DE1563212A1 - Rundsteuersendeanlage fuer Tonfrequenz-Rundsteuerung - Google Patents
Rundsteuersendeanlage fuer Tonfrequenz-RundsteuerungInfo
- Publication number
- DE1563212A1 DE1563212A1 DE19661563212 DE1563212A DE1563212A1 DE 1563212 A1 DE1563212 A1 DE 1563212A1 DE 19661563212 DE19661563212 DE 19661563212 DE 1563212 A DE1563212 A DE 1563212A DE 1563212 A1 DE1563212 A1 DE 1563212A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thyristors
- ignition
- branch
- inverter
- filter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H02J13/1313—
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y04—INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
- Y04S—SYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
- Y04S40/00—Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
- Y04S40/12—Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
- Y04S40/121—Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission
Landscapes
- Rectifiers (AREA)
- Power Conversion In General (AREA)
- Inverter Devices (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
Zi.
Ball 1392 1 22
LANDIS & GYR AG, ZUG (Schweiz)
Rundsteuersendeanlage für Tonfrequenz-Rundsteuerung
Die Erfindung betrifft eine ein- oder mehrphasige Rundsteuersendeanlage
für lonfrequenz-Rundsteuerung mit lastgeführtem Umrichter, der mit je einem durch ein zugeordnetes lastseitiges Ankopplungafilter'lastgeführten
Wechselrichter pro Phase und mindestens einem Gleichrichteraggregat zur Speisung der Wechselrichter versehen
ist.
Bei den bisher bekannten Rundsteuersendeanlagen wurden in der
Regel Umrichter mit fremdgeführten Drehstrombrücken und Kommutationskondensatoren
sowie Kommutationstransformatoren verwendet.
009808/0763
Diese Anlagen weisen eine R-ihe wesentlicher Nachteile auf. Der
Hauptnachteil dieser Anlagen besteht darin, dass eine Löschung der.
Stromtore durch Steuerung von aussen her und damit eine elektronische Tastung des Umrichters nur unter Inkaufnahme eines zusätzlichen
technischen Aufwandes sowohl im Leistungsteil als atieh im
Steuerteil des Umrichters möglich ist.Ein weiterer Nachteil dieser
Schaltungen ist darin zu sehen» dass die Kommutationskondensatoren
nicht gleichzeitig als Filterelemente verwendet werden können. Nachteilig ist ferner, dass die Kommutationskondensatoren
einen Nebenschluss zu den nachgeschalteten Filtern bilden und auf Grund des durch sie fliessenden Blindstromes eine Erhöhung des
Stromes durch die Stromtore verursachen und damit den Wirkungsgrad der gesamten Schaltung herabsetzen.
Ausserdem wirken sich die bei Umrichtern mit Kommutationskondensatoren
relativ hohen Kommutationsstromspitzen insbesondere bei den für Stromtore relativ hohen Frequenzen, die von Rundsteuersendeanlagen
erzeugt werden, nachteilig auf die Lebensdauer der Stromtore aus.
Zudem ist auch die Betriebssicherheit solcher Rundsteuersendeanlagen
mit Umrichtern, die eine Drehstrombrückenschaltung und Kommutationskondensatoren
sowie Kommutationstransformatoren enthalten, in vielen Fällen ungenügend. Insbesondere ist bereits bei Ausfall
eines der insgesamt sechs Stromtore eine korrekte Kommutatibn nicht
mehr gewährleistet und der Sender fällt infolgedessen aus. Für solche
Betriebsstörungen muss ein kompletter dreiphasiger Reserveumrichter bereit gehalten werden, der die Gesamtkosten einer solchen
Rundsteuersendeanlage nicht unbeträchtlich erhöht.
• A .
009808/0763
Ausserdem ist auch die Reparatur von Umrichtern mit Drehstrombrückenschaltung
ziemlich schwierig, weil das richtige Zusammenspiel aller 3 Phasen gewährleistet sein-muss. Diese Schwierigkeiten
bei der Instandhaltung solcher Umrichter machen sich in erhöhten Betriebskosten der mit diesen Umrichtern ausgerüsteten
Rundsteuersendeanlagen bemerkbar.
für Rundßteuersendeanlagen wurden bisher, wie oben bereits erwähnt,
nur Umrichter mit Drehstrombrückenschaltungen und Kommutationskondensatoren
sowie Kommutationstransformatoren verwendet.
Aus der Energieversorgungstechnik sind jedoch auch Umrichter anderer
Art, insbesondere auch die sogenannten lastgeführten Umrichter bekannt geworden. Diese lastgeführten Umrichter weisen verschiedene
der oben angeführten Nachteile der für Rundsteuersendeanlagen
verwendeten Umrichter nicht auf. Z.B. lassen sich lastgeführte Umrichter mit wesentlich geringerem zusätzlichen Schaltungsaufwand
von aussen her steuern. Die lastgeführten Umrichter wurden aber
bisher für Rundsteuersendeanlagen -deswegen nicht eingesetzt, weil
ihr technischer Aufwand an Schaltelementen im Leistungsteil wesentlich grosser als der Aufwand für die Umrichter mit fremdgeführten
Drehstrombrückenschaltung war.
Die der E".findung zugrundeliegende Aufgabenstellung war daher,
eine RuncLsteuersendeanlage für Tonfrequenz-Rundsteuerung zu schaffen,
die einerseits die oben aufgeführten Nachteile der bekannten
Rundsteuersendeanlagen mit fremdgeführten Umrichtern nicht aufweist
und andererseits aber auch nicht den Nachteil eines relativ hohen Schaltungsaufwandes im leistungsteil des Umrichters hat, der
sich bei Ausrüstung mit einem lastgeführten Umrichter bekannter
Arterien würde O0980870763 ./.
Erfindungsgemäss wird das bei einer ein- oder mehrphasigen Rundsteuersendeanlage
für Tonfrequenz-Rundsteuerung mit lastgeführtem Umrichter, der mit je einem durch ein zugeordnetes lastseitiges
Ankopplungsfilter laatgeführten Wechselrichter pro Phase und mindestens
einem Gleichrichteraggregat zur Speisung der Wechselrichter versehen ist, dadurch erreicht, dass jeder Wechselrichter zwei
mindestens je einen Thyristor und eine antiparallel geschaltete Diode umfassende Ventilgruppen enthält, die nach Art eines T-HaIbgliedes
in einem Längszweig und einem filterseitigen Querzweig eines zwischen Gleichrichterausgang und Filtereingang geschalteten
Vierpoles angeordnet sind und derart gesteuert werden, dass der Filtereingang in abwechselnder Folge über den Längszweig an den
Gleichrichterausgang gelegt und dann über den Querzweig kurzgeschlossen wird.
Bei einer solchen Rundsteuersendeanlage mit mindestens einem
Steueraggregat zur Lieferung der Zündimpulse für die Thyristoren können mit besonderem Vorteil Mittel vorgesehen sein, um bei jedem
einzelnen Wechselrichter die Zündung des bzw. der Thyristoren im Querzweig zu sperren, solange der bzw. die Thyristoren im Längszweig
noch gezündet sind. Als Mittel zur Sperrung der Zündung der Thyristoren kann jedem Wechselrichter vorteilhaft eine Und-Schaltung
zugeordnet sein, der eingangsseitig die Zündimpulse für die Thyristoren im Querzv/eig und ein durch Löschung der Thyristoren
im Längszweig verursachtes Durchschaltsignal zugeführt werden und
an die ausgangsseitig die Zündelektroden der Thyristoren im Querzweig
angeschlossen sind. Weiter kann zweckmässig jeder Wechselrichter mit einer in die Diodenleitung der im Längszweig angeordneten
Ventilgruppe eingeschalteten Impedanz und mit Mitteln ver-
• A
009808/0763
BAD ORIGINAL
sehen sein, um bei Stromfluss durch die Impedanz an die zugeordnete
Ünd-Schaltung ein Durchschaltsignal abzugeben.
Ausserdem können, vorteilhaft Mittel vorgesehen sein, um zusätzlich
bei jedem einzelnen Wechselrichter die Zündung des bzw. der Thyristoren im Längszweig zu sperren, solange der bzw. die Thyristoren
im Querzweig noch gezündet sind. Als Mittel zur Sperrung der Zündung
der Thyristoren können in diesem fall jedem Wechselrichter vorteilhaft zwei Und-Schaltungen zugeordnet sein, von denen der
einen eingangsseitig die Zündimpulse für die Thyristoren im Querzweig
und ein durch Löschung der Thyristoren im Längszweig verursachtes Durchsehaltsignal und der anderen eingangsseitig die Zündimpulse
für die Thyristoren im Lähgszweig und ein durch Löschung der Thyristoren im Querzweig verursachtes Durchschaltsignal zugeführt
werden, und von denen an die eine ausgangsseitig die Zündelektroden der Thyristoren im Querzweig und an die andere ausgangsseitig
die Zündelektroden der Thyristoren im Längszweig angeschlossen sind. Weiter kann hierbei vorteilhaft jeder Wechselrichter mit
je einer Impedanz in den Diodenleitungen beider Ventilgruppen und mit Mitteln versehen sein, um bei Stromfluss durch die Impedanz im
Querzweig an die ausgangsseitig mit den Zündelektroden der Thyristoren im Längszweig verbundene Fnd-Schaltung und bei Stromfluss
durch die Impedanz im Längszweig an die ausgangsseitig mit den Zündelektroden der Thyristoren im Querzweig verbundene Und-Schaltung
jeweils ein Durchschaltsignal abzugeben.
Mit Vorteil kann ferner jedem Wechselrichter ein als Umschalter ausgebildeter Schalter zur Unterbrechung der Zündung der im Längszweig
angeordneten Thyristoren in den Sendepausen bzw. den Pausen der Signalgebung zugeordnet sein, dessen Kontaktarm mit dem Zünd-
009808/0763
impulsgenerator und dessen einer Kontakt mit den Zündelektroden der Thyristoren im L .ngszweig verbunden ist, und an dessen Kontaktarm
sowie an dessen anderen Kontakt die beiden Eingänge einer zusätzlichen Und-Schaltung angeschlossen sind, deren Ausgang mit den
Zündalektroden der Thyristoren im Querzweig verbunden ist/
Die erwähnten Ankopplungsfilter können mit besonderem Vorteil bei
der Folgefrequenz der Zündung der Thyristoren im Längszweig einen Eingangswiderstand mit einer solchen kapazitiven Komponente haben,
dass die Nulldurchgänge ihres Eingangsstromes mindestens im eingeschwungenen
Zustand des Filters den zugeordneten Umschaltzeitpunkten der am Filter liegenden Eingangsspannung um eine Laufzeit
voreilen, die bei beliebig komplexem Abschlusswiderstand des Filters
stets grosser als die Löschzeit der Thyristoren ist.
