DE1565378C - Vorrichtung zum induktiven Erwarmen von stangenförmigen Werkstücken über einen Teil ihrer Lange - Google Patents
Vorrichtung zum induktiven Erwarmen von stangenförmigen Werkstücken über einen Teil ihrer LangeInfo
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Description
nun wie folgt: Ein stangenförmiges Werkstück 2, welches vor der Induktorspule 1 bereitgestellt ist
(Abb. 2), wird mit Hilfe eines Stößels 13 in Richtung
des Pfeiles 12 — entsprechend der zu erwärmenden Teillänge des Werkstückes — mehr oder weniger
tief in die Induktorspule 1 eingeführt. Dabei kann, wenn das Werkstück fast über seine gesamte Länge
erhitzt werden soll, die Induktorspule 1 das Werkstück z. B. völlig überdecken; das dem Stößel 13
zugewandte Werkstückende liegt dabei im Streufeld der Induktorspule 1 und wird daher nur unwesentlich
erwärmt.
Nach Einschieben des Werkstückes 2 in die Induktorspule 1 wird die Stoßvorrichtung 11 in
Richtung des Pfeiles 3 bewegt, wobei die Stifte 10 der Stoßvorrichtung 11 durch die Öffnungen 9 in der
Spule hindurchgreifend das Werkstück 2 in Richtung quer zur Spulenachse um eine vorgegebene Strecke
verschieben. Danach wird vor dem Stößel 13 ein weiteres Werkstück bereitgestellt, mittels des Stößels
13 in die Induktorspule 1 hineingeschoben und mit Hilfe der Stoßvorrichtung 11 in einem weiteren
Förderschritt quer zur Spulenachse bewegt, wobei das zuletzt in die Induktorspule 1 eingebrachte Werkstück
die übrigen sich in der Induktorspule befindliehen Werkstücke vor sich herschiebt.
Bis auf eine Anlauf phase und Auslaufphase ist
die Induktorspule immer mit Werkstücken gefüllt, die mit Hilfe der Stoßvorrichtung 11 schrittweise in
Richtung quer zur Spulenachse durch den Wirkraum
ίο der Induktorspule 1 (d. h. in A b b. 1 von rechts nach
links) transportiert werden und sich dabei fortschreitend erwärmen. In Abb. 1 ist mit 2" ein
jerade in die Induktorspule 1 eingebrachtes, kaltes Werkstück und mit 2' ein vollständig erwärmtes
Werkstück in seiner Lage knapp vor dem Ausbringen aus der Induktorspule 1 angedeutet.
Das Ausbringen der fertig erwärmten Werkstücke aus der Induktorspule 1 erfolgt — ähnlich wie das
Einbringen — mit Hilfe eines Stößels 14, und zwar zweckmäßigerweise jeweils im gleichen Takt mit dem
Einbringen eines Werkstückes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum induktiven Erwärmen von Diese bekannte Vorrichtung ist nur für Werkstangenförmigen
Werkstücken über einen Teil S stücke geeignet, deren Schwerpunkte während des
ihrer Länge, mit einer die Werkstücke umfassen- ganzen Arbeitsäblaufes innerhalb der Transportden,
mehrwindigen Induktorspule mit länglichem ketten des Kettenförderers verbleiben, d. h. daß bei
Querschnitt, bei der die mit ihrer Längserstrek- stangenförmigen Werkstücken der zu erhitzende Teil
kung parallel zur Induktorachse angeordneten höchstens knapp die Hälfte der Werkstücklänge beWerkstücke
zunächst durch eine Bewegung in io tragen darf.
Richtung der Induktorachse in die Induktorspule Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
gebracht, danach in einem Quertransport senk- eine Vorrichtung anzugeben, welche die induktive
recht zur Induktorachse im Wirkfeld der In- Erhitzung im Durchlaufverfahren von stangenförmiduktorspule
bewegt und schließlich durch eine gen Werkstücken über einen beliebig großen Teil
Bewegung in Richtung der Induktorachse aus der 15 ihrer Gesamt-Werkstücklänge erlaubt.
Induktorspule ausgebracht werden, dadurch Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch
Induktorspule ausgebracht werden, dadurch Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die ; Werkstücke (2) gekennzeichnet, daß die Werkstücke bei ihrem Querbei
ihrem Quertransport von der Induktorspule transport von der Induktorspule vollständig überdeckt
(1) vollständig überdeckt werden können und daß werden können und daß zu diesem Quertransport
zu diesem Quertransport eine mehrere Stifte (10) 20 eine mehrere Stifte aufweisende Stoßvorrichtung voraufweisende
Stoßvorrichtung (11) vorgesehen ist, gesehen ist, wobei Stifte dieser Stoßvorrichtung durch
wobei Stifte (10) dieser Stoßvorrichtung (11) an der Schmalseite des Induktorspulenquerschnitts
durch an der Schmalseite des Induktorspulen- gelegene öffnungen zwischen den Induktorwindungen
querschnitts gelegene öffnungen (9) zwischen den hindurchgreifen.
Induktorwindungen hindurchgreifen. 25 Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Induktorwindungen hindurchgreifen. 25 Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Erfindung ist im Bereich der zum Durchtritt der
kennzeichnet, daß im Bereich der zu bildenden Stifte der Stoßvorrichtung dienenden Öffnungen zuÖffnungen
(9) zumindest jeweils ein Windungs- mindest jeweils ein Windungsleiter der Induktorspule
leiter (4) der Induktorspule (1) aus der Wicklungs- aus der Wicklungslage heraus gehoben und verläuft
lage herausgehoben und über den jeweils da- 30 über den jeweils danebenliegenden Windungsbereich,
nebenliegenden Windungsbereich verläuft. Es sei noch darauf hingewiesen, daß eine Stoßvorrichtung,
die mehrere parallel arbeitende Stoß-
·■ elemente aufweist und die einen Transport von
. stangenförmigen Werkstücken innerhalb eines Ofen-
35 raumes in Richtung quer zur Werkstücklängserstreckung
bewerkstelligt, zwar aus der deut-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum induk- sehen Patentschrift 942 550 an sich bekannt ist,
tiven Erwärmen von stangenförmigen Werkstücken daß diese bekannte Stoßvorrichtung im Gegensatz
über einen Teil ihrer Länge, mit einer die Werkstücke zur Erfindung jedoch nicht im Zusammenhang mit
umfassenden, mehrwindigen Induktorspule mit läng- 40 einer Induktionsspule mit länglichem Querschnitt
lichem Querschnitt, bei der die mit. ihrer Längs- ..benutzt wird, hier also völlig andere Bedingungen
erstreckung parallel zur induktorachse angeordneten vorliegen als bei der Erfindung.
Werkstücke zunächst durch eine Bewegung in Rieh- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird nachtung der Induktorachse in die Induktorspule ge- stehend an Hand der Abbildungen, die ein Beispiel bracht, danach in einem Quertransport senkrecht zur 45 darstellen, eingehend erläutert. :
Induktorachse im Wirkfeld der Induktorspule bewegt Die Abbildungen zeigen eine Teilansicht (A b b. 1)
Werkstücke zunächst durch eine Bewegung in Rieh- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird nachtung der Induktorachse in die Induktorspule ge- stehend an Hand der Abbildungen, die ein Beispiel bracht, danach in einem Quertransport senkrecht zur 45 darstellen, eingehend erläutert. :
Induktorachse im Wirkfeld der Induktorspule bewegt Die Abbildungen zeigen eine Teilansicht (A b b. 1)
und schließlich durch eine Bewegung in Richtung mit der Induktorspule und einen Teil der Stoßvorder
Induktorachse aus der Induktorspule ausgebracht richtung zum Transport der Werkstücke durch den
werden. Eine solche Vorrichtung ist z. B. aus der Wirkraum der Spule, sowie in schematischer Dardeutschen
Patentschrift 824 658 bekannt. Bei dieser 50 stellung (A b b. 2) einen Grundriß der Vorrichtung,
bekannten Vorrichtung werden stangenförmige Werk- Eine mehrwindige Induktorspule 1 mit länglichem
stücke, die an ihren Enden auf Schmiedetemperatur Querschnitt (Flachspule), die in ihrer Achsrichtung
erhitzt werden sollen, -auf einem Kettenförderer in z. B. durch Anfügen von Zusatzspulen 1' und 1" ver-Richtung
senkrecht zu ihrer Längserstreckung bzw. längert werden kann (A b b. 2), weist an einer
senkrecht zur Induktorspulenachse an der Induktor- 55 Schmalseite des Induktorspulenquerschnittes mehrere
spule entlang geführt. Nach Eintritt eines Werk- Öffnungen 9 auf, durch welche Stifte 10 einer Stoßstückes
vor dem offenen länglichen Spulenquerschnitt vorrichtung 11 hindurchgreifen können,
wird es — unter gleichzeitiger Fortsetzung seiner Be- Zur Bildung dieser Öffnungen sind bei dem gege-
wird es — unter gleichzeitiger Fortsetzung seiner Be- Zur Bildung dieser Öffnungen sind bei dem gege-
wegung mit dem Kettenförderer — durch eine zu- benen Beispiel an einer Schmalseite des Spulenquersätzliche
Bewegung in Richtung der Spulenachse mit 60 schnittes — an mehreren Stellen in Richtung der
seinem zu erhitzenden Ende in die Spule hinein- Spulenachse verteilt — jeweils zwei Windungsleiter 4
geschoben und dann mit dem Kettenförderer in der Spule — zwischen den zwei ebenen Bereichen 6
Richtung senkrecht zur Spulenachse durch den Wirk- der Wicklungsfläche — gekröpft herausgehoben und
raum der Spule bewegt und das Werkstückende dabei verlaufen über den Bereich der Schmalseite des
erhitzt. Bei Annäherung des Werkstückendes an die 65 Spulenquerschnitts beiderseits der so gebildeten
Begrenzung des Spulenraumes wird das Werkstück Öffnung über die jeweils danebenliegenden Winnun
wieder — unter gleichzeitiger Bewegung mit dem dungsbereiche.
Kettenförderer — in Richtung der Spulenachse aus Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet
Kettenförderer — in Richtung der Spulenachse aus Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet
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