling traffic signals
- G08G1/081—Plural intersections under common control
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Selective Calling Equipment (AREA)
- Traffic Control Systems (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
-- Patentanwälte
Dr. h?.η, /-.. ,ν.;3 r\*Y
Dr. h?.η, /-.. ,ν.;3 r\*Y
".Our· : r o
5109
G-sneral Signal Corporation
ster, rJ'ew York: 14- 6o2, USA
73 ritehr a signal ate uerun.gsaiilage
Priorität: USA-Patentanmeldung 53o 687
vom 28o Februar 1966
Die iirfindung betrifft ein Steuerungssystem bzw. eine
D"ueu3rung'sanlage für Verkehrs signale bzw. Verkehrszeichen
and bezieht sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, auf eine Digitalanlage, bei der mehrere Sekundärsteuergsräte,
von dsnen jeden ein Iritervallregister und einen
Zeitgeber enthält, unabhängig voneinander von einem HauptsCeuergerät
durch fjenden eines digitalen Steuersignals vom Ilaupfcsteuer-gerät zu jedem Setcundärsteuergerät gesteuert
wird. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf einen Apparat, der dafür bestimmt ist, v/irksam an ein übliches
31,.eU-J rgeräü, das eine Zei twählsoheibe und einen Wooke-nfjohalter
enthält, angeschlossen zu werden, um es zu ermöglichen, daß ein derartigen oekundärsteuergerät in einer digitalen
Oode-Steueranlage verwendet wird. ·
In der in den Vereinigten Staaten am 21 . 2. 1966 von John
H. Auer jun. eingereichten Patentanmeldung Ser» Nr. 329
(deutaah/i Patentanmeldung ) ist ein System
bzw. sirKi Anlage zur Steuerung von mehreren Kreuzungs- oder
Sekundär3teuergeraten von einem HauptSteuergerät mittels
009832^02yκ . ·· --0
BAD ORIGINAL 9
eines digitalen Code-Steuersystems beschrieben. In diesem System bzw. in dieser Anlage empfängt das Hauptsteuergerät
periodisch die "Verkehrsbedingungen betreffende Daten von einer Anzahl von Fahrzeugdetektoren, wobei das Hauptsteuergerät
einmal je Sekunde (oder eines anderen geeigneten kurzen Zeitraumes) eine neue Code-Nachricht für jedes Sekundärsteuergerät
in dem System formuliert. Jede Code-Nachricht kennzeichnet das bestimmte Signalintervall, in das das
zugeordnete bzw. entsprechende Sekundärsteuergerät während eines kurzen Zeitabschnittes geschaltet bzw. angetrieben werden
soll, wobei dieser Zeitabschnitt mit dem Empfang der Nachricht beginnt und bis zum Empfang einer weiteren Nachricht
in einem kurz danach liegenden Zeitpunkt dauert. Mit anderen Worten, das Hauptsteuergerät bestimmt einmal je Sekunde die
besondere Kombination von Signalanzeigen, die von jedem Sekundärsteuergerät für das unmittelbar folgende Einsekunden-Intervall
gegeben werden soll. Wenn das gleiche Signalintervall für eine Zeitdauer bei jedem Signalsteuergerät
wirksam sein soll, sendet das Haupt steuergerät die gleiche Nachricht mehrfach und verändert die codierte Nachricht nur,
wenn ein anderes Signalintervall in Wirkung treten soll.
Das in dieser Weise beschriebene digitale Steuersystem hat im Betrieb eine vollständige Flexibilität bzw.
Anpassungsfähigkeit, da jede Folge von Signalbetätigungen von dem Hauptsteuergerät zur Ausführung gebracht werden kann,
und auf diese Weise werden uoinit vollständig die Probleme
ausgeschaltet, die früher beim lie trieb von mechanischen
Steuergeräten auftraten bzw» vorhanden waren, wenn es erwünscht war, daß eine andere Betriebsfolge als ursprünglich
in dem Steuergerät programmiert, geliefert wird. Dies kann
z. B. eintreten, wenn ein fahrzeugbetätigtes Steuergerät
vorgesehen ist und es erwünscht iat, aus einer vorhandenen Phase in eine andere Phase zu schalten, auf der ein Fahrzeug-
oder FuSganger-Huf vorliegt, während gleichzeitig irgend
eine andere Phaae übersprungen wird, auf der kein
Fahrzeug- oder fußgänger-Ruf empfangen worden ist.
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Es ist verständlich., daß ein System "bzw. eine Anlage der
gerade beschriebenen Art verhältnismäßig kostspielig ist,
da die Installierung einer derartigen Anlage es notwendig macht, daß sämtliche vorhandenen Steuergeräte entfernt werden
und durch neue Steuergeräte ersetzt werden, die besonders dafür eingerichtet sind, daß sie auf die periodisch vom
Hauptsteuergerät empfangenen digitalen Code-Nachrichten
ansprechen bzw. reagieren.
Entsprechend einer Erscheinungsform der Erfindung ist eine
Verkehrssignalsteuerungsanlage vorgesehen, die in Kombination gekennzeichnet ist durch ein Verkehrssignalsteuerge*-
rät, welches eine Vielzustands-Schaltungseinrichtung enthält,
die in jedem Zustand in der Lage'ist, eine ausgewählte Kombination von Verkehrssignalen zu betätigen; einen
Zeitgeber zum Schalten der Schalteinrichtung in bestimmten
Intervallen aus dem einen Zustand in den nächsten und eine Zusatzeinrichtung zum Schalten der Schalteinrichtung in gewünschten
Intervallen, und die weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zusatzeinrichtung eine Öode-Sendevorrichtung
enthält, die über einen Anschlußstromkreis ' an das Steuergerät angeschlossen ist, daß der Anschlußstromkreis
selektiv durch die Code-Sendvorrichtung mit stetiger
oder Gleichstromenergie speisbar und auch gelegentlich kurzzeitig abschaltbar ist, daß am Steuergerät eine Steuerungsvorrichtung
vorgesehen ist, die auf die stetige Speisung bzw. Erregung des AnschlußStromkreises anspricht, um die Schalteinrichtung
zu steuern bzw. zu betätigen, damit diese auf die Zusatzeinrichtung anstatt auf den Zeitgeber und außerdem
auf die kurzzeitige Abschaltung der stetigen Speisung bzw. Erregung reagiert, um die Schalteinrichtung jeweils als Ant- ·
wort auf jede derartige Abschaltung um eine Stufe bzw. um einen Schritt aus einem Zustand in den nächsten zu schalten
bzw. anzutreiben, und daß die Steuerungsvorrichtung weiterhin auf die andauernde Abschaltung dieser Speisung bzw.
Erregung für einen Zeitraum, der wesentlich länger ist als die kurzzeitige Abschaltung, reagiert, um die Schalteinrichtung
zu steuern, damit sie anstatt auf die Zusatzein-rleitung auf
den Zeitgeber anspricht.
Entsprechend einer weiteren Ersehe inungsf OrHi1 der Erfindung
ist eine Verkehrssignaleteuerungsanlage vorgesehen, die gekennzeichnet ist durch mindestens ein Sekundärsteuergerät mit
einem Zeitgeber und einerSchalteinrichtung zur Steuerung der
selektiven Speisung von mehreren Signallampen und mit einer Steuereinrichtung, die zwischen ersten und zweiten Zuständen
antreibbar ist, um die Wählscheibe und den Nockenschalter nur, wenn sie sich im ersten Zustand befindet, wirksam zu verbinden,
weiterhin durch ein Hauptsteuergerät, das betriebsfähig an das Sekundärsteuergerät über einen Anschlußstromkreis
angeschlossen ist und das eine Anordnung zum Senden eines ersten Steuersignals, um die Steuereinrichtung selektiv in
ihre ersten und zweiten Zustände anzutreiben bzw. zu schalten, und zum Senden eines zweiten Steuersignals zusammen mit dem
ersten Steuersignal, um den Nockenschalter unabhängig von der Wählscheibe anzutreiben, efcthält,
Unter Berücksichtigung der obigen Überlegungen maoht eine
bevorzugte Anlage (die später nooh im Detail beschrieben wird) entsprechend der Erfindung die weitere Verwendung von herkömmliohen,
mechanischen Steuergeräten möglich, bei denen eine Zeitwählscheibe und ein Nockenschalter benutzt werden,
während mit dem Hauptsteuergerät sämtliche notwendigen Rechen- und Zeiteinsteilfunktionen fUr die Anlag· geliefert
werden, wobei von dem Hauptsteuergerät zu jedem einzelnen
Sekundärsteuergerät in der Anlage ein Code-Signal geliefert
wird, das die Wirkung hat, den Nookensahalter aus einer Stellung in die nächste In von dem Hauptsteuergerät festgesetzten Intervallen zu schalten. Obwohl diese bevorzugte
Anlage nioht die vollständige Flexibilität bzw. Anpassungsfähigkeit im Betrieb hat, wie die in der oben erwähnten Par
tentanmeldüng Nr. . beschriebene Anlage, wird trotzdem eine sehr vielseitige und anpassungsfähige Anlage
geschaffen. Entsprechend einer bevorzugten Au3führung3form der
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Erfindung wird ζ. B. eine Einrichtung vorgesehen, 'du^rch die
alle Schritte bzw. Stufen des Intervallregisters oder des Nockenschalters eines Sekundärsteuergerätes naoh Wunsch übersprungen
werden können. Als ein Ergebnis dieses Merkmals ist es möglich, irgend eine ausgewählte bzw. bestimmte Phase in
einem Vielphasen-Steuergerät zu überspringen, wobei die Bedeutung dieses Merkmals jedem Fachmann ohne weiteres klar
sein wird. Die Anlage sorgte weiterhin für die Übertragung bzw. Sendung einer kennzeichnenden Anzeige von jedem Kreuzungssteuergerät
zu dem Hauptsteuergerät, um dem letzteren anzuzeigen, wann das Sekundär- oder Kreuzungssteuergerät sich
in einer bestimmten Stufe seines Intervallregisters befindet.
