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DE1564054A1 - Kernreaktor - Google Patents

Kernreaktor

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Publication number
DE1564054A1
DE1564054A1 DE19661564054 DE1564054A DE1564054A1 DE 1564054 A1 DE1564054 A1 DE 1564054A1 DE 19661564054 DE19661564054 DE 19661564054 DE 1564054 A DE1564054 A DE 1564054A DE 1564054 A1 DE1564054 A1 DE 1564054A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
nuclear reactor
tube
coolant
reactor according
Prior art date
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Application number
DE19661564054
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English (en)
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DE1564054B2 (de
DE1564054C3 (de
Inventor
Arno Mueller
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Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
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Publication date
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Publication of DE1564054B2 publication Critical patent/DE1564054B2/de
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C13/00Pressure vessels; Containment vessels; Containment in general
    • G21C13/02Details
    • G21C13/04Arrangements for expansion and contraction
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C13/00Pressure vessels; Containment vessels; Containment in general
    • G21C13/02Details
    • G21C13/032Joints between tubes and vessel walls, e.g. taking into account thermal stresses
    • G21C13/036Joints between tubes and vessel walls, e.g. taking into account thermal stresses the tube passing through the vessel wall, i.e. continuing on both sides of the wall
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Structure Of Emergency Protection For Nuclear Reactors (AREA)

Description

  • Kernreaktor Die Erfindung betrifft einen Kernreaktor mit einem die Spaltzone umschliessenden Aufnahmebehälter, bei dem ein flüssiges Kühlmittel mittels Umwälzpurnpen getrennt angeordneten Wärmeaustauschern zugeführt wird, wobei die das Kühlmittel führenden Verbindungsrohre zwischen Aufnahmebehälter und Wärmeaustauscherbehälter mit mindestens je einem Ilellrohrkompensator ausgestattet wird. ' Bei Kernreaktoranlagen mit getrennt angeordneten Wärmetauschern sollen die verbindenden Rohrleitungen, durch die das Kühlmittel
    von der Spaltzone in die Wärmetauscher und wieder zurück geleitet
    wird, so gestaltet sein, dass ein optimales lass an Sicherheit gegen
    Leckagen und Rohrbrücke erreicht wird. Dies gilt insbesondere bei
    Anlagen, die mit aggressiven Medien wie fliissigem Metall oder einer
    SalzschrLelze als- @:ühli:@it=tel betrieben werden.
    Bei einer Lekannten, gasgeKühlten Reaktoranlage ist der Behälter für
    die Spaltzone mit den Wärmetauschern über je eine konzentrische
    Doppelr-l:rlci.t.ing verbunc'en, wobei das in der Spaltzone erhitzte
    Gas ir:: rnrien:-ot-#r und cias im. i-:ärme;@auscher gekühlte Gas im Aussen-
    rohr g e f >hr t wird (DAS 1 24,1 1116). Lm die thermischen Ausdehnungen
    der Behälter ianci der Rohrleitungen auszugleichen, ist in der kon-
    zentrisclien Leitung ein LT-förili-cr Krümmer vorgesehen.
    Bei einer weiteren An13ge sind zu deriselben Zweck in die :!ohr-
    leitungen voehrere :=lellrohrkompensatoren eingebaut (britische
    Patentschrift 789.482). Dadurch erreicht man z@a,r eine im Vergleich
    zuo@ir_kr?.@r@rnern kvnpaktere &3z ;reise, and`rcrseits erhöht sich
    besonders bei Verwendung von fleissigen Metallen oder Salzschmelzen
    das Risiko gegen eventuell auftretende Leckagen. .
    Die Erfindung _iat zur Aufgabe, einen Kernreaktor zu schaffen, bei
    de=s die Verbindungselemente zwischen Spaltzone und :Järmeaustauschern
    besonders iri ainblick auf die üer,rendung aggressiver Kühlmittel
    sehr hori-n SicherI-_eitsansorderungen genügen, der aber trotzdem eine
    sehr raiirr:sparende und mi-c einfachen, konstruktiven Mitteln zu ver-
    wirklicheride Bauweise gestattet.
    Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass wenig-
    stens einer der beiden Behälter nur teilweise mit Kühlmittel gefüllt
    ist, und dass das VerLindungsrohr bei dem teilweise gefüllten Behälter
    oberhalb des Flüssigkeitsspiegels mit Spiel durch die Behälterwand ge,-
    führt ist und in hie Flüssigkeit ragt, wobei der Wellrohrkompensator das
    Verbindungsrohr und die Behälterwand gasdicht miteinander verbindet.D@e
    Förderpumpe kann vorteilhafterweise direkt an dem offen in die Flüssig-
    keit ragenden Ende des Verbindungsrohrs angeflanscht sein.
    Bei Erwärmung des Systems kann sich das Verbindungsrohr ungehindert in Richtung auf den Behälterinnenraum hin ausdehnen. Das empfindlichste Teil der Verbindung, der Kompensator, kommt dabei weder im Betriebszustand noch bei Stillstand der Anlage mit der Flüssigkeit in Berührung. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die Verwendung gerader Rohre die Verbindung sehr kurz gehalten werden kann; dies bedeutet ausser einer Materialersparnis auch eine Einsparung an Flüssigkeitsmenge bei vorgegebenem Füllstand in den Behältern.
  • Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung wird in kerntechnischen Anlagen gesehen. Sie kann jedoch mit Vorteil z.B. auch in der chemischen Industrie bei über Rohrleitungen miteinander verbundenen Behältern eingesetzt werden, die mit aggressiven Medien wie z.B. Säuren gefüllt und dabei ausserdem hohen thermischen Belastungen ausgesetzt sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden beispielsweise anhand der Zeichnungen näher erläutert: , Die Figur 1 zeigt schematisch im Längsschnitt einen Kernreaktor mit koaxial angeordneten, geraden Kühlmittelrohren, die Figur 2 eine vorteilhafte Anordnung des Wellrohrkompensators gemäss Figur 1 die-Figur 3 eifixen hernreaktur ähnlich -wie in Figur 1, jedoch mit schrägen Verbindungsrohr, die Figur 4 eine druckfeste Ausbildung der Kühlmittelleitschürze des Kernreaktors gemäss Figur 1.
  • Gemäss Fig. 1 sind die Innenräume des Reaktorkern - Behälters 1 und des Wärmetauscher-Behälters 2 über eine konzentrische Doppelrohrleitung 3, 4 miteinander verbunden. Das Aussenrohr@4 ist an den Behälter 1, das Innenrohr 3 an die zylindrische Strömungsleitschürze 5 angeschlossen, die den Reaktorkern 6 in sich aufnimmt. Dadurch sind auch der Ringraum 7 der konzentrischen Rohrleitung 3, 4 und der Ringraum 8 im Reaktorkern-Behälter 1 miteinander verbunden.
  • Die konzentrische Rohrleitung 3, 4 durchdringt die Wand des Wärmetauscher-Behälters 2 oberhalb des Kühlmittel:piegels 9, wobei das Aussenrohr 4 mit dem Behälter 2 über einen Wellrohrkompensator, 10 verbunden ist. Somit ist sichergestellt, dass bei Undichtigkeiten am Wellrohrkompensator kein Kühlmittel austritt. Innerhalb des Wärmetauscher-Behälters 2 verzweigt sich die konzentrische Rohrleitung 3, 4 auf Einzelleitungen. An den Ringraum 7, ist ein Druckrohr 11 und an das Innenrohr 3 ein Verteilerstück 12 mit den ringförmig verteilten Austrittsstutzen 13 angeschlossen. Das sekundäre Kühlmittel wird durch eine Leitung 14 zum Boden des Behälters 2, von da durch ein Rohrbündel 15 nach oben zur Ableitung 16 geführt. Das Rohrbündel 15 ist von einer exzentrisch zum Behälter 2 angeordneten, zylindrischen Strömungsleitwand 17 umgeben, in deren Innenraum auch die Austrittsstutzen 13 unterhalb des Kühlmittelspiegels 9 münden.
