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DE1565515C - Lötspitzenbefestigung an elektrischen Lötkolben - Google Patents

Lötspitzenbefestigung an elektrischen Lötkolben

Info

Publication number
DE1565515C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering tip
soldering
clamping sleeve
tip attachment
radiator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz 6985 Stadtprozelten Grasmann
Original Assignee
ERSA Ernst Sachs KG, 6980 Wertheim

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lötspitzenbefestigung mittels eines drehbaren Überwurfelementes an elektrischen Lötkolben. Lötspitzen elektrischer Lötkolben sind durchweg auswechselbar. Diese Auswechselbarkeit bedingt es, daß zwischen der Lötspitze und dem Heizkörper im kalten Zustand ein gewisses Spiel sein muß, damit sich die Spitze in den Heizkörper einschieben oder auf den Heizkörper aufschieben läßt.' Beide Ausführungsformen sind bekannt. Für einen möglichst guten Wärmeübergang zwischen dem Heizkörper und der Lötspitze ist eine möglichst enge Berührung zwischen beiden vorteilhaft. Bisher hat man beide Forderungen, die der Auswechselbarkeit und die der Wärmeübertragung, dadurch zu erfüllen versucht, daß man auf die Lötspitze eine Klemmung in radialer Richtung ausgeübt hat. Für Innenlötspitzen sind radiale Klemmschrauben bekannt. Außenlötspitzen, die auf das Mantelrohr des Heizkörpers aufgeschoben werden, hat man federnd gestaltet. Hierzu hat man die Hülse der Lötspitze geschlitzt. Selbstfedernde Lötspitzen sind aber nachteilig. Die Federwirkung läßt unter Einfluß der dauernden Erwärmung nach. Die Lötspitzen sitzen locker, und der Wärmeübergang wird schlecht.
Andererseits haben durch Schraubengewinde hergestellte Klemmungen oder Verbindungen den Nachteil, daß sie sich schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit nicht mehr lösen lassen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Lötspitzenbefestigung zu schaffen, die weder eine geschlitzte Lötspitzenhülse verwendet noch die radiale Klemmung derselben vorsieht, die aber trotzdem einen festen Sitz der Lötspitze gewährleistet und sich zum Zweck des Auswechselns der Lötspitze leicht lösen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem Mantelrohr des Heizkörpers eine auf diesem drehbare Spannhülse angeordnet ist und gegen ein axiales Widerlager des Rohres anliegt, wobei die in Umfangsrichtung geneigt stehenden Klauen der Spannhülse Ansätze an der Lötspitze hintergreifen.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß die Lötspitze axial verspannbar ist. Deshalb ist es auch möglich, die Spitze mit einer zylindrischen Bohrung, die genügend Spiel gegenüber dem Mantelrohr des Heizkörpers aufweist, in kaltem Zustand leicht über den Heizkörper zu schieben. Ist dieser jedoch angeheizt, so ergibt sich, bedingt durch die größere Ausdehnung des Heizkörperrohres, ein Festsitz, und die Wärmeübertragung ist voll gewährleistet. Erkalten der Heizkörper und die Spitze, so ist der Anfangszustand wieder erreicht. Die Lötspitze bleibt ausreichend befestigt und ist leicht auswechselbar.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß eine zur Befestigung des Heizelementes in das Mantelrohr eingedrückte Sicke Aufnahme für einen federnden Haltering ist, der als Widerlager für die Spannhülse dient, wobei der Haltering zweckmäßig aus einem offen gebogenen Federstahldraht besteht.
Es ist vorteilhaft, daß der Sitz des Widerlagers jederzeit leicht kontrollierbar ist und nötigenfalls der aus Federstahldraht bestehende Haltering leicht ausgewechselt werden.kann. Ebenso ist auch eine Auswechselung der auf das Mantelrohr aufgeschobenen Griffmutter möglich, falls eine solche vorhanden ist.
Die erfindungsgemäße Lötspitzenbefestigung hat den weiteren Vorteil, daß die Spitze in. jeder gewünschten Läge befestigt werden kann, so daß ohne verkrampfte Handhaltung gelötet werden kann,
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Befestigung einer auf das Mantelrohr aufgeschobenen Lötspitze in perspektivischer Darstellung,
ίο F i g. 2 einen Längsschnitt der F i g. 1,
Fig. 3 eine Abwicklung der Befestigungsvorrichtung,
F i g. 4 die Spannhülse im Längsschnitt in größerem Maßstab,
F i g. 5 eine Seitenansicht zu F i g. 4,
F i g. 6 die Lötspitze in Ansicht,
F i g. 7 die Lötspitze in teilweisem Schnitt,
F i g. 8 eine Seitenansicht auf die Lötspitze nach F i g. 7 und
ao F i g. 9 den Haltering in vergrößertem Maßstab. Die Lötspitze 1 hat einen hülsenförmigen Teil 2 mit einer zylindrischen Bohrung 3. Mit dieser Bohrung wird die Lötspitze auf das Mantelrohr 4, das den Heizkörper 5 enthält, aufgeschoben und mittels
»S der Spannhülse 6 axial angezogen und befestigt. Diese Anzugbewegung der Lötspitze erfolgt durch eine von der Spannhülse 6 ausgeübte Keilwirkung. Eine Griffmutter 7 dient zur Befestigung des insgesamt als »Heizkörper« bezeichneten Teiles mit dem Griff 8, der für spezielle Handhaltung auch mit einem Zusatzgriff, der rechtwinklig zu dem Heizkörperrohr 4 steht, versehen sein kann.
Die Spannhülse 6 hat zwei in Umfangsrichtung geneigt stehende Klauen 9 und besitzt eine zylindrisehe Ausdrehung 10 sowie eine zylindrische Durchgangsöffnung 11, die dem Durchmesser des Mantelrohres 4 entspricht. Außerdem enthält die Spannhülse eine schmale Eindrehung 12 zur Schaffung einer Schulterfläche für das axiale Widerlager 13. Das Widerlager ist ein Haltering, der aus einem Federdraht als offener Ring gebogen ist und in eine an dem Stielrohr vorhandene Sicke 14 einfedert und in der Eindrehung 12 der Spannhülse zu liegen kommt. Der Federring 13 sichert die axiale Stellung der Spannhülse auf dem Mantelrohr 4, so daß die schrägen Klauen eine Keilwirkung auf die Lötspitze 1 ausüben können, wenn die Klauen im Eingriff mit Ansätzen 15 der Lötspitze sind. Diese Ansätze sind durch eine Ringnut 16 begrenzt. In diese Ringnut 16 greifen die Klauen 9 der Spannhülse ein und hintergreifen somit die beiden sich diametral gegenüberstehenden Ansätze 15. Die beiden Ansätze sind durch eine Quernut 17 voneinander getrennt, die so breit ist, daß sie den Klauen 9 Durchlaß gibt. ·
Der axiale Anzug der Lötspitze 1 erfolgt durch Drehen der Spannhülse 6, die zu diesem Zweck an ihrem Umfang geriffelt ist und außerdem zwei sich diametral gegenüberstehende Anflachungen 18 zum Ansetzen eines Schlüssels aufweist. Die auf dem Mantelrohr 4 befestigte Lötspitze 1 ist in den F i g. 1 und 2 dargestellt. An Stelle der Außenlötspitze kann mit den gleichen Befestigungsmitteln auch eine Innenlötspitze, die in den Heizkörper eingeschoben ist, axial angezogen werden. '.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Lötspitzenbefestigung an elektrischen Lötkolben mit drehbarem Überwurfelement, da-
durch gekennzeichnet, daß das an dem Mantelrohr (4) des Heizkörpers angeordnete Überwurfelement als Spannhülse (6) ausgeführt ist, gegen ein axiales Widerlager (13) des Rohres anliegt und die in Umfangsrichtung geneigt stehenden Klauen (9) der Spannhülse Ansätze (15) an der Lötspitze (1) nach Art eines Bajonettverschlusses hintergreifen.
2. Lötspitzenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Befestigung des Heizelementes (5) in das Mantelrohr (4) eingedrückte Sicke (14) Aufnahme für einen federnden Haltering (13) ist, der als Widerlager für die Spannhülse (6) dient.
3. Lötspitzenbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltering (13) aus einem offen gebogenen Federstahldraht besteht.
4. Lötspitzenbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Außenlötspitze mit den gleichen bajonettartigen Befestigungsmitteln eine in den Heizkörper einschiebbare Innenlötspitze axial anziehbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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