Dieses Merkmal ist von Bedeutung, da es die Möglichkeit schafft, daß der Rechner am Hauptsteuergerät über den Betriebszustand
und das Betriebsintervall jedes der Sekundärsteuergeräte informiert bleibt, wodurch die genaue Koordinierung
der verschiedenen Sekundärsteuergeräte im Betrieb der Anlage bzw. des Systems weitgehend erleichtert
wird, wenn der Betrieb vom Ersatz-bzw. Hilfsbetrieb bzw.
Standby-Betrieb auf "schritthaltenden Betrieb" oder "online "-Be trieb /on-line operation/ umgeändert wird. Da auch
die Nockenschaltereinheit in jedem Sekundärsteuergerät aus
einer Stufe in die nächste Stufe als Antwort auf ein Impulssignal von dem Hauaptsteuergerät schaltet, macht die
Übertragung bzw. Sendung der oben beschriebenen Anzeige
zum Hauptsteuergerät hin es für das letztere einmal je
Zyklus während des "on-line"-Betriebes möglich, festzustellen
bzw. zu ermitteln, daß die liookensohaltereinheit sich "in
Phase" mit dem am Hauptsteuergerät herbeigerufenen Signalintervall
befindet.
Kurz ausgedrückt, entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird für die Übertragung bzw. Sendung
von digitalen Gleichstrom-Code·-Impulsen vom Hauptataue-rgerät
zu jedem Kreuzungss- oder Sekundäreteuergerät gesorgt,
wobei gleichzeitig auch für die Übertragung eines kennzeichnenden Weohaelstromeignals von jedem Sekundäretauerge-
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rät zurtiok zum Hauptsteuergerät Sorge getragen wird.
Bezüglich des Gleichstrom-Codes, der von dem Hauptsteuergerät zu jedem Kreuzungssteuergerät gesendet bzw. übertragen
wird, wird darauf hingewiesen, daß ein derartiger Code selektiv aus Nullsignal-Gleichstrom und Gleichstrom
positiver und negativer Polarität gebildet ist ο Ein Signal positiver Polarität wird von jedem Sekundärsteuergerät als
kennzeichnend für "on-line"-Betrieb im Gegensatz zum Standby-Be
trieb erkannt. Das Signal positiver Polarität kann kurz unterbrochen werden, um dadurch einen Impuls zu liefern,
der das Intervallregister oder den Nockenschalter um einen Schritt bzw. eine Stufe fortschaltet. Derartige kurze Unterbrechungen
der positiven Polarität der Leitungserregung
zur Bewirkung eines Schrittimpulses beeinflussen nicht die
Aufnahme der "on-line"-Arbeitsweise an dem Sekundärsteuergerät.
Wie bereits erwähnt, kann die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung für das Durchschalten eines Intervallregisters
an jedem beliebigen Kreuzungssteuergerät durch irgendwelche
unerwünschten Intervalle sorgen, und dieses wird während eines Intervalls bewerkstelligt, wenn als Antwort auf
einen Code vom Hauptsteuergerät das Kreuzungssteuergerät
die zugeordneten Signale bzw. Verkehrszeichen derart betätigt, daß eine ÜBEIiALL-ROT-Signalanze ige gegeben wird. Auf
diese Weise wird das Fortschalten bzw. Vorrücken des Intervallregisters während einer solohen Zeit, in der die zugeordneten
Signale alle eine fiOTrAnzeige geben, unabhängig von
dem Betriebszustand des Intervallregisters, nioht irgendeine unerwünschte Signalbetätigung erzeugen, wenn das Intervallregiselter
durch die unerwünschten Stufen springt. Um diese Betriebsweise zu bewirken, sendet das Hauptsteuergerät
ein Gleiohstromsignal negativer Polarität zu dem ausgewählten
bzw. bestimmten Sekundäreteuergerät, und dieser Zustand
wird am Sekundärsteuergerät duroh die Betätigung der Signale
zu einer ÜBERALL-HOT-Anzeige aufgenommen bzw. erfaßt, und
zwar unabhängig von dem Intervallregister oder dem Nooken-
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schalter. Dieses negative Signal kann in der Form von negativen
Impulsen vorliegen, ohne Beeinflussung der ÜBEHALL-ROT-Zustands-Signalgleichrichtung,
und diese negativen Impulse werden das Intervallregister als Antwort auf jeden
negativen Impuls durch die unerwünschten Stufen jeweils um einen Schritt bzw. eine Stufe schalten.
Es ist somit ein Zweck der vorliegenden Erfindung in ihrer bevorzugten Ausführungsform, eine Anlage iebzw. ein System
zur Steuerung von mehreren Sekundär-Kreuzungs-Steuergeräten
von einem Hauptsteuergerät aus zu schaffen, indem ein kennzeichnendes Code von dem Hauptsteuergerät zu jedem Sekundärsteuergerät zur Zeit des erwünschten Wechsels des Signalintervalls
an jedem Sekundärsteuergerät'gesendet wird.
Es ist ein anderer Zweck der Erfindung in ihrer bevorzugten Ausführungsform, ein System bzw. ©ine Anlage zu sohaffen,
bei der mehrere Kreuzungssteuergeräte, von denen jedes von
einer herkömmlichen Art mit einer Zeitwähleinrichtung bzw.
Zeitwählscheibe und einem Nockenschalter ist, aus einem
Signalintervall in äaa iiäcshste fortgeschaltet bzw, vorgerückt
zu werden, und zwar zu erwünschten Zeiten ale Antwort
auf eine von einem Hauptsteuergerät empfangenen Gode-Haehricht.
Ein weiterer Zweck der Erfindung in ihrer bevorzugten Ausführungsforai
bestellt darin, ©In System bzw» eine Anlage
zur Steuerung von mehreren YerkehrssignaXateuergeräljefi von
einem,Hauptsteuergerät aus zu. schaffen, wobei jeäes Kreuzungeβteuergerät
wunschgemäß durch irgendwelche unerwünschten SignalIntervalle fortgeschaltet bzw. vorgerüokt werden kann, '
und zwar ale Antwort auf ein von einem Hauptsteuergerät empfangenes kennzeichnendes Code.
Ein weiterer Zweck der Erfindung in ihrer bevorzugten Aueführungsform
liegt darin, eine Anlage bzw. eine Apparatur zu schaffen, um ein herkömmliches Signalsteuergerät, bei dem
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- fl -
eine Zeitgeber-Fähleinrichtung und ein Nockenschalter
verwendet wird, abzuwandeln bzw. umzugestalten, um einen Betrieb bzw. eine Betätigung des Signalsteuergerätes als .Antwort
auf von einem Hauptsteuergerät empfangene kennzeichnende bzw. unterstreichende Code-Impulse zu ermöglichen.
Weitere Zwecke, Ziele und charakteristische Merkmale der
Erfindung in ihrer bevorzugten Ausfuhrungsform werden sieh
teilweise aus den Zeichnungen von selbst ergeben und teilweise im Verlauf der folgenden Beschreibung der Erfindung
aufgezeigt werden.
Die Erfindung wird im folgenden in beispielhafter Weise unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher
beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile in den verschiedenen Figuren kennzeichnen.
Es zeigen:
Pig. 1 ein Blockschaltbild der bevorzugten Ausflihrungsform
der Erfindung;
Fig. 2 ein Schaltbild des Leitungssehaltsatzes /line
terminal unit/ von Fig. 1;
Fig. 3 ein Schaltbild eines typischen Sekundärsteuergerätes
in der bevorzugten Anlage entsprechend der Erfindung;
Fig. 4 ein Schaubild, welches den kennzeichnenden bzw. unterscheidenden Code wiedergibt,der von dem
Hauptsteuergerät zu federn Sekundärsteuergerät in
der bevorzugten Ausftthrungsform der Erfindung übertragen
bzw. gesendet wird.