  • In dem Raum zwischen dem Wärmetauscher-Behälter 2 und der Kühlmittelleitwand 17 ist die Umwälzpumpe 18 angeordnet. Sie saugt Kühlmittel aus dem Behälter 2 am fördert es über die Druckleitung 11 und die Ringräume 7 und 8 zur Kernzone 6, wo es erhitzt wird, um von da durch das Innenrohr 3, das Verteilerstück 12, die Stutzen 13 und entlang den Rohrbündeln 15, wo es seine Wärme abgibt, zurückströmen. Zum Ausgleich der durch die Wärmeausdehnung entstehenden Relativbewegeng zwischen der fest an der Behälterwand 2 montierten Förderpumpe 18 und dem Doppelrohr 3, 4 sind in der Leitung 11 zwei Gelenkkompensatoren 19 vorgesehen.
  • Die beiden Räume oberhalb der Kühlmittelspiegel 9 und 20 im Reaktorkern-Behälter 1 und im Wärmetauscher-Behälter 2 sind durch eine Ausgleichsleitung 21 miteinander verbunden, so dass in beiden Behältern stets der gleiche Druck herrscht.
  • Während des Pumpbetriebes sinkt der Kühlmittelspiegel 9 im Behälter 2 ab, während der Kühlmittelspiegel 20 im Reaktorkern-Behälter 1 steigt.
  • Gleichzeitig stellt sich aufgrund des Druckabfalls im Wärmeaustauscher-Rohrbündel 15 eine Spiegeldifferenz zwischen dem Wärmeaustauscher-Behälter 2 und dem von der Kühlmittelleitwand 17 umschlossenen Raum ein. Je nach Kühlmitteldurchsatz, d.h. Laststufe des Reaktors, stellen sich die Kühlmittelspiegel in den drei zu betrachtenden Räumen schliesslich so ein, dass die Spiegeldifferenz zwischen Reaktorkern-Behälter 1 und dem von der Kühlmittelleitwand 17 umschlossenen Raum der Summe der Druckabfälle des Innenrohrs 3, des Verteilstückes 12 und der Austrittsstutzen 13 und die Spiegeldifferenz zwischen dem von der Kühlmittelleit-"#@a:-d 17 umschlossenen Raum und dem Wärmeaustauscher-Behälter 2 dem Druckabfall im Rohrbündel 15 des Wärmeaustauschers entspricht.
  • Bei Temperaturänderungen in der Anlage ändern sich die Durchmesser des Reaktorkern-Behälters l,@des Wärmeaustauscher-Behälters 2 und die Länge der Koaxialleitung. Hierdurch schiebt sich das Koaxialrohr 3, 4 mehr oder weniger weit in den Wärmeaustauscher-Behälter 2 hinein. Diese Verschiebung verursacht eine entsprechende Verformung des Wellrohrkompensators 1o und eine gewisse Auslenkung der Gelenkkompensatoren 19.
  • Die Abstützung und Führung des Doppelrohrs 3, 4 erfolgt über das Druckrohr 1'., c.ie -elenkkompensatoren 19 und die fest mit der Behälterwand 2 verbundene Konsole 22. Ausserdem können noch zusätzliche seitliche Führungen 23 (um 900 versetzt gezeichnet) vorgesehen sein.
  • Temperaturdifferenzen und damit auch relative Längenänderungen zwischen dem Innenrohr 3 und dem Aussenrohr 4 der I:oaxialleitung werden durch eine Innenisolierung 24 klein gehalten. Verbleibende Längenunterschiede können von den diese Rohre verbindenden Teilen, d.h. dem gewölbten Stirndeckel 25, der Kühlmittelleitschürze 5 und der. Wand des Reaktorkern-Behälters 1 elastisch ausgeglichen werden. Der Reaktorkern-Behälter 1, das Koaxialrohr 3, 4 und der Wärmeaustauscher-Behälter 2 sind mit einer Wärmeisolierung 26 und einer Strahlenabschirmung 27 umgeben. Die Strahlenabschirmung 27 wird zweckmässigerweise diesen Behältern so angepasst, dass auch nach einem Leck der Kühlmittelspiegel im Reaktorkern-Behälter 1 über dem Reaktorkern 6 steht. Zur Abfuhr der Nachzerfallswärme ist der Reaktorkern-Behälter 2 zusätzlich mit einer Notkühlanlage (nicht dargestellt) ausgerüstet.
  • Fig. 2 zeigt die Anordnung des Wellrohrkompensators 10 in einer Weise, die ein leichtes Auswechseln ermöglicht.,Der Wellrohrkompensator 10 ist hier einerseits mit einer Zwischenhülse 35 fest verbunden und andererseits über eine lösbare Verbindung, z.B.
  • über Flanschen 36, an das Aussenrohr 4 des Doppelrohrs angeschlossen. Die Zwischenhülse 35 wiederum ist ihrerseits über eine lösbare Verbindung 37 mit der Wand des Wärmetauscher-Behälters 2 verbunden. weitere lösbare Verbindungen 38, 39 befinden sich am Aussenrohr 4 des Doppelrohrs und an der Leitung 11. In das Innenrohr 3 der Koaxialleitung ist schliesslich noch eine muffenartig verschiebbare Verbindung 40 eingebaut.
  • Mit dieser Bauweise ist es möglich, nach Lösen der Verbindungen 38 und 39 das im Wärmeaustauscher-Behälter 2 befindliche Endstück des Doppel=ohrs zusammen mit dem Verteilerstück 12 und den daran . angeschlossenen Austrittsstutzen 13 aus dem Behälter 2 herauszu- nehmen und danach auch den Kompensator 10 nach Wsen der Ver- bindungen 36 und 37 auszuwechseln. Das Innenrohr 3 wird dabei in der Schiebeverbindung 40 auseinandergezogen. Diese Schiebeverbindung kann gleichzeitig evtl. vorhandene Längendifferenzen zwischen dem Innenrohr 3 und dem Aussenrohr 4 aufnehmen.
  • Verschiedene Einzelheiten des erfindungsgemässen I:ernreaktors können such abweichend von der vorstehend beispielsweise beschriebenen Ausführung gestaltet werden. So kann, wie auf Fig: 3 dargestellt, das Doppelrohr vom Reaktorkern-Behälter 1 zum Wärrneaustauscher-Behälter 2 auch schräg ansteigend geführt werden, so dass dieses auch bei stillstehender Anlage zum grössten Teil mit Kühlmittel gefüllt bleibt. E s ist auch möglich, den Gasdruck über dem @ Kühlmittelspiegel im Wärmeaustauscher-Behälter 2 durch eine in die Leitung 21 eingeschaltete Druckhalteanlageg z.B. ein Gebläse, höher als über dem Kühlmittelspiegel im Reaktorkern-Behälter 1 zu halten, so dass das Doppelrohr auch bei atillstehender Anlage mit Kühlmittel gefüllt bleibt. Liegt in dfesern Falle der Reaktorkern 6 ausserdem unterhalb des Rohrbündels des Wärmeaustauschers 2, so wird der Kühlmittelumlauf auch bei Ausfall, der Umwälzpumpe 18 durch natür-liche Konvektion aufrecht erhalten.
  • Fig. 4 zeigt eine druckentlastete Ausbildung der Strömungsleitschürze 5. Die Strümungsleitschürze 5 ist hier mit Entlastungsbohrungen 41 versehen, so dass aufbeiden Seiten der gleiche Druck herrscht. Sie ist somit nur noch durch cias Gewicht des Reaktorkernes 6 und die an diesem angreifenden Auftriebskräfte in axialer Richtung belastet.
  • Die Abdichtung der beiden Külilaiiittelr'lurne voneinander erfolgt hier durch das gegen äusseren Überdruck widerstandsfälii jfe aellrohr 42, welches an beiden Enden r!i.t der ctrtmungsl.eitschiirze 5 fest verbunden ist und an das auch das Rohr 3 angeschlossen ist. Innen ist das Wellrohr 42 mit einem Strömungsleitblech 43 abgedeckt. Mit dieser Anordnung wird gleichzeitig die dem kalten zuströmenden Reaktorkühlmittel durch die Strömungsleitschürze 5 zugeführte Wärmemenge verringert. Es ist weiterhin möglich, in einen wärmeaustauscherbehälter 2 gleichzeitig-mehrere Umwälzpumpen 1ß oder auch mehrere, den verfügbaren Raum evtl. optimal angepasste Wärmeaustauscher-Rohrbündel 15 anzuordnen. Ebenso können die Rohre 3 und 4. des Doppelrohres exzentrisch zueinander angeordnet werden, um auf diese Heise die Ein- und Austrittsverluste des Ringraumes 7 zu verringern. Die koaxiale Anordnung der Rohre 3 und 4 ist ausserdem nicht zwingend, diese Rohre können auch parallel nebeneinander. oder übereinander geführt werden.
