DE1566286A1 - Dosier- und Mischgeraet fuer die Mischungsbestandteile von Zahnfuellungen - Google Patents
Dosier- und Mischgeraet fuer die Mischungsbestandteile von ZahnfuellungenInfo
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Description
- Dosier- und Mischgerät für die Mischungsbestandteile von Zahnfüllungen Gegenstand der Erfindung ist ein Dosier- und Mischgerät für die Mischungsbestandteile von Zahnfüllungen mit Vorratsbehältern für die Mischungsbestandteile und einer Dosierwalze.
- Derartige Geräte enthalten zwei Behalter für Quecksilber und Amalgamfeilung, wobei die Dosierung in zwei getrennte Räume einer Dosierwalze erfolgt. Durch Drehen dieser Walze um 1800 werden beide Werkstoffe in einen Trichter, der in das sogenannte Mischrohr mündet, entleert. Die Dosierwalze wird durch einen Drehknopf bewegt und auch in ihre Grundstellung zurückgeführt.
- Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, dass eine mehrfache Handbetätigung erfolgen muss, falls filr die gewünschte Dosierung ein Mehrfaches der Grundmenge erforderlich ist. Weiterhin muss der Mischmechanismus für das Mischrohr durch einen zweiten Arbeitsvorgang ausgelost werden.
- Häufig wird bei den Dosierungen nicht ganz bis zum Anschlag um jeweils 1800 gedreht, sodass die Dosierräume nicht direkt unter die Entleerungsöffnungen kommen und dann nur teilweise entleert werden.
- Es wurde nun gefunden, dass diese ber:annten Dosier-und Mischgeräte besonders vorteilhaft dadurch verbessert werden können, dass zur Ermöglichung eines Rundlauf der Dosierwalze ein motorischer Antrieb derselben vorhanden und die Ruhestellung der Walze durch einen nockengesteuerten Endschalter festgelegt ist.
- Mc ;-, sann hierbei die Auslösung des Dosier- und Xischmechanismus durch das gleiche Steuerungsglied erfolgen lassen, wobei durch den Rundlauf der Dosierwalze sich gleichmässige Dosierungen für eine oder mehrere Portionen erreichen lassen.
- Angetrieben wird die Dosierwalze durch einen Motor, wobei ein mehrstufiges Getriebe zwischen Motor und Dosierwalze eingebaut ist. Die Umfangsgeschwindigkeit der Dosierwalze wird auf etwa 30 mm/Sekunde eingestellt, so dass bei Mehrfachdosierungen eine einwandfreie Füllung der Dosierräume in der Walze gewährleistet ist.
- Bei einem derartigen Motorantrieb der Dosierwalze ist von wesentlichem Einfluss, dass weder ein Festfressen in ihrer Führungshülse eintritt noch ein Eindringen von Füllungsmaterial in den Spalt zwischen Walze und Hülse erfolgt. Auf der Quecksilberßeite liegt die Walze sehr eng an der Hülse an, während auf der Feilungsseite ein Spalt vorgesehen ist, der so bemessen ist, dass er kleiner ist als der Durchmesser der kleinsten Bestandteile des Feilungsmaterials.
- In den Abbildungen ist eine beispielsweise Ausführung des erfindungsgemässen Gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abbildung 1 die Gesamtanordnungen und Abbildung 2 einen vergrösserten Schnitt durch die Dosierwalze mit ihrer Führungehülse.
- Das schematisch dargestellte Gerät nach Abbildung 1 besitzt einen Dosierer 1, der Behälter 2 für das Quecksilber und die Amalgamfeilung besitzt. Unter diesen Behältern liegt die Dosierwalze 3. Aus dieser Dosierwalze werden die Werkstoffe in ein Mischrohr 4 entleert, das von einem Mischmotor 5 in eine schwingende Bewegung gesetzt wird. Der Antrieb der Dosierwalze erfolgt durch einen Motor 6, über ein Getriebe 7. Die Auslösung des Antriebs erfolgt durch eine Taste 8 und ein Schütz 9, wobei gleichzeitig ein Zeitrelais lo zur Bemessung der Mischzeit eingestellt wird. Ausgelöst wird die Gesamtanordnung durch Drücken der Taste 8, wobei gleichzeitig der Dosiermotor 6 und der.Mischmotor 5 eingeschaltet wird. Die Ruhestellung der Dosierwalze ist durch einen nockengesteuerten Endschalter 12 festgelegt. Ferner ist eine Magnetbremse 11 vorgesehen, damit bei Beendigung des Mischvorganges unmittelbar eine Festlegung des Mischrohrs erfolgt. Drückt man bei der dargestellten Abbildung auf Taste 8, so setzt sich der Dosier- und Wischmotor in Bewegung, wobei nach einer halben Umdrehung der Mischwalse die Werkstoffe dem Mischrohr zugeführt werden.
- Nach Beendigung eines Umlaufs wird der Dosiermotor durch einen Endschalter 12 abgeschaltet, während der Mischvorgang durch das Zeitrelais 1o beendet wird, dessen Mischzeit in einem Bereich von 0 bis 60 Sekunden einstellbar ist. Die Steuerung von Dosierungen mit 2, 3 und 4 Portionen mit Zuordnung variabler Mischzeiten erfolgt durch weitere Drucktasten, die in der Abbildung nicht dargestellt sind.
- Um einen einwandreien Rundlauf zu gewährleisten, ist die Walze nach Abbildung 2 derartig ausgeführt, dass der Durchmesser zwischen den einzelnen Segmenten (Amalgam, Quecksilber und deren Zwischenbereiche) abgestuft ist. Die Abweichungen in den einzelnen Stufen liegen zwischen 2/lot und 6/loo mm. Unterhalb des Queckeilbervorrats ist der Spalt 13 sehr eng, damit das Quecksilber nicht in den Raum zwischen Walze und Führungehülse 14 eintreten kann. In dem Raum unterhalb des Amalgamvorratsbehälters ist der Spalt 15 relativ weit, z. B. 6/lot mm. damit auch in dem Falle, dass eine kleine Menge der harten Feilung in diesen Raum eintritt, kein Festfressen der Walze in ihrer Hülse eintritt. Eine zusätzliche Abdichtung gegen das Austreten von Quecksilber bzw. Feilung in den Raum zwischen Walze und Hülse wird durch Filzringe 16 erreicht.
- Diese beschriebene Anordnung hat den grossen Vorteil, dass sie vollautomatisch arbeitet, d.h. dass durch Betätigung eines einzigen Auslöseorgans sowohl der Misch- als auch der Dosiermechanismus in Bewegung gesetzt wird. Weiter ist es in einfacher Weise möglich, durch Anwendung mehrerer Auslöseorgane Dosierung von 1, 2t 3 und mehr Portionen unter Zuordnung variabler Mischzeiten zu erreichen.
- Eine weitere Taste setzt nur Mischmechanismus mit variabler Mischzeit in Tätigkeit, um mit Hilfe einer Zusatzvorrichtung andere Michgüter z.B. Zahnzemente, die nicht über den Dosierer dosiert werden, sondern vordosiert in Spezialgefässen vorliegen, einsetzen zu können. Durch die besondere Bemessung der Dosierwalze wird erreicht, dass auch bei einem häufigen Umlauf der Walze ein einwandfreier Betrieb gewährleistetist.Der Schalter kann auch in einen Nebenstromkreis eingeschaltet werden und beispielsweise Uber ein Relais den Hauptstromkreis öffnen bzw. schliessen.
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Dosier- und Mischgerät für die Mischungsbestandteile von Zahnfüllungen mit Vorratsbehältern für d je Mischungsbestandteile und einer Dosierwalze, <ladurch gekennzeichnet, dass zur zur Ermöglichuiig eines Rundlaufs der Dosierwalze ein motorischer Antrieb derselben vorhanden, dass der Durchmesser der Walze zwischen den einzelnen Segmenten (Amalgam, Quecksilber und dereii Zwischenbereiche) abgestuft urid die Ruhestellung der Walze durch einen nockengesteuerten Endschalter festgelegt ist.
- 2. Dosier- und Mischgerät iiacii Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosier- und Mischvorgang durch das gleiche Steuerorgan auslösbar ist.
- 3 e Dosier- und Mischgerät nach Ansprllell 1 utid 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Antriebsmotor und der Walze ein mehrstufiges Getriebe vorgesehen ist, durch das die Umfangsgeschwindigkeit der Walze voii etwa 30 mm/Sektiiide festgelcgt ist.
- 4. Dosier- und Mischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch mehrere Steucrorgaiie, insbesondere Drucktasten, eine Auslösung von 1, 2, 3 und mehr Umläufen der Dosierwalze unter Zuordnung variabler Mischzeiteri durchführbar ist.
- 5. Dosier- und Mischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt zwischen Walze und Führungshülse im Amalgambereicht kleiner als der Durchmesser der kleinsten Amalgamteilchen ist.Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW0043806 | 1967-04-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Cited By (1)
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| WO2002005940A1 (en) * | 2000-07-17 | 2002-01-24 | Innovacio Tecnologica Catalana, S.L. | Proportional volumetric injector-dispenser |
-
1967
- 1967-04-20 DE DE19671566286 patent/DE1566286A1/de active Pending
Cited By (2)
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