In den Zeichnungen kennzeichnen die Symbole (+) und (-) die Anschlüsse an die positiven bzw. negativen Anschlußklemmen
einer Gleichstrom-Energiequelle. Die durch einen Pfeilschaft und eine Pfeilspitze wiedergegebenen, jeweils
mit dem Bezugszeichen 11AC" versehenen Symbole kennzeichnen
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J--.;·.·-■■■;.■·"."; ov- ■ - 9 -
Anschlüsse an entgegengesetzte Anschlußklemmen einer Einphasen-Wechselstrom-Energiequelle.
Entsprechend Mg. 1 enthält das Hauptsteuergerät einen
Signalateuerungsreohner 31» der an mehrere Le i'tungsSchaltsätze
/line terminal units/ angeschlossen ist, von denen jeweils einer für jedes Sekundär- oder Kreuzungssteuepgerät
in dem System bzw. der Anlage vorgesehen ist. So ist, wie dargestellt, ein Nr. 1-Leitungssehaltsatz 32 mit einem
Nr. 1-Sekundärsteuergerät 35 verbunden und ein gleicher derartiger
Satz bzw. eine gleich derartige Einheit 33 ist für das Nr. 2-Sekundärsteuergerät 35a vorgesehen. Die Zuleitung 34,
die den Signalsteuerungsrechner 31 mit dem Leitungsschaltsatz
32 verbindet, soll dabei eine wirksame bzw. betriebsfähige Verbindung zwischen diesen Einheiten bzw. Bauelementen
darstellen, die für die Übertragung von Steuerdaten von dem Rechner 31 über den Leitungssohaltsatz 32 zu
dem zugeordneten Sekundärsteuergerät 35 sorgt und die ebenfalls zur Übertragung von Anzeigen von dem Sekundärsteuergerät
35 über den gleichen Leitungasohaltsatz 32 zum Signalsteuerungsrechner
31 dient. Soweit es die Übertragung von
Anzeigen betrifft, ist es erwünscht, daß der Signalsteuerungsrechner
31 die Betriebsdauer jedes Steuergerätes für ein einzelnes Signalintervall kennt, um den Übergang des Betriebes jedes Steuergerätes aus dem Beserve- bzw. Hilfsbzw.
S tandby-Be trieb in den sohritthaltenden bzw. "on-line"-Betrieb
zu erleichtern und eine periodische Kontrolle zu liefern, das die Nookensohaltereinheit genau in Phase mit
dem dann von dem Hauptsteuergerät verlangten bzw. herbeigerufenen Signalintervall ist, wobei der Signalsteuerungare
ohner 31 außerdem den herrschenden Betriebszustand des
Sekundärsteuergerätea kennen soll, bevor er dem Steuergerät
eine Nachricht sendet, um es in das näohate Signalintervall
zu schalten.
Sie zwischen jedem Leitungsflohaltaatz, wie z. B. dem Schaltsatz
32 und dem entepreohendtn Sekundärsteuergerüt 35, vor-
- 1o -
gesehene Verbindung kann eine Zweidrahtfernsprechleitung
enthalten, die in der Lage ist, GIeichstromirapulse sowohl
negativer als auch positiver Polarität als auch Wechselstromimpulse, die ein Anzeige- bzw. Indikationssignale enthalten,
zu übertragen.
Jedes Sekundärsteuergerät, wie etwa das Steuergerät 35 in Pig. 1, enthaält einen.Zeitsteuerungswähler bzw. eine
Zaitwählscheibe 36, ein Intervallregister, das eine Nockenschaltereinheit
37 enthalten kann, die Verkehrszeichen bzw.
Verkehrssignale 3δ, die wahlweise von der Nockenschaltereinheit betätigt werden, und einen Umwandler bzw. Umgestalter 39»
der die Punktion hat, die Betriebsweise des sonst üblichen
SekundärSteuergerätes umzuwandeln bzw. umzuändern, um es
diesem zu gestatten, in der beabsichtigten Weise in Abhängigkeit von dem über die Pernspreohileitung 4o von dem
zugeordneten Leitungsschaltsatz 32 empfangenen Code zu
funktionieren bzw. zu arbeiten.
In Pig. 2 ist ein typischer Leitungsschaltsatz dargestellt.
Der Satz enthält zwei Relais P und N, deren Betrieb von dem Signalsteuerungsreohner 31 gesteuert wird, wobei diese«
Relais entweder abwechselnd oder gleichzeitig erregt bzw. gespeist werden können. Das selektive Ansprechen dieser
Relais steuert das Anlegen von Gleiohstromimpulsen an die
Klemmen 41 und 42, die an die Leitungsdrähte 4o von Pig. 1 angeschlossen sind.
Wenn beide Beiais P und N, wie in Pig. 2 dargestellt, abgefallen
sind, wird ein ideeller KurzsohluS Über die
Klemmen 41 und 42 geliefert, da die Klemme 41 dann Über den Widerstand 43, den Buhekontakt 44 des Relaia P, den Buhekontakt 45 des Relais N, den Ruhekontakt 46 des Relais N und
den Buhekontakt 47 dea Relais P mit der Klemme 42 in Verbindung eteht. 5a wird jetzt angenommen, daß das Relais P
zum Ansprechen gebracht w iat, während das Relais N abgefallen ist. Unter diesen Umständen ist die Klemme 4t über
den Widerstand 43 12nd den Arbeitskontakt 4-4 des Relais P
an die (+)-Klemme angeschlossen. Zur gleichen Zeit ist die
Klemme 42 über den Arbeitskontakt 47 des Relais P an die (-)·
Anschlußklemme angeschlossen. Die Klemmen 41 und 42 werden somit mit Gleichstrom gespeist und die Polarität ist derart,
daß die Klemme 41 relativ zur Klemme 42 positives Potential hat. Diese Polarität wird im folgenden als "positive"
Leitungserregung "bezeichnet.
Wenn das Relais N zum Ansprechen gebracht ist, während
das Relais P abgefallen ist, ist die Klemme 41 tiber den
Widerstand 43, den Ruhekontakt 44 des Relais P und den Arbeitskontakt 45 des RelaisNan die (-)-Anschlußklemme -angeschlossen.
Gleichzeitig ist die Klemme 42 über den Ruhekontakt
.47 des Relais P und den Arbeitskontakt 46 des Relais H an die (+)-Anschlußklemme angeschlossen. Unter
diesen Umständen werden daher die Klemmen 41 und 42 wiederum mit Gleichstrom gespeist, wobei die Polarität jedoch
entgegengesetzt zu der ist, wann das Relais P zum Ansprechen
gebracht ist, während das Relais N abgefallen ist, und- zwar
derart, daß die Klemme 41 relativ zur Klemme 42 jetzt auf negativem Potential ist. Diese Polarität wird im folgenden
als "negative" Leitungserregung bezeichnet werden.
Wenn beide Relais P und Ή zum Ansprechen gebracht worden
sind bzw."aufgenomm8n"worden sind, ist es leicht zu erkennen,
daß die Speisung bzw. 'die Erregung der Klemmen und 42 die gleiche ist, wie wenn nur das Relais P aufgenommen
ist, während das Relais abgefallen ist. Unter diesen Umständen ist die Klemme 41 daher relativ zur Klemme 42
von positiver Polarität.
Der übrige Teil des dem Leitungsschaltsatz von Fig. 2 angegliederten
Gerät, welcher den Transistor Q1 und das Anzeige- bzw. Indikationsrelais I enthält, steht mit dem
Empfang eines Indikationssignals vom zugeordneten Sekundär-
009832/0261 - 12 -
Steuergerät im Zusammenhang. Die Beschreibung dieses Teils
des Leitungsschaltsatzes folgt später noch mehr im Detail.
Nachdem die Wirkung der selektiven Erregung der Relais P und F auf die Leitungsdrähte beschrieben worden ist,
wird nunmehr das Gode-Diagramm von Fig. 4 erläutert, bevor mit der Beschreibung eines typischen Kreuzungssteuergerätes,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist, fortgefahren wird. Die in Fig. 4 dargestellte Zeile A enthält eine Zeitskala,
die bei dem hier betrachteten angenommenen Beispiel in Einsekunden-Intervalle unterteilt ist. Es können natürlich
kürzere oder längere Zeitintervalle verwendet werden. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit werden im folgenden verschiedene
Zeiten auf der Zeitskala als "Zeit-8M, "Zeit-11" bezeichnet
werden, wobei dieses so zu verstehen ist, daß bezug auf die entsprechenden Skalenmarkierungen auf der Zeitskala von
Zeile A genommen wird.
Zeile B gibt ein typisches Erregungsmuster des Heiais P in
Abhängigkeit von dem Signalsteuerungsrechner 31 wieder. Es wird somit gezeigt, daß das Relais P normalerweise entregt ist, während es bei "Zeit-3" erregt wird und von da
bis "Zeit-5" erregt bleibt. Von MZeit-5" bis "Zeit-ö" auf
der Zeitskala ist das Relais P entregt; danach ist das Relais von "Zeit-6M bis "Zeit~8H ständig erregt, während es daran
anschließend in drei aufeinanderfolgenden Schritten kurz entregt wird, und zwar von MZeit-8" bis MZeit~9M, von
MZeit-1oM bis "Zeit-H" und wieder von MZeit-12" bis
MZeit"-13"» wodurch drei aufeinanderfolgende Perioden der
Entregung dee Relais P während der Zeit von "Zeit-8M bis
HZeit-13" Zustandekommen. Danach ist das Relais P ständig
bis HZeit-2o" erregt, von wo ab es wieder für ein Einsekunden-Intervall entregt wird bzw. abfällt. Bei MZeit-25H wird
das Relais P wieder entregt und bleibt für eine sich daran anschließende Zeitdauer entregt.
009832/0261 - 13 -
Was das Relais N" (siehe Zeile C) angeht, so ist dieses
Relais üblicherweise entregt, während es von "Zeit-8"
bis "Zeit-13" erregt wird, woran anschließend es wieder entregt
wird bzw. abfällt.
Dia Wirkung dieses ausgewählten Musters der Entregung der Relais P und N bezüglich der Erregung der Leitungsdrähte
ist in Zeile D dargestellt. Jedesmal, wenn das Relais P alleine erregt wid, ist die Leitungserregung in Übereinstimmung
mit der bereits in Verbindung mit Pig. 2 gegebenen Beschreibung positiv. Wenn nur das Relais N erregt wird, ist
die Leitungserregung negativ. Wenn beide Relais P und Ii erregt
werden, ergibt sich, wie ebenfalls bereits in Verbindung mit Pig. 2 beschrieben, eine positive Leitungserregung.
Wie es sich aus dem folgenden ergeben wird, hat das Vorhandensein einer positiven Erregung an den Leitungsdrähten,
die an ein Sekundärsteuergerät angeschlossen sind, die Funktion
eines Schaltens des Sekundärsteuergerätes in "on-line"-Betrieb,
und zwar im Gegensatz zum Standby-Betrieb. Wahrend
des "on-line"-Betriebes findet das Vor- bzw. Weiterschalten
des Intervall-Registers oder des Nookensohaltera als Antwort
auf Impuls-Energie statt, die auf den Leitungsdrähten erscheint, so daß das Steuergerät dann der Steuerung bzw.
Regelung des HauptSteuergeräteβ unterworfen ist, während beim
Standby-Betrieb das Sekundärateuergerät aua einem I tervall
in das nächste aussohließlioh in tibereinStimmung mit dem Betrieb
des Zeitateuerungawählers weitergeschaltet wird*
Um dieses zu illustrieren, zeigt Zeile E von fig· 4ι daß
die "on-line"-Arbeiteweise zur MZeit-3" in Wirkung tritt,
wenn de* erste Impuls positiver Erregung auf der Leitung erscheint.
Es ist festzustellen, daß die "on-line"-Arbeitsweise
ständig bis zu irgend einem Zeitpunkt zwischen •,'Zeit-26» und «Zeit-271· vorhanden bleibt. Das resultiert
•daraus, daß die positive Leitungeerregung zur~*Ζ·1*-23°
aufhört, wenn das ftelaie P, wie in Zeile B dargestellt,
abfällt* Während des Zeiträume« von "Zeit-3M bia "Zoit-25"
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156688t
wird die positive Leitungserregung zeitweilig unterbrochen, da die Leitungsenergie gelegentlich auf Null
geht und gelegentlich negativ wird,und zwar als Antwort auf die alleinige Erregung des Beiais N. Nichtsdestoweniger kann
festgestellt werden, daß jede derartige Verdrängung der positiven Leitungserregung nur für eine Zeiteinheit, wie z. B.
von HZeit-8" bis "Zeit-9" oder von "Zeit-1o" bis "Zeit-H"
vorkommt. Eine solche kurze Unterbrechung in der positiven Leitungserregung wird nicht, wie in Zeile E gezeigt, die
"on-line"-Arbeitsweise verdrängen bzw. beseitigen. Wenn jedoch die poaitive Leitungserregung langer als eine Zeiteinheit,
d. h. länger als 1,5 Zeiteinheiten, aussetzt, dann wird die "on-lini"-Arbeitsweise beseitigt bzw. entfernt.
Aus diesem Grunde ist in Fig. 4, Zeile E, dargesti.lt, daß
die "on-line"-Arbeitsweise etwa bei"Zeit-26,5" aufhört, und
zwar als Antwort auf die Entregung der Leitung bei "Zeit 25", wie in Zeile D gezeigt. Eine kürzere Zeitdauer der Leitungsentregung,
wie z. B. eine Entregung für nur eine Zeiteinheit, wird die "on-lins"-Arbeitsweise nicht verdrängen
bzw. abschalten.
Wenn entsprechend Fig. 3 das fielaia K4 abgefallen ist, und
zwar während des Standby-Betriebes, ist der Ruhekontakt 69a
geschlossen, so daß ein Wechselstromkreis zur Speisung des Motors 29 geschlossen wird.Wenn jedooh während des "online
"-Betriebs daa Relais K4 zum Ansprechen gebracht wird, ist dieser Eontakt offenj der Motor 29 ist auf diese
Weise entrvgt bzw« abgeschaltet.
Wie bereits in allgemeiner Weise besohrieben, besteht eine
funktion des Systeme darin, für das Oberspringen baw.
Auslassen unerwünschter Stufen des Intervallregistera su
sorgen, und dieses in einer Weise su bewerkstelligen, (Sie
keine nioht augihörige Signalanaeig· erzeugt. Im allgemeinen
wird dies beim System entapr*oh«nd der Erfindung daduroh
bewerkstelligt, daü an erwünscht·η b«w. bestimmten Punkten
im 3ignalzyklue,d. h. da, wo da« Weiter«ehalten baw. Vor-
rücken des Nockenschalters durch die unerwünschten Stufen
erwünscht- ist, ein ÜBERALL-ROT-Signal-Intervall geliefert
wird, wobei dann während des "ÜBERALL-BOT-Intervalls das
Intervallregister schnell durch die unerwünschten Stufen geschaltet wird. Da dieses zu einer Zeit auftritt, wenn alle
Signale ROT zeigen, wird dieses zweckmäßigerweise im folgenden
als die "ASB"-Arbeitsweise bezeichnet, d. h. die
Steuerung sämtlicher Signale in den HOT-Zustand, um das
schnelle Schrittschalten des Nockenschalters durch die unerwünschten
Stufen zu ermöglichen»
Die "ASR"-Betriebsweise wird bei jedem Signalsteuergerät
dadurch in Yfirksamkeit gebracht, daß einem derartigen " Steuergerät eine Periode negativer Leitungserregung übertragen wird. Eine derartige negative Leitungserregung wird
durch Erregung des Beiais N, wie in $ig. 4» Zeile 0, gezeigt,
zustande gebracht. Bei der "Zeit~8" in Pig. 4 wird das
Relais N zum Ansprechen gebracht, und dieses bringt eine
Erregung der Leitung mit einer negativen Polarität des
Gleichstromes zustande®. Wie in Zeile 3P gezeigt, leitet die negative Leitungeerregung unmittelbar öle ASH-Betriebsweise
ein. Eb ist natürlich ersflnsoht» daß das Durchschalten des
Intervallregisters durch die unerwünschten Stufen als Antwort
auf spezielle Befehle des Signalsteuerungsreohners stattfindet,
und dieses wird durofc, zeitweilig aussetzende Entregung
dee Relais P während der Zeit, in der die ASB-Betriebsweise
wirksam ist,zustande gebracfet. Die Entregung
das Helaia P zur MZeit-8M erzeugt somit ein Vorrtiofcen des
Intervallregisters, und zweite und dritte Unterbrechungen der
positiven Energie treten bei den "Zeiten 10" und "12" auf, während das Heiais P wieder entregt ist. Wie nooh später
baaohrieben wird, resultiert aus jedem derartigen Verdrängen
bzw.Abschalten der positiven Leitungeerregung das
Anlegen eines Sohrlifeimpulseβ an das Intervallregister oder
den Nockenschalter, und ein derartiges Vorrücken erfolgt
009832/0261 BAD 0R|GINAL- 16
während des Intervalls von "Zeit-8" bis "Zeit-13" in
■Pig. 4 dreimal. Während dieser Zeit ist auch die ASR-Betriebsweise
wirksam, wie in Zeile F gezeigt, um sicherzustellen, daß alle Verkehrssignale zur Zur-Schau-Stellung
einer ROT-Signal-Anzeige während dieser Zeit gesteuert
bzw. geschaltet werden, so daß keine unerwünschten Signalanzeigen gegeben werden, während der Nockenschalter
durch die unerwünschten Stufen weiterschaltet bzw. vorrückt .
Die Art und Weise, in der die obigen Funktionen bzw. Arbeitsweisen
in dem Sekundärsteuergerät bewerkstelligt werden, werden unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben,
In Fig. 3 sind die Klemmen 48 und 49 die Klemmen, die an
die Leitungsdrähte 4o angeschlossen sind, welche das Sekundärsteuergerät an das Hauptsteuergerät anschließen.
Die Klemme 48 ist über den Widerstand 5o, die Primär wicklung des Transformators T1 und die Diode 51 an äine
Anschlußklemme des Relais K1 angeschlossen, während die andere Anschlußklemme dieses Relais K1 direkt an die Klemme
angeschlossen ist. Deshalb bewirkt die positive Erregung bzw. Speisung der Leitung, welohe bewirkt, daß die Klemme
48 relativ zu der Klemme 49 positiv ist» ein Fließen von Strom durch öle Diode 51 in der Durchlaßrichtung und durch
die Wicklang des Relais K1,um dieses Relais zu erregen. In gleicher Weise resultiert auB der entgegengesetzten Polarität der Leitungserregung ein Fließen des Stroms duroh
die Wicklung des Relais K2 und durch die Diode 52 in Durchströmöffriohtung, so daß dieseβ Relais K2 erregt wird.
In Fig. 3 beziehen sioh die Symbole (+1), (+2)und (+3) auf
verschiedene Höhen der positiven Spannung* Die Ziffern 1,
2 und 3 dieser Symbole sind nioht für die Höht dieser
Spannungen kennzeichnend, sondern werdin nur zur Unterscheidung zwischen den verwendeten Spannungen benutzt.
009832/0261
BAD ORIGINAL - 17 -
Die negative Seite der Quelle ist nur durch (-) gekennzeichnet,
während die positive Seite durch (+) oder durch (+3) angegeben iat. Die Symbole (+1) und (+2) kennzeichnen
dazwischenliegende Spannungshöhen, die in geeigneter Weise für Zwecke der Vorbelastung bzw. Vorspannung verwendet
werden.
Das Heiais E3 ist ein Verstärkerrelais von K1, da jedes
Ansprechen des Relais K3 dessen Arbeitskontakt 53 schließt, um Energie, an die Wicklung des Relais K3 anzulegen. Jedes
Mal, wenn das Relais K3 anspricht, witfd Energie durch den
Widerstand 54 von der (+3)-Quelle und durch den Arbeitskontakt#55
des Relais K3 an die obere Anschlußklemme des Kondensators 56 angelegt, dessen untere Anschlußklemme
an eine negative Spannungsquelle angeschlossen ist, die
durch das Symbol (-) dargestellt wird. Wenn während einer bestimmten Zeit zuvor keine Betätigung des Relais K3 stattgefunden
hat, wird der Kondensator 56 über die Widerstände 57 und 58 entladen worden sein. Die Spannung^ an der Basis
des Transistors Q2 ist daher im wesentlichen die der (-)-Quelle.
Da der Emitter dieses NPF-Tr-ansistors unter einer
positiven Vorspannung steht, da er an die. (+1)-Spannungsquelle angeschlossen ist, ist der Transistor Q2 normalerweise
vorgespannt, um abzuschalten bzw. zu sperren. Infolge dieses SperrzuStandes befindet sich die Basis des Transistors
Q3 im wesentlichen auf der Spannung der (+3)-Quelle, und diese Spannung ist geringfügig über dem Potential
des an (+2) angeschlossenen Emitters. Infolgedessa η
ist der Transistor Q3 ebenfalls abgeschaltet bzw. abgestellt,
so daß das Relais K4 normalerweise entregt ist.
Wenn das Relais K3 zuerst als Antwort auf einen Impuls
der positiven Leitungserregung ansprloht, ladet sioh der
.Kondensator 56 infolge des geringen duroh den Widerstand
gelieferten Widerstandswertes ^schnell auf. Das daraus
resultierende Ansteigen der,Spannung an der Basis des
: 00 903:27 0261 bad original - 18 -
Transistors Q2 schaltet diesen Transistor ein und das resultierende
Anwachsen im Potential an der Basis des Transistors Q3 schaltet diesen Transistor ebenfalls ein, so daß
die Wicklung des Relais K4 erregt wird und dieses Relais jetzt anspricht. Wenn zu irgend einer Zeit das Relais K3 infolge
des Abschaltens der positiven Leitungserregung abfällt, öffnet sich der Arbeitskontakt 55 dieses Relais, so daß
der Kondensator 56 sich nunmehr nur Ilber den verhältnismäßig
hohen Widerstand entladen kann, der durch die in Reihe liegenden Widerstände 57 und58 geliefert wird. Da diese
Widerstände einen sehr hohen Widerstandswert haben, kann sich der Kondensator 56 nur langsam entladen, so daß aus
diesem Grunde die oben beschriebenen Zustände an den verschiedenen
Klemmen der Transistoren Q2 und Q3 für eine gewisse Zeit wirksam bleiben, und das Relais K4 in Ansprechstellung
bleibt. Die verschiedenen Parameter sind so eingestellt, daß das Relais K4 etwa 1,5 Zeiteinheiten auf der
Ze it skala der Zeile A, Mg. 4f lang in Ansprechstellung
bleibt, nachdem der Arbeitskontakt 55 sich öffnet. Aus diesem Grunde haben kurzzeitige"Unterbrechungen der positiven
Leitungserregung, die in der Länge nicht über eine Zeiteinheit hinausgehen, keine Wirkung auf das Relais K4>
das fortlaufend in Ansprechstellung bleiben wird.
Ein ähnlioher, bzw. gleicher Kreis ist für die Steuerung
des Relais K5 vorgesehen. Jedesmal, wenn die Leitung mit Gleichstrom negativer Polarität gespeist wird, ist
das Relais K2 in Anspreohatellung, während das Relais K1
und damit auch das Relais K3 abgefallen sind. Unter diesen Umständen ist ein Stromkreis von (+) über den Widerstand 54 ,
den Ruhekontakt 55 des Relais K3 und den Arbeitskontakt 59
des Relais K2 zur oberen Anschlußklemme das Kondensators hergestellt. Dieser Stromkreis bzw. diese Sohaltung stellt
einen Aufladekreis für den Kondensator 6o her, und die Wirkung
des Aufladens dieses Kondensators liegt im Ansprechen des Relais K5. Die Sohaltung zur Steuerung des
Relais K5 i.ejt. identisch mit der für daa Relais K4 vorgesehenen
009832/0211 bad original
Schaltung, so daß negative Leitungserregung im Ansprechen
dieses Relais resultieren wird, während intermittierende Unterbrechungen einer solchen negativen Polarität der Leitungserregung,
welche nicht IaJJpr als eine Zeiteinheit sind,
das Relais K5 beeinflussen, das in Ansprechstellung bleiben wird.
3 gibt außerdem ein typisches mechanisches Bestzeit-Steuergerät
1o wieder, das eine Nockentriebeinheit 11, eine synchron angetriebene Wählscheibeneinheit mit einem
Wählsoheibenblockierungszahn 19 auf der Wählscheibe, und einen Wählscheibeηsignalzahn 23 auf der Wählscheibe 22
enthält, wobei die Wählscheiben von einem Synchronmotor 29 angetrieben werden. Die nookenangetrie'bene Einheit 11
ist in der Lage, in eine Vielzahl verschiedener Positionen zu schalten bzw. anzutreiben, indem sie sich von einer
Stufezur nächsten als Antwort auf jeden Impuls von elektrischer Energie, die an sie angelegt wird, bewegt. Die
Nockeneinheit enthält auch mehrere Kontakte, von denen jeder
die Speisung bzw. Erregung jeweils einer zugeordneten Signallampe steuert bzw. reguliert« Um die Erläuterungen
des Betriebes bzw. der Wirkungsweise des Steuergerätes zu.
vereinfachen, sind die verschiedenen Kontakte der Nockentriebeinheit
in Fig. 3 sohaublldlioh dargestellt, wie z. B.
durch den. Kontakt 65, der in jeder von vier verschiedenen Stellungen betriebsfähig ist, und der so dargestellt ist,
daß er einen Stromkreis herstellt, um eine ROT-Signallampe
für die SeitenstraSe-Phase in zwei von seinen vier verschiedenen
Stellungen zu erregen bzw. zu speisen.
Die Nookeneinheit ist in Fig. 3 in. dem Zustand dargestellt,
in dem das Hauptstraße-GRÜN-Signal und ebenfalls das Seiten
straße -RÖT-Signal gezeigt wird. Der Kontakt 66 ist somit
in einer Position dargestellt, in der ein Stromkreis hergestellt wird, um die Hauptstraße-GRÜN-Signallampe Über
einen Ruhekontakt 67 des Relais K6 zu apeisen. Bei jeder
0 0 9 8 3 2/ 0 2 6 1 BAD ORIGINAL
- 2o -
- 2ο -
anderen der in Figo 3 gezeigten Position der Nockeneinheit
wird die Betätigung der Nockeneinheit in die nächste Position durch, das kurzzeitige Schließen der Kontakte 24 und 25
als Antwort auf eine Verdrehung der Wählscheibe 22 bewerkstelligt. Diese Wählerscheibe 22 hat einen Zahn 23, der bei
einem bestimmten Punkt während der Rotation der Wählscheibe den beweglichen Kontakt 24 betätigt, um die Kontakte 24 und
25 zu schließen und dadurch einen Energieimpuls auf Leitung 68 über den Ruhekontakt 69 des Relais K4 zur Nockentriebeinheit
11 zu liefern. Is ist jedoch offensichtlich,
daß die Nockeneinheit nicht aus der Hauptstraße-GRÜN-Position,
in der sie in Fig. 3 dargestellt ist, als Antwort auf eine Rotation der Wählscheibe 22 angetrieben bzw. geschaltet
werden kann, da zu einer solchen Zeit kein Stromkreis zur Leitung 68 hergestellt werden kann. Stattdessen
ist die Betätigung der Nockentriebeinheit 11 jetzt vom Schließen der Kontakte 2o und 21 als Antwort auf die Betätigung
des Wählscheibenstellzahns 19 auf der Wählscheibe abhängig. Wenn der Zahn 19 als Antwort auf eine geringe
Verdrehung in Uhrzeigerrichtung aus der in Pig. 3 gezeigten
Stellung seine höchste Stellung erreicht, werden diese Kontakte 2o und 21 augenblicklich geschlossen, so daß ein En&rgieimpuls
Über den Ruhekontakt 69 des Relais K4 zur Nockentriebeinheit 11 geliefert wird, um diese aus dem Hauptstraße-GRÜN-Zustand
in die nächste in Uhrzeigerriohtung liegende Kontaktposition anzutreiben, in der das Hauptstraße-GELB-Signal
erleuchtet wird. Sobald sie einmal außerhalbder Haupt straße -GRÜN-Po sit ion ist,, erfolgen weitere Betätigungen
der Nockentriebeinheit, wenn die Wählscheibe 22 sich weiter in Uhrzeigerriohtung verdreht, so daß weitere Betätigungen
auftreten, wenn die Zähne 23, 26 und 27 der Reihe nach die Kontakte 24 und25 betätigen. Auf diese Weise wird der er wünschte
Synchronismus zwischen der Wählscheibe und der Nookeneinheit aufrechterhalten, da für jede Umdrehung der
Nookeneinheit ein Antreiben aus der Hauptstraße-GRÜN-Position
009832/0261 - 21 -BAD ORIGINAL
nur dann erhalten werden kann, wenn die Fahlscheibe aioh in
einem bestimmten Zustand befindet, in dem der Wählscheibenstellzahn
19 die Kontakte 2 ο und 21 schließt.»
Die insoweit gegebene Beschreibung des Betriebes bzw. der
Wirkungsweise des Steuergerätes 1o ist von einem Standby-Betrieb
ausgegangen, bei dem die Fockeneinheit vollständig
als Antwort auf die Wählscheibe betätigt wird, und zwar in
Übereinstimmung mit einem vorher festgelegten Programm, das
durch die Positionen der über den Umfang der Wählscheibe verteilten Wählscheibensignalzähne bestimmt ist. Entsprechend
der bisherigen Beschreibung ist es offensichtlich, daß das Anlegen von Impulsen an die Fockentriebeinheit to, um diese
aus einer Stufe in die nächste anzutreiben bzw. zu schalten, davon abhängig ist, daß der Ruhekontakt 69 des Relais K4
ßeschlossen ist. Wenn das Relais K4 sioh in Anspreohatellung
befindet, ist der gerade beschriebene Stromkreis geöffnet, und die Betätigung der Nookentriebeinheit ist
dann vom Empfang von Impulsen von dem Hauptsteuergerät in einer noch zu beschreibenden Weise abhängig.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird darauf hingewiesen, daß bis zur "Zeit-3-11 keine positive Leitungserregung vorhanden
gewesen ist, so daß keine "on-line"-Arbeitsweise, wie in
Zeile B angezeigt, stattgefunden hat. Dieses geschieht, weil die fortgesetzte Entregung des Relais K1 und ebenfalls
des Relais K3 bewirkt,daß das Relais K4 entregt wird, so daß
sein Ruhekontakt 69 mit dem Ergebnis geschlossen ist, daß der Betrieb bzw. die Betätigung der Nookentriebeinheit 11
von der mechanischen Wählscheibe abhängig ist. Zur "Zeit-3"
spricht jedoch das Relais K4 an und sahließt den Arbeitskontakt 69, so daß das Anlegen eines Eingangsimpulses
an die Nockentriebeinheit 11 jetzt von der Betätigung des Relais £3 und seines zugeordneten Kontaktes 7o abhängig ist.
Zur "Zeit-5" In Fig. 4 wird das Relais P entregt bzw. ab-
009832/0281
- BAD ORIGINAL - 22 -
geschaltet, und dieses resultiert im Abschalten bzw. Entfernen der positiven Leitungserregung. Das Ergebnis davon
in der Schaltung von KLg. 3 ist, daß das Relais K4, das zur "Zeit-3" in Übereinstimmung mit dem Beiais K3 in Anspreohstellung
gebracht worden war, nun zur MZeit-5" zum Abfallen gebracht wird, um seinen Ruhekontakt 7o zu
schließen und einen Energiepuls an die Nockentriebeinheit 11 anzulegen. Dieses treibt die Nockeneinheit in die
nächste Stufe an. Zur ttZeit-6" spricht das Relais K3 wieder
fean und entfernt die Erregung von der Nockentriebeinheit.
Auf diese Weise ist zu erkennen, wie die Nookentriebeinheit 11 aus einem Intervall in das nächste Intervall weiterrückt,
indem nur kurzzeitig die positive Leitungserregung unterbrochen wird, die normalerweise in Tätigkeit ist,
um die "on-line"-Arbeitsweise zustande zu bringen. Jedesmal,
wenn das Hauptsteuergerät mittels seines Signalsteuerungsrechners
31 bestimmt, daß irgend ein bestehendes Signalintervall beendet werden soll und das nächste Intervall
in Tätigkeit gesetzt werden soll, steuert bzw. schaltet es das zugeordnete Relais P, daß es ftir die Dauer einer Zeiteinheit in Pig. 4 entregt wird, wodurch die positive Leitungserregung
entfernt bzw. abgeschaltet wird und ein Erregungs-
bzw. Speisekreis für die Nookeneiriheit über den
Ruhekontakt 7o des Relais K3 hergestellt wird.
Es wird jetzt angenommen, daß es erwünscht ist, das Sekundärsteue2#rät
duroh mehrere Intervalle zu schalten, ohne daß die Signalanzeige kombination, die derartigen Intervallen
zugeordnet ist, gezeigt bzw. zur Schau gestellt wird. Gewöhnlioherweise wird dies natürlich nicht mit einem
einfaohen Zwei-Phasen-Steuergerät der Art, wie es aus
Gründen der Übersichtlichkeit in Fig. 3 dargestellt worden ist, durchgeführt. Normalerweise wird ein selber Sprungphasen-Botrieb
(skip-phase operation) nur dann durchgeführt, wenn ein Vielphaeen-Steuergerät, wie vorher beschrieben,
beteiligt iat. Trotzdem kann dieses Merkmal der Erfindung
nnOß33/02ß1 BAD ORIGINAL
leicht anhand des Geräts bzw« der Vorrichtung von Pig. 3
erläutert werden.
Um irgendwelche unerwünschten Intervalle zu überspringen, wird das Relais N am Hauptsteuergerät, wie bereits beschrieben,
erregt bzw. gespeist. Die Zeile G in Fig.. 4
zeigt, daß dieses zur "Zeit-8" eintritt. Gleichzeitig mit
dem Ansprechen des Relais N wird das zugeordnete Relais P
abfallen gelassen, so daß nur das Relais N für das erste
Einsekunden-Intervall gespeist wird. Es wird daran erinnert,
dai3 die Erregung des Relais N allein, nicht die des Relais P,
in einer negativen Leitungserregung resultiert. In Pig. 3
bedeutet dies, daß das Relais K2 jetzt in Ansprechstellung
ist, während die Relais K1 und K3 abgefallen sind. Anhand
von Pig. 4 wird natürlich festgestellt', daß die Relais K1
und I<3 nur für etwa eine Sekunde abgefallen bleiben, so daß für das Relais K4keine Möglichkeit besteht, abzufallen.
Das Ansprechen des Relais K2 bei abgefallenem Relais K3
bedeutet jedoch, daß das Relais K5 jetzt in Übereinstimmung mit der bereits gegebenen Beschreibung erregt bzw. gespeist
wird, woraus sich das Schließen des Arbeitskontaktes 71 dieses Relais ergibt, der einen Stromkreis zur Erregung bzw.
Speisung des KLais K6 herstellt. Bei erregtem Relais K6
ist jetzt jeder der Ruhekontakte 67 und 72 - 76 geöffnet, so daß kein Stromkreis hergestellt werden kann, um irgend
eine der Signallampen von den verschiedenen der Nockentriebeinheit 11 zugeordneten Kontakten zu speisen. Es ist
vielmehr festzustellen, daß, bezogen sowohl auf die Hauptstraße- und die Seitenstraße-ROT-Signallampen, beide von
diesen jetzt über Stromkreise erregt werden, die über den
Arbeitskontakt 73 bzw. den Arbeitskontakt 76 des Relais K6
hergestellt werden. Auf diese Weise sind jetzt sowohl die Hauptstraße- und die Seitenstraße-Signale ROT, und es
besteht die Möglichkeit, daß die Nockeneinheit schnell durch die unerwünschten Intervalle geschaltet wird, ohne daß
irgendeine Wirkung hinsichtlich des Ansprechend bzw. des Betriebes der Signale erzeugt wird.
0098 32/026 1 - _ „,
BADORlGiNAL ^1
Das Abschalten der positiven Leitungserregung und statt
• dessen das Anlegen einer negativen Leitungserregung zur
"Zeit-8" in Fig. 4 hat auch die Wirkung, el und zwar
infolge der Entregung des Relais K1 und des Relais K3 und
das damit verbundene Schließen des Ruhekontaktes 7o des Relais K3, daß ein Energieimpuls an die Nockentriebeinheit
11 angelegt wird, um diese in die nächste Position anzutreiben. Zur"Zeit-9" wird das Relais P wieder erregt, um
eine positive Leitungserregung zu liefern, und dieses hat die Wirkung, daß das Relais K1 zum Ansprechen gebracht wird
und der Stromkreis zur Nockentriebeinheit 11 Über den jetzt
offenen Ruhekontakt 7o geöffnet wird. Dieses löst tatsächlich die Nockentriebeinheit 11 aus, so daß das Abfallen
des Relais X1, was wieder zur "Zeit-1o" eintritt, wenn das
Relais P wieder entregt ist und sich eine negative Leitungserregunb ergibt, den Antrieb der Nockentriebeinheit 11
in eine weitere Stufe ermöglichen wird. Wie in Fig» 4 gezeigt, treten drei aufeinanderfolgende Vorgänge der Entregung
des Relais P während der anhaltenden Erregung des Relais N auf, und jede derartige Entregung des Relais P hat
die Wirkung, daß die Nockentriebeinheit 11 um eine weitere Stufe vorrückt, so daß drei aufeinanderfolgende Stufen
von der Nockentriebeinheit während der Zeit, in der das Relais No ständig erregt ist, um die ASR-Arbeitsweise zu
liefern, genommen werden können.
Wie bereits erwähnt, ist es erwünscht, daß das Hauptsteuergerät wiederholt- über die Eetriebszustände jedes Steuergerätes
informiert wird, und dieses wird dadurch bewerkstelligt, daß das Hauptsteuergerät informiert wird, wenn
jedes einzelne Kreuzungssteuergerät das Haupt straße- G-RÜN-Intervall
erreicht. Um dieses zu erreichen, zeigt die Schaltung von Fig. 3, daß von der Wechselstromquelle
über den Kontakt 76 in der Nockenatriebeinheit, über die
Leitung 77 und durch die Wicklung des Transformators T1
eine Verbindung zur entgegengesetzten Anschlußklemme der
vorhersehen iot. Infolge diene;- An^chlm-i·-^·
009832/0261 BAD ORIGINAL
bzw. dieser Verbindung wird die Primärwicklung des Transformators TI jedesmal mit Wechselstrom gespeist, wenn
die iNockeneinheit sich in dem Betriebszustand befindet,
in dem sie gewö'hnlicherweise für die Erregung bzw» Speisung
des Haupt straße -GRÜN- Signal s sorgen wird. Die induzierte Sekundärspannung, die an der Sekundärwicklung des Transformators
auftritt, wird an die Klemmen 48 und 49 angelegt, und zwar an die Klemme 48 direkt über den Widerstand 5o,
und an die Klemme 49 über den Überbrückungskondensator 78, der hauptsächlich dafür vorgesehen ist, sicherzustellen, daß
die 3-leichstroraenergie nicht durch die Wicklungen des Relais
P1 und P2 geht.
Das für den Hauptstraße-GRÜF-Zustand kennzeichnende Wechselstromsignal
wird vom Sekundärsteuergerät über die Leitungsdrähte
an das Hauptsteuergerät angelegt und erscheint somit
an den Klemmen 41 und 42 von Pig. 2. Wenn jedes oder beide itelai3 P und N in Ansprechstellung sind, erscheint
diese ο Wechselstromsignal an dem Gleichstromnetzanschluß und dsm Widerstand 43 in el Reihe» Da der Wechselstromnetzanschluß
eine niedrige Impedanz bei 60 Perioden pro Sekunde/ 60 cps/ hat, erscheint das Wechselstromsignal fast vollsti. ndig
parallel zum '//id er stand 43· Wenn beide Heiais P und N abgefallen
3ind, ist die Klemme 42 über die verschiedenen Ruhekontakte der Relais P und H an die untere Klemm^e^ des
Widerstandes 43 angeschlossen, so daß aus diesem Grunde
das an dan Leitungsdrähten erscheinende Wechselstromsignal ebenfalls parallel zum Widerstand 43 erscheinen wird, jedesmal,
wenn beide Relais P und N abgefallen sind. Das
7/echselstromsignal durchläuft den 'Vorscha.ltkondensator
und wird durch die Diode 80 halbweg gleichgerichtet, und die resultierende Spannung, die zwischen dem Emitter und
der Isauis des Transistors Q1 erscheint, dient dazu, diesen
Tranniator anzustellen bzw. einzuschalten, wodurch bewirkb
7/ird, daß Kollektorstrom durch die Wioklung des Relais I
fließt, und dieses Heiais zum Ansprechen tdngt. Ein Kondensator
81 und ein Widerstand 82 sind in Reihe parallel
0 0 9 8 3 2/0281 BAD original
zur Wicklung des Relais I geschaltet, um eine niedrige Abfallcharakteristik
für dieses Relais zu liefern, wodurch, sichergestellt wird, daß-das Relais I in Ansprechstellung
bleibt, selbst wenn es nur während der Hälfte jedes Zyklus des 6o-Zyklus-Signals erregt bzw. gespeist wird. Wenn das
Relais I in Ansprechstellung ist, wird durch seinen Arbeit skontakt 83 ein Stromkreis hergestellt, um die Ausgangsklemmen
84 und 85 zu überbrücken, die an den Signalsteuerungsrechner
31 angeschlossen sind, so daß auf diese Weise eine Anzeige am Hauptsteuergerät über die Tatsache
geliefert wird, daß das zugeordnete Sekundärsteuergerät sich
in dem Hauptstraße-GRÜN-Zustand befindet.
Es sollte darauf hingewiesen werden, daß der Stromkreis des Transistors Q1 und des Relais I von einer eigenen
Transofrmator- und Gleichrichteranordnung angetrieben wird. Dieses schafft eine Trennung, so daß viele verschiedene
Leitungsschaltsätze zusammen mit einer G-leichstromenergiequelle
verwendet werden können.
Wenn in der Stellung entweder des Relais P oder des Relais N ein Wechsel gemacht wird, wird die Gleichetromänderung im
Leitungssignal über den Kondensator an die Basis des Transistors
Q1 gekoppelt und kann bewirken, daß das Relais I für ein kurzes Zeitintervall eine inkorrekte Stellung
einnimmt. Um eine falsche Ablesung einer solchen Anzeige zu vermeiden, sollte der Rechner niemals die Kontakte des
Relais I unmittelbar, nachdem ein ZuStandswechsel entweder
des Relais P oder des Relais fr bewirkt worden ist, abfragen. In der Praxis fragt der Rechner tatsächlich genau
vor Ausgabe neuer Befehle ab.
Im Verlauf der obigen Beschreibung sind verschiedene Polaritäten der Leitungserregung angenommen worden} es versteht
sioh ν jedooh von selbst, daß andere Kombinationen verschiedener
Signale benutzt werden können, um die beschriebenen
.Funktionen auszuführen bzw. zu bewirken. Obwohl daa beschriebene System bzw. die beschriebene Anlage als eine Bolohe be-
009832/0261 bad original
schrieben worden ist, die das Merkmal aufweist, daß es
möglich -ist, das Sekundärsteuergerät durch unerwünschte
Stufen während eines Alle-Signale-KOT-Intervalles zu
schalten, wird auch darauf hingewiesen, daß.diese Punktion
bzw. Arbeitsweise leicht und schnell ausgeschieden werden kann, um ein einfachereres und damit auch etwas billigeres
Sekundärsteuergerät zu schaffen.
Nachdem ein digitales Code-Steuersystem für Verkehrssteuergeräte
beschrieben worden ist, wird darauf hingewiesen, daß verschiedene Modifikationen und Abwandlungen der
speziellen dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen möglich sind, ohne den Inhalt oder Rahmen der Erfindung
zu verlassen.
009832/0261
Claims (11)
1. VerkehrssignalSteuerungsanlage, gekennzeichnet in Kombination durch ein Verkehrssignalsteuergerä,
welches eins Vielzustands-Schalteinrichtung
enthält, die in jedem Zustand in der Lage ist, eine ausgewählte Kombination von VerkehrsSignalen zu betätigen;
einen Zeitgeber zum Schalten der Schalteinrichtung in bestimmten Intervallen aus dem einen Zustand in
den nächsten und eine Zusatzeinrichtung zum Schalten der Schalteinrichtung in gewünschten Intervallen, und die
weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zusatzeinrichtung eine Code-Sendevorrichtung enthält, die über einen
AnschlußStromkreis an das Steuergerät angeschlossen ist,
daß der AnschlußStromkreis selektiv durch die Code-Sendvorrichtung
mit stetiger oder Gleichstromenergie speisbar und auch gelegentlich kurzzeitig abschaltbar ist, daß am
Steuergerät eine Steuerungsvorrichtung vorgesehen ist, die auf die stetige Speisung bzw. Erregung des Anechlußstromkreises
anspricht, um die Schalteinrichtung zu steuern bzw. zu betätigen, damit diese auf die Zusatzeinrichtung
anstatt auf den Zeitgeber und außerdem auf die kurzzeitige Abschaltung der stetigen Speisung bzw. Erregung reagiert,
um die Schalteinrichtung jeweils als Antwort auf jede derartige Abschaltung um eine Stufe bzw. um einen Schritt aus
einem Zustand in den nächsten zu schalten bzw. anzutreiben, und daß die Steuerungsvorrichtung weiterhin auf die andauernde
Abschaltung dieser Speisung bzw. Erregung für einen Zeitraum, der wesentlich länger ist als die kurzzeitige Abschaltung,
reagiert, um die Schalteinrichtung zu steuern, damit sie anstatt auf die Zusatzeinrichtung auf den Zeitgeber anspricht.
009832/0261 ;,■*!.*:··. BADORIGtNAL
Χ —
2. Anlage nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet
, daß der AnschlußStromkreis
ein Paar von Leitungsdrähten enthält und daß die Code-Sendvorrichtung selektiv diese Leitungsdrähte mit einem
stetigen Gleichstrom ausgewählterj^Polarität speist bzw.
erregt und gelegentlich diesen Gleichstrom von dem Leitungsdrähten
kurzzeitig entfernt bzw. abschaltete
3» Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
, daß das Steuergerät weiterhin eine Anordnung zur selektiven Erregung bzw. Speisung
dieser Leitungsdrähte mit Wechselstrom während des Intervalls, in dem die Schalteinrichtung sich in einem bestimmten
Zustand befindet, und daß das Steuergerät eine Einrichtung enthält, die wirksam an diese Leitungsdrähte
angeschlossen ist, und auf die Y/echselstromerregung
bzv/. -speisung derselben reagiert.
4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
/gekennzeichnet , daß die Code-Sendvorrichtung
auch gelegentlich wirksam ist, um diese Leitungsdrähte abwechselnd mit entgegengesetzten Polaritäten von
Gleichstrom zu speisen bzw. zu erregen, und daß die Code-."Jtauervorrioritung
auf die abwechselnde Erregung durch diese .ausgewählten Polaritäten anspricht, um die Schalteinrichtung
f ortzurjchalten, und daß die Code-Steuervorrichtung
auch auf die abwechselnde Erregung durch die entgegengesetzte
Polarität reagiert,, um die zugeordneten Signallampen zu betätigen, am ausgewählte Anzeigen ohne
iitick.ru.oht auf den geschalteten Zustand der' Schalteinrichtung
zur Schau zu stellen.
5. Anlag/3 nach hinein oder mehreren der Ansprüche
1 - A, d a Ί u r c h g e k. e η η ζ e i ο h η θ b , d a ß
die ,'Jt'iuerung;jvorriohtung auf die Erregung bzw. .'Jpeioung
den /UKJOhIuCutromkreiBeα an.BDr,icht, um die iJohaJ. boinrichtung
- - 009832/0261' ·■
BAD ORIGINAL
wirksam von dem Zeitgeber zu trennen und stattdessen die
Schalteinrichtung an eine Einrichtung anzuschließen, die
auf einen Ieitungsimpuls reagiert.
6. VerkehrssignalSteuerungsanlage, geke η η ζ e i c h
net durch mindestens ein Sekundärsteuergerät mit
einem Zeitgeber und einer Schalteinrichtung mit einem Zeitgeber und einer Schalteinrichtung zur Steuerung der
selektiven Speisung von mehreren Signallampen und mit einer Steuereinrichtung, die zwischen ersten und zweiten
Zuständen antreibbar ist, um die Wählscheibe und den Nockenschalter nur, wenn sie sich im ersten Zustand befindet,
wirksam zu verbinden, weiterhin durch ein Hauptsteuergerät, das betriebsfähig an das Sekundärsteuergerät
über einen Anschlußstromkreis angeschlossen ist und daß
eine Anordnung zum Senden eines ersten Steuersignals, um die Steuereinrichtung selektiv in ihre ersten und zweiten
Zustände anzutreiben bzw. zu schalten, und zum Senden eines zweiten Steuersignals zusammen mit dem ersten Steuersignal,
um den Nockenschalter unabhängig von der Wählscheibe anzutreiben,
enthält.
7. Anlage nach Anspruch 6, d a d u r c h gekennzeichnet , d a J die HauptstouurgorLit-Sendvorichtung
auch gleichzeitig gelegentlich ο Ln urit.o.i
"]t")U2 rsignal aussendet, um eine bestimmte Kombination der
Signallampen unabhängig von der Schalteinrichtung zu erregen
bzw. zu speisen.
8. Anlage nach Anspruch 7> d a d u r α h g e k
ο η π·δ a lohnet , d a U daa erste und zweite
Steuersignal die selektive Erregung bzw. Gpoiaung der
Leitungsdrähte mit Gleiohntroiü bestimmter Polarität
bzw. die intermittierende Unturbrochung diuti93 Gleichstroms
umfaßt, und dai3 dan dritte Signal dio gg!aktive
Erregung bzw. Speisung der Leitungsdrähte mit Gleichstrom
der untspL"ö^yn^ei.ia tzttm Polarität mit sich bringt.
OQ 9 8 3·2'AOWT- J ^ ü °
BAD ORIGINAL
9.· Anlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch,
gekennzeichnet,"daß .das Sekundärsteuergerät eine Halt-Anzeige für alle Verkehrsrichtungen zur
Schau stellt, und zwar in Abhängigkeit von diesem dritten Steuersignal.
Ick Anlage nach einem oder mehreren der Ansprüche
6-9, dadurch gekennzeichnet , daß
der AnschlußStromkreis einen LeitungsdrahtStromkreis
enthält, daß das erste Steuersignal eine Gleichstromerregung
bzw- -speisung dieser Leitungsdrähte mit sich bringt, und daß das zweite Signal kurze Perioden der Unterbrechung
dieser G-Ieichstromspeisung umfaßt, daß das Sekundärsteuergerät
eine erste Einrichtung enthält, die auf diese G-leichstromspeisung anspricht, um die Steuervorrichtung
in den zweiten Zustand zu schalten bzw. N anzutreiben, und die nur auf eine anhaltende Periode a«a der
Entregung reagiert, die länger ist als jede kurze Periode zum Antreiben der Steuerungsvorrichtung in den ersten
Zustand, und daß das Sekundärsteuergerät außerdem eine Einrichtung
enthält, die auf jjede kurze Periode der Unterbrechung
der Erregung tozw-. Speisung reagiert, um die Schaltvorrichtung
anzutreiben bzw. zu betätigen,
11. Verkehrssteuersystem im wesentlichen wie unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
0098 32/02 6 1
BAD QBIGINAU
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Leerseite
—t— r
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1967-02-25 DE DE19671566881 patent/DE1566881A1/de active Pending
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- 1967-02-28 ES ES337353A patent/ES337353A1/es not_active Expired
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|---|---|
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