  • Wie diese Beispiele zeigen, ist die Überwachung der erfindungsgenässen Rohrverbindung auf Dichtheit und auch das Auswechseln einzelner Bauteile verhältnismässig einfach. Die Nithlmittelmenge kann geringer als bei vergleichbaren Anlagen gehalten werden. Der Kofnpensator ist nur einer geringen Belastung ausgesetzt,-da er von dem flüssigen Kühlmittel nicht benetzt wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: . Kernreaktor mit einem die Spaltzone umschliessenden Aufnahmebehälter`, bei dem ein flüssiges Kühlmittel mittels Umwälzpumpen getrennt angeordneten Wärmeaustauschern zugeführt wird, wobei die das Kühlmittel führenden Verbindungsrohre zwischen Aufnahmebehälter und Wärmeaustauscherbehältern mit mindestens je einem Wellrohrkompensator ausgestattet wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der beiden Behälter ( I MM ) nur teilweise mit Kühlmittel. gefüllt ist, und dass das Verbindungsrohr (3, 4) bei dem teilweise gefüllten Behälter (2) oberhalb des Kühlmittelspiegels (9) mit Spiel durch die Behälterwand geführt ist und in die Flüssigkeit ragt, wobei der wellrohrkompepsator (10) das Verbindungsrohr (4) und die Behälterwand (2) gasdicht miteinander verbindet. . Kernreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das offen in die Flüssigkeit ragende Ende vom Ansaugstutzen einer Förderpumpe (18) gebildet wird, die an das Verbindungsrohr angeflanscht ist. Kernreaktor nach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderpumpe ('_'.9) starr an der Innenwand des Behllters (2) befestigt ist, und dass das an die rörderpumpb (18) angeflanschte Verbindungsrohr innerhalb des Behälters zwei Gelenkkompe»-satoren (19) aufweist. E. Kernreaktor nach Anspruch 1, mit einem konzentrischen Doppelrohr als Ve1:hindungsrohr FAr die Zu- und Abfuhr der ?liesigkeit zu_ dem Behälter, W"ch gekennzeichnet, dass sich das Dopgelfrohr (13,4) im Behälter (2) in Einzelrohre (11, 12, 13) verzweigt, wobei diese $inzelrohre in unterschiedlichen Höhen in der Behälterflüssigkeit münden. Kernreaktor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet; dass das Aussenrohr (4) des Doppelrohrs bis in Bodennähe des Behälters (2) geführt ist und hier mit einer Förderpumpe (18) verbunden ist, während an das Innenrohr (3) ein Verteilerstrick (12) mit mehreren Austrittsstutzen (13) angeschlossen ist, die im Dereic:z des Flüssigkeitsspiegels (9) münden. . Kernreaktor nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Behälterwand (2) das Doppelrohr (3, 4) stützende Führungsteile (22, 19, 11 bzw. 23) angebracht sind. . Kernreaktor nach Anspruch 1, -kund 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Behälter (2) mehrere an das Verbindungsrohr (4) angeflanschte, voneinander unabhängige Förderpumpen (18) angeordnet sind. . Kernreaktor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (3) teilweise oder auf seiner vollen Länge exzentrisch iRAussenrohr (4) gelagert ist. . Kernreaktor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (3) auf der in den Aufnahmebehälter (1) mündenden Seite über einen Koinpensator (42) an eine Innenleitschürze (5) angeschlossen ist, wobei die Innenleitschürze (5) in dem den Kompensator (42) überdeckenden Bereich mit Druckentlastungsbohrungen (41) versehen ist.
DE1564054A 1966-12-15 1966-12-15 Kernreaktor Expired DE1564054C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG0048743 1966-12-15

Publications (3)

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DE1564054A1 true DE1564054A1 (de) 1969-11-20
DE1564054B2 DE1564054B2 (de) 1974-08-01
DE1564054C3 DE1564054C3 (de) 1975-03-13

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DE1564054A Expired DE1564054C3 (de) 1966-12-15 1966-12-15 Kernreaktor

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US4295934A (en) * 1978-06-23 1981-10-20 Marcel Robin Liquid-metal-cooled nuclear reactor
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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee