DE1564762C - Supraleitungsmagnetspule - Google Patents
SupraleitungsmagnetspuleInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Supraleitungsmagnet- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gespule
mit einer Wicklung aus in mehreren Wicklungs- . löst, daß die innerhalb emer Wicklungslage nebenlagen
angeordneten Leitern und mit den Zutritt von einanderliegenden blanken Leiterwindungen durch
Kühlmittel gestattenden Abstandsmitteln zwischen ein hochkant stehendes Band voneinander getrennt
den Wicklungslagen. 5 sind, dessen Breite höchstens gleich der Stärke der
Bei großen Supraleitungsmagnetspulen mit Wick- Leiter ist.
lungen aus supraleitenden Litzen oder Bändern, ins- Eine Supraleitungsmagnetspule mit mehreren
besondere bei Magnetspulen mit aus Supraleiter- Wicklungslagen, bei der die innerhalb einer Wickmaterial
und elektrisch normal leitenden Metallen lungslage nebeneinanderliegenden blanken Suprazusammengesetzten,
völlig oder teilweise elektrisch io leiterwindungen voneinander getrennt sind, ist
stabilisierten Leitern, ist zur Erreichung einer opti- durch die USA.-Patentschrift 3 187 235 bekannt. Zur
malen Funktionsfähigkeit und insbesondere zur Ver- Trennung der Windungen dient jedoch bei dieser
meidung der sogenannten Stromdegradation anzu- Supraleitungsmagnetspule kein hochkant stehendes
streben, daß die Leiter der Spulenwicklung gut ge- Band, sondern ein Draht, der aus Isoliermaterial,
kühlt werden. Es sollte daher ein möglichst großer *5 aus beim Betrieb der Spule elektrisch normal leiten-Teil
der Leiteroberfläche in direktem Wärme- dem Metall oder aus einem solchen Metall mit einem
austausch, also in direktem Kontakt, mit dem Kühl- Überzug aus Isoliermaterial bestehen kann. Ferner
mittel, beispielsweise dem üblicherweise zur Spulen- sind zwischen den Wicklungslagen dieser bekannten
kühlung verwendeten flüssigen Helium, stehen. Mit den Supraleitungsmagnetspule keine den Zutritt von
üblichen, vollständig mit Isolierstoffen überzogenen ao Kühlmittel gestattenden Abstandsmittel vorgesehen,
Leitern ist dies nicht möglich. Andererseits sollen aber sondern Folien aus beim Betrieb der Spule elektrisch
die nebeneinanderliegenden Windungen innerhalb der normal leitendem oder halbleitendem Material. Das
einzelnen Wicklungslagen der Spule je nach der ge- Trennen der Windungen dient dabei zur Lösung
wünschten Betriebsart gegeneinander vollständig oder einer anderen Aufgabe als bei der vorliegenden Erdoch
wenigstens teilweise elektrisch isoliert sein. 25 findung. Durch das Trennen der blanken Supraleiter-
Bei bekannten Supraleitungsmagnetspulen mit windungen innerhalb der Wicklungslagen soll näm-Wicklungen
aus litzenförmigen Leitern sind Ab- lieh bei der bekannten Spule in Verbindung mit den
Standsmittel zwischen den Wicklungslagen vor- erwähnten Folien erreicht werden, daß beim Übergesehen,
um dem Kühlmittel einen Zutritt in das gang der Wicklung vom supraleitenden in den elek-Innere
des Wickelpaketes zu gestatten. Als solche 30 trisch normal leitenden Zustand keine Spannungs-Abstandsmittel
können Metallnetze oder in Richtung durchschlage innerhalb der Wicklung auftreten, die
der Spulenachse angeordnete Stege aus Isolations- zur Zerstörung einer üblichen dielektrischen Isomaterial
verwendet werden. Ein direkter Kontakt lation führen könnten. Im übrigen bringt die Verzwischen
den Leitern der Spulenwicklung und dem Wendung eines Bandes an Stelle eines Drahtes zum
zwischen den Wicklungslagen befindlichen Kühl- 35 Trennen der Windungen einen beträchtlichen Vormittel
bei gleichzeitiger Isolation der Windungen teil hinsichtlich einer Erhöhung der erzielbaren
gegeneinander wird bei diesen bekannten Spulen Packungsdichte der Supraleiter mit sich,
dadurch bewirkt, daß die litzenförmigen Leiter mit Als Supraleiter für die erfindungsgemäße Spule Drähten oder Bändern aus Isolierstoffen oder elek- können vorzugsweise vollständig oder teilweise trisch schlecht leitenden Metallen derart auf Lücke 40 stabilisierte Leiter verwendet werden, beispielsweise umwickelt werden, daß zwischen den Drähten bzw. aus mehreren supraleitenden, mit elektrisch normal den Bändern eine freie, blanke Leiteroberfläche ver- leitendem Metall überzogenen Drähten und gebleibt. Eine derartige Isolation führt jedoch meist zu gebenenfalls zusätzlichen elektrisch normal leitenden einer verhältnismäßig großflächigen Bedeckung des Drähten bestehende litzenförmige Leiter oder mit Leiters und erfordert neben der unmittelbaren 45 Überzügen aus elektrisch normal leitendem Metall Leiterherstellung einen zusätzlichen Arbeitsgang. versehene supraleitende Bänder. Als Supraleiter-Ferner sind die Auflageflächen zwischen den neben- materialien sind insbesondere Hochfeldsupraleiter geeinanderliegenden Windungen der einzelnen Wick- eignet, beispielsweise Supraleiter aus Niob-Zirkonlungslagen verhältnismäßig klein. Dies kann bei Legierungen, Niob-Titan-Legierungen und Leiter mit großen magnetischen Axialkräften zu sehr hohen 50 Schichten aus supraleitenden intermetallischen Ver-Flächendrücken und dadurch besonders bei aus bindungen wie Niob-Zinn (Nb3Sn).
Supraleitermaterial und gut elektrisch normal Durch das erfindungsgemäß zwischen benachbarleitenden Metallen zusammengesetzten stabilisierten ten Leitern befindliche hochkant stehende Band wird Leitern zu Verformungen und damit zur Ver- eine vollständige Trennung der Leiter voneinander schlechterung der elektrischen Eigenschaften führen. 55 gewährleistet. Andererseits wird der Kühlmittel-Ferner besteht die Gefahr von Wicklungsschlüssen zutritt zur Oberfläche der Leiter durch das Band durch Verbiegen der Leiter unter Krafteinwirkung praktisch nicht behindert, so daß die Leiter nahezu oder bei unregelmäßig ausgebildeten Leiterober- vollständig vom Kühlmittel umspült werden können, flächen. Schließlich läßt sich eine derartige Isolation Das Band darf nicht breiter sein als die Stärke der bei etwa notwendigen Reparaturen am Leiter nur 60 Leiter, damit es über die Wicklungslagen nicht hinschlecht wieder aufbringen. ausragt. Dagegen kann die Breite des Bandes ge-
dadurch bewirkt, daß die litzenförmigen Leiter mit Als Supraleiter für die erfindungsgemäße Spule Drähten oder Bändern aus Isolierstoffen oder elek- können vorzugsweise vollständig oder teilweise trisch schlecht leitenden Metallen derart auf Lücke 40 stabilisierte Leiter verwendet werden, beispielsweise umwickelt werden, daß zwischen den Drähten bzw. aus mehreren supraleitenden, mit elektrisch normal den Bändern eine freie, blanke Leiteroberfläche ver- leitendem Metall überzogenen Drähten und gebleibt. Eine derartige Isolation führt jedoch meist zu gebenenfalls zusätzlichen elektrisch normal leitenden einer verhältnismäßig großflächigen Bedeckung des Drähten bestehende litzenförmige Leiter oder mit Leiters und erfordert neben der unmittelbaren 45 Überzügen aus elektrisch normal leitendem Metall Leiterherstellung einen zusätzlichen Arbeitsgang. versehene supraleitende Bänder. Als Supraleiter-Ferner sind die Auflageflächen zwischen den neben- materialien sind insbesondere Hochfeldsupraleiter geeinanderliegenden Windungen der einzelnen Wick- eignet, beispielsweise Supraleiter aus Niob-Zirkonlungslagen verhältnismäßig klein. Dies kann bei Legierungen, Niob-Titan-Legierungen und Leiter mit großen magnetischen Axialkräften zu sehr hohen 50 Schichten aus supraleitenden intermetallischen Ver-Flächendrücken und dadurch besonders bei aus bindungen wie Niob-Zinn (Nb3Sn).
Supraleitermaterial und gut elektrisch normal Durch das erfindungsgemäß zwischen benachbarleitenden Metallen zusammengesetzten stabilisierten ten Leitern befindliche hochkant stehende Band wird Leitern zu Verformungen und damit zur Ver- eine vollständige Trennung der Leiter voneinander schlechterung der elektrischen Eigenschaften führen. 55 gewährleistet. Andererseits wird der Kühlmittel-Ferner besteht die Gefahr von Wicklungsschlüssen zutritt zur Oberfläche der Leiter durch das Band durch Verbiegen der Leiter unter Krafteinwirkung praktisch nicht behindert, so daß die Leiter nahezu oder bei unregelmäßig ausgebildeten Leiterober- vollständig vom Kühlmittel umspült werden können, flächen. Schließlich läßt sich eine derartige Isolation Das Band darf nicht breiter sein als die Stärke der bei etwa notwendigen Reparaturen am Leiter nur 60 Leiter, damit es über die Wicklungslagen nicht hinschlecht wieder aufbringen. ausragt. Dagegen kann die Breite des Bandes ge-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ringer sein als die Dicke der Leiter der Spulen-Supraleitungsmagnetspule
derart auszubilden, daß wicklung. Allerdings muß das Band noch so breit einerseits die Leiter der Spulenwicklung in direktem sein, daß eine Trennung der nebeneinanderliegenden
Kontakt mit dem Kühlmittel stehen und andererseits 65 Leiter gewährleistet ist.
die Isolation zwischen den nebeneinanderliegenden Zu einer vollständigen elektrischen Isolation der
Leitern der einzelnen Wicklungslagen die genannten Windungen gegeneinander wird vorzugsweise ein
Nachteile nicht aufweist. Band aus Isoliermaterial, beispielsweise aus einer
Hostaphan- oder Mylar-Folie, zwischen die einzelnen
Windungen eingelegt. Die Dicke des Bandes kann dabei vorteilhaft etwa 50 bis 100 μ betragen.
Es kann jedoch auch ein Band aus einem beim Betrieb der Spule elektrisch normal leitenden Metall
verwendet werden, das ein- oder ganzseitig isoliert ist, beispielsweise ein mit einer Kunststoffschicht beschichtetes
Stahl- oder Kupferband oder ein oberflächlich mit einer Oxydschicht versehenes Aluminiumband.
Ein derartiges Band kann neben der Isolation der einzelnen Spulenwindungen gegeneinander
noch weitere Aufgaben erfüllen. Ein ganzseitig isoliertes Band kann beispielsweise als Hilfswicklung
dienen, deren Spannung beim Auferregen der Magnetspule zur Kompensation der induktiven
Erregerspannung der supraleitenden Wicklung ausgenutzt werden kann. Dies ist besonders bei vollständig
oder teilweise stabilisierten Magnetspulen von Bedeutung, bei denen mit einer solchen Hilfswicklung
eine bei Überlastung auftretende ohmsche Spannungskomponente gegen den induktiven Untergrund
sichtbar gemacht und zur Regelung des Erregerstromes ausgenutzt werden kann.
"Falls keine vollständige elektrische Isolation der Windungen gegeneinander erforderlich, sondern vielmehr
eine kontinuierliche Windungsshuntung erwünscht ist, kann auch ein Band aus einem elektrisch
schlecht leitenden Material, beispielsweise aus einer Chrom-Nickel-Folie, aus einer Stahlfolie oder aus
mit Leitlacken getränkten Textilien verwendet werden. Geeignet ist etwa ein Band aus Japanseide, die
mit Graphitlack getränkt ist, dessen Leitfähigkeit durch Beigabe von Silberstaub eingestellt ist. Ein
solches Band wirkt isolierend, solange die Spule supraleitend ist, und ermöglicht im Falle eines
lokalen Überganges einer Windung der Spulenwicklung in den elektrisch normal leitenden Zustand
einen Stromübergang auf eine benachbarte Windung.
Falls die Breite des Bandes im Verhältnis zum Durchmesser der Wicklung so groß ist, daß beim
Einlegen des Bandes innerhalb desselben unzulässige mechanische Beanspruchungen auftreten würden,
kann das Band vorteilhaft gefiedert oder leicht ge-) wellt ausgebildet werden.
An Hand einiger Figuren soll die Erfindung noch näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt einen Ausschnitt aus der Wicklung einer beispielhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Spule;
■ F i g. 2 und 3 zeigen ein- bzw. beidseitig isolierte Bänder aus elektrisch normal leitendem Metall für
die erfindungsgemäße Spule;
Fig. 4 zeigt ein gefiedert ausgebildetes Band für
die erfindungsgemäße Spule.
In F i g. 1 ist ein Ausschnitt aus zwei Wicklungslagen einer erfindungsgemäß aufgebauten Spule dargestellt.
Die Wicklung, die von einem rohrförmigen Spulenkörper 1 getragen wird, besteht aus einem
litzenförmigen Leiter 2, der aus mehreren mit elektrisch normal leitenden, beispielsweise aus Kupfer
bestehenden Überzügen 3 versehenen Supraleitern 4 aufgebaut ist. Zwischen den einzelnen Wicklungslagen sowie zwischen der letzten Wicklungslage und
dem Spulenkörper sind Stege 5 aus Hartgewebe vorgesehen. Die freien Räume zwischen den aufeinanderfolgenden
Stegen dienen als Kühlkanäle, in die das Kühlmittel, beispielsweise in Richtung der
Pfeile 6, eindringen kann. Die nebeneinanderliegenden Leiter der einzelnen Wicklungslagen sind durch
ein hochkant stehendes Band 7 aus einer Isolationsfolie voneinander getrennt. Aus Fig. 1 ist deutlich
zu ersehen," daß die blanken Oberflächen der Leiter weitestgehend vom Kühlmittel umspült werden
können.
- An Stelle eines Bandes aus Isolationsmaterial kann auch ein ein- oder allseitig isoliertes Metallband
verwendet werden. Fig. 2 zeigt ein Kupferband 11, das einseitig mit einer Kunststoffschicht 12
beschichtet ist. In F i g. 3 ist ein Aluminiumband 21 dargestellt, das an seiner Oberfläche mit einer
isolierenden Oxydschicht 22 versehen ist. ·
Ein gefiedertes Band ist in F i g. 4 dargestellt. Die Einschnitte 31 sind so geformt, daß beim Einlegen
des Bandes in die Spule die zungenförmigen Teile 32 unmittelbar nebeneinander zu liegen kommen.
Die erfindungsgemäße Supraleitungsmagnetspule weist gegenüber bekannten Supraleitungsspulen zahlreiche
Vorteile auf. Insbesondere ist die Windungsisolation auf einfache Weise beim Wickeln der Spule
herzustellen, indem das hochkant stehende Band gleichzeitig mit dem Supraleiter eingewickelt wird.
Für die Isolierung des Leiters ist somit kein eigener Arbeitsgang notwendig. Das Band kann bei einer
etwa nötigen Reparatur der Spule leicht entfernt und anschließend wieder verwendet werden. Windungsschlüsse durch Unebenheiten der Leiter oder beim
Durchbiegen von Leitern sind nicht möglich, da die nebeneinanderliegenden Leiter vollständig durch das
Band getrennt werden. Gleichzeitig wird eine Vergrößerung der Auflagefläche zwischen den nebeneinanderliegenden
Leitern erreicht, so daß die durch magnetische Kräfte hervorgerufenen Flächendrücke
auf die Leiter stark herabgesetzt sind. Ferner werden bei der erfindungsgemäßen Spule durch die Bänder
lediglich die einzelnen Wicklungslagen etwas verbreitert. Dagegen tritt eine Vergrößerung der Höhe
der einzelnen Wicklungslagen, die bei den bekannten Isolationsmitteln unumgänglich ist, nicht auf. Dadurch
werden eine kompakte Spulenbauweise und ein sehr guter Packungsfaktor erzielt.
Claims (6)
1. Supraleitungsmagnetspule mit einer Wicklung aus in mehreren Wicklungslagen angeordneten
Leitern und mit den Zutritt von Kühlmittel gestattenden Abstandsmitteln zwischen den
Wicklungslagen, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb einer Wicklungslage
nebeneinanderliegenden blanken Leiterwindungen durch ein hochkant stehendes Band voneinander
getrennt sind, dessen Breite höchstens gleich der Stärke der Leiter ist.
2. Supraleitungsmagnetspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band aus Isolationsmaterial
vorgesehen ist.
3. Supraleitungsmagnetspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band aus ein-
oder beidseitig isoliertem, beim Betrieb der Spule elektrisch normal leitendem Metall vorgesehen
ist.
4. Supraleitungsmagnetspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Band aus
einem elektrisch schlecht leitenden Material vorgesehen ist.
5. Supraleitungsmagnetspule nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Band gefiedert ausgebildet ist.
6.- Supräleitungsmagnetspule nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Band leicht gewellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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