Anhand der nachstehenden Figuren ist die Erfindung im folgenden an
einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschema einer dreiphasigen Rundsteuersendeanlage
nach der Erfindung,
Fig. 1a ein Spannungszeitdiagramm der der Anlage nach Fig. 1 zugeführten
Speisespannung in einer Phase des Drehstromnetzes,
Fig. 1b ein Spannungszeitdiagramm der Eingangsspannung der Wechselrichter,
Fig. 1c ein Spannungszeitdiagramm der Eingangsspannung eines Ankopplungsf
il t er s,
Fig. 1d ein Spannungszeitdiagramm der Ausgangsspannung eines Ankopplungsf
ilters bzw. der Ausgangsspannung der Anlage nach
Fig. 1 in einer Phase,
Fig. 2 die Prinzipschaltung eines Wechselrichters und des züge-"
ordneten Ankopplungsfilters in der Anlage nach Fig. 1,
009808/0763
BAD ORIGINAL
- 7 - 1392
FIg. 2a ein Spannungszeitdiagramm der am Eingang des Wechselrichters
liegenden Gleichspannung,
Fig.. 2b ein Spannungszeit diagramm der dem Thyristor im Längszweig
zugeführten Zündimpulee,
Fig. 2c ein Spannungszeitdiagramm der dem Thyristor im Querzweig zugoführten Zündimpulse,
Fig. 2d ein Zeitdiagramm des Spannungsverlaufes (durchgezogene
Linie) und des Stromverlaufes (gestrichelte Linie) im Langszweig,
Fig. 2e ein Zeitdiagramm des Spannungsverlaufes (durchgezogene
Linie) und des Stromverlaufes (gestrichelte Linie) im Querzweig,
Fig. 2f ein Zeitdiagramm der Filtereingangsspannung (rechteckige
durchgezogene Linie) und des Filtereingangsstromes (gestrichelte Linie) sowie der Grundwelle der FiItereingangsspannung
(sinusförmige durchzogene Linie),
Fig. 2g ein Spannungszeitdiagramm der FiIterausgangsspannung,
Fig. 3 ein anderes Frinzipschema für den Aufbau des Ankopplungsfilters
und
Fig. 4 eine weitere Frinzipschaltung eines Wechselrichters mit
Mitteln zur Sperrung der Zündung des Thyristors im Querzweig vor der Löschung des Thyristors im Langszweig.
Bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten dreiphasigen Rundsteuersendeanlage
wird dem D/ehstromtransformator 1 aus dem Drehstromnetz
2 über die zur Netzebsicherung vorgesehenen Sicherungen und den Netzschalter 4 Drehstrom zugeführt.
009808/0763
- 8 - 1392
Der Drehstromtransformator 1 ist zur Erzielung eines möglichst hohen Wirkungsgrades der Sendeanlage als Autotransformator ausgebildet
und mit Anzapfungen zur Einstellung des Sendepegels versehen.
Ueber den Transformator 1 werden drei UmrichterednheLten 5 gespeist,
die aus je einem Gleichrichterteil 5a und einem Wechselrichterteil
5b bestehen. Die Gleichrichterteile 5a sind in bekannter Weise als
mehrphasige Gleichrichter ausgebildet und bedürfen daher hier keiner näheren Erläuterung. Sie können beispielsweise je sechs Dioden
enthalten, von denen jeweils drei zu einem Stern zusammengeschaltet sind, wobei zwischen den Sternpunkten der beiden Diodensterne
der mit einem Ladekondensator überbrückte Gleichstromausgang liegt
und die Phasenanschlüsse der beiden Diodensterne mit den sekundärseitigen Phasenanschlüssen des Transformators 1 verbunden sind.
Der prinzipielle Aufbau der Wechselrichterteile 5b und der an diese
angeschlossenen Ankopplungsfilter 6 ist in den Figuren 2 bis 4 dargestellt und wird im folgenden noch näher erläutert.
Durch die 'Jechselrichterteile 5b wird der von den Gleichrichterteilen
5a gelieferte Gleichstrom in einen tonfrequenten Wechselstrom umgesetzt, dessen Grundfrequenz und Phasenlage^ durch die
Polgefrequcnz und die Phasenlage der Zündimpulse bestimmt wird, die den einzelnen Umrichtern 5 über die Steuerleitungen 7 von dom
aus dem Steuergerät 8 und der Sendeautomatik 9 bestehenden Steueraggregat
zugeführt werden. In die Sendeautomatik 9 wird im allgemeinen ein vorgegebenes Impulstastprogramm eingeführt, nach dem
dann das Steuergerät 8 derart gesteuert wird, dass an die*Steuerleitungen
7 jeweils während der Impulsdauer der von der Sende-
009808/0763 ./.
- 9 - 1392
.automatik 9 gelieferten Steuerimpulse Zündimpulse und während der
Impulspausen zwischen den Steuerimpulsen keine Zündimpulse abgegeben werden.
Die an die einzelnen Steuerleitungen 7 vom Steuergerät 8 abgegebenen
Zündimpulsfolgen sind gegeneinander' derart phasenversetzt, dass die von den einzelnen Umrichtereinheiten 5 abgegebenen tonfrequenten
Wechselspannungen gegeneinander um jeweils 120° bzw.
zeitlich um 1/3 der Schwingungsdauer ihrer Grundwelle versetzt sind.
Aus den von den Umrichtereinheiten 5 abgegebenen tonfrequenten Wechselspannungen wird von den zugeordneten Änkopplungsfiltern 6
die Grundwelle ausgesiebt. Die von den Filterausgängen abgegebenen, gegeneinander um jeweils 120° phasenversetzten, mindestens
annähernd sinusförmigen tonfrequenten Wechselspannungen werden
dann der niederfrequenten Wechselspannung des Mittel- oder Hochspannungsnetzes 10 überlagert.
In den Fig-. 1a bis 1d sind Spannungsdiagramme der Spannungen an den verschiedenen darunterliegenden Stellen-der Rundsteuersendeanlage
dargestellt. Der zwischen den Umrichtereinheiten 5 und den Änkopplungsfiltern 6 liegende Schalter 11 dient zur Abschaltung
der Umrichtereinheiten vom Wetz 10 in Sendepausen der Rundsteuersendeanlage
und ist mit dem Netzschalter 4 gekoppelt.
In Figur 2 ist die Prinzipschaltung einer Umrichtereinheit 5 dargestellt.
Der Gleichrichterteil 5a ist dabei zur Vereinfachung durch die Batterie 12 ersetzt worden. Die Umrichtereinheit 5 enthält
im Wechselrichterteil 5b zwei Thyristoren 13 und H, von
009808/0763 ./.
- 10 - 1392
denen der eine 13 im Längszweig 15 des sswischen Gleichrichterausgang
16 und Filtereingang 17 liegenden, den Wechselrichter bildenden, Vierpoles und der andere H im filterseitigen wuerzweig 18
dieses Vierpoles angeordnet ist. Zu den beiden Thyristoren»13 und
H ist je eine Diode 19 und 20 antiparallel geschaltet.
An den .ausgang des Wechselrichters 5b ist das als Vierpol in T-Schaltung
aufgebaute üjokopplungsfilter 6 angeschlossen, das im
eingangs- und ausgangsseitigen Längszweig je einen Kondensator 20
und 21 und im Querzweig einen Transformator 22 enthält. Der Filterausgang 23 ist mit einem Lastwiderstand 24 abgeschlossen, der in
der Fig. 1 durch den am Einspeisungspunkt zwischen zwei Phasenleitungen
des Netzes 10 messbaren komplexen Widerstand gebildet wird.
Die Wirkungsweise einer Umrichtereinheit 5 und des zugeordneten
Ankopplungsfilters 6 ist im folgenden anhand der Fig. 2 sowie der Spannungs- und Stromzeitdiagramme in den Fig. 2a bis 2g näher erläutert.
Wird der Thyristor 13 gezündet, so fliesst solange ein Strom I1 in
positiver Richtung durch den Primärkreis 6a des Filters 6, bis die Spannung am Kondensator 20 einen Maximalwert erreicht hat. Das
Filter 6 ist so bemessen, dass ein Ueberschwingen stattfindet. Infolge
dieses üeberschwingens ist der Maximalwert der Spannung am
Kondensator 20 höher als die von dem durch die Batterie 12 symbolisierten Gleichrichterteil 5a gelieferte Speisespannung uB, sodass
der Filtereingangsstrom I. seine Richtung ändert und damit
ein Stromrüokfluss einsetzt. Dadurch wird der Thyrietor 13 selbsttätig wieder gelöscht. Der Rückfluss strom flieaat über die DiodjB
19, Während der gesamten Zeitdauer des &tromflusaee durch den
009808/0783 u/" ■
- 11 - 1392
Iiängszweig 15 liegt annähernd die volle vom Gleichrichter teil 5a
gelieferte Gleichspannung uB am Filtereingang 17, da der Spannungsabfall
am Thyristor 13 bzw. an der Diode 19 während des Stromdurchganges durch diese Elemente vernachlässigbar klein ist. Der zeitliche
Verlauf des Stromes i^ im Längssweig 15 ist in Fig. 2d dargestellt
und den zeitlichen Verlauf der Spannung uQ am Filtereingang zeigt das Diagramm in Fig. 2e.
Nach Löschung des Thyristors 13 wird der Thyristor 14 im Querzweig
18 gezündet. Vom Moment der Zündung des Thyristors 14 an entlädt sich der Kondensator 20 über den Thyristor H und die Diode 19
wird gesperrt. Im Primärkreis 6a des Filters 6 fliesst nunmehr solange Strom in negativer Richtung, bis die Spannung am Kondensator
20 einen Minimalwert erreicht hat. Zu diesem Zeitpunkt verändert ,
der Filtereingangsstrom I^ wiederum seine Richtung und fliesst nunmehr
wieder in positiver Richtung.
Dadurch wird der Thyristor 14 gelöscht und die Diode 20 übernimmt den Strom. Während der gesamten Zeitdauer des Stromflusses durch
den Thyristor 14 und die Diode 20 ist die Spannung am Filtereingang
nahezu gleich Null, da der Spannungsabfall an dem Thyristor 14 bzw. der Mode 20 während des Stromflusses durch diese Elemente
vernachlt;ssigbar klein ist. Der zeitliche Vc-rlauf der Spannung u^
am Filtereingang 17 und· der Verlauf des durch den ^uerzweig 18
fliessenden Stromes i-, ist in Fig 2e dargestellt.
Nach Löschung des Thyristors 14 und dem Einsetzen des Stromflusses
durch die Diode 20 wird wiederum der Thyristor 13 gezündet und der Zyklus wiederholt sich.
009808/0763 '/m
- 12 - 1392
Durch abwechselnde Zündung der Thyristoren 13 und 14 in gleichen Zeitabständen erhält man am Filtereingang eine Rechteckspannung
(Uq in Fig. 2t). Diese ist etwa gleich der vom Gleichrichterteil
5a gelieferten Gleichspannung u-n nach der Zündung des Thyristors
13 und annähernd Null nach der Zündung des Thyristors 14.
Die Zündfolge der Thyristoren 13 und H wird so gewählt, dass die v der Grundwelle,,
PrequenzVder genannten Rechteckspannung gleich der von der Rundsteuer
sendeanlage zu erzeugenden Tonfrequenz ist. Die Nulldurchgänge
der Grundw&lle der genannten Ri-chteckspannung decken sich
mit den Zündzeitpunkten. Die Zündzeitpunkte des Thyristors 13 werden
durch die Zündimpulse Um-, und die Zündzeitpunkte des Thyristors
14 durch die Zündimpulse uI(, bestimmt, deren zeitliches auftreten
in den Pig. 2b und 2c gezeigt ist.
Von der am Filtereingang 17 liegenden Rechteckspannung u^ überträgt
das Filter 6 infolge seiner Siebwirkung praktisch nur die Grundwelle IL (siehe Pig. 2f), sodass vom Filterausgang'23 eine
mindestens annähernd sinusförmige Wechselspannung U2 (siehe Fig.
2g) mit der von der Rundsteuersendeanlage zu erzeugenden Tonfrequenz abgegeben wird.
Damit die Umrichter 5 störungsfrei arbeiten, ist es erforderlich,
dass der Richtungswechsel der Ströme i, und i^ im Längszweig 15
und im C^uer zweig 15 des Wechselrichters 5b und die dadurch bewirkte
Löschung der Thyristoren 13'und H zeitlich stets vor der Zündung des Thyristors im jeweils anderen Zweig erfolgt. Denn wenn
der Thyristor in dem einen Zweig gezündet wird, bevor der Thyristor
im anderen Z'.veig gelöscht ist, dann ergibt sich eijjie gleichzeitige
Durchschaltung beider Thyristoren und damit ein Kurzschluss
des Gleichrichters Sa.0 ° 9 8 ° 8 ' 0 ? 6 3
- 13 - 1392
Um eine solohe gleichzeitige Durchschaltung beider Thyristoren 13
und 14 zu.verhindern, muss das Ankopplungsfilter 6 bei der Folgefrequenz
der Zündung des Thyristors im Längszweig einen Eingangswiderstand mit einer solchen kapazitiven Komponente haben, dass
die Uulldurchgange des FiItereingangsstromes L· den zugeordneten
'Umschaltzeitpunkten der Filtereingangsspannung Un um eine Laufzeit
τ voreilen (siehe Fig. 2f), die bei jedem praktisch möglichen
Abschlusswiderstand 24 des Filters 6 grosser als die Löschzeit der
Thyristoren 13 und 14 ist. Im Gegensatz zu einem Maschinensender ist es daher also nicht möglich, die Umrichtereinheiten 5 mit einem
beliebigen .ankopplungsfilter an das Netz 10 anzukoppeln, vielmehr
sind die Umrichter 5 und die zugeordneten Filter 6 aufeinander
abgestimmt und bilden funktionsmässig eine Einheit,
In Fig. 3 ist die Prinzipschaltung einer anderen ,'.usführungsmöglichkeit
des Ankopplungsfilters dargestellt. Das in Fig. 3 dargestellte Filter ist ebenfalls wie das Filter 6 in Fig. 2 in T-Schaltung
geschaltet, hat jedoch im eingangsseitigen Längszweig einen Serienresonanzkreis, im Querzweig einen Parallelresonanzkreis. Die
ausgangsseitige Last ist ohmisch-induktiv. Filter mit diesem Aufbau
können ebenfalls als Ankopplungsfilter anstelle des in Fig, 2 gezeigten Ankopplungsfilter 6 verwendet werden.
Auch wenn die oben genannten Bedingungen für den Eingangswiderstand
des Ankopplungsfilters 6 erfüllt sind, kann bei abnormalen
Lastfällen z.B. während des Einschwingens des Ankopplungsfilters der Fall auftreten, dass die Löschung des im Längszweig liegenden
Thyristors noch nicht erfolgt bzw, noch nicht abgeschlossen ist, wenn der im Querzweig liegende Thyristor gezündet wird. Aus diesem
Grunde ist es zur Vermeidung von Kurzschlüssen der Gleiohspannungs-
OQ 9808/0763 ·/·
- 14 - 1392
quelle 12 beim Einschwingen des Filters zweckmässig, zusätzliche
Sicherungsmassnahmen zu treffen. In Pig. 4 iet eine der Umrichter—
einheit in Pig. 2 entsprechende Umriohtereinheit dargestellt, bei der Mittel vorgesehen sind, um die Zündung des Thyristors 14 im
Querzweig 18 zu sperren, solange der Thyristor 13 im Längszweig noch gezündet ist.
Diese Mittel bestehen aus einer Und-Schaltung 25, die in die
Steuerleitung für die Zuführung der Zündimpulse zu dem im Querzweig 18 liegenden Thyristor 14 eingeschaltet ist und die die
Zündimpulse für den Thyristor 14 nur passieren lässt, wenn ihr von dem in die Diodenleitung 26 der Diode 19 eingeschalteten
Stromwandler 27 ein Durchschaltsignal zugeführt wird. Ein solches
Durchschaltsignal wird von Stromwandler 27 nur dann abgegeben,
wenn die Diode 19 Strom führt und dementsprechend der Thyristor im Längszweig 15 gelöscht ist. Zusätzlich können natürlich auch
noch (in Pig. 4 nicht dargestellte) Mittel vorgesehen »ein, um die
Zündung des Thyristors 13 im Längszweig 15 zu sperren, solange der Thyristor 14 im Querzweig 18 noch gezündet ist. Diese Mittel können
ebenso wie die in Pig. 4 dargestellten Mittel zur Sperrung der Zündung des Thyristors im Querzweig aus einer Und-Schaltung und
einem Stromwandler bestehen, wobei die Und-Schaltung in die Zündleitung
28 des Thyristors 13 und der Stromwandler primärseitig in
die Diodenleitung 29 der Diode 20 einzuschalten und die Sekundärseite
des Stromwandlers an den freien Eingang der Ünd-Schaltung
anzuschliessen wären. In der Regel sind aber solche zusätzliche Mittel zur Sperrung der Zündung des Thyristors im Längszweig nur
bei aus sergewöhnlichen Anschlussbedingungen für die Rundsteuersendeanlage, z.B. beim Anschluss an Netze mit häufigen starken
StSrüngen erf orterlio^ Q g 8 Q g f
- 15 - 139
In den Impulspausen zwischen den Signalimpulsen, mit denen die
Sendeautomatik 9 (Fig. 1) über das Steuergerät 8 (Fig. 1)■die
Signalgabe der Rundsteuersendeanlage steuert, wird die Zündung des Thyristors 13 im Längszweig 15 jedes einzelnen Wechselrichters der
Rundsteuersendeanlage unterbrochen. Hierzu dient der im Steuergerät
8 angeordnete, von der fcendeautomatik 9 gesteuerte Schalter 30, der in Fig. 4 symbolisch als mechanischer Schalter dargestellt ist,
aber selbstverständlich auch ein elektronischer Schalter sein kann.
Dieser Schalter 30 v/ird sweckraässig, wie in Fig. 4 gezeigt, als Umschalter
ausgebildet, dessen Kontaktarm mit den Zündimpulsgenerator
31 und dessen einer Kontakt mit der Zündelektrode des Thyristors
13 im Längszweig 15 verbunden ist, und an dessen Kontaktarm
sowie an dessen anderen kontakt die beiden Lingänge einer zusätzlichen
Und-Schaltung 32 angeschlossen sind, deren Ausgang mit der Zündelektrode- des Thyristors 14 iia ^uerzweig 18 verbunden ist. Dadurch
wird der Thyristor 14 im yuersweig 18 auch in den Pausen zwischen
der Signalgabe der Rundsteuersendeanlage gezündet und damit eine einwandfreie Entladung des Kondensators 20 in den Signalpausen
gewährleistet. Diese Entladung ist zweckmässig, um definierte Ausgangsbedingungen für den jeweils bei Beginn der Signalgabe erfolgenden
EinschwingVorgang des Filters G zu schaffen, bei denen
auch während des Sinsclnvingvorganges die KuIldurchginge des Filtereingangsstromes
I1 den zugeordneten Unischaltzeitpunkten der Filtereingangsspannung u, um eine Laufzeit voreilen, die bei beliebigem
Lastwiderstand 24 des Filters 6 in jeden Falle grosser als die Löschzeit der Thyristoren 13 und 14 ist, mit anderen Worten,
um Ausgangsbedingunger für die Einschwingvorgänge des Filters zu schaffen, bei denen auch wahrend des Zinschvilngvorganges ein
0G9808/0763 *
- 16 - 1392
Kurzschluss der Gleichspannungsquelle 12 über die Thyristoren 13
und H vollständig ausgeschlossen ist.
Die oben in einem Ausführungsbeispiel beschriebenen, Rundsteuersendeanlagen
nach der Erfindung weisen gegenüber den bekannten Rundsteuersendeanlagen mit fremdgeführten Umrichtern eine Reihe von
Vorteilen auf. Insbesondere ist bei den erfindungsgemässen Rundsteuersendeanlagen
eine elektronische Tastung ohne zusätzlichen Schaltungsaufwand im Leistungsteil möglich, weil am Ende der Signalgabe
lediglich die Zündleitungen der Thyristoren in den Längszweigen (in Fig. 4 z.B. mittels des Schalters 30) zu unterbrechen
sind. Ausserdem sind auch ausschliesslich zur Kommutation dienende
Kondensatoren nicht erforderlich, da die erwähnte kapazitive Komponente des Eingangswiderstandes der Ankopplungsfilter durch
geeignete Bemessung der Filterelemente erzielt wird. Neben dem Vorteil des geringeren technischen Aufwandes bringt der Y/egfall
der Kommutat-ionskondensatoren noch den Vorteil, dass unter der Voraussetzung c-iner vollen Ausnutzung der maximalen Strombelastbarkeit
der Thyristoren bei den erfindungsgemässen Rundsteuersendeanlagen
eine höhere- Ausgangsleistung als bei den bekannten mit Koroniutationskondensatoren versehenen hundsteuersendeanlagen erzielt
werden kenn, weil bei den erfindungsgemässen Rundsteuersendeanlagen
der gesamte durch die '.thyristoren fliessende Strom den
Filtern und über diese dem ausgang zugeführt wird, während bei den
bekannten mit ilommutationskondensatoren versehenen Rundsteuersendeanlagen
ein Teil des zulässigen Maximalstromes der Thyristoren
den Kcncutationskondensatoren zugeführt v/erden muss und dementsprechend
an die Filter und über diese an den Ausgang ein entsprechend geringerer Strom abgegeben werden kann. Vorteilhaft ist fer-
009808/0763 */*
BAD ORiQlNAt
- 17 - - 1392
ner auch, dass bei den erfindungsgemässen Rundsteuersendeanlagen
keine Kommutationsstromspitzen auftreten, weil die Kommutation im Bereich des Stromnulldurchganges erfolgt. Dadurch wird die lebensdauer
der Thyristoren wesentlich erhöht. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Rundsteuersendeanlagen ist, dass
bei durch Ausfall eines Thyristors verursachten Betriebsstörungen nur jeweils eine Umrichtereinheit ausgewechselt werden braucht.
Während des Auswechselns kann die Sendeanlage über die anderen beiden intakten Umrichtereinheiten weitersenden. Der Ausfall eines
Thyristors führt also nicht, wie bei den bekannten Rundsteuersendeanlagen,
zwangsläufig zu einer Sendeunterbrechung. Ausserdem sind auch die Kosten für die für solche Betriebsstörungen bereitzuhaltende Umrichtereinhe.it wesentlich geringer als die Kosten für den
bei den bekannten Rundsteuersendeanlagen bereitzuhaltenden kompletten dreiphasigen Reserveumrichter. Neben diesen speziellen Vorteilen
haben die erfindungsgemässen Rundsteuersendeanlagen generell
den Vorteil eines sehr einfachen Aufbaues, dar eine hohe Betriebsicherheit
dieser Anlagen mit sich bringt.
009808/076 3
Claims (1)
- - 18 - 1392PA IBNTA IT-SPRU E CH E1.J Ein- oder mehrphasige Rundsteuersendeanlage für Tonfrequenz-Rund steuerung mit lastgeführtem Umrichter, der mit je einem durch ein zugeordnetes lastseitiges Ankopplungsfilter lastgeführten Wechselrichter pro Phase und mindestens einen Gleichrichteraggregat zur Speisung der Wechselrichter versehen ist, dadurch gekennzeichnet dass jeder Wechselrichter (5b) zwei mindestens je einen Thyristor (13;H) und eine antiparallel geschaltete Diode (19;20) umfassende Ventilgruppe (13,19;14,20) enthalt, die nach Art eines T-Halbgliedes in einem Längszweig (15) und einem filterseitigen Querzweig (18) eines zwischen Gleichrichterausgang (1G) und FiI-tereingang (17) geschalteten Vierpoles angeordnet sind und derart gesteuert werden, dass der Filtereingang (17) in abwechselnder Folge über den Längszweig (15) an den Gieichrichterausgang (16) gelegt und dann über den Querzweig (18) kurzgeschlossen wird.2. Anlage nach Anspruch 1 und mindestens einem Steueraggregat zur Lieferung der ZUndimpulse für die Thyristoren, gekennzeichnet durch Mittel (25,27), um bei jedem einzelnen Wechselrichter (5b)• A 009808/0763die Zündung des bzw. der Thyristoren (H) im Querzweig (18) zu sperren, solange der bzw. die Thyristoren (13) im Längszweig (15) noch gezündet sind3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Wechselrichter (5b) als Mittel zur Sperrung der Z ndung der^Thyristoren eine Urd-Schaltung (^5) zugeordnet ist, der eingangsseitig die Z ndimpulse für die Thyristoren im yuerzweig (.8) and ein durch löschung der T-r/ristoren im L ngszweig (■>) erursachtes Durchschaltsignal zugeführt werden und an die ausgangsseitig die Z -ndelektroden der Thyristoren im verzweig (18) angeschlossen sind.4. anlage nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wechselrichter mit einer in die Modenleitung (26) der im Längszweig (15) angeordneten Ventilgruppe (13,19) eingeschalteten Impedanz (27) und mit Mitteln versehen ist, um bei Stromfluss durch · die Impedanz an die zugeordnete Und-Schaltang (25) ein Durchschaltsignal abzugeben.5. Anlage nach Anspruoh 2, gekennzeichnet durch Mittel, um zusätzlich bei jedem einzelnen Wechselrichter die Zündung des bzw. der Thyristoren im L.uigszweig zu sperren, solange der bzw. die Thy- " ristoren in vaersweig noch gezündet sind.6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Wechselrichter als Mittel zur Sperrung der Zündung der Thyristoren zwei Und-Schaltungen zugeordnet sind, von denen der einen eingangsseitig die Zündinipulse für die Thyristoren ir. ^uerzv/eig und ein durch Löschung der Thyristoren im Längszweig verursachtes Burchschaltsignal und der anderen eingangsseitig die Zündimpulst für die Thyristoren im Langszweig und ein durch Löschung der Thyristoren im Querzweig verursachtes Durciischaltsignal zugeführt werden,0 09808/0763 ./·RAOund von denen an die eine ausgangsseitig die Zündelektroden der Thyristoren im Querzweig und an die andere ausgangsseitig die Zündelektroden der Thyristoren im Längszweig angeschlossen sind.7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wechselrichter mit je einer Impedanz in den Diodenleitungen beider Ventilgruppen und mit Mitteln versehen ist, um bei Stromfluss durch die Impedanz im Querzweig an die ausgangsseitig mit den Zündelektroden der Thyristoren im Längszweig verbundene Und-Schaltung und bei S;;romfluss durch die Impedanz im Längszweig an die ausgangsseitig mit den Zändelektroden der Thyristoren im Querzweig verbundene Und-Schaltung jeweils ein Durchschaltsignal abzugeben.8. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Wechselrichter (5b) ein als Umschalter ausgebildeter Schalter (30) zur Unterbrechung der Zündung der im Längszweig (15) angeordneten Thyristoren (13) in den Sendepausen bzw. den Pausen der Signalgebung zugeordnet ist, dessen Kontaktarm mit dem Zündimpulsgenerator (31) und dessen einer Kontakt mit den Zündelektroden der Thyristoren (13) im Längszweig (15) verbunden ist, und an dessen Kontaktarm sowie an dessen anderem Kontakt die beiden Eingänge einer zusätzlichen Und-Schaltung (32) angeschlossen sind, deren Ausgang mit den Zändelektroden der Iv.* istoren (14) im Querzweig (18) verbunden ist.9. An tage nach AHspruch 1 oder einem dor Ancprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch ArJcopplungsfilter (υ), die bei der Folgefrequenz der Zündung der Thyristoren (13) in den Langszweigen (15) einen Eingangswiderstand mit einer solchen kapazitiven Komponente haben, dass die Nulldurchgänge ihres Eingangsströmeε (I1) mindestens imG 09808/076 3 ·/.BAD Meingeschwungenen Zustand des Filters (6) den zugeordneten Umschaltzeitpunkten der am Filter liegenden Eingangsspannung (u0) vm eine Laufzeit (τ, Fig. 2f) voreilen, die bei beliebig komplexem Abschlusswiderstand (24) des Filters stets grosser als die Löschzeit der Thyristoren (13,14) ist j22.3.66/Dr,Schei/ako 009 808/07 63Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH422166A CH432626A (de) | 1966-03-23 | 1966-03-23 | Rundsteuersendeanlage für Tonfrequenz-Rundsteuerung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1563212A1 true DE1563212A1 (de) | 1970-02-19 |
| DE1563212B2 DE1563212B2 (de) | 1971-12-30 |
Family
ID=4272050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661563212 Pending DE1563212B2 (de) | 1966-03-23 | 1966-04-19 | Ein oder mehrphasige rundsteuersendeanlage fuer tonfrequenz rundsteuerung |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT267664B (de) |
| BE (1) | BE693284A (de) |
| CH (1) | CH432626A (de) |
| DE (1) | DE1563212B2 (de) |
| FR (1) | FR1508825A (de) |
| GB (1) | GB1155235A (de) |
| NL (1) | NL150977B (de) |
| SE (1) | SE324012B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU531592B2 (en) * | 1978-06-09 | 1983-09-01 | Electricity Trust Of South Australia, The | Ripple control system |
| EP0023254A3 (de) * | 1979-07-02 | 1981-04-01 | Sangamo Weston, Inc. | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Kraftverteilung eines Elektrizitätsversorgungsunternehmens |
| DE4322350C1 (de) * | 1993-07-05 | 1994-11-03 | Siemens Ag | Verfahren und Unterstation zum Betrieb eines Rundsteuersenders |
| CN113796344B (zh) * | 2021-09-16 | 2022-11-25 | 深圳市翌卡本智能科技有限公司 | 一种新型变频智能增氧机调速控制系统 |
-
1966
- 1966-03-23 CH CH422166A patent/CH432626A/de unknown
- 1966-04-19 DE DE19661563212 patent/DE1563212B2/de active Pending
- 1966-04-27 AT AT398866A patent/AT267664B/de active
-
1967
- 1967-01-24 FR FR92265A patent/FR1508825A/fr not_active Expired
- 1967-01-27 BE BE693284D patent/BE693284A/xx unknown
- 1967-02-07 SE SE1697/67A patent/SE324012B/xx unknown
- 1967-03-13 GB GB01600/67A patent/GB1155235A/en not_active Expired
- 1967-03-13 NL NL676703759A patent/NL150977B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE324012B (de) | 1970-05-19 |
| NL6703759A (de) | 1967-09-25 |
| NL150977B (nl) | 1976-09-15 |
| FR1508825A (fr) | 1968-01-05 |
| DE1563212B2 (de) | 1971-12-30 |
| AT267664B (de) | 1969-01-10 |
| GB1155235A (en) | 1969-06-18 |
| BE693284A (de) | 1967-07-03 |
| CH432626A (de) | 1967-03-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0034845A1 (de) | Schutzschaltung | |
| DE3033916C2 (de) | ||
| DE1563212A1 (de) | Rundsteuersendeanlage fuer Tonfrequenz-Rundsteuerung | |
| DE3234702C2 (de) | ||
| DE2541687C3 (de) | Umrichter und Verfahren zu seinem Betrieb | |
| DE2746115A1 (de) | Wechselrichter mit mindestens zwei steuerbaren lastthyristoren | |
| DE2452887A1 (de) | Hochgleichspannungsgenerator | |
| DE1563212C (de) | Ein- oder mehrphasige Rundsteuersendeanlage für Tonfrequenz-Rundsteuerung | |
| DE2746099A1 (de) | Wechselrichter mit mindestens zwei steuerbaren lastthyristoren | |
| DE1808489A1 (de) | Statischer Leistungsumformer mit variabler Kommutierungsreaktanz | |
| DE1488971A1 (de) | Kurzschluss-Sicherungsschaltung fuer lastgefuehrte Wechselrichter | |
| DE2256577A1 (de) | Reihengeschalteter wechselrichter mit getrennter loeschung | |
| DE2746970C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Start eines statischen Wechselrichters mit Zwangskommutierung | |
| DE2731938C3 (de) | Wechselrichter mit mindestens zwei steuerbaren Lastthyristoren | |
| DE2651362A1 (de) | Steuerschaltung fuer einen statischen wechselrichter | |
| AT346424B (de) | Schaltungsanordnung fuer einen wechselrichter | |
| DE661974C (de) | Anordnung zur Steuerung von Umrichtern mittels Hilfsentladungsstrecken | |
| DE2754019C2 (de) | ||
| DE2506549A1 (de) | Verfahren zur tastung einer zwangskommutierten wechselrichteranlage und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens | |
| EP0087424B1 (de) | Inverter-schaltungsanordnung mit brückenschaltung für die transformation der gleichspannung in ein- oder mehrphasige wechselspannung | |
| DE1438397C (de) | Statischer Frequenzumformer | |
| DE2541674C3 (de) | Umrichter | |
| DE2418922C3 (de) | Anordnung zur Steuerung der Drehzahl eines von einem Umrichter gespeisten Wechselstrommotors | |
| DE2353237A1 (de) | Selbstgefuehrte stromrichterschaltung | |
| DE1488777A1 (de) | Selbstgefuehrter,fremdgesteuerter Umrichter mit gesteuerten Stromrichterelementen ohne Gleichstromzwischenkreis |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |