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DE1566209A1 - Zahnaerztliches Geraet - Google Patents

Zahnaerztliches Geraet

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Publication number
DE1566209A1
DE1566209A1 DE1967E0033878 DEE0033878A DE1566209A1 DE 1566209 A1 DE1566209 A1 DE 1566209A1 DE 1967E0033878 DE1967E0033878 DE 1967E0033878 DE E0033878 A DEE0033878 A DE E0033878A DE 1566209 A1 DE1566209 A1 DE 1566209A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
swivel arm
swivel
joint
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1967E0033878
Other languages
English (en)
Other versions
DE1566209B2 (de
Inventor
Christian Basel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMDA
Original Assignee
EMDA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMDA filed Critical EMDA
Priority to DE1967E0033878 priority Critical patent/DE1566209B2/de
Priority to CH541668A priority patent/CH483253A/de
Priority to CH541768A priority patent/CH474265A/de
Priority to SE05185/68A priority patent/SE337448B/xx
Priority to SE518468A priority patent/SE338823B/xx
Priority to FR1577416D priority patent/FR1577416A/fr
Publication of DE1566209A1 publication Critical patent/DE1566209A1/de
Publication of DE1566209B2 publication Critical patent/DE1566209B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor
    • A61G15/16Storage, holding or carrying means for dental handpieces or the like

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Zahnärztliches Gerät
Die Erfindung "bezieht sich auf ein zahnärztliches Gerät mit einem Ständer, mindestens einem Schwenkarm und daran schwenkbar ■befestigtem Kopf, der- stirnseiti^ Halterungen zur Aufnahme yon Instrumenten mit über eine Steiehvorriehtung geführtem Schlauch trägt. ' .
Zahlreiche zahnärztliche Instrumente müssen ein Betriebsmittel, z.3. Wasser, Druckluft ο.dgl., zugeleitet erhalten und sind daher mit einem Schlauch verbunden. Damit der Schlauch bei Nichtbe-'nutzung nicht stört, sind die zahnärztlichen f-eräte mit Schlaucheinziehvorrichtungen versehen, die den Schlauch soweit in ein Geräteteil hineinziehen, daß das Instrument in einer» Halterung aufsitzt. .
Es ist bekannt, die Schlaucheinziehvorrichtung im Ständer des zahnärztlichen Geräts unterzubringen und auch die Instrumentenhalterungen am Ständer vorzusehen. Die Halterungen sind hierbei fest in der Seitenwand angeordnet oder können um ein Stück aus der Wand he raus ge schwenkt oder herausgezogen werden. Ein solches Gerät ist nicht universell benutzbar, weil der Zahnarzt die in ihrer Halterung steckenden Instrumente entweder gar nicht oder
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von einer, einzigen Arbeitsplatz aus gut erreichen kann.
E^ ist ferner bekannt, die Trstrumentenhslterunfen an einer. Vc-"^. •"mzubrirgen, der über ein eier zwei Schwer>°rme, von denen einer auch durch Verwendung von Parallelogrammarme" höhen^er^teil hnr '.pein k-rjnn, ^m ständer zu hepPFtipen. Hier ist die Schl°u^h?in- r>-\ «V)TQT*T1T chtun.c 1 τη Korf untergebracht. T)er Korf wird entsprechend ^roß und schv;er, insbesondere wenn - wie es "bei morlern°n G-erh'ten üblich ist - vier oder fünf mit einem Roh1puch versehene Geräte in Kcnf unterrebr^.oht '^er^en rollen, i?^ h?t ir.n.n beispielsweise die Instrumentenhilterungen und die Schln.ucheinziehvorriohtun^en in °"roßen S^hwenktis^her unter"■ebr^.'i^t. Ziel der allgemeinen Sch'.venkbPrkeit i.°t es, äiß der Znhn°rzt in ie^er beliebige1" Arbeitsstellung bequem die Instrumente ergreifen kann, p;leichrültij ob er sich vcr, neben oder hinter den Patienten, stehend oder auf seinemArbeitRseFsel nitr:end befindet und "-leich^ültip;, ob er am liegenden oder sitzenden Petienten arbeitet. Piese Bedin^unfr ist mit großen Köpfen bzw. Tischen ni^ht zu erfüll^, v/eil der Kopf mit einem anderen G-eräteteil c'er mit dem Patienten kollidiert. Ein weiterer dachte:1'! besteht darin, dpß ein schwerer Kopf sin1" v/eren seiner Hatse nur mit Tlühe verstellen läßt. Umgekehrt brauchte man starke Premser ο de·" Arretierungen, um eine einmal einrrestellte Arbeitsstel?_unrr sicher z1; fixierer. Ficht zuletzt fordert ein schwerer Kopf auch entsprechend stabile Ausbildungen der Schwenkarme, der Lager und. des Ständers.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zaMrztliches Ge-. rät anzugeben, dessen Instrumentenkopf leicht--gHngig ist und mit . geringem Kraft- und Zeitaufwand in jede beliebige Arbeitsstelliwg gebracht werden knnn, in der er dem Zahnarzt die größte Atbeitserleichteruns bietet.
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-n-s^p Aufgabe-wird ;erfindung-Sgem?1 β "hei einen eingangs ges Werter zahnärztlichen- Gerp't Si^irch gelöst, daß '■"'ie Schläuche über die Gelenkstelle', des Kopfe?■ reführt unci die zugehörigen Einziehvorrichtungen in einem der den Kotsf ■ tr^.prenden Geräteteile untergebracht sind.
Bei dieser Konstruktion hat der Kopf - soweit es die Instrumente betrifft- - nur noch die Punktion, die Halterungen aufzunehmen. Per Kopf kann daher sehr klein und leicht ausgebildet werden. Pie Schlaucheinziehvorrichtung ist dichter an oder sogpr in den Te-rn-te^tünd-er hinein verlegt. Pi e durch das G-ewicht von Kopf und Einziehvorrichtung hervorgerufenen Bie^emomente sind wesentlich kleiner als bisher. -Dementsprechend können die Schwenklader einfacher und die Schwenkarme weniger stabil, insgesamt also ebenfalls mit p-eringerem Gewicht, ausgeführt werden. Das hat rur. Folge, daß sich der Instrumentenkopf über einen großen horizontalen und vertikalen Schwenkbereich leicht und schnell bewegen ]?5ßf. Ein A.bsinken des Kopfes infolge seines eigenen Gewichts-, läßt sich mit geringen Ausgleichskräften und ohne komplizierte Arretierungen verhindern. Pie Kleinheit des Kopfes stellt sicher, daß er in jede beliebige, für den Zahnarzt günstige ArbeitssteH^ gebracht -weden kann. :
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einziehvorrichtung in den an den Kopf anschließenden Schwenkarm untergebracht ist. Pies ist ein optimaler Kompromiß. Einerseits ist die Einzfehvorrichtung vom Kopf weg zum Gerät hin verlagert; andererseits läßt sich die Schlauchführung über einen Gelenkbereich ohne Zusatzmaßnahmen oder mi"t einfachen Mitteln bewerkstelligen.
Wie klein man den Kopf ausführen kann, erkennt man daran, daß seine Iiänge nur etwa oder weniger als einer Instrumentenlänge .zu entsprechen braucht.
BADORlGiNAL
0OJ887/O2it
Eine besonders günstige Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf mit seiner Rückseite an den Schwenkarm anschließt, die einander zugekehrten Wände beider Teile durchbrochen sind und die Gelenkachse, vorzugsweise in Form zweier Achsstummel, die "Deckwände und Bodenwände von Kopf und Schwenkarm durchsetzt. Pie die Durchbrechung durchsetzenden Schläuche verlaufen dann in der Verlängerung der Tnstrumentenhalterungen an der Stirnseite. Selbst wenn der Kopf beidseitig um A-5 , insgesamt also um 90 schwenkbar ist, vermögen die Schläuche einer solchen Schwenkung zu folgen.
Falls es sich erforderlich erweist, kann man in der Nähe des Gelenks angeordnete Schlauchführungsrollen mit etwa senkrechter Achse vorsehen. Pes weiteren können in der ITähe des Gelenks angeordnete Schlauchführungsrollen mit etwa horizontaler Achse vorgesehen sein. Auf diese Weise werden die Schläuche im Gelenkbereich so geführt, daß 3ceine Störung im Betrieb zu erwarten ist. Des weiteren kann man im Schwenkarm parallele Wände zur Führung der Schläuche vorsehen. Es bereitet daher keine Schwierigkeiten, auch vier eier fünf Schläuche vom Kopf durch den Schwenkarm zur Einziehvorrichtung zu führen.
Mit Hilfe dieser oder anderer einfacher Führungsmittel kann man nicht nur eine horizontale Verschwenkung berücksichtigen, sonderi man kann den Schwenkarm sogar in seinem an den Kopf anschließenden Teil als bekanntes Parallelogrammgestänge zur Höhenverstellung ausbilden.
Eine besonders einfache Möglichkeit, die 8eiten des Gelenkbereichs abzudecken, besteht darin, die Seitenwände von Kopf und Schwenkarm imitereich. des Schwenkgelenke durch äufspulbare VerkleiMdungen miteinander zu verbinden.
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. In v/eiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Kopf ein Gerippe mit wenigstens teilweise gegeneinander austauschbaren Einsätzen, v/ie Instrumentenköcher, Behälter, Röntgenbildbetrachter usv/. auf v/eisen. Das ergibt nicht nur eine einfache Fertigung sondern auch unter Verwendung gleicher Bauteile eine außerordentlich große Ahpassungsmöglichk.eit. ■
Der Kopf nimmt zweckmaßigerweise nicht nur die erwähnten Instrumente auf sondern noch alle weiteren Geräte, die der Zahnarzt bequem erreichen sollte, z.B. ohne seinen Arbeitssessel zu verlassen. Beispielsweise kann an der Stirnseite des Kopfes zumindest ein Teil einer Regeleinrichtung für Bohrer, Turbine o. dgl., angeordnet sein. Eine solche Regeleinrichtung ist mit den Instrumenten auf einer relativ kleinen Fläche untergebracht, die der Zahnarzt auch bei seiner Arbeit am Patienten mühelos im Blickfeld behalten kann.' . .
Auch kann am Kopf ein sich parallel zur Stirnseite erstreckender Handgriff vorgesehen sein. Mit Hilfe dieses Handgriffs läßt sich der Kopf bequem verstellen. Der Handgriff kann auch zumindest einen Teil einer Regeleinrichtung für Bohrer, Turbine o.dgl. aufnehmen. Dies gilt insbesondere dann, wenn an der Stirnseite hierfür kein Platz mehr sein sollte. Des weiteren kann der Handgriff einen Knopf zum lösen einer Bremsvorrichtung aufnehmen. Diese Lösung ist besonders günstig, weil die Bremse nur gelöst werden muß, wenn der Kopf verstellt werden soll, also der Handgriff erfaßt wird. ^
Es empfiehlt sich, das Schwenkgelenk zwischen Schwenkarm und Ständer bzw. zwischen aufeinanderfolgenden Schwenkarmen mittels einer willkürlich betätigbaren Bremse arretierbar zu machen. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Bremsband, das mittels einer Feder an einen Bremszylinder angepreßt wird und durch einen elektromagnetisch betätigten Kraftgeber in entgegengesetzter Richtung belastbar ist. Eine solche Bremse hält die Schwenkarme
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unverrückbar fest, solange sie nicht verschwenkt werden sollen.
Dagegen genügt es, dem Schwenkgelenk zwischen Kopf und anschließendem Schwenkarm eine dauernd wirkende, schwach einge-' stellte Reibungsbremse zusöordnen. Die Reibtingsbremse läßt eine leichtgängige Verstellung von Hand zu, verhindert aber, daß bei den geringen, vom Schlauch auf den Kopf übertragenen Kräften eine unerwünschte Verschwenkung stattfindet.
Zum Gewichtsausgleich des Kopfes genügt es bei Verwendung eines höhenverstellbaren Parallelogramm-Schwenkarms, zwischen, zwei, Diagonalpunkten ein Federpaket aus einer Druckfeder und einer Zugfeder wirken zu lassen, die im Kraftfluß hintereinander geschaltet und vorzugsweise konzentrisch zueinander angeordnet sind. Auf diese Weise ergibt sich eine Feder mit sehr flacher Charakteristik. Noch verbleibende Differenzen können mit Hilfe einer am Prallelogramm-Schwenkarm angebrachten, schwach eingestellten Reibungsbremse berücksichtigt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen!
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht des erfindungs-. gemäßen zahnärztlichen Geräts,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Instrumentenkopfes, «
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt durch Lagerbock, · ---?;' Prall elogr ammarm und Kopf, .,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch die Teile der Fig. und
Pig. 5 eine Darstellung der Reibungsbremse am Schwenkgelenk zwischen den beiden Schwenkarmen.
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Das zahnärztliche G-r-rMt besitzt eiru>n .-Stander 1, einen damit rbe.r ein Gelenk ? verbundenen erste-·" Schwenkarm .%' einen damit über ein G-elenk 4 verbundenen zweiten Schwenkarm 5 imc einen an dessen Ende schwenkbar befestigten Kopf 6. Der zweite Schwenkarm weist einen Lagerbock 7 und einen Paral]elogrammarm 8 auf. Infolgedessen ist der Kopf 6 in einer horizontalen Ebene um das Ende des Paralleloe;rammarms 8 schwenkbar. Der Kopf kann mit Hilfe dieses Arm« β in einer vertikalen Sichtung verschoben v/erden. Durch Drehung des Lagerbocks 7 und des Schwenkarms 3 kann der Konf 6 über einen großen räumlichen Bereich .verstellt werden. Insgesamt kann daher der Kopf 6 so eingestellt werden, dai3 er vom Zahnarzt in jeder beliebigen Arbeitsstellung bequem erreicht werden kann.
Der Kopf (vgl. auch Fig. ?) trägt an der Stirnseite 5 Köcher 9, in welche Instrumente 10 eingesetzt sind, ferner ein beleuchtbares fenster 11 zum Betrachten von Röntgenaufnahmen und eine Skala 1? mit Einstellvorrichtung 13, mit deren Hilfe die Drehzahl des Bohrers eingestellt werden kann. An der Oberseite tragt der Kopf 6 einen schräg nach vorn gerichteten Handgriff 14 und gegebenenfalls noch weiteres Zubehör 15. Ein Druckknopf 16 am Handgriff dient zum Lösen der Bremsen an den Gä.enken 2 und 4. Der Kopf 6 besitzt ein Gerippe 17,·in dessen Stirnfront verschiedene Einsetze, z.B. die Köcher 9 oder das beleuchtbare Fesnster 11 eingefügt werden können, so daß die Ausstattung des Kopfes nach den jeweiligen Y/ünschen des Zahnarztes vorgenommen werden kann. Ferner können auch die mittleren Seitenteile als abnehmbare Zwischenstücke 58 ausgebildet werden, uie durch weitere Einsätze ersetzt werden können. Dargestellt ist ein Einsatz 59 zur Aufnahme einer Spayflasche. Stattdessen kann der Einsatz auch einen Behälter für kleine Medikamentenfläschchen darstellen, einen Grasbrenner aufnehmen, einen Wattebehälter oder Abfallbehälter darstellen usw. An der Unterseite können Befestigungsmittel für weitere Hilfsvorrichtungen angebracht sein. Dargestellt ist ein ausschwenkbarer kleiner Ablegetisch 60, der über einen Schwenkarm 61 mit der Befestigungsvorrichtung 62 verbunden ist. Er kann in der Ruhestellung in die gestrichelt dargestellte Lage geschwenkt werden und ist damit vollkommen aus dem Weg ge-
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(Pig.3)
Der Kopf 6/ist mittels zweier Gelenkzapfen 18, von denen der untere mit einer federnden Reibungsscheibe 19 versehen ist, an einem Zwischenstück 20 befestigt. Das Zwischenstück bildet die eine Endstrebe des Parallelogrammarms 8 und ist mit zwei Längsstreben 21 und 22 über die Gelenke 23 und 24 verbunden. Diese Längsstreben 21 und 22 sind an ihren anderen Enden über Gelenke 25 und 26 mit dem die andere Endstrebe des Parallelogrammarms 8 bildenden, tragenden Teil 27 des Lagerbocks 7 verbunden.
Der Parallelogrammarm besitzt eine obere Sichtblende 28 und zwei seitliche Sichtblenden 29. Die untere Längsstrebe 22 trägt an beiden Seiten eine bis in die Höhe der oberen Längsstrebe 21 ragende Platte, gegen die federnd eine mit der oberen Längsache 21 verbundene Reibungsscheibe 30 gepreßt wird. Zwischen den Gelenkpunkten 24 und 25 erstreckt sich zu beiden Seiten eine Federanordnung, die aus einer Druckfeder 31 und einer Zugfeder 32 besteht. Die Druckfeder 31 stützt sich an einem über eine Stange 33 mit dem Gelenk 24 verbundenen Widerlager 34 ab und ist am anderen Ende in einem auf der Stange 33 verschiebbaren Widerlager 35 gehalten, in welchem auch die Zugfeder 32 gefaßt ist. Deren anderes Ende ist über eine Passung 36 und eine Stange 37 mit dem Gelenk 25 verbunden. Die Federn sind demnach im Kraftfluß hintereinander geschaltet. Sie sind so eingestellt, daß sie das Gewicht des Schwenkarms 5 und des Kopfes 6 ausgleichen, wobei die Hintereinanderschaltung der Federn bewirkt, daß der Ausgleich bei einer Verstellung nach oben oder nach unten etwa gleich große Änderungen der Federspannung hervorruft. Infolgedessen genügen zur Arretierung der Höhenlage des Parallelogrammarms 8 und der Schwaklage des Kopfes ·6 die Reibungsscheiben 30 bzw. 19, die so eingestellt werden, daß die Lage bei den normalerweise im Betrie-I- auftretenden Beanspruchungen durch das Herausziehen der Instrumente 10 noch erhalten bleibt, dagegen aber eine Verstellung durch Angreifen am Handgriff 14 keine allzu großen Kräfte erfordert. Zwei hochkant stehende Bänder 38, die am Zwischenstück 20 festge,-
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klemmt sind und durch eine in Wickelrichtung vorgespannte Rolle 39 am Kopf 6 gespannt werden, bilden unabhängig von der Schwenklage des Kopfes 6 eine seitliche Sichtblende im Bereich der Schwenkachse 18,
Die Instrumente 10 sind mit Schläuchen 40 versehen, deren Einziehvorrichtung im zweiten Schwenkarm 5 untergebracht ist. Im Bereich der Gelenks-felle 18 sind zwei senkrecht stehende Führungswalzen 41 vorgesehen. Im Bereich der Gelenke 23 und 24 sind in drei Reihen übereinander Führungsrollen 42 mit horizontaler Achse vorgesehen* Jeder Schlauch 40 ist über eine laufrolle 43 geführt und endet an einem nicht veranschaulichten, unten am vorderen Ende des Parallelogrammarms vorgesehenen festen Anschluß» Jede laufrolle 43 kann sich innerhalb des Parallelo-' grammarms 8 über dessen gesamte Länge auf einer vorbestimmten Bahn bewegen. Zu diesem Zweck ist an der unteren Längsstrebe 22 ein Einsatz 44 befestigt, der durch parallele längswände oder Führungsrippen in einzelne Laufbahnen unterteilt ist. Jede Laufrolle 43 ist mit ihrer Achse 45 in einem Wagen 46 gelagert, an dem das freie Ende einer Wickelfeder 47 befestigt ist. Die Wickelfeder ist mit einer Vorspannung in Aufwickelrichtung versehen und auf einerallen Wickelfedern gemeinsamen Achse 48 gehalten, die im Einsatz 44 des Parallelogrammanns 8 befestigt ist/ Der Wagen 46 läuft mit einer unteren Rolle 49 auf der Laufbahn und stützt sich mit einer oberen Rolle 50 an der Decke der Laufbahn ab. Wenn die obere Rolle 50 federnd gegen die obere Decke gepreßt wird und in dieser Decke Aussparungen vorgesehen,werden, in welche.die Rolle 50 einlaufen kann, kann die in die Aussparung eingreifende-Rolle, als Zugentlastung für den Schlauch 40 dienen« · :
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Pig. 5 zeigt eine elektromagnetisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigte Bremse zur Fixierung des Gelenks 4. Zu disem Zweck greift um den Lagerzapfen 51 des Gelenks 4 ein Bremsband 52. Dieses Band ist mit einem Ende an einem Träger 5'5 befestigt und mit seinem anderen Ende an einem Hebel 54, der sich um einen ' G-elenkpunkt 55 schwenken l9'3t. Am freien Ende des Hebels 5^ wirkt eine Feder 56, die das Reibung<?ban'l 52 an den Zapfen 51 anpreßt. Die Feder kann mit Hilfe ein^s Elektromagneten 57 unwirksam gemacht werden. Der Elektromagnet wird beispielsweise durch den Druckknopf 16 am Handgriff 14 erregt. Eine ähnliche Bremse findet sich am Gelenk 2. Der Kraftgeber 57 kann auch hydraulisch oder pneumatisch arbeiten.
Daraus ergibt sich folgende Bet^tigungsweise: V/ird am Handgriff 14 eine Verstellkraft aufgebracht, ohne daß der Druckknopf 16 betätigt wird, so läßt sich der Köpf 6 um das Gelenk 18 verschwenken und mit Hilfe des Parallelogrammarms 8 in der Höhe verstellen, wobei lediglich die von den Reibungsscheiben 19 und 30 ausgeübten geringen Reibungskräfte überwunden werden müssen. Die Gelenke 2 und 4 sind hierbei fixiert. 7ird jedoch der Druckknopf 16 betätigt, so sind die Gelenice 2 und 4 bevorzugt frei drehbar, so daß dem Kopf 6 eine beliebige gewünschte räumliche Stellung gegeben werden kann. Bein Herausziehen der Schläuche werden diese durch die Rollen 42 und gegebenenfalls durch die Rollen 41 geführt. Die Hauptzugkräfte werden von der zugehörigen Wickelfeder 47 aufgenommen. Wird das herausgezogene Stück des Schlauches etwas zur Seite oder nach oben gespannt, halten die Reibungsscheiben 19 und 30 den Kopf 6 und den Parallelogrammarm 8 fest. Werden die Schlauchkräfte zu groß, können diese Teile dem Schlauchzug etwas folgen.
Die Schlaucheinziehvorrichtung könnte auch im Schwenkarm 3 oder im Ständer 1 untergebracht sein, indem entsprechende Umlenkvor— richtungen im Bereich der Gelenke 4 bzw. 2 vorgesehen werden. In
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jedem Fall ergibt sich ein leicht beweglicher Kopf 6 als Träger für die mit einem Schlauch versehenen Instrumente, der mit geringer Kraft in jede beliebige Stellung gebracht werden kann.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche;
    1. Zahnärztliches Gerat mit einem Ständer, mindestens einem Schwenkarm und daran schwenkbar "befestigtem Kopf, der stirnseitig Halterungen z^r Aufnahme von Instrumenten mit über eine Einziehvorrichtung geführten Schlauch trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheuche über die Gelenkstelle des Fopfes geführt und dira zugehörigen Einziehvorrichtungen in einem der den Kopf tragenden Geräteteile untergebracht sind.
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß din Einziehvorrichtung in den an dem Kopf anschließenden Schwenkarm untergebracht ist.
    3. G-errt r.s.ch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf eine Länge von etwa oder weniger als einer Instrumentenlänge hat.
    4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf mit seiner Rückseite an den Schwenkarm anschließt, die einander zugekehrten V/ände beider Teile durchbrochen sind und die Gelenkachse, vorzugsweise in Form zweier Achsstummel, die Deekwände und Bodenwände von Kopf und Schwenkarm durchsetzt.
    5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch in der Hähe des Gelenks angeordnete Schlauchführungsrollen mit etwa senkrechter Achse.
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet dirch in der Nähe des Gelenks angeordnete Schlauchführungsrollen mit etwa horizontaler Achse.
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    .7» Gerät n«ch einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch . parallele Wände im Schwenkarm zur Führung der Schläuche.
    8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm in seinem an den Kopf anschließenden Teil als bekanntes Parallelogrammgestänge zur Höhenverstellung ausgebildet ist. ·
    9· Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände von Kopf und Schwenkarm im Bereich des Schwenkgelenks durch aufspulbare Verkleidungen miteinander verbunden sind.
    10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9} dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf ein Gerippe mit wenigstens teilweise gegeneinander austauschbaren Einsätzen, wie Instrumentenköcher, Behälter, Röntgenbildbetrachter usw., aufweist.
    11. Gerät nach einem der Ansprüche T bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des Kopfes zumindest ein Teil einer Regeleinrichtung für Bohrer, Turbinen u.dgl. angeordnet ist.
    12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11-, dadurch"gekennzeichnei daß am Kopf ein sich parallel zur Stirnseite erstreckender Handgriff vorgesehen ist.
    13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff zumindest einen Teil einer Regeleinrichtung für Bohrer, Turbine o.dgl. aufnimmt.
    14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff einen Knopf zum lösen, einer Bremsvorrichtung aufnimmt. . . .
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    -H-
    15. Gerät nach .einem der Ansprüche 1 bis H, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgelenk 3v;ischen Schwenkarm und Ständer bzw. zwischen aufeinanderfolgenden Schwenkarmen Mittels einer willkürlich betätigbaren Bremse irretierbsr ist. *
    16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 1?, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bremsband mittels einer Feder an einen "Bremszylinder angepreßt wird und durch einen elektromagnet·! "eh betätigten Küsftgeber in entgegengesetster Hiehtur.r· "belpstbar ist.
    17. Gerät nach enrem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwenkgelenk zwischen Kopf und anschließendem Schwenkarm eine dauernd wirkende, schwach eingestellte Reibungsbremse zugeordnet ist.
    18. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines höhenverstellbaren Parallelogramm-Sohwenkarms zwischen zwei Diagonalpunkten ein Federpaket aus einer Druckfeder und einer Zugfeder wirkt, die in Kraftschluß hintereinander geschaltet und vorzugsweise konzentrisch zueinander angeordnet sind.
    19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß am Parallelogramm-Schwenkangeine schwach eingestellte Reibungsbremse vorgesehen ist.
    20. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Kopfes an einem Schwenkarm ein kleiner Ablagetisch befestigt ist.
    809887/02 IT Bad OFtiGiNAL
DE1967E0033878 1967-04-26 1967-04-26 Zahnarztliches Gerat Withdrawn DE1566209B2 (de)

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EP0185229B1 (de) * 1984-12-10 1989-02-15 Siemens Aktiengesellschaft Parallelogrammtragarm mit Kräfteausgleichsvorrichtung

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FR1577416A (de) 1969-08-08
DE1566209B2 (de) 1978-09-28
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